Marcel Reif: Talente Gau

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  • Gestern im Reif ist Live eine Diskussion über die deutschen Fußballtalente. Anscheinend gibts nun von der U19 Abwärts, kaum noch Talente und Spieler.
    -> Reif ist Live


    Wenn man sich die Daten ansieht könnte schon was dran sein:


    U16: Europameister 1984, 1992, Vizeeuropameister 1982, 1991, Dritter 1995, 1997, 1999

    U17: Europameister 2009, Vizeeuropameister 2011, 2012, Vizeweltmeister 1985, Dritter 2007, 2011

    U18: Europameister 1981, Vizeeuropameister 1994, 1998, Dritter 1986, 2000

    U19: Europameister 2008, 2014, Vizeeuropameister 2002


    Ich glaube das die Probleme schon sehr tief drin sind. Zum einem was Reif sagt sind es die NLZ und die Stützpunkte die verantwortlich sind und zeigt eigentlich wie schlecht die Arbeit dort gemacht wird?! Jedoch hat Deutschland, so meine ich, schon gute Trainer ... nicht umsontst sind die Top Trainer aktuell alles Deutsche. Wo liegt eigentlich das Problem ? Es ist alles widersprüchlich....


    :rolleyes:

  • Meine Meinung:

    Es wird sich einfach zu wenig gekümmert!

    Der oft zitierte „Straßenfußballer“ wird uns auch nicht retten, wenn sich nicht gekümmert wird...

    Und damit meine ich nicht, dass „Dinge“ den Kids abgenommen werden, sondern das sich um die Kids wirklich „gekümmert“ wird und man Ihnen signalisiert „Passt auf, es ist mega, wie ihr z. Zt. durchhaltet oder auch, was ihr gebt, opfert, hinten an stellt für den Sport“ usw...


    Ich fand das jetzt ziemlich ernüchternd in der Corona-Zeit, was da von oben kam bzw. eben auch nicht!

    Da braucht man sich nachher auch nicht zu wundern, wenn die Jungs und Mädels in Zukunft lieber vor der PS4 sitzen bleiben als nach draußen zu gehen und Sport zu treibe.

    Und damit meine ich sowohl die „Breitensportler“ als auch die „ambitionierten“ Nachwuchskicker oder die, die es zumindest vor Corona waren.

    Das wird m. E. wie ein Brennglas wirken.

  • Meiner Meinung nach gibt es ein Problem in der Breite, nicht in der Spitze. Wenn die Breite besser ist, ist auch die Spitze besser.


    In der Breite wird nach meiner Wahrnehmung zu schnell zu stark selektiert. Natürlich kommt das teilweise auch von den Eltern, die ihr Kind im besten Team sehen wollen, weil sie meinen, nur dort kann es sich zum künftigen Superstar entwickeln. Dadurch kommt es im Kifu zu merkwürdigen Konstellationen, wo etwa eine Mannschaft einen Wettbewerb komplett dominiert. Aber auch innerhalb der Teams wird imo zu schnell über Talent oder Nicht-Talent der Stab gebrochen (wenn es schon im Kifu eine "Stamm-11" gibt...). Zu schnell wird fußballspezifisch trainiert, Koordination kommt allgemein zu kurz; und dann kommt der Wachstumsschub und man wundert sich, wo das fußballerische Talent auf einmal hin ist...

    "There is only one ball, so you need to have it." (J. Cruyff)

  • Ich denke das die Qualität der Trainer, vor allem in den Dorfvereinen und unteren Altersklassen (Stichwort: Papatrainer), flächendeckend einfach noch zu gering ist.

    In der Mitte und vor allem in der Spitze ist die Qualität der Trainer in Deutschland hingegen überragend.

    Während die Trainer in den NLZs über Sportpsychologische Betreuung und Brain-Kinetik nachdenken, stehen in den F-Jugenden der Dorfvereine 15 Kinder in einer Schlange und warten bis sie beim Torschuss drann sind.


