Beiträge von EnterTrainer

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    Das mit dem Dienstleister stimmt natürlich. Im Jugendbereich gibt es aber häufig Eltern, die selber nie einen Mannschaftssport betrieben haben. Deshalb sollte man die Eltern der jüngeren Jugendmannschaften von Anfang an auf eine Art und Weise einbinden, die eine Bindung zu den Mannschaften und indirekt auch eine Bindung an den Verein erzeugt. Anders ausgedrückt, die ersten Kontakte sollten anders ablaufen, als beispielsweise gleich einen Standdienst oder eine Kuchenspende einzufordern.


    Ein "Verein im Verein" kann m. E. zunächst auch etwas Positives darstellen, und zwar dann, wenn sich dieser "Verein im Verein" um eine Mannschaft herum gebildet hat und in der Mannschaft und deren Umfeld dadurch ein toller Teamgeist entsteht. Problematisch wird es erst dann wenn dieser "Verein im Verein" seine Interessen auf Kosten anderer Vereinsgruppen oder Mitglieder durhczustzen versucht. Jeder kennt wohl entsprechende Beispiele.


    Mannschafts- und Alterklassen- übergreifende Vereinsveranstaltungen sind mit Sicherheit eine ganz wichtige Sache. Dabei würde ich mir aber wünschen, dass derartige Veranstaltungen wirklich so konzipiert werden, dass sie tatsächlich Kinder und Jugendliche ansprechen. Dabei wäre Fantasie gefragt. Spontan fällt mir ein: Open Air Disco, offenes Beach Soccer Turnier,........

    Ein Spiel Jugendtrainer gegen C-Jugend oder AH gegen Vorstand trifft dabei sicher nicht den Nerv der Zeit.

    Ich finde derartige Sperren zunächst legitim, insbesondere dann, wenn Vereinswechsel auf diese Art wiederholt in Richtung eines bestimmten Vereins vorkommen.


    Ob derartige Sperren besonders klug sind, ist eine andere Frage. Wenn es sich bei den beteiligten Vereinen um 2 Clubs auf etwa gleichem Niveau handelt, dann kann es passieren, das der Verein, der eine solche Sperre ausgesprochen hat, bei einem zukünftigen Wechsel in seine Richtung eine ähnliche Sanktion hinnehmen muss.

    Das ist meiner Erfahrung nach so nicht richtig. Ab der F-Jugend sind die Kinder sehr wohl an Tabellen interessiert und stellen sie sich zT sogar selbst zusammen, wenn ihnen alle Ergebnisse bekannt werden. Richtig ist auch, dass Erfolge lange gefeiert werden, aber Niederlagen schnell vergessen sind. Und genau so sollte es sein.

    Eine "Rückkehr ins tiefste" Mittelalter würde dem Vereinskinderfußball aus meiner Sicht eher gut tun. Die vielen Veränderungen in den letzten Jahren sind mit Sicherheit ein Faktor, der die Attraktivität des Vereins-organisierten Kinderfußballs signifikant geschwächt hat und somit einen wichtigen Grund (wenn auch nicht den Einzigen) für sinkende Anmeldezahlen bei den unteren Jugenden darstellt.


    Fazit:

    spätestens ab der F-Jugend:

    - Ligasystem mindestens im 5:5 Modus ergänzt durhc klassische 1-Tages-Turniere

    - Spiel auf 2 Tore anstatt Funino (außer im Training)

    - Kreative Events zur Förderung des Zusammenhalts in der Mannschaft bzw im Verein, die idealerweise irgendeine Fußball-spezifische Komponente besitzen

    Es gibt keinen Königsweg, das stimmt.

    Man kann aber bestimmte Prinzipien fördern/fordern, wie zB aktives statt reaktiv, fluide statt statisch, viel 1gg1 vs Passspiel, etc.

    .............

    Lange Rede kurzer Sinn, ich finde nicht, dass das "Spielermaterial" ein Faktor ist, was das Spielsystem in der Ausbildung betrifft.

    Es geht eher um Prinzipien und Inhalte, die ich schulen will und daraus ergibt sich dann das Spielsystem.

