wie alle immer glauben, dass in 50 Minuten am Samstag sich alle Entwicklungen ergeben.
Also in Wahrheit passiert die Entwicklung auch und vorallem (vor dem Spiel am Samstag) durch Bolzen in der Freizeit und Training im Verein.
Frustabbau-Thread
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- Kinderfußball
- Goodie
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wie alle immer glauben, dass in 50 Minuten am Samstag sich alle Entwicklungen ergeben.
Also in Wahrheit passiert die Entwicklung auch und vorallem (vor dem Spiel am Samstag) durch Bolzen in der Freizeit und Training im Verein.Ja, da muss ich auch immer nur schmunzeln.
Bei einer angenommen Wachzeit von 112 Std in der Woche (7*16h) und evtl 2x1,5h Training kommt man auf grobe 3% der Wachzeit die mit Fussball verbracht wird.
Wenn man die "freie Restzeit" (nach Schule und Hausaufgaben) der Woche mit 42h (7*6h) ansetzt, bist Du bei 7% der Zeit die mit Fussball verbracht wird.
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wie alle immer glauben, dass in 50 Minuten am Samstag sich alle Entwicklungen ergeben.
Also in Wahrheit passiert die Entwicklung auch und vorallem (vor dem Spiel am Samstag) durch Bolzen in der Freizeit und Training im Verein.Ja, da muss ich auch immer nur schmunzeln.
Bei einer angenommen Wachzeit von 112 Std in der Woche (7*16h) und evtl 2x1,5h Training kommt man auf grobe 3% der Wachzeit die mit Fussball verbracht wird.
Wenn man die "freie Restzeit" (nach Schule und Hausaufgaben) der Woche mit 42h (7*6h) ansetzt, bist Du bei 7% der Zeit die mit Fussball verbracht wird.
Absolut - meine Erfahrung in vielen Jahren als Trainer.
Die besten Spieler waren jene, welche regelmäßig auch außerhalb der normalen Trainingszeiten gebolzt haben. Mit dem Bruder im Garten, mit den Kumpels auf dem Bolzplatz usw..
Wenn eure Platzverhältnisse es hergeben, die Eltern und Kids Bock, dann bietet den Kids eine dritte Trainingszeit in der Woche an!
Auch das bewirkt Wunder. Müssen keine 1,5 Stunden sein. Selbst eine Stunde intensives Zocken bringt richtig viel.
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Aber bitte nicht falsch verstehen: Am Spieltag nicht mitspielen zu dürfen, ist ein anderes Gefühl.
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Hatte das Thema am Wochenende auch mit einem Vater aus meiner Mannschaft. Du kannst das beste Training anbieten, wenn die Kids außerhalb vom Training nicht kicken dann dauert das mit der Entwicklung deutlich länger.
Mein Sohn kickt gern mit seinen Schwestern im Garten oder mit älteren Kids auf dem Bolzer, aktuell macht ihm das Ball hochhalten extrem Spaß. Auch wenn alle gleich viel Spielzeit bekommen, im Training siehst du das sofort ob jemand zuhause kickt. Die Schere geht da im Vergleich mit dem Rest immer weiter auseinander, nur wegen dem kicken neben dem Training.
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Huhu,
ihr stellt euch das viel einfach vor mit dem Draußen kicken in heutigen Zeiten. Die Angebote für Kids und Jugendliche sind natürlich vor allem vor dem Hintergrund der heutigen Möglichkeiten sich anderweitig zu beschäftigen viel kleiner als es mal gewesen ist. Ist das dramatisch? Auf jeden Fall. So wissen wir ja alle, vor allem die Eltern unter uns wie auch ich ein Papa bin, dass durch Smarthphone, Tablets, Pc und Co. die Hürde mit Kumpels nach Draußen zu gehen um zu zocken in der Freizeit weitaus größer geworden ist.
Aber nicht nur das, sondern auch teils steigende Anforderungen in Schule und Co. so wie teilweise auch mehr andere Freizeitgestaltungen bis hin zu Helikopter oder Rasenmähereltern und Co. die ihre Kinder teilweise gar nicht mehr alleine rausgehen lassen.
Das ist ja unter anderem die Idee hinter der Trainingsphilosophie Deutschland, den Bolzplatz in die Vereine zu holen oder aber auch in die Schulen etc.
