Beiträge von Libra

    Moin Moin,


    meine Mannschaft ist zur neuen Saison eine U10 E-Jugend. Neben einigen Änderungen (Spielzeit, Spielfeldgröße, Schiedsrichter...), kommt es für die Mannschaft zu einer großen Umstellung, es wird nämlich mit Abseits gespielt.

    Kennt ihr gute Übungen, mit denen ich die Kinder zur neue Saison gut auf diese Regel vorbereiten kann?


    MfG!

    Erwartet hätte ich Einsicht. Ich hätte erwartet und mir gewünscht, dass der Vater so viel Anstand und Mumm besitzt, sich für sein Verhalten klipp und klar zu entschuldigen. So habe ich es auch zur Sprache gebracht. Passiert ist es nicht.


    Für die Zukunft würde ich mir natürlich in erster Linie wünschen, dass solch ein Verhalten einfach nicht mehr vorkommt. Sollte es doch vorkommen, wünsche ich mir den Mut so konsequent zu sein, wie Du es beschreibst. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich mir die Reaktionen der anderen Eltern insgesamt nicht sehr verständnisvoll vorstelle, wenn ich in so einem Moment das Kind auswechsel und in die Kabine schicke. Tränen wären dann sicher auch vorprogrammiert. Das Kind direkt zu den eigenen Eltern schicken, um sie um Ruhe zu bitten, wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit.

    Der Vorstand hat sich schon klar positioniert und hinter mir gestanden. Beim Gespräch selber hat sich niemand der anderen Eltern bei diesem Thema zu Wort gemeldet. Da haben schon vorher Gespräche stattgefunden, die auch alle nicht gefruchtet haben.


    Die ganze Körpersprache dieses Vaters war mir gegenüber von Anfang an auf Abwehr. Sein ganzes Statement klang auswendig gelernt und beinhaltete keine entschuldigenden Worte. Das war einfach kein offenes Gespräch, bei dem man sich wieder annähern konnte.

    Es gab mittlerweile ein Gespräch...


    Außer viel Selbstlob, was man doch für ein engagierter Vater sei und wie gut man doch sonst mit den Kindern auskommen würde, gab es leider wenig. Das Geschehene wurde runtergespielt und als emotional überreagiert abgetan. Kein Wort der entschuldigung. Nach dem Motto: Nach so langer Zeit des guten benehmens, darf so ein "emotionaler Ausbruch" mal sein. Sehr... Sehr... enttäuschend.

    Hallo ullmiii, viele werden Dir sicher sagen, dass die Mutter recht hat. In diesem Alter gibt es nun mal neben dem Fussball wichtigere Dinge. Ich persönlich würde es auch blöd finden, wenn ich sowieso schon nicht genug Spieler habe und jemand dann auch noch wegen zwei Stunden früher im Freibad fernbleibt. Fussball ist nun mal ein Mannschaftssport und da muss man sich zumindest an den Spieltagen auf die Leute verlassen können. Wenn Du wirklich noch Spieler in der Hinterhand hast, die darauf brennen zu spielen, dann nehm die auf jeden Fall mit! Warum den Platz für jemanden reservieren, der am Ende vielleicht doch nicht kommt, weil etwas anderes wichtiger ist.


    Gruß Libra

    Das ganze hat vom Vorstand den Hintergedanken, dass den entsprechenden Eltern deutlich wird, dass sie im Unrecht sind. Mich haben nach dem Vorfall nämlich einige Eltern angerufen und beigestanden. Wenn bei diesem Gespräch also deutlich wird, dass die allermeisten Eltern hinter mir stehen und dieses Verhalten genauso verurteilen, dann kommt eventuell die Einsicht. Dann kann sich niemand mehr etwas schönreden.

    luibo


    Ja, mein eigener Sohn spielt auch in dieser Mannschaft. Ich trainiere die Jungs jetzt schon seit der U7. Dort sogar erst noch zwei Jahre, bis es in die U8 ging. Jetzt im Sommer würde es in die U10 gehen. Es war eigentlich immer ziemlich harmonisch. Klar gab es hier und da mal verschiedene Ansichten. Aber was jetzt gerade passiert, ist unter aller Kanone. Wir haben uns mittlerweile zu einer richtig guten, spielstarken Mannschaft gemausert. Vielleicht sind damit die Ansprüche gestiegen?


