Nein, du kannst ihm das "lieben" nicht beibringen. Ich denke sogar, dass du eher das Gegenteil bewirkst wenn du mit ihm zu Hause trainierst. Kinder mit 4 Jahren sollen sich ausprobieren und dann kann es sein, dass er mit 7 Jahren doch zum Fussball kommt. Oder zur Geige. Oder zum Tennis. Oder zur Feuerwehr. Er soll es aussuchen!
Beiträge von Papatrainer83
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ICh kan
📘 TAG 4 & 5: Das strukturelle Betreuer-Chaos, Smartphone-Coaches und die „Schrottplatz-Methode“ des DFB
7. Die gnadenlose Selektion: Die Schrottplatz-Methode des DFB
Erschwerend kommt ein psychologisches und strukturelles Paradoxon hinzu, das ich im Zuge von offiziellen DFB-Sichtungstagen für die Jahrgänge U11 und U13 im Umland analysieren konnte. Rund 45 geladene Jungs müssen diese Trainingseinheiten absolvieren. Am Ende schafft es nur ein minimaler Bruchteil in die nächste Förderebene (den Stützpunkt), während die restliche Masse rigoros durch dieses Raster fällt. Der unausgesprochene Tenor des Verbandes an die gescheiterten Kinder lautet: „Kickt einfach weiter in euren Dorfvereinen, da seid ihr bestens aufgehoben.“ Wer im Selektionsraster des DFB im ersten Anlauf nicht perfekt funktioniert, wird sofort fallen gelassen. Die ersten 4 Jahre Basis-Fußball MÜSSEN von Fachkräften gefördert, geformt und unterstützt werden….
Noch drastischer zeigt sich diese Konsequenz im laufenden Stützpunktbetrieb. Sobald ein talentiertes Kind aus privaten, schulischen oder logistischen Gründen häufiger fehlt, greift die eiserne Hand des Verbandes: Es droht der sofortige, bundesweite Ausschluss aus dem Stützpunktprogramm. Eine zweite Chance an einem benachbarten Stützpunkt ist kategorisch ausgeschlossen. Das gleicht einer kaltblütigen „Schrottplatz-Methode“: Reines Kupfer bringt viele Euros, einfaches Metall nur Centerträge. Das ist eine unerträgliche Perversität eines Verbandes, der sich Gemeinnützigkeit auf die Fahne schreibt. Ob die Aussortierten weiterhin Spaß am Fußballspielen haben?
Hier offenbart sich eine erschreckende Doppelmoral: Man sortiert die Talente oben mit eisernem Besen aus, verweigert ihnen aber unten an der Basis die dafür notwendige, qualifizierte Grundausbildung.⏳ Fortsetzung folgt morgen: TAG 6 (Die logistische Materialschlacht der Spielfeste und die „Spedition Amateurbereich“)
Widerspruch: Talentierte Kinder sind meistens schon vor den Sichtungen bekannt. Sollten Kinder in diesen Sichtungen nicht auffallen, gibt es auch danach noch Möglichkeiten in den Stützpunkt zu kommen. Auch kann in einen anderen Stützpunkt gewechselt werden, hier kommt es vielleicht auch darauf an wie man miteinander redet...
Mich würde zu deiner "dreijährigen, lückenlosen Beobachtung an der Basis" Folgendes interessieren: bei wie vielen verschiedenen Vereinen hast du hospitiert bei wie vielen Stützpunkten warst du? Und in welcher Funktion hast du dich jeweils vorgestellt?
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Und jetzt kommen wieder die speziellen Verbandsumsetzungen ins Spiel

Die Verbände haben ja wie immer etwas Spielraum in der Umsetzung. Konkret. Jeder macht was anderes.
Und dann kommt halt so was raus in manchen Verbänden.Eigentlich empfiehlt der DFB zumindest laut „Anpassungen – Wettbewerbsformen im Kinderfußball“
Champions League Modus: Bei Unentschieden steigt das Team auf, welches das letzte Tor erzielt hat; bei 0:0 entscheidet Stein-Schere-Papier
Ich persönlich finde die "letztes Tor" Regel ja auch nicht sonderlich fair. Warum hat das Team "gewonnen" nur weil es das letzte Tor erzielt hat.
