Beiträge von Charles De Goal

    Mir fehlen echt die Worte...


    Hast du das alles genau so dem Jugendleiter geschildert? Bei uns im Verein/Ort/Kreis ist es gar nicht erlaubt, ohne Führungszeugnis eine Mannschaft zu trainieren.

    Abgesehen davon: Nach deinen Schilderungen muss doch auch jeder Elternteil sehen, dass der Mensch nicht dazu geeignet ist, als Jugendtrainer Vorbild und Übungsleiter zu sein.


    Lass den Jugendleiter mal mit zum Spiel oder zum Training kommen, wenn er immernoch der Meinung ist, dass alles okay ist, dann wechsel den Verein oder geh zum Fußball- oder Gesamtvorstand.

    Wie würder ihr reagieren? Nichts schenken? Trotzdem schenken? Was anderes schenken?;(

    Ich habe im letzten Jahr Handtücher mit Vereinsnamen und Mützen mit Vereinslogo (und initialen) angeboten. Die Eltern haben sie den Kids dann unter den Weihnachtsbaum gelegt. Einer wollte auch keins davon (Die Mutter sagt, er trägt keine Mützen und sie hätten genug Handtücher). Er hat dann halt beim ersten Training etwas blöd geguckt, weil alle anderen sowas hatten, aber er hat es überlebt.

    C-Jugend, kompletter Jungjahrgang:

    Wir haben es in unserer Liga schwer, da wir nur gegen die besten Altjahrgänge des Kreises spielen. Trotzdem halten wir gut mit: bei 2 knappen Niederlagen und einem Unentschieden und dem Wissen, dass wir spielerisch in jedem Spiel überlegen, nur körperlich chancenlos waren sind wir mit der Entwicklung zufrieden. Sogar gegen einen Altjahrgangs-Bezirksligisten konnten wir mithalten und verloren am Ende unglücklich mit 0:4 im Pokal.


    Nun steht heute das letzte Hinrundenspiel an - ungewohnt für uns an einem Freitag. Der Termin ist vor 6 Wochen kommuniziert worden und vor 10 Tagen von mir nochmal angekündigt worden mit der Bitte abzusagen, weil wir das Spiel auch verlegen könnten (der Gegner hat es angeboten).

    Kurz vor dem Spiel haben aber noch 5 Spieler abgesagt (u.A. wegen regelmäßigen Terminen an Freitagen und wegen dem Besuch eines Zweitligaspiels), sodass heute nur ein Kader von 10 Feldspielern und 2 Torhütern zur Verfügung steht. Körperlich und spielerisch ist die Truppe mit den Ausfällen definitiv dem Gegner nicht gewachsen. Bei einem Kader von 20 Spielern darf sowas nicht passieren.


    Besonders schlimm finde ich, dass 2 Eltern ihr Kinder am Tag vor dem Spiel abgemeldet haben, weil sie es "vergessen" haben. Das erschwert uns Trainern die Arbeit extrem und macht wirklich Lust auf weniger. Vor allem reden wir hier über eine C-Jugend, die schon den Anspruch hat, im nächsten Jahr als Altjahrgang um den Bezirksligaaufstieg mitzuspielen.


    Ich habe die Eltern in der Gruppe nochmal darauf hingewiesen, dass das so nicht funktioniert, aber eine Reaktion (absage der Musikstunde oder später zur Familienfeier) scheinen wohl keine Option zu sein. Ich akzeptiere jeden Termin, aber wenn diese Absagen nicht im Sinne der Mannschaft sind, weil sie einfach viel zu spät kommen, wird es schwierig, das alles hinzunehmen.


    :cursing::cursing:

    Spiel geht verloren, am Ende wird meine Tochter angemotzt, dass sie alles falsch gemacht hat, keine Zweikämpfe gewonnen, Einstellung falsch, etc.)

    Hierzu eine Frage: Ist das deine Wahrnehmung (warst du dabei) oder hat deine Tochter es dir nur erzählt?


    Frust kann bei Kindern sehr schnell dazu führen, dass ALLES ungerecht ist.

    Ich erlebe in meiner C-Jugend öfters, dass ich sage "Mir gefällt die Motivation mancher nicht" und vier Leute sagen "Wieso, ich bin doch immer da" und zwei weitere "was hab ich denn gemacht?". Und von diesen sechs Spielern habe ich bestimmt nur einen gemeint, aber fünf andere nicht. Trotzdem kommen sie vielleicht nach Hause und sagen ihren Eltern, ich hätte gesagt, dass ihre Einstellung nicht gut ist.


