Beiträge von ParkerS

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    :D :D :D Vielen Dank, Oesi81, dich trifft es scheinbar noch härter als mich. Meine Laune hat sich dadurch sichtlich aufgehellt. Geteiltes Leid ist halbes Leid, oder bin ich einfach nur ein schlechter Mensch?

    Jedes Jahr das gleiche... Ende November eine sehr diffuse Beteiligung an Training und Spielen und Turnieren. Entweder volles Haus oder totale Ebbe. Dazwischen gibt es irgendwie nichts.


    Die Termine sind schon wochenlang bekannt und kurz vor den Spieltagen dann die Absagen. Konsequenz eine Turnierabsage (Halle) und im entscheidenen Meisterschaftsspiel werden wir in Unterzahl spielen müssen. Dienstag und Mittwoch noch 95 %ige Trainingsbeteiligung in beiden Teams.

    Die Absagen kommen übrigens von denjenigen, die immer fragen, wann endlich wieder Turniere seien und im zweiten Fall die Spieler, die leistungsbezogenes Training und Aufstellungen fordern. Ich könnte gerade k....

    Ich habe diese Saison bereits zweimal bei gegnerischen D-Trainern angesprochen. Kaum wahrnehmbare Einsicht, dafür definitiv mehr Unruhe im jeweiligen Spiel. Ganz aufgeben werde ich nicht, aber ich überlege es mir wirklich reiflich, ob ich sowas anspreche.

    Hallo,


    bei mir ist es in kürzerer Zeit zweimal vorgekommen, dass sich die Krankenkasse des Gegners bei uns, bzw. bei Spielern gemeldet haben und Angaben zu einem Foulspiel, das zu einer Verletzung des Gegenspielers geführt hat, haben wollten. U.a. auch die Angabe einer Haftpflichtversicherung. Ich habe in meiner Zeit als Trainer/Spieler davon zuvor noch nie gehört. Kennt ihr auch solche Fälle? Wie wird das in eurem Verein gehandhabt?


    Ich finde das sehr kritisch. Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Kosten der Behandlung von der Krankenkasse des Geschädigten übernommen werden. Was ist wenn der Spieler keine Haftpflicht hat? Ich könnte sonst niemanden ohne Haftpflichtversicherung raten, Fußball zu spielen, bzw. dann müsste ich echt überlegen, Spieler ohne Haftpflicht mittrainieren geschweige mitspielen zu lassen.


    VG

    Immer wieder zu Saisonbeginn die spannende Frage, welche Spieler oder Spielerinnen sind trotz Zusage vor den Ferien nach dem Sommer noch dabei. Kennt man ja.


    Was gefühlt immer mehr zunimmt, ist das Aufhören, ohne sich abzumelden. Ich habe mal durchgezählt 15 Kids haben aufgehört, 5 Eltern haben sich überhaupt gemeldet. 3 haben sich vielleicht aber nur gemeldet, weil wir die ja für einen Vereinswechsel abmelden mussten.

    Welche Jugend oder ein Verein ?

    Dorfverein, Breitensport. Jungen und Mädchen. F-Jugend bis D-Jugend. Über 3 Saisons verteilt.


    Ich muss meine Statistik aber ergänzen, ein Vater hat sich gerade gemeldet. Also nur noch 6 zu 9.

    Ich sehe das wie dschibi . Das ist doch eher der Normalzustand, sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen.


    Das kann als Trainer natürlich etwas nerven, wenn man möchte, dass das Erlernte auch umgesetzt wird. Ich hatte am Wochenende auch so ein Spiel. Erstes Spiel als 9er Mannschaft, ich wollte das Spiel nutzen, um mal grundsätzlich Struktur ins Spiel zu bringen. Hat nur mittelmäßig geklappt. Am Ende bin ich sogar froh darüber. Nicht zweistellig, unterschiedliche Torschützen und der Gegner hat auch noch ein Tor geschossen. Alle waren glücklich, nur ich habe mich im ersten Moment etwas schwer damit getan.

    Immer wieder zu Saisonbeginn die spannende Frage, welche Spieler oder Spielerinnen sind trotz Zusage vor den Ferien nach dem Sommer noch dabei. Kennt man ja.


