Alles anzeigen1. Mir fällt es zur Zeit sehr schwer ein auf meine Ansprüche!! zugeschnittenes Training zu geben. Grund ist die Vielzahl an Kindern. Mit 10 Kindern komme ich gut klar, kann auf sie eingehen, coachen, Fehler erklären etc.I Mit momentan 16 Kindern komme ich ganz klar an meine Grenze. Ich habe die Kinder zwar im Griff und das Training ist geordnet, aber die Qualität leidet darunter.
Das kann man so lösen: eine Hälfte des Teams spielt frei Funino, die andere Hälfte ist in der Übung. Dann wechseln. Die Trainingsintensität steigt, du kannst besser auf die Übenden eingehen. Ich hatte immer Leibchen in vier Farben und damit habe ich am Anfang des Trainings schon eingeteilt. Nach der gemeinsamen Erwärmung wie Fangis oder so zu den Übungen blau und rot zum spielen geschickt, mit gelb und grün geübt und dann gewechselt.
Eltern wollen nicht helfen und auch Nachfragen im Verein, ob bspw. ein C-Jugend Spieler als Co-Trainer fungieren möchte, blieben erfolglos.
Hier würde ich mich breiter machen. Klare Aufforderung: "Andre, du passt bitte heute am Funino Feld auf, dass die Kinder keinen Blödsinn machen." Das kann jeder, das bedarf keiner Schulung, keiner Verpflichtung. Jedes Elternteil kann das, auch die Frauen.
Ein Elternabend kann helfen, hier auf deine "Not" aufmerksam zu machen und Mithilfe einzufordern.
In der F hab ich noch erwartet, dass die Eltern am Platz bleiben und bei der allgemeinen Aufsicht helfen. (Toiletten waren weit weg, keine Lust, dass einer auf einmal fehlt.)
2. Wir nehmen an sogenannten Spielefestivals teil. [...] Auch das ständige Einwechseln bringt Unruhe ins Spiel. Sollte ich bewusst Kinder zu hause lassen? Wenn ja, nach welchem System?
Ich bin ein großer Fan davon, eine passende Anzahl von Spielern mitzunehmen und andere zu Hause zu lassen. Reihum! Nix ist aus Elternsicht nerviger, als zum Spielfest zu fahren, dann zuzuschauen, wie das Kind (zu) lange auf der Bank sitzt und am Ende ein motzendes Kind im Auto zu haben. Dann lieber ein freies Wochenende und beim nächsten Mal dann "richtig"
3. Wie geht ihr mit Leistungsgefällen in eurer Mannschaft um? [...] Was macht man mit diesen schwachen Spielern? Einfach mitschleppen? Schwerpunkt auf die Starken? Oder komplett anders rum: Schwerpunkt auf die Schwachen zur Weiterentwicklung und die Starken einfach laufen lassen, da die eh Bock haben?
das Training für das Mittelmaß gestalten und dann die Aufgaben für die Schwachen vereinfachen (z.B. langsamer) oder für die Guten schwerer machen.
Am Ende der Zeit gehen die besten eh in ambitionierte Vereine, die ganz schwachen werden irgendwann aufhören und es bliebt dem Dorfverein das Mittelmaß (Was ich auf keinen Fall irgendwie negativ besetzen möchte!!!). Die in der Mitte sind das Fundament.
4. Durch das große Leistungsgefälle fällt mir auch die Teameinteilung bei den Turnieren/offiziellen Spielen schwer. [...] Irgendwann ist Fußball halt ein erfolgsorientiertes Spiel, in dem ein Trainer dann nur die besten aufstellt.
Irgendwann ja aber nicht in der F-Jugend. Du musst immer bedenken, dass du in der C Jugend min. 16 Spieler brauchst.
Wer sich in der 1. oder 2. Klasse mit dem rechnen oder lesen schwer tut, kann trotzdem am Ende ein 1a Abi zaubern. Du hast den Fußballkindergarten. Sie müssen es noch nicht können (auch wenn du welche hast, die das Gegenteil beweisen)
Vorschlag:
Wenn du 16 Kinder hast dann machst du im Kopf ein aktuelles Ranking vom besten zum schlechtesten. Somit kann man das Team in Viertel einteilen, richtig?Aus jeden Viertel wird einer nicht nominiert, sprich 4 Kinder bleiben zu Hause, 12 fahren mit für zwei Teams.
