Beiträge von MightyReds

    Das mit den freien Räumen gebe ich meinen Jungs mit. Das klappt bei den etwas weiteren schon ganz gut, nur da hängts am TS, der da oft zu spät schaltet.

    Wird er das dann nicht auch, wenn du einen festen Algorithmus zum Spielaufbau vorgibst? Sobald die gegnerischen Spieler das Schema durchschaut haben, werden deine Spieler bzw. der Torwart wahrscheinlich wieder vor dem gleichen Problem stehen.

    Ich habe es dir glaube ich schonmal geraten: weg damit! Wenn man sich nicht drauf verlassen kann, hilft er nicht weiter. Dann macht man es am besten alleine. Es ist jetzt vom Gefühl her mehr Arbeit ohne ihn, aber letztlich machst du es doch auch mit ihm alleine. Dann bringt es auch nichts, ihn auf dem Papier durchzuschleppen und ihn als schlechtes Vorbild im Trainerteam zu haben. Ist ein drastischer Schritt, aber wenns nicht geht, dann geht es nicht!

    Und ich widerspreche dir auch nicht. Die Hoffnung ist immer da, dass sich da etwas ändert. Die Ferien enden bei uns in 2 Wochen. Ich denke, die Zeit gebe ich ihm noch.

    Abends hat er mir dann noch eine Sprachnachricht geschickt und erklärte, dass er einfach sehr emotional wäre und sich das nicht verbieten lassen will

    Habe den Eindruck, diesen Satz vor allem von Kollegen zu hören, die noch an den fachlichen Kompetenzen arbeiten müssen.


    Von meinem Co-Trainer habe ich jetzt auch nichts mehr gehört. Beim ersten Training hatte er sich etwa eine halbe Stunde nach Trainingsbeginn über Whats App abgemeldet (kann ich schlecht während des Trainings lesen) und gestern kam er dann einfach gar nicht. Ich denke, das wird diese Saison auch wieder nichts.

    Dabei hatte ich mir extra einen Plan gemacht, wie ich ihn langsam an die Aufgaben heranführe. Schade drum...


    Dann wissen die Eltern der D1 Spieler immer noch nicht, wie es bei ihnen weitergeht. Das wollten die Trainer dort eigl. bereits erledigt haben. Für einen Verein, dessen Mannschaften ab der D-Jugend alle in der Gruppenliga hätten spielen können, ist das ziemlich schwach. Da verwundert es nicht, dass eine sportliche Ausbildung auf attraktiven Niveau nicht konstant bleibt.

    Für mich wäre dieser Spieler abwesend und dementsprechend würde das auch vermerkt werden. Wenn ich jetzt beim Kader nach der Anwesenheit der Spieler ginge, würden ihm persönlich natürlich Nachteile entstehen. Man kann es aber nicht allen recht machen und wer sich dafür entscheidet, regelmäßig ein Training in einem fremden Verein zu besuchen, welches auf den eigenen Trainingstag fällt, muss mit Einschränkungen rechnen.


    Dieser Verein scheint kein Kooperationsverein von euch zu sein?

    Das war mir so nicht bewusst, aber habe ich bei einigen Dingen immer unbeabsichtigt gefordert: beispielsweise beim Frühstück oder Essen musste jeder etwas mitbringen und die Mannschaft musste sich dafür absprechen.

    Aufgabenorientiert meint eher die gemeinsame Zielsetzung in Vereinbarung mit der des einzelnen Spielers.


    Je mehr Spieler "an einem Strang ziehen", ergo die gleichen Ziele verfolgen (bspw. Leistung vs "Spaßkicken"), desto größer ist der Zusammenhalt und die Bereitschaft, den dafür notwendigen Weg zu gehen.

    Also ich verzweifle manchmal auch daran, wenn man gemeinsame Dinge anbietet/unternimmt (Frühstück vor dem Spiel, Fifa-Turniere, Besuch von Bundesliga-/Länderspielen, gemeinsam Essen gehen/fahren, außerhalb des Trainings kicken anbieten, Trainingslager, Mannschaftsfahrt) und es trotzdem Kinder gibt, denen die Mannschaft einfach nichts bedeutet und die drauf scheißen, wenn sie gebraucht werden.