    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein rational-denkender Trainer nach dem Spiel jemanden zum Sündenbock macht, der nur 1/6 der Zeit gespielt hat und während dessen Spielzeit das entscheidende Gegentor nicht fiel.

    Abgesehen davon: vielleicht hat er gegenüber allen Spielern gemotzt, du weißt es nur von deiner Tochter.

    Ich musste letzte Saison am letzten Spieltag (D-Jugend) ein Auswärtsspiel pfeifen, da der angesetzte Schiedsrichter einfach nicht gekommen ist. Da ich der einzige vor Ort war, der einen Schein hat, habe ich es gemacht. Habe mich dann natürlich von meiner Mannschaft "distanziert", mein Co-Trainer hat alles geregelt. Wie es so kommen musste, gab es eine strittige Handszene, bei der der Ball vom Bein unseres Spielers an seine Hand ging - im Strafraum. Nach Regelwerk kein Elfmeter, somit habe ich es auch nicht gepfiffen.

    Daraufhin konnte ich mir von draußen (zunächst Eltern, Großeltern, dann vom Trainer) echt unnötige Kommentare anhören, obwohl denen offenbar die Handregel nicht bekannt war. Die Mannschaft übernahm dies und fing an bei allem zu diskutieren und wollte mir vorwerfen, ich wäre parteiisch. Am Ende gewannen wir dann ziemlich deutlich und ich sollte Schuld sein, dass die Heimmannschaft verlor. Wenn man beim Stande von 0:1 einen Elfmeter nicht bekommt, ist natürlich der Schiedsrichter Schuld, wenn man 0:5 verliert. :/


    Also was daraus zu schließen ist: Es hat immer einen faden Beigeschmack, wenn jemand aus einem beteiligten Verein pfeift und es strittige Szenen gibt. Ich möchte das auch nie wieder tun, da mich schon der Gedanke stört, es könnte zu Problemen führen. Das Hauptproblem sind aber meist die Zuschauer mit gewisser Inkompetenz beim Regelwerk und ihrer Vorbildfunktion. Ich behaupte, dass Kinder nicht von selbst auf solche Ideen kommen.

    Aus bestimmten Gründen ist es in meinem Verein in dieser Saison nicht möglich, eine B1 und eine C1 zu bilden, es fehlen einfach zwei Jahrgänge (Trainer sind mit der Mannschaft zu einem anderen Verein gegangen, soll aber hier nicht das Thema sein).


    Nun haben wir eine B2-Mannschaft aus reinem 04er Jahrgang (14 Spieler) und eine C2-Mannschaft 06er Jahrgang (19 Spieler), die ich trainiere.


    Bereits vor der Saison wurde ich ständig aus Richtung B-Jugend gefragt, ob es Spieler gibt, die dauerhaft in die B-Jugend hochgezogen werden können. Ich habe mich dagegen gewehrt, da Spieler dann gegen 3 Jahre ältere Spieler spielen müssten und das ist meiner Meinung nach nicht zu verantworten. Beim Hochgeben für ein Spiel habe ich weniger Bedenken, bin trotzdem nicht begeistert, Leistungsträger aus der C in der B auf die Bank zu setzen, damit sie dort vielleicht ein paar Minuten spielen können. Leider ergibt sich auch nicht die Möglichkeit, in der relativ hohen Spielklasse der C-Jugend beliebig auszutauschen oder D-Jugendliche einzusetzen, da einige Spieler den Gegenspielern aus dem Altjahrgang einfach nicht "gewachsen" sind.

    Ich wies den B-Jugendtrainer darauf hin, dass man mit einem so kleinen Kader keine 11er Mannschaft melden solle, sondern auf Nummer sicher gehen und eine 9er Mannschaft melden sollte. Er sagte "das klappt schon". Zwar ist die Problematik seit Winter bekannt, doch bis auf einen Facebook-Post ist nicht wirklich die Initiative ergriffen worden, neue Spieler zu gewinnen.

    Nun ist es am dritten Spieltag bereits das zweite mal soweit, dass ich nach Spielern gefragt werde. Ich bin der Meinung, dass ein paar Minuten bei der B-Jugend weniger bringen als 50-70 Minuten bei der C-Jugend, in die der Spieler eigentlich gehört. Bisher hatte ich auch nie genügend Spieler zur Verfügung, um welche abzugeben, da wir dann selbst nur 12-13 Leute gewesen wären (Krankheitswelle, Klassenfeier).

