Beiträge von Trainer E

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    Das sehe ich generell genauso. Der Verein bestimmt das immer noch und hat, hoffentlich, einen besseren Überblick über das große ganze.

    Grundsätzlich würde ich jedoch, auch aus Vereinssicht, den höheren Jahrgang empfehlen, anstatt einen Vereinswechsel.

    dafür müssten jedoch mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Zum einen, das der Spieler auch im höheren Jahrgang zu den spielbestimmenden Spielern gehört, als auch die Zusammensetzung die -älteren- Teams.

    Das ist hier natürlich, ohne näheres Wissen, gar nicht zu beurteilen.

    Zudem kommt hinzu, das der -unterforderte- Spieler in der E Jugend, aus meiner Erfahrung oft der Spieler ist, der

    aufgrund einiger Eigenschaften (Schnelligkeit, Torschuß, Dribbling, whatever) in der E Jugend heraussticht. In der höheren

    Jugend wird er dann eventuell positionsspezifisch eingesetzt und andere fußballerische Eigenschaften werden gar nicht mehr gefordert, bzw. gefördert.

    Nach einigen Jahren wundert man sich dann, das der Spieler keine Entwicklung genommen hat. Dabei hat man das selbst zu verantworten.

    Will sagen, auch der Trainer und das Training in der -älteren- Mannschaft sind ein Entscheidungskriterium um einen Spieler auszubilden und voranzubringen. Ich würde behaupten, vielen Trainern und Eltern fehlt das Wissen, einzuschätzen ob sich ein Wechsel in eine höhere Jugend überhaupt langfristig lohnen kann.

    Die reine Anzahl geschossener Tore in einer Jugend sagt überhaupt nichts aus.

    Wie gesagt, das ist allgemein, und nicht unbedingt auf diesen Fall bezogen

    Die absoluten Überflieger brauchen den STP eh nicht. Das ist eine kurze Durchgangsstation. Die werden spätestens in den Wochenschulungen an den Sportcentren -entdeckt- und da macht auch der überambitionierte -Leistungsverein- dann nichts mehr.

    Was meinst Du den mit Wochenschulungen an den Sportcentren ?

    Die STP -Wochenschulungen- ( 3 Tage) . In NRW z.b. je nach Verband in den Sportschulen Wedau oder Kaiserau.

    Wie gesagt, du hast anscheinend ein großes Problem mit Deinem STP. Man kann das natürlich, ohne Kenntnis der Umstände, nicht bewerten.

    Ich würde das viel relaxter sehen. Auf der einen Seite sehe ich den STP gar nicht als SO entscheidend mit dem einmaligen Fördertraining pro Woche. Das gibt vllt. dem einen oder anderen die Chance auf ein Zusatzprogramm bei dem man sich mit stärkeren messen kann. Spielt der dann Kreisliga und einmal pro Woche reicht Ihm das, ist das doch ok. Wenn er meint er müsse mehr gefördert oder gefordert werden, wird es Ihn eh woanders hinziehen.

    Vom Training ganz abgesehen, das ich jetzt nicht so empfinde, das es den Spielern den großen Entwicklungssprung bringt.

    Das Spieler von Vereinen angesprochen werden, ist doch ganz normal. Fühlen Die sich in den Vereinen wohl, ist denen das auch relativ egal.

    Die absoluten Überflieger brauchen den STP eh nicht. Das ist eine kurze Durchgangsstation. Die werden spätestens in den Wochenschulungen an den Sportcentren -entdeckt- und da macht auch der überambitionierte -Leistungsverein- dann nichts mehr.

    Bei mir schon !!! Das ist extreeeeeeeeeeeeeem wichtig ! Ich habe es erlebt das der STP bei uns das Thema völlig gnorierte. Er ist dami beschäftigt die Spieler an den Stützpunktverein zu vermitteln und von den Stammverein weg zu ziehen sodass dieser in der BOL spielen kann. Außerdem wird eine Vermittlungsquote angestrebt an die umliegenden NLZ. Sorry den Vorwurf an den Breitensport kann ich auch nicht teilen, da es eben bei uns nicht so gemacht wird und auch in den umliegenden Nachbarvereinen auch so nicht gemacht wird außer bei 2 Vereinen die müssen dicht machen weil ihnen die Spieler abhauen.

