Frustabbau-Thread

  • Die Heterogenität ist im Fußball bei den Mädchen sehr groß .

    Die Motivation sehr unterschiedlich .

    Allerdings ist ab der U14 eine Einteilung nach Leistung bei den Jungs völlig normal .

    Da gibt es eine Kreisklasse eine Kreisliga

    Eine 1. und 2.Mannschaft .

    Das ist bei uns im Kreis jedenfalls so.

    Bei den Mädchen gibt es eine Liga !

    Wer eine 1. und 2. Mannschaft stellen kann ist in dieser einen Liga.

    Es gibt in der D 5 Mannschaften . 3 der Mannschaften haben 7 er Feld gemeldet , weil die Spielerinnen fehlen .

    Es ist in keinster Weise so , dass meine Tochter die Leistung ihrer Mannschaft herabsetzt .die sind wirklich nicht schlecht .

    Sie wird wechseln , weil sie mit Mädchen spielen will , die homogener und leistungsorientierter sind und wo sie nicht überheblich werden kann , da sie eine von vielen ist .Da ist nämlich die Erwartungshaltung der Mannschaft und des Trainers , dass sie immer abliefert , was eine Last sein kann.

    Ich glaube es würde der Mannschaft gut tun , wenn meine Tochter wechselt .

  • Das mit dem Liefern müssen kenne ich. V. a. bei der Kleinen, dem Kapitän der Mannschaft. Aber es fehlen die Alternativen, bis jetzt. Ab der nächsten Saison soll sich maedchenmannschaftstechnisch was tun. Es wollen sich zwei Vereine zusammentun, damit es mehr Mädchen Mannschaften gibt. Meine beiden Maedels spielen eigentlich lieber mit Jungs, aber vielleicht waere dann das zusätzliche Spielen mit Zweitspielrecht bei den Maedels eine Option. Ich lasse mich mich überraschen.

  • Tuniertag ... die ersten 3 Spiele allesamt Fair, beim 4. Spiel hatte ich den Papp auf.

    Der Gegner,jedesmal ein anderer Spieler, hat insgesamt 3 meiner Spieler nacheinander umgegrätscht und #4 einen beidhändig von hinten geschubst und somit zu Fall gebracht.


    Was mir komplett gegen den Strich ging -> bei den 1. beiden Fouls wurde der Ball einfach zum eigenen Torwart gegeben und die Proteste meiner Spieler komplett ignoriert... beim 3. mal bin ich dann doch aufn Platz und habe den Jungen - der gerade den Ball zu seinem TW geben wollte - gefragt ob er es normal findet nach einem Foul den Ball zum TW zu geben. Leider kam keine Antwort - dafür der Ball.


    Im Nachgang bin ich dann mal über die Vereinsseite geflogen - ich würde sagen Prahlhannes trifft es ganz gut - da werden doch glatt alle Spiele als gewonnen verkauft ;-)


    Mittlerweile hege ich die Vermutung das diese ambitionierten Vereine genau solche "Aggro" Spieler suchen und fördern.


    Ich habe mittlerweile das Unglück häufiger auf diese Spielart zu treffen.

    Was sagt ihr euren Jungs falls ihr ein Spiel abbrecht?

  • Mittlerweile hege ich die Vermutung das diese ambitionierten Vereine genau solche "Aggro" Spieler suchen und fördern.

    Aggro verhalten würde ich aber eher auf den Trainer/Eltern zurückführen da könne die Kinder meist wenig bis gar nix dafür.

    Wobei ich gestehen muss mir waren die Lausbuben und schlimmen Kinder immer lieber als die Mauerblümchen denn es ist leichter einem "nicht so" braven Kind ein verhalten abzustellen als einem "zu braven" Kind ein gewisses Verhalten anzulernen das nicht in seiner Natur liegt.

    Das meine ich aber im Positiven Sinne wie eine gesunde Aggressivität/Ehrgeiz/Körperspannung, etc wie man es auch immer nennen mag

  • Am Wochenende hatten wir Auswärts ein U10 Spiel. Ich möchte nur folgendes Zitat vom gegnerischen Trainer einmal festhalten, nachdem ihm der Auswechselspieler in der zweiten Hälfte fragte, ob er auch noch eingewechselt würde:


    "Ich kann dich nicht einwechseln. Das Spiel ist so eng und es läuft gerade so gut, da würde ich jetzt nur alles durcheinander bringen."

