Beiträge von Gennemer89

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    Bin ich voll bei dir! Das Problem bei der TPD ist aus meiner Sicht, dass man beim Marketing nur von Spielen spricht. Es gibt allerdings auch die Zwischenblöcke -wenn auch ein kleiner Anteil aber sie gibt es! - in denen Schwerpunkte etwas isolierter trainiert und erlernt werden und in Spielformen mit Provokationsregel direkt zur Anwendung kommen. Finde ich ein sehr kluges System. Niemand sagt, dass man 90% der zeit durchgehend auf 4 Minitore ohne Zusatzregelung und Coaching spielen muss. Diese Übungsanteile, die ab der F-Jugend langsam zur Anwendung kommen und im laufe des Alters im Verhältnis zum Spielanteil erhöht werden, werden halt kaum thematisiert.

    Du hast keine Ahnung auf was man für Unverständnis trifft, wenn man sich für modernen, nachhaltigen und auf faktenbasierend qualitativ hochwertigen Kinderfußball einsetzt. Das 4+1 als Option in der G-Jugend war von der Verbandsleitung schon ein Kompromiss, weil die Ablehnung des Funino zu groß war. Wenn selbst Akteure aus dem Fußball keine Offenheit haben, schaffen das Eltern, Elterntrainer und Laie wie Mario Barth schon zweimal nicht von ihren Dogmen aus dem letzten Jahrtausend wegzukommen.

    Bzgl. Reden mit dem Trainer......er glaubt mir nicht. Weil alle anderen Teams stehen auch in einer Formation und passen......ob die kinder checken was sie da tun, ob sie dadurch Spielkompetenz entwickeln oder einfach nur die 5 Frühentwickler zum Spiel mitgenommen werden, wird da nicht hinterfragt. Es zählen nur die Tore und Gegentore die man während dem Fairplay spiel im Handy dokumentiert....

    Vielen Dank für die vielen Meinungen. Das stärkt mir definitiv den Rücken.

    Eine andere Frage wäre noch, wenn am WE das 4+1 gespielt wird. Wie in der G auch einfach laufen lassen und die Spielertraube und vielen, vielen Konter-Tore hinnehmen? Und somit vertrauen, dass die Kids irgendwann durch Erfahrung von alleine kapieren, dass man sich in manchen Situationen lieber mal etwas "fallen lässt".

    Oder sollte ich schon mit einem Zonenspiel beginnen und eine Grundformation/Startstellung vorgeben? Bsp. 2 hinten 2 Vorne oder so.

    Intuitiv wäre auch hier die bessere Variante einfach spielen zu lassen. Diese Positionen würden sich eh auflösen und die Kids an der Spielteilnahme hindern. Wäre auch die konsequente Fortführung meiner Linie.

    Funino-Fan Wir bieten Breitensport und ab der D-Jugend Leistungssport an. Für Bambini gibst du nur dein Führungszeugnis ab und wirst dann der Mannschaft zugeordnet. 1x Im Jahr eine Trainersitzung, dass uns Ausbildung wichtiger ist als Ergebnisse und das wars. Man bittet darum das Kindertrainerzertifikat zu machen. Das wird auch bezahlt. Sowie die Trainerlizenz, wenn man sich für 3 Jahre verpflichtet eine Mannschaft zu leiten. Aber in den kleinen Altersklassen wird sich wenig eingemischt. Ab den Lande- und Verbandsliga-Teams können auch schonmal Trainer fliegen....

    Ich bin glücklich aber auch traurig zum Saisonwechsel.

    Aus meiner riesigen G-Jugend geht nun ein Teil in die F-Jugend hoch.

    Hatte das ganze Jahr über eine klare Linie: Fangen/Laufspiel --> Dribbelspiel --> Funino und 1gegen1 in Stationen als Trainingsablauf. Jedes Kind (Auch die ADHS-Fraktion ;) kommt mit zu den Spielen und wird eingewechselt. Kein Coaching und die Kids haben sich super gegen die weiterentwickelten Passmaschinen geschlagen.