    Goodie


    Nein, die Eltern stehen weit weg vom Spielfeld. So auch bei diesem Spiel. Du kannst Dir also vorstellen, wie laut der Vater gewesen sein muss, dass ich es trotz der Entfernung gehört habe.


    Seit heute Abend gibt es einen neuen Stand. Es wird ein Gespräch mit allen Eltern, dem Vorstand und den Trainern stattfinden.

    Es tut gut eure Meinungen hier zu lesen. An einem bestimmten Punkt fragt man sich manchmal : Ist das jetzt wirklich so schlimm oder steigere ich mich da in etwas hinein. Anscheinend seht ihr es genauso wie ich.

    Das Kind spielt, solange nicht bis der Vater sich entschuldigt oder das Gespräch sucht mit dir. Man hätte die Regeln schon vorher festlegen müssen, wie sich die Eltern der eigenen Mannschaft zu verhalten haben.

    So eine Maßnahme halte ich für schwierig. Das Kind fur das Verhalten der Eltern zu bestrafen wäre schon hart und würde mir nicht leicht fallen.

    An die Maßnahme ihn vom Sportplatz zu verbannen, dachte ich auch schon. Dafür müsste ich mal checken, was der Verein dazu sagt. Egal wie diese Sache nun ausgeht, bin ich nicht sicher, wie es in Zukunft weitergehen soll. Ich sehe aufgrund der Uneinsichtigkeit keine Basis mehr.

    Hallo,


    ich würde diesen Thread gerne dazu nutzen, sich über Eltern am Spielfeldrand auszutauschen. Ich denke, über dieses Thema gibt es regelmäßig etwas zu berichten. Ich möchte mit meinem ersten Post den Anfang machen, denn ich habe in dieser Hinsicht am letzten Wochenende den Tiefpunkt meines Trainer Daseins erlebt...


    Ich hatte mit meiner U9 ein Auswärtsspiel gegen eine der stärksten Mannschaften der Liga. In der ersten Halbzeit passte wirklich alles zusammen, so das wir, wenn auch mit etwas Glück, 4:0 in Führung gingen. In der Halbzeit sagte ich meinen Spielern, dass keiner denken solle, wir hätten schon gewonnen. Anfang der zweiten Halbzeit bekamen wir das erste Gegentor und es stand 4:1. Es ging danach wie folgt weiter : 5:1, 5:2, 6:2, 6:3, 6:4. Wie ihr seht, kam der Gegner am Ende nochmal etwas heran.


    Ich erzähle euch diesen Ablauf nur deswegen, weil aufgrund dieses Spiels, ein Elternteil an diesem Tag komplett die Fassung verlor. Ich habe unter unseren Eltern zwei Parteien, die regelmäßig ermahnt werden müssen, weil sie zu laut werden und Anweisungen geben. Absprache und Regel ist ganz klar, dass Eltern anfeuern dürfen und sonst nichts. Außerdem machen diese beiden Parteien bei den anderen Eltern regelmäßig Stimmung gegen mich. Natürlich nicht in meinem Beisein, aber ihr wisst ja wie das ist und wie solche Sachen zu einem gelangen. Es geht dabei hauptsächlich um meine ruhige Art an der Seitenlinie. Ich weiß allerdings von anderen Eltern, dass gerade diese ruhige Art von ihnen wiederum sehr geschätzt wird.

    Nach dem 6:3 stellte ich fest, dass ein Spielervater sich auf einen unserer Abwehrspieler eingeschossen hatte. Er schrie ihn von außen an, er solle doch endlich mal laufen. Andere Eltern redeten schon auf ihn ein, er solle doch bitte endlich ruhig sein und sich benehmen. Ich hörte dann, wie er schrie "Dann soll er (damit war ich gemeint) endlich sein Maul aufmachen". Daraufhin rief ich zur Seite unserer Eltern "Bitte Ruhe da drüben!" . Der besagte Vater schrie mich an "Dann mach doch endlich mal dein Maul auf!". Einige unserer Eltern waren sichtlich geschockt. Einer Mutter war es so unangenehm, dass sie ca. 15 Meter Abstand zur Eltern Gruppe nahm.

