Beiträge von ParkerS

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    Goodie Also in Niedersachsen gibt es definitiv keine Pflicht, das jemand, der Aufsicht macht ein Führungszeugnis und einen Teilnahme für einen erste Hilfe-Kurs vorlegen. Verpfilichtend sind die, wenn man im NFV eine Trainer-Lizenz erwirbt. Und einige Vereine haben da eine Selbstverpflichtung.


    Du nennst den Versicherung ja selber die "Geißel der Gesellschaft". Der Versicherungsschutz ist häufig auchj nur ein Totschlagargument von Trainern, Vereinsverantwortlichen und Eltern, wenn jemand etwas nicht möchte. Es ist ja schwer das zu widerlegen. Stimmt aber häufig nicht. Da wird immer mit der Angst gespielt.


    Leodegar Wieder zum Thema zurück. Ich habe aktuell eine Mannschaft, die nicht am Spielbetrieb teilnimmt und hatte so eine auch schon vor einigen Jahren auch schon einmal. Die Halbwertszeit solcher Gruppen ist aber -zumindest aus meiner Erfahrung- relativ kurz. Die Kinder fragen mich quasi jedes Training, wann es wieder mal Spiele/Turniere gibt. Ironischerweise sind das die Kinder, deren Eltern die Spieler zu den Turnieren/Spielen immer abmelden.


    Ursprünglich zielte dieser Thread darauf, ob ihr auch aktuell (Ende April) einen ungewöhnlichen Anstieg bei den Trainingsabsagen habt. Das scheint nicht der Fall zu sein.

    golfstrom Natürlich erwarten wir Trainer von den Kindern, dass das Training und die Spiele eine zentrale Rolle bei der Freizeitgestaltung spielt.


    Wenn die Kinder sich für einen Mannschaftssport entscheiden, dann müssen sie auch bereit sein "Opfer" zu bringen. Dann geht man halt mal eine Stunde späte zum Geburtstag eines Freundes. Dann versucht man einen Arzttermin auf einen anderen Tag als den Trainingstag zu verschieben. Irgendwann kommt auch einmal der Punkt, wo sich ein Spieler entscheiden muss, ob er z.B. Handball und Fußball zeitgleich betreiben kann. Wenn sich die Spieler dann entscheiden, mit Fußball aufzuhören, dann finde ich das Schade aber ich kann es niemanden verübeln.

    Was ich aber schwer oder gar nicht akzeptieren kann ist dieses Cherrypicking: "Ich komme nur zum Training, wenn sonst nichts anliegt." Wir -Eltern/Kinder etc.- müssen mal wieder lernen Entweder-Oder-Entscheidungen zu treffen.

    Das mit der Kadernominierung klappt aber nicht immer. Ich habe häufig mehr Spieler beim Training als bei den Spielen. Zudem habe ich einen Spieler, der in der Entwicklung (Pubertät) weiter ist als die anderen. Der Spieler reagiert immer sehr gereizt auf Kritik (noch nicht einmal von mir, eher von den eigenen Eltern), die Trainingsbeteiligung ist da schlecht bei den Spielen hoch. Wenn ich den Spieler immer auf die Bank setzen würde, dann würde der in der aktuellen Phase aufhören.


    Ein Teil meiner Frage bezieht sich auf die niedrige Beteiligung im April (nach Ostern), die ich mir nicht erklären kann. Und das betrifft irgendwie alle Mannschaften von F-Junioren bis Altsenioren. Auch die Platzierung kann kein Faktor sein, von Meisterschaft, Klassenerhalt oder goldene Ananas ist alles dabei. Vielleicht sind wir aber auch gerade ein statistischer Ausreißer.



    Übrigens hat unseren Verein heute die Nachricht erreicht, dass uns Hallenzeiten wegen der Einführung der Ganztagsschule gestrichen werden. Betrifft uns im Fußball nicht ganz so hart, aber für die anderen Kindersportgruppen ist das quasi der KO. Etweder findet unser Verein Übungsleiter/innen, die auch von 13.00 Uhr - 15.00 Uhr ein Angebot im Rahmen der Ganztagsschule anbieten können oder uns bricht der halbe Kindersport (und damit ein Viertel der Vereinsmitglieder) weg. Unruhige Zeiten.

    Hallo,

    seit etwa zwei Wochen ist bei den Mannschaften in unserem Verein die Trainingsbeteiligung rapide zurückgegangen. Auch im Seniorenbereich und in den anderen Sportgruppen ist das gerade auch zu beobachten.