    Also ich habe ja mittlerweile begriffen, das Du den STP nicht magst. Ich kritisiere auch gern die Trainingsmethodik und das Auswahlverfahren teils, denke aber das ich das doch noch differenziert sehe.

    Bei Dir wirkt das teilweise so, als ob Du irgendein persönliches Problem mit irgendjemand bei Deinem STP hast.

    Ich habe noch nie etwas von Vermittlungsquoten gehört. Bzw. gibt es Statistiken darüber, weil die STP Spieler ja auch in der DFB Datenbank sind. Falls dieser Verein, ein KOOPverein eines NLZ ist, kann ich mir gar nicht vorstellen, das für die der STP noch so wahnsinnig wichtig ist, weil die dann eh mehr als 2 mal die Woche trainieren, und der STP seine Wichtigkeit per se verliert.

    So kenne ich das jedenfalls.

    Übrigens sind die STP angehalten den RAE schon zu beachten!

    Ich meine damit Dinge wie Positionsspiel, Bewegung ohne Ball, Freilaufen, Strafraumbesetzung, Raumaufteilung, wann verlagere ich das Spiel auf die andere Seite, wann starte ich den Lauf in den Tiefe, wann komme ich besser dem Mitspieler entgegen und biete mich kurz an etc. Also im Prinzip grundlegende Dinge, die zum Fußball spielen einfach dazu gehören, aber nicht unmittelbar etwas mit Ballbehandlung zu tun haben.

    Aus der Problemstellung die Du beschreibst, ergeben sich ja Trainingsinhalte, die trainiert werden sollten um ein -Mindset- zu schaffen. Freilaufen ,Raumaufteilung, Positionsspiel etc. etc. Also Räume erkennen und nutzen, Passverbindungen schaffen (bedingt individualverhalten Deckungsschatten lösen etc.) etc. etc.

    Dann ziehst Du das Fazit:

    Genau, das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Darüber hinaus habe ich die Erfahrung gemacht, dass Spielformen, bei denen auf Tore/Minitore gespielt wird, einfach besser funktionieren, als reines Ballhalten, egal ob Überzahl/Unterzahl oder mit gleich großen Teams. Bei stärkeren C-Jugendteams mag das zwar funktionieren, aber meine Spieler lassen dann den notwendigen Ehrgeiz vermissen bzw man hat wieder das Problem, dass sie den Sinn der Übung und die Absicht dahinter gar nicht erst kapieren. Es geht hier wahrscheinlich wirklich eher um dieses "spielerische Lernen", wie man es vor allem auch im F- und E-Bereich handhabt. Allerdings ist es halt nicht einfach, wenn wie gesagt das eigentliche goldene Lernalter schon überschritten wurde und bestimmte Verhaltensweisen auf dem Platz intuitiv noch nicht sitzen

    Ich würde für mich das gegenteilige Fazit ziehen. Nämlich eine hohe WDH Zahl der oben genannten Inhalte über Spielformen ohne Spielrichtung, bei denen ständig gefordert Passfenster zu öffnen (durch lösen aus Deckungsschatten etc) und dadurch Passverbindungen zu schaffen, sowohl für den Passempfänger als auch schon für den nächsten etc. Implizit schult man dabei

    -nebenbei- Spiel über den Dritten etc. etc.

    Die Sinnhaftigkeit zu erklären sollte kein Problem sein, und jedem in dem Alter vollkommen verständlich. Eine Verbesserung und somit ein Nutzen erkennen-Erkenntnis nutzen ist darüber eigentlich schnell zu vermitteln. Damit ist dann der Transfer ins Spiel auch nicht mehr schwierig.

