Beiträge von Trainer E

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    Insbesondere die spezifische Ausdauer aber auch schlichtweg die Grundlagenausdauer kommt mir in den Trainings die ich bei Kollegen beobachte viel zu kurz. Sprich, viel zu lange Pausen, Standzeiten, lange Umbauzeiten, keine entsprechenden Provokationsregeln etc.


    Wenn ich weiter oben lese, das viele trainer ja zu viele standzeiten etc. Haben, und deshalb - grundlagenausdauer- noch wichtiger ist, dann wundere ich mich irgendwie nicht, das spielerisch schlechte Mannschaften auch nicht mehr zusetzen können. Die haben dann wohl noch viel, vom ohnehin schlechten Training, noch mit rundenlaufen verbracht...

    Charles De Goal

    Das ist der direkte obige Bezug. Auch habe ich darin, falls das nun wieder kommt, nicht Trainer91 angegriffen, sondern die darin beschriebenen Trainer und die Schlußfolgerung das Für diese Trainer dann -Grundlagenausdauer- noch wichtiger ist in den Zusammenhang gebracht.


    Da du damit wohl auch mich gemeint hast, fühle ich mich tatsächlich persönlich angegriffen. Allerdings ist nie die Rede von Platzrunden oder monotonem Laufen gewesen, nur von Waldläufen (und das war von mir extra als überspitzt gekennzeichnet).

    Das Du das dann auf Dich beziehst, ist eben Deine Sache.

    Ohjee.... Du schießt pauschal gegen jeden, der Grundlagenausdauer für wichtig hält. Du implizierst, das würden nur schlechte Trainer machen und sie würden schlechte Spieler/Mannschaften ausbilden. Das finde ich ziemlich frech, weil niemand auch nur einen Funken der Meinung vertreten hat, man müsse Platzrunden laufen oder Grundlagenausdauer wäre das Non-Plus-Ultra.

    Das ist Deine, ganz eigene, Interpretation.

    Könnte ich mich jetzt auch persönlich angegriffen fühlen, liegt mir aber fern. Das ist ein anonymes Forum, da nehme ich mich nicht so wichtig.

    Absolut richtig erkannt. Zudem gibts Studien die besagen das im Jugend Alter sich das Lungenvolumen bildet. Schauen wir uns doch mal die Lage derzeit in der Bundesliga an. Es geht nichts mehr ohne Laufleistung. Laufleistung und Schnelligkeit sind immer mehr gefragt, anstatt super Techniker die 30 min spielen und dann zusammenbrechen. Das Thema sehen wir doch aktuell wieder mal beim FC Bayern - Leroy Sane. Ich behaupte mal, dass er der beste Spieler ist was wir in Deutschland seit 30 oder 35 Jahren hatten. Ein absolutes Talent und ein Zauberkünstler am Ball. Aber ihm fehlt einfach die Laufarbeit und die konstante Ausdauer. Der Fußball hat sich sehr sehr stark verändert in den letzten Jahren. Das ist auch im Jugendbereich mittlerweile so extrem wichtig. Wir hatten mal ein Spiel gegen einen BOL Mannschaft und wir hatten einen Spieler, der ist in seiner Laufleistung überragend. Die gegnerische Mannschaft war technisch vielleicht sogar besser doch das hielt gerade mal 15 min an, weil dann konnten sie einfach nicht mehr mithalten. Die Mannschhaft bekam so eine Packung das sie echt bedient waren. Vor allem der Spieler der hier die hohe Laufleistung hatte, konnte 4 Tore schießen. Er wurde zudem noch gedoppelt aber sie konnten beide einfach nicht das hohe Tempo gehen. Wir müssen aufpassen, das wir uns nicht verrennen und lauter Zirkuskünstler ausbilden und dann merken, im Profifußball sind andere Prioritäten. Laufleistung und Schnelligkeit sowie Raumspiel. Tricksereien bringen nicht mehr den entscheidenden Vorteil.

    Puh, wenn das entscheidende kriterium ist eine technisch und spielerisch bessere mannschaft kaputt zulaufen, und dann über einen spieler der allein 4 tore schiesst, zu definieren was wichtig ist, dann gute nacht.

