Beiträge von Trener

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    Trener

    Joshua3004

    Welchen Lernerfolg haben die einzelnen Spieler deiner D-Jugend Mannschaft von einstudierten Ecken?

    Was passiert wenn ein oder zwei Spieler die es im Training geübt haben und beim Spiel auf der Bank sitzen oder sogar krank sind?

    Also meine Kinder haben im Training und im Spiel vorallem Spaß. Ein Eckball ist jetzt kein Standard, der intensiv eingeübt oder sogar trainiert wird. Die Tore fallen da zufällig. Wir studieren nichts großartig ein, sondern haben halt einen Ablauf. Alle in den Fünfer, Ball dahin und dann aus dem Gewusel ein Tor. Fertig aus. Ich finde auch gar nicht, dass man da so groß diskutieren muss. Was soll man auch aus einer Ecke sonst machen, außer ein Tor zu versuchen. Konterabsicherung, ja mei. Ist doch in Ordnung, wenn man nach dem Eckball einen Konter kriegt. Dann lernen die Spieler auch.

    Bei meiner Variante ist es völlig egal, wer da auf dem Feld steht. Und wenn zwei Spieler, die es gut können, auf der Bank sind, dann sollen sich halt die anderen daran versuchen. Ich verstehe die Fragen nicht zu so einem simplen Thema.


    Mir kommt es vor, als würde hier ein Heer aus Mitarbeiten von Herrn Markus "der Nachwuchs wird schlecht ausgebildet" Krösche alles in Frage stellen, was Normalos so von sich geben. Woher kommt der Anspruch, nur so und so darf man das machen? ICH BILDE NICHT FÜR DEN DFB AUS. Ich bilde überhaupt nicht aus. Ich bringe Kindern Fußball bei.

    Es geht auch nicht ums trainieren von Standards, sondern


    "Um eure Erfahrungen zu Eckbällen"


    Ich habe es noch nie "trainiert", sondern einmal bei einem Trainingslager mit den Spielern durchgespielt und seitdem sie es machen, haben wir drei Tore erzielt. Vorher null.


    Das beste in dem Alter ist tatsächlich, die Ecken kurz auszuführen und dann einfach weiter zu spielen.

    Darüber hinaus finde ich Varianten, die gezielt vors Tor geschlagen in dem Alter für nicht sinnvoll. Es ist einfach reines Glücksspiel,

    Das ist es. Finde ich aber nicht schlimm. Ich sehe halt, was sowohl in der Bundesliga als auch auf dem Sportplatz beim TSV Eckenhofen passiert und warum muss man immer meinen, man bilde irgendwas aus. Lasst sie spielen und Tore machen. Die Ecke gibt´s nunmal auch im Jugendfußball und wenn man da nichts trainieren sollte (was ich auch richtig finde), dann halt so. Tor ist Tor.

    Ich gehe davon aus, dass der TE nicht in einem Leistungszentrum trainiert, sondern im Breitensport eine "normale" D-Jugend trainiert. Diese Jungs sind ja nicht blöd. Vielleicht sind sie ja auch schon so weit, dass das einzige Thema noch die Standards sind. Außerdem macht es Spaß. Also lasst sie das trainieren, vielleicht nicht als Schwerpunkt, aber meine Güte. Es ist kein DFB-Lehrgang, dieses Training.

    Mich interessiert daher konkret:

    Wie viele Spieler schickt ihr bei Ecken aktiv in den Strafraum?
    Arbeitet ihr mit festen Zuordnungen und klaren Zonen oder eher frei?
    Wie stark gewichtet ihr Ecken im Training?
    Habt ihr Lösungen, wenn ihr körperlich unterlegen seid?
    Gibt es bei euch konkrete Varianten, die konstant zu Abschlüssen oder Toren führen?

    1. Alle bis auf Tw, Eckballgeber, 1x Absicherung und 1x etwas abgesetzt am Strafraum (11er-Team).
    2. Feste Zuordnung zum Gegner nur in der Defensive. Offensiv komplett frei.
    3. 1 x Variante festlegen, 30 Minuten trainieren und dann im Spiel probieren. Immer die gleiche Variante.
    4. Köerplich unterlegen: Schubser als erstes geben. Sonst wird man geschubst.
    5. Konrekte Variante (siehe oben) hat seit 5 Spielen zu 3 Toren geführt und zu viel mehr Gefahr. Vorher: Null Tore.

