Beiträge von Goodie

    Im Wald lassen sich doch sicher div. Teamspiele machen


    Wieviele Spieler passen auf einen Baumstumpf oder liegenden Baumstamm?

    Auf einem Baumstamm stehend (alle) müssen sich die Kinder in einer gewissen Reihenfolge aufstellen ohne dass einer runter fällt. (etwa nach Größe oder Trikotfarbe)


    Eichhörnchenspiel: Ein Team versteckt in einem 50 x 50 m großen Areal binnen 5 min. Nüsse (markierte Steine o. ä, edding mitnehmen.), das anderes Team darf zuschauen und muss diese dann mopsen, hat aber nur 1 min Zeit.


    Die Kinder müssen in Teams Zapfen sammeln (begrenzte Zeit). Dann auf einem Weg den ersten Zapfen werfen und mit den Team bis zum Zapfen vorrücken. Nächsten zapfen werfen. Wer kommt am weitesten?


    Oder Zielwurf mit zapfen auf einen kräftigen Baum. Welches Team schafft zuerst 10 Treffer?


    Alle Arten von Pendelstaffeln.

    maider187

    es geht nicht darum ob jemand geeignet ist oder nicht (davon gehe ich jetzt erstmal aus) sondern darum, dass man Neulinge gescheit einführt. So ein Leitfaden ist ja auch hilfreich für den, der den neuen Kollegen mit den Infos versorgen soll. "Hab ich an alles gedacht?"


    Ich habe vor zwei Jahren im neuen Verein auf die Frage: wo komme ich denn neue Spielerpässe her? zur Antwort bekommen, "das macht Michael". Aha. Und wer ist das? "Einer von den alten Herren". Ach so, ich Dummerchen. Mit der Erklärung sollte ich den doch auf so ner Platzanlage finden, oder?

    Was für viele Alteingesessene klar ist, ist für Neulinge eben doch noch schwierig / ungewohnt.



    Und so manchem muss man augenscheinlich sagen, dass man in Sportklamotten kommt und die Kindergartenkinder in Augenhöhe ansprechen soll.

    Ein umfangreiches Konzept ist sicher ne gute Sache. Was ich aber viel mehr vermisse ist ein Leitfaden für Neueinsteiger, vorallem für die Trainer der Kleinsten, die zumeist das erste Mal Kontakt mit dem Amt haben.


    Neben den allgemeinen Werte des Vereins sollte da drin stehen, wie ein Anfänger-Bambinitraining aussehen sollte.

    Aber auch ganz praktische Fragen: Wo bekomme ich die Schlüssel her, wo geht das Licht an?

    Wie funktioniert das mit den Spielberichten?

    Trikots, Elternabend, Fortbildungsmöglichkeiten.

    Eine Telefonliste mit allen wichtigen Ansprechpartnern.

    Links zu Spielerpassanträgen, Buchtipps, vielleicht ein erstes Handout für eine Bespielstrainingseinheit.

    Wir leben in einer Informationsgesellschaft und je mehr Informationen über die unterschiedlichsten Kanäle zur Verfügung gestellt werden (Bücher, ebooks, Webpräsenzen, Videos) desto seltener nehmen wir uns die Zeit, oder? Es ist schon aufwändig genug, gute von schlechten Quellen auseinander zuhalten, so dass man bis zum gewünschten Content kaum noch vordringt...


    Früher ist man in eine Bücherei gegangen, hat sich eins der fünf vorhandenen Bücher zum gefragten Thema mitgenommen und gut wars...

    - KIFU ist Breitensport.Der Wunsch des Spitzensports nach möglichst technisch perfekt ausgebildeten Spielern sollte bzw darf bei der Organisation des Breitensports keine Rollespielen.

    Hier möchte ich noch was zu loswerden. Ich bin ja "Hauptberuflich" Volleyballerin und hatte auch hier schon div. Trainerämter im Anfängerbereich.

    Wenn ich beim Volleyball die Techniken nicht technisch perfekt schule, dann tun sich die Spieler weh!

    Die meisten die nur Schulvolleyball gespielt haben, wissen wovon ich spreche. Da verstaucht man sich Finger, da werden die Unterarme rot. Gerade, wenn man einem Sport langfristig treu bleiben will, benötigt man korrekte Techniken, damit es nicht zu vermeidbaren Langzeitschäden kommt.


