Beiträge von MightyReds

    Auch von mir mal wieder ein kurzer Frustpost:


    Mittlerweile ist es mit einem meiner Co-Trainer einmal im Training eskaliert, nachdem er einen unserer Spieler aus dem Nichts angeschrien hat und es von außen zumindest so aussah, als würde zur nächsten Stufe nicht viel fehlen. Man konnte ihn über den gesamten Platz brüllen hören, dass selbst die Trainingsgruppe nebenan aufgehört hatte, Fußball zu spielen. Vorangegangen war eine Situation, so wurde es mir erzählt, dass er einem Spieler sagte, er solle den weggeschossenen Ball holen und der Spieler ihm antwortete: "Das finde ich blöd" (er hätte den Ball nicht geschossen). Als ich dazwischen gegangen bin und versucht habe zu schlichten, ist er abgedüst.


    Seit dem werde ich von ihm so gut es geht ignoriert und an Trainingstagen, an denen er mit mir allein wäre, kommt ihm nun immer berufliches dazwischen.

    An diesen Tagen darf ich nun voraussichtlich das Training alleine leiten. Mit teils mehr als 20 Kindern natürlich nur so semi optimal. Dazu kommt das Problem der Zuverlässigkeit der Eltern (eher aus "seinem" Team), so bspw. letzte Woche: Von 12 angemeldeten Kindern waren 20 da. Natürlich freut mich so eine hohe Quote, aber für so viele Kinder muss das Training auch entsprechend geplant sein.


    Da ich jetzt nächste Woche wieder allein trainieren darf und es bereits 20 Anmeldungen sind, ein paar stehen noch aus, mache ich mir natürlich schon Gedanken, wie sich das am besten planen lässt. Ganz absagen möchte ich nicht, auch einer Gruppe das Training verwehren möchte ich nur ungern, die Kids können ja am wenigsten für die Situation.

    Den Eltern habe ich bereits jetzt schon kurz geschrieben, dass ich an dem Tag nur Kinder mittrainiere lasse, die auch angemeldet sind. Hoffentlich zieht allein die "Androhung", sonst muss ich es wirklich durchziehen :S


    Das ist nur eine der Baustellen im aktuellen Trainerteam. Vielleicht poste ich die anderen noch, das reicht jedoch für einen Tag ^^

    Sei es, weil einige Ihre Positionen/Reihe vergessen oder die Defensiv-Arbeit nicht so interessant ist oder weil manchmal das Interesse am Fussball schlagartig nachlässt (sogar mitten im Spiel ).

    Bei all dem Philosophieren über verschiedene Systeme in einer U9 frage ich mich, ob eine reine Umstellung das Ausgangsproblem behebt? Diese scheinen doch eher systemunabhängig zu sein. Zumindest wüsste ich nicht, ob sich das Kind bei einem 3-2-1 eher die zugeordnete Position behält als bei einem simplen 3-3 oder sich der Stürmer plötzlich an der Defensivarbeit beteiligt.


    Viel mehr sollte das im Training vorkommen, was auch im Spiel umgesetzt werden soll. Beispiele hierfür zeigt maider187 einige auf.


    Edit: Gerade bemerkt, dass Follkao ähnliches geschrieben hat. Bei den ganzen Formationsvorschlägen ging dieser Post direkt unter :whistling:

    kein Interesse mehr, einmal in der Woche für 1,5h Sport zu betreiben?

    Ich musste mich bspw. entscheiden, ob ich eher selbst weiter aktiv spiele oder als Trainer agieren möchte. Beides hätte zeitlich nicht hingehauen. Freitags, weil du es als Beispiel aufgeführt hast, ist es so, dass ich bis 14:00 Uhr in der Uni sitze und danach von 15:30 bis 22:30 Uhr zur Arbeit muss. So abwegig ist es also nicht, dass es Leute gibt, gerade Minijobber, die auch Freitagabends arbeiten müssen.


