Beiträge von Charles De Goal

    Genau das ist auch der Grund, warum ich WA-Nachrichten als sinnvoll erachte. Ne Nachricht kann ich auch um 11 Uhr tippen, einen Anruf um die Uhrzeit ist wohl eher nicht so ideal. Also mein Handy hat offiziell Funkstille während der Arbeit.

    Dafür habe ich Sprachnachrichten erlaubt. Auch das kostet mehr Überwindung und man würde Fortnite, den Fernseher oder sonstiges im Hintergrund hören. Diese sind aber nur erlaubt, wenn ich nicht ans Telefon gehe (ersetzen quasi den Anrufbeantworter).

    Warum willst du unbedingt angerufen werden? Sehe kein großes Unterschied zwischen einen rechtzeitigen Anruf oder eine rechtzeitige Nachricht per SMS oder WhatsApp...

    Ich erwarte das auch bei meiner C-Jugend. Und zwar aus folgendem Grund: Eine Nachricht (z.B. "bin krank") ist schnell geschrieben und muss nicht immer stimmen. Bei einem Anruf zögert der eine oder andere vielleicht doch mit dem Absagen, weil der Trainer ja nachfragen könnte oder eine Lüge auffallen könnte.

    Habe das alles schon erlebt und deshalb ist es am ehrlichsten und glaubwürdigsten per Telefonat. Hat aber auch erzieherische Gründe bezüglich Zuverlässigkeit.


    Kommt natürlich auch drauf an, wo und mit welchen Erwartungen man trainiert.

    Ich bin sicherlich nicht alleine der Meinung, dass eine Lizenz (auch wenn sie noch so "hoch" sein mag) nicht alles ist. Für mein Empfinden ist es wichtig, dass man sukzessive mit seiner Erfahrung, auch lizenztechnisch "wachsen" sollte.

    Das hast du sehr gut umschrieben!


    Grundsätzlich muss man vieles mitbringen, um ein guter Trainer zu sein. Und sicherlich kann man auch ohne Lizenz ein guter Trainer sein. Aber sich bei Lizenzlehrgängen von Fachleuten zielgerichtet helfen zu lassen, kann einen auf eine andere Ebene pushen.

    Gleichzeitig muss ein "schlechter Trainer" (z.B. in den Bereichen Trainingsplanung, Kommunikation, Coaching) nicht durch einen Lizenzlehrgang besser werden.


    Letztlich ist der Lehrgang dazu da, neue Impulse und Erfahrungen zu sammeln, die Prüfung zeigt nur, ob man entsprechendes Niveau hat. Es gibt sicherlich Trainer, die auch ohne Lehrgang die Prüfung bestehen würden. Gleichzeitig gibt es auch Trainer, die trotz Lehrgang Probleme in der Prüfung haben. Kommt eben auf die Person an und was sie mitbringt.

    Im NFV hast du hier entsprechende Tabellen für Herren, Junioren und Juniorinnen:


    https://www.nfv.de/recht/entschaedigung/fuer-amateurspieler/

    Genau, das gleiche findet man immer auf seiner jeweiligen Verbandsseite.


    Gestaffelt ist das ganze bei im FLVW dann nach Alter, Länge der Vereinszugehörigkeit und den Ligen der 1. Mannschaft des Vereins.


    Wechselt ein U14-Spieler nach 6 Jahren im Verein zu einem Bundesligisten, so werden beispielsweise 1900€ fällig, ein realistischer Wechsel.

    Dein Problem ist nicht, dass der Verein Dir keine Freigabe gibt. Dein Problem ist, dass Du Dich zu spät abgemeldet hast. Ob Du eine Freigabe bekommst, spielt bei Abmeldung nach dem 30.06. gar keine Rolle mehr.
    Es gibt dennoch eine Möglichkeit, sofort spielberechtigt zu sein: Der Verein müsste Deine Abmeldung auf den 30.06. rückdatieren und Deinem Wecsel zustimmen. Ja, dafür ist Wohlwollen nötig... Denn der Fehler lag letzten Endes bei Dir.
    Wann hast Du dieses eine Spiel überhaupt gemacht? Die 6-monatige Sperre bemisst sich nämlich (zumindest bei uns im NFV) nach dem letzten Einsatz.

    Das letzte Spiel war leider am vorletzten Spieltag im Mai. Somit nicht mehr als 6 Monate her.


