Beiträge von Trainer E

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

    Verstehe die Message dahinter, aber ist natürlich etwas reißerisch dargestellt.

    Es stellt sich die Frage ob die Treppe am hundertsten Tag immernoch genau so oft genutzt wird, oder ob ein Sättigungseffekt eintritt und wieder die gleichen Menschen die Treppe bzw. die Rolltreppe nehmen. Ich würde auf letzteres Tippen.

    Ich denke genau das ist der Punkt. Damit der Sättigungseffekt nicht eintritt, müßten die Treppenstufen eben leuchten am nächsten Tag, dann andere Effekte hervorrufen, etc. etc. Das ist nicht die Intention des Videos, an sich ist die Message schon verständlich.

    Im Training bringt die interessanteste Spielform auch nicht mehr den Effekt, wenn man Sie zig mal wiederholt,

    sondern wenn ständig neue Reize geschaffen werden, die neue Aufgaben erzeugen.

    Die Trainer haben immer nur gefordert, aber als der Zeitpunkt kam zum etwas zurückgeben und Arbeit übernehmen,winkten alle ab...

    Keine Frage,ich mach das gerne und stecke auch viel herzblut hinein...aber das gejaule einiger Trainer ist echt extrem...

    Sehr viele Trainer trainieren eben eine Mannschaftssportart, in der es nie nur um die Belange eines einzelnen gehen kann, da sonst die Mannschaft auf Dauer nicht funktioniert.

    Dafür sind Sie in einem Verein, der Ihnen das ermöglicht, in dem es nie nur um die Belange eines einzelnen gehen kann, da sonst ein Verein auf Dauer nicht funktioniert.

    Den ersten Satz verstehen die meisten. Mit dem zweiten sind leider sehr viele überfordert.

    Wir hatten ein Trainingscamp eines Bundesligisten im Hause und der Cheftrainer hat einem unserer Unbelehrbaren wortreich erläutert, warum Rundenlaufen völlig out ist. Der hat brav genickt und - ungelogen am gleichen Tag noch - seine D-Jungs wieder laufen lassen.

    Der hat bestimmt selbst -hoch- gespielt und wußte es deshalb besser. und wenn dann die Spieler mal in einem Spiel mehr Luft haben am Ende, dann hat er doch alles richtig gemacht und fühlt sich bestätigt:rolleyes:

    "Der Scheersprung ist ja wissemschsftlich bewiesen der beste und effektivste Sprung. Wer meint es könnte da noch andere Techniken geben und der sei nicht der Weisheit letzter Schluss, ist ja irgendwie aus der Zeit gefallen."


    Trainer B annodunnemals.

    Schwer verständlich.

    ich verordne --Mir-- generell immer studien, fachlich, zeitlich und sachlich in Einen geordneten Zusammenhang zu bringen. Vor allem sie zu lesen, zu verstehen, und für mich zu einer validen Grundlage zu machen, die mein zukünftiges handeln, das evtl. Auch dritte betrifft, bestimmt. Meister google der mir zitate auswirft, der mich bestätigt, ohne zu reflektieren, indem ich schlagworte eingebe, mag für mich bestätigend sein, entspricht aber nicht meiner intention. Neben der Entwicklung meiner anvertrauten ist mir meine eigene Entwicklung auch extrem wichtig. Eben um die meiner anvertrauten zu gewährleisten....

    Das im gegensatz zum zitierten die roth, wulff studien etc. Schon sehr lang existieren ( im zeitlichen Zusammenhang)und bestätigt wurden, wirst du aber sicher wissen.

    ich glaube da wird gar nicht aneinander vorbeigeredet. Eingeschliffen hat sich auf dem bolzplatz rein gar nichts. Eingeschliffen werden höchstens techniken die dann für das 6-1 notwendig erscheinen. Alles andere war eine situativ angewendete technik aufgrund der Gegebenheiten. In paar jahren gehts aufs elfer feld. Dann kann man das ähnlich wieder neu einschleifen... dann passt ja auch alles nicht mehr.

    Zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Der flop wird beim hochsprung auch überbewertet. Vllt. Sind wir in 10-20 Jahren wieder beim scherensprung. Ging auch lange genug gut

    Ich sehe im seniorenbereich viel mehr spieler die den pass überhaupt nicht spielen, oder räume nicht besetzen etc. Etc.

