Beiträge von luibo

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    Ich habe das im Frühjahr alles gemacht; Challenges innerhalb der Mannschaft, mit anderen Vereinen inklusive "Wettbewerbsvideo" auf Facebook und Online Training. Die Challenges hat kaum einer mitgemacht und es wurden von Woche zu Woche weniger. Zu den Online Sessions war eine Handvoll Kinder bei insgesamt 30 im Team.

    Das wären jetzt auch nicht viel mehr zumal sie sich jetzt in der Schule sehen und sich für die Nachmittage verabreden. Vielleicht ist es auch ok, wenn sie mal nix machen und die freie Zeit mal anders nutzen, wo sonst 3-4 Termine pro Woche anstehen.

    Ich finde Onlinetraining extrem schwierig und traue mich nicht so richtig ran.

    Für mich hat die Arbeit mit den Kindern viel mit dem persönlichen Kontakt zu tun.

    Durch den Monitor wird das alles sehr technisch.

    Ich kann mir nicht vorstellen die Bedürfnisse der Kinder durch den Monitor zu bemerken.

    Ich kann auch nur sehr begrenzt unterstützen und korrigieren.

    Ich hab das heute beim DFB Onlinetraining gemerkt.

    Ich habe versucht meinen Sohn nur verbal zu korrigieren. Das ist garnicht so einfach. Und da konnte ich mich auf ihn konzentrieren und musste nicht 15 Kinder auf kleinen Bildausschnitten beobachten.

    Wir haben im ersten Lockdown Challenges gegen eine anderen Mannschaft gemacht.

    Das hat eigentlich ganz gut geklappt.

    Beteiligung immer über 60-70%.

    Diesmal macht es die Dunkelheit nochmal ne Ecke schwieriger.

    Wir haben uns für ganz simples Laufen entschieden.

    Ich hab die Kinder in fast 5 Jahren im Training nie laufen lassen. Verschwendete Zeit aus meiner Sicht. Jetzt sind sie aber irgendwie vom Lauffieber gepackt.

    Treffen sich zu 2. oder 3. und joggen.

    Die sammeln Kilometer und quatschen ganz gemütlich über Schule oder was ihnen sonst noch gerade auf der Seele brennt.

    11 von 15 machen das in absoluter Regelmäßigkeit von 3× pro Woche.

    Wir haben Ihnen die Aufgabe gestellt als Team Deutschland von Nord nach Süd in 4 Wochen zu durchqueren. Und sie werden es recht entspannt schaffen.

    Mal gucken was wur im Dezember mit den Kids machen.

    Lifekinetik könnte ich mir ganz gut online Vorstellen. Mal gucken

    let1612

    Ich glaube dann zu bitten Teile der Mannschaft zu betreuen, funktioniert maximal einmal und dann wird es schwer jemanden zu finden.

    Davon abgesehen können die wenigsten ein Team auch aktiv coachen und Fehler erkennen.

    Der Trainer ist ja nicht nur zur Betreuung da wie ein Kindergärtner, er soll ja das sportliche im Auge haben. Das würde ich den wenigsten Eltern zutrauen. Es sei dann man legt darauf keinen Wert und Hauptsache alle treten gegen den Ball. Dann Frage ich mich aber warum man dann Training bzw einen Trainer braucht.

    Da muss ich widersprechen.

    Wir hatten nie ein Problem Eltern zu finden die Kinder wärend eines Festivals betreuen.

    Sie haben es in der Regel sehr gerne gemacht und ich hab mir noch nie einen Korb abgeholt.

    Wir haben aber auch darauf geachtet, dass das eigene Kind in der Mannschaft ist.

    Hatten wir 3 Teams aber ich war als Trainer alleine, habe ich auch häufig alle Teams von Eltern betreuen lassen.

    Dann bin zwischen den 3 Teams gependelt und habe jeweils unterstützt. Das hat immer funktioniert und zwar über aller Mannschaften die ich bei solchen Veranstaltungen betreut habe.


    Zum Thema aktiv Coachen...

    In G und F Jugend beschränken wir uns auf ein paar ganz einfache Grundsätze im Spiel. Die sind so einfach, dass ich Sie 5-6 jährigen Kindern erklären kann. Wenn die Kleinen das verstehen, wird es auch ein Erwachsener verstehen. Wenn er es verstanden hat kann er das in einem Festival auch coachen bzw. vielmehr die Kinder daran erinnern.