    Das richtige Verhalten auf dem Spielfeld! Das trainieren Profis auch jeden Tag. Warum soll es einem Amateurtrainer anders ergehen.
    Es ist harte Arbeit für den Trainer erstmal angesagt und immer wieder mit zig Wiederholungen und Frustation verbunden.

    Überzahlspiele (Rondo) in verschiedenen Formen hilfen den jungen Kickern sehr. Wer will schon freiwiliig in die Mitte und auch noch vielleicht eine Doppelrunde. Jeder Spieler in deinem Team muss wissen was seine Aufgabe ist auf dem Spielfeld. Bedenke aber das alles hängt auch ein wenig vom Spielniveau deiner Kicker ab und erwarte erstmal wenig. Wenn Du wirklich die Jungs verbessern willst, muss du als Trainer sehr viel Muße und Schweißblut investieren.

    Bei Rondoformen wie oben gesagt, gehe ich ja konform. Das unsägliche -Schweinchen in der Mitte- vermittelt meiner Meinung nach wenig. Das es auch die Senioren machen und die Profis (zum lockeren Aufwärmen) heißt nicht das es in der Jugend sinnvolle Verhaltensweisen vermittelt.

    Zum einen ist es auf den Außenpositionen statisch. Zum anderen schafft es eine Belohnung für unkontrolliertes -ballberühren- , und somit ein, für mich, völlig falsches Belohnungssystem.

    Für mich sollten Rondoformen/Spielformen immer das 3 Aktionen Prinzip beeinhalten (bewegung/positionierung)vor ball, mit ball, nach ball.

    Trainingsbeispiele hat vangaalsnase ja angeführt.

    Rondo mit 4 Farben im 6 gg.2 ist für mich beispielsweise auch eine schöne Rondoform, in der man schrittweise über Regeln wie: zuerst frei, dann Anspielverbot gleiche Farbe, dann Rückspielverbot allgemein; die Situative Raumbesetzung und vieles mehr deutlich machen kann

    Am einfachsten und fairsten, ohne das Kinder in f,e,d, etwas groß merken, ist nicht nach einem 6-0 nach 5 minuten zu reagieren,

    sondern vllt. einfach von Anfang an (meist kennt man doch die gegner oder kann die einordnen) die Mannschaft so aufzustellen, auch in der Positionsrotation, das es erst gar nicht so deutlich wird. Das kann man m.e. als Trainer schaffen. So gibts auch für die eigene Mannschaft einen Lerneffekt. Kann dann trotzdem vllt. 8-1 oder ähnlich ausgehen, wobei ich das je nach Klasse und Alter gar nicht so extrem sehe. Ich habe auch Spiele in der E Jugend erlebt, bei denen es zur Pause 5-1 stand und das 6-7 ausging.

    Hier die Fortsetzung (und hoffentlich das Ende der Geschichte): Wir haben heute 3 Punkte am grünen Tisch bekommen, die uns natürlich auf dem Rasen lieber gewesen wären. Aber es hat sich herausgestellt, dass die Vermutung richtig war: Das Spiel sollte verlegt werden und Corona war da ein willkommener (aber nicht zulässiger) Grund. Es gab dann natürlich keine Nachweise und der Staffelleiter hat die Wertung vorgenommen. Wäre ja auch noch schöner, wenn man damit durchgekommen wäre.

    Schön das es geklappt hat.

    Nur sind Spielverlegungen ja an der Tagesordnung wenn bei einem Verein schon der Topspieler nicht da ist.

    Erfährt man dann von den Schulkollegen und Nachweis ist schwer zu erbringen, ob gleichzeitig noch 4 andere verletzt waren.

    Habe ich mich mittlerweile mit abgefunden. Spieler von Vereinen -dieser Sorte- wechseln dann aber auch gern und sind in Vereinen mit anderer Praxis willkommen. Sind dann eben nicht die Topsspieler aus diesen Vereinen, aber Spieler die man grad in älteren Jugenden gut als Verein gebrauchen kann.