    Hinzukommt, dass es nicht förderlich für Teamgeist und taktische Vorgaben ist, wenn der eine mal woanders spielt und man ständig irgendwelche Notlösungen finden muss, weil der älteren Mannschaft 5 Stunden vor Anpfiff einfällt, dass sie 2 Spieler zu wenig haben.


    Wie löst ihr das in euren Vereinen? Oder falls die Problematik nicht auftritt: wie würdet ihr es lösen?

    Aktueller Stand:

    Der Junge ist bereits Ende der letzten Saison wieder zum Training gekommen und hat sich vor der Mannschaft entschuldigt. Wir haben dann ein Gespräch mit dem Jungen und dem Vater geführt, damit alle wissen, woran sie sind und was sie voneinander erwarten.


    Seitdem war er zu 80% beim Training (abzüglich Urlaubszeit) und hat sich gut benommen - keine Probleme. Ganz im Gegenteil, er scheint sehr gut integriert, spielt im Sinne der Mannschaft (auch ohne mosern ungeliebte Positionen) und ist richtig locker drauf. Außerdem hat er sich selbstkritisch gezeigt und mir in einem persönlichen Gespräch gesagt, was seiner Meinung nach seine Schwächen sind und woran er jetzt arbeiten möchte. Im letzten Spiel wurde er mehrfach von Gegenspielern hart gefoult, hat es aber ohne körperliche Reaktion hingenommen und sportlich mit einem Tor geantwortet.


    Entweder brauchte er einfach mal ein paar Wochen Pause oder er hat gemerkt, dass er sich anders besser einbringen kann. Jedenfalls sind wir im Trainerteam zufrieden (regelrecht begeistert) mit seiner persönlichen Entwicklung!

    Heute stand das erste Meisterschaftsspiel meiner C-Jugend auf dem Plan... Wir sind komplett aus dem Jahrgang 06 (Jungjahrgang) mit drei 07ern dazwischen. Vor dem Spiel erreichten mich 2 Absagen und 2 Spieler meldeten sich angeschlagen. Dann kam der Gegner: 3/4 Altjahrgang, ein Spieler war ca. 1.85 groß. Blöde Vorzeichen.

    Aber wir bekommen beim ersten Angriff einen Elfmeter und treffen. Der große Gegenspieler schießt danach durch zwei Einzelaktionen, die er nur aufgrund seiner Größe und seiner Schnelligkeit bekommt, das 1:1 und 1:2 vor der Pause.

    Wir hielten aber weiterhin gut dagegen, ließen kaum etwas zu und hatten ab und an Chancen. Ein Abseitstor von uns zählte nicht.

    Mit dem letzten Angriff gab es dann noch das 2:2 und die Mannschaft war einfach nur glücklich, sich noch belohnt zu haben, obwohl man körperlich aussichtslos unterlegen war.

    @Coach31


    Unabhängig von deiner Qualifikation und deinem aktuellen Trainerjob ist das hier ein ziemlich ekliges Auftreten.


    Wenn du dich nur mit solchen Beiträgen in Diskussionen einbringen kannst, solltest du dich hier abmelden.


    Es gibt hier sicherlich "gute" und "schlechte" Trainer. Trainer mit Lizenzen, Trainer ohne Lizenzen. Trainer von NLZ-Teams, Trainer von Mini-Kickern oder Kreisligisten. Aber ein vernünftiger Umgangston und Respekt für andere sollte man doch schon aufbringen. Auch, wenn man selbst offenbar eine tolle Vita hat, hoch trainiert und sich für etwas "besseres" hält. Wenn das denn bei dir so stimmt, was du zwischen den Zeilen suggerierst, solltest du deutlich gelassener gegenüber anderen Trainern reagieren und dich vor allem mit deinem Wissen in Diskussionen einbringen. Schade, dass du das offenbar nicht kannst/möchtest.

    Genau das ist auch der Grund, warum ich WA-Nachrichten als sinnvoll erachte. Ne Nachricht kann ich auch um 11 Uhr tippen, einen Anruf um die Uhrzeit ist wohl eher nicht so ideal. Also mein Handy hat offiziell Funkstille während der Arbeit.

    Dafür habe ich Sprachnachrichten erlaubt. Auch das kostet mehr Überwindung und man würde Fortnite, den Fernseher oder sonstiges im Hintergrund hören. Diese sind aber nur erlaubt, wenn ich nicht ans Telefon gehe (ersetzen quasi den Anrufbeantworter).