    In der Sportpsychologie gibt es ein Modell und Verfahren (MAKO-02), welches den Gruppenzusammenhalt in 2 Dimensionen gliedert:

    1. sozialorientiert
    2. aufgabenorientiert

    Teambuildingmaßnahmen wie die oben zitierten fördern nur die sozialorientierte Dimension. Für die Stärkung der Gruppenkohäsion sind jedoch beide Bereiche wichtig.


    Wer sich durch Teambuilding mehr Leistung der Mannschaft erhofft, sollte sich eher auf den aufgabenorientierten Faktor konzentrieren. Untersuchungen zeigten, dass diese eher zu einer erhöhten Leistung beitragen.


    Vielleicht hat ja jemand mal Lust, diesen Test bei seinem Team auszuprobieren und dann einmal hier online zu stellen.

    Ein 13er spielt bei den 12ern ist aber auch dort am weitesten und zwei 14er spielen bei den 13ern. Ansonsten versuche ich, dass die Stärkeren im Training nicht untergehen (wir sind ein Dorfverein und haben Kinder zwischen 5 und 7, da ist es normal, dass die Entwicklungsstände in jeglicher Hinsicht unterschiedlich sind) und versuche Teile des Trainings getrennt zu machen und auch diese zu fördern.

    Das wird doch auch so im neuen Spielbetriebsmodus gehen. Die kleineren Teamgrößen begünstigen eine bessere Förderung für alle und nicht bloß für die stärksten.

    Funino alleine ist sicherlich nicht das Allheilmittel. Die Anpassung des Spielbetriebs im Kinder- und Juniorenfußball kann jedoch zu einer höheren Ausbildungsqualität beitragen. Deshalb sollte der Weg mit der Einführung von Funino nicht abgeschlossen sein, sondern mit den folgenden Altersklassen weitergehen.


    Was mich an dem Spielbetrieb mit Mini-Toren und 4+1 stört: was mache ich mit Kindern, die wirklich sehr viel weiter sind? Was sind da eure Ansätze?

    Was machst du denn aktuell mit Spielern, die in der F-Jugend schon viel weiter sind?

    Und täglich grüßt das Murmeltier:


    Heute erstes Training als D-Jugend mit verkleinerter Truppe. Von 8 Spielern sind 4 abgemeldet (vollkommen okay), von 4 angemeldeten Spielern kommen 2. Neuer Co-Trainer kommt auch nicht und schreibt um 18:15 (Trainingsbeginn 17:45) eine WhatsApp, er schaffe es heute nicht.


    Schöner Einstieg. Kann nur besser werden.

    Gehe ich zum Vorstand und sage, dass ich mit ihm nicht mehr zusammenarbeiten möchte, habe ich definitiv 23 Kinder in einer Mannschaft, weil wir zu zweit schon allein aus Zeitgründen keine zwei Mannschaften trainieren können und möchten. Ziehe ich selber die Reißleine, habe ich die Befürchtung, dass sich die Kinder nicht weiterentwickeln und spätestens zur nächsten Saison weg sind.

    Du allein wirst nicht die Welt retten können. Ich finde es gut, dass du klare Vorstellungen hast und somit auch Forderungen an den Verein stellen kannst, unter welchen Bedingungen du Training anbieten wirst. Davon würde ich an deiner Stelle nicht (oder maximal ein kleines wenig) abweichen, da sonst du die Leidtragende sein wirst.


    TomGB stimme ich in der Hinsicht zu, dass es keinen Sinn macht, mit einem Co-Trainer zu arbeiten, mit dem man sich nicht versteht. Eure beiden Philosophien scheinen ja auf den ersten Blick meilenweit von einander entfernt zu sein. Das wird nicht gut gehen.

