Beiträge von derZUliebeTrainer

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    Was haltet ihr von der Koordinationsleiter? Ich finde sie extrem wichtig im Hinblick auf Koordination der Kinder

    Am Samstag hat unsere U17 (Landesliga) gegen die U16 eines NLZs (U16-Nachwuchscup) gespielt und klar gewonnen. Technisch war die NLZ-Mannschaft besser. Aber körperlich und von der Schnelligkeit her war natürlich die U17 besser. Da ist mir mal wieder klar geworden, dass Tiki-Taka nichts bringt, wenn du einen Fehler machst und der Gegner dich auskontert, weil er schneller ist.

    Huhu, uha, dass jetzt daran fest zu machen, dass eine U17 gegen eine U16 gewinnt, uff, ich weiß ja nicht ob das irgendwie ein guter Vergleich ist. Du kannst mal davon ausgehen, dass die NLZ Mannschaft schon so viele Trainingseinheiten hat und dort mit Sicherheit Bewegungsschule/Athletik/Koordination usw. ohne Ende machen, mit Sicherheit mehr als in einem ambitionierten Breitensportverein.

    Deswegen würde ich jetzt mal in erster Linie behaupten, dass eure U17 einfach nur schneller ist, weil der physische und mentale Unterschied in dem Alter einfach teilweise noch gravierend ist (Körperlänge, Muskelwachstum, etc. etc.) Das hat mit Sicherheit nix damit zu tun, dass die im NLZ nur Tiki Taka lernen. Spielt doch mal gegen deren U17, dann sieht das schon wieder ganz anders aus, würde ich behaupten ohne euch jetzt zu kennen etc.


    Lg

    In der letzten Saison haben wir WhatsApp benutzt und wenn ihr nach meiner wichtigsten organisatorischen bzw. kommunikativen Änderung fragt, dann ist das die Ein-Kanal-Funktion von WhatsApp.

    Alle Beteiligte schwören darauf und werden es zukünftig auch so machen. :)

    Huhu, was ist denn die Ein-Kanal-Funktion? Hehe. Also das nur der Admin quasi was reinschreiben kann und dann nur gelesen werden kann? Welche Jugend/Mädchen trainierst du und wo siehst du darhin Vor- und Nachteile?

    Lg

    Hi,

    also, sollten zu dem Zeitpunkt des ersten Meisterschaftsspiels wirklich noch Schulferien sein, was ja eigentlich schon eine "unglaubliche" Terminierung für den Jugendfussball ist, dann ist es doch logisch, dass noch Kinder fehlen.

    Nicht jedes Elternteil hat die Freiheit den Urlaub so zu planen, dass es mit einer Saisonvorbereitung Sommer kompatibel ist und das muss auch nicht, vor allem nicht im Kinder und Jugendfussball Breitensport. So ehrgeizig wir Trainer auch sein mögen und selbst wenn wir unseren Urlaub so planen können, dass wir quasi schon in den letzten 3 oder 2 Wochen der Sommerferien mit der Vorbereitung einsteigen können, das können wir von wohlmöglich auch noch berufstätigen Eltern etc. einfach nicht verlangen. Das geht dann zu weit in meinen Augen, zumindest in dem Bereich wo wir uns hier augenscheinlich befinden.

    Aber wie gesagt, wenn da wirklich schon Spiele in den Sommerferien terminiert sind, dann würde ich das mal vorsichtig auch beim Verband ansprechen bzw. eurem Kreis ob das so muss und da mal einen Denkanstoß mitgeben.

    Lg

    Hi, es dibt oder gab auf Advance Football ein gutes Webinar von Marc Wendland. Da geht es um Prinzipien im Kinderfussball.

    Finde ich persönlich sehr gut.

    Ferner kann ich das Buch Fussball mit Prinip von Gabriel Imran empfehlen.


    Je nach Spielidee hast Du aber evtl ganz unterschiedliche Spielprinzipien. Die oben genannten Beispiele sind aber, meiner Meinung nach, ein ganz guter Einstieg.

    Huhu, meinste diesen Kurs bei Advance Football, glaube 249 Euro oder so kostet der? Hast den gemacht? Laut denen soll das ja Jahrgangsübergreifend auch verstanden werden wenn ich das richtig gelesen habe, sprich es gibt dort wohl verschiedene Verzweigungen die man wählen kann, unter anderem eben auch ab Großfeld aufwärts oder eben auch darunter.

    LG

    Huhu zusammen,


    ich wollte euch mal fragen ob jemand eine Lektüre oder auch schon Erfahrungen mit Onlinekursen zum Thema Spielprinzipien gemacht hat und was empfehlen kann, egal ob kostenfrei oder auch nicht kostenfrei.

