Beiträge von maider187

    Trainer91

    Bei mir war es nicht nur weil er der Kasperl war sondern weil er so viel Potenzial hat und dieses durch sein rumalbern nicht abgerufen hat. Deswegen habe ich ihm Verantwortung umgehängt damit er reift.

    Mittlerweile trainiert er fallweise mit seinen 13 Jahren in der U23 mit und besticht auch dort mit seiner Technik und Schnelligkeit.

    Hat auch ein Vorbereitungsspiel in der U23 bestritten und bekam von allen Seiten großes Lob ausgesprochen. Die Gegner waren sehr erstaunt als ich Ihnen sagte das der Bursch erst 13 Jahre alt ist.

    Naja, du bekommst ja nur die Basics dargelegt, mach du was draus. Wechsle die Farben gegen bunte Gegenstände, Dinge oder sonst was aus.

    Du wirst auch nach einiger Zeit von den meisten Büchern enttäuscht sein weil nimmer viel Neues drinnen steht.

    Was ich dir empfehlen kann ist Mathias Nowak, Chaos Spiel (Pizza, Pommes zb), da bekommst wieder einen ganz andern Zugang obwohl es am Ende auf das gleiche rausläuft. --> Schnelller Kopf

    Ich verwende zb auch UNO Karten für den Schulterblick bei Passübungen. Kann man dann soweit treiben das man bei grader Zahl den linken, bei ungerader den rechten Laufweg nimmt und bei 0 komplett die Richtung wechselt.

    Irgendwann kommt die Zeit wo sich alles nur noch widerholt, da musst du dann dein spezielles Ding draus machen und deine Anforderungen einfließen lassen.


    Suche auf Youtube auch nach overload Training, da gibts auch viele gute sachen, oder Joner 1vs1.. hunderte möglichkeiten :/:P;)


    finest dann solche sachen wie

    suchst du etwas bestimmtes?

    Sicherlich kanntest/kennst du deinen Spieler gut genug um einschätzen zu können, dass dein Vorgehen Aussicht auf Erfolg hat.

    Leider nicht, ich kannte den Spieler genau drei Wochen.


    Möglicherweise fühlte er sich unterfordert während des Trainings und du hast ihn, durch zusätzliche Aufgaben/Verantwortung, diesen Gedanken vergessen lassen.

    es war eher die Aussicht auf scheitern weil die Burschen zuvor noch nie so trainert hatten.

    Wie macht man dies aber bei Kindern die gar nicht anwesend sind?

    Schwer, ich habe mir angewöhnt nur noch, um die zu kämpfen, die auch wollen, klar gebe ich einen Spieler, der nicht will, nicht auf aber das kommuniziere ich auch vor dem Team offen, dass diejenigen Spielzeit bekommen, die bereit sind sich zu "Quälen", sprich mitziehen und sich entwickeln wollen.



    Ich denke jedoch das Spieler-papa noch viel Arbeit vor sich hat. Es schadet auch nicht den Kids in dem Alter Verantwortung zu übertragen. Was klar kommuniziert werden muss, ist ihre Stellung im Team, die Erwartungen an sie und ob sie mitziehen will, Ja oder Nein. Ein Ziel anbieten, auf das sie hinarbeiten kann und ihr das Gefühl geben sie wird verstanden.

    Es ist ein geben und nehmen, ich verlange etwas und gebe auch etwas, noch dazu muss ich auch selbst Fehler eingestehen vor dem Team. Macht mich Menschlich und zugänglich und zeigt den Kids auch, dass es Ok ist Fehler zu machen und es kein Zeichen von Schwäche ist, dieses auch zuzugeben.

    Noch dazu merken sie das man nicht der typische rechthaberische Erwachsene ist der ihnen immer sagt was richtig und falsch ist.

    SG-Nr8

    Sicher kann es in die andere Richtung gehen nur denke ich mir wenn es jemanden eh schon egal ist wird es nicht viel bringen ihn zu bestrafen mit etwas das ihm egal sein dürfte.

