Beiträge von RatedR

    Ich verstehe hier das Problem nicht wirklich, was du versuchst zu schildern.

    Der Trainer hat euch gegenüber doch immer offen kommuniziert, das dein Sohn mit in die C-Jugend soll.

    Was euch dann andere Spieler oder Eltern erzählen, kann doch komplett gelogen sein. Du sprichst immer davon,

    das der Trainer hintenrum nicht ehrlich ist, das ist schon ein schwerer Vorwurf. Vielleicht sind ja auch andere

    Kinder oder Eltern einfach nur neidisch oder haben Angst um ihren eigenen Platz im Team.

    Natürlich kann es sein, das der Trainer deinen Sohn gerne hätte, aber der Verein aus bereits genannten Gründen

    etwas dagegen hat. Da darfst du dem Trainer aber erst einen Vorwurf machen, wenn sich nachher herausstellt, das

    er davon wusste und es euch nicht gesagt hat. Dies ist aber aktuell nicht der Fall.

    Von mir bekommt der Trainer einen Freispruch für sein Verhalten.

    Ich sehe das Problem eher bei dir. Es gibt auf dieser Welt nur zwei Spieler, denen man vor einer Saison sagen kann,

    das sie Stammspieler sind und die heißen Messi und Ronaldo. Alle anderen müssen sich jedesmal aufs Neue beweisen.

    Gerade im Kindesalter passieren doch die unglaublichsten Leistungssprünge. Da ist der total überforderte, etwas übergewichtige

    Spieler auf einmal 10 cm gewachsen und hat einen neuen Trainer und schon ist er nicht mehr aus dem Team wegzudenken.

    Warum also sollte man einem Spieler in der C-Jugend eine Stammplatzgarantie geben?

    Dein Sohn scheint ja auch kein Theater mit dem Trainer zu haben und wird ja auch weiterhin regelmäßig eingesetzt.

    Wie also kommst du auf die Idee, das der Trainer hinterfotzig ist?

    Verstehe mich bitte nicht falsch, aber für mich gibt es hier überhaupt kein Problem.

    Für mich ist das ein Foul, weil der rote Spieler in der Aktion nur in den Mann geht und der Ball in ersten Moment keine Rolle spielt. Wäre er einen Meter weiter vorne gewesen und hätte dann versucht, den Körper zwischen Ball und Gegenspieler zu schieben, dann hätte ich das anders bewertet!

    Das ist ein riesiges Problem in unserer Arbeit.

    Gelobt werden wir selten, kritisiert sehr häufig und unterstützt schon gar nicht !

    Der Teamgedanke steht und fällt leider immer mit dem verantwortlichen Trainer.

    Wie einige schon geschrieben haben, muss der Trainer mit bestem Beispiel voran gehen und seine aufgestellten Regeln knallhart durchziehen. Am besten ist es meiner Meinung nach immer, wenn man vor der Saison das Team und die Eltern über alles informiert. So spart man sich nachträglich die Diskussionen, warum Spieler A heute mal pausieren muss und warum Elternteil B doch bitte den Mund zu halten hat.

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das die Kids untereinander in den seltensten Fällen schlecht über einen oder mehrere Spieler reden, wenn da nicht vorher von den Eltern der Stein ins Rollen gebracht wurde.

    Oft hört man doch nach einem Spiel von den Eltern nur: Super gemacht mein Junge/Mädchen. Durch deine Tore haben wir heute gewonnen, oder wenn du nicht noch 3 Tore geschossen hättest, dann hätten wir hier heute haushoch verloren.

    Selten kommt mal ein Lob über ein anderes Kind über die Lippen, geschweige denn mal für den Verteidiger, der alles abgeräumt hat, oder den Keeper, der in der letzten Minute mit einer Parade das Tor verhindert hat.


    Spieler-papa vielelicht solltest du das mal unter den Eltern ansprechen und mit dem Trainer zusammen einen Elternabend planen!

    Da muss ich Dich leider enttäuschen. Den Anteil, den KIFU-Trainer an der Ausbildung guter Fußballer haben, wird niemand sehen.

    Da stellt sich ja die Frage wie du gute Fußballer definierst?!

    Also bei uns in der Umgebung ist es schon häufig vorgekommen, das viele Jahre später bei Eltern die Erleuchtung kam und man den Trainer der F-/E-Jugend erwähnt und das er das vor 10 Jahren echt toll gemacht hat. Diese Kinder spielen natürlich alle nicht im Profibereich, aber bis zur Oberliga haben es einige schon geschafft.

    Die Eltern wirst du in den seltensten Fällen zufrieden stellen können. Irgendwas ist doch immer.