    Ansonsten ist die Fähigkeit Schuhe zu binden deutlich häufiger gefordert.

    Die Homepage ist nicht vom Verband sondern eine Initiative von mehreren Vereinen bzw. insbesondere von ein paar sehr engagierten Trainern und Trainerinnen.

    Die Initiative ging auch dort von kleinen "Landvereinen" aus.

    Die federführenden Personen wurden da mittlerweile in die Verbandsarbeit einbezogen.

    Aber wir sind auch in Brandenburg leider noch weit entfernt von einer flächendeckenden Akzeptanz.

    Es gibt viel gemecker und gejammer wegen den neuen Spielformen.

    Dabei ist insbesondere bei uns im Kreis bei KiFu großer Nachholbedarf.

    Wir spielen bzw. spielten schon in der G-Jugend 7 vs. 7 auf E-Feld mit Ligensystem.

    In der F dann schon Ballgröße 5. (Immerhin Lightball 290 Gramm).

    Da diskutiert man dann mit Trainern über neue Spielkonzepte, die noch nie ein Festival besucht haben. Der ist dagegen und weiß noch nichtmal wovon er da eigentlich spricht.

    Was will man da argumtieren?

    Ich hatte das Glück, zeitgleich mit den Machern der Funino Bewegung in Berlin-Brandenburg auf der Suche nach anderen Wegen zu sein.

    Wir haben gemeinsam vieles angeschoben und den Kindern eine schöne Zeit und eine gute Ausbildung geboten.

    Den Kinderfußball flächendeckenden zu revolutionieren wäre zwar schön.

    Klappen wird das aber auf absehbare Zeit eher nicht.

    Also selber organisieren und seinen Kindern was gutes tun

    Indoor Sport in Bayern verboten.

    Die bisherigen politischen Entscheidungen aus Berlin, MeckPomm und Thüringen ließen einen ja hoffen, dass an Dezember auch in anderen Bundesländern wieder trainiert werden kann.

    Dies könnte ein Rückschlag sein, auch wenn es nur um Indoor geht


    https://www.google.com/amp/s/w…0101-201112-99-310207!amp

    Indoorsport wurde aber nur verboten, weil man ansonsten Fitnessstudios wieder öffnen müsste.

    Richterlich wurde auf das Gleichheitsgebot hingewiesen.

    Bevor man das eine öffnet hat man lieber das andere geschlossen.

    Daher würde ich noch keinen Trend daraus ableiten.

    Also ich kann nachvollziehen, dass die Entscheider bzw. die Regierung sich nicht mit jedem Teilbereich beschäftigen kann und nicht für jede Branche, Bildungseinrichtung oder Sportart eigene Entscheidungen treffen kann. Gleiche gilt für Orte und Landkreise, man kann nicht jedem einzelnen gerecht werden. Das wäre bei der Vielzahl der unterschiedlichen Rahmenbedingungen utopisch, das rechtfertigt eine generelle Absage.


    Dennoch ist mein näherster Kontakt mit Corona bislang "Mein Onkel kennt jemanden, in dessen 2000-Mann-Firma jemand positiv getestet wurde". Da fällt mir schwer nachzuvollziehen, dass ich ab sofort weder Fußball spielen dürfte, noch Training anbieten darf. Zumal die Gefährdung beim Fußball minimal ist.


    Wozu haben wir ein Hygienekonzept erarbeitet? Ich behaupte, dass die steigenden Infizierten von den Menschen kommen, die entweder kein Hygienekonzept haben oder sich nicht daran halten. Ich höre ständig von Hochzeiten, Feiern oder Gaststätten, die sich nicht an die Vorschriften halten und die für Hotspots sorgen. Ich habe noch nicht von einem Fußballspiel gehört, bei dem ein Hotspot entstanden ist. Oder weiß da jemand mehr?

    Ich hatte jetzt schon mehrere Einschläge in unmittelbarer Nähe.

    Langsam wird man routiniert.

    Aber interssant ist in denm Zusammenhang, dass selbst das Gesundheitsamt eine Infektion auf dem Fußballplatz überhaupt nicht verfolgt!

    Wir hatten im Sommer den Fall, dass ein Gegenspieler bei einem Turnier positiv getestet wurde.