    Warum willst du unbedingt angerufen werden? Sehe kein großes Unterschied zwischen einen rechtzeitigen Anruf oder eine rechtzeitige Nachricht per SMS oder WhatsApp...

    Ich erwarte das auch bei meiner C-Jugend. Und zwar aus folgendem Grund: Eine Nachricht (z.B. "bin krank") ist schnell geschrieben und muss nicht immer stimmen. Bei einem Anruf zögert der eine oder andere vielleicht doch mit dem Absagen, weil der Trainer ja nachfragen könnte oder eine Lüge auffallen könnte.

    Habe das alles schon erlebt und deshalb ist es am ehrlichsten und glaubwürdigsten per Telefonat. Hat aber auch erzieherische Gründe bezüglich Zuverlässigkeit.


    Kommt natürlich auch drauf an, wo und mit welchen Erwartungen man trainiert.

    Ich bin sicherlich nicht alleine der Meinung, dass eine Lizenz (auch wenn sie noch so "hoch" sein mag) nicht alles ist. Für mein Empfinden ist es wichtig, dass man sukzessive mit seiner Erfahrung, auch lizenztechnisch "wachsen" sollte.

    Das hast du sehr gut umschrieben!


    Grundsätzlich muss man vieles mitbringen, um ein guter Trainer zu sein. Und sicherlich kann man auch ohne Lizenz ein guter Trainer sein. Aber sich bei Lizenzlehrgängen von Fachleuten zielgerichtet helfen zu lassen, kann einen auf eine andere Ebene pushen.

    Gleichzeitig muss ein "schlechter Trainer" (z.B. in den Bereichen Trainingsplanung, Kommunikation, Coaching) nicht durch einen Lizenzlehrgang besser werden.


    Letztlich ist der Lehrgang dazu da, neue Impulse und Erfahrungen zu sammeln, die Prüfung zeigt nur, ob man entsprechendes Niveau hat. Es gibt sicherlich Trainer, die auch ohne Lehrgang die Prüfung bestehen würden. Gleichzeitig gibt es auch Trainer, die trotz Lehrgang Probleme in der Prüfung haben. Kommt eben auf die Person an und was sie mitbringt.

    Im NFV hast du hier entsprechende Tabellen für Herren, Junioren und Juniorinnen:


    https://www.nfv.de/recht/entschaedigung/fuer-amateurspieler/

    Genau, das gleiche findet man immer auf seiner jeweiligen Verbandsseite.


    Gestaffelt ist das ganze bei im FLVW dann nach Alter, Länge der Vereinszugehörigkeit und den Ligen der 1. Mannschaft des Vereins.


    Wechselt ein U14-Spieler nach 6 Jahren im Verein zu einem Bundesligisten, so werden beispielsweise 1900€ fällig, ein realistischer Wechsel.

    Dein Problem ist nicht, dass der Verein Dir keine Freigabe gibt. Dein Problem ist, dass Du Dich zu spät abgemeldet hast. Ob Du eine Freigabe bekommst, spielt bei Abmeldung nach dem 30.06. gar keine Rolle mehr.
    Es gibt dennoch eine Möglichkeit, sofort spielberechtigt zu sein: Der Verein müsste Deine Abmeldung auf den 30.06. rückdatieren und Deinem Wecsel zustimmen. Ja, dafür ist Wohlwollen nötig... Denn der Fehler lag letzten Endes bei Dir.
    Wann hast Du dieses eine Spiel überhaupt gemacht? Die 6-monatige Sperre bemisst sich nämlich (zumindest bei uns im NFV) nach dem letzten Einsatz.

    Das letzte Spiel war leider am vorletzten Spieltag im Mai. Somit nicht mehr als 6 Monate her.


    Aber da ich wie gesagt bis auf das eine Spiel 10 Monate lang nicht gespielt habe und in dem einen Spiel geholfen habe, überhaupt antreten zu können, sollte der Verein das Wohlwollen meinerseits auch mit Wohlwollen seinerseits belohnen.


    Es macht in diesem Fall einfach halt keinen Sinn, mich nicht freizugeben, da ich bei keiner Freigabe dann beim anderen Verein trainiere und halt erst ab November spielen kann. Den Jahresbeitrag werde ich im alten Verein sowieso weiter zahlen, da ich dort weiterhin als Jugendtrainer tätig bin (kurioserweise in einer JSG mit meinem neuen Verein). Auch da sollten die Vereine sich entgegen kommen können, da der alte Verein mir keine Kreisliga A bieten kann, der neue aber schon.