    Ich glaube das die Einsicht dann erst in ein paar Jahren kommt, wenn du schon gar kein Trainer mehr bei diesen Kids bist.

    Dann wird in Gesprächen oft dein Name fallen und man wird sich erzählen, wie toll deine Philosophie ist und das die Kinder jetzt davon profitieren. Meistens wirst du als Trainer davon nichts mitbekommen, aber glaub mir, diese Worte werden fallen!

    Da erkennt man relativ schnell die Unterschiede der Ausbildung.


    Will ich meine Kinder fördern und entwickeln, dann nehme ich auch mal Niederlagen in Kauf.


    Wenn ich aber als Trainer die große Nummer sein will (Ergebnis vor Erlebnis und Entwicklung), dann lasse ich den Keeper das Ding lang nach vorne schlagen. Dort wartet am besten noch mein überdurchschnittlich großer und schneller Spieler wartet, der möglicherweise auch noch einen guten Abschluss hat und macht die Dinger weg. Dann habe ich vielleicht kurzfristig Erfolg, aber auch lange Sicht gesehen, werde ich spätestens beim Wechsel auf das Großfeld die Quittung dafür bekommen.

    Ich würde zeitnah schauen, welche Spieleranzahl euch nächstes Jahr in der F-Jugend zur Verfügung steht und ggfs. über Schule etc. versuchen weitere Kinder für euch zu gewinnen. Noch ist ja reichlich Zeit Spieler zu akquirieren.

    Was heißt denn VOLL? Also Platz für deine sieben Kinder sollte schon sein, wenn man zwei Teams in der F stellen kann und wird.


    Ich kenne deinen Verein und die Strukturen nicht, aber meiner Meinung nach sollte man erstmal alle Möglichkeiten ausschöpfen und nicht einfach sagen, das Team ist voll, die Kleinen müssen jetzt einfach mit in die E-Jugend.


    Dieser Schritt, einen Jahrgang komplett zu überspringen, kann gut sein, muss aber nicht. Auch wenn in diesen Jahrgängen die körperlichen Unterschiede noch nicht so gravierend sind, kann dies zu Problemen führen.

    Also in meinen Teams habe ich es bisher immer so gehandhabt, das ich vor der Saison beim Elternabend gewisse Dinge in die Verantwortung der Eltern gelegt habe:


    - Trikotwäsche

    - Mannschaftskasse

    - Freizeitaktivitäten

    - Saisonabschluss

    - etc.


    Das hat bisher immer super funktioniert und es gab auch keine Klagen.


    Wir haben als Trainer doch schon genug um die Ohren mit der Spiel- und Trainingsplanung. Dazu kommen dann ja auch immer mal wieder Elterngespräche, Termine mit dem Vorstand, Trainerabende, Gespräche mit den Kids. Und das alles wird finanziell nicht ansatzweise entlohnt. Es gibt einen kleinen Obolus, der ein wenig höher liegt als der Jahresbeitrag.


    Leider ist es für viele Eltern eine kostengünstige Gelegenheit ihr Kind unter Aufsicht Sport treiben zu lassen, wenn man mal den Jahresbeitrag beim Fußball (um die 30€ für ein Kind) mit dem in anderen Sportarten vergleicht. Auch der finanzielle Aufwand der betrieben werden muss, damit mein Kind Fußball spielen kann ist im Vergleich zu anderen Sportarten wie Tennis, Eishockey oder Reiten doch sehr überschaubar. Denn zum Glück ist die Ausrüstung (Trikot, Schuhe, Schienbeinschoner) nicht so ausschlaggebend für gute Leistung wie in den vorher genannten Sportarten und kann entsprechend gering gehalten werden.


    Wenn alle Eltern sich nur ein wenig mehr mit einbringen - muss aber auch vom Trainer eingefordert werden - dann haben wir Trainer einen viel enspannteren Job!

    Ich finde das man die Kinder schon in der jeweiligen Altersklasse mischen kann. Das ist bei vielen kleinen Vereinen ja auch ganz normal, wenn man nur ein Team pro Jugend stellen kann. Nicht gut finde ich es, wenn Kinder der F-Jugend im Altjahrgang E spielen sollen. Selbst der Wechsel zum Jungjahrgang E ist meines Erachtens nur ganz selten sinnvoll.


    Idealerweise hat ein Verein immer zwei Teams auf dem Kleinfeld und kann diese nach Jahrgängen einteilen und nur wirkliche Ausreißern - nach unten und nach oben - eigenhändig einteilen. Aber in vielen Vereinen ist man ja froh überhaupt genug Kinder für ein Team beisammen zu haben, oder man hat das Problem, das in jedem zweiten Jahr zu viele Kinder für ein Team, aber zu wenige für zwei Teams da sind.