  • sowas kenne ich auch zugenüge......so ein Schwachsinn, in dem Alter /Stadium...... bei diesen Aussagen könnte ich die Wände hochgehen

    Ich will so ein Verhalten in keinster Weise gut heißen, dennoch möchte ich es auch etwas relativieren:


    Selbst wenn für den Trainer die Entwicklung im Vordergrund steht, so erwartet jeder Außenstehende auf die Frage "Wie habt ihr gespielt?" nicht ein Adjektiv, sondern ein Ergebnis. Es ist ein langer Prozess, auch den Kindern einzutrichtern, dass die Ergebnisse im Jugendbereich zweitrangig sind. Bis das aber angekommen ist, wird sich jeder besonders toll fühlen und eventuell überheblich sein, der ein Siegtor geschossen hat und jeder, der vielleicht ein Tor zur Niederlage verschuldet hat besonders schlecht. Ich habe auch Sieger-Mannschaften erlebt, die die Verlierer ausbuhen oder beleidigen => Verlieren will man aus solchen Gründen nicht.

    Habe ich nun ein Kind im Team, dem ich nicht zutraue, gegen die Gegenspieler in diesem Spiel mitzuhalten und bei dem quasi vorprogrammiert ist, dass es am Ende von Mitspielern für eine eventuelle Niederlage verantwortlich gemacht wird, dann ist es sicher sinnvoller, das Kind NICHT in einer heißen Schlussphase einzuwechseln. Natürlich sollte es so ein Verhalten in einer Mannschaft nicht geben, aber Kinder können wirklich fies sein.


    Hier ist es allerdings Aufgabe des Trainers, Lösungen für so eine Situation zu finden:

    - weiß ich schon vorher, wie gut der Gegner ist und kann den Kader dementsprechend planen?

    - lasse ich die "schwächeren" Kinder vielleicht schon die erste Halbzeit spielen, sodass am Ende nicht alles auf DEN Fehler zurückgeführt werden kann?

    - lebe ich der Mannschaft durch einen schwächenden Wechsel vielleicht den NICHT-Ergebnisfussball vor, wenn ich es mit den richtigen Worten erkläre?

    - kann ich den Rest der Mannschaft mit ins Boot holen und von den anderen einfach mehr Unterstützung und Coaching für den Spieler fordern?


    Was ich mit dem Beitrag sagen will: Die Lösung, die der Trainer in diesem Beispiel gefunden hat, ist mit Sicherheit die allerschlechteste. Dennoch kann er rationale und sinnvolle Gründe (zum Schutz der Spieler) dafür gehabt haben, mit denen sich auch andere Trainer oft konfrontiert sehen - allerdings finden diese vielleicht bessere Lösungen (siehe oben) dafür.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Habe heute ein D-Jugendspiel aus Staffel 9 gepfiffen..


    Tabellensituation war klar: Zweiter gegen Vorletzter. Der Vorletzte ist mit 8 Spielern angereist, netterweise hat der Gegner sich dann dazu bewegt, auch zu acht zu spielen, feiner Zug! Ich habe bei der Begrüßung auch klar gemacht, dass ich trotz der unterschiedlich starken Teams ein faires Spiel haben möchte und kein abschlachten und keine Torrekorde.


    Nach 7 Minuten stand es 3:3. Bis dahin war das alles in Ordnung, bisschen viel zu schreiben für mich. =)

    Aber dann hat der Trainer des Tabellenzweiten es etwas zu ernst genommen: Zur Halbzeit waren es 7 Tore Vorsprung, am Ende 20 Tore Vorsprung. Ein Spieler hat 11 Tore geschossen, in dem er gegen die völlig-überforderten und jüngeren Gegner einfach durchmarschiert ist und den Torwart mit ins Netz geschossen hat. Leider gab es auch genauso viele Jubelstürme wie Tore, als ob es das Champions League-Finale wäre. Irgendwann folgen dann Sprüche wie "die 40 machen wir noch voll" oder es wurde gelacht, wenn dem klar schwächeren Gegner etwas misslungen ist. Dazu habe ich von irgendeinem Spieler gehört "Trainer, schick den Torwart mal mit nach vorne, hinten passiert eh nichts".


    Zum fremdschämen (obwohl natürlich sportlich völlig legitim)!!