    Ich verstehe das leider nicht so ganz:

    Ob ich aktiv statt reaktiv, fluide oder statisch spielen lasse bzw 1:1 oder Passspiel fordere, hängt zwar mit dem Spielsystem zusammen, aber nicht damit, mit welcher Grundformation das Team aufläuft. Man kann doch zum Beispiel sowohl mit nur einem Stürmer als auch mit drei Stürmern Angriffspressing spielen.

    Umgekehrt ist es aber so, dass, sobald man auch nur ansatzweise Ergebnis-orientiert spielen möchte, man sich schon überlegt, wo welche Spieler am besten einzusetzen sind. Wenn ich zum Beispiel mehrere Spieler mit viel Übersicht habe, kann ich versuchen mit 4 Mittelfeldspielern ein spielerisches Übergewicht im Mittelfeld zu erzielen.

    Ich glaube, dass es keinen Königsweg gibt, sondern dass das Spielsystem nicht nur von der Spielidee, sondern auch vom "Spielermaterial" abhängig gemacht werden sollte. Dazu möchte ich kurz die Historie unseres Teams schildern:


    Bambini, F-Jugend:

    1-4 -1

    Möglichst viele Kinder sollen angreifen und auch verteidigen, nur 1 Verteidiger als Absicherung, 1 Stürmer, der mal einen langen Ball bekommen kann


    E-Jugend:

    2 - 3 - 1

    Von den beiden Verteidigern sollte sich immer einer mit ins Angriffsspiel einschalten. Die beiden Verteidiger der Bestbesetzung waren tendenziell in der Offensive auf den Außenbahnen zu finden


    D2-Jugend:

    4 - 3 - 1

    Ziel in der Defensive war Pressing ab der Mittellinie

    Offensiv sollten sich die beiden spielstarken AV (identisch mit den beiden Verteidigern aus der E-Jugend) immer mit ins Angriffsspiel einschalten

    Als Problem zeigte sich eine Anfälligkeit wenn der Gegner Steilpässe im zentralen Bereich spielte


    D1-Jugend:

    3 - 2 - 3

    Ziel in der Defensive war wiederum Pressing ab der Mittellinie

    Offensiv/Defensiv sollte das Zentrum verstärkt werden

    Da aufgrund von Spielerwechseln die Innenverteidigung neu formiert werden musste, rückten die spielstarken AV aus der ehemaligen D2 im Zentrum auf die Mittelfeldpositionen


    Insgesamt benötigten alle Umstellungen immer etwas Anlaufzeit, haben aber dann mittelfristig gut funktioniert.

    F-Jugend Spiel

    Trainer, Auswechselspieler und Eltern stehen nah beieinander...


    Trainer:

    "Julian mach dich bereit, du spielst jetzt rechtes Mittelfeld"

    Julian zum Trainer:

    Ja Trainer, mach, Klasse, Super"

    Julian dreht sich um und fragt:

    "Mama, wo ist rechts?"

    Wichtig ist dann später, dass es auch gelebt wird. Wenn es nur als Symboltext veröffentlicht wird und außer Lizenztrainern in 2-3 Mannschaften keine Umsetzung erfolgt, wird es natürlich nicht viel bringen.

    Wichtig ist hier aber auch die Resonanz der -Papa-Trainer. Wenn die nämlich keine Unterstützung wollen, weil Sie ja selbst als

    große Fußballer in der Kreisliga B aufgetrumpft haben und von daher natürlich auch das Zeug zum Trainer haben, bringt das

    beste, gut gemeinte, Angebot des Vereins nichts.

    Ich persönlich empfinde diesen und viele andere Beiträge als regelrechtes Papa-Trainer-Bashing.


    Fakt ist doch eher, dass die Papa-Trainer idR mangels allgemeiner Manpower im Verein gar keine Unterstützung erhalten und gezwungen sind, sich alles selbst aneignen müssen. Fakt ist weiterhin, dass nicht jeder, der Funino als Wettkampfform für eine kontraproduktive Modeerscheinung hält, und dem Zusammenhalt und gemeinschaftlich erzielte Erfolge des gesamten Teams (bei annähernd gleichen Einsatzzeiten für alle) noch wichtiger sind als die individuelle Ausbildung der einzelnen Spieler, automatisch ein schlechter Trainer ist.


