Beiträge von Libra

    Was mich an diesem ganzen "Geschäft" ärgert und wundert, ist, dass die Arbeit in den Vereinen in Prinzip abgewertet wird.


    Bei uns im Verein zahlt man auf den Monat ca. 3 Euro Beitrag für ein Kind. Im Vergleich zu anderen Vereinen ist das denke ich eher wenig. Naja, dafür bekommt man nun im Monat 8! Mal Training und die Spiele an den Wochenenden. Es stehen Trainer zur Verfügung, die eine C-Lizenz haben und somit wissen (sollten) was sie tun. Wir Trainer machen das ganze ehrenamtlich und bekommen außer ein paar Euro Fahrtkosten KEIN Geld.

    Jetzt kommen diese Fussballschulen und bieten Training an, das ein VIELfaches unseres Beitrags kostet. Eltern bringen nun ihre Kinder dort hin und erhoffen sich in wenigen Wochen "Akademie" riesen Fortschritte bei ihren Kindern.


    Anderes Beispiel: Alle zwei Jahre kommt ein großer regionaler Verein zu uns und veranstaltet ein Trainingscamp für 100! Euro das Wochenende! Daran nehmen durchschnittlich jedes Mal ca. 100 Kinder teil. Im Klartext heißt das, diese Eltern sind bereit ca. 3 Jahresbeiträge in unserem Verein für ein Wochenende Trainingscamp zu bezahlen.


    Wenn man das alles sieht, fragt man sich halt manchmal, ob seine eigene Arbeit tatsächlich so wenig wert sein soll. Wie rechtfertigt man in diesen Zeiten gegenüber seinen ehrenamtlichen Trainern diese lächerlich niedrigen Vereinsbeiträge, wenn diese am Ende völlig kostenlos ihren Dienst verrichten sollen?

    Mit geht es sicher nicht ums Geld, sonst würde ich dieses Ehrenamt nicht schon so viele Jahre machen. Es nervt mich nur tierisch, dass für diese "Fussballschulen", "Akademien" usw. das Geld plötzlich so locker sitzt und man wohl offensichtlich annimmt, die Kinder würden dort besser ausgebildet werden.

    @Busfallgott


    Deine Aussage mit dem NLZ finde ich gerade lustig. Ich habe nämlich mal öffentlich nachgefragt, wie viele ihrer Spieler schon einen Profivertrag unterschrieben hätten. Ich habe folgende Antwort bekommen:


    ******* ich habe Deine Frage erst jetzt gelesen, daher bitte ich die späte Antwort zu entschuldigen. Es sind einige, die Profiverträge unterschrieben haben und heute in der ersten, zweiten und dritten Bundesliga spielen. Und es wären sicherlich doppelt so viele, wenn wir sie nicht den Bundesliga NLZ überlassen hätten. Doch diesen Fehler begehen wir heute nicht mehr.


    Ich habe mich daraufhin für diese "präzise" Antwort bedankt. Und noch folgendes bekommen:


    Lieber *******, damit Du aufhören kannst, unsere Arbeit länger infrage zu stellen, einige Beispiele für unsere erfolgreiche Arbeit. Umar Saho - Schalke 04, Flavius Daniliuc - FC Bayern München, Nico Mantl - SpVgg Unterhaching, Karim Adeyemi - Red Bull Salzburg...

    Und nur mal so als Randnotiz: Es wird ausdrücklich nach JUNGS im Alter von 10-12 Jahren gesucht. Man hat in den letzten 10 Jahren mehr als 80 JUNGS zu Bundesligavereinen gebracht.


    Ist Frauenfussball nicht lukrativ genug? Nur so ein Gedanke.

    Ein herzliches Hallo,


    in letzter Zeit sehe ich immer und immer wieder Anzeigen von Fussballschulen. Anzeigen, in denen teilweise viel versprochen wird und die Hoffnungen wecken.


    Ich würde gerne mal wissen, ob ich einer von wenigen bin, die diese "Geschäftspraktiken" als unseriös empfinden. Ich denke, dieses Forum ist ein guter Ort, um dieses Thema mal anzusprechen.


