Beiträge von MightyReds

    Ich habe für mich entschieden, dass ich mich in der Hinrunde nullkommanull um Verlegungen oder Leihgaben [...] bemühen werde.

    Ich kann dich da vollkommen verstehen. Als Trainer muss(!) man seine privaten Planungen dem Spielplan anpassen. Jede Verlegung aufgrund zu weniger Spieler bringt die ganze Planung durcheinander und nicht jeder hat das Glück, am Wochenende nicht arbeiten zu müssen. Wenn du da einige unzuverlässige hast, auf die du aber angewiesen bist, ist das sehr frustrierend.


    Allerdings würde ich auch nicht mit so einer klaren Unterzahl antreten. Gerade weil es nur das Sportwochenende des Vereins ist, würde ich dir raten, das Spiel abzusagen. Die anwesenden Jungs sind doch die, die du nicht für ihre Anwesenheit bestrafen möchtest. Sagst du das Spiel jedoch aufgrund zu weniger Spieler ab, ist dies mMn ein klareres Zeichen gegen die knappe Kaderplanung.

    Wir Eltern sind der Meinung das dies nicht der Vorbereitung auf Spiele am WE dient. Sicherlich muss auch mal ein Spiel ohne Leistungsgedanken im Training stattfinden.

    Wir haben den Trainer darauf angesprochen . Er hat uns erklärt das aufgrund der Vielen Kinder nichts anderes möglich wäre.

    Ich hoffe doch, einer von euch Eltern hat dem Trainer angeboten, ihn im Training zu unterstützen. Ihr könnt ansonsten froh sein, wenn er sein Amt nicht während der Saison niederlegt. Mehr solltet ihr unter diesen Bedingungen nicht erwarten dürfen.


    Also wie macht ihr das Abschlussspiel ?

    Ein Abschlussspiel gibt es bei uns nicht. Eher handel ich nach folgenden Grundsätzen:

    • Das Spiel ist elementarer Bestandteil des Trainings
    • Das Training beginnt mit einem Spiel und endet damit
    • Mehrere Felder -> kleinere Teams -> mehr Ballaktionen
    • Lieber kürzere Spielzeit, dafür mehrere Spiele
    • Freies Spielen, der Trainer hält sich zurück

    Und ganz ehrlich? Wenn ich die Situation für alle verbessern kann dann nehme ich die ein oder andere Nebenwirkung in Kauf.

    Zumal sich die Frage stellt, für wen es denn ein Nachteil ist, wenn der Sichtungsprozess tatsächlich einfacher wird? Die talentiertesten Kinder eines Vereins würden so oder so irgendwann auffallen. Die Entscheidung tragen doch, wie bereits jetzt, die Eltern des Kindes. Eventuell lassen sich so schon "Enttäuschungen" vorbeugen, weil der Beobachter einen besseren Vergleich anstellen und aufgrund einer höheren Aktionsdichte entscheiden kann, als es im 7er Fußball der Fall ist.

    aber haben heutige Eltern wirklich schon die meisten Wochen ellenlang im Voraus ver/geplant?

    Das Gefühl habe ich nicht mal wirklich. Viel öfter kommt es mir so vor, als wären Zusagen nicht mehr so verbindlich bzw. die Eltern an sich verplant / unorganisiert.


    Generell mal gefragt: Wie viel % Trainingsteilnahme (pro Spieler) über die Saison verteilt haltet ihr für "normal"?

    Ich finde es fast schon lustig, dass sich ein Trainer nach den 4 oben genannten Punkten selbst in Frage stellt.

    Da bin ich etwas anderer Meinung. Wenn die Teilnahme von mehreren unregelmäßig ist, sollte man sich schon die Frage stellen, was dahinter stecken könnte.

    Zu welchem Schluss man dann kommt, ist natürlich eine andere Sache.


    Ansonsten sehe ich es wie du.

    Sehr unwahrscheinlich, da Sie nie kennengelernt haben, dass Fußball ein verbindlicher Mannschaftssport ist.

    Es ist nicht ausreichend, dass man nur kommt wenn alles passt.