    Malikinho ich glaube er hat Dich gar nicht angegangen. ist immer noch etwas offtopic, aber ich bin generell auch bei Sir Alex

    Übrigens die Finte, die am gewinnbringendsten eingesetzt wird im Spiel. Persönlich subjektive Meinung!

    Edit: auch die am simpelsten zu vermittelnde , wenn Kinder in Bambinizeiten mal Fangen spielen im Training. transfer zum Fußball mit Ball ist da gar nicht schwierig darzustellen und die Nutzenerkenntnis ist sofort da.

    Einer meiner Spieler ältere D Jugend, bekommt den Ball und geht mit Geschwindigkeit ins Tempodribbling oder gegnerfernes Dribbling. Er schafft es auch sich so viel Platz zu verschaffen, das er den Gegenspieler überwinden könnte. Nur in dem Moment kappt er ab und sucht einen Mitspieler...
    Jetzt meine Frage: Welche Spielsituationen kennt ihr, wo das Rausnehmen des Tempos bzw. das Abkappen vor dem Gegenspieler sinnvoll ist. Bzw. was könnte den Spieler veranlassen, nicht doch den Schritt hinter den Gegenspieler zu machen, um ggf. auf das Tor zu schiessen oder eine andere Anschlusssituation einzuleiten.


    Ich hoffe mein Anliegen ist verständlich.

    Danke vorab.

    Ferndiagnose ist da schwierig. eine Möglichkeit könnte sein, das die Vororientierung und damit das Verständnis für den Raum einfach fehlt. D.h. die Möglichkeit zum Dribbling wird erkannt, wenn der Gegenspieler näher kommt fehlt dann die Orientierung bzw. Erkenntnis ob es sinnig ist ins Dribbling zu gehen. Dann könnte es sein, das er abkappt und sich zeit schafft sich zu orientieren, indem er den mitspieler sucht.

    1 gg 1 übungen würden in dem Fall nicht viel weiterhelfen, weil die mögliche Passverbindungen(ob da oder eben nicht) nicht ablichten können.

    Es ist sicherlich zum Teil so und gehört auch so angeprangert und öffentlich gemacht. Mit dem herrschenden Druck in NLZ

    ist das nicht zu rechtfertigen weil es schließlich um Kinder, Jugendliche geht.

    Soweit braucht man allerdings gar nicht schauen, auch wenn das -entfernte- bequemer zu bewerten ist.

    Bei -ambitionierten- Vereinen und die gibts es sogar auf Kreisebene, herrscht eigentlich kaum Druck und da machen es selbstverliebte, meist dazu noch fachlich ahnungslose, den anvertrauten Spielern extrem schwer. Jeder der länger Trainer war, kann davon sicherlich berichten. Das ist der Wahnsinn, der sich direkt vor unserer Nase abspielt.

    Da verbleibt der Auswechselspieler auch beim 10-0 auf der Bank. Da wird bis zum Schluß jeder Fehler wütend kommentierend über den Platz geschrien. Da werden gegnerische Spieler als Nichtskönner etc. beschimpft. Die Liste läßt sich fortführen.

    Und ich behaupte mal, in Relation ist das gleich mit den schwarzen Schafen bei den NLZ.

    Manchesmal denke ich, das die Eltern sich fragen müßten, ob Ihr Kind da gut aufgehoben ist.

    Das die Trainer nicht wissen, das eine gute Lernatmosphäre wichtig zum erlernen von Inhalten ist, damit man an Aufgaben wachsen kann, hinterfrage ich schon gar nicht mehr, denn die Antwort ist ja schon gegeben.

    Ich bin auch im FLVW! Und bei mir kommt bei mehr als vier Spielern die Fehlermeldung "Sie dürfen maximal 4 Spieler aufstellen". Wenn ich dann nur 4 auf die Bank setze, verschwindet die Meldung.


    Dann will ich mal hoffen, dass das hier nur ein Eingabefehler von unserem Kreis ist und auf Hinweis beim Staffelleiter alles entsprechend geändert wird.