    Ich möchte hier mal einen Text einfügen, den ich von einer der besagten Fussballschulen kopiert habe:


    Liebe Eltern, ⚽️ ⚽️ ⚽️


    wir sind auf der Suche nach fußballbegeisterten Jungs im Alter von 10 bis 12 Jahren. Jungs, die permanent den Ball am Fuß haben, vom Kicken nicht genug bekommen und die vielleicht sogar davon träumen, Fußballprofi zu werden. Und wir suchen Väter und Mütter, die den Traum ihrer Söhne fördern und seine Realisierung möglich machen wollen.


    Mit unserem Projekt ******* unterstützen wir Jungs und Mädchen, die ihren Traum leben und ihr Hobby, ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf machen wollen. Wir bieten vom gezielten Individualtraining, über das Mentalitätscoaching, Fitness- und FMS-Testung, stärkenden Trainingslagern, Spielanalysen, Scouting bis zur Vermittlung von Probetrainings eminent wertvolle Dienstleistungen an. Sehr gerne erläutern wir Ihnen in einem kostenlosen Strategiegespräch, wie die individuelle Förderung Ihres Kindes konkret aussehen kann.

    ******* 💪 💪 💪


    Wir werden in den nächsten zwei bis drei Wochen eine Gruppe von 15 Jungs im Alter von 10 bis 12 Jahren zusammenstellen, deren Förderung weit über das normale Maß hinaus geht. Wir werden dieser „Elite-Mannschaft“ unser komplettes Know-how zur Verfügung stellen und das außergewöhnlichste Förderprogramm umsetzen, das es jemals gegeben hat. Es beinhaltet neben der persönlichen Betreuung und dem Eins-zu-Eins-Coaching auch Spiele gegen top Teams und „Länderspiele“. So werden wir im Oktober dieses Jahres nach London reisen und uns mit dem Nachwuchs der Tottenham Hotspur messen.


    Wenn Sie der Meinung sind, das könnte auch für Ihren Sohn ein interessantes Projekt sein, dann vereinbaren Sie doch einfach Ihr kostenloses Strategiegespräch mit uns.


    ******* 💪 💪 💪


    Unser Ziel bei der Förderung dieser „Elite-Mannschaft“ ist klar und konkret. Wir wollen die Jungs dabei unterstützen, zum richtigen Zeitpunkt an ein Bundesliga Nachwuchsleistungszentrum zu wechseln, und sie anschließend dabei begleiten, zu jenen auserwählten Spielern zu zählen, die auch dort bestehen und Fußballprofi werden. Was wir auf diesem zweifellos anspruchsvollen Weg garantieren, die Teilnehmer dieser „Elite-Mannschaft“ werden zu Persönlichkeiten reifen, die auch abseits des Fußballfeldes ihren Mann stehen werden. Sie werden sich insbesondere durch ein starkes Selbstvertrauen, ein hohes Maß an Disziplin sowie eine enorme Motivation und Tatkraft auszeichnen. Geprägt von wertvollen Werten, wie Respekt und Dankbarkeit, werden sich unsere Schützlinge jedoch auch das Wesentliche bewahren: Ihre Spielfreude, ihre Motivation, Begeisterung und Leidenschaft.


    ******* 💪 💪 💪


    Unter der Leitung unseres CEO ******* wechselten in den letzten 10 Jahren mehr als 80 Jungs zu Fußballbundesligisten. Er hat Jungs gecoacht, die Eishockeynationalspieler wurden und heute in der DEL spielen, und mit Tischtennisspielern trainiert, die Europameister wurden. Er hat Trainer gecoacht, die heute ihren Traum leben und in den höchsten Ligen Profifußballtrainer sind. Zudem hat er unzählige junge Menschen ausgebildet, die heute erfolgreich im Beruf sind, Führungspositionen inne, Unternehmen gegründet, Bücher geschrieben haben, die für viele Menschen Vorbilder und die zu Persönlichkeiten gewachsen sind. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die einen solchen „Proof of Concept“ vorweisen können.


    Wenn auch Sie Ihren Sohn optimal gefördert wissen wollen, dann sprechen Sie doch einfach unverbindlich mit uns. Wir freuen uns auf ein kostenloses Strategiegespräch mit Ihnen.


    ******* 🙏 🙏 🙏

    Ich würde wirklich sehr gerne das Positive daran sehen. Für mich sieht es allerdings so aus, als wolle man unter einem ehrenwerten Vorwand, diesen Teil der Entwicklung lieber an die kleinen Vereine abgeben. Gescoutet wird am am Ende ja doch. Und wenn da dann ein 10 oder 11 Jähriger ist, der besonders heraussticht, dann holen die den da schon raus. Und wenn der erstmal ein oder zwei Altersklassen höher eingesetzt wird.

