Beiträge von luibo

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    Das ein Exitgespräch nach der F-Jugend blödsinn ist brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren.

    Das das Abwerben einer ganzen Mannschaft unterste Schublade ist auch nicht.

    Aber wenn das alles bekannt ist, der Verein sich scheinbar durch diese "Leistungskultur" nach außen definiert, warum geben die Leute ihre Kinder da hin?

    Es gibt einen "Markt" für solche Vereine. Da schüttel ich vielmehr den Kopf über Eltern, die Ihre Kinder einem solchen Druck aussetzen.

    Jedes mal wenn sich Jugendleiter/Koordinatoren eingemischt haben, ist das in Katastrophen gemündet bis hin zu Abmeldungen von Mannschaften.

    Übersetzt:

    Jedesmal wenn die Interessen des Vereins im Vordergrund standen, haben Egomanen aus gekränkter Eitelkeit oder weil man Ihnen den Lolli weggenommen hat, ganze Mannschaften krachen lassen...

    Eines der Argumente, warum wir wechsel in eine höhere Altersklasse nur in absoluten Ausnahmefällen gestatten.

    Das wissen alle und kommen damit auch zurecht!

    Ich persönlich finde es ja schlimmer, wenn ich als Trainer selbst Schiri sein muss. Das gehört für mich zu den schlimmsten Teilen meines Trainer-Jobs.

    Ich habe darauf keine Lust und bin darin auch unglaublich schlecht. Ich bin sicherlich nicht parteiisch, jedenfalls nicht bewusst. Aber einfach unglaublich schlecht, weil ich mit dem Kopf häufig schon woanders bin.

    Ich hab mich bisher erfolgreich gedrückt 8)

    Allerdings haben wir in fast allen Spielen in den kein SR da war einfach ohne gespielt...

    Das klappt wunderbar. Auch in der D-Jugend noch.

    Und ich hatte bei der Einführung der FPL ganz ganz große Bedenken!

    Keine Frage. Nur weil Eltern ihr Kind "besser als alle anderen" sehen, muss es nicht den Jahrgang wechseln. Auch wir als Eltern kennen solche Eltern zu genüge...

    Aber was ist, wenn das Kind von sich aus wechseln möchte und es locker in dem höheren Jahrgang mithalten kann? In den Statuten des DFB steht ja, dass die Spieler leistungsgerecht gefördert werden sollen.

    Ob das Kind wechseln möchte ist in dem Fall eigentlich nicht von großem Belang.

    Auch ob er bei den Älteren mithalten kann ist ganz sicher auch kein Kriterium um einen solchen Wechsel als Verein durchzuführen.

    Und wenn die "Idee" dann auch noch von den Eltern initiiert wird, würde ich als Verein ganz sicher einen Riegel vorschieben.

    Sehe ich als Verein, dass da jemand seinen Jahrgang zusammen schießt würde ich gucken ob ein Wechsel Sinn macht.

    Ansonsten bleibe ich bei meiner Philosophie.

    Ihr wärt dann nämlich nicht die letzten, die auf der Matte stehen und Ihre "Wünsche" einfordern.

    Sollten da Eure Ansicht und die des Vereins auseinander gehen steht ja immer noch der Weg zu einem ambitionierteren Verein offen.

    Neben Euren Trainern wäre da sicher der Trainer des Buli-Förderkader ein kompetenter Ansprechpartner.

    Grundsätzlich sollte der Verein entscheiden, wer in welcher Mannschaft spielt.

    Also ja, der Verein kann da ein Riegel vorschieben.

    Bei Euch scheinen die Mannschaften nach Jahrgängen eingeteilt zu werden.

    Das ist eine klare Vorgehensweise.

    Da braucht es aus meiner Sicht schon deutliche Gründe um davon eine Ausnahme zu machen.

    Das er der stärkste Spieler seiner Mannschaft ist würde für mich nicht ausreichen.

    Interessant finde ich bei den Festivals immer die "Trainerzuteilung" zu den Mannschaften - meistens sind die hauptverantwortlichen Trainer immer beim besten gemeldeten Team ;) Es gibt ganz wenige, die während des Festival tauschen oder die Eltern hinstellen und sich alle ihre Kinder im Verlauf des Tages anschauen.

    Das beobachte ich auch regelmäßig.

    Ich habe irgendwann angefangen alle Teams von Eltern betreuen zu lassen und bin gemütlich über die Felder gewandert.