    Der Confirmation Bias könnte da aber genauso der grund sein. Von daher bin ich dann doch eher bei einer trainingsmethodik, die ich auch für mich erklärbar machen kann, weil es Studien aufzeigen, als bei einer verordneten Methode, die - schon ihren grund- haben wird.

    Zu sagen, ein Spieler solle lieber die Innenseite anstelle der Pike nehmen, ist keine Technikkorrektur. Das kann man gerne machen, wenn es denn ein gravierendes Problem ist, von dem der Spieler sich alleine nicht abbringen lässt. Das lässt sich tatsächlich in Spielformen umsetzen. Mit Korrektur meine ich, dass man dem Spieler eine Idealtechnik vorgibt und solange (isoliert) daran rumwerkelt, bis die Ästhetik stimmt. Insofern Zustimmung.

    Irgendwie dachte ich, das so etwas gar nicht erklärungsbedürftig sei. Zeigt aber doch, das sich mit dem spielform basierten ansatz kaum beschäftigt wird. Ähnlich hat es der dfb geschafft, sich kaum mit der (lehr)Methodik eines guten ansatzes zu beschäftigen( funino) sondern einfach etwas zu verordnen. Das führt zwangsweise zu widerständen. Auf der anderen seite eventuell verständlich, denn damit wäre vieles was bisher gelehrt wurde ad absurdum geführt. Gerade in hinsicht auf die lehrmethodik

    danke für den Hinweis.

    Jemand, der nie gut Fußball gespielt hat, kann sicherlich auch Kindern Fußball vermitteln und sie wunderbar beschäftigen, weil er eventuell andere Qualitäten hat - irgendwann wird aber auch er an seine Grenzen stoßen (z.B. ab B-Jugend-Landesliga, wenn er mal den Ball jonglieren soll).

    Das war eigentlich der kern auf den ich eingegangen bin. Meine Aussage bleibt dadurch unverändert.

    Um es klarer auszudrücken, evtl. Wird er gar nicht an Grenzen stoßen, weil das Grenzen sind, die für den trainerjob und die kernkompetenzen irrelevant sind

    Es gibt da kein Richtig oder Falsch. Am Ende setzt sich "der Trainer" ja aus vielen Bausteinen zusammen, die mit Sicherheit in jedem Verein, bei jeder Mannschaft und sogar bei

    Jemand, der nie gut Fußball gespielt hat, kann sicherlich auch Kindern Fußball vermitteln und sie wunderbar beschäftigen, weil er eventuell andere Qualitäten hat - irgendwann wird aber auch er an seine Grenzen stoßen (z.B. ab B-Jugend-Landesliga, wenn er mal den Ball jonglieren soll).

    Da ist die Frage wie man - gut- definiert, und ob nicht der, der nie im verein war aber 3 stunden pro tag im hinterhof gekickt hat, nicht sogar bessere individual Fähigkeiten hat, als einer der landesliga gespielt hat. Daraus eine Fähigkeit abzuleiten, ob man ein guter Trainer ist, bezweifele ich zumindest. Ich kenne 14 jährige die 1000 mal den ball abwechselnd links rechts hochhalten und elite lizenz trainer die das 100 mal können. Auch flugbälle kann manch b Jugendlicher besser als manch landesliga kicker. Was sagt das also aus?

    M.e. nichts. Es geht u.a. um sachen wie analysefähigkeit, vermittlungskompetenz, reflektionsfähigkeit etc. Etc. Daraus folgt dann sein Training so gestalten zu können, das es der eigenen spielidee und der Entwicklung der spieler hilft...

    Auch im 3 gegen 3 musste ich erleben, dass die Kinder sich nur dann entfalten können, wenn die Erwachsenen sich zurücknehmen und Spiel, Spaß und Tore der Kinder in den Vordergrund stellen.

    Ich glaube das ist ein Kernsatz, der es trifft.

    In vielen(fast allen) Diskussionen geht es um die Wettbewerbsform. Um die Vermittlung im Training macht sich keiner Gedanken.

    Dem DFB ist die Lehrmethodik und Vermittlung ohnehin relativ egal, obwohl es ein zentraler Punkt ist.