    Kann deinen Frust dennoch nachvollziehen. Wir hatten auch mal eine gut besuchte Freizeitmannschaft. Regelmäßig waren etwa 20 Kicker aller Altersgruppen dabei. Das hielt sich auch ein paar Jahre. Zum Ende wurden es immer weniger, bis es eingeschlafen ist. Ich könnte dir bis heute aber keinen genauen Grund nennen.

    Ist ja logisch, dass es keine gescheiten Mädchenmannschaften wenn alle halbwegs guten Mädchen bei den Jungs spielen, oder?

    Ebenso verstehe ich nicht, warum Trainer/Jugendleiter von Jungenmannschaften überhaupt Mädchen aufnehmen? Was ist das Ziel dabei?

    Der Sinn ist zumindest bei uns ganz einfach: Damit auch die Mädels ihrem Hobby nachgehen können.

    sondern es ist eine kleine Aufgabe in einem Parcour.

    Ich hatte deinen Post als Aufforderung zum expliziten Üben des Einwurfes interpretiert.

    Muss leider immer wieder die Erfahrung machen, auch bei meinen Co-Trainern, dass sie gern Einwurftraining machen würden und das hieße tatsächlich 20 Minuten lang stupide Bälle werfen.


    Gerade in der Hallenzeit lassen sich aufgrund der Gerätschaften Dinge machen, die außen nicht möglich sind. Da gebe ich dir recht und dies sollte auch ausgenutzt werden.

    Wenn es unbedingt ein Geschenk braucht, würde ich generell etwas auswählen, womit sich der Verein nach außen darstellen lässt. Da bieten sich Jacken, Shirts, Sporttaschen, etc. mit Aufdruck immer an.


    Solche Gimmicks sind mMn reine Geldverschwendung und wäre in einen gemeinsamen Ausflug/Aktion besser angelegt. Ebenso müssen die Eltern nicht in jeden Entscheidungsprozess miteingebunden werden. Falls doch, würde ich (wie du es eigl getan hast) die Mehrheit entscheiden lassen und dann diesen Beschluss tragen.

    Jetzt ließe sich sagen, es ist den anderen gegenüber unfair, deren erste Wahl auch die Jacke war. Der Junge bekommt jetzt das super Geschenk und alle anderen das gleiche. Irgendwie auch blöd...

    Die Situation kenne ich so aus unserem Kreis nicht. Da kommt zu jedem Spiel ab der E-Jugend, ganz egal welche Liga, ein offizieller Schiedsrichter.

    Davor wird nach Fair-Play Regeln ohne gespielt.


    Ist dies bei euch nur eine Notlösung aufgrund zu weniger Schiedsrichter oder war das schon immer so und ist gewollt?

    Ergebnisse sind i.d.R. nicht wichtig, aber für mich persönlich schon. Nicht wegen meinem Ego, sondern um nach jedem Spiel Fazit zu ziehen..


    - was lief gut?

    - was ist verbesserungswürdig?

    - wurden Trainingsinhalte ins Spiel übernommen?

    - Beobachtung der Leistung der Kinder im Spiel vs Leistung der Kinder im Training (für mich sehr wichtiger Aspekt, da ich einige Kinder habe die im Training befreiter spielen, aber in Spielen sich nicht trauen)

    Mal provokant gefragt:


    Angenommen, dein Team spielt 2 Spiele, beides mal ruft es die gleiche Leistung ab. Der Unterschied ist jedoch, das eine Spiel geht verloren, das andere wird gewonnen.

    Würde dein Fazit, unter den genannten Punkten, bei dem gewonnenen Spiel positiver ausfallen?


    Gerade deshalb finde ich es wichtig, die Leistung unabhängig des Ergebnisses zu bewerten.

    Da hast du natürlich recht ^^

    Die Aufsichtspflicht endet, wenn alle Kinder weg sind.


    Beim Bringen hätte ich nur gedacht, beide Seiten müssten wissen, dass gerade eine Übergabe stattgefunden hat. Wenn dem nicht so ist, vor allem bei noch so langer Zeit bis zum ausgemachten Treffpunkt, hilft es anscheinend nur, die Anlage hinter sich abzuschließen.