    Die flächendeckende Einführung von Funino kompensiert die Unfähigkeit enticklungshemmender Trainer an der Basis zumindest im Spielbetrieb. Noch besser wäre es, noch mehr Einfluss auf den Trainingsalltag der Dorfvereine zu nehmen.

    Wenn es irgendwann so weit ist, dass wirklich jeder der sich in Deutschland Trainer nennt, unabhängig von Niveau oder Altersstufe, eine Lizenz oder zumindest einen Lehrgang nachweisen muss, dann erst hat man eine gewisse Qualität an der Basis geschaffen.


    Ich denke das die meisten Talente schon an der Basis verloren gehen. Also ihr Talent in den Heimatvereinen nicht entsprechend stimuliert werden kann oder sie aufgrund des unmotivierenden Verhaltens des Trainers ganz mit dem Fußball aufhören.

  • In der Mitte und vor allem in der Spitze ist die Qualität der Trainer in Deutschland hingegen überragend.

    Während die Trainer in den NLZs über Sportpsychologische Betreuung und Brain-Kinetik nachdenken, stehen in den F-Jugenden der Dorfvereine 15 Kinder in einer Schlange und warten bis sie beim Torschuss drann sind.

    Sind die wirklich soviel besser, oder haben die einfach nur das Glück mit den talentiertesten Kindern der Region "arbeiten" zu dürfen, und provokant weiter gefragt: Ist es in deren Interesse alle Kinder bestmöglich zu fördern oder steht der kurz- und mittelfristige Erfolg im Mittelpunkt und die Hoffnung Nachfolger des Trainers aus dem nächsthöheren Jahrgang zu werden wenn der nicht einen gewissen Punktschnitt holt? Gerade in den jungen Jahrgängen ist es doch so, da hat man einen Fulltime Job und wird als Minijobber bezahlt. Da dürfte bei den meisten die Hoffnung überwiegen rasch auf der Leiter nach oben zu fallen.

    Da finde ich zB was die TSG Hoffenheim ins Leben gerufen hat einen sehr guten Schritt:
    Akademie-Guide_2020-21.pdf
    Statt mit der U13 in der Landesliga gegen ältere Teams zu spielen, spielt man jetzt gegen gleichaltrige Teams anderer NLZ aus dem Süden/ Südwesten. Es wird keine Meister und Absteiger geben.


    Was die Qualität der Trainer an der Basis betrifft stimme ich gerne zu. Da ist in der Breite zu wenig Qualität. Woher soll die auch kommen? Viele kommen zum "Job" wie die Jungfrau zum Kind. Manche lesen vielleicht ein Buch, manche besuchen ein paar Kurzschulungen und wenige machen die C-Lizenz. Selbst wenn man das alles macht garantiert das noch lange keine Qualität. Ihr alle hier wisst das. Ihr lest Bücher, besucht Fortbildungen, seid im Forum aktiv, in soz. Netzwerken, reflektiert usw. Es ist ein stetiger Prozess, auch mit viel trial and error.


    Schön wäre es, man beginnt als Co-Trainer von einem erfahrenen Jugendtrainer. Kann sich dort was abschauen, ist im Austausch und lernt erstmal um was es geht und worauf es ankommt. Diesen Luxus hat man aber nirgends. Die Vereine sind froh wenn sich jemand findet der es macht und oftmals das ganze (auch in meinem Fall) vollkommen kostenlos. Bei 5 oder 6 Euro im Monat Mitgliedsbeitrag kein Wunder. Hatten wir hier ja schon ganz oft thematisiert.


    Und dann kommt noch die mangelnde Bereitschaft für Veränderungen. Damals bei Futsal als Hallenmodus, jetzt bei Funino und reduzierten Spielerzahlen in der E-Jugend. Die meisten sind unglaublich ignorant und beharren auf ihrer Meinung, haben aber nicht einmal den Blick auf andere Nationen gerichtet was die so machen, Beispiel Belgien mit seinem 2vs2 für die Kleinen oder Brasilien. Die Kinder spielen dort jahrelang Futsal, auf kleinen Feldern in kleinen Teams. Die sind es gewohnt jahrelang unter ständigem Gegnerdruck auf engstem Raum mit dem Futsal zu spielen. Natürlich finden die immer eine Lösung und sind technisch vielen anderen weit überlegen.