    Diese ganzen Vereinswechsel finden ja auch schon auf niedrigerer Ebene statt. Da muss nicht erst ein Bundesliga Verein kommen, damit Mama und Papa ihren Kleinen zum anderen Verein schleppen.

    Wir haben was das angeht noch überhaupt nichts vom Verband gehört. In zwei Wochen ist bei uns die Hallen Kreismeisterschaft. Bin gespannt ob da noch etwas kommt.

    Vom Verein kam auch noch nichts. Training findet bei uns wie gewohnt statt.

    Wie bei so vielen Fragen gibt es auch hier kein Patentrezept. Ist immer wieder interessant wie unterschiedlich die Meinungen und Vorgehensweisen sind.

    Ich habe das Gefühl, dass mein Jugendtrainer sich nicht so viele Gedanken machen musste. Alles wird immer mehr professionalisiert, weil dieser Sport mit seiner Wirkung und seinem Budget im Profibereich allen den Kopf verdreht. Das wäre aber schon ein Thema für einen eigenen Thread.


    Ich denke wir werden den einen gemeinsamen Trainingstag in der Woche beibehalten und dann in Gruppen trainieren. Ein gemeinsames Abschlussspiel oder ähnliches ist dann ja auch möglich.

    Warum? Du machst aus zwei in sich weitestgehend leistungshomogenen Trainingsgruppen eine heterogene Trainingsgruppen.

    Wenn es irgendetwas gibt, was die Arbeit auf dem Platz für den Trainer erleichtert, ist es m.E. Homogenität der Trainingsgruppe.

    Bei uns wäre ein gemeinsames Training eher unüblich.

    Womit begründest Du das?

    Vom Gefühl her dachte ich, dass ich mit dieser strikten Aufteilung nach Leistung etwas falsches tun würde. Die Eltern und auch Trainer der zweiten Mannschaft haben einem immer das Gefühl gegeben, man würde sie ausschließen oder schlecht behandeln. Wir sind die Mannschaft mit den "Guten" und der Rest wird in die zweite Mannschaft, die oft verliert abgeschoben. Auch unter den Eltern entwickelt sich da so eine Art Konkurrenzdenken.

    Meine Idee war dann einfach beide Mannschaften näher zusammen zu bringen, um auch Wechsel einfacher zu machen. Zwei völlig für sich stehende Mannschaften in ein und dem selben Jahrgang hielt ich für nicht üblich.

    Die Gesamtsituation sieht so aus, dass wir für jede Mannschaft zwei Trainer haben. Wir haben in der U8 schon angefangen die Spieler etwas nach Leistung einzuteilen. Zwischendurch haben wir auch Spieler, die sich gut entwickelt haben, aus der zweiten Mannschaft hochgezogen in die erste Mannschaft. Dabei entstand bei den Eltern der zweiten Mannschaft Unmut, weil wir sie in diesem Moment ja geschwächt haben. Auch die Trainer der zweiten Mannschaft standen nicht hinter dieser Vorgehensweise! Unsere Idee war dann, die Mannschaften näher zusammen zu bringen, um ein gewisses "Wir-Gefühl" zu schaffen. Ehrlich gesagt ist uns das bis heute noch nicht sehr gut gelungen.

    Im Sommer geht es für uns auf das 9er Feld. Das bedeutet, wir müssen unsere erste Mannschaft wieder mit Spielern aus der zweiten aufstocken. Zwei, drei Neue würden dann erstmal in der zweiten Mannschaft anfangen, damit auch sie auf dem 9er Feld spielfähig sind. Da ist der nächste Stress wahrscheinlich wieder vorprogrammiert.

    Hallo,

    wir haben in unserer E-Jugend älteren Jahrgangs folgendes Problem:

    Durch die Anzahl unserer Spieler sind wir in der Lage zwei Mannschaften zu stellen. Das ist erstmal sehr gut! Das Leistungsniveau beider Mannschaften ist allerdings sehr unterschiedlich. Die erste Mannschaft spielt sehr gut in der Kreisliga mit, während die zweite Mannschaft in der 2. Kreisklasse (zwei Ligen unter der Kreisliga) spielt. Beide Mannschaften wurden anfangs separat trainiert und betreut. Ich habe im letzten Jahr verstärkt probiert dies zu ändern. Wir machen also weiterhin ein Mal die Woche ein separates Training, jedoch auch ein gemeinsames Training.