    Was nicht heißt, dass ich nicht froh bin, wenn die Kids etwas früher da sind. Aber eine Stunde vorher wäre dann doch zu viel des Guten.

    welche zeit? Die haben doch für 10 Minuten bringen- holen im Gegenzug, je nachdem, 60 bis 75 Minuten -kinderfrei- und eine sehr günstige betreuung.

    Am besten noch das Kind eine Stunde vor Treffpunkt bringen, dann hat man länger Ruhe ;) Der Trainer ist ja bereits zum Aufbauen da. "Hallo" und "Tschüss" braucht man auch nicht sagen, Kind aus dem Auto werfen und schnell abdüsen, da kann auch niemand etwas sagen...


    Wie sieht es eigl. rechtlich in solch einem Fall aus, wenn bspw. der Trainer dann doch nochmal weg muss? Trägt er bei solch einer "Übergabe" so früh vor Beginn bereits die Aufsichtspflicht?

    Die Haltung des Vereins "Ihr spielt in der euch zugeteilten Mannschaft oder gar nicht" halte ich unter Berücksichtigung des beschriebenen für schlichtweg falsch.

    Genauso falsch wäre es aber auch, sich von den Kindern / Eltern erpressen zu lassen. Nichts anderes ist es, wenn gesagt wird: "Entweder wie wir das wollen, oder wir sind raus". Dementsprechend habe ich schon Verständnis dafür, wenn der Verein sich dann querstellt.


    Es würde sich viel Ärger vermeiden lassen, wenn diese Einteilung jährlich den selben Faktoren unterliegt. Dafür bräuchte es jedoch etwas Weitsicht und Engagement.

    Es handelt sich um einen jungen D-Jahrgang mit 4 Spielern, die noch F spielen dürfen, weil sonst keine D zusammengeht. Und das in einer SG aus zwei Stammvereinen.

    Es ist alles in allem keine gute D-Jugend. Die können nicht mal drei Stationen mit Pässen bespielen, ohne dass der Gegner an den Ball kommt. Passen und Schiessen haben sie wirklich und nicht übertrieben nie gelernt.

    Sorry, aber da fehlen mir echt die Worte =O

    Da ist es doch kein Wunder, dass die Kids die Lust am Fußball verlieren.

    Gab es nicht die Möglichkeit, die Mannschaft als 7er Team zu melden? Gibt es keine E-Jugend?

    Bei Funktionären mit so wenig Weitblick ist es, so denke ich, tatsächlich die bessere Option, das mit dem Fußball sein zu lassen. Und in ein paar Jahren (könnten bei der Konstellation auch Monate / Wochen sein) sitzen alle beisammen und fragen sich, woran es liegt, dass so ganz plötzlich so viele Kinder aufhören...

    Hi Frank,


    er würde dann als 13er Jahrgang ausschließlich gegen Kinder spielen, die 2010/2011 geboren sind.

    Dass dies wenig Sinn macht, sollte schnell einleuchten. Sollte euer Jugendleiter dies tatsächlich so durchziehen wollen, würde ich mir an deiner Stelle, zum Wohle deines Jungen, einen besser aufgestellten Verein suchen.


    So blöd es klingt, aber ich halte dies für unverantwortlich.

    Taktiker_95


    da bist du wohl durcheinander gekommen. Ich besitze nur die C-Lizenz ^^

    Auch fühle ich mich im Grundlagenbereich eigentlich ziemlich wohl, gerade wegen den ganzen nun kommenden Änderungen und der Möglichkeit, dort mitwirken zu dürfen. An dem Altersbereich dürfte es somit nicht liegen.


    Evtl. liegen die Enttäuschungen der letzten Saison noch etwas im Magen und der Einstieg in diese Saison war aus meiner Sicht auch nicht optimal verlaufen. Anders kann ich mir das momentan nicht erklären.

    Ich werde mich aber die nächsten Monate erstmal auf die positiven Momente fokussieren und sehen, wie es läuft. Notfalls müsste ich die Reißleine bereits im Winter ziehen, auch wenn ich davon kein großer Freund bin...


