Alles für den Sieg?

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  • Ich sehe es so, dass der Wettkampf die Kontrolle des Trainings ist. Im Wettkampf steht natürlich das Anwenden des Erlernten und der Spaß im Vordergrund. Man muss nicht immer trainieren, "lass sie kicken", wenigstens am Spieltag.

  • Man muss nicht immer trainieren, "lass sie kicken", wenigstens am Spieltag.

    Öhm, bei mir kicken sie im Training...


    Wer freilich seine Kinder in Reihen aufstellen lässt, 1-2 Aktionen und dann wieder anstellen, wird das als Vorbereitung zum Spiel sehen. Die auf Spielformen setzen, dürften das Spiel dann wohl eher als Fortsetzung ansehen.


    Als mein Kleiner von einem Übungsformentrainer zu einem Spielformentrainer wechselte meinte er nach den ersten Trainings zu mir: "Mama, das macht ja Spaß aber das ist gar kein Training, wir spielen ja fast nur"

  • Das macht ja hoffentlich keiner. Meine Kids kicken auch sehr viel im Training und Anstellen wird so gut es geht verhindert, natürlich!

    Was ich meinte, war im Spieltag (mit Ergebnis, der Spannung, Trikots, Schiri, Zuschauer) muss ich nicht das Training fortführen, sondern lasse sie spielen und kontrolliere damit, ob das trainierte umgesetzt wird. Geht ja auch nicht anders, ich kann ja das Spiel nicht anhalten und Zeitlupe machen.

    Wir sind alle nicht weit auseinander, aber vier Tore statt zwei ist eben ein Ding, was mir nicht sonderlich gut gefällt. Beim Spieltag.

  • Ich sehe es so, dass der Wettkampf die Kontrolle des Trainings ist. Im Wettkampf steht natürlich das Anwenden des Erlernten und der Spaß im Vordergrund. Man muss nicht immer trainieren, "lass sie kicken", wenigstens am Spieltag.

    Und genau dass ist der Hintergrund von der Umstellung auf Funino.

    Gerade die Verbände, wo die Minis und F-Jugend im 6+1 gegen 6+1 antreten, trainieren viele für den Wettkampf.

    Die Jungs machen dann viel Torschuss und möglichst Abschlussspiele 6+1.


    Ich habe es damals schon anders gemacht und meistens im Training Funino und ähnliches gespielt. Sogar vor dem Spiel habe ich teilweise statt dem klassischen Torschuss ein Spiel auf 4 Tore mit Hütchen aufgebaut.

    Und ich sehe erst jetzt, in der D-Jugend, das meine Jungs durchschnittlich ein besseres Spielverständnis als andere Jungs haben. Ich finde sie auch dribbelstärker und auf das Passspiel erscheint mir besser. Verglichen mit anderen mittelguten Kickern ;)

    Die Spiele damals habe ich allerdings häufig verloren. Im Extremfall gegen Mannschaften die hinten nur rausbolzen und dann ab der Mittellinie auf die viel zu großen Tore schießen (im Bezug zum kleinen Torwart).

    Meine Jungs hingegen sollten hinten den Ball flach rausspielen und haben alleine damit viele Gegentore eingefangen.



    Ich bin im Wettkampf-Bereich tatsächlich auch nicht nur für Funino, sondern ich fände 6+1 und Funino-Spieltage als Mischung super.

    Aber solange die meisten Trainer ab dem Mini-Bereich auf Erfolg im normalen Fußball setzen und so trainieren, ist Funino vielleicht die bessere Lösung.

  • Zur Grund zur Spielzeit.

    Ich trainiere auch eine D-Mannschaft Breitensport. Wir haben auch 2-3 schwächere Spieler, einer fällt davon sogar deutlich ab. Die Spieler bekommen trotzdem angemessene Spielzeiten, meistens kommen sie zweimal so ca. 15 Minuten. Den schwächsten Spieler wechseln wir hingegen noch etwas später ein, er kommt dann eher auf 2x 10-12 Minuten.

    Die Spieler sollen nicht direkt merken, dass sie weniger spielen. Sie meckern bislang auch nicht.


    Wenn wir Spiele klar verlieren oder klar gewinnen, dann ist die Entscheidung alle spielen zu lassen richtig.

