Beiträge von Trainer E

    Das wäre für mich schon nicht mal mehr c- Jugend Inhalt:/. Wenn ich mich richtig an die Übung erinnere.

    Der HW-Ansatz ist ja altersgerecht spielnah zu trainieren.

    Die Motivation hat darunter (eher) geleidet und die eigentlich inhaltlichen Lernziele wurden sehr stark hinterfragt bzw. fast schon nicht ernst genommen.

    Was war denn dein Schwerpunkt in der Trainingseinheit und inhaltliches Lernziel, bzw. welche Verhaltensweise wolltest Du denn provozieren?

    Gestern, passend zum Frustabbau Thema - junge schiris ein tolles Erlebnis mit einem jungen Schiri C Jugend.

    der erklärte ganz kurz jeden pfiff den jungs. nicht oberlehrerhaft sondern ganz nett.

    hat zwar einen zweifelhaften elfer gepfiffen, und einen m.e. klaren nicht gegeben (beides für uns), aber das passiert, die jungs und ich auch machen auch genug fehler. war eine unheimlich gute Atmosphäre im Spiel!!!

    Spiel ging sehr deutlich für uns aus, was aber auch neidlos anerkannt wurde vom gegnerischen Trainer, der beide Elfersituationen genauso sah, war aber aufgrund der guten Spielleitung kein Thema.

    Unbeschreiblich.

    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Scheint aber ja vor allem ab U13 aufwärts doch öfters vorzukommen.

    kommt mir auch so vor. Und manchmal frage ich mich, ob ich das wirklich möchte.

    Im Seniorenbereich ist es sicherlich so, das sich der Schiri eher negativ beeinflussen läßt, wenn Trainer aggressiv sind, und tendenziell

    gegen diese Mannschaften pfeift (was auch nicht richtig wäre). Im Juniorenbereich ab U14 scheint mir, das manche junge Schiris, völlig verständlich, eher Angst haben und Konfrontationen vermeiden wollen, was dazu führt, das gegen die Mannschaften gepfiffen wird, deren Trainer keine Schiri Entscheidungen kommentieren, da man da keinen -Ärger- zu befürchten hat, und die Jungs dieser Trainer meist auch nicht

    motzen.

    wahrscheinlich richtig.

    mein Fokus liegt beim Aufwärmen in der C vor dem Spiel auf Wettkampfvorbereitung. keine Ahnung ob das richtig ist.

    2gg.2 im Strafraum, Farbenwettrennen (kognitiv hochfahren) mit torabschluß etc. etc.

    wie im Training immer möglichst spielnah. alles andere macht keinen Sinn.

    erste 2,3 Minuten ohne ball, aber nur weil sich da immer ein anderer etwas überlegen muss, variable spielformen mit ball wären für die jungs noch zu komplex.

    ich nehme immer sachen, die ich auch im Erwärmungsteil im Training mache, mit rein. Spielnahe Rondoformen etc...

    Mittlerweile reicht es mir, wenn wir uns 45 min. vor Spielbeginn treffen. 10 min. umziehen, 5 Minuten kurz besprechen, 20-25 Minuten auf spiel vorbereiten/aufwärmen....

    vielen trainerkollegen ist das zu kurz... für mich passt das.

    Habe ähnliches leider am Wochenende erleben -dürfen-. Hinspiel Findungsrunde 1-2.

    Rückspiel nun wieder gg. diesen Gegner(Tabellenführer). Unsäglich das die beiden gegnerischen Trainer JEDE Aktion kommentieren.

    Also wirklich ständig für Ihre Mannschaft. (bei Aus -UNSER bei schuß weit neben das Tor -ECKE, etc. etc. etc. )

    Das kann man zum Teil wirklich unter Comedy abtun, was mich aber stört, das die ständig meine Jungs kommentierten. Der foult nur etc. etc.

    Bei zweimal gestrecktem Bein und Freistoß für uns - der hat den doch gar nicht getroffen, sonst könnte der nicht mehr aufstehen etc. etc.