    Ich war im Spiel schon damit beschäftigt, die unterlegene Mannschaft bei guten Aktionen zu loben und aufzubauen. Ich kann nicht verstehen, warum der Trainer seinen besten Spieler 50 von 60 Minuten spielen lässt, obwohl dieser alles kurz und klein schießt. Vor allem nicht, wenn er 13 Spieler im Spielkader hat. Ich fragte den Trainer danach, ob er das alles so richtig fand - seine Antwort "Wenn der Gegner so schwach ist, dann muss man das eben ausnutzen"... Klar, 60 Minuten lang nach jedem Anstoß den Gegner mit vollem Tempo anlaufen. :thumbdown:


    Kleine Genugtuung für mich: Vor 4 Monaten spielte ich selbst mit meiner D-Jugend gegen den Sieger von heute. Für die Quali zur Endrunde der Kreismeisterschaft brauchten wir einen hohen Sieg, sie ein unentschieden: Wir gewannen 9:0 und das komplett ohne Unsportlichkeit und kompletter Rotation, wir haben den Verlierer danach sogar getröstet und verabschiedet - es hieß dann aber, wir hätten Glück gehabt und sie haben sich einfach blöd angestellt (klar, 9 mal 8o). Schlechte Verlierer sind schlimm, schlechte Gewinner sind noch schlimmer. Manche können offenbar beides. :(

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • ...heute beim F2-Spieltag folgende Situation im letzten Spiel beim Stand von 0:0:

    Unser Stürmer wird im Strafraum von hinten umgesäbelt und wird von Trainer #1 weinend rausgetragen. In der Zwischenzeit holt sich mein Sohn den Ball und will den 11er schießen. Trainer #2 schreit rein, dass sein Junge aber schießen soll. Beide streiten sich um die Ausführung, schubsen sich, meiner setzt sich aber durch (obwohl er 2 Jahre jünger ist als der andere) und verschießt leider... beide werden sofort von Trainer #2 rausgenommen, weil beide zu heulen begonnen haben. meiner wird zusätzlich auch noch zusammengeschissen von ihm, warum er geschossen hat! So hatten wir nun 3 heulende Kids am Spielfeldrand ;(;(;(.

    Aber das schlimmste für meinen Kleinen war nicht der verschossene 11er, sondern der Anschiss danach. Er hat sich gar nicht mehr einkriegen können...

  • ...heute beim F2-Spieltag folgende Situation im letzten Spiel beim Stand von 0:0:

    Unser Stürmer wird im Strafraum von hinten umgesäbelt und wird von Trainer #1 weinend rausgetragen. In der Zwischenzeit holt sich mein Sohn den Ball und will den 11er schießen. Trainer #2 schreit rein, dass sein Junge aber schießen soll. Beide streiten sich um die Ausführung, schubsen sich, meiner setzt sich aber durch (obwohl er 2 Jahre jünger ist als der andere) und verschießt leider... beide werden sofort von Trainer #2 rausgenommen, weil beide zu heulen begonnen haben. meiner wird zusätzlich auch noch zusammengeschissen von ihm, warum er geschossen hat! So hatten wir nun 3 heulende Kids am Spielfeldrand ;(;(;(.

    Aber das schlimmste für meinen Kleinen war nicht der verschossene 11er, sondern der Anschiss danach. Er hat sich gar nicht mehr einkriegen können...

    Bei uns machen wir das so, dass derjenige der am Elfer direkt beteiligt war , den Elfer (7er) schießen darf. Hat er sich verletzt, darf der Spelführer ausführen. (welcher bei uns bei jedem Spiel ein anderer sein darf). Sollte der gerade draußen sein , bestimm ich als Trainer den Schützen. Das laß ich nicht die Kinder ausdiskutieren.

  • ich muss mal als Jugendleiter Dampf ablassen.


    Stichwort Trainer ist schlecht, macht alles falsch aus Sicht der Eltern.

    Warum reagiert der Jugendleiter nicht?


    Damit komme ich zum Ursprung der Trainersuche, wie diese bei uns im Verein abläuft:


    1. Jemand meldet sich freiwillig bei mir und sagt, er möchte Trainer machen. Selten aber gibt es.

    2. Ich spreche diverse Spielerväter (ehemalige Fußballer) an, leider viele mit Zeitproblemen

    3. Ich spreche Leute an, die selbst schon mal Fußball gespielt haben und mit denen ich schon mehr als zwei Sätze im Leben gewechselt habe.


