Beiträge von Goodie

    Das Gros ist Jahrgang 14 plus ein paar 13er und ein paar 15er.

    Alle haben frisch angefangen.


    Es ist ein Demoturnier angekündigt aber ob und wann das kommt ist offen...

    Ich habe bei meinen bisherigen Stationen immer auf Kleinfeldern trainiert, die räumlich abgegrenzt waren. Jetzt stehe ich mit meinen Kindern in einer Ecke auf einem Großfeld und frage mich, wie ich es verhindern kann, dass die Kinder überall rumrennen.


    Im Bereich der Tummelphase kann man sich die Kinder ja "erziehen". Aber beim Abschlussspiel rennen sie mit dem Ball wirklich überall hin. Sie sind so im Eifer des Gefechtes, dass sie nix mehr um sich herum wahrnehmen. Einer rennt mit dem Ball los und drei hinterher.

    Dass ich hinter renne ist definitiv keine Option, zumal ich ja auf zwei Feldern spielen lasse! 8o Das würde ich nur machen, wenn die Kinder in Gefahr wären.

    Manchmal denke ich: lass sie laufen, dann sind sie heute abend wenigsten schön müde, die Eltern werden es einem danken.

    Andererseits will ich die Kinder schon dahin bringen, dass man sie bei einem (hoffentlich bald stattfindenen) Demofuninoturnier melden kann.


    Aber der zur Verfügung stehende Raum ist viel zu groß. Linien zieht mir natürlich niemand und Hütchen werden gekonnt übersehen.

    Ich habe schonmal überlegt, ob ich mit Flatterband ne Ecke abtrenne aber ich befürchte, das ist schneller kaputt, als ich gucken kann.


    Was hat bei euch geholfen?

    Du könntest folgendes probieren: Teile dein Team gedanklich nach Leistung in drei vier oder vielleicht sogar fünf Blöcke. Wenn du jetzt beim nominieren aus jedem Block je einen Spieler zu Hause lässt und auch aus jedem Block einer in der Startaufstellung ist, könnte folgendes passieren: die Wechsel innerhalb deiner Blöcke sind quasi vorgegeben und müssten "Leistungsneutral" sein. Wenn es gut läuft, wird es dir ggf sogar egal ob A, B oder C spielt.


    Im Training... Na ja, es ist wohl normal dass man seine Lieblinge hat.

    Du kannst dir ja vornehmen, gezielt einzelne Spieler zu loben, die sonst zu kurz kommen. Irgendwas gibt es ja immer.

    Und wenn du das diesen Spielern zuflüsterst, wird dad zu was ganz besonderem... ;) probier es mal aus

    Hallo Ralf,


    was du brauchst, sind klassische Teambuildingspiele. Das Internet ist voll davon. Was ich aber - gerade bei Mädchen - sehr erfolgsversprechend finde ist ein Fotobuch über das Team.

    Vorne drauf ein Mannschaftsfoto, dann pro Spielerin eine eigene Seite mit Passfoto und einem Steckbrief. Natürlich sollen die Mädchen diese Steckbriefe selber erarbeiten, indem sie Interviews mit ihren Mitspielerinnen führen. So kannst du spielerisch erzwingen, dass die größten Widersacher sich mal miteinander beschäftigen müssen.



    Was mal eine Trainerin mit einem Team recht erfolgreich gemacht hat ist "Warmduschen". Darunter verstand sie, dass die Spieler reihum etwas nettes zu ihrem Nachbarn lagen mussten. Ich glaube, die Kinder hätten sich eher die Zunge abgebissen, bevor sie zugegeben hätten, dass ihnen das gefallen hat aber die Körpersprache war schon eindeutig. Und nach den ersten Versuchen in der Kabine haben sie das sogar ohne rot zu werden vor den Eltern beim Weihnachtstreffen gemacht.

    Da hatte jeder Spieler ein Präsent bekommen. Der erste aus der Hand des Trainers, dann gings ebenfalls reihum. "ich habe das Präsent für Otto. Otto lacht immer viel und lustig, er spielt tolle Pässe und ist ein guter Freund ". Dann kam Otto nach vorne usw.

    Für die einen ists noch kein richtiger Fußball, andere sagen "süß aber lass mich damit in Ruhe" und wieder andere versuchen sich als Dompteure einer Rasselbande von 4-6 Jährigen.

    Bei den Bambinis stoßen komplett ungewohnte Anforderungen zumeist auf Traineranfänger.

    Daher dachte ich mir, dass ein solcher Thread vielleicht einlädt, sich intensiver auszutauschen mit Kollegen, die sich in der Altersklasse tummeln.


    Ich selber stand im Bambinialter meines großen Sohnes am Rand, beim kleinen Sohn dann als Co-Trainer (in der F dann Hauptverantwortlich) und jetzt mache ich eine Rasselbande ohne eigenes Kind im Team (was die Sache sehr entspannt!)

    Es gibt die "Ausnahme", dass Teams o.W. zu alte Spieler einsetzen dürfen. Sie spielen dann die gesamte Spielrunde mit, die Spiele werden auch eingetragen aber eben nicht gewertet.


    Das gibts bei uns im LV Niederrhein recht häufig, vorallem in der D-Jugend in den unteren Kreisklassen. In unserem Kreis sind das gleich fünf Teams.

    Warum schicken einige Eltern ihre Kleinkinder zum Fußball?

    Ich verstehe das manchmal überhaupt nicht. Die Kinder zeigen kein Interesse, nach spätestens 20 min lassen sie sich auch nicht mehr motivieren mitzumachen.

    "ich gucke lieber zu!"

    "wie lange dauert die Spielstunde noch?"