    Dieses gemeinsame Training wird nun in mancher Hinsicht zum Problem. Es fängt damit an, dass es schwierig wird Übungen zu finden, die einen Teil nicht überfordert, während es den anderen Teil des Teams unterfordert. Das Leistungsniveau ist einfach zu unterschiedlich.

    Dann kommt dazu, dass im Team der zweiten Mannschaft einige Jungs dabei sind, die sich nicht benehmen, nicht richtig mitmachen, die unmotiviert sind und das Training absichtlich stören. Es ist sogar schon zu einer Prügelei zwischen zwei Spielern gekommen. Soetwas kenne ich aus meiner Mannschaft überhaupt nicht!

    Nun kommen Eltern der ersten Mannschaft auf mich zu und äußern ihren Unmut. Es kommen Aussagen wie: "Es macht meinem Kind unter diesen Umständen keinen Spaß mehr" oder "Wenn sich nicht etwas ändert, müssen wir dem Kind zuliebe den Verein wechseln". Mein Verdacht ist ja, dass der Wunsch nach einem Vereinswechsel eher von den entsprechenden Eltern und nicht vom Kind selbst ausgeht.

    Kurz gesagt, die Forderung einiger Eltern lautet: Entweder getrenntes Training oder wir sind weg!

    Ich möchte mich natürlich nicht unter Druck setzen lassen, weil ich eigentlich der Meinung bin, daß Richtige zu tun. Nur, was habe ich für Möglichkeiten? Ein generell getrenntes Training beider Mannschaften ist doch sicher absolut unüblich oder etwa nicht? Macht es bei einem so großen Leistungsunterschied vielleicht doch Sinn getrennt zu trainieren? Trainiert man vielleicht am selben Tag, aber dann in zwei Gruppen? Irgendwie widerspricht das meinen persönlichen Vorstellungen eines gemeinsamen Jahrgangs.

    Vielleicht habt ihr zu diesem Thema eine Idee und Lust sie mir mitzuteilen.


    Gruß!

    wie geht das??? wie lange dauerten die spiele und wie lange das gesamte turnier?!?

    Es werden an einem Staffel Spieltag 2-3 Spiele pro Team gespielt. Wenn man dann einen Spieltag mit nur zwei Spielen a 12 Minuten hat und auch noch ein Team nicht antritt, dann fährst du über eine Stunde mit dem Auto für 12 Minuten. Und Auswechselspieler gibt es auch noch...

    Am Wochenende als Spielerpapa wieder durch den halben Landkreis gefahren mit der U7. Eine Stunde Fahrzeit für 24 Minuten Spielzeit. Eine der beiden U7 Mannschaften hatte sogar nur 12 Minuten Spielzeit, weil eine gegnerische Mannschaft nicht da war.

    Moin Moin,

    ich möchte hier mal eine Diskussion zum Thema Heimschiedsrichter anstoßen und erfahren, ob ihr ähnliche Erfahrungen macht.

    Ich möchte gleich vorweg klarstellen, dass ich niemand bin, der die Schuld für Niederlagen beim Schiedsrichter sucht oder Fehlentscheidungen als Ausrede benutzt. Ich bin sehr gut in der Lage Dinge objektiv zu beurteilen und aus den unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Wenn ich eines hasse, dann ist es offensichtliche Ungerechtigkeit.

    Seit die Zeiten der FairPlayLiga für uns vorbei sind und die Heimmannschaft einen Schiedsrichter stellt, fällt mir immer wieder auf, wie diese versuchen durch kleine und manchmal auch große Fehlentscheidungen den Spielverlauf zu beeinflussen. Kommen diese Schiedsrichter vor dem Spiel noch sehr freundlich und kommunikativ auf einen zu, ist während des Spiels auf einmal Schluß damit. Ich bin niemand, der sofort lautstark den Schiedsrichter kritisiert. Es gibt aber manchmal Dinge, die man auch während des Spiels mal in aller Ruhe ansprechen kann und sogar muss! Zum Beispiel dann, wenn ganz klar gegen das Regelwerk verstoßen wird und es keinen Ermessensspielraum gibt. Ich möchte ein paar Beispiele aus den letzten Spielen aufzählen:


    Der Torwart des Gegner schießt den Ball über die Mittellinie. Unser Abwehrspieler lässt den Ball ca. 1.5m in der eigenen Hälfte abtropfen und wartet auf den Pfiff. Der Ball landet beim Gegner, der sofort Richtung Tor stürmt und verwandelt. Der Schiedsrichter gibt das Tor! Ich spreche den Schiedsrichter im ruhigen Ton an und sage ihm, dass der Ball über die Mittellinie gespielt wurde. Keine Reaktion. Ich spreche ihn nochmals an und sage, dass ich das für zukünftige Aktionen gerne klären würde und das der Ball nicht über die Mittellinie gespielt werden dürfe. Keine Reaktion. In der Halbzeit gehe ich direkt zu ihm und spreche ihn direkt an, so das er mir nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Nun sagt er, der Ball wäre ja nur "so ein kleines Stück" über der Mittellinie gewesen und außerdem wäre es ja "Vorteil" gewesen, weil unser Abwehrspieler am Ball war. Zur Erinnerung, unser Abwehrspieler ließ den Ball abtropfen. Ich war fassungslos über diesen Versuch einer Rechtfertigung.


    In einem anderen Spiel stand es kurz vor Schluß unentschieden. Unser Stürmer schießt kurz vor dem 16er aufs Tor. Ein Gegenspieler, der zwei Meter vor ihm steht, wehrt den Ball im 45 Grad Winkel, also unverkennbar, zur Ecke ab. Der Schiedsrichter entscheidet auf Abstoß und ist nach dieser Entscheidung null gesprächsbereit. Viele andere offensichtliche Fehlentscheidungen zu unseren Ungunsten, die am Ende Spiel entscheidend waren, gingen dieser Entscheidung voraus. Er wollte uns diese letzte Chance auf einen Sieg ganz einfach und offensichtlich verwehren.


    In einem Spiel läuft der gegnerische Spieler auf unseren Torwart zu. Unser Torwart kommt raus und springt mit den Händen zuerst auf den Ball. Alle freuen sich über die gute Aktion und unser Torwart will abwerfen. Aber nicht mit diesem Schiedsrichter. Der gibt nämlich zum Unverständnis aller, Elfmeter. Ich gehe zum gegnerischen Trainer, rede mit ihm. Doch der zuckt nur mit den Schultern.


    Ich könnte noch zig Beispiele nennen. Einige von euch werden wahrscheinlich sagen, dass man solche Spiele auch so gewinnen muss, wenn man besser ist. Unsere Liga ist mittlerweile sehr ausgeglichen, so das eigentlich jeder jeden besiegen kann. Und genau dann fallen solche Entscheidungen ins Gewicht. Ich halte diese ganzen Vorfälle nicht für Zufall. Ich sehe eine klare Strategie bei vielen Heimschiedsrichtern. Unwichtige Entscheidungen, weit vom eigenen Tor weg, gerne mal für den Gegner pfeifen. Schlüsselsituationen immer für die eigene Mannschaft, selbst wenn die Entscheidung nicht zu rechtfertigen ist. Bei Nachfragen wird sofort "zu gemacht" und es wird einfach nicht reagiert.

    Trotzdem soll man den Kindern noch ein Vorbild sein, nicht über den Schiedsrichter meckern. Man muss die Eltern, die diese Ungerechtigkeiten ja auch sehen, zum ruhig bleiben bewegen, obwohl man selber manchmal am liebsten explodieren möchte. Macht man den Mund nämlich auf, ist man der Verein, der nicht verlieren kann und die Schuld beim Schiedsrichter sucht.


    Ich würde mich über eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema freuen.

    Heute wieder ein Auswärtsspiel mit meiner E-Jugend bestritten. Ich wünsche mir so sehr die FairPlayLiga zurück. Was wir diese Saison Auswärts verpfiffen werden geht auf keine Kuhhaut mehr. Ich habe diese von den Auswärtsmannschaften gestellten Schiedsrichter, die keine Möglichkeit auslassen ihrem Verein einen Vorteil zu verschaffen, so satt. Am Ende ist man noch der Verein, der nicht verlieren kann und nur mit dem Schiri meckert.

    Moin Moin,

    am Wochenende ein Auswärtsspiel mit einem vor Anpfiff überfreundlichen, jungen "Heim"schiedsrichter. Fragt nicht wieso, aber war mir direkt suspekt.