    Nun hat sich kein Trainer für die neue F-Jugend gefunden. Da ich die Kids seit dem Fußballkindergarten bei mir habe und diese echt begeistert von Fußball sind habe ich angeboten, bis jemand neues gefunden wurde zunächst 3x die Woche Training zu machen.

    Jetzt hat es mein Co-Trainer aus der G zum Glück geschafft, einen Papa zu finden, der fest ins Team einsteigt. Er ist ganz scharf drauf jetzt Cheftrainer zu sein und bittet mich, mich auf die F zu konzentrieren und mich aus der G rauszuhalten.

    Problem: Mein Sohn ist -wenn auch Frühentwickler und früh im Jahr geborener- jüngerer Jahrgang und soll auch die Spiele in der G machen.

    Er will natürlich viel viel lieber bei mir in der F trainieren/spielen, gerade weil er sich mit den Älteren schon sehr gut befreundet ist und es von der Physis in Ordnung geht.

    Schön ist, dass er jetzt 3x trainieren darf :) 1x G und 2xF.

    Letzten Mittwoch kommt er vom ersten G-Jugend-Training nach Hause und ich frage, wie es war.

    Er meinte blöd! Auf die Frage hin, was habt ihr trainiert?

    "Wir haben auf große Tore gespielt und keins meiner Tore hat gezählt, weil wir vorher nicht 3x gepasst haben". "Davor haben wir hin und her gepasst".


    Gestern beim Training gewesen um mein Kind abzuholen: 30 Minuten mit gleicher Provokationsregel im 4+1 und es wurde sogar ein Kind als "letzter Mann" auserwählt.


    Ich bin dankbar um jeden der sich engagiert und jeder Trainer darf auch machen was er für richtig hält. Aber mich macht es traurig, dass meine gut begründete Linie (Ich bin angehender C-Trainer) im Trainer- und Elternteam 0 Wertschätzung und Verständnis verdient und das Fundament in der Ausbildung meiner Kinder so zerstört wird.


    Immerhin darf mein eigener 2x die Woche mit den großen frei spielen mit vielen Ballaktionen.

    Aber ich habe schon Angst vor nächster Saison. Ich bestehe eigentlich darauf sportlich das Sagen in diesem Jahrgang zu haben. Weil ich etwas von der Materie verstehe. Aber denke man will mich da raus haben. Manche legen halt Wert auf Ergebnisse, strukturiertes Teamspiel im Bambini-Alter und als Cheftrainer auf der Home-Page zu stehen.

    Moin,


    ich bin nun mit meinem JG 2019 in die F hochgegangen. Die G-Jugend war stark von dem Gelernten aus dem Kindertrainerzertifikat geprägt. D.h. Trainingsphilosophie Deutschland und Berücksichtigung der Entwicklungstabelle von Kindern.

    Standard-Training war: Fangen, Dribbelspiel und die meiste Zeit Funino auf mehreren Feldern. Zwischendurch mal ein 1gg1, ZickZack-Dribbling und Torschuss.


    Was mich von den meisten anderen Trainern unterschieden hat, war die Ruhe am Spielfeldrand. Ich habe maximal an die Spielrichtung erinnert, die Kinder aufgefordert zum Ball zu gehen und angefeuert beim Zweikampf.

    Das freie Spiel, Unterlassen von taktischen Hinweisen sowie Aufforderungen zum Passspiel, Torschuss oder "Geh zum Mann" habe ich -zum Leid der Eltern und Co-Trainer" aus Prinzip komplett sein gelassen!


    Nun komme ich vom Lehrgang (C-Lizenz Profil G-D-Jugend) zurück. Hier hat man uns stark eingeimpft, dass wir ja nicht ruhig bei den Spielformen sein sollen. Sondern aktiv coachen sollen und die Kids korrigieren.

    M.E.n macht das im Bereich der älteren E- und D-Jugend schon Sinn. Aber auf der anderen Seite sollen die Kinder ja logischerweise frei "spielen" und somit Selbstständigkeit bekommen und durch Erfahrung lernen die richtigen Entscheidungen zu treffen.