    Was gefühlt immer mehr zunimmt, ist das Aufhören, ohne sich abzumelden. Ich habe mal durchgezählt 15 Kids haben aufgehört, 5 Eltern haben sich überhaupt gemeldet. 3 haben sich vielleicht aber nur gemeldet, weil wir die ja für einen Vereinswechsel abmelden mussten.

    Hallo,


    bei der Suche von Maßnahmen zur Gewinnung von Nachwuchsfußballer/innen stoße ich immer wieder auf "Bring a friend"-Aktionen, die sehr erfolgreich sein sollen. Ich kann mir unter solchen Aktionen nict so richtig etwas vorstellen, bzw. mir fehlt da auch etwas die Kreativität.


    Die Mannschaften setzen sich zumindest bei uns im Verein vor allem aus Freundeskreisen zusammen. Ein Großteil der Neuzugänge (nach Gründung einer Mannschaft) besteht aus Freunden oder Freundinnen, die mal zum Training mitgebracht werden. Die Spieler/innen werden auch dazu animiert einmal Freunde mitzubringen, allerdings im laufenden Trainingsbetrieb. Gilt das schon als "Bring a friend" Aktion?


    Organisiert ihr spezielle "Bring a friend"-Aktionen? Und wenn ja, wie laufen die ab? Als spezielles Training? Turnier? Event/Fest?

    Mehrere Varianten:


    Eigentlich eine feste JSG mit 9 Vereinen, da wäre die weiteste Strecke 21 km. Realistisch gibt es innerhalb der JSG aber keine weiteren Strecken als 12 km. Fahrt zum Training über Eltern, Spiele je nach federführenden Verein mit Vereinsbussen.


    Es etablieren sich aber immer mehr Spielgemeinschaften außerhalb der festen JSG. Da liegen wir zwischen 7-12 km. Dementsprechen 5-15 Minuten Fahrzeit. Bei einer dieser Mannschaften gibt es einen Bustransfer auch beim Training zwischen den Sportplätzen. Die übrigen organsieren die Fahrten über die Eltern.

    CommentNCo Gibt es bei euch im Landkreis Kreisauswahlen? Vielleicht wäre das etwas für dich. Oder du entscheidest dich für eine B-Lizenz und probierst dich als Stützpunkttrainer. Dann könntest du Vereinstreue und Ambitionen verknüpfen.


    Eine JSG ist noch lange keine Garantie, dass deine Mannschaft ein höheres Leistungsniveau erreicht. 7er/9er Mannschaft mögen für die Aubildung besser sein, aber bei uns sind die kleineren Mannschaften leider meistens der Anfang vom Ende, weil die leistungsstärkeren Spieler gerne in "richtigen" Mannschaften spielen wollen.

    Oesi81 Hör bitte nicht dewegen auf. ^^ Das was du beschreibst, ist meine Erfahrung nach leider der Traineralltag. Ich kann daher die Aussage des Vorstandes nachvollziehen.


    Woraus ziehst du deine Motivation Trainer zu sein. Du hast geschrieben, dass du vor drei Jahren als Papa-Trainer angefangen hast. Ist dein Sohn immer noch dabei? Wenn ja, verbringst du doch eine (meistens) tolle Zeit mit deinem Sohn. Und vier weitere Jungs + Eltern ziehen doch voll mit. Das ist doch gar nicht schlecht. Und dann helfen auch 1-2 Spieler aus dem jüngeren Jahrgang aus. Ich gehe mal davon aus, dass die zur Kategorie "Kern" gehören. Dann hast du doch schon 7 Spieler, an denen du dich erfreuen kannst.


    Will damit sagen: Erfreue dich an den positiven Aspekten. Ärger dich nicht über die 2-3 Spieler, auf die du nicht zählen kannst. Ist leicht gesagt, ich weiß, aber du wirst die nervigen Eltern/Spieler nicht missionieren können. Meiner Erfahrung nach sind viele Eltern da beratungsresistent.

    Ich habe es genau so gemacht wie du, Dirk. Bei vier unterschiedlichen Mannschaften.


    Leider lassen sich nicht alle Spieler darauf ein. Manche Kinder sind damit "mental" einfach überfordert. Es kommt da doch sehr auf das Elternhaus an. Kinder die es von zuhause oder der Schule gewohnt sind, Befehle zu erhalten und daher keine intrinsische Motivation entwickeln, können dann beim Training nicht einfach switchen.

