Beiträge von Goodie

    puh, ich würde mich ans Kettenfangen noch gar nicht wagen. Einmal probiert... gab Tränen, weil sie eben noch nicht vorsichtig miteinander umgehen.


    nero wenn du von der Kinderlogik geschlagen wirst, musst du die Niederlage halt hinnehmen. =) Kann man nix machen. Aber das sind doch auch die Momente, warum einem die Kleinen ans Herz wachsen... :love:


    Bei Verständnisfragen finde ich es sehr entscheidend, ob die Kinder schon in der Schule oder noch im Kindergarten sind bzw. wie lange dich die Kinder schon kennen.

    Wenn ich nur die Fortschritte sehe, die bei mir vom Sommer bis jetzt schon entstanden sind, ist das enorm aber es ist auch signifikant, dass die 2013er alles aufsaugen und den 2015ern noch alles komplett wumpe ist, was ich so von mir gebe. De 2014er sortieren sich irgendwo dazwischen ein.

    Die Frage geht eher in Richtung Kinderpsychologie und nicht um den Fußball an sich.

    das würde aber implizieren, dass mit den ruhigen Kindern was nicht in Ordnung ist.

    Ich frage mich daher, warum du bei den Kindern "optimierungsbedarf" sieht.

    Ich unterstelle schon, dass du den Kindern helfen willst, aktiver am geschehen teilzunehmen und ihnen Ängste zu nehmen. Aber ruhige Gesellen werden ruhig bleiben (pubertäre Veränderung mal außen vor gelassen)...

    - Rituale beibringen "Macht euren Kreis","Klatscht beim anderen Team ab" , "Hat jeder seine Schuhe gebunden" , "Hat nochmal jemand Durst vor dem Spiel"

    Danke für den Input. Das Begrüßungsritual vor dem Spiel muss ich meinen Kindern noch zeigen... :saint:

    Bei mir sind es so Fragen wie "wo ist euer Tor?", "wo müsst ihr den Ball rein schießen?" oder "jetzt ist ein Tor gefallen, wie geht's jetzt weiter?"

    Eher in Richtung Regelkunde...

    In der D-Jugend meines Großen hatten die Trainer bei 4+1 auch vier Wechselspieler dabei. Es wurden Duos definiert, von denen immer einer gespielt und einer gewartet hatte. Und sobald einer nicht mehr konnte (Vollgas war angesagt) haben die Kinder eigenständig gewechselt. Teilweise auch durch den Trainer initiiert, nicht jeder kommt freiwillig runter. Vielleicht ist das für euch auch ne Möglichkeit...

    Ich bin ratlos und zerbreche mir nun den Kopf, was wir anders/besser machen könnten.

    Gilt bei euch: second is first looser oder warum bist du der Meinung etwas anders/besser machen zu müssen? (ernst gemeinte, nicht polemische Frage!)

    @vangaalsnase Hier fehlt mir aber der Bezug zur Altersgruppe.

    Der TE ist im Bereich G/F unterwegs!

    Das meiste, was hier zur Zeit diskutiert wird, zielt aber eher auf >10 Jahre ab, oder?


    Nehmen wir mal die Übung, dass man abwechselnd mit den beiden Füßen auf den Ball tippt.

    Ein Bambini im Alter von 5 oder 6 Jahren hat damit intensiv zu tun. Es gibt genug Kinder, die nicht automatisiert von einem aufs andere Bein hüpfen können. Ergo ist diese Übung eine im Sinne der Bewegungsschulung.

    Bei F-lingen kann man so was zur Beschäftigung nutzen, etwa in Umbauphasen.

    Für einen 12 Jährigen ist das wohl eher nix, das kann er dann auch im heimischen Kinderzimmer machen...


    Aber mal ernsthaft, wie lange befasst man sich im Training damit? ein paar Minuten, die so manch anderer Trainer mit Ermahnungen, langatmigen Erklärungen oder zu langen Trinkpausen verdaddelt. So what!



    Beim Volleyball ist man übrigens auf die korrekte Technikausführung angewiesen sonst tuts richtig weh, gibt verstauchte Finger oder flammrote Arme! Erst wenn man dies raus hat, kommen die Varianzen dazu. Das ist sicher beim Fußball etwas anders.

    Was du tun könntest ist mit deinem Sohn zu raufen. Körperkontaktspiele kommen häufig zu kurz, zumal wenn man keinen Bruder hat, mit dem man sich körperlich austoben kann.


    Einer legt sich auf den Boden, der andere legt sich quer drüber. Der untere muss sich umdrehen, der obere versucht das zu verhindern.