    Wenn ihr Fußball so mega Spaß machen würde, wäre sie auch auf jeden Training. Vielleicht ist unter der Woche niemand zuhause der ihr Dampf macht aber am WE schon, oder bevor sie Zeit mit den Eltern verbringt dich lieber am Platz geht :/

    Sind alles nur Mutmaßungen aber ich denke wenn jemand nicht mag ist bestrafen sicher auch kontraproduktiv

    Ich hatte einen ähnlichen Fall, jedoch ist der nicht vom Training fern geblieben, sondern hat das Training so massiv gestört, das es fast unmöglich war zu trainieren. Noch dazu so wie bei dir der „Star“ der Mannschaft. Ich bin das Ganze dann von der anderen Seite angegangen, habe ihm Verantwortung übertragen, ihm bewusst gemacht das er aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten eigentlich ein Vorbild ist und sich andere im Team an ihm orientieren.

    Und um ihm das zu verdeutlichen habe ich kurzer Hand den Kapitän aus ihm gemacht.

    Natürlich hat das Team hinterfragt, warum der Kasperl jetzt ihr Kapitän ist?

    Ich habe der versammelten Mannschaft meine Gedankengänge erklärt und diese mit ihnen besprochen. Zuerst waren einige Skeptisch weil sie es ihm nie zugetraut hätten aber er hat die Kurve bekommen. Hat zwar fast 7 Monate gedauert, aber mittlerweile ist er einer, der vorangeht, das Team mitreist und Spiele entscheiden kann. Er ist zu einem Leader geworden, der sich seiner Rolle bewusst ist. Er blödelt nach wie vor herum aber alles im Rahmen.

    Ich denke, mit Sanktionen wird man in diesem Fall nicht weit kommen, eher versuchen eine Vertrauensbasis zu schaffen, der Spielerin das Gefühl geben verstanden zu werden. 13 Jahre ist grad das schlimmste Alter, Veränderungen im Privaten und schulischen Bereich, neue regeln, neue Schulzeiten und dann immer diese Bevormundung durch Erwachsene…

    Wenn, du es schaffst ihr ihre Rolle im Team klar zu machen und zumindest 1x die Woche auf das Training zu kommen hast du schon viel gewonnen. Wenn du keine Chance hast so zu ihr durchzukommen, wirst es auch mit Sanktionen nicht schaffen. Der Trotz ist dann größer als die Vernunft und in der heutigen Zeit leider nix einfacher als den Verein zu wechseln…

    Wie wertet man so ein Spiel aus ?

    gar nicht, du bist im KIFU zuhause. Wie du schon sagst --> Physisch und Psychisch weiterentwickelt. Ich bin kein Freund von eurem gemischten Alterssystem. Es ist bei uns Jahrgangsgleich schon ein Wahnsinn wenn zwischen den Spielern 6-10 Monate Altersunterschied liegen.

    Das sind je nach Altersstufe oft 2-3 Jahre Entwicklungsstand.


    Ich habe solche Sachen so gelöst das ich den Kindern klar machte das es eigentlich zu 90% mit einer Niederlage zu rechnen ist wenn man dem Gegner versucht Körperlich etwas entgegenzusetzen jedoch kann man mit Spielwitz, Geschwindigkeit und Handlungsschnelligkeit auch solche Teams schlagen.


    Um das den Kids zu verdeutlichen, lasse den Stärksten gegen den schwächsten Armdrücken.

    Im Anschluss soll der kleinste und wendigste Spieler den größten Jagen und fangen, dann umgekehrt davonlaufen.


    Wenn das erledigt ist, erarbeite mit den mit den Kids gemeinsam die einzig richtige Antwort durch gezielte Fragestellung.


    Und schon haben die Kinder ein mittel gegen einen schier hoffnungslosen Gegner zu gewinnen.

    Nun gilt es das ganze in dein Training einfließen zu lassen. Zauberwort Koordination und Handlungsschnelligkeit, wenn das sitzt, kommt die Technik ganz alleine denn der Kopf muss sich nimmer auf seine Gliedmaßen (Körper) konzentrieren sondern hat Zeit für den Ball und das Spielfeld (Gegner und Mitspieler)


    Und zum Thema Schuldzuweisung... jeder macht Fehler, derjenige der glaubt keine Fehler zu machen soll es sagen oder die Hand heben. Der oder diejenigen die jetzt die Hand heben haben genug Selbstvertrauen für etwas angebrachte "Kritik" und vertragen es auch wenn man ihnen kurz 1-2 Fehler aufzeigt, bedeute aber nicht bloßstellen. Situation vom Match ansprechen die man hätte müssen anders lösen und der AHA -Effekt kommt ganz von alleine.