    Fussballspezifische Kondition zu trainieren ist im jugendbereich locker über spielformen möglich.

    Wenn ich weiter oben lese, das viele trainer ja zu viele standzeiten etc. Haben, und deshalb - grundlagenausdauer- noch wichtiger ist, dann wundere ich mich irgendwie nicht, das spielerisch schlechte Mannschaften auch nicht mehr zusetzen können. Die haben dann wohl noch viel, vom ohnehin schlechten Training, noch mit rundenlaufen verbracht...

    Da ist es möglicherweise ein Monat weniger, das ist korrekt. Im normalen C Jugend Kreis oder Bezirksklassenfußball sehe ich das Problem allerdings nicht, wenn man 3,4 Wochen Vorbereitung hätte auf ein normales Fitnessniveau zu kommen.

    Eine -Grundlagenausdauer- finde ich ohnehin schwer einzuordnen. In der C Jugend wird z.b. positionsabhängig zwischen 6 und 8 Kilometer gelaufen, wenn man durchspielt. Das ist ca. 35-40 Prozent gehen, 35-40% Joggen ca. 20 % rennen und max. 1-2 % Sprinten.

    Das wird ähnlich auch im Training geleistet, nach so einer langen Pause zuerst sicher weniger, aber ich sehe nicht das Problem, das in 3,4 Wochen hinzukriegen, zumal dann nach dem 2ten oder 3 ten Trainingstag ja kein Spiel ist.

    Die spezifische Ausdauer die für ein Fußballspiel nötig ist, bekommt man mit normalem Training ganz gut hin.

    Ich glaube trotzdem, dass auch diese Trainer nicht so mit ihren Spielern sprechen.

    Und auch ein Nagelsmann und Tuchel wird seine Spieler nicht komplett festnageln. Wenn ich z.B. Neymar und Mpappe in ein taktisches Korsett presse beschränke ich deren spielerische Genialität.

    Er nagelt seine Spieler doch auch nicht fest, oder habe ich die Antwort falsch verstanden???

    Es ging lediglich um eine, fachliche, Erklärung seines -Matchplans-. Das er da Fachbegriffe verwendet, macht es eigentlich nur einfacher für die, die die Fachbegriffe verstehen. Oder soll er erläutern was -Asymetrie- bedeutet? Das war ja nicht als Schulung für fachfremde gedacht, sondern als fachliche, stark verkürzte, Aussage.


    Das er seinen Spielern das vermutlich anders vermittelt, ist Ihm doch auch nicht zum Vorwurf zu machen.


    Der Trainer, der sagt: 'Heute wollten wir schnell in die Zweikämpfe kommen, und möglichst frühen Ballgewinn' wird das hoffentlich auch anders vermitteln. Und hat hoffentlich, neben den Plattitüden, einen Matchplan.

    Das Spiel entwickelt sich weiter. Es steckt hinter Erfolgt mittlerweile einfach mehr als der proletarische Ansatz von früher, wo Kämpfen und Rennen angesagt war, und der stärkere gewinnt halt. Das gehört immer noch dazu hat aber eben an Gewicht verloren, weil das Spiel einfach vielschichtiger und "wissenschaftlicher" geworden ist und damit die Balance aus vielen Einflussfaktoren der Schlüssel zum Erfolg ist.

    Das steckt viel Wahrheit drin. Nur sind die Medien im Gegensatz dazu eher weniger an wirklichen fachlichen Auseinandersetzungen mit dem Fußball interessiert.

    Das sich eigentlich, in diesem Beispiel, allgemein nur noch mit der Ausdrucksweise, als vielmehr mit dem Inhalt beschäftigt wird, ist schon bezeichnend. Aber über simplere Dinge können meist wesentlich mehr Menschen diskutieren.


    Im Jahr 1998 erklärte mal ein Ulmer Trainer die 4er Kette. Da war aber der Aufschrei groß, das der meinte, er müsse den Oberlehrer machen. War genauso ungewohnt.

    Manch einer wird sich erinnern....