    Eigentlich wollte ich den Vater nach dem Spiel zur Rede stellen, aber der war schon weg. Beim nächsten Training rechnete ich mit einer Aussprache oder zumindest einer Entschuldigung. Wieder verschwand er ohne ein Wort nach dem Training. Inzwischen habe ich über andere Eltern erfahren, dass er sich keiner Schuld bewusst ist und sich auch nicht entschuldigen wird. Ein Gespräch, welches ich gemeinsam mit ihm und dem Vorstand führen möchte, tut er vor anderen Eltern als "Kindergarten" ab.

    Ich empfinde das alles als sehr respektlos. Ich weiß nicht, wie ich so jemanden weiter gegenübertreten soll. Er selbst tut so, als wäre nichts gewesen und sitzt beim letzten Spiel wieder lachend und Späße machend am Spielfeldrand.


    Wie bewertet ihr solch ein Verhalten? Was würdet ihr unternehmen?


    MfG

    Ich habe immer eine kleine Kühltasche dabei. Dort sind zwei Kühlakkus und zwei Gelkissen drin. Dann trenne ich die Kühltasche räumlich mit mit einem Handtuch ab, um oben drin noch einen Frischhaltebeutel mit Pflastern unterzubringen. Hat bis jetzt immer gereicht.

    Heute geht es zum nächsten entscheidenden Auswärtsspiel. Wieder ohne den besten Angreifer, weil dieser dem Training einer anderen Sportart nachgeht. Habe auch erst heute Mittag davon erfahren. Ich bin einigermaßen enttäuscht.

    Ich möchte dieses Thema noch einmal beleben, weil sich ein Verein aus unserem Landkreis, nun mit einem offenen Brief an den DFB und an den NFV gewandt hat. Lest selbst...


    CELLE. Unlautere Abwerbepraxis, Erfolgsdruck und Unfairness im Umgang mit jungen Fußballern – das kann aus Sicht des ESV Fortuna so nicht weitergehen. „Wenn inzwischen Spieler aus der U9 von Eltern oder Trainern niedergemacht werden, weil sie nur den zweiten und nicht ersten Platz belegen, läuft etwas schief“, so ESV-Jugendtrainer Martin Cordua gegenüber CELLEHEUTE. In einem offenen Brief wendet sich der Vorstandan alle Celler Vereine, den DFB, NFV sowie Verantwortliche im Celler Jugendfußball. Der Brief bei uns, wie gewohnt ungekürzt und unkommentiert:

    „Liebe Sportsfreunde,
    nach unserem Empfinden als Trainer und Vereinsverantwortliche für den Kinder- und Jugendfußball beim ESV Fortuna Celle hat sich die allgemeine Stimmungslage im sportlichen Miteinander hier im Kreis Celle in den letzten Monaten und vor allen in den letzten Wochen deutlich verschlechtert.

    Misstrauen und überzogenes Konkurrenzdenken in Verbindung mit egoistischem Verdrängungswettbewerb sind an die Stelle von sportlich fairem Wettstreit getreten. Wir alle kennen die Problematik, Jahr für Jahr wettbewerbsfähige Mannschaften in jeder Altersklasse zu melden. Oft ist es schwierig, eine ausreichende Zahl an Kindern zusammenzubekommen. Viele Vereine sind gezwungen, über Spielgemeinschaften und Zusammenlegung verschiedener Jahrgänge den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

    Umso glücklicher sind wir doch alle, wenn es uns gelingt, durch kontinuierliche, oft langjährige Jugendarbeit, einzelne Teams zu formen, die überdurchschnittlichen Erfolg haben. Dieser Erfolg ist natürlich häufig abhängig von wenigen, besonders talentierten Spielern. So sind wir doch dann alle besonders betroffen und frustriert, wenn diese herausragenden Talente sich anderen Vereinen anschließen und die zurückgelassenen Mannschaften einen deutlichen Qualitätsverlust hinnehmen müssen, an dem sie unter Umständen zerbrechen.