    Jedes Spiel und jedes Training ist da um Fehler zu machen jedoch muss man daraus lernen. Das wiederum geschieht aber nur wenn du den Kindern nicht dir richte Antwort in den Mund legst sondern die Antwort von ihnen kommt. Sprich zur Seite nehmen (wegdrehen vom geschehen so das du seien ganze Aufmerksamkeit hast. Blickkontakt fordern), und gezielt fragen warum das war, was man anderes hätte machen könne usw..

    Den Kids muss klar sein das es kein falsche Antwort gibt, du steuerst die Antworten und wenn es fünf fragen braucht um die richtige Antwort zu bekommen soll es so sein.

    Es darf den Kinder nicht peinlich sein eine falsche Antwort zu geben, deswegen wegdrehen von der Gruppe, vom geschehen und allen Kindern muss bewusst sein das sie Fehler machen dürfen, dann gibt es auch keine Schuldzuweisungen.


    Und zu aller Letzt, suche dir einen Gegen mit dem ihr auf Augenhöhe seid (am besten immer knappe Niederlagen) und auch Fußball spielen lässt, also keinen Bolz-Trainer. Nun schau das ihr so oft wie möglich gegeneinander spielt, entweder neben dem normalen Trainingsbetrieb oder anstelle. Das hilft den Kindern weit mehr als jedes Training.

    ach du meintest MINDESTkontakte??? ich war von MAXIMAL 2 Kontakten beim Lesen ausgegangen....

    Bei Nagelsmann geht es ja um die Mindestkontakte.

    Alles klar..

    Aso, nein. Ich meinte damit Ballannahme mit links schon auf den rechten Fuß legen (prallen lassen) damit mit dem nächsten Schritt (Kontakt) schon wieder ein sauberer Pass gespielt werden kann.

    Kommt eben drauf an in welche Richtung ich mich als Spieler bewegen möchte.

    Nur mal zur Erinnerung:
    Es geht hier um B-Jugend, unterste Spielklasse.
    90% der Spieler (und ich befürchte auch Trainer) verstehen unter Doppeln "Zwei auf einen!" Gerade deswegen vertrete ich ja die These, dass man mit E- und D-Jugendthemen, die bislang nicht vermittelt wurden, 'ne Menge erreichen kann.

    das geht alles in einem Aufwasch, die Burschen sind alt genug um einen Crash-Kurs zu erfahren. Das einzige ist, dass der Trainer viele Coachingpunkte hat und viele Unterbrechungen machen muss um den Burschen die Fehler aufzuzeigen. Einem 16 Jährigen kann ich im Schnellverfahren die Punkte erklären und die Spielformen so anpassen das er sie schnell intus hat. Spiel 3 vs 2 auf Liniendribbling zb. da kann ich schon das doppeln, verschieben, Deckungsschatten usw. Unterbringen. Und wenn die Burschen merken das es ein qualitativ hochwertiges Training ist, wird auch die Bereitschaft steigen sich mehr den A*** aufzureißen. Zumindest habe ich das jetzt 2x in 2 Jahren erfahren dürfen. U14 und U23, beides in der untersten Spielklasse Österreichs

    Deinen Beitrag finde ich gut. Aber zum 2-Kontaktprinzip. Das wird bei Deiner Mannschaft so sein und umsetzbar sein.

    das was sich hauptsächlich in den unteren Ligen abspielt wie Follkao es schön beschrieben hat, dem ist das 2-Kontaktprinzip nicht gerade zuträglich.

    weiter runter geht's bei mir auch nimmer.. ;) aber selbst da verstehen die Burschen das Prinzip wenn ich laut mitzähle bis sie den nächsten Pass spielen können.. ist wider so ein AHA Effekt.


    Man sieht es aber immer wieder. Spieler auf den Flügeln, nehmen ohne Gegnerdruck frontal den ball an, und lassen klatschen. man hat nämlich das 2- kontakt Prinzip gelernt und meint es immer anwenden zu müssen, in der irrigen Annahme, das Spiel werde dadurch schneller.

    ja und nein, kommt auch immer auf die Passqualität an. Spiele ich in den offenen Fuß hat der Spieler fast keine andere Wahl als den Ball Raumgewinnend mitzunehmen.


