Beiträge von Papatrainer83

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    Doch natürlich. Jede Jugend ist immer ein Doppeljahrgang. Was spricht dagegen einen 2011er in der E2 spielen zu lassen? Nur unser Jahrgangsdenken

    Jahrgangsmannschaften sind bei uns die absolute Ausnahme.
    Die meisten Vereine stellen selbst mit Spielgemeinschaft nur eine F-Jugend und eine E-Jugend
    Außerdem was machst Du dann mit dem im Dezember 2012 geborenen U10 Spieler, der kann ja auch nicht in die F-Jugend zurück und ist in der U11-2 vielleicht trotzdem überfordert.
    Ich gebe Dir recht, dass es besser ist innerhalb der Doppeljahrgänge die Spieler nach Leistungsfähigkeit und körperlichen Kriterien zu mischen als stur an Jahrgangsmannschaften festzuhalten, aber im ländlichen Raum reicht diese Möglichkeit meist nicht aus.

    Richtig, das geht nicht. was aber geht ist mit der E2 Spiele gegen F-Jugenden auszumachen. Hier ist dieses Kind dann im Normalfall zumindest körperlich überlegen. Aber die 1a-Lösung ist das auch nicht.

    Das Thema mit dem RAE kann man doch eigentlich als (Breitensport-) Verein ganz einfach lösen: Aufhören mit dem Jahrgangsdenken und das Jugenddenken fördern. So kann ein Kind immer dort spielen wo es von seinen spielerischen und körperlichen Anlagen richtig aufgehoben ist. Als Nebeneffekt hätte man auch dem Verein im Verein einen Riegel vorgeschoben. Zumindest in der F ist dies so auch von vielen Bezirken gewünscht.

    Aber ich weiß: mit dieser Meinung bin ich in der Minderheit und akzeptiere, dass die meisten mit U-Mannschaften arbeiten wollen.

    Starke Spieler nach oben schieben ist natürlich immer möglich.

    Das Problem, sind doch die schwächeren und oft auch jüngeren, die in ihrer eigentlichen Altersklasse nicht mithalten können. Die kann man nicht einfach mal einen Jahrgang tiefer schieben.

    Doch natürlich. Jede Jugend ist immer ein Doppeljahrgang. Was spricht dagegen einen 2011er in der E2 spielen zu lassen? Nur unser Jahrgangsdenken.

    Das Thema mit dem RAE kann man doch eigentlich als (Breitensport-) Verein ganz einfach lösen: Aufhören mit dem Jahrgangsdenken und das Jugenddenken fördern. So kann ein Kind immer dort spielen wo es von seinen spielerischen und körperlichen Anlagen richtig aufgehoben ist. Als Nebeneffekt hätte man auch dem Verein im Verein einen Riegel vorgeschoben. Zumindest in der F ist dies so auch von vielen Bezirken gewünscht.

    Aber ich weiß: mit dieser Meinung bin ich in der Minderheit und akzeptiere, dass die meisten mit U-Mannschaften arbeiten wollen.

    Genau so ist es. Leistungssport !

    Mit dem Trainer kann man da leider nicht wirklich reden. Ganz am Anfang der Saison hat’s ein Vater versucht, mit dem Ergebnis das der Sohn seine Klamotten abgeben dürfe und nicht mehr zum Training sollte

    In der U15 Verbandsliga (Vermutung...bei 150km Anfahrt?) ist es aber auch ehrlicherweise nicht die Aufgabe der Eltern mit dem Trainer über die Aufstellung zu reden. Wenn überhaupt, dann über die Belange des eigenen Kindes, aber selbst da finde ich den Weg über den Jungen selber sinnvoller.


    Aber dem Trainer zu erklären, dass er die falschen Spieler aufstellt, davon würde ich auf dem Niveau ganz dringend abraten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der nämlich überzeugt davon ist, sportlich richtig zu handeln. Bestimmte Argumente sind dann für den sportlichen Laien auch nicht immer ganz nachzuvollziehen.