    Die Testung erfolgt im Rahmen der Urlaubsrückkehr.

    Das Gesundheitsamt hat zu KEINEM weiteren Spieler auf dem Feld Kontakt aufgenommen.

    Dem entsprechend sehen die Verantwortlichen scheinbar keine Gefahr.

    Von daher hoffe ich, dass sie zumindest das Trainieren weiter ermöglichen.

    let1612

    Ich glaube wir haben beide unterschiedliche Situationen im Kopf.

    Ich rede nicht von den Trainern, die sich die besten 10 Kinder nehmen um dann souverän Kreismeister in der E-Jugend zu werden.

    Der Kinder in diesen überschaubaren Kader nur integriert, wenn es sich sportlich für ihn lohnt und dafür das Kind mit der schwächsten Leistung rausschmeißt.

    Diesen Vollidioten ist nicht zu helfen und sie schaden dem Vereinsleben massiv.

    Das sind aber gottseidank eher Ausnahmen.

    Der wird dir immerwieder die Pistole auf die Brust setzen und fordern, fordern, forden.

    Am Ende schmeißt man ihn raus, und verliert zumeist einen Jahrgang.

    Es wird dann oft mit samt der Mannschaft der Verein gewechselt.

    Schon mehrfach erlebt.


    Ich rede von dem Elternteil, dass sich bereiterklärt eine Mannschaft zu übernehmen.

    Das ganze auch mit viel Hingabe macht und irgendwann feststellt, dass die Kraft langsam ausgeht.

    Der tolle Übungs- oder Spielformen anbietet aber nun leider das Pech hat, dass neben seinen 10 motivierten Kids

    auch 10 weitere dabei sind die eigentlich alles andere im Sinn haben als Fußball.

    Der schon jetzt nur Teile der Inhalt umsetzen kann, weil er damit beschäftigt ist Ole-Finn, Jeronimo-Pasqual und Lennox-Tattanka-Tattonka davon abzuhalten sich gegenseitig ans Leder zu wollen.

    Dem kann ich nicht zumuten weitere Kinder aufzunehmen, sondern muss diese Ressource die ich habe schützen.
    Da muss zunächst eine Veränderung her.

    Und um die Frage ging es ja grundsätzlich erstmal.


    Kann ein Trainer sagen STOPP meine Kapazität ist erreicht.

    Ich kann die Qualität nicht mehr gewährleisten.

    Und für mich muss er das sogar!!!


    Dann analysiert man das gemeinsam mit dem betreffenden Trainer und sucht nach Lösungsmöglichkeiten.

    Diese können wie du ausgeführt hast vielfältig sein.


    Nicht jedem Verein ist es vergönnt viele Jugendspieler als Trainer zu gewinnen.

    Bei uns ist es verdammt schwer in A- und B-Jugend jemanden zu finden. Das liegt auch daran, dass die Jungs es zeitlich nicht hinbekommen pünktlich am Platz zu sein. Die meisten gehen auf weiterführende Schulen außerhalb unserer Ortschaft. Wir haben keinen wirklichen Bahnanschluß (bzw. sie fährt 1x pro Stunde). Bei Jugendlichen in der Ausbildung sieht es ähnlich aus. Ausbildungsplätze im Ort sind wenige vorhanden. Also fahren die Jungs auch gerne mal über eine Stunde um am Platz zu sein.

    Ich bedaure das sehr, weil B- oder A-Junioren viel besser als sportliche Vorbilder dienen können als ich alter Sack es kann.

    Als Funino bei uns Einzug gehalten hat haben wir einige Junioren als Feldbetreuer gewinnen können.

    Die hatten auch Spaß und für die kleinen war es auch cool. Aber wenn es organisatorisch nicht passt muss man das halt einfach akzeptieren.


    Wir hatten in mehreren Jugenden bereits Aufnahmestopps. Und sind trotzdem in der Lage, von G bis C je zwei Teams zustellen.

    Darüber wird es für Mannschaften auf dem Dorf natürlich ein wenig schwerer. Aber seit mehr als 10 Jahren haben wir auch A- und B-Jugend ohne Spielgemeinschaft besetzt. Teilweise auch schon 2 B-Jugend Jahrgänge.