Von den 12 verbliebenen werden die besten 2 in Team A eingeteilt, die schlechtesten 2 in Team B. Die mittleren 8 verteilst du gerecht: 3 B, 4 A, 5 B, 6 A usw.
Alternativ kannst du das auch in einem Spielfest so einteilen, dass du zwar alle mitnimmst aber je Spiel ein paar Kinder frei haben. Die bekommen dann ein Leibchen an und dürfen nur anfeuern.
5. Und eine letzte Sache 😊 Ich bin in einer WhatsApp Gruppe, in der einige Trainer der Region sich zusammengetan haben. Hier werden wöchentlich Anfragen nach „Leistungsvergleichen“/Testspielen gestellt. Meistens sind immer die gleichen Trainer, die nachfragen. Ich habe das Gefühl, dass einige Vereine fast 2 mal die Woche gegen andere spielen - und das in der F-Jugend????!!!!
Ja und wenn du was gutes tun willst, dann spielst du auch so oft es eben geht. Das macht wirklich einen großen Unterschied und du kannst dir die Gegner selber aussuchen. Es gibt auch für die Schwachen andere die kämpfen.
Beiträge von Goodie
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C-Jugend? Da würde ich (noch) über die Eltern gehen. Dass sich 1-2 Erwachsene erstmal selber ein Bild machen (falls nicht schon geschehen) und dann auf Augenhöhe mit dem Trainer reden um ggf. Gründe oder Verbesserungspotentiale auszuloten.
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Heute ärger ich mich über die gewinnorientierte Herangehensweise von gestern.
Ich war als Eltern mal Zuschauer von einem solchen Vorgehen (Volleyball- Qualiturnier). Obwohl, hier war es noch viel extremer als das von Lindmann beschriebene...
Die besten haben von Anfang an durchgespielt, 6 Spiele lang, ein Junge durfte ab und zu rein, zwei weitere gar nicht. Das ganze Turnier nicht. Und was ist passiert? Im Halbfinale lagen die Nerven schon blank und im Finale waren die Jungs stehend ko! Und haben (im Grunde vollkommen unnötig) verloren.Wären sie vielleicht gar nicht ins Finale gekommen, wenn alle gespielt hätten? Vielleicht. Aber wäre unterm Strich ein besseres Ergebnis möglich gewesen? Sicher!
Da das Ziel "Qualifikation" hieß, wäre es allerdings nicht schlechter geworden als nicht geschafft. -
Ich würde es anders angehen: geh mal ein paar Wochenenden zu den Spielen in deiner Umgebung und der passenden Altersklasse und achte drauf, welcher Trainer/Team dich von der Art her anspricht.
Den Trainer kannste dann sicher nach dem Spiel freundlich anquatschen. Frag am Besten nach einer Hospitation. Dann ist klar, dass du zwar lernen möchtest aber niemanden aus dem Amt kicken.
Falls es menschelt, werden sie dich dann schon von sich aus fragen ob du bleiben möchtest. -
Das ist auch gerne mal ein Zeichen mangelnder Fitness 🙈
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Ich wollte eigentlich eher ausdrücken, dass 6 jährige neben dem Fußball noch andere Bewegung haben, auch ohne angeleitetes trainieren.
Aufm Schulhof, bei Freunden, im Sportunterricht...
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also mal ehrlich... Kinder rennen den ganzen Tag.
Unsere Kindheit war geprägt von Bäume hochklettern, Kettcar fahren und mit dem Tennisball und Hockeyschläger gegen die Garage schießen (die armen Nachbarn). Mit dem Fahrrad einen Parcour bauen, aufm Spielplatz toben, dann ne runde kicken. Sooo viel hat sich bei der jetzigen Generation sicher nicht verändert, sofern es gelingt, sie noch vom Tablet & Co fern zu halten.
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Na ja, dann mach dir doch zum Ziel, sie für Fußball zu begeistern und miss dein Tun daran. Warum nicht auch mal fußballfremde Inhalte? Sportabzeichen oder Teilnahme an einem MudMaster.