    Junger Schiri hatte dann den Mut die Experten mal zu ermahnen. (was leider auch nicht fruchtete)

    Das Spiel ist schnell erzählt. 0-1 dann schnell 1-1. kurz vor der pause frei aufs tor, stürmer will einem anderen das tor -schenken- weil der

    bisher ein wenig Pech hatte wohl, und legt quer allerdings zu ungenau, sodaß wir im direkten gegenzug das 1-2 fangen....

    nach der pause sehr unglückliche TW Aktion(passiert) 1-3. Dann haben wir angefangen Bälle rauszukloppen. in 5 Minuten 2 weitere Tore gefangen. 1-5.... Mein Co rief dann rein: Jungs spielt wieder unser Spiel, fußballerisch habt Ihr es doch drauf.

    Daraufhin schallendes Gelächter von den beiden Trainern, die Ihrer Bank lautstark erklärten, wie unsinnig der Ruf gewesen sei...

    Das fand ich dann schon megaunfair, und ich bat die beiden Clowns eindringlich Ihre Mannschaft zu coachen und fair zu bleiben.

    Da kam dann der Satz, wenn ich das nicht abkönne, wäre ich wohl fehl am platze...

    dann fiel das 2-5 und auf einmal ging es nur noch in eine Richtung. 3-5 und 5 Minuten vor schluß Elfmeter zum 4-5.

    Danach hatten wir noch 2 100%te, die wir leider nicht genutzt haben, sodaß es beim 4-5 blieb.

    Trainer kam dann nachher zu mir, glücklich, das es nicht noch schief ging und meinte gönnerhaft: Tja so ist das eben bei einem Derby.

    Ich sagte ihm nur, das es nicht -so- sein müsse, sondern das es einfach ganz schlechtes Benehmen von Ihnen gewesen sei, das sich nicht gehört.

    Ich bin wirklich am Überlegen, ob das nicht irgendwann den Schiri beeinflußt und insofern wirklich masche ist. Ich schiebe die Niederlage nicht auf den Schiri, auch wenn einige Fehlentscheidungen dabei waren (ecke die zum 0-1 führte war niemals eine- trotzdem können wir dann besser klären).

    Meine Frage an das Forum wäre:

    Ab welcher Alterstufe sollte man vorwiegend Ergebnis-orientiert aufstellen?

    in der F dachte ich ab Ende E.

    In der E dachte ich ab D.

    In der D dachte ich, ab C.

    Bei meiner C nun denke ich, ab B reicht auch


    Will sagen, solange es Potentiale zu entwickeln gilt, die noch nicht ausgeschöpft sind, oder offensichtliche Defizite, wäre es wünschenswert mehr Idealisten zu haben,

    die nicht ergebnisorientiert aufstellen, um diese Potentiale zu nutzen. Die Vereinsseitige Ausrichtung bleibt dabei zu berücksichtigen.

    (ob man sich der -unterwirft- oder evtl. als Trainer gilt, der nachgewiesen hat Spieler zu entwickeln, und deshalb mehr Zeit bekommt,

    oder was auch immer, ist pauschal nicht zu beantworten)

    Aber das ist ja dann auch vielleicht eine kulturelle Fremdheit, wo ich erstmal vorsichtig in meinem Urteil wäre, zumal wenn ich gar nicht verstehe, was da genau gesagt wird, weil es in einer fremden Sprache geschieht. Aber (positiv) anfeuern ist für mich okay, egal welche Sprache.

    -kulturelle fremdheit- .. was heisst das konkret???? Wieso soll ich vorsichtig in einem urteil sein, wenn ich die Auswirkungen verurteile??? In meinem team spielt gambia, italien, türkei, bosnien, spanien und Deutschland. Die einen gemeinsame werte. Und eine toleranz die sich das recht nimmt, Intoleranz nicht zu zu tolerieren.

    Sorry bei sowas kann ich zuviel kriegen. Verhaltensweisen die andere einschüchtern oder einschränken, vor allem kinder sind weder -heimisches recht- noch -kulturelle fremdheit- ... was für ein schwachsinn.