    Wobei mir dieses Zitat sehr gut gefällt und es ist echt was wahres dran wenn an so drüber nachdenkt wie oft die Körperhaltung zur Passrichtung nicht passt und der Fehlpass schon vorprogrammiert ist


    Eine offene Spielstellung und Ballan/mitnahme in den freien Raum wäre da aber die bessere Option.

    (von zentralen, die aufdrehen könnten, möchte ich erst gar nicht anfangen).

    Stimmt, und so was sollten ja auch die Grundlegenden Dinge sein wenn man schon vom 2 Ballkontakt Prinzip spricht ;). dann gehe ich davon aus das die Jungs wissen was doppeln ist usw. bzw so was dann auch erklärt wird wenn acht Leute 4vs4 spielen und die anderen sechs im 1vs1Liniendribbling spielen um die defensive Indiv. Taktik zu schulen.

    hoeness2 ,


    du hast schon viele wertvolle Tipps bekommen und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das es reicht alles über Spielformen zu machen.

    Versuche in Spielformen zu erklären wie wichtig die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen sind, warum man Anspielstationen benötigt, wie wichtig eine saubere Ballmitnahme (Raumgreifende Bewegung), das zwei Kontakt Prinzip ist und du wirst schnell Glücklich werden.

    Mir hat auch sehr viel geholfen die Spiele zu Filmen, so habe ich noch leichter sehen können woran es mangelt wie zb. die Stürmer kommen bei Ballverlust nimmer zurück, die Verteidiger rücken nicht nach, die Ballferne Seite rückt nicht oder geht bei Angriffen nicht mit. usw... und der AHA Effekt war auch sehr groß als die Burschen und Mädls gesehen haben wo noch Verbesserungspotential ist.


    Anhand dieser Erkenntnisse kannst locker leicht jede Spielform mit einer Prov. Regel so anpassen um das gewünschte zu erzwingen.

    • Verteidiger rücken nicht raus (Tor zählt erst wenn alle über der Mittelleine sind)
    • Stürmer gehen nicht zurück (Tor zählt doppelt wenn sich noch ein Spieler in der gegnerischen Hälfte befindet)
    • Diagonale Spielverlagerung (teile das Spielfeld (4Tore) mit einer vertikalen Linie, Tor Zählt nur wenn zumindest einmal im Angriffsdrittel der Ball diagonal gespielt wird)
    • usw...
    • Torschusszonen (ansonsten wird nur noch gebolzt wenn die Kraft weg ist)
    • nur mit Liniendribbling spielen, schult das 1v1 du ist enorm Kraftaufwendig. Kannst in der Zone machen wo du dem Schwerpunkt setzt, am Flügel oder in der Mitte

    Regeln ohne Ende, deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich spiel prinzipiell so viel wie möglich auf vier Tore um das Spiel so flüssig wie möglich zu gestalten (meine Art von Funinio).


    Weitere Schwerpunkte sind Koordination, Sprungkraft (Hürden baue ich gerne ein) und zwei Ballkontaktprinzip.


    Und für die Anfangs faulen Burschen --> kleine Spielfelder, wenig Spieler und kurze Spielzeiten. So zwingst auch die faulen sich zu Bewegen und eine Grundfitness anzueignen. Rondos sind da ganz nett um mal den Schweinehund zu bezwingen

    Coach31 ich lasse den Spieler es ja nicht absichtlich falsch machen aber 2 Sekunden bevor die Aktion startet „Achtung“ rufen, zu mehr hast ja in 2 Sekunden nicht Zeit ist ja auch nicht zielführend, oder?

    Ich glaube in der Aktion das ich den Spieler eher störe als helfe wenn ich zwei Sekunden vorher namentlich reinrufe. Es gibt auch etliche Studien die besagen das solche zu und reinrufe als störend und nicht Zielführend wahrgenommen werden.


    https://www.dfb.de/trainer/art…mpf-richtig-coachen-2214/


    Da macht es mehr Sinn die Situation direkt danach anzusprechen oder in der Halbzeit aufzuarbeiten.

    Wenn es zu oft passiert muss man im Spiel eine Möglichkeit finden um es verständlich rüberzubringen...


