Beiträge von Internationale Haerte

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    Oh Mann, Verbandsdschungel...


    Zwischenzeitlich haben sich die Regularien geändert zum Playing Down bei uns. Der Verein muss selbst messen. Mirwald Methode. Komplett simpel, schafft jeder. Anschließend werden die gemessenen Daten in eine excel Tabelle eingetragen, die das Ergebnis berechnet. Passt, oder nicht. Danach muss der Jugendleiter eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass die gemessenen Daten der Wahrheit entsprechen und der Antrag wird gestellt. Halbjährliche Überprüfung. Der Verband genehmigt eigentlich nur die Anträge. Keine Kontrollmessung, außer es gibt Anhaltspunkte für Tricksereien. Ich finde die Vorgehensweise sehr stimmig und effektiv.


    Besser als in Bayern vor 1-2 Jahren, als einer mal 200-300km fahren musste zur Verbandsprüfung. Schikane (meine Meinung). Und das 2x in der Saison.


    Geistige Reife spielt keine Rolle, und auch die Körpergröße alleine ist es nicht. Es ist die Kombination aus Gewicht und einigen Messungen im Sitzen, Stehen usw...


    Bei uns gibt es für jedes U11 Spiel einen Schiedsrichter im Staffelbetrieb. Das wird sich aber denke ich bald ändern. Dann auch in der U11 - Festivals. Im Kinderfussball sowieso viel besser.


    Regelmissbrauch. Ja, was soll ich sagen...

    ParkerS

    Playing down wurde ausschließlich erfunden, um körperliche Spätentwickler in jüngeren Altersklassen spielen zu lassen. Das biologische Alter muss mehr als ein Jahr unter dem Durchschnitt der eigentlichen Klasse liegen. Das heißt, wenn er eine Freigabe erhält, liegt er körperlich im durchschnittlichen Bereich der runtergestuften Klasse. Außerdem muss Playing Down auch für jeden Spieler einzeln beantragt und halbjährlich überprüft werden. Ich habe aktuell einen Spieler, der runtergestuft wurde.

    Man darf das aber nicht mit schwächeren Leistungen verknüpfen. Bei uns geht Playing Down nur für U15 U17.


    In Verbandsspielen sollten die Regeln aus meiner Sicht ausnahmslos gelten. Falls ein offizieller Schiri da ist, gibt es eigentlich auch keine Spielräume. Ansonsten hängt der gleich mit drin.


    Natürlich haben wir eine komplett andere Situation, wenn man in Freundschaftsspielen vorab mit dem Trainer Spezialaktionen bespricht in der U9, oder auch in einem Trainingsspiel, Privatturnier.

    Auch wenn der Verbandsdschungel nahezu undurchdringlich ist. Playing Down in der U11. Gibt es nicht...


    Wer hat denn die Tore geschossen? Haben die unter falschem Namen gespielt?

    Ja die haben unter falschem Namen gespielt

    Das ist kriminell, Betrug und kein Kavaliersdelikt. Eigentlich solltest Du wie Nils auch schon geschrieben hat, alle Hebel in Bewegung setzen. Ich vermute aber, dass das schwierig werden wird, wenn du keine handfesten Beweise liefern kannst. Der Vater alleine???


    Gegen so einen Trainer würde ich allerdings nie mehr ohne umfangreiches Bild und Videomaterial antreten. Optimal wäre es die Prüfung gleich während des Spiel durchzuführen. Bei begründeten Verdachtsfällen dann den Schiri darauf aufmerksam machen und darum bitten eine genauere Passkontrolle durchzuführen. Das kann man auch nach dem Spiel noch machen. Wird das verweigert und das Team inkl. Trainer haut ab, hast Du gute Karten vor dem Sportgericht.

    Bei uns im Verband wird keine Gesichtskontrolle mehr durchgeführt. Das macht es für Betrüger relativ leicht zu manipulieren. Viele Mannschaften kennt man allerdings mit den Jahren...

    In der U11 haben Mädchen im Schnitt knapp 5% körperliche Nachteile im Vergleich zu Jungs im Bereich Schnelligkeit / Ausdauer. Damit kann man durchaus bei den Jungs mithalten. Natürlich will ich hier aber keinen Vorteil reindiskutieren.