    Diese Zu- und Abwanderungen kennen wir alle. Sie sind oftmals nicht steuerbar und in der Regel Einzelfälle, wenn Spieler und oft eben auch die Eltern das subjektive Gefühl haben, in einer anderen Mannschaft besser aufgehoben zu sein. Neben der Wechselwilligkeit von „normal-talentierten“ Kindern, die oft motiviert ist von persönlichen Bekanntschaften, Fahrtwegen oder anderen Gründen, zeigen sich in einzelnen Jahrgängen jedoch gezielte Zuströme zu den besonders erfolgreichen Mannschaften, die so eine zusätzliche Verstärkung von „Außen“ erfahren und so sehr schnell konkurrenzlos stark auf Kreisniveau werden.

    Grundsätzlich müssen wir uns alle darüber im klaren sein, dass eine derartige Konzentration von höher qualifizierten Spielern letztendlich nicht aufzuhalten ist und natürlich auch im Sinne der zunehmend propagierten Talentförderung dazu beiträgt, dass sich besondere Talente auch im Trainingsalltag und noch vielmehr in den dann erreichten höheren Spielklassen auf einem verdichteten Niveau messen müssen und so weiterentwickeln.

    Bisher jedoch hatte man den Eindruck, dass diese besonderen „Kaderschmieden“ potentiell in jedem unserer Vereine entstehen können, wenn es die Umstände so wollen, dass solide organisierte Vereinsstrukturen, fachkompetente Trainer, engagierte Elternschaft und natürlich fußballbesessene Kinder zusammentreffen. Diese besonderen Jahrgänge sind der Lohn für oft jahrelange Arbeit, der den gesamten Verein mit Stolz und Freude erfüllt. Leider ist nun eine Situation eingetreten, die die diesbezüglich bisher bestehende Ausgeglichenheit zwischen den Vereinen stark gefährdet.

    Es ist zweifellos anzuerkennen, wenn ein Verein über viele Jahre hinweg eine derartig hervorragende Jugendarbeit leistet, dass die einzelnen Jahrgangsmannschaften die besten Teams des Kreises, später des Bezirkes werden und unter Umständen auf höchstem Jugendniveau in Niedersachsen spielen.


    Wir sehen neidlos ein, dass derartige Erfolge ein besonders Maß an Qualität auf allen fachlichen und organisatorischen Bereichen erfordert und können durchaus damit umgehen, wenn sich ein derartig erfolgreicher Verein als Aushängeschild des Celler Jugendfußballs positioniert.

    Leider jedoch scheinen die Erfolge der Vergangenheit einen hohen Erfolgsdruck aufgebaut zu haben. Nur so ist es zu erklären, dass ein Verein mit herausragender Jugendarbeit die ungeschriebenen Gesetze des Jugendfußballs mit Missachtung straft und dazu übergeht, aggressiv von anderen Vereinen talentierte Spieler abzuwerben. Hierbei wird über jedwedes Maß an positiver Eigendarstellung hinausgeschossen, indem man Eltern suggeriert, eine höherwertige fußballerische Ausbildung sei nur noch in einem bestimmten Verein möglich.

    Hier könnte durchaus der Eindruck entstehen, dass für entsprechende Elterngespräche Trainer offizielle Positionen nutzen, die sie eigentlich zu einer Vereinsneutralität verpflichten sollten.


    Interessanterweise werden hier gerade diejenigen Jahrgänge beworben und versucht, mit externen Talenten aufzufüllen, die eben gerade nicht durch herausragende sportliche Leistung eine Eigenwerbung für sich betreiben. Damit gibt man sich die Blöße, dass es offensichtlich von der Vereinsführung als inakzeptabel erachtet wird, wenn vereinzelt auch mal andere Vereine Erfolge haben.