    Ich hatte bei den Eltern kaum Gegenwind. Die ein Drittel konnte ich in Gesprächen überzeugen, ein Drittel war es einfach egal, ein Drittel stand eher auf die Oldschool-Methode. Ersteres Drittel hat sich auch prächtig entwickelt, die Dritte Gruppe gar nicht.


    Ob ich es immer wieder so machen würde? Hängt stark von den Eltern/Spielern ab.

    Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation wie CoachGerti.


    Wir haben eine U8 gegründet (kein Spieler hat vorher bei den Bambinis gespielt). 7 2017er, 3 2018er. Das erste Training lief ziemlich optimal. Das zweite, dritte und vierte Training war ziemlich wild. Die Kinder haben einen Mordsspaß gehabt, haben sich viel bewegt. Nur mit Fußball hatte das gar nichts zu tun. Das ist für mich auch grundsätzlich okay.


    Ich habe mir allerdings letzte Woche nach dem Training die Frage gestellt, ob ich mit den Jungs bald an 3 gg. 3 Festivals teilnehmen soll. Ich erhoffe mir dadurch, dass die Jungs dadurch ein bisschen mehr Ehrgeiz beim Fußball entwickeln, denn gegen fremde Kinder ist das Spielen dann doch ein anderes. Wir würden sehr wahrscheinlich alle Spiele recht hoch verlieren.

    Momentan scheitere ich daran den Jungs "Seitenaus" zu erklären, für das Erläutern der Torschusszone werde ich sicherlich noch einige Zeit benötigen. (Letzteres ist mir halbwegs egal. Wenn die ein Tor schießen, das nicht zählt, sollen die sich doch freuen, beim Ergebnis wird es dann einfach nicht gezählt.)


    Habt ihr dort Erfahrungen? Ist es sinnvoll, die Jungs so früh zu den Festivals anzumelden? Oder sollte ich damit lieber noch warten und erst einmal in ihrem Freundeskreis "Mannschaft" weiter kicken lassen?

    Ich kann Gegenteiliges berichten. 15 Spiele, ich glaube es, gab insgesamt nur ein Foul pro Spiel. Aber so ein faires Turnier habe ich auch noch nie erlebt. Und dabei waren 3-4 Trainer mit zweiflhaften Ruf dabei.

    Danke für die Statistik. Interessant, gerade weil im kommenden Jahr (2024) eben diese Umfrage erneut durchgeführt wird.


    Ich gehe davon aus, dass der Anteil an Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, 2024 insgesamt steigen wird, während der Anteil bei Sport und Bewegung abnehmen wird. Als Ehrenamtlicher im Sport vergisst man immer ganz schnell -zumindest geht es mir so-, dass es auch viele andere Bereiche gibt, in dem man sich engagieren kann. Auf der anderen Seite müssen sich Sportvereine und Verbände Gedanken machen, wie sie das Ehrenamt im Sportverein attraktiver gestalten.


    Die Differenz zwischen "Mama- und Papatrainer" beim Fußball kann man hier aber kaum ableiten. Die werden sich etwas angleichen, wenn die Mädchen, die heute Fußball spielen, selber Kinder bekommen. Nach Argument Nummer eins, warum Eltern keine Mannschaft trainieren, "Keine Zeit", folgt auf dem zweiten Platz "Ich habe keine Ahnung von Fußball" auf Platz zwei. So zumindest meine Erfahrung.

    Goodie Bei dem extremsten Fall würde ich den Wachstumsschub ausschließen, da ich die schon einige Jahre kenne und der Laufstil schon als Kind so war. Die mangelnde Bewegung der Vorjahre sieht man ihr an, sie hat kaum Körperspannun. Daher vermute ich ja auch einen Zusammenhang zwischen Laufstil und mangelnder Rumpfmuskulatur. Aber diesen Laufstil beobachte ich ja auch bei Jungen, miestens bei den größeren, aber nicht bei allen großen Spielern.

    Die Frage war ja: Was sind die Gründe für das fehlende Streckung des Knies beim Sprint. Wie kann man am Laufstil der Spieler arbeiten, ohne Einzeltraining?