    Aber da ich wie gesagt bis auf das eine Spiel 10 Monate lang nicht gespielt habe und in dem einen Spiel geholfen habe, überhaupt antreten zu können, sollte der Verein das Wohlwollen meinerseits auch mit Wohlwollen seinerseits belohnen.


    Es macht in diesem Fall einfach halt keinen Sinn, mich nicht freizugeben, da ich bei keiner Freigabe dann beim anderen Verein trainiere und halt erst ab November spielen kann. Den Jahresbeitrag werde ich im alten Verein sowieso weiter zahlen, da ich dort weiterhin als Jugendtrainer tätig bin (kurioserweise in einer JSG mit meinem neuen Verein). Auch da sollten die Vereine sich entgegen kommen können, da der alte Verein mir keine Kreisliga A bieten kann, der neue aber schon.

    Ich habe zwei Jahre lang nur sporadisch in unserer zweiten Mannschaft gespielt, da ich sie trainiert habe und nur ausgeholfen habe, wenn Not am Mann war. Nach Ende der Trainertätigkeit in diesem Sommer wollte ich gar nicht mehr spielen, habe mich deshalb auch zum 30.6. nicht abgemeldet. Unter Anderem auch, weil keiner der aktuellen Trainer der Herrenmannschaften mit mir gesprochen oder geplant hat.

    Nun fragte ein Nachbarverein, ob ich nicht in deren Kreisliga-A-Mannschaft spielen möchte. Da ich mich nicht passend abgemeldet habe, habe ich Kontakt zum ehemaligen Verein aufgenommen, um eine verspätete Freigabe zu erfragen. Ich habe in den letzten 10 Monaten nur ein Spiel gemacht, da die Mannschaft sonst mit 9 Spielern hätte spielen müssen - ansonsten wäre ich 6 Monate spielfrei und hätte sofort eine Freigabe bekommen. Der Verein stellt sich ziemlich an und möchte das nicht, obwohl ich dort in keinem Fall spielen werde - es geht dann wohl einzig und allein darum, dass man es mir nicht ermöglichen möchte.


    Ist es überhaupt möglich, dass ich bei einer Abmeldung nach dem 1.7. noch eine Freigabe bekomme? Und falls ja: geht das nur mit viel Wohlwollen oder ist das gängig?

    Ich denke dabei auch an den Spielbetrieb:


    Während ein Kunstrasenplatz im Sommer bei Hitze und im Winter bei Kälte bespielbar ist, muss ein Rasenplatz längere Zeiten im Jahr geschont werden. Somit ist es durchaus möglich, dass von November bis Februar zeitweise kein Spiel- oder Trainingsbetrieb möglich ist, das gleiche gilt für eine gewisse Zeit im Sommer.

    Mehr wie zweimal würde ich nicht anbieten. Davon abgesehen, dass die meisten wahrscheinlich auch nur 1 oder maximal 2 kommen würden, wäre beim dritten Training auch nur ein kleiner Bruchteil der Spieler anwesend (wenn überhaupt).

    Dann lieber die Zeit in die Vorbereitung der zwei Einheiten stecken. Das wird mehr bringen.

    Naja, genau aus dem Grund biete ich zum Beispiel dreimal Training (Mo, Mi, Do) an.


    Es gibt einige sehr motivierte, die dreimal kommen.


    Es gibt einige, die Montags beim DFB-Stütztpunkt sind.

    Es gibt einige, die Mittwochs lange Schule haben.

    Es gibt einige, die Donnerstags andere Termine haben.


    Letztlich ist dadurch möglich, dass jeder zweimal zum Training kommen kann. Würde ich nur z.B. Mo und Mi anbieten, habe ich Kinder, die nur einmal kommen - manche könnten sogar gar nicht.

    Im Schnitt habe ich bei einem 20er Kader ~14 Kids da. Bei nur zweimal Training (und dem Weglassen der Einheit mit der schlechtesten Beteiligung) hätte ich wohl einen besseren Schnitt, aber letztlich würde pro Kind weniger trainiert.

    Für Fehlererkennung und Korrekturen gab es bei uns im Lehrgang einen Hinweis vom Lehrwart: Überleg dir vorher, wo Fehler passieren können und sprich sie einfach an, wenn der Durchlauf der Form nicht ganz gepasst hat. Es muss nicht immer bei Fehlern sein, sondern kann auch angesprochen werden, wenn es gut war. Kannst du 4-5 Hinweise anbringen, auch wenn sie vielleicht nicht 100%tig passend waren, dann ist das gut.