Deswegen sind natürlich Trainingstermine im Verein genau so relevant und wichtig wie die Spielzeit am Wochenende. Natürlich ist Spielzeit am Wochenende essentiell. So kommt doch dort erst "richtig" Wettkampfstimmung auf, wenn ich gegen Kids spiele die ich überwiegend nicht kenne, das sind ganz andere An- und Herausforderung für unsere Kids und Jugendliche, sowohl physisch als auch psychisch, also ist Spielzeit am Wochenende natürlich das A und O.
Für mich ersetzt alleiniges Training überhaupt nicht die Spielzeit, die ich den Kids am Wochenende möglichst viel und oft generieren sollte.
lg -
Nach 10 Jahren beende ich den Spaß Kinder- und Jugendfußball, meine C1 ist endgültig filetiert. Einige haben den Sprung ins NLZ geschafft (prima), andere haben sich ohne Dank und Ankündigung diese Woche zum „Leistungsverein“ verabschiedet. Der „Leistungsverein“ spielt in der gleichen Liga und die Trainer dort in Bezug auf Lizenzen und Fortbildungen noch mal eine Liga unter uns…
Ich weiß, Tagesgeschäft, part of the game. Aber wie schafft man es, nach 10 Jahren noch nicht mal ein persönliches Dankeschön an die beteiligten Trainer zu äußern? Oder muss ich für PR-taugliches Gerede via ChatGPT dankbar sein?:
"wunderschöne Jahre" /"lachendes und weinendes Auge" /"tolle Menschen" /"großer Zusammenhalt" /"in schöner Erinnerung behalten"
War das schon immer so oder ist seit Corona+KI der soziale IQ komplett im Eimer?
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Nach 10 Jahren beende ich den Spaß Kinder- und Jugendfußball, meine C1 ist endgültig filetiert. Einige haben den Sprung ins NLZ geschafft (prima), andere haben sich ohne Dank und Ankündigung diese Woche zum „Leistungsverein“ verabschiedet. Der „Leistungsverein“ spielt in der gleichen Liga und die Trainer dort in Bezug auf Lizenzen und Fortbildungen noch mal eine Liga unter uns…
Ich weiß, Tagesgeschäft, part of the game. Aber wie schafft man es, nach 10 Jahren noch nicht mal ein persönliches Dankeschön an die beteiligten Trainer zu äußern? Oder muss ich für PR-taugliches Gerede via ChatGPT dankbar sein?:
"wunderschöne Jahre" /"lachendes und weinendes Auge" /"tolle Menschen" /"großer Zusammenhalt" /"in schöner Erinnerung behalten"
War das schon immer so oder ist seit Corona+KI der soziale IQ komplett im Eimer?
Liest sich sehr frustriert.
C-Jugendliche werden ohne Hilfe ihrer Eltern Schwierigkeiten haben, dir sehr persönliche Abschiedsgeschenke zu erstellen.Das ist in dem Alter so.
Das solltest du nicht persönlich nehmen. ChatGPT nehmen sie, weil sie es professionell machen wollen und es sich selbst nicht zutrauen. Sie meinen es gut und können noch nicht so unterscheiden, ob es persönlicher rübergekommen wäre, wenn sie selbst etwas geschrieben hätten. Die "persönlichsten und besten" Geschenke wirst du erhalten als Dank, wenn die Eltern hier das Heft in die Hand genommen haben.
Auf die Antwort auf deine letzte Frage würde ich antworten, das war schon immer so.
Ansonsten ist es natürlich nicht so fair, dass sie ihren Abgang scheinbar nicht angekündigt haben oder zumindest nicht das Gespräch gesucht haben vorab mit dir. Ich habe aber diese Erfahrung auch schon gemacht und dann hatte ich nochmal nachgebohrt bei den Jungs und sie gaben mir zu verstehen, dass sie in einer Diskussion mit uns Trainern sich rhetorisch nicht auf Augenhöhe gesehen hätten und die Entscheidung für sich treffen wollten. Also quasi Angst hatten uns weh zu tun mit ihrer Entscheidung und überredet zu werden oder keine richtigen Argumente dafür zu haben.
Häufig sind die Gründe für Wechsel in dieser Altersklasse nicht die Trainer oder die Methodiken, die du anwendest. Das spielt bei den Jugendlichen nicht immer die entscheidende Rolle. Häufig sind die Gründe eher, dass sie mit Kumpel X oder Y zusammenspielen möchten, oder einfach eine andere Spielklasse oder andere Gegner/Sportanlagen mal spielen und ausprobieren möchte.
Das gehört dazu und sollte nicht immer persönlich genommen werden. Manchmal sind sie auch genervt von Mitspielern oder möchten mal eine Veränderung.