    Mit einsetzen der Pubertät, geht die Schere rapide auseinander.


    Was ich allerdings vor allem sehe ist, dass die Jungs im Durchschnitt deutlich mehr Stunden auf dem Bolzplatz verbringen, als Mädels. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass Mädels in Jungsmannschaften sehr oft deutlich in der Unterzahl sind und mit den Jahren immer mehr zu Einzelkämpferinnen werden. Da fehlt oft die Gruppe. Wer sich da bis zur U13 durchbeißt, hat wirklich Talent und Motivation. Es müsste einfach mehr reine Mädchenmannschaften geben, oder man darf einfach den Zeitpunkt nicht verpassen dorthin zu wechseln. Da müssen wir Trainer schauen, dass dieser Wechsel auch begleitet wird. Die Eltern haben das nicht zwingend auf dem Schirm.


    Was ich auch schon gesehen habe ist, dass Mädchen aus der U15 in U13 Mannschaften gespielt haben. Mit Talent geht das...

    Charles De Goal

    Absolute Zustimmung.


    Das Problem ist nicht, dass man mal hoch verliert. 2:20 Tor in den Testspielen = falsche Gegnerauswahl. Konsequenz eine besch... 45 Min- Besprechung in der U13 in der über Spielzüge palabert wird. Außerdem scheint alles immer auf der negativen Schiene abzulaufen. Die Kids brauchen keine Hobby Fussball Strategen, die ihnen ständig sagen, was alles schlecht läuft. Die Kids wollen Spaß haben bei ihrem Hobby Fussball und müssen überwiegend positiv bestärkt werden, so meine Idee...

    Dilettanten am Werk, die es vermutlich nicht wissen, oder es nicht verstehen wollen. Eigentlich müssten die weg...

    Oder vielleicht mal open minded Schulungen besuchen, aber ich vermute...

    Leodegar

    Stimmt, habe dazu noch etwas recherchiert. Gilt für U6 bis U13. Das Reglement schreibt wohl vor, dass jeder Spieler, der auf dem Spielberichtsbogen steht, mindestens 50% der gesamten Spielzeit aktiv auf dem Platz stehen muss.


    Gut finde ich auch die Regel "Spielfortsetzung durch den Torwart" und passt sehr gut zum aktuellen Thema.

    >>> Mit der Hand oder mit dem Fuß, nachdem der Ball auf den Boden gelegt wurde (Dropkick / Halbvolley ist verboten).

    Heißt. Torwartabschlag aus der Hand mit dem Fuß ist verboten. Würde ich mir auch bei uns wünschen.


    Auch gut. Anstoß. Direktes Tor ist verboten.

    Charles De Goal

    :O

    Ja, das ist dann auch eine Abwägung in welchen Apfel man beißen möchte.

    Pressing Druck rauszunehmen mit einem längeren Ball sollte schon irgendwie auch möglich sein, aber bei einem 40m Feld kann es auch schnell sehr unschön werden mit Torwart Abschlag hin und her und hin und her und...


    Die Frage ist letztendlich auch.

    Hätte es bei euch damals viel gebracht, wenn die Regel "Kein Torwartabschlag über die Mittellinie" nicht aktiv gewesen wäre? Vielleicht hättet ihr etwas Zeit geschunden. Das Hauptproblem lag sicher woanders... ein 0:12 braucht keiner...

    Und noch als Anmerkung.

    Als Verband grundlegende weitreichende Änderungen im Regelwerk erst nach den Mannschaftsmeldungen zu kommunizieren? Wie professionell ist das? Darüber wurde schon öfters geschrieben...

    >>> Abstoß: vom Boden der Strafraumlinie (parallel zur Torauslinie)


    Ok, das stimmt, das wären dann minimal 32m zum Tor, hatte das irgendwie anders interpretiert. :) Das schaffen Spieler im zweiten Jahr mit einem guten Schuss. Bei 40m glaube ich scheitern die meisten. Sowieso wenn wir über "carry" sprechen, also ohne aufkommen. Der kullert dann hinten vielleicht so langsam aus...