    Natürlich könnte man sich dazu jetzt auch selber Gedanken machen bzw. man kennt ja auch einiges und schreibt sich dieses auch entsprechend auf immer wieder. Aber ich denke es lohnt sich auch immer wieder ein Blick über den Tellerrand hinaus und schaut sich dazu auch gerne entsprechend aufgearbeitete Sachen von Kollegen und Co. an, lernt im Optimalfall immer noch was dazu.

    Wichtig in dem Zusammenhang ist mir halt wirklich, dass man Kids, Jugendlichen und tatsächlich auch Erwachsenen mit den einfachsten Mitteln, das mittlerweile ja doch immer dynamischer werdende Spiel Fussball, erklären, begleiten, korrigieren und Hilfestellungen mit auf den Weg geben kann. Das Ganze unabhängig von einstudierten Laufwegen, Formationen und Co. Dinge die halt überall und jederzeit aufm Fussballfeld gelten, egal ob im 3gg3 oder 11gg11.

    Wenn jemand dazu was hat oder weiß, bitte gerne mal mitteilen.

    Vielen Dank ihr Lieben

    Huhu,

    ihr stellt euch das viel einfach vor mit dem Draußen kicken in heutigen Zeiten. Die Angebote für Kids und Jugendliche sind natürlich vor allem vor dem Hintergrund der heutigen Möglichkeiten sich anderweitig zu beschäftigen viel kleiner als es mal gewesen ist. Ist das dramatisch? Auf jeden Fall. So wissen wir ja alle, vor allem die Eltern unter uns wie auch ich ein Papa bin, dass durch Smarthphone, Tablets, Pc und Co. die Hürde mit Kumpels nach Draußen zu gehen um zu zocken in der Freizeit weitaus größer geworden ist.

    Aber nicht nur das, sondern auch teils steigende Anforderungen in Schule und Co. so wie teilweise auch mehr andere Freizeitgestaltungen bis hin zu Helikopter oder Rasenmähereltern und Co. die ihre Kinder teilweise gar nicht mehr alleine rausgehen lassen.

    Das ist ja unter anderem die Idee hinter der Trainingsphilosophie Deutschland, den Bolzplatz in die Vereine zu holen oder aber auch in die Schulen etc.

    Deswegen sind natürlich Trainingstermine im Verein genau so relevant und wichtig wie die Spielzeit am Wochenende. Natürlich ist Spielzeit am Wochenende essentiell. So kommt doch dort erst "richtig" Wettkampfstimmung auf, wenn ich gegen Kids spiele die ich überwiegend nicht kenne, das sind ganz andere An- und Herausforderung für unsere Kids und Jugendliche, sowohl physisch als auch psychisch, also ist Spielzeit am Wochenende natürlich das A und O.

    Für mich ersetzt alleiniges Training überhaupt nicht die Spielzeit, die ich den Kids am Wochenende möglichst viel und oft generieren sollte.

    lg

    Huhu,


    schlimm. Klar, macht man auch als Trainer mal fehler in der Kommunikation, keine Frage. Wichtig ist immer sich kritisch auch immer selber hinterfragen was man besser machen kann usw. Fehler sind ja auch menschlich.

    Generell lässt sich aber auch sagen, es wird wirklich von Jahr zu Jahr schwieriger ein Ehrenamt im Kinder- und Jugendbereich zu machen. Es laufen wirklich Gestalten rum, natürlich auch unter uns Trainern aber auch unter den Eltern. Da kannst du noch so gut ausgebildet sein als Trainer mit Llzenzen und allem Pi Pa Po, die Eltern wissen es besser. Eigentlich was und wie du es machst als Trainer, machst du es falsch. Und manchmal habe ich den Eindruck, je vernünftiger und korrekter man es macht, desto mehr Eltern fühlen sich berufen gegen irgendwas zu moppern.

    Es ist auch mittlerweile nicht mehr nur ein Fußballphänomen. Im Bekanntenkreis habe ich dieses auch schon beim Basketball, Schwimmen und Handball vernommen. Soll man gar nicht meinen, aber die haben ähnliche Themen. Natürlich noch nicht so ausgeprägt wie beim Fussball, weil auch nicht so verbreitet, aber schwer im Kommen da auch.

    Einfach nur traurig leider.

    Huhu,

    jeps alles klar, nun verstehe ich das. Dachte, das so gelesen zu haben als wäre der Vorstand jetzt sauer auf dich, weil du da n Brand gelegt hast.