    Fußball-Verband Mittelrhein - Neue Spielformen im Kinderfußball – Training und Wettspielformate

    Donnerstag, den 25. Februar 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr

    Schon relativ schwach das die Adressaten dafür bezahlen müssen... stärkt sicherlich nicht die Akzeptanz. Und das als Verband des dfb in dieser zeit ... man konnte und kann diese Informationen auch alle kostenfrei per Eigeninitiative beziehen. Das der dfb etwas, was er jahrelang doch sehr stiefmütterlich behandelt hat, nun kostenpflichtig anbietet, finde ich persönlich grenzwertig.

    Wäre dann mal ein Zeichen die verbandstrainer zu entlohnen und das kostenfrei anzubieten. ( falls die verbandstrainer entlohnt werden und das trotzdem bezahlt werden soll, wäre das natürlich noch grenzwertiger)

    Man sollte allerdings auch den Nagelsmann Spruch berücksichtigen:

    "Seinen eigenen Einfluss aufs Spiel überschätzt Nagelsmann nicht: „Man wünscht sich viel mehr, der Einfluss eines Trainers ist während eines Spiels nicht so riesig. Das ist ein Players' Game, kein Coaches' Game.“ Ein Spiel, das Spieler entscheiden, nicht Trainer."

    Quelle: sportbuzzer.de

    Damit meint Nagelsmann seinen Einfluß (wie er auch sagt) WÄHREND des Spiels.

    Nagelsmann arbeitet, wahrscheinlich noch extrem viel mehr als andere Trainer, mit Prinzipien, die die Spieler umsetzen und

    die seine Idee vom Spiel unterstützen. Diese Prinzipien werden in der Trainingsarbeit immer wieder angesprochen, kein Spieler

    kann Sie alle auswendig, jedoch werden Sie intuitiv angewandt, weil die Spieler das verinnerlicht haben.

    Wie der Trainer vom Club hier von einem "mit asymmetrischem Linksverteidiger" - kann kein Mensch mehr folgen was das sein soll ?!

    Insofern ist es überhaupt nicht wichtig, das kaum ein Mensch mehr folgen kann, hauptsache seine Spieler verstehen das.

    Wobei das, was er sagt, m.e. bewußt komprimiert, überspitzt formuliert ist. Sein Matchplan wird sicher noch ausführlicher auf alle Phasen des Spiels ausgerichtet gewesen sein. Das die Umsetzung nicht so geklappt hat, wird an diversen Ursachen gelegen haben. Die wird er sicherlich analysieren.

    Es geht nicht darum, hier heile Welt zu spielen. Ich höre schon die entsprechenden Vorwürfe kommen. Aber ob es uns gefällt oder nicht: realistisch betrachtet können wir uns hier nur mit den Auswirkungen der durch die Politik vorgegebenen Rahmenbedingungen beschäftigen und versuchen, den Laden trotzdem irgendwie am laufen zu halten. Ich weiß nicht, was dieser ganze Eskalationszirkus in diesem Forum bringen soll. Frißt nur Zeit und Energie.


    Ach ja: Nachdem einige Ihren Austritt verkünden haben verkünde ich zur Abwechslung, das ich drinbleibe

    Ich verstehe generell nicht was das ganze politisieren soll. Das ist mir zu hoch. Dieses hineininterpretieren von positionen wo der andere-steht-. Was für ein riesengroßer Schwachsinn. Es hat null relevanz in bezug auf die situation mit der ich persönlich, möglichst konstruktiv, umgehen muss. Nahezu jeder erzählt hier, das es kaum etwas bringt mit dem schiri zu diskutieren, weil es konzentration nimmt, wenig beeinflussbar ist, und damit destruktiv ist... unverhandelbare entscheidungen der politik, die mir passen oder nicht, werden aber rauf und runter diskutiert... das nervt mich schon von der grundhaltung. Unabhängig jeglicher - Position- ( die mir auch sch.... egal ist)

    Aufgrund der begrenzten Kapazitäten der NLZ halte ich eine neutrale Instanz zwischen Breitensport und NLZ schon für wünschenswert. Ob es Stützpunktvergleiche o.ä. braucht, ist natürlich eine andere Frage. Ich denke, gerade der fehlenden Druck, am Wochenende keine Ergebnisse liefern zu müssen, sollte zu einem entspannteren und damit höherwertigen Training beitragen.