    Zur Videoanalyse: Ich hatte eine Spielszene von 10 Sekunden, die auch zu meinem Thema der Lehrprobe passte. Es kann durchaus sein, dass das bei anderen Verbänden anders ist. Aber soweit ich von den anderen Teilnehmern erfahren habe, ist das alles kein Hexenwerk.


    Da du aber den Lehrgang vorher belegt hast, wirst du bestens vorbereitet. Alle Prüfungsthemen werden besprochen und normalerweise lernst du auch, Szenen zu analysieren und zu erkennen!


    Mach dir da mal nicht allzu große Sorgen! Vor der Prüfung gibt es immer den Lehrgang, der dir alles, was du für die Prüfung brauchst, übermittelt!

    Es gibt in unserem Kreis einen Verein, der seine Jugendabteilung gegründet hat. Dieser Verein spielt in der Jugend nun in einem anderen Kreis, im Herrenbereich aber noch im ursprünglichen Stammkreis. Im Kreispokal steht er aber im anderen Kreis.


    Ich verdeutliche:

    Herren spielen in Kreis A

    Jugend spielt in Kreis B, aber im Kreispokal in Kreis A


    Ist das möglich? Oder haben die Kreise da was durcheinandergeworfen? :/

    Hi,


    1) Ja, der Eignungstest gilt deutschlandweit

    2) Auch hier gilt deutschlandweit: nach einem Jahr kannst du ihn wiederholen

    3) Die "Klausur", die du beim Eignungstest schreibst, ist hauptsächlich dazu da, zu überprüfen, ob du Deutsch beherrschst. Es soll natürlich während des Lehrgangs keine sprachliche Barriere geben. Also sollte Deutsch in Sprache und Schriftform gut bzw. verständlich sein. Dein Beitrag ist fast fehlerfrei und gut, wenn du so sprichst und schreibst, musst du dir meiner Meinung nach keine Sorgen machen! :)

    Ich freue mich auf die Sommerferien ohne Fussballtraining. Bin im Moment einfach mega ausgelaugt von der ganzen Story.

    Das gehört dazu!


    Bei mir das gleiche, aber ich freue mich auf die Sommerferien und zwangloses Kicken mit meiner D-Jugend - hoch rein, kleine turniere und einfach aufs Tor schießen! Einfach mal selbst wieder 13 sein und mitkicken :D

    Es soll sich hier nicht um eine "Ablöse" handeln, sondern um eine Ausbildungsentschädigung und das finde ich, mit Verlaub, bei 7 Jahren gutem Training gerecht. Wenn der aufnehmende Verein das nicht zahlen will, dann ist der Spieler natürlich gesperrt und kann dann erst später spielen. Damit ist niemandem geholfen, aber es ist das letzte "Druckmittel", um die Ausbildungsentschädigung zu bekommen.


    Wie im Anfangspost gesagt: Bei uns ist ein ganzer Jahrgang einfach weg und wir haben NICHTS dafür bekommen. Wer hilft uns in dem einen Jahr (Saison 24/25), in dem KEIN Nachwuchsspieler rauskommt? Wir haben in den nächsten 6 Jahren IMMER eine Lücke zwischen zwei Jahrgängen. Wir bekommen auch keinen Spieler dazu, weil wir in dem Jahrgang gar keine Mannschaft melden können. Das wird die großen Vereine und die Nachbarsvereine nicht interessieren, wir haben einfach Pech gehabt. Und wenn wir dann nichtmal was dafür bekommen haben, schmerzt es doppelt. Deshalb tendiere ich eher dazu, die vom FLVW/DFB angesetzten Ablösen durchzuziehen, da es:

    a) nochmal ein kleines Hindernis ist und ein anderer Verein eventuell davor zurückschreckt

    b) die fehlenden zukünftigen Beiträge dadurch gedeckt sind

    c) man finanzielle Möglichkeiten bekommt, sich für neue Spieler attraktiver zu machen


    Das ganze bringt uns in erster Linie keine neuen Spieler und im schlimmsten Fall kann ein Kind ein halbes Jahr lang nicht spielen. Aber wozu bilde ich Spieler aus, wenn irgendwann sowieso jeder machen kann was er will und problemlos in den Nachbarort wechseln kann, wenn er Lust dazu hat?


