Beiträge von Libra

    Moin Moin,

    ich habe zwar alte Beiträge zu diesem Thema gefunden, doch diese sind schon viele Jahre alt und am Ende vielleicht auch nicht mehr aktuell.


    Ich weiß nur so viel, dass der Verband eine Summe X an die Vereine zahlt, wenn sie einen C-Lizenz Trainer beschäftigen. Der Trainer muss halbjährlich eine Auflistung seiner Trainingseinheiten abgeben, die der Verein dann einreicht und sich vergüten lässt.


    Frage 1, die ich mir stelle, ist, wieviel dies pro Trainingseinheit (45 Minuten) wohl ist.

    Frage 2 wäre, ob der Verein diese Summe an den Trainer weitergeben muss.

    Was ist da gängige Praxis? Hat jemand vielleicht Erfahrung und kann mir ein Beispiel nennen?


    Gruß!

    In unserem Landkreis gibt es mittlerweile eine Regelung, dass zuerst der Verein informiert werden muss.

    Diese Regelung wurde vereinbart, weil gewisse Vereine direkt an Spieler oder Eltern herangetreten sind, um sie in ihren Verein zu locken.

    Mich persönlich würde es enttäuschen, wenn Eltern hinter meinem Rücken Gespräche führen würden. Nicht, weil sie es nicht dürfen, sondern weil sie dann davon ausgehen müssen, ihr Kind würde woanders besser gefördert werden.

    Solange die Kinder auf Kreisebene spielen und dort um die Meisterschaft mitspielen, sehe ich keinen Grund für einen Wechsel. Es sei denn, es gibt ernsthafte zwischenmenschliche Probleme.

    25-30 Minuten (30-40 Kilometer) zum Training, hin und auch wieder zurück, weil ein 8 Jähriger! dort besser gefördert wird. Ich finde es lächerlich...


    Und doch zeigt es uns, was Eltern bereit sind auf sich zu nehmen, weil sie denken, ihr Sprössling wäre der nächste Fußballprofi. Diese Fussballschulen sind wohl leider nur die logische Konsequenz, um die Bedürfnisse und Hoffnungen der Eltern zu befriedigen und nebenbei noch eine Menge Geld an ihnen zu verdienen.

    Moin,

    ich habe vor der Corona Zeit viel Funino gespielt. Ich habe mir nun Gedanken gemacht, wie ich weiterhin Funino spielen kann ohne das sich die Spieler zu nahe kommen. Ich habe es diese Woche probiert und es funktioniert und macht Spaß.


    Bei dieser Variante spielen 5 gegen 5. Zweikämpfe finden nicht statt! Stattdessen, freilaufen, aus dem Deckungsschatten laufen und Lücken finden.

    Es befinden sich immer zwei Spieler in einer Zone von 30x5m. Diese Zone dürfen sie nicht verlassen. Die Zonen direkt vor den Toren sind nur von einem einzelnen Spieler besetzt, der versucht Tore zu verhindern.

    Jeder Angriff startet von einem dieser Spieler vor den Toren. Ausnahme ist, wenn der Ball vom Gegner abgefangen wird. Dann darf der Gegner direkt den Gegenangriff einleiten.

    Spielt eine Mannschaft den Ball ins aus, hat der Gegner den Ball mit Start in der ersten Zone vor den Toren.

    Der Ball muss von hinten nach vorne durch alle Zonen gepasst werden, um am Ende in eines der Tore gespielt zu werden.

    Es dürfen keine Zonen übersprungen werden. Das heißt z. B., der Spieler vor den Toren darf nicht direkt in die Sturmspitze spielen, sondern muss zuerst die Mittelfeldspieler anspielen.

    Der Ball darf erst dann in die nächste Zone gespielt werden, wenn alle Spieler aus der Zone Ballkontakt hätten. Auch ein Tor darf erst erzielt werden, wenn beide Stürmer Ballkontakt hätten.

    Die Pässe werden flach gespielt.

    Die Positionen werden selbstverständlich regelmäßig getauscht.


    Gruß!

    Moin Moin,


    vor einiger Zeit hatte ich ein Gespräch mit dem Vorsitzenden aus dem Verband unseres Landkreises. Dabei ging es um die minimale Chance in den Profisport zu kommen. Mich hat dieses Gespräch etwas nachdenklich gemacht.