    Ich habe vor 7 Jahren in der F halt Funino trainiert, weil ich es für eine geeignete Form fand, fußballerische Inhalte altersgerecht zu vermitteln. Wichtig war mir, das Kinder instruktionsfrei Erfahrungen sammeln können und diese reflektieren. Das Grundgerüst ließ zu das man Entscheidungshandeln über Zusatzregeln fördern konnte (Pässe nur nach hinten- Mut zum Dribbling fördern/gleichzeitig Umblick). Mal auch runde Spielfelder mit entsprechenden Toren.

    Mal fragen warum man den gegnerfernen Fuß besser benutzt(schwacher Fuß m.e. ist auch immer so ein Schmarrn) und das provozieren durch Toranordnung. Mal die Tore hinter die Linien stellen, Schußzone weg etc. etc.

    Kein Kind hat da die großen Tore vermisst. Kinder wollen Herausforderungen und eine gute Lernumgebung.

    Heute geht es nur ständig um die ermüdende Diskussion des -richtigen- Fußballs. Und wer Funino genauso trainiert, wie den

    -richtigen- Fußball, mit ständigem Reinrufen, instruieren etc. wird auch bestätigt werden, das der Erfolg ähnlich mäßig ist, wie beim traditionellen Training.

    Es geht u.a. um implizite Vermittlung, differentiellem Ansatz etc.

    Und Kinder lehnen Funino auch ab, wenn ich immer nur 4 Tore hinstelle, und warte bis sich meine -Self Fulfilling Prophesy- endlich bestätigt. Das nämlich die Kids darauf genauso wenig Bock haben wie ich, weil ich in der F ja die Liga gewinnen muß, mit meiner selbstgebastelten Excel Tabelle, die mir bestätigt, das ich statistisch der genialste Trainer der Kreisliga bin.

    Wäre auch zu schade, wenn es was brächte, mich selbst zurückzunehmen, wo ich doch selber am besten weiß wie es geht.

    Mein Lieblingssatz, wer sich hier aufregt und es ernst nimmt, hat selber noch nie hoch gespielt. Da haben die aber verduzt geguckt.

    Ich beobachte eher das die, die hoch gespielt haben, oft vollkommen frei drehen.

    Beispiel : 3 Liga Spieler, der jetzt Trainer in der B Jugend ist. Kreisliga A.

    Läufts in der Mannschaft nicht, fordert der Experte zum -cleveren- Spielen auf(Schwalben) etc. etc.

    Schiri gemecker per Dauerschleife. Schiri schuld, andere Mannschaft Schuld, alle Schuld. Eigene Spieler Schuld.

    Auf den Hinweis, das auch ein Schiri fehler mache, bekam ich den Hinweis, wer keine Ahnung habe sollte die klappe halten.

    Er meinte wohl mich. Ging dann so weiter.

    Habe Ihn dann mal freundlich darauf hingewiesen, das, wenn man nicht schwimmen kann, es selten an der Badehose liegt.

    Oft aber am Schwimmlehrer.

    Kam nicht so gut an.

    Beispiel: Spieler A - körperlich sehr stark, technisch oberes Mittelfeld, eher langsam, Ausdauer gering
    Stelle ich Spieler A in die IV damit er dort mit seiner körperlichen Überlegenheit alle rausputzt oder doch lieber in der Spitze wo er den Ball fest macht bis die anderen nachrücken. Beide Positionen hat er schon gezeigt das er spielen kann.

    Oder damit er mit den technischen Fähigkeiten eine Top Spieleröffnung spielt;)

    Neben den bereits genannten Aspekten spielt auch das wohlfühlen, bzw. das subjektive Empfinden der Spieler eine

    Rolle. Als Beispiel: Ich hatte einen neuen Spieler, der für die Position IV für mich alles mitbrachte, Zweikampfstark, technisch gut, wahrnehmung und entscheidungshandeln gut.

    Im Spiel gab es dann aber einige Fehler, die für Ihn ungewohnt waren. Habe Ihm gesagt das es kein Problem ist, Feedback war, das er unsicher ist, wenn er keine Absicherung hat. Dann hat er als 6er gespielt, und spielt es seitdem oft.

    IV kann er mittlerweile aber auch wieder problemlos spielen.

    Will sagen: Trotz guter -Fehlerkultur- kann einem Spieler auch Selbstvertrauen für eine Position fehlen.

    Ansonsten hängt natürlich auch viel von Deiner Spielidee ab, wer wo , mit welchen Fähigkeiten, spielt.