    In meiner Trainerlaufbahn sind mir Schwankungen schon häufiger aufgefallen. Bei hohen Temperaturen ist das Schwimmbad reizvoller (Juli/August), im Winter sind vor allem Krankheiten die Treiber (Mitte November - Mitte Februar). Und dann gibt es bei den Kindern noch die drei Wochen vor und zwei nach den Sommerferien, wo häufig Schulveranstaltungen stattfinden. Aktuell sind bei unsauch Konfirmationen ein Grund für die Absagen.


    Ich habe aber das Gefühl, dass diese Schwankungen bei der Trainings- und Spielbeteiligung zunimmt. Gerade die Häufung an einzelnen Einheiten ist sehr auffällig. D.h. an einem Tag gibt es nur 1-2 Absagen und zwei Tage später sind es gleich 6-7. Dazwischen ist irgendwie nie etwas. Die angegebenen Gründe für eine Absage sind häufig unterschiedliche, so dass ein Zusammenhang zwischen den Absagen (wenndie Gründe ehrlich angegeben werden) ausgeschlossen werden kann.

    Ich vermute die Ursachen im Freizeit- und Arbeitsverhalten der Kinder bzw. Eltern, die Wochenenden sind häufig für die Familien (Kurzausflüge, Geburtstage) verplant. Und an den Werktagen, sind die Schul- und Betreuungszeiten der Kinder teilweise so lang, dass das Training die einzige freie Zeit am Tag ist.

    Bei einigen Kindern/Eltern habe ich dagegen das Gefühl, dass ihnen nicht bekannt ist, bzw, sie nicht bereit sind, die Nachteile -neben den ganzen Vorteilen- die ein Mannschaftssport mit sich bringt, in Kauf nehmen. Dieser Punkt würde auch u.a. die hohe Absagenquote bei den Senioren erklären.


    Beobachtet ihr diese Häufung an einzelnen Tagen auch? Oder ist das eher so eine gefühlte Wahrheit? Wie geht ihr damit um? Lasst ihr einzelne Trainingseinheiten ausfallen? Bietet ihr in Zeiten hoher Beteilung weitere Trainingseinheiten an?

    @ruffy Genau, die Anzahl der Kinder nimmt zu, die Anzahl der Mannschaft aber nicht in so starken Maße. Bei einem 3 gg. 3 Festival konnte man bei uns früher auch mal ganz flexibel bei 12 Spielern nach Verfügbarkeit 1-3 Teams anmelden. Da haben immer alle Spieler viel Spielzeit bekommen. Warum soll das jetzt nicht mehr gehen?


    Die Verdichtung bei der Leistungsstärke führe ich bei uns im Kreis eher darauf zurück, dass die stärksten Spieler schneller die Vereine wechseln oder Jahrgänge überspringen, weil sie da das (von deren Eltern?) heiß geliebte 6+1 spielen können. Eben weil viele Eltern talentierter Spieler am liebsten sofort auf das 11er Feld schicken würden.


    Der Rückkehr zum alten System ist damit begründet, dass die Feedbacks aus den Hallenrunden so positiv gewesen wären. Namentlich wurde mir im speziellen eine Mannschaft genannt, die sich so toll entwickelt hätte. Die "Entwicklung" resultiert aber vor allem darau, dass die neben dem einen noch einen weiteren "Superstar" dazubekommen haben. Rate mal, welche Spieler jetzt immer durchspielen und welche fast dauerhaft auf der Bank sitzen?


    Das gehört schon fast in den (Schadens-)Freudethread: Das Spiel hat der Verein in einer anderen Altersklasse schon einmal genau so gemacht und jetzt spielen 4 Spieler bereits bei uns im Verein, einer der Superstars steht kurz vor dem Wechsel, weil sich sein Team in der Auflösung befindet.

    ruffy85 In meiner Kritik ging es im Kern nicht um die Umsetzung während der Hallensaion. Wegen des Platzmangels in den Hallen sind die Kleinfeldspielformen organisatorisch kaum möglich. Dafür habe ich volles Verständnis.


    Erklärt zum einen nicht das Verhalten von Trainern und Eltern. Zum anderen hat der Spielauschuss bewiesen, dass er nicht verstanden hat, warum es beim u.a. im Kleinfeldfestivals bei den Kindern (eben bis E-Jugend) geht. Eben um möglichst viel Spielzeit für alle (!) Spieler und darum, dass man gegen Mannschaft mit einem vergleichbaren Leistungsvermöhen spielt.


    Aus der Mitgliederstatitik des DFB geht hervor, dass aktuell mehr Kinder als jemals zuvor in den Vereinen angemeldet sind. Der Anstieg passt zeitlich genau mit der Einführung des Kleinfeldfußballs in Deutschland überein. Im Jugend- und Herrenbereich stagniert oder ist die Anzahl der aktiven Spieler zurückgegangen.