  • Beim Training im Dorfverein kann man sicherlich einiges verbessern, aber viele Punkte sind ja wohl deutlich zu einfach gedacht.


    Bei uns im Verein gibt es vielleicht 25-30 Jugendmannschaften. Die meisten davon werden von den berühmten Papa-Trainern trainiert.

    Aktuell wurde ein Trainerschein C im Verein angeboten, die Resonanz war sehr gering.

    Auch ich, Papa-Trainer, habe das Angebot nicht wahrgenommen, da mir der zeitliche Aufwand viel zu groß war.


    Unser Verein ist froh, wenn er überhaupt Trainer für alle Mannschaften bekommt. Dass ist jedes Jahr ein Problem.


    Dass jede Mannschaft von Lizenztrainern trainiert werden soll, ist für mich daher realitätsfern. So etwas kann man im Breitsport nicht erwarten.



    Ich bekomme aber gleichzeitig mit, dass mein Verein viele gute Ideen hat, die zukünftig dann hoffentlich umgesetzt werden.

    - Neue (Papa-)Trainer sollen zukünftig unterstützt werden, z.B. erste Trainingseinheiten gemeinsam machen.

    - Beim Training sollen generell Standzeiten usw. vermieden werden, also alle Kinder einen Ball, Torschuss auf 2 Tore, kleine Gruppen usw.

    - Nach Möglichkeit sollen wenigstens die ersten Mannschaften einen Lizenztrainer haben

    - usw.


    Wichtig ist dann später, dass es auch gelebt wird. Wenn es nur als Symboltext veröffentlicht wird und außer Lizenztrainern in 2-3 Mannschaften keine Umsetzung erfolgt, wird es natürlich nicht viel bringen.

  • Wichtig ist dann später, dass es auch gelebt wird. Wenn es nur als Symboltext veröffentlicht wird und außer Lizenztrainern in 2-3 Mannschaften keine Umsetzung erfolgt, wird es natürlich nicht viel bringen.

    Wichtig ist hier aber auch die Resonanz der -Papa-Trainer. Wenn die nämlich keine Unterstützung wollen, weil Sie ja selbst als

    große Fußballer in der Kreisliga B aufgetrumpft haben und von daher natürlich auch das Zeug zum Trainer haben, bringt das

    beste, gut gemeinte, Angebot des Vereins nichts.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Dass jede Mannschaft von Lizenztrainern trainiert werden soll, ist für mich daher realitätsfern. So etwas kann man im Breitsport nicht erwarten.

    Ob jetzt Lizenztrainer oder Sportstudent - warum bekommen das viele Vereine beim Tennis (auch im Breitensport) hin und beim Fußball nicht?

  • Dass jede Mannschaft von Lizenztrainern trainiert werden soll, ist für mich daher realitätsfern. So etwas kann man im Breitsport nicht erwarten.

    Ob jetzt Lizenztrainer oder Sportstudent - warum bekommen das viele Vereine beim Tennis (auch im Breitensport) hin und beim Fußball nicht?

    Viele bezahlen ihre Trainer. Zum Vergleich mit Tennis von unserem Dorfverein. Wir haben eine Kooperation mit einem Verein und stellen eine Mannschaft im Jugendbereich. Beim Fußball sind es 3 Mädchen- und 8 Jungenmannschaften. Das ist ungleich schwerer.

    Vielleicht muss der DFB aber Aktiver werden und das DFB-Mobil von sich aus losschicken, statt dass man sich anmelden muss.

    3 Wochen Lizenz ist halt ne Ansage wenn man nur 5 Wochen Urlaub hat. So Einzeltermine sind da denk ich geeigneter

  • Zitat

    das viele Vereine beim Tennis (auch im Breitensport)

    Tennis ist m. W. kein Breitensport.


    Eine Bekannte von mir spielt Tennis (zugegeben, auf hohem Niveau). Sehr einfache Verhältnisse. Das geht, weil sie einen Sponsor hat, der ihr das bezahlt!!!