    B Jugend auch FLVW kann ich leider nur bestätigen. Anders kann auch der Spielbericht nicht freigegeben werden.

    Nachfrage beim Schiri gestern, das ist lt. seiner Aussage so.

    Finde ich auch sehr seltsam.

    Seit dem obigen Beitrag von Sir Alex darf dieser finden sich eigentlich nur Antworten, die seine Aussage, dass in der Diskussion um Größe / Technik leider völlig undifferenziert polarisiert wird belegen.

    Der Bericht und die Einschätzung von Coach1976 ist hilfreich.

    Wie auch schon in einem Beispiel oben erwähnt, unterliegen man in der Betrachtung auch evtl. ganz natürlich Wahrnehmungsfehlern. Klein=Dribbelstark, wendig, etc. Groß=Zweikampfmaschine etc.

    Zum richtigen Punkt der isolierten Betrachtung der Technikanwendung (Raumdruck kommt noch dazu)

    Technik ist zwingend gebunden an Gegner- und Zeitdruck. Man kann Technik nur unter Berücksichtigung dieser Bedingungen vergleichen/bewerten.

    kommt eben auch noch die Attribute, die man, eventuell unbewußt, falsch zuschreibt.


    Das passiert den auswählenden(STP Trainern etc.) genauso. Ein ähnliches Beispiel wie oben habe ich auch im STP erlebt.

    Großer Spieler (nicht massig). Von den Trainern gute handlungsschnelligkeit attestiert, gute Technik, Spielintelligenz(vororientierung etc) gut. Nur leider fehle es an der Grundschnelligkeit. In den Spomotest war dieser Spieler dann der zweit schnellste des gesamten Jhrgs (2 STP). In halbjährlich folgenden hat er das bestätigt. (Lichtschrankentests über 10 und 20 meter). Er wurde in -Abschlußspielen- und in Vergleichsspielen immer auf der 6 eingesetzt.

    Fortan dann auch mal auf Linksaußen z.b.

    Will sagen, wir sollten uns von einfachsten Schubladendenken lösen, auch wenn das nicht immer einfach ist.

    Vllt. sollte man sich mal von dem Gedanken verabschieden, das durch die STP Spieler die evtl. Talent mitbringen den großen

    Durchbruch schaffen, weil die Defizite am STP behoben werden. Ich kann manche Kritik am STP teilen, aber es ist ein reines ZUSATZTRAINING das da geboten wird, am besten natürlich auf hohem Niveau. Es findet einmal in der Woche statt.

    Die Hauptentwicklung findet im Verein statt, oder sollte Sie zumindest.

    Die Selektionskriterien mögen gefühlt zu sehr aufs körperliche ausgerichtet sein, aber genauso werden andere (zukünftige) Entwicklungssprünge ja evtl. nicht ausreichend berücksichtigt. Im Prinzip soll es ja darum gehen, das Potentiale erkannt werden, und ob Intrinsische Motivation vorhanden ist, diese auch auszuschöpfen. Vllt. hat der kleine Superdribbler ja auch gar kein Potential, der große, handlungsschnelle der seine Mitspieler top einsetzt, aber schon. In dem Falle würde wieder, von vielen, der

    körperliche Aspekt angeführt, der aber evtl. gar nicht ausschlaggebend war.

    Wie gesagt, die Erwartungshaltung an die STP ist mir etwas zu hoch aufgehängt.

    Bei aller Kritik am DFB. Die STP Trainer haben auch nichts in dieser Zeit getan. Weder Trainings, Sichtungen etc.

    Da ist es irgendwie logisch, das Sie auch kein Geld bekommen.

    Wären Sie durchbezahlt worden, wäre der Aufschrei auch groß gewesen.

    Ab D-Jugend gibt es unabhängig ob NLZ oder ambitionierter Amateurclub schon Argumente, die das rechtfertigen. Würde die Verpflichtung bestehen, dass jeder Spieler mindestens eine Halbzeit zum Einsatz kommen muss und die Ergebnisse keine Rolle Spielen würde der Trainer des aufnehmenden Vereins auch keine "Ergänzungsspieler" holen, sondern nur solche, denen er die Spielzeit auch wirklich gerne gibt...