    Bei allem Verständnis für erfolgsorientierten Jugendfußball, frühzeitige Talentförderung und Konzentration talentierter Spieler in besondere Trainingsgruppen darf nicht vergessen werden, woraus der Fußball seine Besonderheit und letztendlich auch seinen Erfolg zieht: Aus der Breite der Basis, der allgemeinen Zugänglichkeit zu Mannschaften in allen Vereinen, aus der Chancengleichheit und der Freude am Spiel.

    All` dies wird zerstört, wenn frühzeitig die besten Spieler aus einem großen Einzugsbereich nur noch in einem einzigen Verein spielen und die übrigen Vereine im Mittelmaß versinken. Ohne die reelle Chance auf Teilhabe an sportlichen Erfolgen werden Mannschaften zerbrechen, ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter und engagierte Trainer die Lust verlieren und die Monopolisierung wird mittelfristig dazu führen, dass eben die Talente in der breiten Basis gar nicht mehr den Zugang zum Fußball finden werden.

    Wir haben lange diskutiert, wie wir mit der geschilderten Problematik umgehen wollen. Es besteht die große Gefahr, dass es zu einer zunehmenden Eskalation kommt, wenn auch andere Vereine zunehmend derartig aggressiv in die Akquise neuer Spieler einsteigen. Unserer Meinung nach wäre eine weitere Konfrontation der falsche Weg.

    Wir appellieren an alle Beteiligten, zurückzukehren zu einem vernünftigen Umgang untereinander und mit unserem schönen Hobby Fußball. Es sollte um Freude am Sport und fairen Wettbewerb gehen, stattdessen führt überzogener Ehrgeiz zu Misstrauen und Konkurrenzdenken, das letztendlich zu erhöhtem Druck auf die Spieler und Vereinsverantwortlichen führt.

    Der ESV Fortuna Celle positioniert sich klar gegen diese Entwicklungen. Auch in unserem Verein gibt es erfolgreiche Teams, die immer wieder durch Talente ergänzt werden. Hier handelt es sich jedoch nicht um eine offizielle Vereinsphilosophie der aggressiven Abwerbung, was ja auch unsere bereits vorhandenen Spieler verdrängen würde.

    In diesem Sinne fordern wir die Verantwortlichen auf, den aktuellen Entwicklungen entgegen zu treten und zurückzukehren zu einem entspannten Umgang im Jugendfußball.

    Mit sportlichen Grüßen


    Geschäftsführender Vorstand ESV Fortuna Celle e.V.


    Quelle : CelleHeute.de

    Hört sich ein bisschen so an, als hätten die Trainer nicht die allergrößte Lust die Kinder sinnvoll und mit Freude zu beschäftigen. Sprichst du das an, bist du sicher der Buhmann. Biete dich doch selbst als Trainer an und zeig denen mal wie man es macht ;)

    Hallo in die Runde,


    ich würde gerne von euch erfahren, wie wichtig für euch die Verlässlichkeit im F-Jugend Bereich ist. Damit meine ich hauptsächlich die Teilnahmen an den Spielen.


    Ich habe einen relativ kleinen U9 Kader mit insgesamt 9 Spielern. Ich kann im Notfall zurückgreifen auf eine zweite Mannschaft. Die Trainingsbeteiligung der 1. Mannschaft ist im allgemeinen sehr gut. Das ein Spieler nur ein Mal die Woche zum Training kommt, weil er noch einen anderen Sport betreibt, geht für mich völlig in Ordnung.

    Wir sind eine relativ spielstarke Mannschaft und können an einem guten Tag eigentlich jeden in unserer Liga schlagen. Ich gebe ganz offen und ehrlich zu, dass ich bei dem Potenzial, gerne mal Kreismeister werden würde. Ich versuche gutes, abwechslungsreiches und altersgerechtes Training zu machen und sorge für gleiche Spielzeiten für jeden, um es eventuell mal zu schaffen.