    Wie gesagt, es ist das erste mal, dass es mir so geht. Selbst zu einem Saisonende hatte ich nie das Gefühl, dass bei mir, in Person des Trainers, dermaßen die Luft raus ist.

    Hattet ihr das auch schonmal, dass ihr schon zu Beginn der Saison nicht wirklich motiviert seid bzw. ihr nicht die gleiche Leidenschaft aufbringen könnt wie in der Vorsaison? Weder in der Sommerpause oder jetzt im Urlaub hat mir die Zusammenarbeit mit den Kids gefehlt. Das war in den Jahren davor anders, da konnte es gar nicht früh genug wieder los gehen.


    Wahrscheinlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Letzte Saison war ich vllt. "zu engagiert". So hatte ich meine Arbeitszeiten neben dem Studium dem Training untergeordnet, was zum Ende der Saison in Frust endete. Gedankt wurde es auf Elternseite mit zunehmender Unzuverlässigkeit in Punkto Trainingsbeteiligung und co.

    Habe ich in den Vorjahren noch alles dafür getan, dass ich zu jedem Training anwesend sein konnte und keines ausfallen musste, sage ich nun eher ab, wenn es nicht passt. Können meine Trainerkollegen auch nicht, fällt das Training eben aus. Früher hätte ich dann eher versucht, meine Arbeitszeiten zu verschieben oder die Vorlesung in der Uni zu schwänzen.

    Gleichzeitig ist es für mich das letzte Jahr, in dem ich dieses Team betreuen werde. Das habe ich für mich bereits festgelegt. Ob es vielleicht daran liegt, dass ich einiges, evtl auch die falschen Dinge, lockerer sehe?


    Wenn jemand einen guten Rat hat, nur her damit. Irgendwie ist diese Situation auf eine ganz bestimmte Art frustrierend für mich.

    Ich habe für mich entschieden, dass ich mich in der Hinrunde nullkommanull um Verlegungen oder Leihgaben [...] bemühen werde.

    Ich kann dich da vollkommen verstehen. Als Trainer muss(!) man seine privaten Planungen dem Spielplan anpassen. Jede Verlegung aufgrund zu weniger Spieler bringt die ganze Planung durcheinander und nicht jeder hat das Glück, am Wochenende nicht arbeiten zu müssen. Wenn du da einige unzuverlässige hast, auf die du aber angewiesen bist, ist das sehr frustrierend.


    Allerdings würde ich auch nicht mit so einer klaren Unterzahl antreten. Gerade weil es nur das Sportwochenende des Vereins ist, würde ich dir raten, das Spiel abzusagen. Die anwesenden Jungs sind doch die, die du nicht für ihre Anwesenheit bestrafen möchtest. Sagst du das Spiel jedoch aufgrund zu weniger Spieler ab, ist dies mMn ein klareres Zeichen gegen die knappe Kaderplanung.

    Wir Eltern sind der Meinung das dies nicht der Vorbereitung auf Spiele am WE dient. Sicherlich muss auch mal ein Spiel ohne Leistungsgedanken im Training stattfinden.

    Wir haben den Trainer darauf angesprochen . Er hat uns erklärt das aufgrund der Vielen Kinder nichts anderes möglich wäre.

    Ich hoffe doch, einer von euch Eltern hat dem Trainer angeboten, ihn im Training zu unterstützen. Ihr könnt ansonsten froh sein, wenn er sein Amt nicht während der Saison niederlegt. Mehr solltet ihr unter diesen Bedingungen nicht erwarten dürfen.


    Also wie macht ihr das Abschlussspiel ?

    Ein Abschlussspiel gibt es bei uns nicht. Eher handel ich nach folgenden Grundsätzen:

    • Das Spiel ist elementarer Bestandteil des Trainings
    • Das Training beginnt mit einem Spiel und endet damit
    • Mehrere Felder -> kleinere Teams -> mehr Ballaktionen
    • Lieber kürzere Spielzeit, dafür mehrere Spiele
    • Freies Spielen, der Trainer hält sich zurück