    Entspannt ungemein8)

    Also alles oberhalb der B-Lizenz erfordert ab 2022 nun ein Jahr Trainerarbeit in einem NLZ oder in einem höherklassigen Amateurverein. Dazu muss so eine Tabelle mit allen bisherigen Stationen ausgefüllt werden, bei der es dann Punkte für bestimmte Ligen gibt. Die Gesamtpunktzahl wird dann bei der Vergabe der Plätze berücksichtigt. Dazu können nun ehemalige Profis ganze Lizenzen überspringen oder werden bevorzugt.


    Wer nun also nicht im NLZ arbeitet, nie höher als Bezirksliga gespielt hat und sich einfach weiterbilden möchte, wird wohl keine Chance mehr auf eine B+- oder A-Lizenz haben. Das war zuvor nicht so!


    Und damit macht der DFB sich leider etwas unglaubwürdig: müssen ehemalige Profis weniger ausgebildet werden (nur weil sie vor bis zu 30 Jahren mal im Profibereich rumgelaufen sind)? Warum dürfen nur NLZ-Trainer bestimmte Lizenzen machen? Und der Zeitpunkt gibt dem ganzen noch eine ganz komische Note: Wie oben geschildert warte ich persönlich seit fast zwei Jahren auf Termine (habe beim DFB hospitiert und alles eingereicht) und erfahre nun, dass ich die Lizenz wahrscheinlich gar nicht machen kann.

    Du warst doch ein Verfechter des Auswahlverfahrens für die B-Lizenz.

    Das war aus Deiner Sicht doch Notwendig um die Qualität des Lehrgangs zu gewährleisten.

    Da ist es dann doch nur konsequent die Voraussetzungen für alles oberhalb der B-Lizenz noch höher anzusetzen.

    Nach der C-Lizenz werden die Vätertrainer "aussortiert" nach der B-Lizenz die Fußballer für die es zu höheren Weihen nicht gereicht hat. Ist doch nur konsequent im Bezug auf die Qulität des Lehrgangs.

    Oder wo siehst du den Unterschied zum aussieben bei der B-Lizenz?

    Guten Morgen.

    Vielen Dank für euer Feedback.


    Wir sind im FV Rheinland organisiert.

    Mit Blick auf eure Spielordnung würde ich sagen, dass dieses Vorgehen nicht mit der Spielordnung gedeckt ist.

    Ihr dürft 1 Spieler von der höheren Mannschaft in die niedrigere geben.

    Zumindest wenn die Kinder festgespielt sind.

    Also entweder setzt die E1 die Spieler die du bekommst eh nicht ein und damit sind sie natürlich nicht festgespielt oder es geht laut Statuten nur ein Spieler je Spiel

    In welchem Landesverband seid ihr unterwegs?

    Ich hab ja schon viel Unsinn gelesen. Aber das ist echt in den Top10.

    Wer fordert das den? Kommt das vom Verein oder vom Trainer der E1?

    Mal abgesehen davon, dass bei uns das durch die Spielordnung nichtmal gehen würde.

    Ich habe von einem solchen Vorgehen im Kinderfußball noch nie gehört.

    Natürlich gibt es auch Beispiele wo der Verein sich selber abschafft.

    Aber ich nehme mal uns als Beispiel.

    Verein aus einer Kleinstadt mit ca. 8.000 Einwohner.

    Wir sind der einzige Verein im Ort und haben da theoretisch keine Konkurrenz.

    Allerdings ist der Pool an Kindern auch extrem begrenzt.

    Im Grunde sind es 4 Schulklassen aus denen wir Kinder pro Jahrgang werben können.


    Ca. 100 Kinder


    Statistisch gesehen sind in Deutschland 12,5% der U14 Kinder in einem Fußball Verein.

    Bleiben also ca. 13 Kinder, die Interesse am Fußball haben.

    Klar kann man mit tollen Angeboten den einen oder anderen der sonst vielleicht Judo etc. gelandet wäre noch dazu holen.

    Aber die Auswahl ist sehr begrenzt.

    In den umliegenden Orten sieht es ähnlich aus. Die Orte sind zwar größer haben dafür aber ggf. 2 Vereine.

    Man tut sich gegenseitig nicht weh und abwerben ist eigentlich kein Thema.

    Also eigentlich heile Welt. Sind keine Massen an Kinder, aber man kann mit arbeiten.

    Jetzt kommt unsere Nähe zu Berlin...

    Für "ambitionierte" Eltern nicht weit weg. Viele Vereine im Radius von 10 Kilometern.

    Keine NLZs aber trotzdem Strahlkraft und Anziehung für alle die nach höherem streben.

    Die 3 größten die mir als erstes in den Sinn gekommen sind haben zusammen mehr als 100 Jugendmannschaften (G-A) im Spielbetrieb.