Wenn du das richtig angehst, kann es auch dich weiter bringen.
Mein allererstes Traineramt war eine "Loosertruppe", abgeschobene Kinder... Die vorhandenen Altherren-Söhnchen sollten ohne Rücksicht auf schwächere spielen können. Klar konnten sie nicht viel. Aber hey, uns ist gelungen, gemeinsam Spaß zu haben. Einige haben aufgehört, neue sind gekommen, alle haben sich entwickelt. Spielabzeichen, BallüberdieSchnur-Contest, Mannschaftsfahrt. Diese Jungs waren sooo dankbar.
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Wird aus deiner E1 direkt die D1?
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das ist ja eher eine Frage aus dem Bereich Eltern/Erziehung
ZitatSo wieviel Fußball ist in dem Alter zuviel? Und wie bremse ich ihn? Ich bin echt überfragt…
Die Mädls kommen bei mir auch nicht zu kurz
Ich glaube, du stellst die falsche Frage. Das Problem ist nicht der Bewegungsdrang eines Sechsjährigen. Wir hatten in dem Alter extra ein leeres Zimmer zum Ballspielen (Stoffball). Überlege mal, dass ein Schüler schon 5 h auf seinem Hintern sitzen soll...
Zitatnur ich komme zu nichts.
Mir hat mal ein Fachmann geraten, dass 90% der Zeit dem "Muss" unterliegen. Also Erwerbstätigkeit, Haushalt, Carearbeit. 10% der Zeit sollte hingegen der persönlichen Erholung dienen. Und zwar für beide Elternteile, getrennt und/oder miteinander, je nach Geschmack.
Das kann der kurze tägliche Spaziergang sein, ein Kinoabend, Yogastunde, auch ein Traineramt.Mich würde in der geschilderten Lage ja mal die Meinung deiner Frau interessieren.
Zu was genau kommst du den nicht und wie kannst du deine Woche anders gestalten, damit du wieder zu "was" kommst?
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Aber irgendwie hat es sich bei mir irgendwann so eingeschlichen, dass ich direkt vor Spieltagen so ne merkwürdige Nervosität verspüre.
Das kenne ich und ich mag das Gefühl auch nicht. Bei mir war es dann eher so ein: "hoffentlich klappt alles." Was komplett absurd ist denn wenn man die Kleinsten hat, zumeist klappt nix wie geplant und Flexibilität ist gefragt.
Eine gesunde Anspannung ist ok, das fokussiert. Allerdings sollte sich das beim Anpfiff legen.
Ich habe mal dieses Zitat gelesen und fand es hilfreich: die Spieler sollten jedes Spiel angehen, als ginge es um die Champions League. Aber die Erwachsenen sollten ein Kinderfußballspiel sehen. -
Welche Kennziffern spiegeln den Erfolg wieder? Mannschaftszahlen, Mitgliederzahlen, Ligenzugehörigkeit usw.
Sag du es mir?
Das kann man doch gar nicht verallgemeinern sondern ist eine Frage der Ausrichtung. Der eine Verein will Breitensport fördern, ein anderer Leistungsorientiert arbeiten. Da gibts doch kein richtig oder falsch.
Allerdings möchten alle Vereine jede Jugend, besser noch jeden Jahrgang besetzen, oder?
Die beiden Vereine, die ich im Sinn habe, haben beide in der A und B Jugend noch jeden Jahrgang besetzt. Einer hat sogar ne B3.
Das Konstrukt JSG finde ich seit je her schräg. Unterm Strich ist ein Verein auch immer identitätsstiftend. Zwei oder drei Vereine zusammenzustecken, die meist eine herzhafte Derbyrivalität pflegen, ist ein echtes Unterfangen. Hier sind so viele Befindlichkeiten unter einen Hut zu bekommen von Spielern, Trainern, Jugendleitern und Vereinsvorständen... Das geht ja schon damit los, welcher Verein als erster genannt wird. Und auch im Team wird man "die" und "wir" wohl nur sehr schwer rausbekommen.
In meinen Augen hilft nur eine neue, gemeinsame Identität.