    Nun hatten wir vor kurzem ein Spiel gegen einen unserer größten Rivalen. Zwei Tage vor dem Spiel kommt die Absage unseres besten Stürmers. Keine Absage wegen Krankheit, sonder, weil er an dem Tag eine Trainingseinheit einer anderen Sportart vorzog. Ich weiß nun nicht, ob er sie vorzog oder seine Eltern. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das ein bisschen sauer gemacht hat. Wir haben bis jetzt so eine gute Saison gespielt, sind auf Kurs, und dann das. Irgendetwas in mir sagt, dass ich nicht sauer sein darf. Das es keinen Grund gibt sauer zu sein. Etwas anderes in mir sagt aber, dass Fussball nun mal ein Mannschaftssport ist und man seine Mannschaft bei so einem "wichtigen" Spiel nicht hängen lässt. Nicht wegen eines Trainings in einer anderen Sportart!

    Wir haben das Spiel am Ende knapp verloren und natürlich werde ich niemals erfahren, wie es mit dem besagten Spieler ausgegangen wäre.


    Wie denkt ihr darüber? Kann ich in dieser Alterklasse überhaupt erwarten, dass jeder immer da ist? Übertreibe ich? Bin ich schon vergiftet und auf einmal selber auf der Jagd nach der goldenen Ananas?


    MfG

    Libra Na zum Glück musst du nur mit Copy und Paste deinen Beitrag von hier nach dort Kopieren, dann sparst du dir Arbeit!

    Ich Frage mich dann echt immer, machen diese deppen das unbewusst oder absichtlich.

    Das kann ich Dir beantworten: Sie machen es mit voller Absicht. Wenn ich gleich zu Beginn des Spiels auf die Regeln hinweise und sie es dann trotzdem nicht machen, wie würdest du es dann nennen?

    Und wieder einmal steht man da, als wäre man die Unsportlichkeit in Person. Weil, man beschwert sich ja schließlich nur, weil man das Spiel am Ende verloren hat. Das man aber schon direkt am Anfang des Spiels versucht hat, das Spiel in die richtigen Bahnen zu lenken, wird einfach unter den Tisch geschoben. Ich war mal wieder der meckernde Papa am Spielfeldrand, der einfach nur kleinlich versuchte Einfluß zu nehmen.

    Ich kann diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit nicht mehr akzeptieren. Die Vereine machen was sie wollen. Das es keine Eltern- oder Coaching Zonen gab, muss ich wohl nicht extra erwähnen? Die Eltern standen direkt am Spielfeldrand.

    Der Spielbericht wurde noch nicht bestätigt. Es wurde nur keine Möglichkeit gegeben direkt und vor Ort eine Eintragung zu machen.

    Soviel zum Thema FairPlayLiga...


    Heute kam es bei einem U8 Spiel unseres Vereins zu folgenden Vorkommnissen.

    Der Spielbeobachter, der das Spiel eigentlich nur an- und abpfeifen, die

    Auswechselungen eintragen und die Torschützen notieren soll, leitete das

    gesamte Spiel als Schiedsrichter und nahm den Kindern jede Entscheidung ab. Jede Spielsituation, wie Ecke, Einwurf, Abstoß, Freistoß und sogar Elfmeter,

    wurden vom Spielbeobachter entschieden.

    Ich wies den Spielbeobachter direkt am Anfang des Spiels darauf hin,

    dass es in der U8, welche nach den Regeln der FairPlayLiga spielt,

    keinen Schiedsrichter gibt und die Kinder entscheiden müssten. Im

    Zweifelsfall, müssten die Trainer entscheiden. Er antwortete mir, dass

    dort immer mit Schiedsrichter gespielt werden würde. Mein

    Einwand wurde ignoriert.