    Natürlich habt Ihr recht. Wenn der Verband Interesse hätte das lange Gebolze zu verhindern, könnte er das über weitere Regeln verhindern. Torwartabschlag und Abstoß über die Mittellinie verbieten - fertig. Es ist was dabei, aber noch nicht komplett.


    Problematisch ist eigentlich auch, darüber wurde noch nicht geschrieben. Wenn der Ball lang gebolzt wird, und der Torwart kommt von der Länge her in den Strafraum, zwingen wir die Spieler in mehr harte Kopfbälle, die wir in dem Alter eigentlich definitiv nicht wollen. Im 55m Feld, (in dem unser Verband spielt) kommt der Ball halt kurz nach der Mittelinie auf. Die meisten Spieler ducken sich da weg und es kommt nicht zum Kopfball.


    Bzgl. Feldgröße ist es doch so, dass die meisten Teams das Feld gar nicht ausnutzen. Entweder sie stehen 20m voneinander entfernt (über Pass nicht erreichbar für die meisten Spieler) und das Spiel dreht sich vor allem um den, der gerade den Ball hat im 1gg1, oder sie spielen und stehen alle in der Telefonzelle. Ich glaube nicht, dass es das große Feld braucht in der U11 um Top Spieler auszubilden.


    Mit "schwertun" im großen Feld, meine ich. Können die Spieler oder das gesamte Team das Feld in seinen Abmessungen wirklich optimal bespielen über die festgelegte Spieldauer, idealerweise dann auch im Sprint. Passt die Passlänge und das Laufvermögen zum Feld. Das habe ich oft nicht gesehen. Bei Top Teams ja, aber wir haben nicht nur Top Teams...

    Die Frage ist, wie lege ich die Spezifikationen aus im Verband. Für die Elite, oder für die große Masse. Für beide? Wie viele Flexibilität ist drin...


    Ganz ehrlich, am Ende werden die das große Feld bespielen und auch ein kleineres Feld und werden Spaß dran haben.

    Habe mir die Spezifikation angeschaut für E7. Also ganz so aufbrausend hätte ich jetzt nicht reagiert, wenn ich ehrlich bin. Denke dass das ok ist. Aufgrund dessen zum Sturm des Verbandskapitols aufzurufen, ist glaube ich etwas übertrieben :)

    Warum...


    1,

    Rückpassregel ist aktiv

    2,

    Abstoß vom Boden Torauslinie

    3,

    Schusszone. Tore zählen nur aus der gegnerischen Hälfte heraus


    Eigentlich haben sie nur vergessen :) den Torwartabschlag zu verbieten über die Mittellinie.

    Durch die aktive Rückpassregel werden aber sehr viele Torwartabschläge gleich mal verhindert und ein direktes Tor würde auch nicht zählen. Auch die Feldgröße sehe ich persönlich nicht so kritisch. Für die allermeisten U11 Spieler voll ok.

    Im Kinderfussball geht es in Richtung kleinere Spielfelder und Spielfeste. Volle Unterstützung von meiner Seite aus.

    Die NLZ Elite muss sich schneller entwickeln, da mag es ggf. Sinn machen auch mal größer zu spielen ab U11, da U15 international alle auf dem großen Feld spielen. Außerdem haben einige Spieler schon mit 16 Einsätze bei den Profis. (Weg Frankreich)

    Aber Kinderfußball und die große Masse an Spielern tun sich schon schwer mit den aktuell großen Spielfeldern.

    Außerdem sind 5 Auswechselspieler schon verdammt viel. Wenn es keine Ausweichmöglichkeit geben würde (5gg5) vielleicht schwierig, aber dem ist ja nicht so...

    Ja, ich weiß auch noch nicht so recht? Klar, es sind die Themen, die zum Diskurs einladen und immer ein bisschen was dran ist.

    Die Antworten gestern wurden in einem Tempo rausgehauen, welche von einem Normalsterblichen kaum geschrieben bzw. diktiert werden können. Außerdem beginnt er mit "Hallo Trainerkollegen..." um dann irgendwann zu schreiben, er sei kein Trainer. Das wirkt nicht sonderlich seriös und glaubwürdig.