    Bei knappen Niederlagen und unnötigen Unentschieden, ist es hingegen sehr ärgerlich, wenn man mit den schwächeren Spielern verliert.



    Aber auch die Wahrheit:

    Wir haben zwei Torhüter, wovon ich einen deutlich stärker einschätze. Der zweite Torhüter bekommt aber trotzdem immer eine Halbzeit.

    Und gerade der zweite Torwart hat in den letzten Spielen einen gewaltigen Sprung gemacht. Wenn er nie spielt, hätte er wahrscheinlich die Lust verloren und fehlt dem Verein dann in den kommenden Jahren.

  • Das macht ja hoffentlich keiner. Meine Kids kicken auch sehr viel im Training und Anstellen wird so gut es geht verhindert, natürlich!

    Was ich meinte, war im Spieltag (mit Ergebnis, der Spannung, Trikots, Schiri, Zuschauer) muss ich nicht das Training fortführen, sondern lasse sie spielen und kontrolliere damit, ob das trainierte umgesetzt wird. Geht ja auch nicht anders, ich kann ja das Spiel nicht anhalten und Zeitlupe machen.

    Wir sind alle nicht weit auseinander, aber vier Tore statt zwei ist eben ein Ding, was mir nicht sonderlich gut gefällt. Beim Spieltag.

    Teilweise kann ich sogar nachvollziehen, was Du sagst.

    Ich finde Funino als Trainingsform genial und unverzichtbar.

    Im Spielbetrieb müsste es in meinen Augen tatsächlich nicht unbedingt sein, und Deinen Ansatz das Spiel dazu zu Nutzen die Erfolge des Trainings zu kontrollieren finde ich gar nicht so abwägig.

    Allerdings kann das Spiel dann eben kein 7 gegen 7 sein auf zwei eigentlich zu große Tore sein.

    d.h. in U7 und U9 müssten Anpassungen an Spielfeldgröße, Spieleranzahl und Größe der Tore gemacht werden.

    Wichtig wäre es außerdem, dass es eben nicht nur ein Spiel gibt, sondern so viele Spiele wie nötig sind, dass alle Spieler des Kaders unabhängig vom Ergebnis mit ausreichend Spielzeit bedacht werden können. Positionsrotation versteht sich ja von selbst.

    Da höchstwahrscheinlich eine Vielzahl der Trainer Wege suchen und finden würde diese Wünsche zu umgehen, wenn schon mal zwei Tore auf dem Feld stehen, ist es vermutlich einfacher wenn man Funino auch im Spielbetrieb einsetzt um den Kindern alters- und entwicklungsgerechte Wettkämpfe zu ermöglichen.

  • Die Spiele damals habe ich allerdings häufig verloren. Im Extremfall gegen Mannschaften die hinten nur rausbolzen und dann aber der Mittellinie auf die viel zu großen Tore schießen (im Bezug zum kleinen Torwart).

    Meine Jungs hingegen sollten hinten den Ball flach rausspielen und haben alleine damit viele Gegentore eingefangen.

    Ja, das kenne ich zu gut.


    Bei extra angelegten Funino-Spieltagen gehe ich sogar mit. Das wäre super. Aber nicht als Ersatz. Wobei ich diese Spieltage dann eher als "ernstere" Zusatztrainings sehen würde.
    Bei uns im WFV wird Bambini ja 3vs3 und F-Jugend 4+1 gespielt.

  • Warum wird immer eine angeblich optimale Ausbildung zur Maxime unseres Handelns als Trainer gemacht?

    Also ich weiß nicht, ob es da große Unterschiede zwischen E-D Jugend und alles ab C Jugend gibt
    Aber ich verstehe durchaus mein Job so, dass ich die Jungs entwickeln will. Ich meine, die sind mittlerweile in einem Alter, da können sie auch so einfach kicken gehen etc. Wenn sie aber zu meinem Training kommen, gehe ich davon aus, dass die sich verbessern wollen und dem will ich gerecht werden.
    Zumal sehe ich als Nicht-Vater-Trainer und ehemaliger aktiver Spieler im Herrenbereich halt auch eine "über den Horizont hinausgehende" Aufgabe in meiner Tätigkeit, nämlich gut ausgebildeten Nachwuchs für den Herrenbereich zu schaffen.