    Nahezu alle eine E6. Die haben in ihren Mannschaften mehr Kinder zur Auswahl als ich in der ganzen Stadt. Und wollen trotzdem über Scouts und Talenttage an einen meiner 13 ran?

    Das kann es eigentlich nicht sein.

    Aus Berlin jemanden zu uns holen ist schwierig. Die haben genug Breitensportvereine vor der Tür. Da muss keiner zu einem Verein ohne Bahnanschluss und mit ner Busverbindung im Stundentakt.

    Es ist ein Hobby, jeder von uns übt seine Hobbys doch auch dort aus, wo er will, oder? Und wenn es irgendwo nicheint gefällt, dann hört man auf oder sucht sich einen anderen Ort/Verein

    Das ist durchaus richtig.

    Jedoch betreiben wir unser Hobby innerhalb eines Vereins.

    Das bedeutet für mich eine gewisse Verpflichtung dem Verein gegenüber.

    Das Angebot an die Eltern und Kinder ist in nahezu allen Vereinen hoch subventioniert.

    Ich bekomme für mein Kind, gemessen an den Beiträgen, eine extrem hohe Gegenleistung.

    Keiner muss sich dafür ständig bedanken.

    Aber wenn es um Vereinswechsel geht erwarte ich, dass da ein gewisses Maß an Respekt zurück kommt.

    Wenn einer Wechseln möchte kein Problem.

    Aber am 30.06. die Kündigung auf den Tisch zu packen ohne vorher ein Gespräch zu suchen ist extrem respektlos.

    Das passt nicht zu einem Miteinander der in einem Verein zwischen Mitgliedern herrschen sollte.

    Aber da sind wir wieder bei der Erwartungs- und Kundenmentalität.

    Ob das eine Sperre rechtfertigt? Ich weiß es nicht.

    Da spielen ggf. auch weitere Faktoren aus der Vergangenheit mit ein.

    Aber euer Verhalten würde bei mir auch auf wenig Verständnis stoßen.

    Interessant wäre es zu wissen, wie dein Vorgänger dies bisher gehandhabt hat.

    Vielleicht ist das von den Eltern überhaupt nicht böse gemeint, sondern seit Jahren antrainiertes Verhalten.

    Wie hat dein Vorgänger es mit Spielzeiten gehalten? Hat er vielleicht sehr darauf geachtet, dass alle gleich viel Spielzeit bekommen?

    Dann ist es für Sie auch ein Lernprozess, der erstmal durchlaufen werden muss.


    Was in der Beschreibung fehlt ist die Art und Weise wie die Eltern "diskutiert" haben.

    Das fehlt um einordnen zu können, ob du da Stinkstiefel hast oder Eltern die sich für ihre Kids interessieren.


    Zu guter Letzt vielleicht auch dein eigenes Handeln hinterfragen.

    Wissen die Eltern wer du bist und für was du stehst? Deine Philosophie vom Kinderfußball, deine Vorstellung von der Spieltagsorganisation oder was du von den Kindern und Eltern genau erwartest?

    Gerade wenn Sie vielleicht von jemand anderem lange geprägt würden kann ein neuer Input für Verwirrung sorgen.

    Abgesehen davon hoffe ich, dass du Begrifflichkeiten wie "nicht bei den Eltern heulen" nicht wirklich bei den Kindern verwendest.

    Nicht jeder 13 Jährige kann mit so einer Wortwahl umgehen.

    Das dann wieder die Eltern auf den Plan treten sollte nicht verwundern

    Gestern standen 7 Spieler in der Startelf, die als Stammspieler in den letzten 2 Jahren die Championsleague gewonnen haben.

    An der Qualität der einzelnen Spieler kann es eigentlich nicht liegen.

    Hummels, Kroos und Goosens sind ja nun auch nicht ganz blind.

    Also woran liegt es?

    Am Konzept?

    Können wir das Thema ggf. schließen?

    Bitte, es ist anscheinend auch für manchen schwer zu verstehen, das ein Problem gar nicht jeden betreffen muß, und trotzdem eine ändernswerte Realität darstellt. Das sich dann, anscheinend betroffene, rechtfertigen müssen, ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum sich nicht viel ändert.

    Der Konsenz ist doch aber auch hier, dass Respektlosigkeit in welcher Form und wem gegenüber auch immer zu unterlassen ist.

    Die Erfahrungen von Goodie und Charles de Goal sind gegensätzlich. Aber im Grundsatz stehen beide für einen respektvollen Umgang.

    Von daher verstehe ich die Diskusion nicht.

    Hat nichts mit fehlender Sensibilität für das Thema zu tun.