Da ist mir Schnick, Schnack, Schnuck lieber und so mache ich es auch. Damit kommen alle klar. Geht schnell. Fertig.Zur Thematik. Muss ich jedes Kind vor jeder möglichen Niederlage schützen? Ich weiß auch nicht. Gehört dazu und muss der eine oder andere Spieler verdauen lernen. Auch schon in dem Alter. So ist das Leben. Es können nicht immer alle nur gewinnen...
Obwohl ich dem Fall schon eher Schnick, Schnack, Schnuck vorgeben würde. Warum da so ein unnötiges Prozedere einführen beim Feldwechsel...
Ganz ehrlich, die Thematik mit den nicht gegebenen Toren verstehe ich auch nicht wirklich, warum das kritisiert wurde. So sind die Regeln. Wenn die nicht da sind, schießen einige aus allen Lagen, während sie lieber dribbeln sollten... Außerdem ist halt irgendwann das Spiel vorbei, dann zählt das Tor nicht mehr. Manchmal gibt es Diskussionen dazu, aber da kann der DFB jetzt irgendwie auch nichts dafür.
Was am Wochenende passiert ist, war aber keine normale sportliche Niederlage! Hier wurde die gesamte psychologische Last eines Mannschaftssports im ‚Sudden Death‘ auf die schmächtigen Schultern eines einzigen 8-jährigen Kindes abgewälzt – vor den Augen aller gaffenden Eltern. Und warum? Nicht aus sportlichen Gründen, sondern nur damit die mathematische Excel-Tabelle des Verbandes für den Feldwechsel aufgeht! Das hat mit ‚Verdauen lernen‘ nichts zu tun. Das ist das brutale Abschieben von Verbandsunfähigkeit auf die Psyche eines Kindes.
2. Das Verbot von Toren aus der eigenen Hälfte:
Zu sagen, das Verbot sei gut, damit die Kinder ‚lieber dribbeln‘, ist die absolute Krönung der theoretischen Fehlsteuerung. Wenn ein 8-jähriger Junge in der U9 im Bruchteil einer Sekunde erkennt, dass der gegnerische Torwart oder die Verteidiger zu weit aufrücken, den Mut besitzt, den Kopf hochzunehmen und den Ball präzise aus der eigenen Hälfte über alle hinweg ins Tor schießt – dann ist das pure Spielintelligenz und Handlungsschnelligkeit!
Lass mich raten: dein Sohn hat es leider erwischt und er war sowohl der Unglückliche beim Sudden Death als auch mit dem wahnsinnigen Fernschuss, der nicht gezählt wurde...
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Ich bin aktuell sehr im Zwiespalt, da wir als junger Jahrgang im ersten D-Jugend Jahr auch gegen ältere Jahrgänge sehr gefordert sein werden.
Besser geht es doch gar nicht. Wenn du alle Spiele deutlich gewinnst hat deine Mannschaft nichts davon. Eine ausgeglichene Runde ist für die Entwicklung der Mannschaft viel besser.
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Matthias Sammer hat sich ja auch zu Wort gemeldet zur Thematik. Ich würde jetzt auch nicht alles komplett unterschreiben, aber ich denke schon auch, wir sollten lieber über "Leistung" + "Siegeswille" diskutieren anstatt über "Druck".
Matthias Sammer (58) rechnet nach dem WM-Aus gnadenlos mit der deutschen Mannschaft ab! In einem am Donnerstag erschienenen Interview mit der „ZEIT“ wird der frühere DFB-Sportdirektor bei einem Vergleich zwischen unserer Debakel-Truppe und den für ihre unfaire Spielweise kritisierten Argentiniern besonders deutlich.
Sammer: „Ihre Spielweise ist mir lieber als das, was ich im Moment bei der deutschen Mannschaft sehe. Bei der kann ich gar nichts mehr erkennen, weder sportlich noch mental. Sie gibt Anlass, den Begriff Hilflosigkeit neu zu definieren.“ RUMMS!
