Beiträge von Papatrainer83

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    beobachter_1000 was genau ist denn zwischen dir und einem Stützpunkttrainer vorgefallen, dass du hier ständig gegen die Stützpunkte wetterst und sogar Korruption vorwirfst?

    Zum Thema: Spitzen-Förderung den Vereinen zu übertragen, halte ich für falsch. Die meisten Vereine kämpfen dafür für jede Mannschaft ausreichend Trainer zu haben, wie sollen sie das auch noch leisten? Von der Qualifikation der Trainer mal ganz abgesehen...

    Ich fände ein Modell der "Leihe" interessant. Ja, das Wort im Zusammenhang mit Kindern ist schlecht, mir fällt aber kein besseres ein.

    Warum darf ein Kind nicht in seinem Heimatverein spielen und ab und zu zusätzlich bei einem "Leistungsverein". Genauso andersrum, ein Kind was gerade eine schwierige Phase durchmacht (Schulwechsel, Trennung der Eltern etc.) darf Selbstvertrauen tanken in dem es bei einem kleineren Verein spielt. Natürlich müssten sich hierfür geeignete Partnervereine finden und dies nicht für kurzfristige Siege missbraucht werden.

    Abgesehen von der taktischen Ausrichtung (ich mag ein Spiel mit "richtigem" Stürmer) hat mir die Körpersprache nicht gefallen. Das war mir etwas zu verhalten, vor Allem nach den ersten hart geführten Zweikämpfen der meist cleveren Ungarn. Positiv ist mir hier Musiala aufgefallen, der gleich Selbstbewusstsein gezeigt hat.

    Sollte Müller wieder fit, scheint er für diese Mannschaft im Moment unersetzbar zu sein. Denke dann wird Sane wieder auf die Bank gehen, vielleicht sogar auch Gündogan für Goretzka.

    Im BW hat der WfV heute kurzfristig bekannt gegeben, dass die Landesregierung nun nochmal eine Änderung eingebaut hat und nun doch alle ab 6 Jahren einen Negativtest vorlegen müssen.

    So langsam wirds seltsam... Bis letzte Woche durfte ich 5er Gruppen noch ohne Test trainieren und nun da die Zahlen fallen braucht auf einmal jeder nen Test. Dafür braucht man ab morgen beim Friseurbesuch keinen Test mehr - Danke für nichts...

    Habe das heute auch bekommen. Seither unter 100: 20er Gruppen ohne Test, jetzt mit Test. Das Ergebnis wird sein, dass es vielen zu viel Aufwand wird mehr als einmal die Woche Training anzubieten. Mich würde hier interessieren auf welcher Basis BW hier wieder eine eigene Idee der Pandemiebekämpfung hat und auf wessen Mist das gewachsen ist.

    Ich weiß gar nicht, von was ihr da alle redet. Im März war kurz Training erlaubt, seitdem ist alles wieder komplett untersagt, da Inzidenz über 100.

    Ich schließe also daraus, dass das verbotene Fußballtraining (und die weiteren Maßnahmen in anderen Bereichen) bei euch nicht dazu beigetragen haben, die Inzidenz wieder unter 100 zu bringen? Wer hätte das gedacht. 8o

    Baden-Württemberg hat die Notbremse bereits umgesetzt und die alten Regeln darin verankert. Das heißt ab einer Inzidenz über 100 alles dicht. Fußball nur im Einzeltraining für die Vereine, die das leisten können und wollen. Einige Stadtoberhäupter waren aber hier auch sehr "gründlich" und haben auch das verboten, indem die Sportplätze dafür nicht freigegeben wurden. Die meisten Bolzplätze sind auch gesperrt.

    Auf den Spielplätzen dürfen die Kinder spielen und die Mamas "dürfen" gemeinsam an den Tischen sitzen. Ich hoffe nur im Sinne der Kinder, dass hier nachgebessert und an das Bundesgesetz angepasst wird. Falls es denn so kommt, wie gestern der Presse zu entnehmen war.

    c) angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden.

    für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im
    Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern; Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen;



    Das ist noch nicht so beschlossen. Am Mittwoch im Bundestag. Am Donnerstag im Bundesrat. So ist es geplant....

    Danke dir für die Erläuterung. Sollte es tatsächlich so kommen, dass nachher wieder jedes Land, jeder Landkreis und am Schluss jeder Bürgermeister sein eigenes Süppchen kochen darf, wird das nicht zur Akzeptanz beitragen und Wasser auf den Mühlen der Kritiker sein.