    Unterm Strich wollen wir beide auf das selbe raus, nur hat jeder eine andere Blickrichtung und anderen Zugang und das ist gut so.


    Und ja ein Trainer der wie angewurzelt dasteht oder sitzt, ist vermutlich auch nicht der richtige. Anderseits gibt es sehr viele unterschiedliche und sehr erfolgreiche Trainertypen dass man das sicher nicht so pauschal beurteilen kann was nun wirklich besser oder schlechter ist.


    Edit: außerdem wer sagt das der AV falsch steht, vielleicht haben sich der IV und der AV abgesprochen das der IV die langen Flugbälle nach vorne zum AV klärt und somit schneller umschalten können ☝🏻🤷🏼‍♂️.

    Coach31


    ich habe nicht geschrieben ich sitze auf der Tribüne, ich habe gefragt was hält dich davon ab auf der Trainerbank zu sitzen und dir Notizen zu machen als ob du auf der Tribüne sitzt. Wer sagt das ich nicht angespannt bin? Sicher bin ich angespannt aber trotzdem kann ich meine Gefühle und Emotionen kontrollieren und mich auf das wesentliche im Spiel konzentrieren, die Mannschaft und nicht den Ball.

    Wie schon gesagt, ich verfolge nicht die Ball Aktion sondern das rundeherum und das bedeutet für mich In Game Coaching. Spiel lesen ist eher ein unglücklich gewähltes Wort, denn das was du mit der Aktion beschreibst hat eher was mit Antizipation zu tun und das kann jeder Spieler lernen.

    Mir geht es um den Begriff des Spiel lesens im Spiel. Eine Aktion des Gegners zu sehen, bevor sie passiert. Beispielsweise deine ballfernen Spieler anzuweisen mit Tempo nach hinten zu arbeiten, weil 1-2 Sekunden später eine Diagonalball des Gegners genau in diesen Raum. Kommt.

    Das lässt sich für mich sehr schwer am großen Platz Coachen weil die Aktion unmittelbar bevor steht und ich nicht in 2 Sekunden vermitteln kann was jetzt kommt, noch dazu würde ich den Spieler aus seiner Konzentration holen und komplett aus dem spiel nehmen. Mir wäre es da wichtiger wenn er überlaufen wird das er sofort nach hinten zum doppeln ansetzt und den IV hinterläuft um dessen Position einzunehmen um nochmals ausgespielt werden zu müssen. (Gruppen / Individualtaktik)



    Das was Eingangs gefragt wird hat eher taktische Hintergründe wie zb wie ich es erlebt habe das der Gegner sehr tief steht und bei Ballgewinn weit und schnell auf die Stürmer spielt aber dabei nicht nachrückt. So habe ich mein Team angewiesen

    1. Der zweite IV muss sich bei den hohen Bälle sich sofort fallen lassen damit wir nicht in Laufduelle entwickelt werden und als ganzer Verbund etwas tiefer stehen, jedoch nicht so tief das der Abstand zwischen Verteidigung und Mittelfeld abreist
    2. Die Stürmer die IV Anpressen um den weiten Ball zu verhindern oder unsauber zu spielen
    3. Bei Ballgewinn sofort die Mitte zu bespielen weil hier massive Löcher sind weil der Gegner nicht aufrückt

    Oder wir führen mit einem Tor Vorsprung und der Gegner drückt auf den Ausgleich und baut das Spiel immer über die Mitte auf. Doch wir haben dort keine Zugriff, Anweisung an die zweiten Stürmer, fallen lassen und die Mitte dicht machen damit der Gegner den Ball über die Seite spielen muss. bzw so anlaufen das der Pass in die Mitte nicht möglich ist.

    Oder deine Mannschaftsteile darauf hinzuweisen, dass sie kompakter stehen müssen und das auch klar anzusagen, wenn die Abstände zu groß sind.

    das ist für mich In Game Coaching



    Das was du meinst ist immer noch scouten.

    Mein Beispiel mit Tablet und TV sollte dazu dienen das man sehr wohl lernen kann sich nicht auf den Ball zu konzentrieren sondern auf das Spielfeld und mit der Kameraperspektive vom Dach hat man sehr schön gesehen was sich überhaupt neben dem Hauptdarsteller (Ball) so alles abspielt. Ob man dann sieht was passiert ist eine andere Sache..