Auch wenn man lange Traditionen und Geschichte mag, so muss man doch an vielen Ecken und Enden feststellen, dass das Alte gerne auch als Altbacken wahrgenommen wird. Wer geht denn in den Männergesangsverein Cäcilia 1847 eV. wenn nebenan ein cooler Barber-Chor probt?
Bei einem Restart haben es auch die aktuell handelnden Akteure in der Hand, einen Ruf zu erarbeiten und müssen sich nicht rumplagen mit Etiketten wie Asi-Verein oder hochnäsig...
Aber ich verstehe auch vollkommen, wenn man die Gegenposition vertritt. -
Ich wohne in einer Großstadt, allerdings in einem außen gelegene Randbezirk, der 1974 eingemeindet wurde und sich bis heute nicht wirklich dazu gehörig fühlt. Wir sind hier 17000 Einwohner im "Dorf" und haben zwei Fußballvereine und ein dritter versucht sich im Wiederaufbau von G- und F.
Der größere ist ein Multisportverein, der auch Kinderturnen und Schwimmkurse anbietet. Unterm Strich sind beide Vereine so leidlich alleine überlebensfähig. Als der dritte anfing, Werbung zu machen, fiel mir das Wort Kanibalismus ein.
Du hast die Stichworte ja genannt. Weniger Kinder, viele Alternativen.Und so steht wohl ein Gesundschrumpfen an. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann reicht bei 15000 Einwohner auch ein Verein.
Wenn ich mich in den Kreisen umschaue, dann sind genau diese Vereine erfolgreich, die eine Neugründung bestehend aus 2-3 Altvereinen erfolgreich abgeschlossen haben. Neues Design, modernes Auftreten, keine Altlasten. Ein Verein mit vielen Möglichkeiten, mehreren Standorten und gutem Angebot.
Klar reißt man mit diesem Weg eine häufig lange Tradition ein. Ich glaube dennoch, dass dieser Weg notwendig ist -
Wer sich mal mit ex- und intrinsischer Motivation auseinander gesetzt hat weiß, dass sich extrinsische Motivation abnutzt.
Wer auf Fußball kaum Bock hat, den kann man nem Euro pro Tor oder anderen Anreizen ne Zeit lang bei der Stange halten. Dann kommt die Gewöhnung und der Effekt verpufft. Es muss mehr her.Wer hingegen intrinsisch motiviert ist, mit Spaß und Interesse seine Aufgaben annimmt, wird an seinen Aufgaben wachsen und sich entwickeln.
In sofern sind Belohnungen sehr kritisch zu sehen. Und auch mit Lob sollte man wohldosiert umgehen, weil auch das zur extrinsischen Motivation hinzugezählt wird.
Es ist einfach ein total großer Unterschied ob man sagt: "Ich bin stolz auf dich" oder ob man sagt: "du kannst sehr stolz auf dich sein"
Man sollte alles daran setzen, die intrinsische Motivation zu fördern.
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Naja, falls ich dir zu nahe getreten bin, bitte ich um Entschuldigung.
nein, bist du nicht. Das ist doch das Wesen der Diskussion, dass man respektvoll andere Meinungen hört und ggf. widerspricht oder zustimmt.

Ich beziehe mich ja auch eher auf die immer weiter steigenden Ansprüche der Eltern, damit es "Prinz Leon, dem Allerersten" gut geht. Natürlich weiß ich um die Macht der Gummibärchen bei Kindern und wenn ich Kinder beim Skifahren betreue hab ich auch immer welche dabei. (Fatal, wenn die aufm Berg dicht machen) aber...
Viele individuelle Dinge werden immer weiter auf die Gruppe abgegeben. Darüber werde ich nicht aufhören, mich aufzuregen. (also im echten Leben). Nicht ich als Trainerin muss die Kinder mit allem(!) versorgen, sondern die Trainer müssen eigentlich gehegt und gepflegt werden. Ich hatte zuletzt Jahrgänge Eltern, die hatten nicht mal ne Tafel Schokolade zu Weihnachten für mich übrig. Auch ein Grund, warum ich jetzt aufhöre. -
Oesi81 hast ne PM
Hallo Goodie. Ich steh grad auf der Leitung .Was meinst du mit PM?
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Oesi81 hast ne PM
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Kopfsache klar. Aber ausgelöst durch?