    Das ist schon richtig.

    Wovon ich überzeugt bin, und es vom Hörensagen jedenfalls, kenne, ist ,das es höchst unterschiedlich in den STP zugeht.

    Das was ich seit 3,4 Jahren intensiv verfolge, entspricht auch nicht dem, was ich mir unter -Förderung- vorstelle. Ich möchte da gar nicht die Superlativen bemühen. Wie gesagt, ich spreche hier nicht verallgemeinernd. Ich finde es nur relativ mäßig, wenn regelmäßig Spieler in der U13 -nachgesichtet- werden, die aussortiert wurden, weil Sie danach plötzlich einen -Entwicklungssprung- gemacht haben. Entweder ist das Training in den Heimatvereinen exorbitant gut, oder es gibt Defizite in der Talentidentifikation im Auswahlverfahren. Das ist auch ein Kritikpunkt in anderen bekannten STP.

    In der Mannschaft die ich verfolge sind nach ein paar Jahren 3 der -Wackelkandidaten- nun unter den Top 5. Von den 5 die schon im ersten (von 3 ) Auswahlverfahren feststanden sind 3 (!) bei der Reduzierung auf 12 Spieler rausgefallen. Spricht nun im Umkehrschluß nicht für das Training am STP oder für fehlende Kompetenz bei der Auswahl. Natürlich können auch andere Gründe eine Rolle spielen.

    Das Training selber ist eine lose Aneinanderreihung von vorgegebenen -Schwerpunkten- seitens des DFB. Die Umsetzung steht und fällt natürlich mit den handelnden Personen.

    Wenn ich allerdings eine U14 am STP trainiere (STP Trainer wollte 3 neue sichten, und mich gebeten das Training zu übernehmen) und die Jungs beim lockeren Aufwärmen im 3 Farben Spiel wie eine F Jugend eines Dorfvereins ohne jegliches Verständnis für Räume, Passverbindungen etc. durcheinanderstolpern, dann frage ich mich schon ob das jetzt die -Elite- des Fußballkreises sein soll.

    Um von den Einzelbeispielen wieder aufs Thema zu kommen. Für mich wäre eine Qualitätsverbesserung der Trainer in den STP mit ordentlichen Schulungen seitens des DFB (hier dürften auch gern Einflüsse -von außen- hinzugenommen werden/bei Funino hats nach Jahren ja auch geklappt), ein erster Punkt um sich von -innen- heraus zu verbessern. Das muß man nicht gleich DFB Akademie nennen und medienwirksam vermarkten, sondern einfach mal machen. Aber davon auszugehen, das die DFB STP Trainer ohnehin die besten sind, ohne qualititav auch nur zu überprüfen oder zu hinterfragen, spielt wieder nur denen in die Karten, die die Arroganz des DFB ohnehin kritisieren.

    danke für das Beispiel. Das meine ich damit und macht es anschaulicher. Deine Tochter interessiert mich zum Beispiel nur am Rande.( exakt nur dann wenn es allgemeine relevanz gibt) .Wir kennen uns nicht und ich weiss deshalb wenig damit anzufangen. Wenn du etwas zu deiner tochter im bezug auf z.b. das onlinetraining vom dfb bringst, dann ist es für alle relevanter. Ich wüsste z.b. nicht was es für die allgemeinheit hier bringt, zu wissen ob mein sohn im nlz, stp spielt oder wie ich subjektiv bewerte wie seine persönliche Situation vermeintlich ist oder sonstiges. Das ist aber nur meine persönliche Meinung

    Ich würde es bevorzugen, wenn dieses forum weiterhin ein platz bleibt, indem politische Meinungen, Einschätzungen oder persönliche Befindlichkeiten, fernab des spiels, keinen platz finden. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Mir persönlich macht es stetig zunehmend weniger spass hier reinzuschauen. Ist aber meine persönliche Meinung und ich kann dann ja entsprechend reagieren.

    Ich denke jedem Kind, sollte, von einem Trainer der das auch versteht, vermittelt werden, das Erfolg(Ergebnis) und Leistung nicht das gleiche sind. Das wird immer lustig gleichgestellt. Wer Ergebnisse bringt, hat auch Erfolg und eine Qualität/Können.