    Schlussendlich sind jedoch die Eltern dafür zuständig, diese Einstellung zu vermitteln. Egal wie engagiert du als Trainer bist oder wie sehr du darauf achtest, wie möchtest du das durchsetzen, wenn die Eltern bei bspw. gutem Wetter spontan entscheiden, dass sie ins Schwimmbad fahren? Als Trainer bekommst du im Idealfall noch eine Abmeldung, aber der Versuch, diese Eltern umzustimmen bzw. an die Verbindlichkeit einer Zusage zu erinnern, ist im häufigsten Fall aussichtslos.

    Disziplin ergibt sich letztendlich aus konsequentem handeln

    Sehe ich im Grunde auch so. Allerdings ist meine gemachte Erfahrung bisher, dass sich dann ganz schnell abgemeldet wird. Das meinte ich damit, dass es dann vllt besser ist, dass der Trainer wechselt, wenn seine Erwartungen von denen des Großteils der Eltern abweicht. Bevor man mit aller Macht versucht, seine Linie durchzusetzen und damit den Abgang mehrer Mitglieder "verschuldet". Wenn es Trainer gibt, denen diese Unzuverlässigkeit nicht stört, wäre dieser dort doch besser aufgehoben.

    Handelt man nach Vereinskonzept, dann spielt das ganze weniger eine Rolle. In dem Falle wäre es tatsächlich besser, die Eltern melden ihr Kind ab und suchen woanders ihr Glück.


    Wir hatten in der auslaufenden Saison die Situation, dass unsere JSG durch einen weiteren Verein ergänzt wurde, da dort zu wenige Kinder waren, um alleine fortbestehen zu können. Gleichzeitig kamen Kinder von einem Trainerteam dazu, wo die Termine eher unregelmäßig stattfanden, aus beiden Teams kam jeweils ein Trainer mit zu uns ins Team.

    Einer der Trainer hat nach der Winterpause aufgehört, nachdem wir ihm mitgeteilt hatten, dass aufgrund seines Sohns mehrere Kinder keine Lust mehr aufs Training hatten (der Sohn hat die anderen Kids wiederholt ohne Grund geschlagen und während den Spielen absichtlich weh getan). Vorschlag unserer Seite war, er solle nochmal mit ihm reden und notfalls mal zu Hause lassen oder wir trainieren mit unserer E2 wieder getrennt von der E1. Kurze Zeit später war die E1, auch durch die Unzuverlässigkeit der Eltern aus der Truppe begründet, abgemeldet, Sohnemann und Trainer standen nicht mehr zur Verfügung. Den anderen Trainer habe ich in den letzten 3 Monaten einmal im Training gesehen.


    Bei uns wird rotiert, und das gilt für jeden. Dadurch haben wir auch ein oder zwei Kids der neu dazugekommen verloren, sie kannten das nicht. Die Kinder hatten damit keine Probleme, die Eltern schon. Plötzlich war ihr Sohn nicht mehr der Superstar der Mannschaft.

    Von 2 Teams und etwa 24 Kindern war am Ende ein Team mit 16 Kids, davon etwa 6 mit unzuverlässigen Eltern, übrig. Von 6 Trainern am Anfang sind noch 2 übrig.



    Goodie

    Für diese Saison schieben wir mehr Verantwortung auf die Eltern ab, kümmern uns somit "nur" noch um den sportlichen Betrieb. Die Organisation von Ausflügen, Weihnachts- und Abschlussfeiern werden uns hoffentlich abgenommen. Sollte sich niemand bereit erklären, findet eben nichts statt. Genauso der Verkauf von Kuchen und co. während Spielen. Dann fließt aus dieser Position nichts in die Mannschaftskasse, was man für diese Zusätze hätte verwenden können.

    Vereinsleben ist keine Dienstleistung, sondern ein Miteinander. Wer dies anders sieht, darf meinetwegen einen fairen Preis für diese Leistungen zahlen und hat dann meine ausdrückliche Erlaubnis, nicht mithelfen zu müssen. Da bewegen wir uns aber fern ab der üblichen Mitgliedschaftsbeiträgen von max. 10€ im Monat.


    Marcel_fcs

    90% klingen natürlich traumhaft :love:

    Wie oben schon geschrieben, werden wir einiges ändern. Dies natürlich auch vorher zu mitteilen. Hoffe es läuft diesmal für mich angenehmer. Es wird aufjedenfall mein letztes Jahr in der Truppe sein. Schade um die Kids, die wollen nämlich. Meine Zeit ist mir für den Frust, entstanden aus der Erwartungsdifferenz, einfach zu hoch.