    Ich würde denen im Gespräch mit dem Vorstand einfach noch mal eine aktuelle Ausbildungsleitlinie vorlegen a la Trainingsphilosophie Deutschland vorlegen und nochmal darauf aufmerksam machen, wieso, weshalb, warum der DFB das aktuell so aktiv angeht und entsprechend auch so lehrt und dann mit den Worten abschließen, dass du nur Denkanstöße geben kannst und willst. Niemanden belehren oder verärgern magst, aber eben halt auch gerne eine Anregung gibst., wie es für alle Beteiligten besser laufen könnte.

    Dass du aber zeitlich etc. entsprechend ausgelastet bist und auch kein Interesse an einen weitergehenden Konflikt mit besagtem Team hast. A) Entweder die Trainer nehmen sich doch was davon an und dann ist es eine WIN-WIN Situation B) die Trainer machen mit ihrem Kram so weiter wie bisher, dann koppel dein TW Training davon so ab, dass du prinzipiell nichts weiter mit der Truppe zu tun hast C) der Verein findet ein neues Trainerteam für die Truppe, die es entsprechend gewünscht umsetzen

    So würde ich es denke ich angehen. Lass dich da nicht vor den Karren spannen um ihn aus dem Dreck zu ziehen, wenn du eh schon zu viel umme Ohren hast.

    LG

    Huhu,


    einfach zum Kotzen sowas und bestätigt auch meine "bescheidene" Meinung aktuell zum Thema Kinder- und Jugendfussball, dass "vernünftige" Menschen mit guten und richtigen Ansichten einfach A) gar nicht mehr erwünscht sind in Vereinen und B) denen das Leben so schwer gemacht wird, dass man sich wirklich die Frage stellen muss ob das alles so noch Sinn und Spaß macht, seine Freizeit für so ein "System" zu opfern. Schlimm.

    Ich sag dir ganz ehrlich, an deiner Stelle hätte ich schon direkt keinen Bock mehr, weil du einfach für andere Dinge einstehst und du ja auch darüber deine leidenschaft entwickelst für die Sache. So wirds n Rohrkrepierer. Weil du am Ende immer der Dumme sein wirst und bist, der dann doch nicht zu weit "das Maul aufmachen" darfst.

    Also, Kampf gegen Windmühlen, würde mir so keinen Spaß machen.

    Grüße

    Huhu,

    mal Frust ablassen. Nach etlichen Jahren mal bei einem neuen, ambitionierten, leistungsorientierten Verein angefangen. Direkt Ernüchterung. Kader viel kleiner als versprochen, viel zu klein mit 8 Kids ca. (E-Jugend), absolute Ergebnisorientierung (Eltern als auch Kinder), ständiges Reingebölke von Eltern, absolute Positionsfixierung bei den Kids (ich kann nur da spielen, ich kann nur hier spielen, schlimm wie denen das eingetrichtert wurde). Der "dicke Paule" darf am Besten gar nicht spielen, sonst gewinnen wir das Spiel nicht usw usw usw

    Ganz schlimm alles und alles absolut nicht im Sinne der Ausbildung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Und jetzt schon totale Unzufriedenheit, da ich erstmal absolut nur entiwcklungsorientiert und null ergebnisorientiert arbeite. Sprich Rotationen, Spielzeit für alle die dabei sind, natürlich auch mal mit einhergehenden Niederlagen etc. was für mich gar kein Problem darstellt aber anscheinend für alle anderen. Sehr sehr ergebnisfokussierte Erwartungshaltung und Co. Ganz schlimm.

    Hat man tatsächlich eigentlich direkt keinen Bock mehr. Ist für mich total unverständlich, wie es heutzutage immer noch sein kann, dass so krumm im Kinder und Jugendbereich ausgebildet wird, es macht so einfach keinen Spaß.


    Grüße

    Uff,


    ist das so oder meine ich das nur, das Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl, Disziplin, Respekt, soziales Miteinander und Co. immer mehr zum Fremdwort wird in der heutigen Jugendausbildung und Co. Seit über 10 Jahren jetzt dabei in der Jugendausbildung, aber gefühlt wird es immer schlimmer mit den benannten Themen.

    Die Kids sind ja auch für Events, Touren und Co. kaum noch zu begeistern heutzutage, echt schade. Zu- und Absagen etc. auch alles nix mehr wert. Wahnsinn, das nimmt einem echt die Lust.


    LG

    Hi Lindmann,


    du könntest es ja vielleicht auch einfach als Chance und als Herausforderung für dich als Trainer sehen. Nicht nur für die individuelle Entwicklung der Kinder die du dann trainierst, sondern auch für deine eigene individuelle Entwicklung.