Bei der Analyse des deutschen Auftretens kritisiert Sammer die mangelnde Fitness und fehlende Spielidee. Es gibt allerdings eine Sache, die ihn besonders stört. Sammer: „Viel schwerer aber wiegt der Eindruck, dass unserer Mannschaft der unbedingte Siegeswille fehlt.“
Viele Vereine vertreten die Kultur gleiche Spielzeit für alle. Bis zu U12 kann ich das absolut mitgehen. Aber warum soll ein starker D-Jugendspieler, der einfach heute einen schlechten Tag hat nicht auch mal vor der Zeit ausgewechselt werden und einer, der gerade richtig heißläuft weiter draufbleiben? Ab der C-Jugend ist für mich Aufstellung und Spielzeit nach Leistung keine Frage.
Es sind aber einfach viele Punkte, die zusammenkommen. Komplett mitgehen kann ich, dass die deutsche Nationalmannschaft im Moment für keinen Spielstil steht. Wofür steht für euch die Nationalmannschaft? Ich bin mit kopfballstarken Stürmern aufgewachsen (Riedle, Klinsmann etc.), das Spiel war hierfür ausgelegt zusammen mit einem starken Zentrumsspieler (Matthäus, Sammer) und Abwehrspielern, die sich über den Zweikampf definiert haben (Kohler, Eilts).
Nagelsmann hat versucht die Offensive über Dribbler und spielstarke Stürmer zu definieren, auch defensiv wollte er alles spielerisch lösen. Also konträr zu der oben genannten Zeit. Wahrscheinlich ist das die größte Aufgabe für Klopp: einen Spielstil zu definieren
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Jetzt wurde berichtet das die Spanier bis U11 6+1 in kleinen Spielformen spielen und ab U12 kosequent aufs 11er Feld gehen.
In Deutschland rollen wir hingegen alles 6+1 in die D Jugend aus und ab der U14 11er Feld
Hier würden viele gerne D-Jugend 6+1, C-Jugend 8+1 und erst ab B-Jugend 10+1!
Also völlig gegenteilig
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Interessant finde ich, dass in Spanien bereits ab der U13 10+1 auf das normale Spielfeld gespielt wird (ich dachte immer es wird länger uafs Kleinfeld gespielt und habe das recherchiert) und dies wohl sehr erfolgreich. Viele hier im Forum wollen ja eher das Gegenteil und erst ab der U16 aufs Großfeld.
Auszug aus bild.de (ja ich lese ab und zu Bild und stehe dazu) von heute Morgen:
"Jordi Font (56), der Spaniens Superstar Lamine Yamal (19) in der Jugend des FC Barcelona trainierte und förderte, erklärt: „Bis zur U12 wird auf kleinen Plätzen gespielt, das fördert die Technik und Kreativität. Ab der U12/U13 wird elf gegen elf gespielt, mit maximaler Sieg-Orientierung. Das führt dazu, dass die Trainer taktisch und die Jungs spielerisch-technisch viele Lösungen finden müssen, um zu gewinnen.“"
Und bei uns geht es genau in die andere Richtung: Die U17- und U19-Bundesliga sind Elite-Ligen, aus denen man nicht absteigen kann, damit man nicht auf Sieg spielen muss. Es gibt eine begrenzte Anzahl an Aufstiegsplätzen aus den Quali-Runden - aber nur für ein halbes Jahr. Das ist natürlich die Leistungsspitze.
Aber schauen wir uns die U13 an, ist zumindest in meinem Landesverband auch ein sportlicher Aufstieg nicht mehr möglich - somit auch kein sportlicher Abstieg. Es geht letztlich nur darum, ob der Verein eine bestimmte Infrastruktur hat, dann kann er für die Bezirksliga melden.
Zusammengefasst: in sehr wichtigen Bereichen der Entwicklung (und das sind mit U13-Bezirksliga und U17/U19-Bundesliga ja schon relativ wichtige Ligen) geht es nicht darum, dass man gewinnen muss.
Im Breitensport soll jeder spielen, keine Frage. Aber sollte man nicht in der Leistungsspitze der U13 und U17/U19 auch etwas mehr Druck haben?