    Story am Rande: auf unserer Beachanlage hatte der seinerzeit amtierende deutsche Beachvolleyballmeister mit einem meiner Schützlinge (seinerzeit 10 Jahre und Anfänger) gespielt. Er hat sich - wie es die Erwachsenen so tun - mit ca. 8 m Abstand zu dem Jungen aufgestellt und ihm den Ball zugepritscht! Ich habe das Spiel unterbrochen und ihm erstmal was von Kindervolleyball erzählt. Dass man das erstmal nur mit 4 m Abstand spielt, hab ihm gesagt, er solle den Ball sanft im Schockwurf in die Hände des Jungen werfen. Auf einmal gings. Er ist inzwischen selber Vater und einer der besten Jugendtrainer, den ich kenne. Schade dass meine Kinder nicht Volleyball spielen wollen.


    Das kann doch im Fußball nicht grundsätzlich anders sein. Es muss doch jedem Trainer, egal wie ambitioniert oder nicht daran gelegen sein, die Kinder möglichst gut auszubilden. Und es muss doch im Interesse jeden Trainers sein, die Dinge kindgerecht zu machen. Sicher war es für den Beachvolleyballer erstmal seltsam, sich von mir kritisieren zu lassen aber er hat es angenommen und gelernt.

    Wer nur einen Ball in die Mitte schmeißt und "Los gehts" ansagt, der ist mE kein Trainer sondern der führt bestenfalls Aufsicht.

    Wo sind die Punkte, wo sich G- und F-linge wehtun können? Da fallen mir spontan zwei Dinge ein: beim Zweikampf und beim Pike-schießen.

    Schaue ich mir den Knubbelfußball an, wo viele wild nach dem Ball treten und immer wieder auch Füße getroffen werden, dann denke ich mir: nee, keine gute Spielform. Ich habe ein 3:3 auf Funino-Maße (die ja recht groß sind) bei den Bambinis noch nicht im Reallife gesehen. Der Trainingsbetrieb jedenfalls sah bei uns so aus, dass die Kinder es zumeist nur noch mit einem Gegenspieler zu tun hatten, max. zwei. Somit sinkt die Unfallgefahr.

    Meine zweite Aussage war übrigens, dass Funino nix bringt, WENN DIE NLZs diese starken Dribbler und Außenbahn - Spieler nicht aufnehmen, weil diese zu klein sind und keinen kurzfristigen Erfolg versprechen!!!

    Ich bin für diese Aussage scheinbar zu doof.

    Wieviele Spieler spielen in einem NLZ? Sagen wir mal: wenige! Warum sollte also Funino für fast alle anderen nix bringen, nur weil Verantwortliche in NLZs diese Spieler nicht wollen?
    Übrigens ist es ja nun nicht so, dass man wegen Funino klein und zart beibt. :/

    Das Problem an der ganzen Sache ist das Wort "KANN". Ja, man kann alles irgendwie machen. Man kann unendlich viel Spiele, Turniere organisieren. Man kann mit viel Aufwand Statistiken über die Einsatzzeiten, Positionen. etc führen.
    Aber wie viele (Ehramtliche) können (wollen) das wirklich? Da es keine flächendeckende Möglichkeit gibt, das Trainerverhalten zu kontrollieren, bleibt nur die Chance es in die richtige Richtung zu steuern.

    Das Steuerungselement ist der Spielbetrieb. Wir müssen die Verhältnisse ändern und nicht darauf hoffen, dass das Verhalten richtig ist.

    Das sehe ich so wie du! Mich treibt aber eher die Frage an, warum sich die "Parteien" zum Teil unversöhnlich gegenüber stehen. An welcher Stelle passiert in der Kommunikation was?


    Ich habe im Vereinsumfeld ja auch schon diskutiert. Und gerade die alten Hasen sind sehr schwer von etwas neuem zu überzeugen. Ein älterer Kollege kam gar mit dem Satz: "Haste schon gehört, jetzt wollen sie die Tore abschaffen, die spinnen doch beim DFB".

    Im direkten Gespräch bekommt man über Körpersprache oder Stimmlage meist gut mit, an welcher Stelle des Gespräches das Gegenüber auf Gegenwehr umstellt. Das ist im schriftlichen ja nicht möglich...

    Und genau da sieht man dann wer beim Funino eben alles spielen -mußte- und es nicht als müssen sondern dürfen verstanden hat.