    Ich sehe das nämlich so. Eine Truppe die aus sehr intrinsisch motivierten Kids besteht, die einfach alle Bock haben, evtl. sogar viel in der Freizeit am Ball sind und auch hier und da schon ein gewisses "Balltalent" mitbringen, das bekommt doch jeder einigermaßen vernünftige Coach hin. Da kann man immer glänzen als Coach, teilweise ohne das man was dafür kann.

    Aber eine Truppe die am Anfang evtl. "hoffnungslos" erscheint wo du wirklich schon vorher weißt, man, das wird brutal schwer und eine brutale Herausforderung, das ist doch die hohe Kunst die Trainer Daseins in meinen Augen. Definiere deine Ziele, natürlich sind diese anders als bei einer Mannschaft wo man schnell glänzen kann. Ein Ziel bleibt aber immer gleich: die Entwicklung eines jeden EInzelnen Spielers bzw. Spielerin.

    Warum ich das so sage voller Optimismus und dir damit auch ein wenig Mut machen will. Ich mache aktuell genau das Gleiche durch, befinde mich aber schon in der C-Jugend gerade, wo es nochmal etwas "mühsamer" sogar ist. Pubertät kickt rein usw. usw. Eine riesen Herausforderung, aber eine tolle Sache um gemeinsam zu wachsen und evtl. etwas zu schaffen zu kreieren, was man am Anfang nicht für möglich gehalten hätte.

    Glaub mir, ja es ist anstrengend, aber es kann sich lohnen!

    Lg

    Hi zusammen,

    jeps der Beitrag von Hace trifft es ganz gut, habe auch schon mal hier und da das Handtuch deswegen geworfen aber meist kurz danach wieder durchgestartet, noch mach ich es einfach zu gerne. Aber gefühlt wird es immer schlimmer. Selbst wenn man versucht von seinem eigenen Mindset anders an die Sache ranzugehen kommt irgendwo wieder ein "neuer Brand" her. Schwierig alles.

    LG

    Huhu,


    eigentlich eine klassische Situation in Fussballvereinen, egal ob Breitensport, ambitioniert oder leistungsorientiert. Man könnte jetzt Romane dazu schreiben, aber ich fasse mich mal kurz:

    Gespräch mit dem Trainerteam suchen.
    Wenn das nichts bringt: Gespräch mit den verantwortlichen sportlichen Leiter suchen.
    Wenn das nichts bringt: Mannschaft wechseln innerhalb des Vereins und neuen Verein suchen sofern er noch Bock hat.

    Problem ist, dass kann dir auch überall woanders passieren, leider. Weil wie du schon richtig erkannt hast, ist es den Vereinen oftmals "sch...." egal wie das bei den einzelnen Teams so läuft, hauptsache es hat sich jemand gefunden der es macht.

    Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen.

    Lg

    Hmm,

    schwierig. Ich bin der Meinung, das egal ob NLZ, leistungsorientierter Breitensport oder nur Breitensport generell die Kinder auf absolut mindestens 50% Spielzeit kommen müssen (Trainingsteilnahme und Engagement im Training etc. vorausgesetzt) eher Richtung 75% Spielzeit für jeden würde ich sogar sagen. Wie will man ein Kind sonst überhaupt die Möglichkeit einräumen sich individuell optimal zu entwickeln wenn es den Wettbewerb und die Spielzeit am Wochenende nicht hat?

    Gutes Training schön und gut, was natürlich auch wichtig ist, aber Wettbewerb ist noch mal was anderes. Hier spiele ich gegen Kids die ich nicht kenne, die Spielsituationen, die Anzahl fußballspezifischer Entscheidungen in ganz anderen Druck Situationen als im Training usw. das kann kein Training ersetzen.

    Und ich meine wir reden hier von einer D2, da ist man ja noch lange lange nicht "ausentwickelt" bzw. gerade so in der "Vorpubertät" und man kann gar nicht abschätzen was Wachstum, Koordination, Muskeln, der Kopf, usw usw usw alles mit der individuellen Entwicklung macht. Und wie gesagt, ich sehe das total unabhängig von NLZ oder Breitensport. Kids in den Alter brauchen Spielzeit und wenn ich eben viele Freundschaftsspiele, Leistungsvergleiche und Co machen muss um allen gerecht zu werden, dann ist das so.

    Viel Erfolg und gute Entscheidungsfindung.