    Wie bei den Lehrern und seinen Klassen :).

    Mit dem kleinen Unterschied, dass es eine Schulpflicht gibt :)


    Aber über Tipps zu folgenden Situationen würde ich mich freuen:

    • Nichterscheinen zum Spiel und Training (ohne Absage)
    • Kurzfristige Absage zum Spiel und Training (bis etwa 10 Min vor Beginn)
    • Keine Rückmeldungen nach Bitte zur Mithilfe bei Turnieren und co.
    • Unregelmäßiges Bringen der Kinder zu Terminen

    Natürlich für das elternabhängigen Alter und mit dem Hintergrund, dass zu Beginn der Saison ein Elternabend stattfand (Beteiligung 50%), an dem auf diese Punkte hingewiesen wurde und niemand etwas auszusetzen hatte.


    Wenn die Lösung des Problems lautet, den Eltern ständig hinterherrennen zu müssen, dann ist das, zumindest für mich, die falsche Mannschaft und ein Wechsel wäre zumindest nicht sinnlos. Ist zumindest besser, als dass sich die schlechte Laune und der Frust auf die Arbeit mit den Kids auswirkt.

    BerndTuS


    Klingt erst einmal blöd und soll dich nicht angreifen: Mittlerweile denke ich, dass sich in (vielen) Vereinen, insbesondere bei der Rekrutierung von Trainerpersonal, nichts ändert, so lange sich immer wieder Leute, denen das Wohl des Vereins anscheinend mehr bedeutet als dem Vorstand, finden lassen, die sich von ihren Entscheidungen umstimmen lassen.

    Wieso neue Wege gehen, um Trainer zu finden? Am Ende lässt sich wieder ein "Depp" überreden. Natürlich ist es schade, wenn deswegen Mannschaften nicht gebildet werden können, aber das liegt in der Verantwortung des Vorstandes und wenn er es nicht hinbekommt, dann ist es vllt sogar besser so.


    Bevor eine endgültige(!) Entscheidung getroffen wird, wäre ein (letztes) Gespräch unter allen Beteiligten von Vorteil.


    Am Ende ist es deine Zeit, die du für den Verein, Spielern und bei den Jüngsten noch die Eltern aufwendest, da sollte mMn mindestens die Infrastruktur innerhalb des Vereins stimmen. Alles andere hängt von dir ab, wie hoch deine Erwartungen an die Mannschaft sind und inwieweit du bereit bist, diese herunter zu schrauben.

    Macht es dich unglücklich, wird sich das in irgendeiner Weise auch auf das Training auswirken.

    Bei mir war es bspw. diese Saison so, dass "meine" Eltern immer unzuverlässiger wurden. Eigentlich bin ich kein Freund davon, ein Training abzusagen, sondern bin an allen Terminen da oder versuche es auf einen anderen Tag umzulegen. Zum Ende der Saison war es mir dann ehrlich gesagt egal geworden. Auf Dauer werde ich das so nicht mitmachen wollen, da mir dann der Spaß an meinem freiwilligen Engagement flöten gehen wird, weshalb ich das Team nach der kommenden Saison abgeben werde.

    Ist schon gut, ich bleibe dann doch lieber unter den anderen Jüngern unserer Sekte und werd dich künftig ignorieren.

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, damit lebt es sich einfacher ;) Nur werde ich von mittlerweile 2 Usern ignoriert.

    Manchmal muss man sich eingestehen, wenn eine Diskussion sinnlos ist und den Gegenüber ziehen lassen. Dennoch ist es ganz amüsant, die Beiträge weiter zu verfolgen.


    Wieso gerade der 7er Fußball den Kindern am meisten Spaß macht, konnte noch niemand erläutern. Gelernt habe ich nur, dass die Kinder zum Fußball kommen, um den besseren beim Spielen zuzuschauen, sie lieber gewinnen ohne wirklich am Spiel teilzunehmen anstatt selbst zu spielen und möglicherweise dadurch zu verlieren und die Zeit am Ball für die Kinder zweitrangig ist. Schließlich kommt niemand zum Fußball, um mit dem Fußball zu spielen. Und natürlich, dass ein großer Teil der Kinder mit der flächendeckenden Einführung des Funinos nicht mehr in die Vereine kommen wird. Das ist halt einfach so und nicht anders.