    Derzeit, nicht mehr als Spielerpapa, läuft es ergebnistechnisch ziemlich gut. Dennoch gibt es die Kritik hinsichtlich meines Coachens beim Spiel. Im Prinzip ist es egal was oder wie Du es machst, Kritik oder Gerede gibt es immer.

    Im Prinzip muß man sich schon ein dickes Fell zulegen und erzählen lassen. In jüngeren Altersklassen eh, in älteren

    muß man sehen, das ein hoher Sieg, den der TW gesichert hat, weil er einen klasse Tag hatte,

    als toll empfunden wird, obwohl man zig chancen zugelassen hat.

    Dagegen wird ein 0-1 gegen einen starken Gegner, bei dem vllt. das Gegentor ein klares Abseits war, und in dem man totale Spielkontrolle hatte,sowie ein großes Chancenplus, als ein -schlechtes- Spiel angesehen.

    Alleine diese ergebnisorientierte Sicht der Dinge(die wahrscheinlich jeder kennt), sollte einen gelassener auf die Meinung der Eltern reagieren lassen.

    Auch wenn es dann immer noch nervt.

    ch will mutigen Fußball spielen und verlange demnach bestimmte Spielprinzipien von meinen Spielern, klar machen sie dann Fehler, es sind ja immer noch Jugendspieler und keine Profis aber ich lobe und motiviere dann immer. Nur wenn ich fordere, dass wir bei einem Ball beim Torwart spielerische Lösungen finden wollen und so in eine brenzliche Situation kommen, weil die Verteidiger sich mal nicht so frei laufen wie nötig, ist es total kontraproduktiv, wenn Eltern von außen reinbrüllen, dass mein Torwart den Ball lang schlagen soll.
    Ich fordere nunmal anderes und die Eltern zerschießen so das Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Spielidee.

    Ich denke das Problem ist aber nicht so gravierend, wenn die Spieler wissen, was die Spielidee ist und der auch vertrauen.

    Im Training ruft ja keiner rein und man kann da schon den Nutzen erklären, bzw. durch eigene Spielerfahrung aufzeigen.

    Umso resistenter werden Spieler auch gegen -Ratschläge- von Eltern.

    Wenn Spieler vom Coach eher instruktionsminimiertes (also kein Aktionscoachen) Coachen gewohnt sind, wird das auch von den Eltern eher unbeachtet gelassen.

    Gilt aber natürlich eher für ältere Jugenden.

    Ich biete interessierten Spieler immer an, eine -Spiel- whatsapp gruppe zu machen, in der man fragen, anregungen etc. zum Spiel, Training etc. diskutieren, bzw. nachfragen kann (ab C Jugend). da finden sich dann 5-7 Spieler die total interessiert sind. Das sind dann innerhalb der Mannschaft die Spieler, die absolut resistent gg. Rufe von draußen sind.


    Ist nicht jedermanns Sache, deswegen ist es auch total egal, wer da nun mitmacht, und wer nicht. Das ist in der Mannschaft auch kein Thema.

    Ein einfaches Beispiel über das sich aus meiner Sicht die meisten Trainer noch keine Gedanken gemacht haben (wenn ich viele Übungen so auf den Trainingsplätzen beobachte): Ballan- und mitnahme (ich bin schon froh, wenn eine Ballmitnahme auch berücksichtigt wird) - meistens wird das frontal, vielleicht noch zur Seite, aber ganz selten nach hinten trainiert - somit geht der Ball praktisch immer wieder dort hin, von wo er kommt.

    vllt. offtopic.

    eine situative Ballan/mitnahme kann auch gar nicht erfolgen, wenn keine (begrenzten )Räume da sind, in die ich diese ausführen kann, da kein Raum, Zeit-Gegnerdruck existiert.

    Das ist auch eine Herausforderung für Kinder, die sich schon einen imaginären Gegenspieler vorstellen müssen, der sich als farbiges, regungsloses Hütchen tarnt, und dann imaginäre Räume oder Nichträume.

    Moralische Frage: Ihr seid Vorstand eines Vereins, dessen Seniorenmannschaft ein Spiel gewinnt, allerdings spielen drei nicht-spielberechtigte Spieler auf falsche Pässe, zwei davon sind sogar am spielentscheidenden Tor in der letzten Minute beteiligt (Vorlage + Tor). Dem Gegner hat man damit vermutlich die ganze Saison versaut (Tabellenführung verspielt). Was würdet ihr nun machen?