    Ich versuche was den Schiri angeht immer ruhig zu bleiben. Auch in diesem Spiel habe ich dem Frieden zu liebe viele Entscheidungen runtergeschluckt. Ich bin wirklich niemand, der die Schuld nach einem nicht gewonnenen Spiel beim Schiri sucht. Und um es gleich vorweg zu sagen, das Spiel ging unentschieden aus.

    In diesem Spiel war es so offensichtlich, dass der Schiri versuchte das Spiel zu Gunsten unseres Gegners zu drehen, dass es sehr sehr schwer war ruhig zu bleiben.


    Es ging im Detail um viele Abseits Entscheidungen, bei denen er nie auch nur annähernd auf Höhe war. In der zweiten Halbzeit habe ich mich so positioniert, dass ich unsere Stürmer auf gleicher Höhe im Auge habe. Was dieser Schiedsrichter an Kontern weggepfiffen hat, wo unsere Stürmer noch einen halben Meter Luft zum Abseits hatten, war sagenhaft. Mehr als an der Seite zu stehen und zu sagen: Es war kein Abseits, kann man nicht.

    Nach einem Konter des Gegners, den unser Torwart nach einem zu weit vorgelegten Ball des Stürmers super verhindern konnte, gab er Elfmeter! Unser Torwart ist mit beiden Händen vor dem Stürmer am Ball, begräbt den Ball unter sich und der Stürmer fällt über unseren Torwart. Keiner sagt etwas, der Torwart will abwerfen, der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Wir fallen aus allen Wolken und selbst der Trainer des Gegners reagiert auf die Szene angesprochen nur schmunzelnd mit einem Schulterzucken. Der Schiedsrichter, vor dem Spiel noch so kommunikativ, reagiert auf nichts. Ich frage ihn im ruhigen Ton, wie er den Elfmeter begründet und dreht sich nicht mal zu mir um. Keine Reaktion, keine Antwort.

    Kurz vor Ende drängen wir auf den Siegtreffer. Unser Stürmer schießt innerhalb des Sechzehners auf das Tor. Ein gegnerischer Spieler bekommt den Ball unübersehbar an das Bein und klärt zur Ecke. Der Schiedsrichter entscheidet auf Abstoss! Unser Stürmer fängt an zu weinen, als er vom Schiedsrichter angesprochen wird. Dieser sagt nämlich zu unserem Spieler, er wäre der letzte am Ball gewesen. Ich spreche den Schiedsrichter nochmals an und frage ihn, warum er uns die Ecke nicht gibt. Keine Reaktion.

    Nach Anpfiff gab es viele Tränen. Die Kinder fühlten sich betrogen. Und das, obwohl ich als Trainer noch zurückhaltend war. Selbst Kinder merken, wenn etwas nicht stimmt.

    ...ist da "raues Vokabular" dabei? :/

    Verstehe nicht worauf die Frage abzielt. Da ist auf jeden Fall dabei, dass wir keine Schimpfworte benutzen und uns gegenseitig nicht beleidigen. Sicherlich sollte das selbstverständlich sein, aber manchen Kindern muss man es anscheinend doch noch erklären.

    Hallo allerseits,

    die neue Saison steht vor der Tür und das Wechselkarussell dreht sich. Meine U11 bekommt zur neuen Saison einen neuen Spieler, der fussballerisch richtig viel mitbringt. Sportlich wird uns dieser Spieler sehr verstärken. Allerdings scheint er einen schwierigen Charakter zu haben. Er ist sich seiner spielerischen Stärke sehr bewusst und tritt dementsprechend selbstbewusst, fast überheblich auf. Sein Vokabular ist außerdem ziemlich rau. Es kam nun schon zu Gesprächen zwischen ihm und Spielern meiner Mannschaft. Dabei machte er Äußerungen, dass er diesen oder jenen unserer kommenden Gegner f..... will.

    Ich habe nun Bedenken, ob dieser Spieler unserer Mannschaft wirklich gut tut. Andererseits ist es natürlich auch eine Herausforderung so einen Spieler zu integrieren. Ich stelle nun Überlegungen an, wie ich die Sache angehe. Führe ich ein Einzelgespräch? Spreche ich unsere Verhaltensregeln nochmal zu Saisonbeginn vor der ganzen Mannschaft an? Oder warte ich erst mal ab und schaue wie er sich beim Training verhält?

    Habt ihr Erfahrung mit solchen Spielern von denen ihr berichten könnt?


    Gruß!