    übrigens die -anschlussaktion- die jeder mal bei welcher lizenz auch immer als einzig wahres kennengelernt hat, nur aus der not eine übungsform formell zur spielform zu machen, halte ich oft für ungeeignet. Motivation für die verteidigende mannschaft schafft die Möglichkeit selbst in die angriffsituation zu kommen. Das funktioniert über umschaltfelder etc. Etc. Hier kannst du zusätzlich technische schwerpunkte implementieren. ( umschalterecht über passtore etc) im aufbau des technischen schwerpunkts musst du nur den gesamten schwerpunkt nicht aus den augen verlieren. Also willst du passschärfe im Zentrum attackieren( schnittstellenbälle) müssen die passtore entsprechend weit hinter der auslinie stehen... forcierst du diagonal flache bälle in die Schnittstelle bietet sich rundes feld mit minitoren etc an... anstatt spielausschnitt für gruppentaktik - zusätzlich zonen( hier evtl um zu verstärken neutrale einsetzen die immer im angriffsteam agieren). Im schwerpunkt bleibend schon im erwärmungsteil spielnahe rondo formen in den das zentrum attackiert wird

    gute ideen eigentlich... ich lasse anders agieren. Ist aber Ansichtssache. Spielern die in starren formen agieren, überlade ich nicht mit weiteren starren formen um Handlungsweisen aus diesen Optionen zu wählen. Ich schaffe spielformen die spieler zu handlungsweisen zwingen... aber ob die das mit 6er oder 10er lösen hängt doch von der spielsituation ab. Lernen wer geht sich fallen lässt etc. Muss implizit vermittelt werden und freie Entscheidung bleiben. Der meister ist immer die Spielsituation wie jmd. Treffend In der Signatur hat🤷‍♂️

    interessante problemstellung. Spielausschnittstraining bedingt das die gegnerformation genauso agiert wie im training. Es werden also automatismen geschaffen. Spielformen die verhalten provozieren erscheinenmir geeigneter.altersklasse? In meiner c hatte ich gedrillte jungs die erstmal niemals das zentrum attackieren. Schnittstelle wird gar nicht erkannt. Spielform z.b. mit eingeschnittenen seiten zum 5er auf doppeltem 16er im je nach stärke 6 gg6. Mit umschaltfeld auf der einen seite die angriffsrecht -freischaltet- . So ist hohe Frequenz des schwerpunktes gewährleistet spielnähe über eine verteidigende mannschaft und maximaler raum zeit gegnerdruck

    Wieso "niederbrüllen"? Ich weiß ja auch nicht, was gerufen wurde. Aber offenbar ging es in Richtung der eigenen Kinder, sonst wäre es ja nicht in der Muttersprache gesprochen worden.

    egal ob in einer anderen Sprache, oder der eigenen oder was auch immer, oder ob man die Kinder -pushen- wollte (zu was denn überhaupt -pushen?- zu besser -Leistung- oder zu -Verhaltensweisen- ??!?)

    Der Ton macht die Musik. Wenn Kinder eingeschüchtert reagieren, dann ist das nicht in Ordnung. Wenn aggressiv reingebrüllt wird,

    ist es egal wen es letztlich betrifft, denn das gehört nicht zum KIFU.

    Was passiert denn bei aggressiven -Pushen- der -eigenen- Kinder . Manche Kids reagieren und agieren aggressiv und -bissig-

    Was dann oft mit Applaus bedacht wird. Leidtragender ist der Gegner. Von der Psyche mal ganz abgesehen.

    Solche Verhaltensweisen verfestigen sich!!!!

    verstehe Goodie vollkommen.


    um das mal zu konkretisieren: meine Eltern können die Kids anzufeuern, aber nicht instruieren. und vor allem nicht konkrete, aggressive Verhaltensweisen einzufordern. Ein No go ist jeglicher Kommentar zu gegnerischen Spielern.

    Wenn andere Eltern in der C sich wie Vollidioten benehmen, dann ist das wohl in der C deren Problem.