    Von 20 Kindern eines Jahrgang die in der G- oder F-Jugend starten landen ca. 15 bei uns im Großfeld. Teilweise ist die Quote noch höher.

    Kann vielleicht auch damit zusammenhängen, dass wir auch mal Stopp sagen.

    Was nicht bedeutet, dass wir ein geschloßener Kreis sind. Kinder kommen immer wieder zu uns, wenn wir die passenden Voraussetzungen geschaffen haben. Daran arbeiten wir regelmäßig.

    Sind die Voraussetzungen noch nicht geschaffen sagen wir aber auch mal nein.


    Nur kurz zum Thema Fußballschule

    Das ist mit einem Fußballverein schwer vergleichbar.

    Die Gebühren für eine Fußballschule liegen massiv über denen eines Fußballvereins.

    Alleine damit verhindert man schon Kinder, deren Interessen vielleicht eher anderweitig gelagert sind.

    Somit bleiben tendenziel die Kinder übrig, die auch wirklich Fußballspielen wollen.

    Theoretisch müßte also die Qualität der Ausbildung steigen.

    Dafür sind die Eltern dann auch bereit mehr zu bezahlen.

    Das würde im Umkehrschluß bedeuten, dass zu große Trainingsgruppen oder eine Verringerung von Trainingszeiten in den Vereinen den Fußballschulen in die Karten spielt.

    luibo : bietet ihr in den D-Mannschaften diesen 1-5 Schlüssel? Kinder, die diesen Schlüssel benötigen, sind aus meiner Sicht für Fußball (7 gegen 7 oder in der D-Jugend 9 gegen 9) nicht geeignet - selbst die Inklusionsmannschaften bei uns im Umkreis haben diesen Schlüssel nicht. Und Trainer, die eine persönliche Kapazität unter 11 Spieler haben, sind aus meiner Sicht auch nicht für den (Jugend-)Fußball geeignet.

    Den Schlüssel erreichen wir natürlich nicht.

    Trainer sind auch bei uns Mangelware und in der Regel rekrutieren wir kpl. aus der Elternschaft.
    Das diese Kinder nicht für ein reguläres Spiel geeignet sind sehe ich auch so.

    Aber aus dem Verein werfen geht natürlich nicht.

    Dem Trainer dieser D-Jugend nun zu sagen, er wäre ungeeignet für den Jugendfußball weil er nur 10 Problemkinder bewältigt ist wirklich daneben.

    Du selber wählst doch für deine Mannschaft auch einen extrem geringen Schlüssel.

    Laut deiner eigenen Dokumentation liegt der Schlüssel in deiner Mannschaft bei den Trainings in den letzten Monaten bei unter 5.

    4 Trainer bei 13 Kindern ist ein Traum.

    Das will ich gar nicht kritisieren. Im Gegenteil. Das ist Top. Wenn ich jetzt vermute, dass sich deine Co- bzw. Mittrainer aus der Elternschaft rekrutieren zeigt das ein tolles Engagement für die Kinder.

    Ihr werdet den Weg ja nicht umsonst so gehen.

    Aber eigentlich könnte eure Mannschaft nach deiner Rechnung problemlos aus 44 Kindern bestehen.

    Jeder muss selber anhand seiner Kinder sehen ob die Kapazitäten für einen weiteren reichen oder nicht.

    Da kann bei 16 noch locker Luft sein, weil die Kids eine hohe Eigenmotivation haben oder schon bei 10 Kids die Schmerzgrenze erreicht sein weil die Kids nur Mist bauen.


    Im eigenen Verein sehe ich das tagtäglich.

    WolfgangL hat 20 Kinder in seiner D-Jugend und einen Aufnahmestopp. D.h. dieser Verein wird spätestens in der B-Jugend ein Problem bekommen eine Mannschaft zu stellen.

    Das Argument zu vieler Kinder in Bezug auf die Trainer kann ich auch nicht verstehen - 20 Kinder bei 2 Trainern ist ein Trainerschlüssel von 1/10 (den gibt es in keiner Schulklasse (das ist Pflicht und kein Vergnügen wie der Fußball) und ich hatte keine Probleme vor Jahren eine C-Jugend mit 16er Kader alleine zu trainieren).

    Und dann ist das auch noch paradox für mich - ich habe nicht genügend Spieler für 2 Mannschaften, mache aber einen Aufnahmestopp für Spieler.