    Er erzählte, dass in den über 40 Jahren, in denen er für dieses Verband tätig ist, erst 3-4 Spieler den Sprung in den Profifußball geschafft hätten. Einer davon in die 1. Bundesliga.


    Ohne jetzt irgendwelche Statistiken zu bemühen oder Rechnungen anzustellen, kommt mir das sehr wenig vor.

    Ich frage mich, ob es etwas mit der Ausbildung und unserem System zu tun hat, welches ich schon oft bemängelt habe.

    Bei uns ist es nämlich so, dass ab der U8 mit Tabelle ein Kreismeister und gleichzeitig ein Kreispokal ausgespielt wird. Zwar gibt es mittlerweile die FairPlayLiga, doch diese wird von vielen Trainern nicht gut angenommen. Ob es da einen Zusammenhang gibt?


    Wie sieht es in eurem Landkreis aus? Sind euch Spieler bekannt, die es in den Profisport geschafft haben? Und wenn ja, spielt das System des Verbandes eine Rolle dafür, wieviele es am Ende schaffen?


    MfG!

    Was mich an diesem ganzen "Geschäft" ärgert und wundert, ist, dass die Arbeit in den Vereinen in Prinzip abgewertet wird.


    Bei uns im Verein zahlt man auf den Monat ca. 3 Euro Beitrag für ein Kind. Im Vergleich zu anderen Vereinen ist das denke ich eher wenig. Naja, dafür bekommt man nun im Monat 8! Mal Training und die Spiele an den Wochenenden. Es stehen Trainer zur Verfügung, die eine C-Lizenz haben und somit wissen (sollten) was sie tun. Wir Trainer machen das ganze ehrenamtlich und bekommen außer ein paar Euro Fahrtkosten KEIN Geld.

    Jetzt kommen diese Fussballschulen und bieten Training an, das ein VIELfaches unseres Beitrags kostet. Eltern bringen nun ihre Kinder dort hin und erhoffen sich in wenigen Wochen "Akademie" riesen Fortschritte bei ihren Kindern.


    Anderes Beispiel: Alle zwei Jahre kommt ein großer regionaler Verein zu uns und veranstaltet ein Trainingscamp für 100! Euro das Wochenende! Daran nehmen durchschnittlich jedes Mal ca. 100 Kinder teil. Im Klartext heißt das, diese Eltern sind bereit ca. 3 Jahresbeiträge in unserem Verein für ein Wochenende Trainingscamp zu bezahlen.


    Wenn man das alles sieht, fragt man sich halt manchmal, ob seine eigene Arbeit tatsächlich so wenig wert sein soll. Wie rechtfertigt man in diesen Zeiten gegenüber seinen ehrenamtlichen Trainern diese lächerlich niedrigen Vereinsbeiträge, wenn diese am Ende völlig kostenlos ihren Dienst verrichten sollen?

    Mit geht es sicher nicht ums Geld, sonst würde ich dieses Ehrenamt nicht schon so viele Jahre machen. Es nervt mich nur tierisch, dass für diese "Fussballschulen", "Akademien" usw. das Geld plötzlich so locker sitzt und man wohl offensichtlich annimmt, die Kinder würden dort besser ausgebildet werden.

    @Busfallgott


    Deine Aussage mit dem NLZ finde ich gerade lustig. Ich habe nämlich mal öffentlich nachgefragt, wie viele ihrer Spieler schon einen Profivertrag unterschrieben hätten. Ich habe folgende Antwort bekommen:


    ******* ich habe Deine Frage erst jetzt gelesen, daher bitte ich die späte Antwort zu entschuldigen. Es sind einige, die Profiverträge unterschrieben haben und heute in der ersten, zweiten und dritten Bundesliga spielen. Und es wären sicherlich doppelt so viele, wenn wir sie nicht den Bundesliga NLZ überlassen hätten. Doch diesen Fehler begehen wir heute nicht mehr.