    Das ist Schwachsinn. Es gibt Erfolg auch ohne besondere Qualität. Und es gibt nicht passende Ergebnisse mit toller Leistung.

    Ambition sollte immer sein, sich zu verbessern. Als Trainer die Kids zu verbessern (das geht einher mit dem Willen sich auch als Trainer zu verbessern).

    Eine gute passende, angstfreie Lernumgebung zu schaffen, bedingt eben auch eine Fehlerkultur zu ermöglichen.

    Und dazu ist es absolut notwendig, das der Trainer begreift, das Erfolg(ERgebnis) und Leistung nicht das gleiche sind.

    Stetige Verbesserung aber schon eine Leistung.


    In manchen Dorfvereinen in der Kreisliga B kommen mir manche D Jugendtrainer vor, als ginge es denen um die Trainer Nachfolge bei Chelsea, man muss (Ergebnisse)liefern, das ist hochgradig peinlich. Die Kids kommen regelmäßig in der c/b Jugend an, erfolgsverwöhnt, und -Leistungsträger-. Wahrscheinlich sogar druckresistent durch Ihre Trainer. LEider verstehen die keinen Fußball, was dann ein böses Erwachen ist.

    - Eine vernünftige Auswahl von Online-Seminaren vom DFB oder von den Verbänden.

    - Gerade jetzt wäre die Zeit, die Trainer mit Webinaren und Videos zu erschlagen.

    - Es lässt sich auch sicherlich ohne neue Aufnahmen aus alten Videos noch vieles zusammenstellen.

    (Hier finde ich Advanced Football wieder super mit ihrem Angebot, allerdings will ich als Breitsportler nicht noch mehr Geld investieren)

    Einzelne Verbände machen schon Onlineschulungen für Trainer. Zum Beispiel der SBFV hat Onlineschulungen angeboten.

    Hier gab es interessanterweise auch eine zum Thema Spielformen. Die PDF s sind abrufbar auf der Seite. Die Schulung müßte noch bei Youtube abrufbar sein.

    Hier wurde am Ende auch Literatur zum Thema vorgeschlagen. u.a. H. Wein und Fußball durch Fußball.

    Beim Seminar: Spielphasenorientiertes Training übrigens der gleiche Literaturhinweis Mit 2gg1 von B. PEters und wieder Fußball durch Fußball

    Das gehobse an den Webcams wird vielleicht ein wenig helfen, jedoch sind diese Spieler dann auf einen Großfeld wo es um Laufleistung geht völlig von der Rolle und merken, ups, da hilft aber das jonglieren gar nicht und den Ball 15 mal hin und her am Kopf schweben lassen. Ich fürchte dass wir da im Deutschen Fußball richtig ins Hintertreffen geraten

    Sorry, aber sich mit Ball beschäftigen ist, schon mal generell nicht schlecht.

    Und wenn das Kriterium ist, das die Laufleistung auf einmal nicht mehr da, dann Gute Nacht.


    Zu den STP kann ich nur sagen, das ich auch kein großer Fan davon bin, wie es nun da läuft, aber eins ist doch auch klar,

    wer da -rausfliegt- für den hat sich doch kein Fußballtraum erledigt?!? Vllt. für seine Eltern oder Trainer, oder irgendwelchen anderen Erwartungstypen.

    Ich verstehe nicht, das einerseits bei vielen STP (ganz zurecht) das Training und der Umgang kritisiert wird, auf der anderen Seite aber die Welt untergeht, wenn da einer aussortiert wird. Wenn das alles so schlecht ist, schadet es ja nicht, wenn man es nicht mehr machen -muß-. Die Entwicklung hört doch dadurch nicht auf. Und natürlich werden auch Kinder die dann einen Sprung machen, wieder beobachtet und fallen auf. Bei 2 Spielern selbst erlebt. Nur wollten die von sich aus nicht mehr.

    Ohne jetzt jemand konkret anzusprechen:

    Also wenn man alles nur noch negativ sieht und den Kids das auch so vermittelt, so sollte man sich generell nicht wundern,

    wenn die Kids das auf einmal auch so sehen.