    Interessanterweise, ging es im Lehrgang ausschließlich um Individualtaktische Dinge! Dinge wie eine Grundstellung, Einer sichert ab während der andere nach vorne geht, Manndeckung etc. Wurde Null thematisiert.


    Ich werde mit dem Ausbilder im Oktober beim Prüfungslehrgang nochmal dieses Thema besprechen.


    Aber mich würde die Meinung hier aus dem Forum interessieren.


    Wie sieht euer Coaching im Bereich G- und F-Jugend aus? Mit welcher Häufigkeit friert ihr ein Spiel mal ein? Und was sind eure typischen Tipps/Korrekturen, die ihr den Kindern gebt?


    Viele Grüße

    Hi! bin G-Jugend-Trainer einer riesigen Mannschaft (Spitze 27 Kinder). Leider kann ich nicht gewährleisten, Quatsch komplett zu unterbinden. Ich probiere schon alles, wie Beschäftigung hochhalten, Stationstraining und viel 2gg2 auf vielen Feldern. Auch bin ich noch der Ansicht ohne autoritäres Verhalten von oben herab den Kindern zu begegnen. Wobei ich mittlerweile der Meinung bin, dass es bei "bestimmten" Kindern nur dann funktioniert, wenn man sie einzeln anspricht und auffordert. Bin leider kein ausgebildeter Pädagoge. All in all klappt aber alles gut und die Teilnahmequote spricht für mich. Jetzt bleibt ein Kinder schon mehrere Wochen dem Training fern. Nach Rücksprache mit dem Papa will er aktuell nicht ins Training kommen, weil es ihm keinen Spaß macht, wenn andere Kinder treten und schubsen. Das ist frustrierend. Der Junge war immer dabei und hat Spaß am Fußball. Er ist super umgänglich und talentiert. Was soll ich tun? Habe seinem Papa angeboten, dass er mir die Namen nennen soll und ich explizit mit den Quatschköpfen ins Gespräch gehe. Außerdem, dass ich speziell ihn bei den Teams und Stationen von diesen Kindern separiere. Das frustriert mich. Habt ihr Tipps für mich? Oder ist der Junge einfach nur übersensibel? Auf alles kann ich halt keine Rücksicht nehmen. Aber es wäre traurig, wenn der Fußball diesen Jungen verlieren würde :(

    Hallo zusammen,


    ein Ereignis im gestrigen Training bringt mich ins Grübeln.


    Meine G-Jugend (gemischter Jahrgang) läuft m.M.n gut. 30 gemeldete Kinder und in der Spitze 25 Trainingsteilnehmer. Spricht all in all für meine Arbeit.....

    Im Hintergrund (Eltern) gibt es leider etwas Gelästere, weil in meinem Training zu viele Quatschmacher dabei sind. Ich hätte schon längst einen Aufnahmestopp machen müssen und es wäre unmöglich den Kindern so etwas beizubringen. Außerdem gehe ich viel zu locker mit diesen Quatschmachern um.


    Mein Standpunkt ist:

    Keine Kinder anschreien, die Übungen so auswählen, dass alle Kinder mit ihrem Ball in action sind (versch. Fangspiele, durcheinander dribbeln mit kleinen Aufgaben, Feuer-Wasser-Sturm, Dribbel-wettrennen und funino Spiele.

    Ich sage eher "Solange nicht mitgemacht wird können verlieren wir Zeit zum 3gg3 am Schluss". Wenn einer nach zweimal Aufforderung immernoch nicht bei der Station ist lasse ich ihn auch mal einfach links liegen und bin ihm nicht böse. Sondern konzentriere mich auf die anderen. Ich finde Kinder in dem Alter brauchen auch Raum zum Quatsch machen. Und solange sich nicht die Köpfe kaputtgetreten werden, lasse ich sie auch einfach mal raufen.