    Der Kinder- und Jugendfußball ist verloren. Bei uns im Kreis wurde zur letzten Saison für E-Junioren der Kinderfußball eingeführt. Festivals, die Felder abwechselnd 3 gg. 3 und 4+1. CL-Modus. Hat ein wenig gedauert, aber bis zum Herbst hatte sich das eingeruckelt und lief bei den letzten zwei Festivals auch echt gut.


    Jetzt lag die Hallensaison dazwischen und einige Mannschaften (Eltern und Trainer) haben sich sehr in der Rolle gefallen, wenn ihre Gegner regelrecht abgeschossen wurden. Die schwachen Spieler haben ihre 1-Minuten-Einsätze bekommen und durften sich mit den 9-Minuten-Dauerbrennern zusammen feiern lassen.


    Und jetzt hat der Spielausschuss tatsächlich beschlossen, dass wieder zu den alten Formaten: 5+1, normaler Turniermodus zurückgekehrt werden soll. Das Feedback bei den Hallenturnieren sei ja so positiv gewesen. Kein Wunder, wenn das Tor zum 12:0 der eigenen Mannschaft noch wie die deutsche Meisterschaft gefeiert wurde.


    Ich kann gar nicht soviel essen...

    Coach_T Bist du ich? :D


    Die Struktur deines Vereins und den meinigen kann man scheinbar sehr gut vergleichen. Ich halte es so wie Mittelfeld#6, den Stein des Weisen hat keiner, man kann nur die Erfahrungen aus dem eigenen Verein wiedergeben. Man kann beim Verein und bei den Eltern immer wieder nach Unterstützung fragen. Hat nie, und wenn ja immer nur sehr kurzfristig, geklappt.


    Zur Mannschaft: Ich habe immer allen Spieler (F- bis D-Jugend), die gleiche Spielzeit gegeben. Das kommuniziert, alle fanden das gut und richtig. Nach und nach kam immer ein Elternteils des gerade stärksten Spielers an und sprach an, dass man die Spielzeiten vielleicht anders verteilen könnten. Spoiler: Ein halbes Jahr später war der Spieler weg. (Schon etwas lustig, weil die häufig die glühendsten Verfechter von gleichen Spielzeiten waren, als noch die leistungsstärkeren Spieler dabei waren.) Damals gab es den Kinderfußball in seiner jetzigen Form nur in der F2.

    Eine Mannschaft habe ich immer voll bekommen, weil ich jedes Jahr eine großen Zulauf hatte. Vom Leistungsniveau halt immer schwächere Spieler. Ein paar Spieler haben sich gut weiterentwickelt, einige mit Höchen und Tiefen, einige überhaupt nicht. Das Leistungsniveau ist immer konstant gesunken (siehe Wechsel).Eigentlich hatte ich mein Ziel erreicht. Von etwa 40 Spielern (über 6 Jahre verteilt) spielen 20 noch im Verein. 10 bei leistungsstärkeren Mannschaften und 10 haben aufgehört. Hat mich aber viel Körner gekostet und glücklich hat mich das nicht wirklich gemacht.


    Jetzt im zweiten Durchlauf mache ich das etwas anders. Ich habe nach Leistung eingeteilt. Die Spieler bekommen zwar immer noch eine annähernd gleich Spielzeit, aber die Spieler sind vom Leistungsniveau getrennt (nicht strikt, Freundschaften und Fahrgemeinschaften fließen auch mit ein). Mir macht das als Trainer viel mehr Spaß. Ich würde behaupten, dass die Spieler sich ähnlich wie im ersten Modell entwickelt haben, eher etwas besser.

    Im stärkeren Team habe ich bei allen Spielern ein eine Beteiligung von 80% +, bei dem schwächeren Team zwischen 50% und 80%. Ich rege mich bei zweiteren Team auch nicht über Absagen auf. Das Training der stärkeren Mannschaft ist sehr Fußball-spezifisch, das der schwächeren besteht auch manchmal -je nach Lust der Spieler- aus anderen Bewegungsspielen. Und mir und scheinbar auch die Eltern ist das vollkommen recht.


    Coach_T, du hast schon selbst erkannt, das deine Ansprüche vielleicht etwas zu hoch sind. Bei 5 Vereinen (18 Mannschaften) in deiner Gruppe kann immer nur ein Team ganz oben stehen, statistisch ist deine Chance nur bei 20%. Und bei den anderen Vereinen sind vermutlich auch Trainer mit ähnlichen Ambitionen. Und am wichtigsten (und das bläuen wir den Kindern doch auch immer ein): Du musst daran Spaß haben.

