- möglichst wenig Standzeiten
- möglichst viele Wiederholungen der gezielt trainierten Technik (am besten mit Torschüssen/Anschlussaktionen)
- möglichst vielen Freiheiten
- alle Übungen so gestalten das Zwangsläufig beidfüßig trainiert wird
- alle Übungsformen am Ende einen Wettkampf haben
- die letzte halbe Stunde gespielt wird (im besten Fall mit Provokationsregeln die den Trainingsschwerpunkt belohnen - also Tor nach bestimmter Finte bedeutet Treffer zählt dreifach)
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Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten und von einer kleinen Anzahl an Spielern die ich seit F bis jetzt zur B Jugend (da höhere Klasse und anderer Verein nun nur noch 2) trainiert habe. Von daher ist das natürlich subjektiv. Die beiden Jungs sind technisch(taktisch) mit die besten in der Mannschaft, obwohl bis zur, einschließlich C Jugend, nur auf Kreisliga Niveau. Die Jungs wenden Technik, Körpertäuschung (m.e. die beste Finte) situativ richtig an, womit ich zum obigen Zitat komme.
Da die Jungs niemals isoliert Technik trainiert haben (bis auf eine kurze Orientierungsphase des Trainers
), sondern rein
in Spielformen ist das entweder dem -Talent- (normal bis durchschnitt) oder der Trainingsmethodik geschuldet.
Das Beispiel ist wie gesagt subjektiv und begründet keinesfalls , das Spielformen nun das richtige Training sind.
Jedoch ist m.e. allgemein festzuhalten das ein richtiges Verhalten in einer Spielsituation bedingt, das man Abstände zum Gegner, Mitspieler etc. erfasst, die ständig variieren. Denn Fußball ist nun mal ein komplexes System. Ich sehe oft, das Spieler eine Technik anwenden, z.b. Übersteiger etc, die vollkommen richtig ausgeführt werden, aber im falschen abstand etc. etc.
Ich nehme mal hier nur den letzten Punkt raus. Wenn ich eine -isoliert- trainierte Technik im Abschlußspiel belohne,
werde ich damit fördern, das die Handlung im Spielkontext nicht (oder weniger) beachtet wird, sondern nur der Ablauf. Es wird möglicherweise sogar belohnt, das der Spieler eine falsche Entscheidung getroffen hat, aber die -richtige- Finte angewandt hat.
Es nützt m.e. wenig ein Repertoire von 20 Finten zu haben, wenn ich keine davon richtig im Spiel einsetzen kann, und mich dazu im Raum nicht richtig situativ bewege.