    Falls jemand aber meine Spieler von außen beleidigt, schreite ich sofort ein. Wenn es ein Elternteil andersrum beim Gegner macht ebenso. Ich will meine Freizeit in normaler Atmosphäre genießen und Fußball sehen und mich dran erfreuen. Das lasse ich mir durch aggressive Vollidioten, die was auch immer, beim Fußball zu kompensieren versuchen, nicht kaputtmachen, sorry


    EDIT: Übrigens sind für mich solche Auswüchse wie beim Bochum Spiel, wo ein 18 jähriger TW verhöhnt wird, nur Folge von verharmlosenden Sprüchen wie : Das gehört zum Fußball. Das muß man abkönnen etc. etc. etc.

    Gerade im Amateursport und insbesondere im KIFU sollte man asoziale Verhaltensweisen als solche benennen und nicht immer und immer wieder verharmlosen, um sich dann bei schlimmeren Auswüchsen als Moralapostel darzustellen. (das ist auf keinen Beitrag hier bezogen)

    st ja auch nur ein Hobby der Jungs, aus meinem Verein kommen nur sehr wenige Profis. Ich muss kurz nachzählen, ja, ziemlich sicher 0.

    ;). zähle bei uns immer noch und fürchte ich lande beim selben Ergebnis. :)

    Die Intention sollte in unserem Training sein, die Spieler -spielfertig- in die höheren Jugenden zu -entlassen- Mit Spielfertig meine ich dabei das die Ausbildungsziele der jeweiligen Altersklassen möglichst umfänglich erreicht wurden. Um viel mehr geht es nicht.

    Ich, für mich, bevorzuge den Spielformen/Funino Weg mit impliziter Vermittlung der Inhalte.

    Wenn man dann einige in den STP -bringt- sollte man sich im klaren sein , das man höchstens dazu beigetragen hat, das diese Jungs sich da behaupten können, und sich immer die Frage stellen, ob sie WEGEN oder TROTZ meines Trainings da gelandet sind, wobei beides wohl zu kurz greift, wahrscheinlich wären Sie ohnehin da, man hat nur das Glück gehabt die Jungs trainieren zu dürfen, und Ihnen wie oben gesagt, hoffentlich etwas an Rüstzeug mitgegeben.

    (ich hasse diese Vergleiche - oh von Dir sind ja auch 2,3 oder was auch immer am STP. Ja, aber was heißt das denn konkret?!?)

    Das ist halt schon die hohe Kunst des Trainertums, wie ich finde. Zu jedem Zeitpunkt eine Korrektur-Übung zur Hand zu haben, da bin ich leider noch viel zu weit entfernt...

    naja. Eine Raketenwissenschaft ist das, gerade in jüngeren Jahrgängen, ja auch wieder nicht.

    Man geht von den zu vermittelnden Basistechniken aus, hat hier korrekturübungen (s. auch H.wein) zur Hand und wendet die an.

    In älteren Jahrgängen in einem Spielformbasierten Training einen dynamischen technischen oder individualtaktischen Schwerpunkt festzulegen und den z.b. ab Hauptteil 2 frei zu implementieren ohne in eine Korrekturübung -ausweichen- zu müssen ist schon schwerer und geht auch ab und an -daneben- :(. (was aber dann schnell korrigierbar ist )oder positiver formuliert gibt Ansätze sich immer weiter zu verbessern;)

    Ich frage mich, ob ich meine Jungs zu viel spielen lasse.

    Nö, für mich persönlich zuwenig bei 40 Minuten -Mittelteil- und Übungen.

    Und ob ich zu wenig technische Punkte trainieren lasse.

    Auch nein. Technik wird ja implizit vermittelt in Spielformen.


    Das einzige wäre die Korrekturübungen und den technischen Schwerpunkt frei aus dem Spiel zu bestimmen. (aus der Notwendigkeit)

    dh. erkanntes Problem (durch Fragetechnik), z.b. offene Spielstellung/Beidfüßigkeit, herauszufiltern und dann

    dazu die passende Korrekturübung anzubieten.


    Generell gibt's aber immer was zu meckern, und so wie Du trainierst, wäre das schon schön, wenn es wenigstens die Hälfte aller Jugendtrainer auch so machen würden!

    3. In den Übungen "verrate" ich viel weniger als früher. Das fängt schon beim erklären an. Ich sage zu den Kindern "ich mach die Übung vor und ihr erklärt mir wie sie geht" . zu 90% wissen sie dann ohne das ich was sage wie die Übung laufen soll.