    Hat man nur 20 Kinder könnte man sich auch überlegen 2x 7er Mannschaften zu melden anstatt 1x 9er.

    Wieviele Kinder pro Trainer akzeptabel sind hängt doch sehr massiv von den Kindern ab.

    Das ist im Prinzip wie in der Schule. Da wird der Klassenschlüssel auch am Förderbedarf angepasst.

    Bei Kinder mit hohem Förderbedarf benötigst du einen anderen Schlüssel als bei Kindern die fußballerisch weitgehend altersgerecht entwickelt sind.

    Das aus der Ferne zu beurteilen verbietet sich eigentlich.

    In meinem Verein gibt es D-Mannschaften, da würde ein Schlüssel 1-5 nicht reichen um mit den Kindern vernünftig zu arbeiten.

    Meine E-Jugend mit 15 Kindern könnte man aber relativ entspannt alleine betreuen.


    Jeder Mensch hat eine gewisse Kapazität, die er zu Leisten im Stande ist. Da kann man ggf. kurzfristig mal drüber. Auf Dauer ist das aber eher ungesund.

    Ich kann also Kinder aufnehmen, bis meine persönliche Kapazität erschöpft ist. Völlig unabhängig von der Anzahl.

    Ich muss also bei jedem Kind abwägen, ob ich die Kapazität habe das Kind schnell auf das Level der anderen zu bekommen.


    Habe ich diese Kapazität nicht mehr, müssen anderweitig Kapazitäten geschaffen werden.

    Bei uns ebemfalls ein alternatives Ziel das jedes Kind ein Tor schießt.

    Hat bisher auch immer geklappt.

    Auch wenn dafür ein Kind im letzten Spiel, in der letzten Minute auf der Torlinie angeschossen werden musste:D

    Ich bin völlig genervt von der Ignoranz des Landesverband.

    Es geht immer nur um Strafen für absolute Kleinigkeiten.

    Kapitän nicht eingetragen = Strafe

    In der E-Jugend völlig wurscht wer die Binde trägt.

    Oft trägt Sie bei uns garkeiner.

    Foto fehlt Online bei einem Kind = Strafe

    Ich hab mir Pässe oder das Onlineprofil meiner Gegner noch nie angesehen.

    Ergebnismeldung verspätet = Strafe

    Ist doch völlig Rille ob das Ergebnis nach 60 Minuten oder erst im Laufe des Tages veröffentlicht wird.

    Da schmeißen sich die Staffelleiter wie die Geier drauf.

    Aber mal ein vernünftiges Ligensystem zu entwickeln, darum kümmert sich keiner.

    Dabei würde das mal wirklich den Kinderfußball vorwärts bringen.

    Unsere Staffeln werden wild zusammengestellt in der Qualirunde.

    Weder ein regionaler Gesichtspunkt, noch ein leistungshomogener Gesichtspunkt werden rangezogen.

    Es werden aus jeder Kategorie Teams in die Staffeln gepackt.

    2 Starke die sich dann in der Rückrunde für die höchste Staffel qualifizieren.

    Ein breites Mittelfeld die dann in der Rückrunde in der 1.Kreisklasse spielen, aber zumeist eine große Lücke zu den ersten beiden haben.

    Und zwei ganz schwache, die am Ende in der 2. Kreisklasse landen.

    Scheinbar scheint der Verband zumindest die starken und schwachen ziemlich genau einschätzen zu können.

    Wir gehören zu den beiden starken in der Staffel.

    Das macht es aber auch nicht wirklich besser.

    Ich weiß überhaupt nicht was ich gegen die ganz schwachen machen soll.

    Wir schlagen Mannschaften deutlich, die gegen die schwachen Mannschaften deutlich gewinnen.

    Klar versuchen wir das im Rahmen zu halten. Aber dieses Spiel ist für beide Mannschaften vergebene Ausbildungszeit.

    Dabei gäbe es mit Meldeligen etc. die Möglichkeit zumindest ganz stark gegen ganz schwach zu verhindern.

    Interessiert aber scheinbar keine Sau. Wir lassen lieber Ergebnisse von 20+x-0 zu.

    Geht mir gerade massiv auf den Sack

    Es ist übrigens auch nicht so, dass sie mit regelmäßigen Einsätzen besser werden

    Das kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen.