    Beide im Vierfüßlerstand und man soll sich gegenseitig umschubsen, einbeinig aufm Teppich und man versucht sich ohne den Einsatz von Armen runterzuschubsen... dererlei Spiele gibts ja unendlich viele. Powert schön aus und kann eine schöne Vater-Sohn-Stunde sein.

    Ansonsten ist es auch keine Schande, den Ausrichter zu fragen. Vielleicht wurden die Regeln auch leicht modifiziert für ne F-Jugend.

    Btw: der kaum tippsende Ball ist geil! =) Viel Spaß!

    Was bilden sich eigentlich manche Eltern ein!


    Stehen am Rand und mosern, weil die Kinder dies nicht richtig machen oder das schlecht läuft. Der Schiri ist ein Idiot und hat natürlich keine Ahnung. Eine Mutter forderte gar, dass auch unsere Kinder ruhig mal tüchtig draufhalten sollten. Ist das schon ne Aufforderung zur Körperverletzung?


    Vielleicht kommen alle mal wieder runter.

    Die Kinder sind nicht dazu da, den Eltern eine Show zu präsentieren sondern die Eltern sollten ihre Kinder wertfrei unterstützen bei dem was sie am liebsten tun: in Ruhe Fußball spielen.


    Hmpf!

    Wenn man in beiden Rollen unterwegs ist, als Trainer und als Elternteil, dann hat man schon ganz gute Einblicke.

    Eltern wollen, dass ihre Kinder erfolgreich spielen. Nach einem Sieg kommen die Kinder gut gelaunt vom Platz. Glückliche Kinder = entspannte Eltern.


    Bei den Trainern gibts zwei Kategorien: die, die die Ausbildung in den Vordergrund rücken und die die eher dem Elternwunsch nachkommen. (Empirisch würde ich sagen, dass diese Fraktion die größere ist)

    Wie spielt man mit einer normal gemischten Dorftruppe auf dem Kleinfeld erfolgreich? Ganz einfach: du stellst erstmal die besten vier auf und lässt diese durchspielen. Dazu zwei Mittelstarke Kinder, der Rest ist immer erstmal auf der Bank. Der TW ist immer im Tor, das macht er ja so gut.

    Ist das Spiel entschieden, dann dürfen die dicken Pauls von der Bank auch noch rein.

    So Woche zu Woche zu bewundern auf vielen Plätzen.


    Dann kommt in der D-Jugend das böse Erwachen denn die Aufstellung sieht nun so aus:

    TW, klar. Die vier Starken auch. Dazu dann die zwei Mittleren und zwei dicke Pauls. Damit ist die Hälfte der Truppe mittel/schwach. Und gerade die dicken Pauls agieren ungeschickt oder hektisch, logo, sie durften ja auch kaum Erfahrung sammeln. Das Spiel läuft nicht gut, der Trainer guckt verzweifelt zu seiner Bank und sieht da nur noch die Resterampe... Glückwunsch!


    Wenn dann noch hilfreiche Vorschläge kommen wie: ihr müsst die Kinder auf Positionen festmauern, dann ist der Untergang der Truppe eigentlich vorgezeichnet. Denn auch bei 11 Jährigen haste - wenn du die Kinder fragst - neben den TW hauptsächlich Offensivkräfte. Kaum einer versteht sich als Innenverteidiger.


    Geht nun der Trainer hin und fordert von 4 Kindern, dass sie fortan immer Abwehr spielen, dann werden auch diese bald das Weite suchen.


    Außerdem ists häufig nur eine Frage der Einteilung der Staffeln... Wenn man da zu hoch eingestuft wurde, ists halt schwierig. In unserem Kreis werden aus 8 Staffeln E nur noch 5 Staffeln D. Da ist die Bandbreite eben entsprechend größer.


    Die Truppe meines Kleinen hatte letztes Jahr eine miserable Saison mit 4 Punkten am Ende. Dieses Jahr sind sie zweiter mit nur einer Niederlage bisher. Haben die Trainer irgendwas anders gemacht? Nö, die Gruppeneinteilung passt wieder. Das hat nur alle etwas gelassener werden lassen. Oder wie eine Mutter sagte: wir Erwachsenen haben damit mehr Probleme als die Kinder.

    Im Teamplus hab ich nur Elternrechte, bei Spielerplus führe ich selber ein Team. Aber ich denke schon, dass der Trainer die Zusagen schreiben kann. Wäre ja sonst dämlich. Man muss ja eintragen können wenn einer trotz Zusage nicht erscheinen würde.

    Teampunkt ist in einigen Funktionen besser als Spielerplus.