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Meine Aussage zu ChatGPT bezog sich auf die erwachsenen Eltern, deshalb die Enttäuschung...
Sämtlichen Kindern wurde offenbar sowohl von Eltern- als auch "Leistungsverein"sseite eingetrichtert, dass sie auf keinen Fall kommunizieren dürfen, dass Sie Probetrainings gemacht haben bzw. wechseln werden.
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Meine Aussage zu ChatGPT bezog sich auf die erwachsenen Eltern, deshalb die Enttäuschung...
Sämtlichen Kindern wurde offenbar sowohl von Eltern- als auch "Leistungsverein"sseite eingetrichtert, dass sie auf keinen Fall kommunizieren dürfen, dass Sie Probetrainings gemacht haben bzw. wechseln werden.
Das sie das mit dem Probetraining geheim halten wollen ist logisch. In unserem Fussballkreis bist du da mit 100€ pro Spieler pro Trainingseinheit dabei. Also bei nicht genehmigten Probetrainings.
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Meine Aussage zu ChatGPT bezog sich auf die erwachsenen Eltern, deshalb die Enttäuschung...
Sämtlichen Kindern wurde offenbar sowohl von Eltern- als auch "Leistungsverein"sseite eingetrichtert, dass sie auf keinen Fall kommunizieren dürfen, dass Sie Probetrainings gemacht haben bzw. wechseln werden.
Ja bitter, hast du dich vielleicht gefragt ob es nicht Zeit wird eher aufzuhören ? Manchmal ist es gut sich von seinem Jahrgang zu trennen. Es sind auf allen Seiten abnutzungen.
Ist wie mit einem Auto was man 6 Jahre lang fährt , viel neues gibt es da nicht zu entdecken
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na, wer hat seinen Kader fix und es meinen noch welche Probetrainings machen zu müssen kurz vor Wechselende ?
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na, wer hat seinen Kader fix und es meinen noch welche Probetrainings machen zu müssen kurz vor Wechselende ?
Ich melde mich von der anderen Seite... Ein höherklassiger Verein, in dem sich jetzt plötzlich die Anfragen häufen.
Wir sagen den Spielern in den meisten Fällen direkt für das Training ab, finde das ein Unding. Egal ob aus der Landesliga oder Kreisliga. Es ist vier Tage vor Abmeldefrist. Wer jetzt auf die Idee kommt, seinen Verein zu wechseln, scheint es mit Mannschafts- und Vereinstreue nicht so zu haben. Es gibt sicher immer Ausnahmen (aktueller Verein stellt keine Mannschaft, Spieler kommt mit dem Trainer nicht klar oder Verein hat dem Spieler jetzt mitgeteilt, dass sie nicht mit ihm planen), aber grundsätzlich ist die Zeit für Probetrainings vorbei, wir haben doch auch unsere Kader voll (hoffentlich gibt es in drei Tagen keine allzu großen Überraschungen).
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Ich kenne Vereine, die Probetrainings bei anderen Vereinen nicht zustimmen, solange die Saison noch läuft, weil die keine Unruhe in der Mannschaft schürren wollen. Probetrainings und Spielerwechsel kratzen immer auch ein bisschen am Ego des Trainers.
Problematischer sind die Spieler, die gleich zu Saisonbeginn die Segel streichen, da sie über die Sommerferien gemerkt haben, dass Fußball doch nichts für sie ist. Wobei ich das auch ein Stück weit nachvollziehen kann.
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Da hab ich bei uns ja noch heile Welt.
Schriftliche Zustimmung zum Probetraining war kein Problem. Der neue Trainer war sehr nett und hilfsbereit.
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War das schon immer so oder ist seit Corona+KI der soziale IQ komplett im Eimer?
Kann ich toppen. Zum Trainingsauftakt der letzten Saison vermisste ich unseren Torwart. Dieser hatte ohne sich zu verabschieden gekündigt. Der Vater war sogar noch in der WA Gruppe.
Andere Spieler standen für Spiele nur dann zu Verfügung, wenn weder ein Kindergeburtstag, noch Omas Kaffeekränzchen anstand. Wenn dann dabei auch noch recht grimmig, wenn deren Spielzeit reduziert war.
Dank darf man nicht erwarten, dann ist man auch nicht enttäuscht.
Und ja, das Verständnis, sich als Teil eines sozialen Systems zu sehen, das eigentlich nur dadurch funktioniert, dass man mit einer gewissen Verbindlichkeit auch teilnimmt und für das Ganze da ist, hat definitiv abgenommen. In meinem Fall war es die letzten beiden Jahre so, dass der Fußball eher wie ein Fitnesscenter Angebot betrachtet wurde, welches man halt wahrnimmt, wenn es gerade ganz gut passt.