    Ich habe mich daraufhin für diese "präzise" Antwort bedankt. Und noch folgendes bekommen:


    Lieber *******, damit Du aufhören kannst, unsere Arbeit länger infrage zu stellen, einige Beispiele für unsere erfolgreiche Arbeit. Umar Saho - Schalke 04, Flavius Daniliuc - FC Bayern München, Nico Mantl - SpVgg Unterhaching, Karim Adeyemi - Red Bull Salzburg...

    Und nur mal so als Randnotiz: Es wird ausdrücklich nach JUNGS im Alter von 10-12 Jahren gesucht. Man hat in den letzten 10 Jahren mehr als 80 JUNGS zu Bundesligavereinen gebracht.


    Ist Frauenfussball nicht lukrativ genug? Nur so ein Gedanke.

    Ein herzliches Hallo,


    in letzter Zeit sehe ich immer und immer wieder Anzeigen von Fussballschulen. Anzeigen, in denen teilweise viel versprochen wird und die Hoffnungen wecken.


    Ich würde gerne mal wissen, ob ich einer von wenigen bin, die diese "Geschäftspraktiken" als unseriös empfinden. Ich denke, dieses Forum ist ein guter Ort, um dieses Thema mal anzusprechen.


    Ich möchte hier mal einen Text einfügen, den ich von einer der besagten Fussballschulen kopiert habe:


    Liebe Eltern, ⚽️ ⚽️ ⚽️


    wir sind auf der Suche nach fußballbegeisterten Jungs im Alter von 10 bis 12 Jahren. Jungs, die permanent den Ball am Fuß haben, vom Kicken nicht genug bekommen und die vielleicht sogar davon träumen, Fußballprofi zu werden. Und wir suchen Väter und Mütter, die den Traum ihrer Söhne fördern und seine Realisierung möglich machen wollen.


    Mit unserem Projekt ******* unterstützen wir Jungs und Mädchen, die ihren Traum leben und ihr Hobby, ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf machen wollen. Wir bieten vom gezielten Individualtraining, über das Mentalitätscoaching, Fitness- und FMS-Testung, stärkenden Trainingslagern, Spielanalysen, Scouting bis zur Vermittlung von Probetrainings eminent wertvolle Dienstleistungen an. Sehr gerne erläutern wir Ihnen in einem kostenlosen Strategiegespräch, wie die individuelle Förderung Ihres Kindes konkret aussehen kann.

    ******* 💪 💪 💪


    Wir werden in den nächsten zwei bis drei Wochen eine Gruppe von 15 Jungs im Alter von 10 bis 12 Jahren zusammenstellen, deren Förderung weit über das normale Maß hinaus geht. Wir werden dieser „Elite-Mannschaft“ unser komplettes Know-how zur Verfügung stellen und das außergewöhnlichste Förderprogramm umsetzen, das es jemals gegeben hat. Es beinhaltet neben der persönlichen Betreuung und dem Eins-zu-Eins-Coaching auch Spiele gegen top Teams und „Länderspiele“. So werden wir im Oktober dieses Jahres nach London reisen und uns mit dem Nachwuchs der Tottenham Hotspur messen.


    Wenn Sie der Meinung sind, das könnte auch für Ihren Sohn ein interessantes Projekt sein, dann vereinbaren Sie doch einfach Ihr kostenloses Strategiegespräch mit uns.


    ******* 💪 💪 💪


    Unser Ziel bei der Förderung dieser „Elite-Mannschaft“ ist klar und konkret. Wir wollen die Jungs dabei unterstützen, zum richtigen Zeitpunkt an ein Bundesliga Nachwuchsleistungszentrum zu wechseln, und sie anschließend dabei begleiten, zu jenen auserwählten Spielern zu zählen, die auch dort bestehen und Fußballprofi werden. Was wir auf diesem zweifellos anspruchsvollen Weg garantieren, die Teilnehmer dieser „Elite-Mannschaft“ werden zu Persönlichkeiten reifen, die auch abseits des Fußballfeldes ihren Mann stehen werden. Sie werden sich insbesondere durch ein starkes Selbstvertrauen, ein hohes Maß an Disziplin sowie eine enorme Motivation und Tatkraft auszeichnen. Geprägt von wertvollen Werten, wie Respekt und Dankbarkeit, werden sich unsere Schützlinge jedoch auch das Wesentliche bewahren: Ihre Spielfreude, ihre Motivation, Begeisterung und Leidenschaft.