    Die Idee, Trainer im Breitensport Fußball zu bezahlen ist mE kontra-produktiv. Ein Trainer, der sein Amt nicht aufgrund seines Idealismus, sondern aufgrund finanzieller Anreize ausübt, wird bei nächster Gelegenheit zu einem Verein wechseln, der vielleiecht 50 Euro mehr im Monat bezahlt. Eine Identifikation mit dem Heimatverein wird dadurch verhindert, gewachsene Vereinsstrukturen mit allen ihren positiven sozialen Auswirkungen werden somit mittelfristig zerstört. Plakativ ausgedrückt: Geld verdirbt den Charakter!


    Zum Thema Förderung echter Talente kann ich ehrlich gesagt wenig beitragen, da ich als Papa-Trainer wenig bis keine Erfahrungen mit NLZs habe. Es ist aber für mich aber schwer vorstellbar, wie stänmdige Änderungen im Kleinfeldbereich/Breitensport den Erfolg der NLZs beeinflussen sollen. Wichtiger ist mE, Kinder (i) überhaupt zum Vereinsfußball zu bringen und (ii) sie durch Vermittlung von Spaß und Gemeinschaftserlebnissen bei der Stange zu halten. Die Qualität der individuellen Ausbildung ist dabei m.E. sekundär. Lasst die Kids so kicken, wie sie sich Fußball vorstellen und viele werden wortwörtlich am Ball bleiben! Versucht nicht, sie zu perfekt ausgebildeten, aber egoistischen Fußballern zu erziehen, die es am Ende doch nicht in den Spitzenfußball schaffen (Ein Beispiel für Letzteres, das es nicht zuletzt aufgrund meiner Ausbildung bis ins NLZ geschafft hat, hatten wir bis vor Kurzem in unserer Mannschaft.)

    50% garantierte Einsatzzeit für alle Spieler in der D-Jugend oder jünger halte ich für im Breitensport absolut verbreitet und normal. Habe ich auch so von den Bambinis bis zur D-Jugend so gemacht und ich werde versuchen, dies auch in der C-Jugend so zu praktizieren. Diese Quote erlaubt dennoch, in allen "wichtigen" Spielen weitestgehend Leistungs-orientiert zu spielen, und das finde ich auch gut so.

    Was würdet ihr davon halten, ab der D-Jugend und Altersklassen-gerecht 1x wöchentlich digitale Taktikschulungen anzubieten, mit dem primären Ziel wie bei DenSen, den Kontakt zwischen Spieler/Trainer und Spielerr/Spieler nicht abreißen zu lassen?

    Wenn der Verband dadurch Geld bekommt, welches er dann in den Amateursport reinvestiert passt das doch. Wir sind doch alle Erwachsene und sollten uns von solcher Werbung nicht reinlegen lassen.


    Wobei die Behauptung es handele sich um eine Sonderkondition für Trainer, sollte sie nicht stimmen, wohl als unlauter zu bezeichnen wäre.

    Nein, das passt nicht.

    1. habe ich dem Verein/BFV meine Adresse in dem guten Glauben gegeben, dass diese nur für rein sportliche Angelegenheiten verwendet wird.

    2. ist es eine reine Annahme, dass das Geld in den Amateursport re-investiert wird. Wo sind die Investitionen des BFV, die beim Dorfverein ankommen?

    3. wissen wir nicht einmal ob, und wenn ja wieviel Geld der BFV oder wer auch immer für eine solche Aktion bekommt.

    4 heiligt nicht immer der Zweck die Mittel.

    Nein, ich habe keine A-Lizenz, sondern bin ein Papa-Trainer, der zunächst ungewollt, nun aber seit mehr als 7 Jahren dabei ist.

    I

    ch finde es einfach widerlich, dass der BFV meine Adresse missbraucht, um mir im eigenen Namen Werbung von Dritten zuzusenden, eine wohl legale Umgehung der Datenschutzbestimmungen. Nicht alles was legal ist, ist auch legitim.