In Württemberg gibt es in der U13 oftmals reine Qualistaffeln wo du dann hohe zweistellige Ergebnisse hast. Erst im Frühjahr wird dann einigermaßen vernünftig eingeteilt.
Ich komme aus dem Leistungssport und profitiere heute noch davon, dass ich mich in Drucksituationen konzentrieren kann weil ich es in der Jugend bei meinem Hobby gelernt habe.
Ein U17 oder U19 Bundesligaspieler sollte den Druck aushalten wenn er ganz nach oben will. Von dem Druck eines Nationalspielers ist das dann immer noch ganz weit entfernt.
Zurück zur Nationalmannschaft: ich gehe davon aus, dass JK Bundestrainer wird. Man wird ihm ungeahnte Freiheiten geben und ich könnte mir vorstellen, dass er auch Ideen für eine Reform in der Jugend haben wird-da bin ich gespannt wie diese aussehen.
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Interessant finde ich, dass in Spanien bereits ab der U13 10+1 auf das normale Spielfeld gespielt wird (ich dachte immer es wird länger uafs Kleinfeld gespielt und habe das recherchiert) und dies wohl sehr erfolgreich. Viele hier im Forum wollen ja eher das Gegenteil und erst ab der U16 aufs Großfeld.
Auszug aus bild.de (ja ich lese ab und zu Bild und stehe dazu) von heute Morgen:
"Jordi Font (56), der Spaniens Superstar Lamine Yamal (19) in der Jugend des FC Barcelona trainierte und förderte, erklärt: „Bis zur U12 wird auf kleinen Plätzen gespielt, das fördert die Technik und Kreativität. Ab der U12/U13 wird elf gegen elf gespielt, mit maximaler Sieg-Orientierung. Das führt dazu, dass die Trainer taktisch und die Jungs spielerisch-technisch viele Lösungen finden müssen, um zu gewinnen.“"
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Ich hatte mit einem Trainer aus meinem Verein ein interessantes Gespräch, er möchte eine Leichtathletik-Abteilung gründen und in der Jugend die Spieler einmal in der Woche dorthin schicken (statt oder zusätzlich zum Fußball), damit sie körperlich und koordinativ besser werden. Springen, laufen, werfen, sprinten - alles athletische Grundlagen, die einem im Fußball auch helfen. Einfach eine ganzheitliche sportliche Ausbildung eben. Finde die Idee interessant, würde das nicht Robustheit und körperliche Überlegenheit bringen, mit der man dann am Ende "wie ein Uhrwerk" arbeiten kann?
Ich finde diese Idee super. Auch dem Breitensportverein würde es helfen, da leider immer mehr Kinder sehr unsaubere Bewegungsmuster haben und dies könnte dadurch korrigiert werden.
Was haltet ihr von der Koordinationsleiter? Ich finde sie extrem wichtig im Hinblick auf Koordination der Kinder
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Wen würdest du denn aussortieren? Für mich wären das:
Neuer, Kimmich, Rüdiger, Raum, Goretzka, Sane, Baumann
Sehe ich fast genau so. Bei Baumann weiß ich nicht. Bei Woltemade müsste man evtl. mal abwarten, ob er sich in einem Team halbwegs als Stammspieler etabliert. Für dieses Turnier war er nicht bereit.
Kimmich finde ich als Person und Familienvater sympathisch, aber er steht letztlich für das Versagen bei den letzten Turnieren. Von ihm werden keine besonderen Impulse oder Siegermentalität zu erwarten sein. Daher ist es m.E. besonders wichtig, dass er rausgenommen wird.
Genau an dieser Stelle (Familienvater Kimmich) bin ich komplett anderer Meinung seit ich die Doku gesehen habe. So familienfremd kann man doch fast nicht sein.
Woltemade würde ich noch eine Chance geben. Generell würde ich jetzt Spieler unter 25 Jahren testen, testen, testen
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Für den Neuaufbau bedeutet dies m.E. auf jeden Fall div. Spieler auszusortieren.