    Das geht dann bei den Korrekturen weiter. Statt zu sagen "Leg den Ball weiter/ kürzer vor" frage ich "wie viele kontakt sind besser, 2 oder 3? 3 oder 4? Und warum ?" => "Weil ich ohne Ball schneller rennen kann und platz habe."

    hat auch was mit lernvermittlungsmethodik zu tun. finde ich sehr gut.

    in höheren Altersklassen kann das auch durchaus NACH dem Training erfolgen. habe ich gestern noch praktiziert. Spielform, notwendiges, gefordertes Verhalten erklärt (3 Aktionen Prinzip etc.) und dann gesagt, das die Jungs nach der spielform das trainingsziel erklären.

    Dadurch das die wissen, das der Spielaufbau gewisses Verhalten fordert um erfolgreich zu sein, versuchen die sich automatisch konzentriert dem Ziel zu nähern, bzw. zu erkennen, was gefordert ist um erfolgreich zu sein.

    das kann man vllt. nicht ständig machen, ist aber immer eine gute geschichte um Konzentration auf hohes Level zu bringen.

    (hatte 19 jungs - d.h. 6 waren immer in der -aktiven- Erholung- und ich war alleine)

    Eine u9 kaum selektiert heißt dann aber ja auch, dass die meisten Kids zur u9 "aussortiert" werden. Hört sich für mich auch nicht gerade "seriös" an.

    Doch wenn das klar kommuniziert ist, ist das mehr als seriös. da spielen eben die talentiertesten Kids aus umkreis ca .20 km.

    die kreise werden dann zunehmend größer. die Selektion wird dann natürlich extremer, da die selektionsbasis größer wird.

    Den Status als Gastspieler hat er ja und je nach Zeit bzw. Absprache ist die Teilnahme am NLZ-Training auch in Zukunft möglich.

    Das ist kein NLZ von dem er spricht. Das ist die Fußballschule. Die unterhalten anscheinend ein Team.:/

    Wenn ich das richtig verstehe. Es gibt kein NLZ das ab und zu Gastsspieler mittrainieren läßt.

    Das wird ein kommerzielles Angebot sein, wo der Name sowohl kinder, als anscheinend auch Eltern, lockt.


    Allgemein ist es auch in einem NLZ erstmal ganz normales Training. Da passieren ja keine Wunderdinge. Druck und Intensität sind halt höher. Aber dein Sohn kennt ja die Mannschaft.

    Auch da muß ich Dir leider widersprechen;). Ein Training im NLZ (und nicht in einer angehängten Fußballschule) stellt ganz andere Ansprüche. Da geht es auch um kognitive, koordinative Ansprüche, die ein Breitensportverein niemals wiederspiegeln kann.

    Aber wie gesagt, ein U7 Team im NLZ kann ich mir nicht vorstellen. Vllt. gibt's aber NLZ die mir unbekannt sind und U7 Teams stellen.

    Fakt ist das jedes NLZ weiß das in diesem Alter(und auch die nächsten Jahre darüber) eine Talentprognose höchst unseriös ist. Das wird normalerweise auch den Eltern vermittelt. (die hören bei diesem satz aber gern weg)

    Gestern schöne Rückmeldung von nem C Jugendlichen.

    Wenn Kids was haben, beim Training oder Spiel, frage ich kurz am nächsten Tag nach, wie es Ihnen geht. Ganz normal.

    bis zur D habe ich das über die Eltern gemacht, ab C jetzt direkt.

    Also kurz : Hi xy, wie geht es deinem Knöchel? dann kommt: Alles ok wieder, oder was auch immer und dann: super, freut mich bis …. (nächstes Training).

    Gestern kam dann: Ist gar nicht mehr zu spüren:thumbup: danke der nachfrage, ich finde es super, wie du dich um uns kümmerst.


    fand ich irgendwie sehr schön.

    Das untereinander "messen" erreichen wir, in dem wir im Training immer 2 (manchmal 3) Gruppen bilden, hier sind die Jungs nach Stärken "sortiert", damit wir möglichst homogene Stärken bekommen.