    Mehr Möglichkeiten habe ich nicht oder sind mir nicht bekannt.


    Noch was zur Bezahlung, mittlerweile bekommt bei uns im Seniorenbereich jeder Reserve oder A-Klassen Trainer mehrere hundert Euro.

    Bezahlung und den gleichen zeitlichen Aufwand, für was würde ich mich entscheiden???

    Zeitaufwand Großfeld Jugendtrainer und Seniorentrainer würde ich fast gleich einschätzen.


    Spricht man dann die Kritiker an und fragt ob Sie nicht selber Trainer machen wollen, dann geht es meist nicht.

    Obwohl viele im Kleinfeldbereich schon Trainer waren....

  • Das ist ein riesiges Problem in unserer Arbeit.

    Gelobt werden wir selten, kritisiert sehr häufig und unterstützt schon gar nicht !

  • Wie es manchmal läuft... Auch wenn ich ob der Umstände eigentlich nicht sonderlich gefrustet war- hier einmal eine Zusammenfassung unseres letzten Spieles getreu dem Motto "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß"...


    Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe (im Pokal 1:2 verloren, Hinspiel 0:0, bei der HKM 0:0 aber in der Gruppe auf Platz 2 verwiesen). 14 Spieler im Kader, einer kommt nicht, da sein Bus einen Unfall hatte (nur Blechschaden, aber Polizei und volles Programm). Die ersten zehn Minuten spielen wir gut, das Spiel geht hin und her ohne gefährliche Strafraumszenen. Dann verlieren wir den Zugriff, insbesondere Kommunikation und Abstände im Zentrum sind fatal- folgerichtig gibt es zwei Gegentore. Auch zwei Auswechselungen bringen zunächst nur geringfügig neuen Input. in der 27. Minute verletzt sich unser TW bei einer Parade am Handgelenk und muss sofort runter, unser zweiter Keeper geht in den Kasten womit wir gleichzeitig unseren spielstarken Sechser verlieren. Nichtsdestotrotz: Fünf Minuten vor der Halbzeit fangen wir uns und erzielen aus vier schnellen Umschaltaktionen zwei Tore. Mit 2-2 geht's in die Pause.

    In der Pause bittet mich einer der Eingewechselten, ihn zunächst auf der Bank zu lassen, weil sein Rücken Probleme macht. Wir stellen also noch einmal um, haben nun alle Optionen von der Bank ausgeschöpft. Motivation und Stimmung sind trotzdem gut. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff geht unser IV ins Laufduell mit dem gegnerischen Stürmer, beide ziehen im Rahmen. Eigentlich ein handelsüblicher Zweikampf, aber der junge Schiedsrichter pfeift Strafstoß. In meinen Augen eine klare Fehlentscheidung, obendrein gibt es -glücklicherweise nur- gelb. Jedenfalls verwandelt der Gegenspieler trocken. Wir stürmen wütend gegenan- und kassieren zu allem Überfluss durch einen langen Ball in die Schnittstelle drei Minuten später das 2-4. Nach dem Gegentor lässt sich einer meiner Spieler wegen Kopfschmerzen auswechseln- der angeschlagene Ersatzmann probiert's also noch einmal. Das Spiel wird nun etwas fahrig. Wir finden keinen rechten Zugriff, aber der Gegner kommt auch nicht ins letzte Drittel. Mein Verletzter auf dem Platz (normalerweise ein schneller Stürmer und unser Topscorer mit 12 Treffern in 14 Spielen) geht mehr, als dass er läuft. Als er anfängt, sich zwischen den Aktionen den Rücken zu halten, nehme ich ihn runter. Wir spielen zu zehnt zu Ende, mein Kopfschmerzler sitzt im Schatten mit einem Kühlpack auf der Stirn und kann auch nicht mehr. Der Gegner bleibt vollzählig. Wir gehen volles Risiko und der Kampfgeist meiner Truppe ist beeindruckend. Natürlich entstehen zunehmend Räume, aber die Kommunikation ist wesentlich stärker als in den schwachen zwanzig Minuten in der ersten Hälfte. Defensiv haben wir fast jeden Ball, bloß zu selten schaffen wir es, den dann über mehr als zwei Stationen laufen zu lassen. Damit machen wir es uns natürlich zusätzlich schwer. Grund dafür mag auch der Rasen gewesen sein- dieser hat schon eine Halbserie Football und Fußball hinter sich (!) und staubt wie in einem schlechten Actionfilm. Zehn Minuten vor Schluss haben wir dann Glück: Bei einem Pressschlag im gegnerischen Strafraum gibt es erneut Elfmeter. Möglicherweise eine Konzessionsentscheidung des -abgesehen von diesen zwei Elfmetern wirklich nicht schlechten- Schiedsrichters. Unser einhundertprozentig sicherer Schütze tritt an. Im Training am Vortag haben wir zum Ende ein Fun-Elfmeterschießen gemacht, im Tor der Keeper unserer 2. Herren. Mein Spieler (C-Jugend) hat acht Mal getroffen und einen an den Pfosten gesetzt. Obwohl der Torwart nachher durchaus in seiner Ehre angefixt war. Nun, lange Geschichte, kurzes Ergebniss: Der Boden ist im anderen 16er so schlecht, dass der SR die elf Meter abschreiten muss, weil keine Markierung im Sand zu erkennen ist. Unser Elferprofi tritt in den Boden und der gegnerische Keeper pariert den demtentsprechend unplatzierten, hüpfenden Ball. Fünf Minuten später und die gleiche Zeit vor Schluss kassieren wir dann völlig entkräftet ~zu 10. bei gefühlt 30° im Schatten~ das 2-5, der Entstand.