    Verbieten kann man das auf keinen Fall. Es ist ja auch für mich als Trainer ein Lob, wenn man mir meine Spieler abwerben will. Halten kann ich die Spieler durch gutes Training und eine tolle Perspektive. Ich würde das aber niemals einfordern von den Spielern. Sollte ein Spieler mal wechseln wollen - egal aus welchem Grund - dann würde ich ihm immer mitteilen, das er bei mir jederzeit herzlich willkommen ist!

    Zwei Jahre finde ich auch heftig. Gerade in diesem Alter ist es doch wichtig regelmäßig zu spielen und das wird in der D2 mit Sicherheit nicht einfach. Und die unterschiedliche körperliche Entwicklung wird, auch wenn sie aktuell nicht so groß zu sein scheint, in den nächsten Monaten eher zunehmen, als abnehmen. Da liegen dann halt 2-3 Jahre zwischen den einzelnen Spielern und das ist schon ne Hausnummer!

    Die einzige Möglichkeit die ihr gegen den Vater habt, ist ihm das Torwarttraineramt zu entziehen.

    Gegen wechselwillige Kinder hilft ein gutes Training mit einer sehr guten Perspektive.

    Wenn die Stimmung bei dir im Team intakt ist und die Kinder etwas geboten bekommen, dann werden sie sich wohl gegen einen Wechsel entscheiden (Ausnahmen gibt es immer und das sollte man auch nicht bestrafen).


    Du hast es meiner Meinung nach also selbst in der Hand, die Kinder durch ein tolles Training weiter an dich zu binden. Was der Vater den Kindern erzählt spielt dann keine große Rolle. Zeige deinen Kids (ggfs. auch den Eltern) den weiteren Weg deiner Trainerarbeit auf und überzeuge sie von deinem Konzept!

    Coach_Carter : Lass dich nicht ärgern.


    Es ist doch super wenn Vereine wert darauf legen, das die Kids von gut ausgebildeten Trainern lernen dürfen.

    Wir handhaben das bei uns im Dorfverein (alles Kreisliga) ab dieser Saison auch so. Die vorhandenen Trainer bekommen die Möglichkeit geboten, sich fortzubilden (C + B-Lizenz) und neue Trainer hätten wir gerne schon mit diesem Standard - trotzdem kein MUSS!


    Wichtig ist doch in erster Linie, das die Trainer motiviert die Sache angehen und mit Spaß und Leidenschaft das Konzept des Vereins mittragen.

    Ich habe mal von einem Spieler und seinem Vater gehört, dass die Mannschaft ihm zu schlecht sei und er besser wäre, somit wechseln würde.

    Aber genau hier ist doch der Knackpunkt. Diese Aussage stammt doch eher vom Vater, als vom Spieler. Und da bin ich wieder bei dem Punkt, den ich vorher schonmal beschrieben habe. Bis zu einem bestimmten Alter, kann man Kindern keinen Vorwurf machen wenn sie wechseln.


    In deinem konkreten Fall ist der Vater doch unzufrieden und nicht das Kind selbst. Und da heutzutage oftmals die Eltern ihre große Chance wittern, müssen die Kinder halt einfach mitspielen. Ob sie wollen oder nicht! Egoistisch ist in diesem Fall nur der Vater.


    Was ich nicht nachvollziehen kann ist, das dieser Junge bei dir und deinem Team unten durch ist. Du als Trainer hättest den anderen Kids das doch genau so erklären können, wie du es oben anders formuliert wiedergibst.


    Spieler XY will die Chance bei einem anderen Team ergreifen. Er sieht dort für sich eine bessere Perspektive (hat nicht immer was mit der Spielklasse zu tun). Sollte er irgendwann mal den Weg zurück finden, dann freuen wir uns als Team, das wir einen guten Spieler wieder dabei haben.


    So hättest du die komplette Schärfe aus der Sache nehmen können und möglicherweise bald einen guten Spieler wieder bei dir im Team. Manchmal kommt es nämlich auch bei "ERFOLGSGEILEN ELTERN" zu dem Punkt, wo sie das Kind einfach spielen lassen. Und wenn dieses Kind dann den Wunsch hat wieder bei dir zu spielen, kannst du es doch gar nicht wegschicken.

    Für alle die es nicht wissen: Bei WhatsApp hat man die Möglichkeit Gruppen so zu konfigurieren, das nur bestimmte Personen einen Beitrag verfassen können. So kann man diese Gruppen wunderbar nur zu Infozwecken nutzen und vermeidet WhatsApp-Theater! So sind die Eltern gezwungen dich direkt anzusprechen, sollte es mal Probleme geben.