    "ich habe Hunger, Pipi, Durst (whatever)!"


    Von 18 Kindern, die ich in zwei Gruppen bespaße, sind locker fünf ohne jegliches Interesse. Also mir wäre als Elternteil meine Zeit echt zu schade!

    Na ja, einfach nur Preise rauf generiert halt noch keine (vermeintlich) höhere Ausbildungsqualität.

    Und die Toptrainer, die nur darauf warten, dass sie besser bezahlt werden um dann die Vereine mit ihren Bewerbungen zu bombardieren, sehe ich auch nicht.

    Das hatten wir ja hier schon mal erörtert:

    WO - FINDET - MAN - TRAINER ??


    Ich glaube, dass diese Akademien eher denen Probleme machen, die um die Talente buhlen. Der Dorfverein an sich verliert die Talente eh irgendwann in die Leistungsvereine. Und es wird ein Phänomen der Ballungsgebiete bleiben. Barcelona wird sich sicher nicht aufm platten Land niederlassen.

    Ich kann echt beide Seiten verstehen. Wer kennt sie nicht, die Trainer bei denen man sein eigenes Kind niemals in Obhut geben würde? Also ich habe hier sofort vier Trainer vor Augen, die alle im näheren Umfeld (und im gleichen Jahrgang ;() ihr Unwesen treiben dürfen. Fragt man die Jugendleitung, zucken sie hilflos mit den Schultern und verweisen auf mangelnde Alternativen. Ich behaupte mal frech, dass die Vereine lieber in Kauf nehmen, über die Zeit 10 Spieler zu verlieren als einmal auf den Putz zu hauen und solche Trainer rausschmeißen.

    Die Breitensportvereine haben auf die sich rasant verändernde Gesellschaft und ihre Wünsche und Anforderungen aus diversen Gründen nicht bis kaum reagiert. In die dadurch entstandenen "Lücken" stoßen nun gut organisierte "Firmen", die es verstehen den Eltern und Kindern zeitgemäßen Bock auf Fußball jenseits (oder in Verbindung) von Playstation und Co. zu machen.

    Da bin ich ganz bei dir!

    Ist das Chance oder Risiko? Wohl beides. In vielen Vereinen jenseits vom Fußball reagiert man zum Beispiel mit einem Kurssystem auf das veränderte Verhalten. Die Leute zahlen lieber 120€ für einen dreimonatigen Kurs als 150 € Jahresgebühr, weil man ja ggf. kündigen müsste, wenn man doch das Interesse verliert. Auch in der VHS oder beim Stadtsportbund werden inzwischen eine Vielzahl von Kursen angeboten - durch eigene Kursleiter oder in Form von Kooperationen mit anderen Vereinen.


    Der Förderverein unserer Grundschule hatte einen massiven Zulauf nachdem man mit dem Eintritt die Mitgliedschaft direkt auf die Länge der vier Schuljahre begrenzen konnte. (Und ich bin immer noch Mitglied im FV Kindergarten :/:saint:)


    Gerade diese Zusatztrainings für Spieler die mehr wollen, könnte man prinzipiell im Heimatverein anbieten. Aber wer klagt nicht jetzt schon über mangelnde Trainer?

    Kann man denn bei euch in der D-Jugend keine 7er-Teams melden? Bei uns gibts das.


    Falls sie nicht freiwillig in die 1. gehen, müssen sie sich vom Verein abmelden.

    In der D-Jugend sollte das schon noch kooperativ laufen aber das letzte Wort welcher Spieler in welche Trainingsgruppe kommt, hat der Verein. Ob ein Verein gut beraten ist, den Hardliner zu geben ober ob es eine einvernehmliche Lösung gibt, sei ja mal dahingestellt.

    Und entscheidend finde ich, dass man seine Begrifflichkeiten auch richtig einführt.

    "Wo ist der Raum?" ist nur dann sinnvoll, wenn man das vorher mit den Kindern erarbeitet hat. Wenn sich dann einer denkt "Kabine? Vereinsheim? Was'n fürn Raum?", dann ists auch noch nicht perfekt. =)=)=) 

    Hilft auch nur bedingt, wenn man das vor 1,5 Jahren mal erläutert hatte, inzwischen aber fünf neue Spieler dabei sind.


    (das soll nicht heißen, dass das bei Trainer E so gelaufen ist)

    Vielleicht lässt du dich mal filmen. Das kann ein Aha-Erlebnis sein.

    Generell kannst du dich fragen, wie würdest du gerne gecoacht werden?

    Ich selber war als Spielerin immer nur durch Lob und Anerkennung zu motivieren. Fing ein Trainer auch noch das Motzen an, ging eigentlich gar nichts mehr.

    Wenn dein Sohn mit den Älteren so mithalten kann, dass er wichtige Akzente setzen kann, als weit über dem Durchschnitt der Altersgenossen agiert, dann kann man das in Ausnahmefällen so machen.

    Aber nur dann!


    Wenn dein Sohn einfach ein ganz normaler Fußballer ist, dann würde ich das auch nicht machen.

    Dein Sohn müsste ständig am absoluten Limit agieren, und zwar die gesamte Spielzeit. Dennoch würde er permanent abgedrängt von den körperlich stärkeren.


    Mein Kleiner ist ein Jahr hoch gerutscht und hat als F-ling älterer Jahrgang beim Jungjahrgang E-Jugend mitgespielt. Auch da waren die Gegner dann gerne mal zwei Jahre älter und über einen Kopf größer. Einen Zweikampf hat er da gar nicht versucht.


    Bei deiner Konstellation reden wir aber von noch einem Jahr mehr.