    Auch ein Mannschaftsgefühl entsteht erst ab 7 Spielern im Team, deswegen sollten kleinere Teams im Wettbewerb nicht antreten.


    Desweiteren lies sich feststellen, dass man mit den ersten Pilotligen 2015 bereits wusste, dass Deutschland 2018 frühzeitig aus der WM ausscheidet und die Einführung eines Spielsystems, welches seit etwa 4 Jahren in der Testphase ist, purer Aktionismus ist.


    Anstatt sachlich zu diskutieren, wird man als "Funinojünger" betitelt, um schön lächerlich dazustehen und die nötige Umstrukturierung als "Käse" bezeichnet. Aber jedem das seine...

    Dass ich mich stellenweise auf diese Diskussionskultur eingelassen habe, bereue ich im Nachhinein.


    6+1 im Spielfest Modus

    Weißt du, wie viele Teams jeweils daran teilnehmen werden/sollen? Wie war die Resonanz auf das Funinoangebot?

    ich finde die Entwicklung positiv, daß immer mehr Vereine Funino ins Programm mit aufnehmen. Es ist aber nicht der Weisheit letzter Tropfen.

    Viel wichtiger als nur Funino aufzunehmen, ist die Qualitätssicherung durch Trainer, Vereine, Verbände und ganz oben der DFB.

    Auch bei Funino und der Entwicklung der Spielintelligenz der einzelnen Spieler, ist der wichtigste Vermittler der Spielidee immer noch der Trainer.

    Natürlich wird Funino allein die Ausbildungsqualität des einzelnen Vereins nicht maßgeblich verbessern, dafür spielen zu viele Faktoren eine weitere Rolle. Dennoch, allein durch die Änderung des Spielmodus, werden Trainer evtl. zum Nachdenken angeregt und wenn sich im Training an dem Spieltag orientiert wird, lassen diese anstatt 7er Fußball eher Funino spielen. Das ist für die Kinder bereits ein großer Zugewinn an Ballaktionen.


    Für die Qualitätssicherung der Trainer sind die Vereine gefragt. Wenn diese Höchstleistungen für lau von den Trainern erwarten, weil sie ihre Finanzen nicht im Griff haben, ihr gesamtes Budget in die Herrenmannschaft pumpen und eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge als eigenen Todesstoß wahrnehmen, dann sind die Probleme in meinen Augen hausgemacht.

    Die Verbände sehe ich für den Spielbetrieb in der Verantwortung, gerade in der Testphase sollten engagierte Vereine gefördert werden, ob durch Gelder oder Material.

    Nicht so gut gefiel mir, dass das vom HFV vorgestellte Modell bereits ab der U11 zum 7 gg. 7 übergeht. Prof. Dr. Lochmann empfiehlt dies erst ab der U12 und Horst Wein m. W. noch später.

    Wenn Umbruch, dann bitte auch richtig. Dass es wenig Sinn macht, vom Funino direkt aufs 7vs7 zu wechseln, sollte auch in den Verbänden bekannt sein.

    Bisher war unser Konzept, in der ersten Hälfte so gut wie gar nicht zu wechseln (es sei denn, ein Spieler bringt gar nichts). Und in der zweiten Hälfte auch im Zweifel die technisch schwächeren auszuwechseln, um die Mannschaft nicht zu schwächen.

    Darf ich dich mal fragen, welches Ziel ihr mit diesem Konzept verfolgt habt? Es muss ja ein Grund geben, warum ihr euch für exakt dieses Vorgehen entschieden habt.

    Schlimm ist dabei nur, das ich auf der einen Seite Kindern Spielzeit nehme, aus Fairplaygründen, und andere lapidar absagen weil, höchstwahrscheinlich 2,3 -gute- fehlen, und damit MEINEN Jungs Spielzeit nehmen!!!

    Dem Trainer kannst du hier in den seltensten Fällen einen Vorwurf machen. Gut möglich, dass sich der Großteil der Eltern "ganz plötzlich" dazu entschieden, aufs Schützenfest zu gehen und dem Trainer erst kurzfristig bescheid gegeben haben. Vielleicht war er deswegen so gefrustet, dass er keine Spielverschiebung wollte. Mich würde es auch ärgern, wenn die Eltern davon ausgehen, dass ich meine privaten Termine ändere, weil ihnen ein bestimmter Spieltag nicht passt. Der Trainer macht das doch gerne ;)

    Ich richte mich ja auch nach dem Spielplan, wie er zu Beginn herausgegeben wird.