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    Unter der Leitung unseres CEO ******* wechselten in den letzten 10 Jahren mehr als 80 Jungs zu Fußballbundesligisten. Er hat Jungs gecoacht, die Eishockeynationalspieler wurden und heute in der DEL spielen, und mit Tischtennisspielern trainiert, die Europameister wurden. Er hat Trainer gecoacht, die heute ihren Traum leben und in den höchsten Ligen Profifußballtrainer sind. Zudem hat er unzählige junge Menschen ausgebildet, die heute erfolgreich im Beruf sind, Führungspositionen inne, Unternehmen gegründet, Bücher geschrieben haben, die für viele Menschen Vorbilder und die zu Persönlichkeiten gewachsen sind. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die einen solchen „Proof of Concept“ vorweisen können.


    Wenn auch Sie Ihren Sohn optimal gefördert wissen wollen, dann sprechen Sie doch einfach unverbindlich mit uns. Wir freuen uns auf ein kostenloses Strategiegespräch mit Ihnen.


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    Ich würde wirklich sehr gerne das Positive daran sehen. Für mich sieht es allerdings so aus, als wolle man unter einem ehrenwerten Vorwand, diesen Teil der Entwicklung lieber an die kleinen Vereine abgeben. Gescoutet wird am am Ende ja doch. Und wenn da dann ein 10 oder 11 Jähriger ist, der besonders heraussticht, dann holen die den da schon raus. Und wenn der erstmal ein oder zwei Altersklassen höher eingesetzt wird.

    Diese ganzen Vereinswechsel finden ja auch schon auf niedrigerer Ebene statt. Da muss nicht erst ein Bundesliga Verein kommen, damit Mama und Papa ihren Kleinen zum anderen Verein schleppen.

    Wir haben was das angeht noch überhaupt nichts vom Verband gehört. In zwei Wochen ist bei uns die Hallen Kreismeisterschaft. Bin gespannt ob da noch etwas kommt.

    Vom Verein kam auch noch nichts. Training findet bei uns wie gewohnt statt.

    Wie bei so vielen Fragen gibt es auch hier kein Patentrezept. Ist immer wieder interessant wie unterschiedlich die Meinungen und Vorgehensweisen sind.

    Ich habe das Gefühl, dass mein Jugendtrainer sich nicht so viele Gedanken machen musste. Alles wird immer mehr professionalisiert, weil dieser Sport mit seiner Wirkung und seinem Budget im Profibereich allen den Kopf verdreht. Das wäre aber schon ein Thema für einen eigenen Thread.


    Ich denke wir werden den einen gemeinsamen Trainingstag in der Woche beibehalten und dann in Gruppen trainieren. Ein gemeinsames Abschlussspiel oder ähnliches ist dann ja auch möglich.

    Warum? Du machst aus zwei in sich weitestgehend leistungshomogenen Trainingsgruppen eine heterogene Trainingsgruppen.

    Wenn es irgendetwas gibt, was die Arbeit auf dem Platz für den Trainer erleichtert, ist es m.E. Homogenität der Trainingsgruppe.

    Bei uns wäre ein gemeinsames Training eher unüblich.

    Womit begründest Du das?

    Vom Gefühl her dachte ich, dass ich mit dieser strikten Aufteilung nach Leistung etwas falsches tun würde. Die Eltern und auch Trainer der zweiten Mannschaft haben einem immer das Gefühl gegeben, man würde sie ausschließen oder schlecht behandeln. Wir sind die Mannschaft mit den "Guten" und der Rest wird in die zweite Mannschaft, die oft verliert abgeschoben. Auch unter den Eltern entwickelt sich da so eine Art Konkurrenzdenken.

    Meine Idee war dann einfach beide Mannschaften näher zusammen zu bringen, um auch Wechsel einfacher zu machen. Zwei völlig für sich stehende Mannschaften in ein und dem selben Jahrgang hielt ich für nicht üblich.