Kopfsache dadurch, dass man in der Quali die Hütte vollbekommen hat. Und obwohl man im weiteren Verlauf selber besser wurde trotzdem immer noch die Hütte vollbekommen hat.
Das Problem hier gleich wieder woanders zu verorten ist doch Quatsch.
"Wir haben heute 1:11 verloren."
"Wir haben heute 0:18 verloren."
"Wir haben heute 2:12 verloren."
"Wir sind jetzt etwas besser, aber haben 1:15 verloren."
"Wir sind jetzt etwas besser, aber haben 1:10 verloren."
"Mensch, grad stand es noch 0:0, aber jetzt hat der Gegner das erste Tor geschossen!"
Mit anderen Worten: die 8-9jährigen Kids haben bisher gelernt: "Egal was wir machen, wir verlieren!"
Und dein Fazit ist: "Unbedingt gucken ob das an den Eltern liegt!"Danke für dieses Feedback. Und das hilft jetzt dem TE wie?
Auch wenn du die dritte Halbzeit nicht wahr haben willst, ist sie da. Sie wirkt.Wenn du geschickt fragst, dann erzählt gerade diese Altergruppe ausführlich nach dem Motto: "der Papa hat gesagt... solange der Mika mitmachen darf kann das ja nichts werden. Außerdem brauchen wir feste Positionen. Dieses ständige rotieren ist nicht gut. Kein Wunder dass wir nur verlieren."
Ich argumentiere schon seit Jahren, dass die Staffeln mindestens(!) halbjährlich umgestellt werden müssen. Leider kann das jeder Kreisfürst für sich festlegen. Mit zum Teil absurden Regeln. So wird hier in einem Kreis (ich wohne auf einer Kreisgrenze) in der C-Jugend umgesteckt. Nur in der C-Jugend.
Im Nachbarkreis habs dieses Jahr erstmalig ne Qualirunde für die B, und in der E-Jugend wird nach der Hinrunde neu sortiert. In der D und C hat man wieder Pech, wenn man Pech hat. Was für ein Durcheinander.Denn natürlich ist eine Saison gelaufen, wenn man abgeschlagen letzter ist aber wer die Liga haushoch anführt, profitiert auch nicht. Denn irgendwann machts auch keinen Spaß mehr 18:1 zu gewinnen. Übrigens ist dieses Zementieren das Hauptgegenargument gegen Tabellen in der Jugend. Aber da laufen ja fast alle Sturm.
Die Lösung wäre das Hammessystem und ich habe beim DFB mal nachgefragt, warum man das nicht über die gesamte Jugend ausrollt. Daraufhin bekam ich eine qualitativ minderwertige Antwort einer "Praktikantin": "Vielen Dank für den Input!"
Da hat der DFB ein nahezu perfektes System (welches allerdings ohne Meister der Kreisklasse 7 auskommen müsste); wird aber nicht genutzt. -
Und ja, zumindest Gummibärchen o.ä., um die "angeschlagenen Seelen zu trösten", fände ich auch schön 😀.
Und die bezahlt wer? Welcher Verein hat für so was schon ein Budget? Wir jedenfalls nicht. Beim nächsten Mal reichen dann keine Gummibärchen mehr, dann solls was besseres sein... und dann rufen die nächsten: "Ist da Gelatine drin?" und wieder andere wollen ne Zuckerfreie Variante. Nee, hör mir auf!
Ein Spielfest ist ein Spielfest. Nicht mehr, nicht weniger. Wer meint, ne angeschlagene Seele zu trösten, kann in den Supermarkt fahren und Gummibärchen kaufen. -
Wir haben Turniere immer ehrenamtlich und kostenlos gemacht (das ist hier auch vollkommen üblich) und haben uns durchs Catering und ggf. einer kleinen Tombola finanziert. Es blieb auch immer was übrig. Aber das schmitzt wenn die Ansprüche steigen.
Bei meinem letzten Bambinispielfest, welches ich organisiert habe, habe ich beim weggehen gehört, wie sich Kinder und Eltern der Gäste darüber unterhalten haben, dass es mies war, weil es weder Medaillen noch Gummibärchen gegeben hätte. Ein normaler Spieltag!