    Ihr könntet den frei gewordenen Termin doch zum gemeinsamen Kicken nutzen. Da kämen deine Kids zumindest auf ihre Spielzeit.

    Willkommen im Forum,


    Wie viele Auswechselspieler habt ihr im Normalfall dabei? Wie wird gewechselt (einzeln oder im Block)?

    Wie sieht das Spiel am Ende der Trainingseinheit aus?


    Wenn ich so deinen kleinen Überblick über die Trainingsgestaltung lese, denke ich, dass ihr zu wenig spielt und zu viel übt. Der Vorteil beim Spielen ist doch, dass sich die benötigte Kondition beiläufig aufbaut. Wichtig ist nur, und deshalb meine Frage, dass möglichst kleine Teams gebildet werden. Somit müssen alle Spieler aktiv am Spiel teilnehmen. Nur 20 Minuten zu spielen ist mMn in jeder Altersstufe zu wenig, das ist doch der Grund, warum die Kinder zum Fußball kommen.


    Macht Ihr in der E-Jugend gezieltes Konditionstraining? Wenn ja, wie lange und was für Übungen?

    Nein, wir machen keine gesonderten Läufe und co. zur Verbesserung der Kondition.

    Ich als 23 jähriger Nicht-Papa-Trainer mit C-Lizenz in einer E-Jugend:


    Wenn es um den Verein geht, den habe ich im letzten Jahr gewechselt. Dieser ist allerdings auch Teil der JSG, in der ich seit Gründung Trainer bin. Auslöser waren mitunter folgende Vorfälle:

    • Wir Trainer mussten uns entscheiden, für welche Kinder wir Pässe beantragen. Die Beantragung aller Pässe war dem Verein zu teuer ;)
    • Passanträge brauchten mehrere Wochen bis Monate, bis diese bearbeitet wurden
    • Bekam es nicht auf die Reihe, Fördermittel für mich als Übungsleiter beim LSB zu beantragen
    • Veranstaltungen von anderen Abteilungen wurden auf uns Jugendtrainer abgewälzt
    • Trainer wurden dafür verantwortlich gemacht, Mitgliedsbeiträge einzutreiben
    • Wir sollten Eltern, die Mitglieder in anderen Vereinen der JSG sind, ansprechen, dass sie für andere Abteilungen des Vereins Dienste übernehmen sollen
    • Ich warte seit mehr als einem Jahr auf einen Schlüssel für die Sportanlage des Vereins
    • Versprechungen, wie bspw. monatliche Aufwandsentschädigung, wurden nicht eingehalten

    Um mal einen kleinen Ausschnitt zu erwähnen. Seit etwa Ende des letzten Jahres bin ich bei einem der kleinsten Vereinen aus der JSG und fühle mich pudelwohl. In der Zeit konnten wir bereits 2 neue Jugendtore für deren Sportplatz auftreiben, der Antrag für die Fördermittel ist weggeschickt worden, ich bekomme bei Fragen zeitnah eine Antwort und stoße auf offene Ohren.


    Bei der JSG bin ich, weil:

    • Ich am Anfang große Hoffnungen hatte, dass daraus ein modernes Projekt wird
    • Meine damalige Mannschaft in die JSG integriert wurde
    • Ich gern in meinem Heimatort bleiben möchte
    • Jetzt schon wieder vielversprechende Änderungen anstehen
    • Zumindest im Grundlagenbereich der Großteil gute Arbeit leistet


    Kritikpunkte gibt es dabei natürlich auch. Generell habe ich kein Problem damit, wenn als Ziel definiert wird, die Leistungsmannschaften in den oberen Ligen zu positionieren. Für mich stimmt da nur die Reihenfolge nicht, wenn dieses Ziel vor der Einführung eines Konzeptes kommt. Ich backe ja auch kein Kuchen, bevor ich mir nicht ein Rezept herausgesucht habe. Es ist immer noch stark vom Trainer abhängig, ob die Kids rotieren oder feste Positionen haben. Das merkt man dann leider auch, sobald es in die D-Jugend hochgeht. Auch halte ich 7 bzw. 8 Vereine für zu viel für eine JSG. Allein der Jugendvorstand ist dadurch dermaßen aufgebläht, weil natürlich jeder Verein vertreten sein möchte.