    Nun, eventuell handelt es sich dabei um eine Mindestvorgabe, die jedes Land ggf. jeder Landkreis strenger halten kann, wenn es angezeigt ist.

    Ohne hier ins politische Abdriften zu wollen: es wäre doch etwas verwirrend wenn ein Gesetz, welches regeln soll, dass es einheitliche Vorgaben und somit auch Umsetzungen gibt, plötzlich doch wieder jedem Kreis seinen eigenen Spielraum gibt...

    Für meinen Landkreis bringt es leider nichts. Schon vor dem Gesetz haben wir die 100 überschritten und sind raus, konnten aber immerhin 5 Wochen sehr gut trainieren!

    Ich verstehe es so, dass die Regelung doch bundeseinheitlich sein soll-->ALLE unter 14 dürfen trainieren. Oder interpretieren die Provinzfürsten das doch wieder anders?

    Training ist leider weit entfernt. So hat man aber auch Zeit sich zu reflektieren. Ihr alle habt mir verschiedene Perspektiven und Blickwinkel geschenkt und dadurch (hoffentlich) auch mein Training verbessert. Danke euch allen hierfür:)

    Und wieder das alte Thema, warum müssen die Kinder immer strikt nach Alter und nicht nach ihrem Fussball-Spiel in eine (G-, F-, oder E-) Jugend eingeteilt werden? Warum muss zwingend eine E1 aus Spielern aus dem Altjahrgang und die E2 aus dem Jungjahrgang bestehen?

    Wo ist das so? Bei uns auf jeden Fall nicht. Ich habe sogar ein Talent, dass noch F spielen könnte bei mir in der E1. Aber die E-Jugend besteht aus zwei Jahrgängen und die sind im Grunde nach Entwicklungsstand eingeteilt.

    Bei (meiner Ansicht nach leider) fast allen. So wie ich es bei euch ist finde ich es auch besser, doch die Mehrheit sieht den Vorteil in den Jahrgangsmannschaften.

    ...Es gibt leider Eltern, die suchen nur Beschäftigung für ihre Kinder und je günstiger, desto besser. Deshalb scheuen viele Vereine davor, mehr zu nehmen und gleichzeitig unattraktiver zu werden. Da muss man schon ein überzeugendes Konzept (Infrastruktur, Trainer, Mannschaften, neben dem Platz) haben, um mehr Geld vor den Eltern rechtfertigen zu können. Und selbst dann wird es andere Vereine geben, die das genauso machen aber mehr Sponsoren haben, die die Differenz begleichen...

    Interessanter Aspekt. Wollen manche dieser Eltern überhaupt wissen was die Kinder machen? Oder geht es nur um die Beschäftigung während Mama/Papa joggen gehen, Golf spielen oder was auch immer? Vor Allem in jungen Jahrgängen gibt es ja keine günstigere Betreuungsmöglichkeit. Zwei Abende 90min sind die Kinder für einen Minibeitrag versorgt...

    Würde eine Beitragserhöhung deswegen weniger Kinder bringen?

    Den Kindern und Jugendlichen wird ein komplettes Jahr in der sportlichen und persönlichen Entwicklung fehlen. Was würdet ihr davon halten mit den gleichen Jahrgängen nochmals in der gleichen Jugend anzutreten?

    Auch den A-Junioren fehlt ja das letzte Reifejahr und man könnte vielleicht so manche Jugendmannschaft erhalten, die sonst wegfallen würde, da manche Kinder nicht mehr kommen. Als Beispiel: eine Mannschaft würde dieses Jahr vom 6+1 zum 8+1 wechseln, sie waren 14 Kinder, nach dem lockdown kommen nur noch 12. Wenn sie nochmals als E-Junioren spielen dürfen könnten sie diesen Entwicklungsschritt noch mitnehmen und mit 12 Kindern versuchen die Saison zu stellen.

    Und die Aktiven werden sich, vor Allem in den unteren Ligen, neu aufstellen müssen. Diese sind aber auf die Junioren, die rauskommen im Normalfall deutlich weniger angewiesen.

    Vielen Dank für diese interessante Aufschlüsselung. Es wird doch nicht versucht das ganze in Zukunft tranpsarent für die Bevölkerung zu machen? :-) Für mich scheint das eine vernünftige Öffnungsstrategie zu sein. Ich hoffe darauf, dass nicht wieder jeder Landesfürst sein eigenes Süppchen kocht.

    Bin gespannt wie die Stufe III für Sportanlagen interpretiert wird.