    Das kann man auf die Bank mitnehmen und auf sein Team ummünzen.


    Scouten kann ich Spieler im Match die ich gerne hätte oder über die ich ein Spielerprofil erstellen möchte, bzw. vorab einen Gegner um mir einen Matchplan zurecht zu legen.


    Aber im Spiel versuche ich Muster des Gegners zu erkennen um seine Taktik/Spielweise herauszufinden um darauf reagieren zu können wenn mein Matchplan nicht funktioniert und wir keinen Zugriff auf das Spiel haben.. und das kann ich nur wenn ich das ganze Feld beobachte und nicht den Ballführenden Spieler... und wenn ich drauf reagieren kann ist das für mich In Game Coaching.. kann aber auch sein das ich komplett falsch liege.:/


    Aber ja, jedem das seine.


    Edit: und wenn ich dann im CL-Finale stehe und der generische Trainer soll meine Anweisungen, Systemumstellung nicht mitbekommen schreibe ich einen Zettel und sage dem Spieler den ich ihm gegeben habe, lass ihn dir aber nicht wegnehmen 8o:D:D:D

    Du schreibst als Trainer ist man viel angespannter, man sitzt nicht auf der Tribüne und macht sich Notitzen..

    Deswegen frage ich warum kann man nicht ruhig auf der Bank sitzen und sich Notizen machen? Ähnlich wie auf der Tribüne?

    Warum hat man Stress?

    Warum steht man am Spielfeldfrand?

    Muss man das wirklich?

    Weil man in der Aktion ist und nicht im Spiel. Hört sich jetzt etwas komisch an aber ich meine damit man fiebert mit dem Spieler mit, sieht man schön wenn der Trainer manchmal versucht den Ball selbst ins Tor zu spielen, egal ob mit dem Fuß oder dem Kopf ☝🏻.

    Und das kann man sehr wohl lernen...


    Mein bespiel beruht darauf das man es so etwa lernen kann, ich könnte viel von den Übertragungen mitnehmen. Alleine schon wenn man sieht wer die Zielperson beim Abschlag oder Ausschuß ist, wer auf den zweiten Ball geht und wer auf den weitergeleiteten Ball lauert. Selbst da kann man schöne Muster erkennen. Und das kann man mitnehmen und dann selbst darauf achten wir sich sein Team verhält, geht aber nur wenn ich mich auf die Zielperson und seine Aktion achte sondern auf seine Mitspieler im Umkreis.

    Einwurf zb. Ist eine sehr heikle Situation wenn sich der zweite IV nicht etwas nach hinten absetzt und die Tiefe sichert. Fällt dem Aktionsgebundenen Trainer selten bis gar nicht auf weil er den Kontakt zum Gegner fordert.

    Beispiel aus der U7, dort hatte ich immer ein Kind das beim fangen spielen abseits Stand und nie „aktiv“ mitmachte. Ich dachte mir immer sie ein fauler Socken bis mich ein Kollege aufforderte ihn genau zu beobachten. Und was stellte ich fest? Der Lauser hat das Spiel gelesen und sich immer still und heimlich auf die gegenüberliegende Seite des Fängers bewegt aber nicht am letzen Drücker sondern bedacht und in aller Ruhe 🤷🏼‍♂️💪🏻💪🏻💪🏻

    coach 31, warum kann man nicht ruhig dasitzen und sich Notizen machen?

    Ich habe für mich seid dem Wechsel auf das Großfeld gelernt nicht die Ballaktionen sondern das drum herum zu beobachten.

    Bei der letzten WM hat der ORF in Österreich die Optionen beim Streamen gehabt, das Spiel von der Dachkamera aus zu verfolgen... das war sehr interessant und hat mir sehr gut gefallen. Ich habe dann am Tablet das Match geschaut und zeitgleich habe ich den Fernseher laufen lassen wenn ich die Szenen direkt sehen wollte.

    Positiver Nebeneffekt bei der Dachkamera war, das es keinen Komentator gibt, für sind a Drama in Österreich 🤦🏼‍♂️🤣🤣🤣

    Kaputt schießen kannst die nicht. Wenn sie mit voller Wucht an der Seite getroffen werden verrutschen sie ganz leicht aber dadurch das sie im Rasen stehen rutschen sie eher schwer. ich kann sie gerne mal abwiegen wenn du magst.