    Will der Spieler zurück, gibt es ja auch entsprechend Geld zurück, von daher ist es ja für den Verein auch eine "Anlage".

    Im vergangenen Sommer hätten wir in der D- und C-Jugend über 1200€ an Ablösesummen einnehmen können (Spieler wechselten zu Vereinen, wo die 1. Mannschaften Oberliga und 2. Bundesliga spielen). Wir haben allerdings darauf verzichtet (unbewusst). Nun steht das ganze wieder an und wir stören uns schon daran, dass wir Spieler ausbilden (Trainer sind alle lizensiert) und gutes Training anbieten und die Spieler dann wechseln. Ein Jahrgang bei uns ist komplett "leer", weil alle Spieler in den umliegenden NLZs und bei Bezirks- und Landesligisten untergekommen sind. Uns steht eine Ablösesumme ab der U13 zu, deshalb möchten wir zukünftig darauf bestehen.


    Wie handhabt ihr das in euren Vereinen? Ist das vertretbar?


    Wir spielen im FLVW.

    Natürlich ist das erlaubt. Noch besser fände ich Fragen zu stellen. Z.B.: Wo ist dein Gegenspieler? Gibt es einen Raum, der nicht abgesichert ist? Hast du etwas/jemanden vergessen?

    Natürlich dem Alter und dem Entwicklungsstand entsprechend. Fragen deshalb, weil sich dadurch früher oder später dieses Verhalten von selbst einstellt. Hinweise würde ich deshalb vermeiden, weil sich dann manche Spieler drauf verlassen von dir sowieso daran "erinnert" zu werden.

    Die Herangehensweise finde ich ziemlich raffiniert, da der Spieler hier selbst zum Denken und erkennen angeregt wird. Stumpfes Hinweisen löst die Situation, aber die Spieler verlassen sich dann zu sehr darauf. Fragestellungen erfordern Nachdenken und eigenständiges Antworten finden.

    Weniger ist mehr, wenn Anweisungen nötig werden, habe ich als Trainer meine Hausaufgaben vorher nicht gemacht (geht halt nicht immer zu 100%)

    Einerseits gebe ich dir da Recht: Es gibt diese Joystick-Trainer, die immer das Kind steuern, dass den Ball hat und ihm Anweisungen geben - keine Möglichkeit für das Kind, eigene Lösungen zu finden oder die Kreativität zu fördern.

    Andererseits sehe ich mich an der Außenlinie als Teil des Teams und ich predige, dass Kommunikation auf dem Platz herrschen soll, weil mehr Augen auch mehr sehen. Und wenn ich etwas sehe (Freiräume, freie Spieler, gefährliche Situationen), dann warne ich genauso wie es der Nebenmann auf dem Platz tun würde und gebe Hilfestellung.


    Sicherlich versucht man im Training, die Kinder bestmöglich fortzubilden und ihnen alles wichtige an die Hand zu geben. Aber man kann eben nicht ALLES im Training coachen und es gibt immer wieder Situationen, die man im Training vielleicht noch nie hatte (dafür ist Fussball zu flexibel). Und das passiert einfach sehr oft, auch wenn man seine Hausaufgaben gut macht.

    Also wir reden hier über einen Mannschaftssport. In einem Kader von 21 Kindern kann ich nicht 90% der Zeit und Energie für einen aufwenden, der am Ende trotzdem wahrscheinlich noch alle anderen stört. Ich habe den Thread erstellt und den Jungen 5 Jahre "durchgeschleppt" und irgendwann ist der Punkt gekommen, wo die Mannschaft (bzw. die anderen 20 Kinder) zu sehr darunter leiden.


    Wir sind Trainer einer Mannschaft, die wir fußballerisch und bestenfalls auch menschlich voran bringen wollen. Wir sind aber keine Erzieher für schwierige Kinder, die in manchen Fällen ALLEINE gegen ALLE ANDEREN stehen. Ich finde es toll, wenn Trainer trotzdem daran arbeiten und auch die pädagogischen Grundkenntnisse mitbringen. Und wie man in meinem Startbeitrag lesen kann, habe ich eine Menge versucht. Aber vorschreiben kann man den Einsatz niemanden und akzeptieren sollte auch jeder, wenn irgendwann für den Trainer Schluss ist (bei manchen früher, bei manchen später).