    MMn kann man ja davon ausgehen, dass die meisten Kids auch noch im erwachsenen Alter spielen wollen, und das sicherlich erfolgreich.


    Man muss nicht immer trainieren, "lass sie kicken", wenigstens am Spieltag.

    Wer freilich seine Kinder in Reihen aufstellen lässt, 1-2 Aktionen und dann wieder anstellen, wird das als Vorbereitung zum Spiel sehen.

    Also bei mir spielen die Jungs, haben aber auch Übungsformen in den Trainingseinheiten, die sie absolvieren müssen.
    Geht mMn bei technischen Sachen manchmal einfach nicht anders.
    Und auch im Spiel kann man coachen (=/= trainieren). Du gibts ja den Spielern in den passenden Momenten bzw. in der Halbzeit, Tipps und Hilfestellungen, wenn sie was falsch machen.

    Aber ich trainiere auch eine (überwiegend alter Jahrgang) C Jugend

  • Ich meine, die sind mittlerweile in einem Alter, da können sie auch so einfach kicken gehen etc. Wenn sie aber zu meinem Training kommen, gehe ich davon aus, dass die sich verbessern wollen und dem will ich gerecht werden.

    Ich möchte meine Jugendlichen im Training auch verbessern - muss sie mal fragen, ob sie das auch wollen. Ich sehe das nämlich anders. Ich sehe keine (bzw. wenige) D-Jugendlichen, die sich zum Bolzen verabreden und bei den mir bekannten C-Jugendlichen sind das auch wenige - und da überwiegt dann oft auch das "Chillen" mit Ball.

    Und so einfach ist es anscheinend auch nicht mehr "einfach kicken gehen".

  • Ich meine, die sind mittlerweile in einem Alter, da können sie auch so einfach kicken gehen etc. Wenn sie aber zu meinem Training kommen, gehe ich davon aus, dass die sich verbessern wollen und dem will ich gerecht werden.

    Ich möchte meine Jugendlichen im Training auch verbessern - muss sie mal fragen, ob sie das auch wollen. Ich sehe das nämlich anders. Ich sehe keine (bzw. wenige) D-Jugendlichen, die sich zum Bolzen verabreden und bei den mir bekannten C-Jugendlichen sind das auch wenige - und da überwiegt dann oft auch das "Chillen" mit Ball.

    Und so einfach ist es anscheinend auch nicht mehr "einfach kicken gehen".

    Bei uns gibt es nicht mal wirklich die Möglichkeit ohne Verletzungsgefahr bolzen zu gehen.

  • Warum wird immer eine angeblich optimale Ausbildung zur Maxime unseres Handelns als Trainer gemacht?

    Also ich weiß nicht, ob es da große Unterschiede zwischen E-D Jugend und alles ab C Jugend gibt
    Aber ich verstehe durchaus mein Job so, dass ich die Jungs entwickeln will. Ich meine, die sind mittlerweile in einem Alter, da können sie auch so einfach kicken gehen etc. Wenn sie aber zu meinem Training kommen, gehe ich davon aus, dass die sich verbessern wollen und dem will ich gerecht werden.
    Zumal sehe ich als Nicht-Vater-Trainer und ehemaliger aktiver Spieler im Herrenbereich halt auch eine "über den Horizont hinausgehende" Aufgabe in meiner Tätigkeit, nämlich gut ausgebildeten Nachwuchs für den Herrenbereich zu schaffen.

    MMn kann man ja davon ausgehen, dass die meisten Kids auch noch im erwachsenen Alter spielen wollen, und das sicherlich erfolgreich.

    Natürlich soll man als Trainer die Kinder auch individuell weiter entwickeln wollen. Das Ziel hatte ich auch. Aber das ist in dem Alter eben nicht das Wichtigste. Es geht mir um die Philosophie, dass die Kinder über den Bolzplatz hinaus zunächst für den Fußball im Verein begeistert werden sollen. Dazu zu gehören vor allem auch Kameradschaft und gemeinsame Erfolgserlebnisse. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass im Sinne von "Alles für den Sieg" nur die Besten spielen, sondern es geht darum mit allen Kindern eine Mannschaft zu formen.