    Nach dem Spiel habe ich meine Truppe erst einmal für den Kampf und Charakter in so einem Pechspiel gelobt. Drei Verletzte, ein Platz wie die Steppe nachdem Dschingis Khans Horde dort durchgezogen ist, Pech mit dem Schiedsrichter und unserem eigenem Vermögen... Tja. Hat man mal.


    Oh, und unser Keeper hat sich das Handgelenk gebrochen und fällt für sechs Wochen bzw. den Rest der Saison aus. :(

    "Football is a simple game. Twenty-two men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win."

    - Gary Lineker

  • Momentan ärgere ich mich sehr über die fehlende Zuverlässigkeit bzw. Interesse der Eltern.

    Das äußert sich darin, dass Kinder nicht zum Training abgemeldet werden, Trainingszusagen nur lose aber nicht bindend zu sein scheinen und keine Rückmeldungen zur Spielteilnahmen eingehen.


    Vor allem auf Zusagen zu irgendetwas darf man heutzutage anscheinend nichts mehr geben. Gefühlt sind Anmeldungen nichts mehr wert und wenn sich spontan etwas besseres finden lässt, wird sich eben abgemeldet. Wer muss die Konsequenzen tragen? Die Kinder, die da sind...

    Und diese kommen gern. Das Problem sind die Eltern! Da kommen Kinder nicht zum Training, weil Eltern nicht fahren können. Auf die Idee nach einer Mitfahrgelegenheit zu fragen, kommt man nicht von selbst. Anscheinend zu viel verlangt. Da kommen Kinder nicht, weil den Eltern 2x Training zu viel ist. Da kommen Kinder nicht, weil die Oma plötzlich doch Geburtstag hat... Das ließe sich endlos so fortführen.


    Wenn der 09er Jahrgang in die D-Jugend wechselt, werde ich das Team abgeben. Sollte sich niemand finden lassen, dann Pech gehabt. Nur weil ich keine eigenen Kinder im Verein habe, heißt es doch nicht, dass ich mir meine Teams nicht auch aussuchen darf.

    Wenn meine Erwartungshaltungen zu hoch sind, könnt ihr mir das gerne sagen. Eigl erwarte ich von den Eltern nur:

    • pünktliche Absagen (durch die Teampunkt App stark vereinfacht)
    • regelmäßige Trainingsteilnahme (75% sollten meiner Meinung nach mindestens in der Saison drin sein)
    • Mithilfe bei Turnieren (ohne dass täglich eine Erinnerung stattfinden muss)

    Vertrauen, Zusammenarbeit und Zuverlässigkeit sind für mich Werte, über die ich nicht diskutieren brauche. Ohne funktioniert ein Mannschaftssport nicht. Im Kinderfußball liegt es an den Eltern, diese Grundsätze einzuhalten. Anscheinend ist das bereits zu viel verlangt.


    Okay, zugegeben, alles schon in diesem Thread in irgendeiner Form gelesen. Dennoch muss ich es kurz ablassen X(