    3 Theorien habe ich :)


    1, Andre ist zurück - Bäähm ( Insider :) )

    2, ChatGPT ist schon wieder eine KI ausgebüxt

    3, Hackerangriff der FIFA um von ihren ma... Machenschaften bzgl. der WM abzulenken


    Alles irgendwie denkbar?

    „Da hast du vor lauter Tipp-Hektik die Minuten deiner eigenen Rechnung verdreht: Wenn Paraguay in der 42. Minute das 1:0 schießt und Deutschland in der 54. Minute das 1:1 erzielt, dann war das deutsche Tor das letzte Tor des Spiels. Nach der absurden DFB-Logik, die du hier verteidigst, wäre Deutschland also weitergekommen! Merkste selbst, oder? 😉

    Äh, ich habe mich nicht vertippt und auch nicht das Konzept verteidigt. Ich habe mir nur einen Spaß erlaubt und aufgezeigt, was passiert wäre, wenn das Konzept der höheren Gewichtung des letzten Tores bei der WM umgesetzt worden wäre für unser KO-Spiel!


    Ich finde es aber grundsätzlich gut, wenn sich jemand Gedanken macht. Deswegen kannst Du gerne die anderen Punkte noch raushauen... :)

    Felix007

    Der Unterschied zwischen dir und mir ist.


    Bei mir endet das Spiel Unentschieden und beide Teams wissen das. Danach kommt das Glück ins Spiel, rein für den Modus. Ich lasse ein sportliches Unentschieden zu.


    Bei Dir bekommt das letzte erzielte Tor eine höhere Wertigkeit. Das wurde erst vor kurzem erfunden. Also bei mir damals auf dem Bolzplatz im letzten Jahrtausend gab es das definitiv noch nicht :)


    Aber wenn ich so darüber nachdenke. Deutschland gg Paraguay: 1:1

    Paraquay 42 Min

    Deutschland 54 Min

    Wir wären weiter, vielleicht sogar Weltmeister geworden. Nagelsmann wäre noch Trainer. Alles wäre gut. Ja ok :)

    Ich fühle jetzt schon, die Diskussion könnte sehr komplex werden. Weiß nicht, ob ich dafür Zeit habe :)


    1,

    Ja, bei den verschiedenen Entscheidungsvarianten bei Unentschieden wird die Last auf einzelne Spieler geladen. 9/11m Schiessen usw... Die Spieler können aber nicht nur verlieren, sondern auch zu Heros werden im Team. Braucht es das im Kinderfussball. Denke nicht.

    Braucht es das überhaupt, später? Siehe Jonathan Tah oder unzählige Engländer. In Kolumbien kannst Du auch mal erschossen werden...

    Man hat schon vieles ausprobiert bei Unentschieden, aber die geniale Idee fehlt noch um das sportlich zu lösen, ohne dass Verlierer übrig bleiben. Hast Du eine Idee? Der Champions League Modus benötigt einen Sieger. Natürlich könnten wir auch ein Münze schmeißen. Das dem Zufall zu überlassen mag im Kinderfussball noch ok sein, aber dann?


    2,

    Ich habe die Vermutung, dass Du kein Fussball Trainer bist? Sonst würdest Du vielleicht erfahren haben was passiert, wenn Regeln dieser Art nicht aktiv sind. Im Funino gibt es übrigens auch die Schusszone, in der Tore zählen und sonst nicht.

    Diese Regeln sind vor allem eingeführt worden um sinnloses Rumgeballere aus allen Lagen einzudämmen. Die Spieler sollen sich dribbelnd oder mit Pässen aus der eigenen Hälfte in die Schusszone vorarbeiten und Lösungen dazu finden. Die Jungs kennen die Regeln meist genau und versuchen alles aus dem Regelpaket rauszuholen. Da sind sie schon recht pfiffig.

    Sehe ich da jetzt den neuen Messi, nur weil er aus der eigenen Hälfte geschossen hat. Sorry, also ganz so euphorisch wie Du bin ich jetzt noch nicht. :)


    Regeln derlei Art hat es bei Thomas Müller auch schon gegeben. Hat ihn nicht verhindert...