    Wir versuchen auch während der Übungen/Spielformen möglichst gleichstarke Spieler gegeneinander "antreten" zu lassen (1vs1, 2vs1, 2vs2, etc...)

    habe ich auch früher so gehalten. Mittlerweile bin ich Fan von homogenem Wettkampfspiel (Funino), würde mir aber die Heterogenität im Training zunutze machen. Mannschaften im unteren Jugendbereich bieten auch die Chance aus der -Not- eine Tugend zu machen.

    Heterogene Trainingsgruppen bieten Vorteile. Gerade in Spielformen bietet sich, durch Prov-Regeln, Variationen etc. etc. die Chance,

    dem schwachen Erfolgserlebnisse gg. Starke zu bieten. Für den Trainer Coachingpunkte zu finden (im 2gg1 bspw.) die den -schwachen- im Spiel gegen stärkere auf Dauer ein Selbstbewußtsein schaffen und eine intrinsische Motivation fördern, die evtl. in der -Trainingsgruppe 2- ganz schnell verschütt geht.

    Die Motivation des Trainers sollte hierbei sein, -Erfolgserlebnisse- aus der Entwicklung schwächerer zu schaffen.

    Es gibt nichts Geileres, als wenn ein junger Jhrg. in der C die entscheidenden Wege und/oder Tore macht, die Zweikämpfe gewinnt etc. etc., der in der D eigentlich in so eine Trainingsgruppe 2 gehört hätte....

    Was würdet ihr tun? Bei mir in der Dorfmannschaft lassen oder fest zur Fussballschule wechseln?

    Ihn Kind sein lassen. All das mit 4 mal Training + Turniere jagt mir nen kalten schauer über den Rücken. Bei einem 6 jährigen.

    Talentprognose unmöglich. Vaterstolz hin oder her. Ist wegen mir ja verständlich. wenn er aber mit 9,10 Jahren noch ein Überflieger ist,

    kann man sich darüber Gedanken machen.

    Er macht seine Sache sehr gut, fast schon zu gut (er trifft regelmäßig zweistellig auf den F2-Spieltagen, obwohl unsere Mannschaft spielerisch nicht gerade die stärkste ist)


    dann soll er die Aufgabe kriegen Tore vorzubereiten. Mannschaft spielerisch nicht die stärkste, aber ein Junge trifft immer zweistellig.

    Deutet eher auf sehr einseitige Begabung - einsetzen eines einzelnen hin. Auch wenn in der F2 noch das Dribbling und -alleine machen- gefördert werden soll.


    Wenn er nun restlos unterfordert ist, dann sprich doch mal mit dem Fußballschulen 2Ligisten und frage ihn nach dem Ausbildungskonzept und nach der altersgerechten Ausbildung für Deinen Sohn. Falls es der Zweitligist ist, der in der Fußballschule den funino Fokus legt und mit Exerlights etc. arbeitet, kann es für mich eine Option sein, das ein Kind da gefördert wird. Allerdings bieten die in der Altersklasse gar keine F2 (?), und händeln das über Camps und/oder begleitendes Training zu den Vereinen.


    Die 2 NLZ die ich in der zweiten Liga besser (durch Hospitationen) kenne, händeln das Thema wesentlich seriöser, wenn ich das mal sehr vorsichtig ausdrücken möchte. Die trainieren in der U9 allerdings auch noch altersgerecht und darunter gibt's gar nichts (bei einem eine U8, die aber noch kaum selektiert ist).

    Aber Kinder sind nicht dumm, die merken wenn sie jemanden mit "durch" schleppen.

    Ich weiß nicht so recht. Mir mißfällt das, auch wenn ich mittlerweile ältere Jhrg. trainiere. Hier hat keiner das Gefühl jemand -durchzuschleppen- und immer noch gibt es starke und schwache.

    Im Prinzip sind viele Kinder im Verhalten das Spiegelbild Ihrer Eltern.

    Und viele Fußballkids das Spiegelbild Ihrer Trainer. Jedenfalls im Verhalten auf dem Platz und im Training.

    um mal im Bild zu bleiben sehe ich das so:


    Wer jemand mit -durchschleppt- kriegt breitere Schultern