Wen würdest du denn aussortieren? Für mich wären das:
Neuer, Kimmich, Rüdiger, Raum, Goretzka, Sane, Baumann
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Kann ich toppen. Zum Trainingsauftakt der letzten Saison vermisste ich unseren Torwart. Dieser hatte ohne sich zu verabschieden gekündigt. Der Vater war sogar noch in der WA Gruppe.
Andere Spieler standen für Spiele nur dann zu Verfügung, wenn weder ein Kindergeburtstag, noch Omas Kaffeekränzchen anstand. Wenn dann dabei auch noch recht grimmig, wenn deren Spielzeit reduziert war.
Dank darf man nicht erwarten, dann ist man auch nicht enttäuscht.
Und ja, das Verständnis, sich als Teil eines sozialen Systems zu sehen, das eigentlich nur dadurch funktioniert, dass man mit einer gewissen Verbindlichkeit auch teilnimmt und für das Ganze da ist, hat definitiv abgenommen. In meinem Fall war es die letzten beiden Jahre so, dass der Fußball eher wie ein Fitnesscenter Angebot betrachtet wurde, welches man halt wahrnimmt, wenn es gerade ganz gut passt.
Und nein, das war in dieser Ausprägung nicht schon immer so.
Wir werden das auch nicht ändern. M.E. trennt sich das auf in einen Teil, der letztlich Freizeitsport ohne besonderen Anspruch ist, also die Kinder halt bewegt und für ein paar Stunden von der Konsole wegbringt und in einen anderen Teil, der mittlerweile sehr professionell sein muss, um ein höheres Leistungsniveau zu erreichen. Viele, auch wir, versuchen immer noch den Spagat in einem kleinen Verein irgendwie dazwischen. Aber so richtig klappt das eben nicht mehr.
kann ich sehr gut bestätigen, deine Aussagen.
Wobei ich mittlerweile auch sehr stark erkläre, was die Vorteile von Vereinen sind und das Miteinander auch in den Mittelpunkt stelle.Teamevents und Abschlussfahrten haben bei mir (Trainer A- bis C-Jugend) nicht mehr nur einen fussballerischen Charakter mit Teilnahmen an Spielen/Turnieren etc.. Ich organisiere mittlerweile sehr häufig Teamevents mit Aktivitäten komplett außerhalb dem Fußball, um Erlebnisse zu schaffen.
Und dann kommt noch dazu, dass man quasi erst zum Ende der Wechselfrist weiß wer genau denn jetzt noch dabei ist. Zusagen egal? Irgendwo brennt das Licht vielleicht etwas heller oder der Sohn wird vermeintlich besser gefördert....
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Es geht hier schon in eine bestimmte Richtung, die ich absolut teile.
Wenn man immer wieder hört wie gut die Stimmung ist, gibt es für mich zwei Möglichkeiten: alle haben sich immer lieb, auch wenn der einzelne mal nicht spielt. Genau das sollte aber immer der Anspruch sein: ich will spielen. Oder aber die Stimmung ist besch...
Dazu der zweite oben genannte Gedanke, es ist alles zu sehr geplant. Die Rollenverteilung, die Interviews etc. Manchmal hatte man auch auf dem Platz den Eindruck, dass alles vorgeplant ist. Wann wird ausgewechselt, wann schlägt Kimmich den zehnten wirkungslosen Standard und macht trotzdem den elften, wie erklärt Nagelsmann dieses Mal warum Sane doch gut gespielt hat (beim Rasenargument musste ich sogar etwas schmunzeln)
Leider denke ich aber, dass uns einfach viele Mannschaften ein- bzw. überholt haben. Wenn in 3 Spielen (Curacao aus den bekannten Gründen rausgenommen) einfach kein guter Fussball rauskommt, dann ist das ein Problem der Qualität-Spieler und Trainer!
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UserDX nennt so viele Punkte. Da ist auf jeden Fall eine Menge dran. Die Aufzählung legt dann aber irgendwie nahe, dass es so viele Probleme bzw. Schwachstellen gibt, dass man da ja gar nichts machen kann.