    Die Gesamtsituation sieht so aus, dass wir für jede Mannschaft zwei Trainer haben. Wir haben in der U8 schon angefangen die Spieler etwas nach Leistung einzuteilen. Zwischendurch haben wir auch Spieler, die sich gut entwickelt haben, aus der zweiten Mannschaft hochgezogen in die erste Mannschaft. Dabei entstand bei den Eltern der zweiten Mannschaft Unmut, weil wir sie in diesem Moment ja geschwächt haben. Auch die Trainer der zweiten Mannschaft standen nicht hinter dieser Vorgehensweise! Unsere Idee war dann, die Mannschaften näher zusammen zu bringen, um ein gewisses "Wir-Gefühl" zu schaffen. Ehrlich gesagt ist uns das bis heute noch nicht sehr gut gelungen.

    Im Sommer geht es für uns auf das 9er Feld. Das bedeutet, wir müssen unsere erste Mannschaft wieder mit Spielern aus der zweiten aufstocken. Zwei, drei Neue würden dann erstmal in der zweiten Mannschaft anfangen, damit auch sie auf dem 9er Feld spielfähig sind. Da ist der nächste Stress wahrscheinlich wieder vorprogrammiert.

    Hallo,

    wir haben in unserer E-Jugend älteren Jahrgangs folgendes Problem:

    Durch die Anzahl unserer Spieler sind wir in der Lage zwei Mannschaften zu stellen. Das ist erstmal sehr gut! Das Leistungsniveau beider Mannschaften ist allerdings sehr unterschiedlich. Die erste Mannschaft spielt sehr gut in der Kreisliga mit, während die zweite Mannschaft in der 2. Kreisklasse (zwei Ligen unter der Kreisliga) spielt. Beide Mannschaften wurden anfangs separat trainiert und betreut. Ich habe im letzten Jahr verstärkt probiert dies zu ändern. Wir machen also weiterhin ein Mal die Woche ein separates Training, jedoch auch ein gemeinsames Training.

    Dieses gemeinsame Training wird nun in mancher Hinsicht zum Problem. Es fängt damit an, dass es schwierig wird Übungen zu finden, die einen Teil nicht überfordert, während es den anderen Teil des Teams unterfordert. Das Leistungsniveau ist einfach zu unterschiedlich.

    Dann kommt dazu, dass im Team der zweiten Mannschaft einige Jungs dabei sind, die sich nicht benehmen, nicht richtig mitmachen, die unmotiviert sind und das Training absichtlich stören. Es ist sogar schon zu einer Prügelei zwischen zwei Spielern gekommen. Soetwas kenne ich aus meiner Mannschaft überhaupt nicht!

    Nun kommen Eltern der ersten Mannschaft auf mich zu und äußern ihren Unmut. Es kommen Aussagen wie: "Es macht meinem Kind unter diesen Umständen keinen Spaß mehr" oder "Wenn sich nicht etwas ändert, müssen wir dem Kind zuliebe den Verein wechseln". Mein Verdacht ist ja, dass der Wunsch nach einem Vereinswechsel eher von den entsprechenden Eltern und nicht vom Kind selbst ausgeht.

    Kurz gesagt, die Forderung einiger Eltern lautet: Entweder getrenntes Training oder wir sind weg!

    Ich möchte mich natürlich nicht unter Druck setzen lassen, weil ich eigentlich der Meinung bin, daß Richtige zu tun. Nur, was habe ich für Möglichkeiten? Ein generell getrenntes Training beider Mannschaften ist doch sicher absolut unüblich oder etwa nicht? Macht es bei einem so großen Leistungsunterschied vielleicht doch Sinn getrennt zu trainieren? Trainiert man vielleicht am selben Tag, aber dann in zwei Gruppen? Irgendwie widerspricht das meinen persönlichen Vorstellungen eines gemeinsamen Jahrgangs.

    Vielleicht habt ihr zu diesem Thema eine Idee und Lust sie mir mitzuteilen.


    Gruß!

    wie geht das??? wie lange dauerten die spiele und wie lange das gesamte turnier?!?

    Es werden an einem Staffel Spieltag 2-3 Spiele pro Team gespielt. Wenn man dann einen Spieltag mit nur zwei Spielen a 12 Minuten hat und auch noch ein Team nicht antritt, dann fährst du über eine Stunde mit dem Auto für 12 Minuten. Und Auswechselspieler gibt es auch noch...