Und nein, das war in dieser Ausprägung nicht schon immer so.
Wir werden das auch nicht ändern. M.E. trennt sich das auf in einen Teil, der letztlich Freizeitsport ohne besonderen Anspruch ist, also die Kinder halt bewegt und für ein paar Stunden von der Konsole wegbringt und in einen anderen Teil, der mittlerweile sehr professionell sein muss, um ein höheres Leistungsniveau zu erreichen. Viele, auch wir, versuchen immer noch den Spagat in einem kleinen Verein irgendwie dazwischen. Aber so richtig klappt das eben nicht mehr.
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War das schon immer so oder ist seit Corona+KI der soziale IQ komplett im Eimer?
Kann ich toppen. Zum Trainingsauftakt der letzten Saison vermisste ich unseren Torwart. Dieser hatte ohne sich zu verabschieden gekündigt. Der Vater war sogar noch in der WA Gruppe.
Andere Spieler standen für Spiele nur dann zu Verfügung, wenn weder ein Kindergeburtstag, noch Omas Kaffeekränzchen anstand. Wenn dann dabei auch noch recht grimmig, wenn deren Spielzeit reduziert war.
Dank darf man nicht erwarten, dann ist man auch nicht enttäuscht.
Und ja, das Verständnis, sich als Teil eines sozialen Systems zu sehen, das eigentlich nur dadurch funktioniert, dass man mit einer gewissen Verbindlichkeit auch teilnimmt und für das Ganze da ist, hat definitiv abgenommen. In meinem Fall war es die letzten beiden Jahre so, dass der Fußball eher wie ein Fitnesscenter Angebot betrachtet wurde, welches man halt wahrnimmt, wenn es gerade ganz gut passt.
Und nein, das war in dieser Ausprägung nicht schon immer so.
Wir werden das auch nicht ändern. M.E. trennt sich das auf in einen Teil, der letztlich Freizeitsport ohne besonderen Anspruch ist, also die Kinder halt bewegt und für ein paar Stunden von der Konsole wegbringt und in einen anderen Teil, der mittlerweile sehr professionell sein muss, um ein höheres Leistungsniveau zu erreichen. Viele, auch wir, versuchen immer noch den Spagat in einem kleinen Verein irgendwie dazwischen. Aber so richtig klappt das eben nicht mehr.
kann ich sehr gut bestätigen, deine Aussagen.
Wobei ich mittlerweile auch sehr stark erkläre, was die Vorteile von Vereinen sind und das Miteinander auch in den Mittelpunkt stelle.Teamevents und Abschlussfahrten haben bei mir (Trainer A- bis C-Jugend) nicht mehr nur einen fussballerischen Charakter mit Teilnahmen an Spielen/Turnieren etc.. Ich organisiere mittlerweile sehr häufig Teamevents mit Aktivitäten komplett außerhalb dem Fußball, um Erlebnisse zu schaffen.
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Kann ich toppen. Zum Trainingsauftakt der letzten Saison vermisste ich unseren Torwart. Dieser hatte ohne sich zu verabschieden gekündigt. Der Vater war sogar noch in der WA Gruppe.
Andere Spieler standen für Spiele nur dann zu Verfügung, wenn weder ein Kindergeburtstag, noch Omas Kaffeekränzchen anstand. Wenn dann dabei auch noch recht grimmig, wenn deren Spielzeit reduziert war.
Dank darf man nicht erwarten, dann ist man auch nicht enttäuscht.
Und ja, das Verständnis, sich als Teil eines sozialen Systems zu sehen, das eigentlich nur dadurch funktioniert, dass man mit einer gewissen Verbindlichkeit auch teilnimmt und für das Ganze da ist, hat definitiv abgenommen. In meinem Fall war es die letzten beiden Jahre so, dass der Fußball eher wie ein Fitnesscenter Angebot betrachtet wurde, welches man halt wahrnimmt, wenn es gerade ganz gut passt.
Und nein, das war in dieser Ausprägung nicht schon immer so.
Wir werden das auch nicht ändern. M.E. trennt sich das auf in einen Teil, der letztlich Freizeitsport ohne besonderen Anspruch ist, also die Kinder halt bewegt und für ein paar Stunden von der Konsole wegbringt und in einen anderen Teil, der mittlerweile sehr professionell sein muss, um ein höheres Leistungsniveau zu erreichen. Viele, auch wir, versuchen immer noch den Spagat in einem kleinen Verein irgendwie dazwischen. Aber so richtig klappt das eben nicht mehr.
kann ich sehr gut bestätigen, deine Aussagen.