    Lange Erklärungen, Technikkorrektur, taktische Dinge finde ich sind ohnehin in der G-Jugend Fehl am Platz. Kinder sollen sich auspowern und frei spielen und zu verschiedenen Bewegungsformen angeleitet werden.


    Standpunkt mancher Eltern:

    Wir sind nicht im Kindergarten sondern im Fußballtraining. Kinder sollen was lernen und gehorchen.


    Gestriges Ereignis:

    Ich habe ein Kinder in der Mannschaft mit Aggressionsproblemen. Emotionaler Charakter, Mama gestorben, Papa alleinerziehend.

    Gestern wie so häufig von ihm ein überharter Zweikampfgeführt. Es eskaliert zum Streit und dieser Jung will schlagen. Das Feld wurde von meinem Co-Trainer betreut.

    Co-Trainer wird laut packt den aggressiven am Arm, zieht ihn zum Mitspieler, verweist sehr stark auf die Regeln und fordert ihn auf sich zu entschuldigen.

    Das gleiche hat er mal bei einem andern "Quatschmacherkind" gemacht.


    Er ist jemand, der bei den Eltern sehr gut ankommen möchte.

    Hat mir danach auch gleich gesagt, dass eine anwesende Mutter ihn für diese Aktion gelobt hat.

    Ich hätte in dieser Situation den aggressiven zu Seite genommen und ihn tröstend beruhigt und in sanften Ton gesagt "das ist nicht in Ordnung mein Freund".


    Meine Überlegung ist, dass in dieser Situation etwas lauteres, schärferes und autoritäreres Auftreten seitens Trainer vll. doch nicht so schlecht ist und ich da mir eine Scheibe von abschneiden könnte.


    Was meint ihr?

    Meiner Linie komplett treu bleiben?

    Mehr Boss sein und schärfer Gehorsam, Regeln etc. einfordern?


    Sehr interessantes Spannungsfeld.

    Leute ich trainiere seit Sommer eine G-Jugend. Es ist super angelaufen. War vorher in der Ballschule und habe die Kids quasi mitgenommen. Wir haben mit 10 Kindern gestartet und sind mittlerweile 35 kinder.

    Um ein halbwegs strukturiertes Training zu machen, lasse ich ca. 20 Minuten frei auf mehreren Feldern Funino spielen. Dazu setze ich Papas als Spielfeldbegleiter ein. Vorher durcheinander dribbeln und die Gruppe aufgeteilt an mehreren Stationen. Inhalte sind 1gg1 Slalom, staffellauf, fangen, Koordinationsleiter etc.

    Ich orientiere mich stark an der Trainingsphilosophie Deutschland. D h. Ich bin sehr ruhig an der Außenlinie und motivieren die Kids lediglich auf den Ball zu gehen, die Tore zu verteidigen. Ansonsten lasse ich die Kids einfach machen.

    Ich mache bewusst kein Stellungsspiel und kein Passspiel als Trainingsinhalt.


    Mittlerweile habe ich 2 teams gemeldet aufgrund der vielen kinder.

    Die meisten sind bei uns jüngerer Jahrgang und viele Anfänger. Ein paar (5) Spielen schon das 2. Jahr im spielbetrieb.


    Mittlerweile habe ich 2 co Trainer, die parallel das zweite Spiel übernehmen.

    Beide bringen eine ordentliche Portion Ehrgeiz mit. Jetzt nach dem zweiten Spiel (9:11) für sie Gegner machen mir beide die Hölle heiß, dass wor unbedingt das Traingssystem von Grund auf verändern müssen. Weil andere Gegner können schon passen und Stellungsspiel. Wir haben ja null spielstruktur. Und alle Eltern würden sich bein den beiden beschweren, dass die Gruppe so groß für gescheites Training ist. Und wir endlich passspiel etablieren weil das ja andere auch machen. Und ich wäre zu ruhig am Spielfeldrand und würde den kindern durch meine Zurückhaltung das Spiel nicht beibringen.....und ob ich bock habe jedes Wochenende der loser seinen wollen....