    Update zum Thema bzw. dem Kernpunkt:

    Der Spieler hatte von sich aus gesagt, dass er aufhören möchte. In den Wochen danach war er immer mal wieder mit anderen aus der Mannschaft am Sportplatz und in der Mannschaft kursierte dann ständig, dass er eigentlich schon gerne wieder spielen würde. Als ich ihn vor 3 Wochen mal zufällig traf, kam er mit einem etwas rotem Kopf zu mir und bat darum, dass er mal wieder vorbeischauen darf. Ich sagte ihm, dass er gerne kommen kann, dann aber zunächst mit der Mannschaft sprechen soll, wie das ganze weitergehen soll (Was will er in der Mannschaft? Was will die Mannschaft von ihm?). Leider hat er sich dann einen Tag später den Fuß gebrochen und kann erstmal nicht kicken. Dennoch kam er zum letzten Saisonspiel (Auswärts, 50 Minuten Fahrt) mit um uns zu unterstützen. Vielleicht ist doch noch nicht alles verloren und er hat die Fußballpause genutzt, um den Kopf frei zu bekommen.

    Der erste Beitrag gleich im Frustabbau Thread :-(


    gestern das letzte Spiel der E-Jugendsaison, vom Gegner gab es 50min. nur auf die Knochen. Bei jedem Zweikampf Arm und Ellbogen draußen und am Spielfeldrand zwei Trainer, die nur am brüllen waren. Ich verstehe es einfach nicht, wieso man Kinder in dem Alter nicht einfach spielen lassen kann??? Ich habe zum Selbstschutz meine technisch stärksten Spieler rausgenommen, damit sich nicht noch einer verletzt. Leider gibts bei uns in der E-Jugend immer nur Schiedsrichter vom Heimverein. Leider hat er sich nicht getraut, mal zu pfeifen. Nachdem Spiel nur frustrierte Kinder und einen Gegner, der sich aufgeführt hat, als ob er die Deutsche Meisterschaft errungen hätte...

    Auf meine Nachfrage meinte der Schiedsrichter er hat es gesehen, dass ständig der Arm im Zweikampf draußen war...gepfiffen hat er es leider nie. Mir tun die Kinder im anderen Verein einfach leid. Das kann doch nicht der Sinn der fußballerischen Erziehung sein, dass man nur auf die Knochen geht und danach übertrieben Jubelorgien aufführt.

    Gibt es leider in allen Kreisen. Das kommt dabei heraus, wenn man Maßstäbe aus dem Profifussball in der Jugend anlegt: Da geht es nur ums Gewinnen mit allen Mitteln.


    Man muss das Verhalten akzeptieren und vor allem muss man akzeptieren, dass man die Kinder des anderen Vereins nicht "retten" kann und muss. Wenn man es selbst besser macht und auch mal Niederlagen in solchen Spielen hinnehmen kann, sollte man ein gutes Gefühl haben.


    Habe selbst heute in der D-Jugend etwas ähnliches erlebt: Der Trainer des Gegners war nur aufs Gewinnen getrimmt, das habe ich in seinen Ansprachen (beim warmschießen z.B. "Maaan, jetzt schießt doch endlich mal ins Tor!!") und seinem Coaching gehört. Die Mannschaft hat ebenfalls unfair gespielt und nach dem 1:0-Führungstreffer übertrieben gejubelt. Wir haben dann aber gewonnen und der Trainer war total bedient und angepisst. Auch hier: Maßstäbe wie bei den Profis für Kinder, die 12-13 sind - stört mich tierisch im Jugendbereich.


    Aber auch ich sage mir: Mein Team benimmt sich besser.


    Korrektes, faires und menschliches Verhalten (im Sport) macht dich zu einem guten Menschen. Ein Sieg im Sport (wie und wo auch immer er errungen wurde) nicht. Und am Ende ist man 5 Stunden in der Woche Fußballer, 163 Stunden nicht - was ist hier also mehr wert?!

    Das ist nichts anderes als ein frühes Pressing. Mindestens Mittelfeldpressing, wenn nicht sogar Angriffspressing.


    So ein Thema empfinde ich für die C-Lizenz aber ungewöhnlich, ist ja sehr gruppentaktisch. Das kommt in meinem Verband eher in der B-Lizenz.


    Aber zum Thema Pressing wirst du vieles finden und dich sicherlich auch von Lehrproben zum Angriffspressing inspirieren lassen können!