Wobei ich mittlerweile auch sehr stark erkläre, was die Vorteile von Vereinen sind und das Miteinander auch in den Mittelpunkt stelle.Teamevents und Abschlussfahrten haben bei mir (Trainer A- bis C-Jugend) nicht mehr nur einen fussballerischen Charakter mit Teilnahmen an Spielen/Turnieren etc.. Ich organisiere mittlerweile sehr häufig Teamevents mit Aktivitäten komplett außerhalb dem Fußball, um Erlebnisse zu schaffen.
Und dann kommt noch dazu, dass man quasi erst zum Ende der Wechselfrist weiß wer genau denn jetzt noch dabei ist. Zusagen egal? Irgendwo brennt das Licht vielleicht etwas heller oder der Sohn wird vermeintlich besser gefördert....
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Ich bin glücklich aber auch traurig zum Saisonwechsel.
Aus meiner riesigen G-Jugend geht nun ein Teil in die F-Jugend hoch.
Hatte das ganze Jahr über eine klare Linie: Fangen/Laufspiel --> Dribbelspiel --> Funino und 1gegen1 in Stationen als Trainingsablauf. Jedes Kind (Auch die ADHS-Fraktion
kommt mit zu den Spielen und wird eingewechselt. Kein Coaching und die Kids haben sich super gegen die weiterentwickelten Passmaschinen geschlagen.Nun hat sich kein Trainer für die neue F-Jugend gefunden. Da ich die Kids seit dem Fußballkindergarten bei mir habe und diese echt begeistert von Fußball sind habe ich angeboten, bis jemand neues gefunden wurde zunächst 3x die Woche Training zu machen.
Jetzt hat es mein Co-Trainer aus der G zum Glück geschafft, einen Papa zu finden, der fest ins Team einsteigt. Er ist ganz scharf drauf jetzt Cheftrainer zu sein und bittet mich, mich auf die F zu konzentrieren und mich aus der G rauszuhalten.
Problem: Mein Sohn ist -wenn auch Frühentwickler und früh im Jahr geborener- jüngerer Jahrgang und soll auch die Spiele in der G machen.
Er will natürlich viel viel lieber bei mir in der F trainieren/spielen, gerade weil er sich mit den Älteren schon sehr gut befreundet ist und es von der Physis in Ordnung geht.
Schön ist, dass er jetzt 3x trainieren darf
1x G und 2xF.Letzten Mittwoch kommt er vom ersten G-Jugend-Training nach Hause und ich frage, wie es war.
Er meinte blöd! Auf die Frage hin, was habt ihr trainiert?
"Wir haben auf große Tore gespielt und keins meiner Tore hat gezählt, weil wir vorher nicht 3x gepasst haben". "Davor haben wir hin und her gepasst".
Gestern beim Training gewesen um mein Kind abzuholen: 30 Minuten mit gleicher Provokationsregel im 4+1 und es wurde sogar ein Kind als "letzter Mann" auserwählt.
Ich bin dankbar um jeden der sich engagiert und jeder Trainer darf auch machen was er für richtig hält. Aber mich macht es traurig, dass meine gut begründete Linie (Ich bin angehender C-Trainer) im Trainer- und Elternteam 0 Wertschätzung und Verständnis verdient und das Fundament in der Ausbildung meiner Kinder so zerstört wird.
Immerhin darf mein eigener 2x die Woche mit den großen frei spielen mit vielen Ballaktionen.
Aber ich habe schon Angst vor nächster Saison. Ich bestehe eigentlich darauf sportlich das Sagen in diesem Jahrgang zu haben. Weil ich etwas von der Materie verstehe. Aber denke man will mich da raus haben. Manche legen halt Wert auf Ergebnisse, strukturiertes Teamspiel im Bambini-Alter und als Cheftrainer auf der Home-Page zu stehen.
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Mann, wer bei den Bambini mit Provokationsregeln spielt "Erst nach 3 Pässen zählt ein Tor" hat echt den Schuss nicht gehört...bzw...
und klar große Tore... mit Libero
Es kommen halt immer wieder neue Leute dazu, die vor 30 Jahren zum letzten mal trainiert haben, vielleicht auch nur Sportschau gesehen haben und sich dann eins zu eins erinnern können...