    BTW: bei allem Enthusiasmus den Kids zu vermitteln, das Sie -was tun- sollen. Ich bin gespannt, wieviele Trainer nach dieser Zeit am Seitenrand stehen, die die Zeit sinnvoll genutzt haben um sich weiterzubilden!

    Mal davon abgesehen ist das Erlangen der C-Lizenz keine Vorraussetzung für die Teilnahme am B-Lizenz-Lehrgang.

    Korrekt. Die Voraussetzungen zur B Lizenz sind ja für jeden abrufbar.

    U.a. braucht man auch ein ärztliches Zeugnis (Sporttauglichkeit)

    Wer nicht selber mal Fußball im Verein gespielt hat (Spielerpass), wird ohnehin nicht zugelassen.


    etc. etc.

    Ich kann jeden Verband verstehen (ist übrigens auch bei anderen Verbänden und ihren Lizenzen so), dass gewisse Basics vorausgesetzt werden. Wie soll ich eine Bewegung erklären, wenn ich sie selbst nicht beherrsche?!

    Das sollte dann aber schon in der C Lizenz so sein, denn da ist es ja viel elementarer, da die C Lizenz Trainer ja hauptsächlich solche -Basics- an die Kids vermitteln. Wenn ich mich richtig erinnere, kann aber die C Lizenz so ziemlich jeder machen,

    der einfach nur das wiedergibt, was er im Lehrgang vorgesetzt bekommen hat.

    Basics sollten dann zwingend aber auch so definiert sein, das jeder der z.b. an einer Wissensvermittlung scheitert (Vermittlungskompetenz) auch durch einen Test fällt. Das ist eher m.e. aber eher ein weiches Kriterium. Pädagogische Fähigkeiten, Fähigkeit zur Selbstreflektion, etc. sind für mich aber auch -Basics-.

    Wie gesagt: Wer nur zweimal Ball jonglieren kann (sorry, dass ich dieses Beispiel jetzt immer nehme), wird zu Recht aussortiert. Man hätte erstens genug Zeit, das vor dem Eignungstest zu erlernen und zweitens hat man ohne diese Basics nichts anderes im Fußballgeschäft zu suchen, als dass man sich eine Eintrittskarte fürs Stadion kaufen kann. Muss einfach mal so gesagt werden.

    Das man besser sein muß als seine Schützlinge, ist auch so eine Mär. Man sollte vielmehr die Fähigkeit haben, seine Schützlinge weit besser zu machen, als man es selber war/ist. Wer diese Fähigkeit nicht hat, sollte sich eher nur eine Eintrittskarte für Stadion kaufen.

    Würden beide die Leistung anderer akzeptieren, wäre das Problem keines.

    Die beschriebenen Spielertypen kennt wohl jeder, der länger Trainer ist. Der Spieler der nur über das Vergleichen mit anderen

    glücklich oder unglücklich wird, wird sich auf Dauer nicht nachhaltig verbessern.

    Von daher eher Akzeptanz für die Leistung anderer schaffen und sich auf die eigene Leistung fokussieren, anstatt in Vergleichen zu ermüden. Ab einem gewissen Alter kann man das Kindern gut vermitteln. Auch das es für Ihren eigenen Erfolg der gewinnbringendere Weg ist.

    Versuchen die Kids unbewußt eine vermeintliche Erwartungshaltung des Trainers zu erfüllen, diese klar kommunizieren oder ggfs. verändern.

    In der F wußte ich übrigens noch gar nicht, wer meine -stärksten- Spieler sind. In der C Jugend fällt mir das auch noch schwer,

    es gibt viele Potentiell starke. Auf Ihrem Niveau.

    Ich habe mal vor der Saison meine Kapitäne gefragt, wer denn wohl die stärksten sind, nach Ihrer Meinung. Da zählen die dann nach und nach den kompletten Kader auf, weil jeder irgendwie seine stärken hat. Das zeigt m.e. nur die Akzeptanz untereinander und verhindert wohl oben beschriebene Verhaltensweisen. Die Intensität ist trotzdem sehr hoch.