    Jedes Kind verbessert sich durch Einsätze.

    Vielleicht ist die Lernkurve nicht so steil. Aber entwickeln werden sie sich.

    Die flache Kurve bedeutet aber Zeitgleich, dass die Kids sinnvollerweise viel Spielzeit benötigen.

    Das hätte Idealerweise schon in der G oder F beginnen müssen.

    Und 6-7 gute Spieler auf dem Feld sollten in einer Wald und Wiesenliga reichen um mitzuschwimmen.

    Kreismeister wirste vermutlich damit nicht. Aber in 1 bis 2 Jahren müsst ihr von den "Schlechten" 4 bis 5 einbauen.

    Spätestens dann brauchst du Sie. Dann ist es aber sehr Spät ihnen auf dem Platz Verantwortung zu übertragen.

    Ich freue mich tierisch auf die Zeit im Großfeld.

    Ich weiß jetzt schon, dass wir die meisten Teams auf Kreiseben überholen werden.

    Einfach weil bei 90% der anderen Mannschaften Kaderplatz 8-14 wenig bis keine Spielpraxis haben oder Verantwortung noch nie tragen mussten.

    Woher soll das den später kommen?

    Kurz gesagt...

    Scheiß auf die "Taktik" und lass sie spielen.

    Gib ihnen Vertrauen und du wirst früher oder später ernten.

    Irrelevant ob vorne oder hinten.

    Wir haben jetzt unser erstes kleines Turnier und die ersten Testspiele hinter uns.

    Einige Kinder haben in den letzten Monaten einen gewaltigen Entwicklungssprung gemacht.

    Kinder, die vor dem Lockdown schüchtern und zweikampfscheu waren gehen jetzt in jeden Zweikampf.

    Plötzlich ist der Mut da mit einer Finte am Gegner vorbei zu gehen.

    Gleichzeitig haben diese Kinder aber ihre Ursprungsqualitäten (Die oft Kompensationsstrategien waren) beibehalten...

    Da geht einem das Herz auf wenn meine kleinsten Spieler eine 2 gegen 3 Unterzahl perfekt wegverteidigen...

    Ohne das wir das je als Thema hatten.

    Auch wenn manchmal schwer fällt...

    Aber man muss den Kindern nur genug Zeit geben...

    Legetim ist eine Absage natürlich.

    In den Ferien bieten wir Training an.

    Da ist die Beteiligung natürlich geringer als sonst.

    Wenn sich abzeichnet das nur 2-3 Kinder kommen rufe ich die Eltern an und frage, ob die Kinder trotzdem wollen.

    Es ist in 5 Jahren noch nie Vorgekommen, dass Sie nein gesagt haben.

    Selbst als es nur 3 Kinder waren und es draußen geregnet hat.

    90 Minuten intensiv an Finten und Fintenkombinationen zu arbeiten macht denen Spaß...

    Zum Abschluß Lattenschießen aus verschiedenen Positionen und die Kids gehen glücklich nach Hause.

    Mir persönlich wären 3 Kinder zu wenig...

    Aber das Training ist ja nicht für mich, sondern für die Kids ;)

    Meine ehrliche Meinung: Ich würde dem gegnerischen Trainer nach den Assi-Aktionen die Niederlage noch ein wenig aufs Brot schmieren und sowas in der Art antworten:

    "Sorry, aber wir suchen als nächsten Gegner eher eine spielerisch starke Mannschaft, damit wir auch mal das Verhalten bei Rückstand üben können etc. Ich glaube nicht, dass das deine Mannschaft hergibt. Wünsche euch noch viel Erfolg"

    Meine ehrliche Meinung:

    Auf das Niveau würde ich mich nicht begeben. Wir reden von Kinderfußball...

    Da ohne SR gespielt wird auch noch von sehr kleinen Kids.

    Das lebe ich den Kids nicht vor.

    Ich würde die Kids abfeiern, dass sie sich gegen eine so körperliche Mannschaft gewehrt haben.

    Ihnen erklären das unser Fußball das nicht nötig hat und ich sehr stolz auf sie bin.

    Anschließend notiere ich mir, dass ich Spiele und Turniere gegen diese Truppe meide wenn es möglich ist.

    Alles andere ist mir persönlich egal. Nachtreten hab ich nicht nötig.