    Und natürlich soll es im Training auch um mehr gehen als eine Bolzplatz-Zeit zu ermöglichen. Aber die Belohnung für das Training - wo man eben soviel wie möglich Spielformen wie Funino oder Ähnliches mit einem begleitenden Coaching anbietet ist logischerweise der Wettbewerb am Wochenende im klassischen Format. Und ich sehe das wie Nils: Da lässt sich gut überprüfen, wie gut die Kinder die Trainingsinhalte umsetzen können

  • Ich meine, die sind mittlerweile in einem Alter, da können sie auch so einfach kicken gehen etc. Wenn sie aber zu meinem Training kommen, gehe ich davon aus, dass die sich verbessern wollen und dem will ich gerecht werden.

    Ich möchte meine Jugendlichen im Training auch verbessern - muss sie mal fragen, ob sie das auch wollen. Ich sehe das nämlich anders. Ich sehe keine (bzw. wenige) D-Jugendlichen, die sich zum Bolzen verabreden und bei den mir bekannten C-Jugendlichen sind das auch wenige - und da überwiegt dann oft auch das "Chillen" mit Ball.

    Und so einfach ist es anscheinend auch nicht mehr "einfach kicken gehen".

    Meine Spieler kennen mittlerweile mein Training und kennen meine Absichten. Ich bezweifle, dass wenn die kein Bock drauf hätten, dass dann immer 16/17 Spieler von 22 kommen und die 5 Absagen immer unterschiedliche Personen sind, die mal krank sind oder für die Schule noch was machen müssen, etc.

  • Es ist doch wahrscheinlich so, dass hier die Motivation unterschiedlich ist.


    Wir haben einen großen Verein. Und hier sehe ich auf dem Sportgelände regelmäßig einige Jungs, die dort kicken. Es sind vor allem Spieler aus den jeweiligen ersten Mannschaften (E1, D1, C1), ergänzt mit deren Freunden aus vielleicht niedrigeren Mannschaften.

    Bei uns ist das Sportgelände immer offen, im Dorf ist so etwas noch möglich. Und wir haben auch ein kleines Soccerfeld vom DFB, welches auch immer gerne genutzt wird.



    Die Jungs hängen am Sportplatz zwar auch rum oder chillen teilweise nur.

    Aber wenn ich mich ehrlich an meine Kindheit zurück erinnere, haben wir auch nicht nur gebolzt. Wir saßen dort auch gerne nur im Gras, haben Mutproben gemacht und das Highlight war ein simples Elfmeterschießen um eine Dose Cola.

    Es war nicht so, dass wir von zwei bis sieben durchgehend gekickt hätten. Aber wahrscheinlich schon deutlich mehr als ein Durchschnittskind heute.


    Die Playstation/X-Box ist bei uns gar nicht die größte Konkurrenz. In meinem Bekanntenkreis werden die Jungs noch nach draußen geschickt, wenn es nicht regnet. Aber wenn die lieber aufs Trampolin gehen, mit dem Rad durchs Dorf fahren oder verstecken spielen, ist es auch vollkommen in Ordnung.

    Nur kann man dann nicht erwarten, dass es die nächsten Messis werden.

  • Aber ich verstehe durchaus mein Job so, dass ich die Jungs entwickeln will. Ich meine, die sind mittlerweile in einem Alter, da können sie auch so einfach kicken gehen etc. Wenn sie aber zu meinem Training kommen, gehe ich davon aus, dass die sich verbessern wollen und dem will ich gerecht werden.

    Ich sehe den Widerspruch gar nicht. Beim -einfach so kicken- kicken die jungs doch auch und verbessern sich dabei.

    Wenn Sie dann zum Training kommen, wollen Sie auch -einfach nur kicken- und können das doch auch gern.

    Meine Aufgabe verstehe ich da nur so, das ich Sie gezielt verbessere, indem ich Sie -einfach so kicken- lasse. nur in einem

    von mir vorgegebenen Rahmen innerhalb dessen Sie sich -gesteuert(durch die Rahmenbedingungen) verbessern.