    Es ist jetzt etwas offtopic: Rangelspiele laufen bei den Mädchen so ab, dass sobald sich ein Mädchen weh tut, alle das Spiel abbrechen, das Mädchen trösten und sich gegen mich verbünden. Bei Jungen und der selben Übung weinen die Jungen kurz und gehen beim nächsten Mal härter in den Gegner rein, so dass ich sie in der Aggresivität eher drosseln muss. Jungs kann man herrlich gegeneinander antreiben ("Du bist ja wohl schneller als xy."). Bei den Mädchen heißt es dann: "Willst du damit sagen, dass ich langsam bin? Das ist gemein." Im nächsten Training geben die dann Vollgas, die würden aber nie zugeben, dass ein Zusammenhang zwischen dem Anspornen und dem Anstrengen gibt.

    Hallo,

    ich habe jetzt schon bei einigen Kindern oder Jugendlichen, die ich trainiert habe, einen schlechten Laufstil festgestellt. Nun geht die Ursachenforschung und Verbesserung des Laufstils über meine Kenntnisse als Jugendtrainer hinaus. Bislang habe ich immer mit den Eltern über den Laufstil gesprochen und auch offen gesagt, dass ich nicht wisse, wie man den gezielt trainieren kann. Selbst mit dem entsprechenden Wissen könnte ich es zeitlich nicht einrichten, am Laufstil einzelner Spieler zu arbeiten.


    Ich betreue zur Zeit eine Mannschaft (D-Mädchen) mit sehr vielen Quereinsteigern. Viele davon haben außerhalb der Schule nie einen Sport betrieben. Charakterlich sind die eine glatte 1 (auch die Elternschaft): sehr zuverlässig, aufgeweckt, fröhlich, frech, aber wissen wo die Grenzen sind. Allerdings haben die vor allem im athletischen und koordinativen Bereich große Defizite.

    Besonders auffällig ist dabei, dass einige Spielerinnen bei Sprints die Kniee nicht durchstrecken und dadurch keinen Speed (vor allem bei Sprints, die länger als 5 Meter sind) aufbauen. Ich vermute dahinter eine schawache Rumpfmuskelatur oder verkürzte Muskeln in den Beinen. Ich weiß es nur nicht. Ich habe mich mit dem Thema häufig beschäftigt, weder Online oder bei Gesprächen mit Trainern (auch anderer Sportarten) bin ich , was die Ursachensuche angeht, fündig geworden. Kann mir vielleicht jemand von euch helfen? Bei Jungenmannschaften baue ich gerne kleine Rangelspiele oder Laufwettbewerbe ein, so stärken die die Rumpfmuskellatur, ohne es direkt zu merken. Bei Mädchen bin ich mir damit unsicher.

    Moin deMonnes,


    du bist mit deinem Latein noch lange nicht am Ende! Eine Mannschaft ist immer auf dem letzten Platz. Du hast doch eine spielfähige Mannschaft. Das kannst du auch als Erfolg für dich verbuchen. Die Jungs stecken die Niederlagen ganz gut weg, auch das kann ein Verdienst von dir sein.


    Mein Tipp an dich (ich bin in einer ähnlichen Situation): Definiere deine Ziele neu!!! Du wirst aus einem Esel kein Rennpferd machen. Und wenn du in der untersten Staffel auf Platz sieben (von 9?) abschließt, dann hast du auch bei einer Mannschaft mit starken Leistungsgefälle keinen talentierten Spieler dabei. Die Jungs bewegen sich und haben Spaß dabei. Damit bist du wahrscheinlicher erfolgreicher als 1/3 der Trainer, die in der Tabelle über dir stehen.

    Was ich an deinen Erläuterungen kritisieren könnte ist, dass du die Mannschaft beim Training in zwei Klassen einteilst, auch wenn ich deine Gründe dafür sehr gut nachvollziehen kann. Wäre es für deine Spieler mit dem größeren Ehrgeiz als Anreiz möglich, denen Einsätze in der D1 zu verschaffen?