    Es soll mir keiner erzählen, dass so ein Verband irgendwelche Werte glaubhaft vertreten kann.

    Ich bin stinksauer.

    Ich erhalte heute per Post einen namentlich an mich gerichteten Brief vom BFV. Darin bewirbt der BVF explizit ein Angebot seines Auto-Sponsoring Partners ASS für einen Neuwagen-Leasing Vertrag. Ein kurzer Check im Internet ergibt, dass das Angebot keine Sonderkonditionen für BFV-Trainer oder Mitglieder enthält.

    Warum tut der BFV das?

    Ist der BFV vertraglich dazu verpflichtet, seine ehrenamtlichen Trainer mit Sponsorenwerbung zu zumüllen? Wer ist verantwortlich für den Abschluss solcher Verträge?

    Oder handelt es sich um eine Gefälligkeitsleistung, die dem oder den Verantwortlichen beim BFV in anderer Art und Weise vergütet wird?

    Ein Dankeschön des Verbands für jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit auch durch die schwierige Corona-Zeit hindurch wäre bei mir besser angekommen.


    PS: Dieses Thema hätte auch in den einen Thread "Situation des deutschen Fußballs" gepasst.

    Goodie : können trotz dieser Einstellung "Finde ich wenig erstrebenswert und auch eher uninteressant." und vielleicht dann auch Erziehung deiner Kinder (oder dir anvertraute Kinder) bzw. Vorleben dieser Einstellung später für so ein Leben brennen? Und da geht es mir nicht nur um Profisportler. Erfolgreiche Wissenschaftler und Unternehmer machen das auch.

    Wir sprechen oft von einer Leidenschaft wecken, für Fußball begeistern, sich selbst mit dem Ball beschäftigen, das Kinder für den Sport brennen usw. - und was machen wir selbst mit unseren Leidenschaften? Sind wir da gute Vorbilder für die Kinder? Können wir als Erwachsene/Eltern Erfolg und Mißerfolg aushalten? Da machen die Kinder ein Wettrennen und streiten sich, wer 1. und 2. wurde - der eine würde jubeln und der andere weinen. Was machen wir meistens? Schlichten, relativieren usw.

    Oder das ganze von einer anderen Seite betrachtet: wenn ich will, dass mein Kind diese Einstellung der Profisportler positiv vorgelebt bekommt, muss ich sie dann zu Ex-Profis ins Training schicken, weil das Gros der Bevölkerung das nicht vorlebt/vorleben kann? Oder ist die Forderung "Erziehung zum Erfolg" nicht erstrebenswert und man braucht sie auch in einer Nationalmannschaft nicht?

    Ich würde da schon trennen zwischen dem Fußball und der Schule bzw dem richtigen Leben


    Für die Schule muss den Kindern m.E. vermittelt werden "ohne Fleiß kein Preis" und das muss absolute Priorität vor allen Freizeitbeschäftigungen einschließlich Fußball haben.


    Im Fußball ist es unsere wichtigste Aufgabe als Kinder-Trainer, die Begeisterung und die Leidenschaft für den Mannschaftssport Fußball zu entfachen. Dazu brauchen auch die Kleinsten ihre gemeinschaftlichen Erfolgserlebnisse. Die vermittelt man ihnen nicht dadurch, dass man individuell sagt, du hat dich aber toll entwickelt, sondern dazu müssen in einem Mannschaftssport wie Fußball letztendlich auch ab und zu gemeinsame zählbare Erfolge her. Wichtig dabei: Wenn man gewinnt, ist das für alle gemeinsam das Schönste was es gibt, auch wenn das eine oder andere Kind vielleicht momentan nicht so viel dazu beigetragen hat, Hauptsache es fühlt sich tatsächlich als Teil der Mannschaft. (Geht natürlich nur wenn jedes Kind im Schnitt auf ungefähr gleiche Einsatzzeiten kommt). Wenn man verliert, dann ist es aber egal, denn Fußball bleibt nun mal Nebensache.