    Und jetzt kommen wieder die speziellen Verbandsumsetzungen ins Spiel :)

    Die Verbände haben ja wie immer etwas Spielraum in der Umsetzung. Konkret. Jeder macht was anderes. :/ Und dann kommt halt so was raus in manchen Verbänden.

    Eigentlich empfiehlt der DFB zumindest laut „Anpassungen – Wettbewerbsformen im Kinderfußball“


    Champions League Modus: Bei Unentschieden steigt das Team auf, welches das letzte Tor erzielt hat; bei 0:0 entscheidet Stein-Schere-Papier

    Ich persönlich finde die "letztes Tor" Regel ja auch nicht sonderlich fair. Warum hat das Team "gewonnen" nur weil es das letzte Tor erzielt hat. :) Da ist mir Schnick, Schnack, Schnuck lieber und so mache ich es auch. Damit kommen alle klar. Geht schnell. Fertig.


    Zur Thematik. Muss ich jedes Kind vor jeder möglichen Niederlage schützen? Ich weiß auch nicht. Gehört dazu und muss der eine oder andere Spieler verdauen lernen. Auch schon in dem Alter. So ist das Leben. Es können nicht immer alle nur gewinnen...

    Obwohl ich dem Fall schon eher Schnick, Schnack, Schnuck vorgeben würde. Warum da so ein unnötiges Prozedere einführen beim Feldwechsel...

    Ganz ehrlich, die Thematik mit den nicht gegebenen Toren verstehe ich auch nicht wirklich, warum das kritisiert wurde. So sind die Regeln. Wenn die nicht da sind, schießen einige aus allen Lagen, während sie lieber dribbeln sollten... Außerdem ist halt irgendwann das Spiel vorbei, dann zählt das Tor nicht mehr. Manchmal gibt es Diskussionen dazu, aber da kann der DFB jetzt irgendwie auch nichts dafür.

    Das Besondere ans Musialas Aussage ist nicht, dass es in Deutschland in der E-Jugend ein Ligensystem gibt. Das Besondere ist, dass es das in England bis zur U18 nicht gibt.
    Als er mit 16 nach Deutschland zurückkehrte, hatte er demnach noch nie ein Punktspiel bestritten. Und Bellingham, Elliot und all die anderen Jungs von Anfang/Mitte Zwanzig auch nicht.
    Keinen Tabellendruck zu haben, scheint zumindest keine negativen Auswirkungen auf die Ausbildung zu haben.

    Aber man muss hier schon klar benennen. 99,5% der Spieler (Amateurbereich) in England ab U13 stecken im Ligensystem, wenn auch nicht in einer landesweiten Pyramide.


    Nur der Nachwuchs der Profivereine spielt in einem eigenen Club, in der die Zugehörigkeit an Auflagen, Infrastruktur, Qualität Trainer usw... gebunden ist und quasi am grünen Tisch entschieden wird.


    Im NLZ Bereich U13-U14 gibt es in England im Vergleich zu D jedoch noch keinen Tabellendruck und keine veröffentlichten Ergebnisse. Einzig ein Pokalwettbewerb wird ausgespielt.

    Die Spieler können sich im kritischen Übergangsalter / Pupertät vom Kind zum Jugendlichen noch frei entwickeln. Während man in Deutschland parallel auf körperlich starke schnell entwickelte Kinder setzt um im hier und jetzt Ergebnisse zu präsentieren, bereits ab der U11, Korrektur eigentlich ab der U7...

    Da müssen wir weg. Bis zur U15 sollte die Entwicklung im Vordergrund stehen.


    Ab U15 dreht sich jedoch der Wind und in England wird es hoch kompetitiv, aber ohne Abstieg. Mit Staffeln und Play Offs zum Meistertitel.


    Fakt ist, unsere NLZ haben nicht die allerbesten Zahlen. Es gibt also noch was zu tun...

    Jetzt kommt das - aber. Das gilt für die Profi Entwicklung. Im Amateurbereich sehe ich in der Ligenstruktur überhaupt kein Problem. Soooo groß ist der Druck jetzt auch nicht. Die allermeisten Spieler schlafen noch gut und selig in Bezug auf ihr Fussball Hobby...