    Ich könnte heulen. Halbes Jahr ziehe ich das Ding hoch. Hatte super unfragwerte (ich mache das von Zeit zu Zeit) schaffe es ein strukturiertes Training für 25+ Kids zu planen 2x pro Woche. Wende mein gelerntes an

    Jetzt kommen die Ergebnis Orientierten und bashen obwohl sie keine Ahnung von kinderfußball haben. Und mich als Klugsch...betiteln wenn ich erkläre warum ich wie was mache....Sonntag mache ich ein Gespräch mit den co's. Bin mal auf ihre Ideen gespannt. Fühle mich aber gerade sehr in die Ecke gedrängt.

    Das mit der Einteilung habe ich gerade mal mit meinen zwei pädagogisch ausgebildeten Spieler-Mamas besprochen.


    Ergebnis: Unproblematisch.


    1. Wird die Einteilung nach Stärke als solches "noch" überhaupt nicht wahrgenommen. In zwei Jahren könnte das anders aussehen

    2. Wird die Einteilung eher als älter/Jünger/größer/kleiner werden zum Zwecke der Fairness wahrgenommen bzw. verkauft.

    3. Kann die Einteilung als einfache Gruppenverteilung verkauft werden um den Ablauf besser zu gestalten.


    Außerdem: In 2 Jahren wo es zum Problem werden könnte, können eh wahrscheinlich eh alle geradeaus laufen und finden den Weg zum Tor.

    Hallo zusammen,


    meine G-Jugend besteht mittlerweile aus 25 angemeldeten Kindern (Jahrgang 2019 + 2020) + 4 Schnupperkinder die sich sehr wahrscheinlich auch anmelden werden.

    Die Trainingsbeteiligung liegt bei ca. 80%. Jetzt habt ihr mal ein erstes Gefühl von meiner Herausforderung :D

    Allerdings spricht die Quote und der Zulauf für meine Arbeit und macht mich mehr stolz als das es mich frustriert.


    Zum Glück habe ich auch engagierte Papas die ich als Helfer im Training einsetzen kann.

    Zum einfacheren Ablauf und besserer Struktur teile ich vorab die Kinder in Teams ein. Ich teile in Whatsapp den Eltern mit, welches Leibchen sie beim Betreten des Sportplatzes ihren Kindern vor Beginn des Trainings anziehen sollen.

    Dieses Prinzip kann ich nur empfehlen! Teams einteilen und den Knirpsen die Leibchen anziehen kostet Zeit und Nerven. Permanent Schuhe binden reicht schon^^


    Einteilung mache ich wie folgt:


    Gelb + Weiß = Stark

    Blau + Türkis = Mittelstark

    Rot + Kein Leibchen = Blümchenpflücker, verträumte, unkonzentrierte und Spätentwickler


    Diese drei Kategorien lasse ich zusammen auf den Spielfeldern und Stationen rotieren.

    Mein Ablauf ist wie folgt.


    10 Minuten: Fangen mit und ohne Ball (Alle Kinder)

    10 Minuten: Dribbeln mit Kommandos (Ecke dribbeln, nur schwacher Fuß, nur Sohle etc.) (Alle Kinder)

    10 Minuten: gleiche Trainingsstation auf 2 Spielfeldern (Hexagon, Ballklau etc.) Je 3 Teams auf einem Feld (ein Papa betreut das andere Feld)


    Jede Kategorie abwechseln:

    10 Minuten: 2v2 o. 3vs3 auf einem Spielfeld mit verschiedenen Toren und Torpositionen (Ein Papa betreut)

    10 Minuten: 2v2 o. 3vs3 auf einem Spielfeld mit verschiedenen Toren und Torpositionen (Ein weiterer Papa betreut)

    10 Minuten: Trainingsstation (Staffelwettkampf, Torabschluss, Parkour etc.) betreut durch mich


    Mit diesem System bin ich Herr der Lage!


    Jetzt ist leider mein Sorgenkind folgendes. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, die Kategorien rot und "kein Leibchen" frei auf den Spielfeldern spielen zu lassen. Es ist das reinste Chaos und die Kinder checken teilweise das Spiel nicht wirklich.