    Ehrlich gesagt finde ich es nie Aufgabe der Eltern über die Aufstellung zu sprechen. In gut geführten sportlich ambitionierten Vereinen gibt es Entwicklungsgespräche. Man kann sicherlich auch außerhalb dieser Gespräche mit den Trainern sprechen, aber eben nur über das eigene Kind. Warum die anderen Spieler nicht im Training sind wurde auch nicht geklärt, eventuell trainieren sie ja zusätzlich in einer höheren Jugend mit und dies ist so abgesprochen? Man darf ja nicht immer nur vom Schlechtesten ausgehen, diese Schilderung hier ist mir etwas zu einseitig.

    Mein Tipp an euch, wäre gemeinsam mit Elternteilen der Bank-Wärmer und mit Eltern der Kinder die dauerhauft spielen das Gespräch mit dem Trainer zu suchen. Macht ihn drauf aufmerksam, dass viele Kinder, die durch das Nicht-spielen sehr frustiert sind und entweder dem Fußball den Rücken kehren oder sich andere Vereine suchen. Früher oder später braucht er genau diese Kinder!

    Im Originalpost ist die Rede von Fahrtwegen von bis zu 150km zu den Spielen. Das hört sich nicht nach Breitensport an, daher wird es sicherlich nicht so einfach sein dem Trainer hier beizukommen.

    Ich würde auch auf der Geschäftsstelle anrufen.

    Natürlich gelten einige der aufgeführten Beispielen als no-go, aber ein Punkt ist mir sauer aufgestoßen: Ansetzen von Freundschaftsspiele ohne Rücksprache mit den Eltern. Da bin ich komplett anderer Meinung, man kann nicht immer alles nach dem Gusto der Eltern machen. Sorry für offtopic

    Ihr vergesst einen wichtigen Punkt: die Motivation der Kinder/Jugendlichen. Den letzten Schritt zum besten des Jahrgangs/Profi/Nationalspieler können nur die machen, die bereit sind selber mehr zu investieren. Die Spieler sind zu früh satt und zufrieden.

    Ich glaube ein Trainer im Breitensportbereich macht es nicht des Geldes wegen.

    Sowohl ambitionierte Trainer als auch Spieler werden sich "entwickeln" und den Verein früher oder später verlassen. Dies macht aber sicherlich keine 10% aus. Und bei den anderen 90% haben wir es selber in der Hand den Kindern ein schöne Zeit im Fussballverein zu bereiten. Die allerwenigsten Kinder werden doch mit Auswahl, Stützpunkt, NLZ und ähnlichem überhaupt eine Berührung haben. Ein viel größeres Problem ist die wachsende Konkurrenz durch viel mehr Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, so geht dem Fussball allgemein eine Vielzahl an Kindern/Jugendlichen und somit auch sehr guten Spielern verloren.

    Schulprobleme machen die Eltern den Kinder selber, leider sind viel zu viele auf der falschen Schule und müssen somit viel mehr als andere machen um mitzukommen. Aber das ist eine ganz andere Diskussion.

    beobachter_1000 was genau ist denn zwischen dir und einem Stützpunkttrainer vorgefallen, dass du hier ständig gegen die Stützpunkte wetterst und sogar Korruption vorwirfst?

    Zum Thema: Spitzen-Förderung den Vereinen zu übertragen, halte ich für falsch. Die meisten Vereine kämpfen dafür für jede Mannschaft ausreichend Trainer zu haben, wie sollen sie das auch noch leisten? Von der Qualifikation der Trainer mal ganz abgesehen...

    Ich fände ein Modell der "Leihe" interessant. Ja, das Wort im Zusammenhang mit Kindern ist schlecht, mir fällt aber kein besseres ein.

    Warum darf ein Kind nicht in seinem Heimatverein spielen und ab und zu zusätzlich bei einem "Leistungsverein". Genauso andersrum, ein Kind was gerade eine schwierige Phase durchmacht (Schulwechsel, Trennung der Eltern etc.) darf Selbstvertrauen tanken in dem es bei einem kleineren Verein spielt. Natürlich müssten sich hierfür geeignete Partnervereine finden und dies nicht für kurzfristige Siege missbraucht werden.