    In vielen NLZ gibt es (jedenfalls in den unteren Jugenden) doch eine Einsatzdokumentation die die Trainer zu führen haben, damit alle möglichst gleiche Spielzeit bekommen. Vollkommen logisch, denn warum soll man jemand holen, der keine Chance auf Spielzeit hat.

    In den Breitensportvereinen liegt es m.e. grad bei den -ambitionierten- an der Vereinsphilosophie. Da sind Leute(trainer) am Werk, die über Jahre erfolgreiche Mannschaftszusammensteller sind. Das wird dann landläufig unter -erfolgreicher Jugendarbeit- verbucht. Nur sind da kaum Spieler aus dem Verein, oder halt nur die, die es trotz des Mannschaftszusammenstellers, geschafft haben.

    Dem anderen Prototyp des Trainers, der seine Spieler kontinuierlich entwickelt, und hohe Zuwachsraten hat, weil er unter den Wohlfühlspielern beliebt ist, schenkt man doch keine Beachtung. Der kann auch jedes Jahr seine Mannschaft wieder toll entwickeln, aber wenn er trotz knapper Führung z.b. auch den (momentan ) schwächeren Ihre Einsatzzeiten gibt, wackelt halt auch mal das Ergebnis. Der Punkt ist allein die Außenwirkung. Im Innenverhältnis ist genau dieses vorgehen, meiner Erfahrung nach , auch den -stärkeren- Spielern ganz recht, denn Sie erkennen das der Trainer Spieler entwickeln möchte, und am einzelnen interessiert ist.

    Neeeeein das stimmt so nicht bzw. sind Halbwahrheiten. Es kommt IMMER auf die Qualität der Trainer an. Dass, entschuldige, ist an den Stützpunkten bei weitem nicht gegeben, da die Entlohnung dort einfach zu gering ist.

    Die Diskussion kommt hier ja immer regelmäßig wieder auf.

    Obiger Punkt stimmt aber definitiv nicht. Die Entlohnung der STP Trainer ist meist sogar höher als in den (unteren) Altersklassen der NLZ. Hieraus ist m.e. kein Zusammenhang zur Qualität der Trainer zu ziehen.

    Im STP werden m.e., subjektiv und nur aus der längeren Erfahrung aus EINEM STP, einzelne Spieler zum Teil schlechter gemacht.

    Das liegt ganz einfach an der absoluten Fokussierung auf das 1gg1. Wie oben schon erwähnt. Das führt zu einem ständigen Suchen der 1gg1 Situationen, auch in Fällen wo diese die schlechteste Lösung darstellen. Die Folge ist fast noch gravierender.

    das Freilaufverhalten der anderen, um Räume zu besetzen, wird dadurch fast schon aberzogen. Selbst wenn ein Gegenpressing erfolgreich ist wird wieder, ganz unabhängig von der Spielphase, das 1gg1 gesucht.

    Da ist wenig verwunderlich, wie mancher Wunderdribbler auch auf höherem Niveau, nicht in der Lage ist mit 2,3 Trabschritten einfach ein Passfenster zu def. schließen, bzw. off. zu öffnen


    EDIT: Ein Beispiel aus dem Aufwärmteil Rondo 4 gg 2. STP. Unabhängig der 1gg1 Fokussierung aber zur Positionierung. Davon ab das das Feld m.e. zu groß gewählt war. Da wurde dem passgebenden auf Außen auferlegt nach dem Pass ein Liegestütz zu machen um zu verhindern das der Rückpass gespielt wird. Der Sinn ist mir klar, die Ausführung mangelhaft. Denn der Liegestützpassgeber ist erstmal raus, auch um das nächste oder Übernächste Passfenster zu öffnen.

    Warum nicht mit einfachem Rückpassverbot gearbeitet wird, ist mir schleierhaft.