Aber:
Als ich jung war, gab es in meiner Gegend auch wenig Bolzplätze. Man hat halt irgendwo gespielt im Park, in einer Sackgasse. Dafür gibt es heute von den Leistungsvereinen auch ein größeres Trainingsangebot. Mein Sohn war in einer Kita mit Klettergerüst, Schaukel etc. Da konnte er sich gut bewegen, sobald das Wetter es zuließ. War bei uns definitiv nicht besser. Bei uns ist ein großer Spielplatz mit Bolzplatz. Da sehe ich praktisch keine Deutschen Kinder. Während der Platz mit Roma und Syrern etc. ziemlich gut gefüllt ist. Könnte also auch etwas damit zu tun haben, dass heute überbehütet wird.
Dass technisch starke Kinder nicht bevorzugt werden, kann ich so nicht bestätigen. Die Verbandssichtungen legen hier in Berlin gerade darauf einen besonderen Fokus.
Dass körperlich starke Kinder bevorzugt werden, dachte ich auch. Aber wenn ich unsere Nationalmannschaft sehe, stimmt das nicht unbedingt. Jenseits von Tah und Rüdiger fehlte mir da gegen Ecuador eher ein Stück Körperlichkeit.
Ich persönlich denke, dass die Jugendfußballtrainer oft und vielleicht überwiegend nicht gut ausgebildet sind. Elterntrainer sowieso aber auch manche Lizenztrainer sehe ich im E-/D-Jugendbereich mit irgendwelchen langatmigen Taktikanweisungen, während die Ballan- und mitnahme wie auch der einfache Pass oder die offene Spielstellung mangelhaft ist. Basics, Basics, Basics muss die Devise lauten.
Was hier vor einiger Zeit schon mal Thema war ist außerdem bei der Talenentwicklung früher positionsspezifisch auszusuchen und auszubilden.
Ex-Akademiechef Haupt übt Kritik am DFB: "Jahrelange Fehlentwicklung"
Ein weiterer großer Punkt ist definitiv der Übergang von der A-Jugend in den Profibereich. Wo zu viele verloren gehen. Aber da habe ich keinen tieferen Einblick.
Das körperlich stärkere Kids bevorzugt werden, habe ich häufig schon bei den Stützpunktsichtungen gesehen. Dort hatten meine körperlich noch schwachen Kids immer Schwierigkeiten hineinzukommen.
Ebenso habe ich in meinen Mannschaften, die sich im Breitensportbereich bewegen, schon häufiger Kids aus den benachbarten "Leistungsvereinen" übernommen und oftmals spielten sie dort wenig, weil sie körperlich nicht reif genug waren, um den Anforderungen in den Landesspielbetrieben erfüllen zu können.Das halte ich auch für eine "verzerrte" Wahrnehmung. In den Stützpunkten sieht man sehr wohl auch körperlich schwächere Spieler. Ganz provokant: Vielleicht waren die Jungs einfach nicht gut genug?
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Die Tennisspieler in Württemberg dürfen selber entscheiden ob sie spielen oder nicht.
HITZE: WTB Sonderregelung bis einschließlich 28.06.2026 - Württembergischer Tennis-Bund
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Nun zur Situation - wir spielen im untersten Kreisspielbetrieb, obwohl wir von der Veranlagung teilweise Landesniveau spielen können.
Gegnerische Trainer loben häufig unsere Spielanlage.
Wir betreiben viel Aufwand im Spiel, aber die Effektivität lässt zu wünschen übrig.
Also ohne jemals ein Spiel von euch gesehen zu haben. Könnte das eventuell das Problem sein? Du hast eine Kreissklasse Mannschaft siehst sie aber auf Landesliganniveau (normalerweise fast immer Altjahrgang). Freu dich über die gute Spielanlage, mit dem Wechsel in den älteren Jahrgang ist auch die körperliche Differenz kleiner und ihr werdet automatisch vor dem Tor effektiver, da ihir zu mehr Chancen kommt.
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Rückrunde Start dieses Jahr bei uns 17 März
Wir haben gespielt bis zum 21.12. und ab dem 08.02. wieder. Dafür sind wir in zwei Wochen fertig mit dem Ligabetrieb. Der Niederrhein hat ja mit Schnee eher wenig zu tun aber hier friert man scheinbar auch gerne.