    Abgesehen von der taktischen Ausrichtung (ich mag ein Spiel mit "richtigem" Stürmer) hat mir die Körpersprache nicht gefallen. Das war mir etwas zu verhalten, vor Allem nach den ersten hart geführten Zweikämpfen der meist cleveren Ungarn. Positiv ist mir hier Musiala aufgefallen, der gleich Selbstbewusstsein gezeigt hat.

    Sollte Müller wieder fit, scheint er für diese Mannschaft im Moment unersetzbar zu sein. Denke dann wird Sane wieder auf die Bank gehen, vielleicht sogar auch Gündogan für Goretzka.

    Im BW hat der WfV heute kurzfristig bekannt gegeben, dass die Landesregierung nun nochmal eine Änderung eingebaut hat und nun doch alle ab 6 Jahren einen Negativtest vorlegen müssen.

    So langsam wirds seltsam... Bis letzte Woche durfte ich 5er Gruppen noch ohne Test trainieren und nun da die Zahlen fallen braucht auf einmal jeder nen Test. Dafür braucht man ab morgen beim Friseurbesuch keinen Test mehr - Danke für nichts...

    Habe das heute auch bekommen. Seither unter 100: 20er Gruppen ohne Test, jetzt mit Test. Das Ergebnis wird sein, dass es vielen zu viel Aufwand wird mehr als einmal die Woche Training anzubieten. Mich würde hier interessieren auf welcher Basis BW hier wieder eine eigene Idee der Pandemiebekämpfung hat und auf wessen Mist das gewachsen ist.

    Ich weiß gar nicht, von was ihr da alle redet. Im März war kurz Training erlaubt, seitdem ist alles wieder komplett untersagt, da Inzidenz über 100.

    Ich schließe also daraus, dass das verbotene Fußballtraining (und die weiteren Maßnahmen in anderen Bereichen) bei euch nicht dazu beigetragen haben, die Inzidenz wieder unter 100 zu bringen? Wer hätte das gedacht. 8o

    Baden-Württemberg hat die Notbremse bereits umgesetzt und die alten Regeln darin verankert. Das heißt ab einer Inzidenz über 100 alles dicht. Fußball nur im Einzeltraining für die Vereine, die das leisten können und wollen. Einige Stadtoberhäupter waren aber hier auch sehr "gründlich" und haben auch das verboten, indem die Sportplätze dafür nicht freigegeben wurden. Die meisten Bolzplätze sind auch gesperrt.

    Auf den Spielplätzen dürfen die Kinder spielen und die Mamas "dürfen" gemeinsam an den Tischen sitzen. Ich hoffe nur im Sinne der Kinder, dass hier nachgebessert und an das Bundesgesetz angepasst wird. Falls es denn so kommt, wie gestern der Presse zu entnehmen war.

    c) angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden.

    für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im
    Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern; Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen;



    Das ist noch nicht so beschlossen. Am Mittwoch im Bundestag. Am Donnerstag im Bundesrat. So ist es geplant....

    Danke dir für die Erläuterung. Sollte es tatsächlich so kommen, dass nachher wieder jedes Land, jeder Landkreis und am Schluss jeder Bürgermeister sein eigenes Süppchen kochen darf, wird das nicht zur Akzeptanz beitragen und Wasser auf den Mühlen der Kritiker sein.

    Nun, eventuell handelt es sich dabei um eine Mindestvorgabe, die jedes Land ggf. jeder Landkreis strenger halten kann, wenn es angezeigt ist.

    Ohne hier ins politische Abdriften zu wollen: es wäre doch etwas verwirrend wenn ein Gesetz, welches regeln soll, dass es einheitliche Vorgaben und somit auch Umsetzungen gibt, plötzlich doch wieder jedem Kreis seinen eigenen Spielraum gibt...