    Des weiteren gab es einen Vater, der sich direkt hinter

    dem Tor der Heimmannschaft postierte, um dem Torwart Anweisungen zu

    geben. Auch darauf sprach ich den Spielbeobachter am Anfang des Spiels

    an. Er entgegnete mir, dass sie dies immer so machen würden und sich

    bisher noch niemand darüber beschwert hätte. Ich sagte dem

    Spielbeobachter, dass ein Elternteil direkt hinter dem Tor nichts zu suchen hätte

    und ich mich nun darüber beschweren müsse. Der

    Spielbeobachter entgegnete mir, dass er eine Beschwerde von einem

    Zuschauer nicht akzeptieren würde. Ich sprach daraufhin mit unserem

    Trainer, der wiederum dem Spielbeobachter sagte, dass der Vater bitte in

    die Elternzone zu gehen hat. Der Vater ging nun hinter dem Tor weg, um

    einige Minuten später mit einem Kleinkind und einem Ball, direkt hinter

    dem Tor Fußball zu spielen. Der Vater gab währenddessen weiter

    Anweisungen an den Torwart. Auch in der zweiten Halbzeit spielte er

    weiter hinter dem Tor mit einem Kleinkind und gab Anweisungen.

    Es ging damit weiter, dass der Ball beim Abstoß des Torwarts immer wieder direkt über die Mittellinie gespielt wurde. Ich

    wies auch hier den Spielbeobachter darauf hin, dass dies nicht erlaubt

    sei und einen indirekten Freistoß zur Folge haben müsste. Nun wurde der

    Spielbeobachter mir gegenüber laut und sagte, dass dies vor dem Spiel so

    vereinbart wurde. Ich sagte dem Spielbeobachter, dass dies eine ganz

    klare Regel in der Ausschreibung sei und diese nicht einfach außer Kraft

    gesetzt werden könne. Er ignorierte meinen Einwand und diese Regel das

    gesamte Spiel über.

    Das Spiel wurde aufgrund des knappen Spielstands gegen Ende sehr

    hektisch, was zu einigen Fouls führte. Während der Spielbeobachter die

    Fouls unserer Mannschaft rigoros abpfiff und sogar einen Elfmeter gab, ließ er

    in anderen Situationen, in denen Spieler von uns weinend am

    Boden lagen, einfach weiterlaufen. In einer Spielsituation, in der ein

    Spieler weinend auf dem Boden lag und wir als

    Eltern einen Unterbrechung forderten, rief der Trainer des Gegners in das Spiel :

    "Spielt weiter und lasst den da liegen!"

    Das Spiel endete mit einem harten Foul gegen einen unserer Spieler, kurz vor der Strafraumgrenze des Gegners . Anstatt

    eines Freistoßes, beendete der Spielbeobachter vor Ablauf der regulären

    Spielzeit mit einem Pfiff das Spiel.

    Nach dem Spiel fragte ich den Spielbeobachter nach seinem Namen, welchen

    er mir nicht sagen wollte. Erst in einem Gespräch, zusammen mit unserem

    Trainer, gab er seinen Namen heraus. Der Spielbeobachter ist nebenbei

    erwähnt, der Vater des Torwarts der gegnerischen Mannschaft . Wir forderten im

    selben Gespräch einen Eintrag der Vorkommnisse in den Spielbericht. Der

    Trainer des Gegners sagte daraufhin zu uns, dass

    in den Spielbericht nur das hinein komme, was er wolle! So ließ man uns

    keine Möglichkeit etwas in den Spielbericht einzutragen...

    Mal eine ganz allgemeine Frage zur Liga Aufteilung. Es verursacht jetzt nicht gerade Frust bei mir, wundert mich aber etwas.


    Letztes Jahr gab es bei uns Staffelrunden, nach denen jetzt in die entsprechenden Ligen eingeteilt wurde. Dort war ein Verein mit drei Mannschaften in einer Staffel vertreten. Die 2. Mannschaft qualifizierte sich für die höchste Spielklasse (Kreisliga). Dieser Verein ist nun aber mit seiner 1. Mannschaft in der Liga vertreten. Kann natürlich sein, dass sie ihre 1. Mannschaft einfach 2. Mannschaft genannt haben oder komplett gemischt gespielt haben. Aber müsste jetzt nicht offiziell die 2. Mannschaft, welche sich ja laut Staffel Tabelle für die Kreisliga qualifiziert hat, auch dort spielen?