    Das sie da, indem Sie den Raum situativ besetzen, bessere Chancen haben den ball zu bekommen etc, erkennen die schon und nutzen das um zu spielen. Den Spieltrieb,-einfach nur kicken- zu wollen, sollte man sich einfach zunutze machen.

    In meiner jetzigen B Jugend sind drei Spieler(älterer Jhrg.), die wieder ein Jahr ausgesetzt hatten, weil Sie in der Zeit lieber

    einfach nur gekickt haben, weil Ihnen das Training(mit dem Jahrgang darüber) keinen Spaß machte (warum auch immer). Komischerweise sind die in der Zeit nicht schlechter geworden.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Wenn Sie dann zum Training kommen, wollen Sie auch -einfach nur kicken- und können das doch auch gern

    Ich glaube, man sollte vorher definieren, was für einen "einfach nur kicken" ist.
    Bei mir kicken meine Spieler auch. Mal etwas freier mal mit einigen Vorgaben und Provokationsregeln.

    Nur lege ich kein Ball hin und sage dann, ihr könnt 90min lang mit 2 Teams auf 2 Tore spielen.

    Bei mir sieht ein Training wie folgt aus:

    1. Aufwärmen (-> häufig eine kleine Spielform wie 4v2 oder Ballhalten/Handball zum lockeren Warmwärmen, dann kleine warm-Up Übungen wie fußball Lauf-ABC-Stabis und Mobilisationsübungen, um Verletzungspräventiv zu arbeiten)

    2. Hauptteil -> das richtet sich immer nach unserem Schwerpunkt für die Trainingswoche, entweder sprechen wir was taktisches an (zB. wie verschiebt eine 4er-Abwehrkette) oder etwas technisches (1v1 -Richtugswechsel durchs Abkappen) und machen dazu entsprechende Übungen, wenn es geht in Spielformen, aber bei techn. Sachen starten wir immer mit grundlegenden Übungsformen, die in der Art sich verändern und steigern um dann in zB einem provozierenden 1v1 die erlernte Technik anzuwenden.

    3. Schlussteil -> hier dürfen die Jungs dann spielen. oft auf 2 Tore, manchmal auch nur kleine 1-Meter Tore, oft ein paar Minuten noch mit Vorgaben, die zuvor angesprochenen Dinge nochmals thematisieren und provozieren sollen, um dann die letzten minuten (15-20min) alle Vorgaben fallen zu lassen, oft mit dem Effekt, dass sie die vorherigen vorgaben noch bei behalten und so das angesprochene besser und extremer/provozierender umsetzen (als Beispiel: in einer mittelfeld zone mit mind. 2 Ballkontakten spielen, um Direktpässe in ballverlust gefährlichen Zonen zu vermeiden)


    weil Ihnen das Training(mit dem Jahrgang darüber) keinen Spaß machte

    Das kann ja viele Gründe haben. Von nervigen warmmachen, wo man nur Runden laufen sollte bis hin zum Trainer, der nur rumschreit und alles kritisiert, kann ja alles der Grund gewesen sein. aber darüber will ich nicht spekulieren, ich habe in meinen 5 Monaten mit der Mannschaft nur einen Spieler verloren, der zu dem größeren Verein in der umgebung gegangen ist (Jugendmannschaften in der Regionalliga). sonst habe ich weder Verluste in der Trainingsbeteiligung noch irgendwelche beschwerden der eltern

  • Funino für G-F ist für mich die beste Trainings- und Wettkampform. Mann kann eine Halbzeit auf ein Jugendtor und 2 Halbzeit auf 2 Minitore kicken. Spielfeld verkleinern. Max. 4 versus 4. Wichtig ist das kein Kind draussen sitzt und den anderen zuschauen muss gerade in diesem Alter. Wir brauchen mehr Märchenerzähler im Fussball und keine Spielermanager als Trainer. Jeder Kontakt am Ball erhöht in diesem Alter die Spielfreude und nur darum geht es. Kein Elternteil will sein Kind auf der Bank versauern sehen. Am besten ist 60-70 Minuten ohne größere Pause volle Power. Reichlich Bälle müssen immer bereit liegen, damit es ohne größere Unterbrechnung weitergeht. Wer Blümchen pflügt oder im Himmel die Wolken zählt ist mir völlig egal als Trainer im G und F-Junioren.