    Ich bin erstmal verärgert, überhaupt in einer solchen Situation zu sein. :cursing:

    Falls es dich betrifft, ist das doch eine rhetorische frage, oder????

    du stimmst doch auch nicht einer spielverlegung zu, weil der gegner die corona fälle nicht belegen kann... da würdest du doch niemals beim eigenen Verein soetwas zulassen

    Im Prinzip richtig. Du begibst Dich aber in eine schwierige Lage, wenn Du Deine Entscheidungen immer begründest. Ich finde nicht, dass Du Deine Entscheidungen vor den Spielern oder Eltern grundsätzlich rechtfertigen musst.

    Ich finde man sollte seine Entscheidungen IMMER vor den Spielern begründen. Wenn jemand nicht weiß, warum er draußen sitzt, und wo er sich verbessern kann, oder, in höheren altersklassen, was für die Spielidee gefordert ist, und wie der Trainer das, mit welchen spielern, umsetzen will, dann ist das mehr als suboptimal.

    Wenn ein Spieler nicht weiß, wo und vor allem WIE, er sich verbessern kann, und WIE Ihm der Trainer dabei helfen will,

    dann sind fehlende Motivation oder Kompensationshandlungen( die dann den Eindruck des Trainers bestätigen/ self fullfilling prophesy) vorprogrammiert

    Die Mutter entgegnete, dass es für ihn eher eine Motivation sei, das Kind spielen zu lassen, dann würde es sich im Training auch wieder mehr anstrengen. Daran habe ich meine Zweifel. Das Kind ist nicht willens, über eine gewisse Anstrengungsgrenze hinauszugehen. Diese liegt sehr niedrig.


    "Andere Kinder würden nicht ausgewechselt oder nur einmal, ihres aber zwei mal." Ich entgegnete, wenn das Kind nur steht und nach zwei Sprints nicht mehr kann, dann muss ich es wieder herausnehmen. Ich habe auch eine Rechtfertigungspflicht gegenüber den Spielern und der Mannschaft, wieso ein Kind unbeweglich im Sturm verharrt, während alle anderen für es laufen sollen.

    Wie sieht der Junge das denn selber? Weiß er wo Du Ihn siehst? Weiß er was Du für Ihn Ziel hast, um Ihn zu einem besseren Fußballer zu machen?

    Das ist eine E Jugend und das sind Kinder. Die haben ein anderes Bild von sich und der Welt als mancher Erwachsene.

    Das liest sich so wie bei einer Seniorenmannschaft. Erwartungen die projeziert werden, und das Kind kann die gar nicht erfüllen, weil es Sie nicht versteht, oder ein ganz anderes Selbstbild hat.

    Zum anderen könnte ein klar formuliertes Anliegen(kein ziel: wir wollen alles gewinnen!) helfen, das jedem Kind klar macht, was gefordert ist, um dieses Ziel zu erreichen, auch im Training. z.b. sehr einfach, wir wollen Spielen wie Liverpool. deshalb trainieren wir schnell umzuschalten nach ballgewinn, dafür brauchen wir vorne bewegung etc. etc.

    versteht auch in der E Jugend jedes Kind. Dann könnte man das positive motivierend einbringen.

    Als Trainingsprinzip in dieser Altersklasse(gilt für mich auch in der Bjugend) sollte u.a. m.e. gelten: Jedes Kind wird 3 mal gelobt pro Training. Führt zum einen dazu das Kinder motiviert sind, zum anderen sich als Trainer auf die positiven Sachen zu konzentrieren(die negativen fallen eh auf). Außerdem ist dann jedes Kind bereit sich Korrekturen zu stellen(persönliches Gespräch). Außerdem macht es das Training definitiv intensiver.

    Ich finde, das Wichtigste sind die Spiele an sich.

    Das ist wohl so. Das ganze Thema geht mir schwer auf den Geist. Selbst wenn ich weiß, das der Gegner wegen ein paar wichtigen Spielern verlegen will, und mir beim Nachholtermin Spieler fehlen, würde ich auf die 3 Punkte am grünen Tisch verzichten, und lieber ein Spiel spielen und dem zustimmen. Genau das ist uns auch passiert.

    Aber die Jungs wollen lieber spielen als 3 Punkte am grünen Tisch. Ob das jetzt Schuld des Gegners ist oder nicht.

    Dafür trainieren wir ja mit 18 Leuten und nicht mit 12,13