    Ich frage mich immer, warum sich Befürworter und Gegner manchmal unversöhnlich gegenüber stehen. Im normalen 7v7 kann man seinen Job ja auch gut machen, mit Rotation und allem. Wenn nun einer liest: "das geht nur mit Funino" dann fühlt er sich verständlicherweise auf den Schlips getreten.


    Aber natürlich gibts schlechte Trainer, die das genau so machen wie bei dem kleinen Bambini. Viele sogar! Und auch hier überlegt ja keiner, wie man den Kurzen das Leben schwer machen kann sondern die zumeist unerfahrenen Trainerneulinge wissen es erstmal nicht besser.


    Und hier sehe ich klar die Vorteile wenn Funino flächendeckend eingeführt würde, denn das Training folgt ja der Spielform.

    Und man könnte in Ruhe das gute tun, ohne Angst haben zu müssen, dass andere Vorteile haben, wenn sie weiter 7v7 trainieren und das ja am WE auch spielen.

    Das dürfte aber wie bei dem passgedrillten F-ling sein: in der F haben diese Teams große Vorteile aber das rächt sich erst später!




    btw: Als ich das erste mal von 3v3 beim Kindervolleyball gehört hatte, dachte ich auch "son Quatsch!" bis ich das zum ersten mal live gesehen hatte und dachte: Geil!

    Auch wenn man sagt, dass das alles ganz nett ist, aber nix bringt, wenn nämlich die Trainer in den NLZs bzw. im Leistungsbereich keinen Wert auf eine gute Technik bzw auf kleine, flinke Spieler legen, sondern andere Parameter wichtiger sind... Wenn man das sagt, wird man hier auch schon fast für weltfremd gehalten, weil man die ganzen Vorteile für die Kinder nicht sieht.

    Coach31

    ich verstehe deinen Einwand inhaltlich, glaube aber, dass die NLZs und der Breitensport in G- und F-Jugend einfach sehr sehr weit auseinander liegt.

    Alle Stimmen, die ich bisher zu NLZs gehört habe (im Reallife, u.a. von zwei Trainern dort) ist, dass es eigentlich so richtig erst ab der U15 losgeht. In sofern finde ich, dass das kein Gegenargument zu Funino im Kleinfeldalter ist: die NLZs bedienen einfach eine andere Altersstufe. Und die Kinder, die das Zeug zum NLZ haben, dürften in jedem System gut klar kommen.

    Vielleicht machen wir einen Diskussionsthread um diesen Beitrag auf. Ich finde den Input aus erster Hand klasse (wann hat man schon mal Gelegenheit, mit solchen Menschen direkt in Kontakt zu treten?) und fände es schade, wenn man hier diese Infos aus erster Hand zwischen 784 allgemeinen Beiträgen suchen müsste.

    Das Stichwort ist Selbsteinschätzung! Auf einer Skala mit 3 oder 5 Stufen könnten sich die Teams selber einstufen. Danach werden die Ligen dann zusammengestellt. Wie die heißen ist dabei ja erstmal vollkommen unerheblich... Nach der Hinrunde wird dann neu gemischt, starke Teams steigen auf, schwache ab.


    Hier wurde das in der E-Jugend jetzt praktiziert und klappt gut. Aus 8 Staffeln wurden 8 neue Staffeln gesteckt.

    Die bestehende Regelung ist echt bescheuert.

    Wenn der Jahrgang über einem nicht gut ist (warum auch immer), hat der Jahrgang drunter das Nachsehen. So was dämliches muss man sich erstmal einfallen lassen.
    Möglichkeiten, dies besser zu gestalten gäbe es viele und hier im FV Niederrhein ists besonderes dämlich gelöst:

    Kreisklasse, eine Kreisleistungsklasse, eine überkreisliche Niederrheinliga ab C-Jugend.

    Jetzt setzen wir das um und Du bist immer noch nicht zufrieden.

    boar, wie ich diesen Satz hasse, im Alltag, im Job, überall.


    Man möchte die Betroffenen schütteln und sagen: wenn du es machst, dann mach es nicht irgendwie sondern mach es gut!

    Wenn man einen Baum fällen will, kann man ihn irgendwie umsägen und wenn er dann aufs Haus fällt... jo mei.

    Das Internet ist voll mit Bildern von Pfusch am Bau o.ä.

    Fällt für mich alles in die gleiche Kategorie.