    Moin zusammen,

    unfassbar was man hier manchmal liest. Ich bin sogar der Meinung, dass man für so eine Frage gar kein Forum benötigt. Das sagt einem doch schon der "gesunde Menschenverstand" dass sowas absolut nicht zu tolerieren und natürlich in keinster Weise normal oder zu unterstützen ist. Ich finde es natürlich nett, dass man sich das hier mal von der Seele schreiben will und man doch mal fragt, aber BITTE, BITTE, BITTE, egal ob aufm Dorf in Bayern, Meckpomm oder im Ruhrpott oder im tiefsten Urwald sonst wo geht das null Komma null.

    Ich bekomme schon die Krise wenn ich Trainer, Eltern oder sonst irgendwen sehe, die während Kinder und Jugendspielen mit ner Pulle Bier hinter der Bande stehen, egal ob ruhige Vertreter und Reinbölker. Während Kinder und Jugendspielen würde ich gar kein Alkohol ausschenken, weder im Vereinsheim noch eigenes was mitgebracht wird. Fakt!

    Oh man, viele Grüße.

    Hi zusammen,


    in den letzten Wochen habe ich als Trainer und teilweise auch als Papa hinter der Bande massiv Schiedsrichterbeleidgungen wahrgenommen, teilweise gegen ganz junge Schiedsrichter, die unter Aufsicht ihre ersten Spiele gepfiffen haben.

    Absolut erbärmlich wie sich einige Trainerkollegen verhalten und auch diverse Eltern hinter der Bande. Ich bin nicht selten dazwischen gegangen verbal und habe mich für jeweils alle Schiedsrichter stark gemacht, auch wenn es Entscheidungen gegen uns waren und unsere Eltern damit nicht einverstanden waren. Habe sogar oft nach den Spielen das Gespräch mit Schiedsrichtern gesucht um sie entsprechend wieder aufzubauen, mich stellvertretend für das Verhalten von Trainerkollegen anderer Mannschaften oder der eigenen Eltern zu entschuldigen und ich würde und werde das immer wieder tun. Es ist zum kotzen. Und es passiert nichts.

    Was ich aber toll finde und das müsste man auch mal in die Amateurligen anregen ist die Ref-Cam wie sie jetzt bei Bayern gegen BVB zum Einsatz kam. Und ganz ehrlich so kleine Kameras kosten doch heutzutage "kaum noch was". Natürlich ist es Arbeit die Sachen hinterher auszuwerten, aber evtl. kann man dafür KI-gestützt ein Tool entwickeln, der verbale Entgleisungen und Co. selbstständig ausliest und highlightet und das wird dann entsprechend an Kreise und Verbände weitergeleitet.

    Dann müssen natürlich auch empfindliche Strafen ausgesprochen werden. Es wird endlich Zeit, dass man mal Herr darüber wird. Die jungen Schiris verlassen teilweise "zitternd" die Plätze. Das kann und darf es nicht sein. Ich hoffe es gibt noch mehr couragierte Kollegen unter uns die sich für die teils sehr jungen Schiris einsetzen, Dankeschön.

    Lg

    Huhu,


    woah, muss auch mal wieder. Wir betreuen aktuell einen wirklich guten Jungjahrgang D-Jugend. Training ist Top. Stehen im gesicherten Mittelfeld wo wir hauptsächlich gegen "Altjahrgänge" spielen, jeder hat Spielzeit, wirklich jeder also absolut jeder und das auch mehr als 50 Prozent, weit mehr würde ich behaupten.

    Und dennoch haben die Eltern ständig was auszusetzen, meinen sie wären die besseren Coaches, Kinder müssten mehr dies, Kinder müssten mehr das usw. usw. Wenn wir hoch gewinnen waren die Gegner schlecht, wenn wir verlieren sind wir kacke und die Trainer haben was falsch gemacht, nicht laut genug von der Seitenlinie reingeschrieen usw. usw. Dabei entwickeln sich die Kids brutal gut (Spielformtraining 98%). Teambuilding Maßnahmen, Spiele ohne Ende, wir behandeln die Kids super usw. usw. usw.

    Man kann es den Eltern nie recht und gut genug machen und ich habe das gleiche auch von vielen anderen Trainerkollegen im Ohr, alle sagen das Gleiche und es wird gefühlt wirklich immer schlimmer. Immer immer schlimmer. Dauernd wird man mit Wechselabsichten konfrontiert usw. usw. Wahnsinn. Ich behaupt man kann es kaum besser machen als wir und doch sind wir "scheisse". Haha.

    Da überlegt man sich wirklich 3x ob das noch Spaß macht. Die Ganze Zeit die dafür drauf geht und eigentlich macht man es gerne, aber so, man oh man.

    Grüße