    Ich habe zwei Jahre lang nur sporadisch in unserer zweiten Mannschaft gespielt, da ich sie trainiert habe und nur ausgeholfen habe, wenn Not am Mann war. Nach Ende der Trainertätigkeit in diesem Sommer wollte ich gar nicht mehr spielen, habe mich deshalb auch zum 30.6. nicht abgemeldet. Unter Anderem auch, weil keiner der aktuellen Trainer der Herrenmannschaften mit mir gesprochen oder geplant hat.

    Nun fragte ein Nachbarverein, ob ich nicht in deren Kreisliga-A-Mannschaft spielen möchte. Da ich mich nicht passend abgemeldet habe, habe ich Kontakt zum ehemaligen Verein aufgenommen, um eine verspätete Freigabe zu erfragen. Ich habe in den letzten 10 Monaten nur ein Spiel gemacht, da die Mannschaft sonst mit 9 Spielern hätte spielen müssen - ansonsten wäre ich 6 Monate spielfrei und hätte sofort eine Freigabe bekommen. Der Verein stellt sich ziemlich an und möchte das nicht, obwohl ich dort in keinem Fall spielen werde - es geht dann wohl einzig und allein darum, dass man es mir nicht ermöglichen möchte.


    Ist es überhaupt möglich, dass ich bei einer Abmeldung nach dem 1.7. noch eine Freigabe bekomme? Und falls ja: geht das nur mit viel Wohlwollen oder ist das gängig?

    Ich denke dabei auch an den Spielbetrieb:


    Während ein Kunstrasenplatz im Sommer bei Hitze und im Winter bei Kälte bespielbar ist, muss ein Rasenplatz längere Zeiten im Jahr geschont werden. Somit ist es durchaus möglich, dass von November bis Februar zeitweise kein Spiel- oder Trainingsbetrieb möglich ist, das gleiche gilt für eine gewisse Zeit im Sommer.

    Mehr wie zweimal würde ich nicht anbieten. Davon abgesehen, dass die meisten wahrscheinlich auch nur 1 oder maximal 2 kommen würden, wäre beim dritten Training auch nur ein kleiner Bruchteil der Spieler anwesend (wenn überhaupt).

    Dann lieber die Zeit in die Vorbereitung der zwei Einheiten stecken. Das wird mehr bringen.

    Naja, genau aus dem Grund biete ich zum Beispiel dreimal Training (Mo, Mi, Do) an.


    Es gibt einige sehr motivierte, die dreimal kommen.


    Es gibt einige, die Montags beim DFB-Stütztpunkt sind.

    Es gibt einige, die Mittwochs lange Schule haben.

    Es gibt einige, die Donnerstags andere Termine haben.


    Letztlich ist dadurch möglich, dass jeder zweimal zum Training kommen kann. Würde ich nur z.B. Mo und Mi anbieten, habe ich Kinder, die nur einmal kommen - manche könnten sogar gar nicht.

    Im Schnitt habe ich bei einem 20er Kader ~14 Kids da. Bei nur zweimal Training (und dem Weglassen der Einheit mit der schlechtesten Beteiligung) hätte ich wohl einen besseren Schnitt, aber letztlich würde pro Kind weniger trainiert.

    Für Fehlererkennung und Korrekturen gab es bei uns im Lehrgang einen Hinweis vom Lehrwart: Überleg dir vorher, wo Fehler passieren können und sprich sie einfach an, wenn der Durchlauf der Form nicht ganz gepasst hat. Es muss nicht immer bei Fehlern sein, sondern kann auch angesprochen werden, wenn es gut war. Kannst du 4-5 Hinweise anbringen, auch wenn sie vielleicht nicht 100%tig passend waren, dann ist das gut.


    Zur Videoanalyse: Ich hatte eine Spielszene von 10 Sekunden, die auch zu meinem Thema der Lehrprobe passte. Es kann durchaus sein, dass das bei anderen Verbänden anders ist. Aber soweit ich von den anderen Teilnehmern erfahren habe, ist das alles kein Hexenwerk.


    Da du aber den Lehrgang vorher belegt hast, wirst du bestens vorbereitet. Alle Prüfungsthemen werden besprochen und normalerweise lernst du auch, Szenen zu analysieren und zu erkennen!


    Mach dir da mal nicht allzu große Sorgen! Vor der Prüfung gibt es immer den Lehrgang, der dir alles, was du für die Prüfung brauchst, übermittelt!