    Ich glaube, diese Kinder benötigen von mir mehr Präsenz und Begleitung. Das kann ich leider nicht gewährleisten bei der Anzahl an Kindern.


    Würdet ihr die Kinder trotzdem diese 20 Minuten vom Training auf den Spielfeldern platzieren? Oder denkt ihr das trägt zur Entwicklung der Kinder nichts bei und diese Kinder sollten lieber noch keine Spielform sondern stattdessen etwas anderes machen? Oder ist das einfach eine Frage der Zeit und der Moment kommt, wo sie das Spiel kapieren und auch ein Spielfluss zustande kommt?

    Habt ihr eine Idee, welche Übung oder Vereinfachung auf dem Spielfeld für diese Kinder förderlicher wäre?



    Ganz liebe Grüße

    ich möchte mich mit einem Thema bei Euch wenden.


    Folgendes:

    Ich bin nun seit Juni 25 verantwortlich für eine G-Jugend Mannschaft. Vorher zwei Jahre Ballschule. Für die meisten Kinder ist es das erste G-Jugend Jahr. Wir waren schon bei einigen Turnieren, Freundschaftsspielen und nehmen auch am Spielbetrieb teil.

    Ich habe die Inhalte des Kindertrainerzertifikats verstanden, verinnerlicht und mein Training komplett darauf ausgerichtet. D.h. Fangspiele, jede Einheit parallel 2vs.2 und 3vs3 als freies Spiel und Dribbling etc.

    Bei den Spielen nehme ich meine Aufgabe als Spielfeldbegleiter ernst und gebe keine Anweisungen, wann wohin laufen oder passen soll. Motiviere nur dazu sich zu bewegen und auf den Ball zu gehen und lobe lautstark Tore und Balleroberungen.


    Was mir komisch vorkommt: Unser Verband schreibt "optional" die Spielform 4+1 mi TW und Jugendtoren fest. Ich frage mich warum? Macht das aus Eurer Sicht Sinn?


    Mein Team ist nicht sehr erfolgreich auf dem 4+1 Feld. Allerdings recht erfolgreich auf dem Funino-Feld. Evtl. weil die stärkeren Kinder der Gegner auf dem 4+1 Feld sind. Ich mache eine gleich starke Verteilung.


    Jetzt mache ich auch folgende Beobachtung:

    Das 4+1 nimmt gefühlt einen höheren Stellenwert ein obwohl Funino für die Kleinen viel förderlicher wäre. Auf Turnieren zählen z.B. die Ergebnisse auf dem 4+1 Feld einen Punkt mehr.

    Auf Turnieren bin ich auch gefühlt der einzige Trainer, der die Kids nicht von außen permanent lautstark zu konkreten Aktionen auffordert. U.a. das Passspiel, Freilaufen, Mann decken usw. was laut Theorie im Bambini-Fußball nicht forciert werden soll.

    Jetzt habe ich auch mitbekommen, dass meine Vorgänger (Jetzt F-Jugend) im Verein mit der G-Jugend schon die Kinder auf Positionen (Angreifer vorne und Verteidiger hinten) eingeteilt haben. Begründung: "Muss man machen, sonst Chaos und Niederlagen".

    Das ein oder andere Elternteil hat nun auch angeregt, Übungen zum Lernen von Passketten und Freilaufen zu integrieren.

    Auch das widerspricht dem, was ich gelernt habe.

    Nächste Woche findet unser Elternabend statt. Da werde ich meine Methodik anhand der Fakten aus der Trainingsphilosophie Deutschland und der Ziele des Kinderfußballs erklären.

    Habt ihr einen Ratschlag für meine Situation?

    Sollte ich meiner Linie treu bleiben? Sollte ich die Kinder vll. doch das Zusammenspiel näher bringen? Wie gehe ich mit diesen Forderungen und Ratschlägen der anderen Trainer und Eltern um?

    Ein kurzes Feedback wäre schön :) Ich denke viele haben dieses Thema.

    Danke!