    :D :D :D Vielen Dank, Oesi81, dich trifft es scheinbar noch härter als mich. Meine Laune hat sich dadurch sichtlich aufgehellt. Geteiltes Leid ist halbes Leid, oder bin ich einfach nur ein schlechter Mensch?

    Jedes Jahr das gleiche... Ende November eine sehr diffuse Beteiligung an Training und Spielen und Turnieren. Entweder volles Haus oder totale Ebbe. Dazwischen gibt es irgendwie nichts.


    Die Termine sind schon wochenlang bekannt und kurz vor den Spieltagen dann die Absagen. Konsequenz eine Turnierabsage (Halle) und im entscheidenen Meisterschaftsspiel werden wir in Unterzahl spielen müssen. Dienstag und Mittwoch noch 95 %ige Trainingsbeteiligung in beiden Teams.

    Die Absagen kommen übrigens von denjenigen, die immer fragen, wann endlich wieder Turniere seien und im zweiten Fall die Spieler, die leistungsbezogenes Training und Aufstellungen fordern. Ich könnte gerade k....

    Ich habe diese Saison bereits zweimal bei gegnerischen D-Trainern angesprochen. Kaum wahrnehmbare Einsicht, dafür definitiv mehr Unruhe im jeweiligen Spiel. Ganz aufgeben werde ich nicht, aber ich überlege es mir wirklich reiflich, ob ich sowas anspreche.

    Hallo,


    bei mir ist es in kürzerer Zeit zweimal vorgekommen, dass sich die Krankenkasse des Gegners bei uns, bzw. bei Spielern gemeldet haben und Angaben zu einem Foulspiel, das zu einer Verletzung des Gegenspielers geführt hat, haben wollten. U.a. auch die Angabe einer Haftpflichtversicherung. Ich habe in meiner Zeit als Trainer/Spieler davon zuvor noch nie gehört. Kennt ihr auch solche Fälle? Wie wird das in eurem Verein gehandhabt?


    Ich finde das sehr kritisch. Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Kosten der Behandlung von der Krankenkasse des Geschädigten übernommen werden. Was ist wenn der Spieler keine Haftpflicht hat? Ich könnte sonst niemanden ohne Haftpflichtversicherung raten, Fußball zu spielen, bzw. dann müsste ich echt überlegen, Spieler ohne Haftpflicht mittrainieren geschweige mitspielen zu lassen.


    VG

    Immer wieder zu Saisonbeginn die spannende Frage, welche Spieler oder Spielerinnen sind trotz Zusage vor den Ferien nach dem Sommer noch dabei. Kennt man ja.


    Was gefühlt immer mehr zunimmt, ist das Aufhören, ohne sich abzumelden. Ich habe mal durchgezählt 15 Kids haben aufgehört, 5 Eltern haben sich überhaupt gemeldet. 3 haben sich vielleicht aber nur gemeldet, weil wir die ja für einen Vereinswechsel abmelden mussten.

    Welche Jugend oder ein Verein ?

    Dorfverein, Breitensport. Jungen und Mädchen. F-Jugend bis D-Jugend. Über 3 Saisons verteilt.


    Ich muss meine Statistik aber ergänzen, ein Vater hat sich gerade gemeldet. Also nur noch 6 zu 9.

    Ich sehe das wie dschibi . Das ist doch eher der Normalzustand, sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen.


    Das kann als Trainer natürlich etwas nerven, wenn man möchte, dass das Erlernte auch umgesetzt wird. Ich hatte am Wochenende auch so ein Spiel. Erstes Spiel als 9er Mannschaft, ich wollte das Spiel nutzen, um mal grundsätzlich Struktur ins Spiel zu bringen. Hat nur mittelmäßig geklappt. Am Ende bin ich sogar froh darüber. Nicht zweistellig, unterschiedliche Torschützen und der Gegner hat auch noch ein Tor geschossen. Alle waren glücklich, nur ich habe mich im ersten Moment etwas schwer damit getan.

    Immer wieder zu Saisonbeginn die spannende Frage, welche Spieler oder Spielerinnen sind trotz Zusage vor den Ferien nach dem Sommer noch dabei. Kennt man ja.


    Was gefühlt immer mehr zunimmt, ist das Aufhören, ohne sich abzumelden. Ich habe mal durchgezählt 15 Kids haben aufgehört, 5 Eltern haben sich überhaupt gemeldet. 3 haben sich vielleicht aber nur gemeldet, weil wir die ja für einen Vereinswechsel abmelden mussten.