    Ansonsten bin ich soweit zufrieden und sollte nichts gravierendes vorkommen, würde ich gern dort bleiben. :thumbup:

    Ich hatte bis vor ein paar Monaten auch so einen ähnlichen Fall im Team. Das ganze ging zwar nur ein halbes Jahr, dennoch war es mehr als anstrengend und letztendlich bin ich froh, dass dieses Kind mit dem Fußball aufgehört hat.

    Das große Problem war, dass es das Kind vom nun auch ehemaligen E1 Trainer war.


    Das besagte Kind trat bewusst den anderen während Übungen und Spielen auf die Füße. Wieso bewusst? Zum einen waren in diesen Situationen der Ball oftmals ganz woanders und zum anderen schaute er währenddessen Richtung Füße, zielte und trat dann zu.

    Häufig gab es Situationen, in denen andere Kinder grundlos im Vorbeigehen in den Bauch geboxt wurden.

    Meine E2 Spieler kamen nach einiger Zeit zu uns Trainern und sagten bereits, sie hätten Angst. Spätestens da war uns klar, dass wir handeln müssen, was jetzt nicht heißt, dass wir vorher nichts dagegen getan hätten. Mein Co und ich haben uns dann mit dem Trainer zusammengesetzt und ihm vorgeschlagen a) getrennt zu trainieren oder b) er solle eine Lösung finden. Heraus kam, dass er das Kind mit zum Fußball schleppt, es eigentlich keine Lust hat aber doch mit muss. Als Strafe ihn einmal vom Training auszuschließen lehnte er ab, weil das Kind somit bekäme, was es wolle -> nicht zum Fußball zu müssen.

    Am Ende bekamen wir noch eine "nette" Nachricht der Mutter, das Kind wurde abgemeldet, der Trainer hat sich verabschiedet und die E1 wurde aufgelöst, letzteres hatte noch andere Gründe, aber ohne Trainer keine Mannschaft.


    Der Idealismus einiger in allen Ehren, allen Kindern gerecht zu werden. Ich denke, das ist nicht möglich und jeder sollte für sich eine Grenze definieren, bis wohin er es versucht.

    Wenn man mich fragen würde, welche Position ich mir im Verein vorstellen würde, dann ist das in der Tat der Coach für Neueinsteiger.

    An sich eine tolle Idee, setzte dich doch einmal mit dem Jugendleiter in Kontakt, ob er sich so etwas vorstellen könnte. Da du dich um die Neueinsteiger im Kinderfußball kümmern möchtest, ist die C-Lizenz auch vollkommen ausreichend. Natürlich solltest du dich dann bemühen, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen, evtl zusammen mit den Neuen. 8o

    In letzter Instanz entscheidet der Verein / Jugendleiter, ob Spieler eine Altersklasse hochgezogen werden. Dem Anliegen wird leider zu oft nachgegeben. Möglicherweise ist die Angst zu groß, dass a) der Trainer aufhört oder b) der Spieler wechselt, weshalb der Jugendleiter möglichst keine Reibungspunkte verursachen möchte.


    Bei einem wirklich talentierten Spieler, der seinen Gleichaltrigen meilenweit voraus ist, kann ich es verstehen, wenn dieser Spieler hochgezogen wird. In der C-Jugend spielen diese meist jedoch nicht mehr in kleineren Vereinen, so dass sich die Frage dann gar nicht mehr stellt.


    Naja, schade ist es, dass heutzutage bei vielen Eltern/Trainern die Einstellung "Entweder so wie ich das will oder wir sind weg" - Mentalität herrscht. Das Jahr in der D-Jugend wird ihm nicht schaden, zumal er dort im pubertären Alter Selbstvertrauen sammeln kann und mit Rücksicht auf das "Goldene Lernalter" mehr Aktionen haben wird.

    Das Ende vom Lied sind dann, wie in diesem Fall, Versprechungen, die nicht gehalten werden können.


    Wenn es dir wirklich so wichtig ist, dass er in der C-Jugend spielt, setzt eurem Trainer eine Frist innerhalb des Wechselfensters und wartet bis dahin. Sollte sich nichts tun und ihr keine Infos erhalten, meldet das Kind ab und sucht euch einen Verein, der einen D-Jugend Spieler unbedingt in der C einsetzen will.