    Das Argument mit 2-4 Stunden am Wochenende für 40 Minuten Spielzeit, ist aber nur halbwegs haltbar.

    Erstens kann man ja die Spielzeit bei einem Freundschaftsspiel durchaus auch auf drei Drittel oä verlängern und viel wertiger, wie es denn das Verhältnis Spielzeit zu Zeiteinsatz bei einem Hallenturbier idR? Kaum viel besser, als 40 Minuten Spielzeit bei 2-4 Stunden Zeiteinsatz.

    Ja, bei Hallenturnieren sieht es teilweise noch schlimmer aus. Übrigens ist dies einer der Gründe, weshalb ich seit einigen Jahren Hallenturniere meide. Dennoch ist es fragwürdig, ob F-Junioren bereits mehrere Stunden und hunderte Kilometer unterwegs sein müssen, um 40, 50 oder 60 Minuten spielen zu können. Die Notwendigkeit sehe ich nicht.

    Im schlimmsten Fall eine Anreise von 150 km für ein Freundschaftsspiel in dem das Kind wenige Minuten spielt, wenn es nicht zum absoluten Stamm gehört!

    Auch als "Stammspieler" ist das Kind dann für 40 Minuten, ich gehe davon aus, dass die Topleute selbstverständlich durchspielen, etwa 2 bis 4 Stunden unterwegs. Da stimmt die Relation einfach nicht mehr.


    Ich bin wirklich sprachlos, dass sich Eltern finden die das mitmachen.

    Dummheit hält sich trotz Evolution erstaunlich gut.

    Heute das 2. und schon letzte Training der E1 seit März gehabt. Großer Unterschied: Kontakte waren wieder erlaubt.


    Was soll ich sagen: Die Kids haben es genossen. Zwar hatte ich am Anfang ein komisches Gefühl dabei. Denke aber, dass es richtig und notwendig ist und wir ein gewisses Risiko (darüber, wie groß es ist, lässt sich sicherlich diskutieren) einfach eingehen müssen.

    Darf ich noch hinzufügen das beide angeben aus Hessen zu sein;):P:D

    Sicherlich nur Zufall. Es gibt doch so viele Ingenieure, die aus Hessen kommen, "Tiki-Taka" so schreiben: "Tikki-Takka", im Leistungsfußball tätig sind und dann noch den Weg hier in das Forum finden.


    Also ich bitte dich... ^^


    eine Tiroler mit seiner Fußballschule einfällt, der wurde damals aber auch schon mit Coach31 in Verbindung gebracht, wenn ich mich nicht täusche.

    Der Tiroler war aber, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, inhaltlich sehr interessant und machte einen kompetenten Eindruck. Da lag es an der Art und Weise, wie seine Ansichten herüber gebracht worden sind.


    Mach dir keine Sorgen um mich.

    Ein Tipp für das nächste mal: Mach es nicht allzu offensichtlich ;)

    Und mein Schatz... Einen Ingenieur überforderst du mit deinen schlichten Aussagen nicht.


    ( ich habe nichts gegen Studenten, war damals selbst noch einer im Ingenieurwesen)

    Ich wusste doch, dass die provozierende Ausdrucksweise, die Respektlosigkeit und die Arroganz nicht neu ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle 3 Faktoren plus der Beruf exakt gleich ist, schätze ich gegen 0 ein, weshalb ich mit großer Sicherheit sagen kann:


    Willkommen zurück Coach31 :whistling:

    Wir dürfen in Hessen mit maximal 20 Spielern trainieren. 10 pro Platzhälfte.

    Und das ist, wie let1612 anmerkte, nicht (mehr) korrekt. Vielleicht ist es vereinsintern so geregelt, gilt dann aber nicht für ganz Hessen.


    Auch die aktuelle Version der Tipps zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs in Vereinen spricht keine Begrenzung der Teilnehmer pro Platzhälfte aus. Lediglich eine Gruppengröße bei Training mit Kontakt von maximal 10 Personen ist festgeschrieben.