    Hallo,


    bei der Suche von Maßnahmen zur Gewinnung von Nachwuchsfußballer/innen stoße ich immer wieder auf "Bring a friend"-Aktionen, die sehr erfolgreich sein sollen. Ich kann mir unter solchen Aktionen nict so richtig etwas vorstellen, bzw. mir fehlt da auch etwas die Kreativität.


    Die Mannschaften setzen sich zumindest bei uns im Verein vor allem aus Freundeskreisen zusammen. Ein Großteil der Neuzugänge (nach Gründung einer Mannschaft) besteht aus Freunden oder Freundinnen, die mal zum Training mitgebracht werden. Die Spieler/innen werden auch dazu animiert einmal Freunde mitzubringen, allerdings im laufenden Trainingsbetrieb. Gilt das schon als "Bring a friend" Aktion?


    Organisiert ihr spezielle "Bring a friend"-Aktionen? Und wenn ja, wie laufen die ab? Als spezielles Training? Turnier? Event/Fest?

    Mehrere Varianten:


    Eigentlich eine feste JSG mit 9 Vereinen, da wäre die weiteste Strecke 21 km. Realistisch gibt es innerhalb der JSG aber keine weiteren Strecken als 12 km. Fahrt zum Training über Eltern, Spiele je nach federführenden Verein mit Vereinsbussen.


    Es etablieren sich aber immer mehr Spielgemeinschaften außerhalb der festen JSG. Da liegen wir zwischen 7-12 km. Dementsprechen 5-15 Minuten Fahrzeit. Bei einer dieser Mannschaften gibt es einen Bustransfer auch beim Training zwischen den Sportplätzen. Die übrigen organsieren die Fahrten über die Eltern.

    CommentNCo Gibt es bei euch im Landkreis Kreisauswahlen? Vielleicht wäre das etwas für dich. Oder du entscheidest dich für eine B-Lizenz und probierst dich als Stützpunkttrainer. Dann könntest du Vereinstreue und Ambitionen verknüpfen.


    Eine JSG ist noch lange keine Garantie, dass deine Mannschaft ein höheres Leistungsniveau erreicht. 7er/9er Mannschaft mögen für die Aubildung besser sein, aber bei uns sind die kleineren Mannschaften leider meistens der Anfang vom Ende, weil die leistungsstärkeren Spieler gerne in "richtigen" Mannschaften spielen wollen.

    Oesi81 Hör bitte nicht dewegen auf. ^^ Das was du beschreibst, ist meine Erfahrung nach leider der Traineralltag. Ich kann daher die Aussage des Vorstandes nachvollziehen.


    Woraus ziehst du deine Motivation Trainer zu sein. Du hast geschrieben, dass du vor drei Jahren als Papa-Trainer angefangen hast. Ist dein Sohn immer noch dabei? Wenn ja, verbringst du doch eine (meistens) tolle Zeit mit deinem Sohn. Und vier weitere Jungs + Eltern ziehen doch voll mit. Das ist doch gar nicht schlecht. Und dann helfen auch 1-2 Spieler aus dem jüngeren Jahrgang aus. Ich gehe mal davon aus, dass die zur Kategorie "Kern" gehören. Dann hast du doch schon 7 Spieler, an denen du dich erfreuen kannst.


    Will damit sagen: Erfreue dich an den positiven Aspekten. Ärger dich nicht über die 2-3 Spieler, auf die du nicht zählen kannst. Ist leicht gesagt, ich weiß, aber du wirst die nervigen Eltern/Spieler nicht missionieren können. Meiner Erfahrung nach sind viele Eltern da beratungsresistent.

    Ich habe es genau so gemacht wie du, Dirk. Bei vier unterschiedlichen Mannschaften.


    Leider lassen sich nicht alle Spieler darauf ein. Manche Kinder sind damit "mental" einfach überfordert. Es kommt da doch sehr auf das Elternhaus an. Kinder die es von zuhause oder der Schule gewohnt sind, Befehle zu erhalten und daher keine intrinsische Motivation entwickeln, können dann beim Training nicht einfach switchen.

    Ich hatte bei den Eltern kaum Gegenwind. Die ein Drittel konnte ich in Gesprächen überzeugen, ein Drittel war es einfach egal, ein Drittel stand eher auf die Oldschool-Methode. Ersteres Drittel hat sich auch prächtig entwickelt, die Dritte Gruppe gar nicht.


    Ob ich es immer wieder so machen würde? Hängt stark von den Eltern/Spielern ab.