    1. Du kannst mehrere Elternteile einladen und die Spieler auch. Gerade bei getrennt lebenden Elternteilen ein großer Vorteil

    2. Spielverlegungen, Uhrzeitenänderungen etc werden automatisch synchronisiert.

    3. aufgeräumtes Design


    Haken: du kannst nur Teams aufnehmen, die im DFB.net gelistet sind. Somit sind die Kleinsten raus, denn diese werden noch nicht geführt. (zumindest bei uns im Kreis tauchen die Kinder erst in der F auf)


    Akzeptanz zusätzliche App? Also mich nervt das aus Elternsicht. Ich sage den Trainern persönlich bescheid. (und ja, weil ich das ja nicht torpedieren will, trage ich es auch in die Apps ein)

    Bei meinen Kleinen pflege ich die Anwesenheit immer selber nach. Die Eltern belatschere ich damit nicht und lege da auch mehr wert auf das persönliche Gespräch. Ansonsten reicht mir auch ne Whatsapp Nachricht.

    Doch, leider ist es meiner Erfahrung nach doch so, dass vielfach Eltern das Hobby des Kindes mit dem eigenen Hobby verwechseln und mittels des Hobbys des Kindes ihre eigene - nicht erfolgte - Laufbahn erleben wollen.

    Ich bin bei dir dass es durch alle Könnensgruppen geht. Aber in einem Team mit sagen wir 16 Spielern... wieviele würdest du denn in dieser Kategorie sehen? Wenn es viele wären, dann müssten ja >8 Eltern das Training etc. mit Argusaugen beobachten. Das ist mir aber dann doch zu hoch gegriffen.
    Also in den Dorfvereinen hier ist es definitiv ruhiger. 2-3 Kinder pro Team würde ich schätzen, in unterschiedlichster Ausprägung.


    Es ist ja auch schwer, die Balance zu treffen. Ohne Unterstützung geht's nicht, zu viel ist bekanntlich auch nicht gut. Hier jedenfalls überwiegen die Kinder, deren Eltern den Fußballverein als Betreuungsangebot mit kicken ansehen. Davon gibt's definitiv mehr als von den Eiskunstlaufmuttis.

    Generell glaube ich, dass viele Eltern sich durch ihre Kinder bestätigen wollen und/oder die selbst nicht erreichten Ziele durch ihre Kinder nachleben.

    ich glaube nicht dass das viele sind. Ich denke eher, das sind wenige, die aber sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ich kenne eine handvoll Kinder, die besser sind als das Gros und davon ist eine Familie komplett bekloppt! Die anderen versuchen das ganze bestmöglich zu managen.


    Ausm Bauch raus würde ich sagen, dass nur Kinder, die von sich aus wollen auch in die Spitze kommen werden. Leider gibts eine Vielzahl von Geschichten, die belegen, dass es mit elterlichem Druck auch geht. :pinch: Britney Spears ist für mich das Paradebeispiel mit fatalem Ausgang.

    Typ 1 hat für mich Gastmodus. Ob diese Spieler kommen oder nicht ist mir inzwischen egal. Vor ein paar Jahren hätte ich mich darüber geärgert aber da man das nicht ändern kann, lohnt sich das nicht. Die Aufmerksamkeit richte ich lieber auf die, die Lust haben.


    Es muss nicht bei jedem ein Feuer lodern aber ein fast leeres Teelicht reicht halt auch nicht. Auspusten würde ich das allerdings auch nicht.


    Problematisch wird das ja erst, wenn solche Spieler Übungen kaputt machen... Damit habe ich jedoch keine Probleme weil ich mich ja bei F und G tummle.

    Der 4. ist mein Sohn, der weiter bei mir trainiert, aber damit in seiner sportlichen Entwicklung nicht in einem Team spielen kann, dass in etwa seinem Entwicklungsstand entspricht. Ich finde das einfach nicht fair.

    So ist es meinem Kleinen vor zwei Jahren auch ergangen. Die anderen guten gingen hoch, wir standen mit den Anfängern da und mein Kurzer hat nach einer Saison entnervt die Brocken hingeworfen. Das positive unterm Strich war, dass er seit dem nicht mehr von seinen Eltern trainiert wird und er hat inzwischen ein sehr passendes Team.

    blöde Frage... ich habe eine Dreifachhalle zur Verfügung und möchte auf drei Feldern spielen.
    Allerdings habe ich keine 1,8 m großen Tore... Ich habe nur die 1,20er und davon auch nicht genug.


    Kann man einfach die kleinen Matten hochkant an die Wand stellen als Torersatz? Oder besser die großen Kästen (hier stören mich eigentlich die Füße)? Oder gibts noch ne bessere Lösung?