    Mein Tipp: Torwart auf Höhe 10m hinter Mittellinie. EIn weiterer Absicherer dabei, andere Seite Mittellinie. Der Rest, außer Eckball-Geber in den gedachten Fünfer. Also so etwa vier Meter vom Tor weg. Ball genau dort rein. Schöner Bogen und dann drauf. Probier es im Training, plane dafür 20 Minuten ein. Achtung, die Spieler stehen halt viel, daher müssen sie gut warm sein. Nicht jede Flanke kommt an. Flankengeber muss den Ball sowohl in einem schönen Bogen vertikal als auch horizontal zum Tor bringen können. Also nicht vom Tor weg drehen, sondern in Richtung Tor.

    Alle Varianten, wo die Spieler erst wo hin rennen müssen, führen seltenst zum Erfolg. Der Bal immer an den gleichen Ort, und genau da stehen alle Spieler. Dann wird schon einer treffen. Definitiv ist die Gefahr viel höher.

    Naja, Ich gehe davon aus, sie haben das Tor quer getragen, dann zum Abstellen die Pfosten unten auf den Boden gestellt und dann mit wohl etwas zu viel Schwung aufrichten wollen, so dass es darüber hinaus gekippt ist. Eine andere Erklärung habe ich auch nicht.

    Danke für diesen Beitrag. Und ein arroganter Krösche aus seinem Wolkenkuckucksheim meint, der Nachwuchs würde nicht gut genug ausgebildet. Lass Kröten rüberwachsen, dann können wir auch besser "ausbilden". Aber nein, der uns fehlende Beitrag wird dann für Asienreisen ausgegeben, bei denen man weitere Kunden für Sky&Co. generieren kann. Deshalb kauft man auch einen Südkoreaner, statt einem deutschen Nachwuchstalent mal die Chance zu geben. FU Krösche.

    Aber ich denke schon das wir uns hinichtlich unser Ausbildungskultur auch in der Breite verändern müssen. Die Reformen im Kinderfußball sind ein Anfang aber es gibt in vielen Verbänden noch viel zu tun und es muss insbesondere bei vielen Erwachsenen eine Veränderung im Kopf einsetzen.

    Also ich richte das Training nach den Bedürfnissen und Wünschen a) der Kinder, b) des Vereins und erst c) ggf. eventuell vielleicht eines Herrn abgehoben Krösche aus. Der soll mal lieber dafür Sorgen, dass die Vereine in der Breite auch genügend Kohle bekommen für die Basisarbeit, für die sich die Herren Bundesligisten zu fein sind.

    Daraus schließt dieser das Funiniotore keine "richtigen" Tore sind.

    Das richtige Tor ist das 7.32 x 2.44 m. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Alles andere sind Anpassungen. Die natürlich völlig ok sind und auch Mehrwert bieten.

    Genauso ist es mit der Frage: "Wie habt ihr heute gespielt!"

    Fußball ist halt ein Ergebnissport und das kann man auch einem Spieler nicht austreiben. Klar spielt es keine Rolle im Kinderfußball, aber es ist halt eines der essentiellen Bestandteile des Fußballs. Ob im Fernseher, im Stadion, bei den Erwachsenen oder auch in jedem Schulturnier. Es spielt keine Rolle - das tut es bei Kindern auch nur kurz - aber darauf hinzuarbeiten, dass das Ergebnis nichts aussagt oder keine Bedeutung haben soll, ich weiß nicht. Lasst den Fußball Fußball sein. Leistung darf sein und Frust ist auch eine Art Motivation, besonders bei Kindern. Die hören ja nicht deswegen auf, weil sie mal 0:8 verloren haben.

    Wie sich das immer anhört. Ich sehe nich ein, dass ich und mein kleiner Verein die nächsten Nationalspieler ausbilden sollen. Wir spielen Fußball als Mannschaft, mit Trainern von Eltern. Das Ziel ist nicht, den nächsten Messi auszubilden (wie soll sowas auch gehen), sondern viele Spieler für die Aktive zu bekommen. Aber noch vorher ist natürlich das Ziel, dass die Kinder Fußball gern spielen und im Verein sind.