    Ich habe bei meiner Mannschaft das Techniktraining auf ein Minimum heruntergeschraubt. Mein Hauptaugenmerk liegt aktuell auf das Verhalten unter einander, dem Schiedsrichter gegenüber und dem respektvollem Umgang mit dem Gegner. Keine Übungen mehr, nur(!) noch Spielformen und Spiele.

    Ey, du blinder ...
    Ist das dein erstes Spiel was du pfeifst oder was du blinden ...
    Ey Schiriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, was soll das, anders rum ...
    Was ist mit dir, bist du blind, immer von der gleichen Stelle Freistoß für die anderen usw. usw.
    Ey rote Karteeeeeeeee usw usw.

    Ich muss sagen, solche Kommentare habe ich in Kinder- und Jugendspielen noch nie gehört. Bei Herrenspielen ist das ja schon fast Standard <X. In der Regel reicht es ja auch schon, jeden Pfiff und jede Aktion laut zu kommentieren, um einen großen Einfluss auf unerfahrene Schiedsrichter zu nehmen. Da müsste schon angesetzt werden.


    Der 1. FC Nürnberg und der BFV haben eine Sportplatz-Etikette verabschiedet. Diese wird von Vereinsverantwortlichen und Schiedsrichtern unterschrieben. Nicht nur die Vereine sondern auch die Schiedsrichter verpflichten sich gewisse Regeln einzuhalten. Ich finde die Idee sehr gut. Ich denke die Akzeptanz ist einfach höher, wenn nicht nur Spieler, Trainer, Betreuer in die Pflicht genommen sondern auch die Schiedsrichter.


    Ich hatte dieses Wochenende einen SR (allerdings ein sehr erfahrener) der mich zur Weißglut getrieben hat. Der hat jeden Pfiff auch noch kommntiert und wollte/hat den Spielern (12 Jahre alt) immer einen Vortrag gehalten, warum er gepfiffen hat und was der Spieler hätte tun müssen, damit er nicht gepfiffen hätte. Bei Einwürfen wurde präventiv 4-5 erklärt, wie richtige Einwürfe zu machen wären. Mansplaining at its best. Die Spieler haben mich schon gefragt, was der den von ihnen wolle. Das Spiel war dadurch sehr zerfahren. Obwohl es kaum Unterbrechungen gab, war die Nettospielzeit bei max 2/3 der Zeit, weil jeder Pfiff das Spiel für etwa 1 Minute unterbrochen hat. Ich habe den SR in der Halbzeit darauf angesprochen (wirklich im ruhigen Ton und abseits der Spieler), er erwiderte mir, dass er entscheide würde, wie er pfeift -da hat er recht- und das es seine Aufgabe wäre, den Spielern, die Regeln beizubringen. In der zweiten Hälfte ging es so weiter. Mit Fehlentscheidungen kann ich besser umgehen, der SR hat mich echt zur Weißglut getrieben. In meinen Augen hat er durch seine egozentrische Art das Spiel zerstört.

    Danke für den Thread.


    Ich bin auch der Meinung, dass die Schiedsrichter angehalten werden sollten, für "Meckern" sofort eine gelbe Karte zu geben. Das sehen die Regeln übrigens auch vor (Ich habe hier gerade ein Regelbuch 2023/24 vor mir liegen.). Allerdings für de mir der Reklamierarm nicht ausreichen, auch wenn ein Spieler sich über Entscheidungen ärgert, ist das in meinen Augen noch kein Meckern. Wer allerdings mit dem Schiedsrichter diskutiert -> Gelb. Zum Schiedsrichter hinrennen und diskutieren -> Zeitstrafe.

    Meckern, der Trainer ->Gelb. Wiederholtes Meckern ->Zeitstrafe für das eigene Team. (So wie im Handball)


    Wir sollten aber nicht immer nur die Schuld bei den Profis suchen (Ich will die auch nicht in Schutz nehmen). Bei denen geht es nicht nur um Emotionen sondern auch um Geld. Im Amateur-Bereich sieht man solche Situationen auch jede Woche. Und mehr als 50% der Zuschauer (zumindest beobachte ich das bei uns im Umfeld) finden das auch vollkommen okay. Die Vorschläge die ich oben beschrieben habe, sollten konsequent von der Kreisklasse (auch in der Jugend) bis zur CL umgesetzt werden. Nicht nur bei den Profis.