    Und weil Fußball eben ein Mannschaftssport ist, halte ich aus den genannten Gründen ein Spielsystem von mindestens 5:5 spätestens ab dem jüngeren F-Jugend Jahrgang nicht nur für angebracht, sondern auch Kind-gerecht.

    In Bayern gab es heute eine neue Regelung (siehe bfv.de).


    Rein vom Gefühl (ich habe keine Auswertung dazu) her werden die Absagen eher von Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen getätigt ;) - aber negative/positive Stimmung wirkt sich ja auch bei nicht-Corona Krankheiten auf den Krankheitsverlauf aus (und ja, sagt lieber einmal mehr als einmal zu wenig ab).

    Wieso?


    Wenn Spiele jetzt ausfallen, wird im Bereich des bfv bei Saisonende der Punkte/Spiel Quotient gebildet, dh weiter unten stehenede Mannschaften haben keine Möglichkeit mehr, sich in der Tabelle noch zu verbessern.


    Abgesehen davon bin ich im Hinblick auf Corona heilfroh, wenn hier in Bayern die Saison am 4.11. im unteren Jugendbereich endgültig beendet ist.

    .....Es werden technische und konditionelle Leistungsmerkmale überfokussiert, während strategisch-taktische Eigenheiten ignoriert werden. Spielübersicht und Entscheidungsfindung spielen wenn überhaupt nur eine untergeordnete Rolle. Ob ein Spieler seine Vorderleute klug absichert oder Verbindungen zwischen seinen Mitspielern erzeugt, wird schlicht nicht erfasst. Das sind oft die vermeintlich "unauffälligen" Spieler. .....

    Hat jemand Ideen, wie man Spielübersicht, Kluges Absichern und "Verbindungen" herstellen am besten trainiert?

    Ich meine hiermit vor Allem in der C und D Jugend

    Was den Einsatz von Spieler(inne)n in der Verteidigung angeht: Ich persönlich bin der Ansicht, Spiele gewinnt man in der Abwehr. Daher stelle ich persönlich da ungern jemanden hin, der "geradeso mithalten kann". Das mache ich dann eher mal vorne, weil ich verlorene Zweikämpfe oder Ballverluste lieber in der gegnerischen Hälfte, als im eigenen Strafraum in Kauf nehme. 😉

    Ist hier Off Topic, aber trotzdem interessant.

    Ich sehe das im Prinzip ganz genauso, ABER: Bei Leistungs-inhomogenen Mannschaften muss vorne noch genug Durchschlagskraft vorhanden sein , sodass eine gewisse Torgefährlichkeit erhalten bleibt.

    Ich habe in diesem Zusammenhang mal eine Frage:


    Wie kann man als Papatrainer ohne Ahnung das Torwartspiel mit einfachen Mitteln ab D-Jugend aufwärts einüben?


    Weder im Verein noch im Umkreis besteht Aussicht darauf , dass jemals ein Torwarttraining für Jugendspieler stattfinden wird.

    Das darfst du jetzt nicht falsch verstehen: Aber seit wann ist das Problem bekannt? Hat sich das erst Anfang Juli ergeben? Oder hat sich das schon im Winter (oder vielleicht schon im letzten Sommer) abgezeichnet?


    Hätte man von Vereinsseite nicht viel früher reagieren müssen? Wäre es nicht grundsätzlich einfacher, dieses Thema ohne Stress im Januar/Februar zu klären als jetzt unter Druck in der Sommerpause?

    Das Problem war mir seit letztem Jahr bekannt, ich habe zu Beginn dieses Jahres in mehren Einzelgesprächen mit den anderen Trainern des Jahrgangs 2009 und mit der Jugendleitung darauf hingewiesen, letztere hat das zum damaligen Zeitpunkt aber nicht interessiert. Dann kam Corona und wir haben danach wieder Mitte Juni drüber gesprochen.


    Was ich mir vorwerfe ist, zu wenig politisch gehandelt zu haben. Ich hätte von Anfang an sagen müssen: Ich mache nur als Trainer weiter, wenn ich einen hinreichend großen Kader habe. Wenn ich das jetzt mache, drücke ich mich vor der Verantwortung und lasse meine restlichen Spieler im Stich.