    "There is only one ball, so you need to have it." (J. Cruyff)

  • 3 Wochen Lizenz ist halt ne Ansage wenn man nur 5 Wochen Urlaub hat. So Einzeltermine sind da denk ich geeigneter

    Ich habe zumindest die C-Lizenz dezentral machen können, du hast in Hessen auch Anspruch auf eine Woche Bildungsurlaub. Dein Arbeitgeber stellt dich frei und zahlt nur deine Sozialabgaben, den Lohn zahlt der Landessportbund. Möglichkeiten gibt es viele, oft weiß man es (in den Vereinen) nur nicht.

  • 3 Wochen Lizenz ist halt ne Ansage wenn man nur 5 Wochen Urlaub hat. So Einzeltermine sind da denk ich geeigneter

    Und da wären wir zum Einstieg beim "Kindertrainer" - da muss man auch keine Erfahrung wie bei vielen Lizenzen nachweisen.


    Vielleicht muss der DFB aber Aktiver werden und das DFB-Mobil von sich aus losschicken, statt dass man sich anmelden muss.

    Hier stellt sich mir die Frage, ob der DFB immer alles anregen und veranlassen muss - es gibt ja auch Landesverbände. Eine Idee: die stellen Kinderverbandstrainer ein - dessen Arbeitsgebiet ist nicht die Sportschule des Verbandes, sondern der Platz des Vereins. Sie sind nicht für die Selektion von Kindern, sondern für Training und Weiterbildung vor Ort zuständig. Jeden Tag auf einem anderen Sportplatz leiten oder begleiten sie ein Training einer Kindermannschaft (G-E - Jugend).

    Viele bezahlen ihre Trainer.

    Wäre das auch im Fußball denkbar und umzusetzen? Und warum eigentlich nicht? Die Anzahl an Teams lasse ich da übrigens nicht gelten - ich gehe auch davon aus, dass es mehr lizenzierte Fußball- als Tennistrainer gibt.

    Und v.a. im Kinderbereich mit den neuen Spielformen muss aus meiner Sicht ein Trainer sich auch nicht um Festivals kümmern (das Wochenendprogramm) - das können Mamas und Papas machen, weil man dort nicht coachen muss. Der Trainer kann sich dann voll auf Fußballtrainings unter der Woche konzentrieren (machen viele Fußballschulen, die starken Zulauf haben, auch) - und ggf. mehrere Altersstufen trainieren.

  • Vielleicht muss der DFB aber Aktiver werden und das DFB-Mobil von sich aus losschicken, statt dass man sich anmelden muss.

    Hier stellt sich mir die Frage, ob der DFB immer alles anregen und veranlassen muss - es gibt ja auch Landesverbände. Eine Idee: die stellen Kinderverbandstrainer ein - dessen Arbeitsgebiet ist nicht die Sportschule des Verbandes, sondern der Platz des Vereins. Sie sind nicht für die Selektion von Kindern, sondern für Training und Weiterbildung vor Ort zuständig. Jeden Tag auf einem anderen Sportplatz leiten oder begleiten sie ein Training einer Kindermannschaft (G-E - Jugend).

    Machen wir uns da mal nichts vor. Der DFB profitiert zwar auch von der Nachwuchsarbeit in den Vereinen. Aber da gibt es noch ganz andere. Der DFB hat leider nur Einnahmen von 405 Mil. pro Jahr.


    Zitat:

    Sky für seine neuen TV-Rechtepakete 595 Millionen Euro pro Saison bezahlen soll und DAZN 300 Millionen Euro.

    Bundesliga-Rechte: Wer zeigt was? So viel zahlen Sky und DAZN! | FC Bayern


    Und so werden dort die Jugendtrainer bezahlt

    Bund Deutscher Fußball-Lehrer: Kritik an Bezahlung in Bundesliga-Nachwuchsleistungszentren - Bundesliga - Fußball - sportschau.de


    Die NLZ gehören in die Pflicht genommen.