Zeit für die Qualis ist: egal ob vor oder nach den Sommerferien.
Ach na ja, mir würden viele andere Organisationsformen einfallen, die die Interessen der Spieler berücksichtigen würden.Im wfv geht es in vielen Ligen bis 24. Juni, die Krux dabei ist aber, dass viele "ambitionierte" Vereine bereits ab den Pfingstferien ihren Übergang in die nächste Jugend machen. Da funktionierte das dann natürlich auch nicht reibungslos.
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Das setzt dem Ganzen die Krone auf und ich bin kurz davor das Textfeld zu eliminieren.
das klingt eher nach "schreib ein Buch". Aber mal im Ernst: erwartest du wirklich eine ehrliche Antwort? Keiner der Jugendlichen wird reinschreiben: War feiern, bin noch besoffen von gestern, geh auf ein Konzert, hab neuerdings ne Freundin... Statt dessen stirbt halt die 8. Tante und die Oma hat zum vierten Mal Geburstag dieses Jahr.
Hatten wir nicht mal vor einigen Jahren die "witzigsten" Abmeldungen, können wir gerne wieder starten

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Fall 2 ist mehr als speziell. Das Kind leidet seit der Scheidung vor 5 Jahren unter dem Irrsinn der Eltern im Streit um Aufenthaltsrecht. Seit 2 Jahren ist das Kind bei der Mannschaft und Fakt ist, dass die Mutter für das Kind Cherrypicking in allen Lebensbereichen betreibt, weil die Welt da draußen ist böse zum Kind und der Ex ist an allem schuld. Sie versucht mit allen Mitteln, dass der Sohn - koste es was es wolle - vom Ex isoliert wird und macht alles, um dem Sohn die Bösartigkeit des Vaters einzutrichtern. Ich könnte Romane verfassen, welch grausame Gegebenheiten auf Kosten des Kindes seitens beider Eltern vorgefallen sind.
Das hat so weit Blüten getrieben, dass sogar der Hort die Abmeldung des Kindes vom Hort nachdrücklich eingefordert und durchgesetzt hat, da er de facto nie im Hort war (die Mutter hat paranoide Angst, dass ihr Ex auf den 50 m zwischen Schule und Hort den Sohn ansprechen/mitnehmen könnte) und einem anderen Kind den Platz wegnimmt.
Ich habe 2 Jahre versucht ihn mitzuschleppen und Gespräche gesucht,aber ich bin kein Psychologe, Pädagoge oder Sozialarbeiter und mittlerweile braucht das Kind professionelle Hilfe (die die Mutter verweigert trotz Anratens von Schule und Hort). Es ist nett gemeint mit der Berücksichtigung seiner Situation, aber die Mutter blockt jedes Gespräch und jede Hilfestellung auch seitens des Vereins ab. Sie sagt selber, dass ihr sämtliche Regeln und der Verein egal sind , wenn es um ihren Sohn geht. Sie erlaubt für sich und das Kind nur das, was ihm ihrer Meinung nach gut tut und pfeift auf den Rest der Welt. Der Verein kann gar nicht eine Abwechslung sein, weil das Angebot gar nicht wirklich angenommen wird/werden kann.
Nun ist meine Energie für Sonderbehandlung am Ende nach 2 Jahren und der sportliche Rückfall ist das i-Tüpfelchen. Mit der obigen Haltung und Verhaltensweisen der Mutter hat die Leitung - auch um mich zu entlasten- das Ok gegeben, dass mit Saisonende Schluss ist.
und das ist auch gut so. Auch wenn es oft hart klingt, aber ein Verein ist nicht dazu da alle Problemfälle aufzufangen. Du hast es versucht 2 Jahre lang und es ist gut so.
Ich finde die Diskussion sehr interessant. Eigentlich verlangt dies nach einem eigene Thread: wo endet die (soziale) Arbeit eines Vereins? Muss ein Verein sich auch um Kind 20 kümmern, das fast eine 1:1 Betreuung benötigt, und dabei die anderen 19 vernachlässigen?