    Anhang-V-zur-LO-2021-01-01-Stand-Geltung-ab-1.-Januar-2021.pdf


    Kunstrasenplätze sind vorgeschrieben, A-Lizenzinhaber sind vorgeschrieben, die Arbeitsbedingungen der Angestellten nicht.

    Nachhaltigkeit bei der Ausbildung kein Faktor. (Kann man überwachen wie viele Spieler wie lange in dem NLZ bleiben?)

  • Höhere Beiträge habe ich schon mehrfach vorgeschlagen. Das ist in vielen Vereinen aber ein No-Go.


    Ich wäre dann auch für ein Taschengeld für die Trainer.

    Also nicht für mich, sondern für den Trainer-Nachwuchs.

    Und als zweiten Schritt für die Nicht-Papa-Trainer. Also diejenigen, die nicht ihre Kinder trainieren.


    Es gab im Verein auch schon Mal Eltern, die einen Trainer selbst bezahlt (kleines Geld) haben. ;)

    Die konnten/wollten es nur nicht selbst machen. Ging hier aber schon um eine C-Jugend, nicht um Kinderfußball.

  • "DFB-Direktor Joti Chatzialexiou sieht trotz des guten Starts in die U21-Europameisterschaft ein Nachwuchsproblem im deutschen Fußball. "Es ist 5 nach 12, was den deutschen Nachwuchsfußball angeht. Wir sehen das Gewitter kommen im Jugendbereich", sagte der Sportliche Leiter der Nationalmannschaften beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Sonntag der Bild.

    Schon in wenigen Jahren könnte sich dieses Problem auch in Ergebnissen niederschlagen. "Ich habe die Befürchtung, dass nach der WM 2026 auf Deutschland eine Phase der Erfolglosigkeit zukommt, wenn wir nicht gewisse Dinge ändern und nachholen. Genau deswegen haben wir das Projekt Zukunft", sagte Chatzialexiou."

    Quelle: sport1.de


    Im Jahre 2026 wird der Jahrgang 2008 18 Jahre alt und kommt in den Herrenbereich. Die sind heute 2 Jahre im Stützpunkt. Die U21, die sich gerade für das Viertelfinale qualifiziert hat, spielt immer noch. Wie kommen die Experten zu so einer pessimistischen Prognose? Ein Özil z.B. hat die U21 Europameisterschaft gespielt - Havertz, Wirtz und Musiala jetzt nicht, weil sie schon zur A-Nationalmannschaft genommen wurden. Wird das nur an den internationalen Erfolgen der U-Nationalmannschaften festgemacht?

  • Sehe ich langsam auch so. Ich denke nur wo Geld im Spiel ist ist Qualität im Spiel. UND - wir müssen endlich anfangen mit dem RAE besser zu behandeln. Ich möchte nicht wissen wieviel unglaubliche Talente verloren ging weil der Stützpunktrainer oder Stützpunktkoordinator oder das NLZ hier die körperlichen Nachteile als Ausschussgrund sah.

  • Yeap - und nochmal darauf zurück zu kommen. Ich denke das die Vermittlungsquote in den Stützpunkten auch ein völliger schmarn ist. Ausserdem sehe ich in den NLZ, das viele Talente einfach - "VERBRANNT" werden. Außerdem kann ich erkennen, das viele "Supertalente" mit 10 Jahren (kenne ich zu genüge), dann im Großfeld dann plötzlich abschmieren. Das plötzliche "AUS" nicht mehr begreifen und in ein großes Loch fallen. Wir müssen Anfangen die Kinder gleich zu fördern bis zum Großfeld oder bis U17 oder so. Keine Ahnung - ich glaube Deutschland verliert zu viele Talente durch die starren Strukturen. Ich denke es ist ein finanzielles, gesellschaftliches und strukturielles Problem.

    Eltern - Kind - Trainer ----- > Beziehungen <----- Geld - Macht - Erfolgsdruck. ???!!!!

    Wenn du siehst: Sinan Kurt, Scholl, Gaudino und wie sie alle heißen... riesen Talente und gefeiert. Plötzlich mit 18/19 sollen die das Fußballspielen verlernt haben ? Das verstehe ich "noch" nicht.