EM Deutschland 2021

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  • Gestern war eigentlich gar nichts da was einem gefallen konnte.

    - die taktische Ausrichtung passte nicht zum tiefstehenden Gegner
    - Präsenz der meisten Spieler war schlecht bis nicht vorhanden (v.a Kroos, Gündogan)

    - technische Mängel im Ballbesitz, dadurch ständig Unterbrechungen im Spielfluss
    - Speziell die erste Reihe (Sane, Gnabry, Havertz) waren viel zu wenig in Bewegung und wenn
    mal Aktionen möglich waren wurde der Ball durch schlampiges Passspiel oder halbherzige
    Dribblings zu einfach verloren
    - Extrem auffällig: das 5. (!) Gegentor des Turniers, das nach einem kollektiven Blackout in der
    Umschaltbewegung erfolgt

    Als Lichtblick kann vielleicht Musiala herhalten, der in 10 Minuten Einsatzzeit mehr Bewegung und Unruhe in Ungarns Hintermannschaft gestiftet hat als Sane, Havertz und Gnabry in 80 Minuten davor zusammen.

    Natürlich kann das gegen England wieder ganz anders laufen, weil der Gegner aktiver ist.
    Dann müsste man aber hinterher schon wieder Angst vor dem Viertelfinale gegen Schweden / Ukraine haben.

  • Also ich sehe Kroos als ordentlichen Aktionär am 1:0.

    So dicht am Tor und dir Mannschaft im/am Strafraum in Überzahl da darf/muss man den Ballfühtenden schon attackieren, so dass dieser nicht völlig unbedrängt und genau in dem Moment, den er will den Pass/Flanke spielen kann.


    Und beim 2:1 kann man Sane doch nicht freisprechen. Wenn der gleich richtig zurücklauft und nicht hofft, dass der Ball nicht kommt, dann ist er vor dem Ungarn am Ball.

    Und ob Neuer da raus muss, das kann man auch hinterfragen, genauso, wie das Rausschieben von Ginter, das den Raum geöffnet hat.


    Da muss man jetzt wirklich nicht alles auf Hummels schieben.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

    Einmal editiert, zuletzt von Sir Alex ()

  • Aber man bekommt als Belohnung, die leichte setzthälfte.

    Spanien, Frankreich, Portugal, Italien, Spanien und Belgien können alle erst im Finale Gegner werden.


    Bisschen klugscheiß:

    Frankreich wäre der nach Papierform nach im Halbfinale der Gegner für den Sieger England:Deutschland

    Das andere Halbfinale lautet bei mir Italien gegen den Sieger Belgien:Portugal.


    Ich tippe auf Italien: Portugal (die gewinnen gegen Belgien im 11ern) und Frankreich : England.


    England hat jetzt zwar nicht überzeugt, aber wenn Deutschland so schlecht verteidigt wie gegen die Ungarn, macht Kane sein erstes Tor und dann gleich doppelt...

  • Schlecht recherchiert.;)

    Von den "starken" Nationen kommen im HF nur die Niederlande in Frage.
    Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, Portugal sind alle in der anderen Hälfte des Turnierbaums.
    Auf der Deutschen Seite sind:
    England, Schweden, Ukraine, Wales, Dänemark, Niederlande, Tschechien

  • Das war aus deutscher Sicht enttäsuchend.

    Und auch aus neutraler - die Engländer waren jetzt auch nciht unbedingt eine spielerische Augenweide.


    Dann noch Schweden:Ukraine... auch nicht besser.


    ICh hoffe wirklich, dass sich in diesem Ast Dänemark durchsetzt!

  • Fandest du es wirklich enttäuschend? Es war nach den Leistungen der letzten 3 Jahre zu erwarten.

    Hansi Flick hat eigentlich eine recht dankbare Aufgabe. Niemand hat Erwartungen momentan und der Kader ist Bombe (gestern standen 7 Spieler in der Startformation die als Stammspieler entwedet dieses oder letztes Jahr die CL gewonnen haben).

    Bin persönlich mehr gespannt was in Frankreich passiert. Die haben auch ein Bombenkader und mich wirklich enttäuscht. Reagieren die wie Deutschland nach der WM 2018 und sehen es als Ausrutscher oder machen die Tabula Rasa.

  • Es ist keine Enttäuschung, dass sie ausgeschieden sind.

    Das WIE war enttäuschend.

    Feuer hatten die Deutschen immer, den absoluten Willen zu siegen.


    Gestern.... 90 Minuten Tristesse!

  • Stopp, der Wille war da, aber die Umsetzung des Plan Löw haperte es gewaltig. Jedoch muss man festhaltten das wir im Nachwuchsbereich eklatante Schwächen haben. Das muss man einfach mal benennen das wir als 80 Million Staat es nicht fertig bringen, Talente raus zu bringen die einen Weltfußballer beinhalten. Ich mache ja diese Nachwuchs Arbeit schon eine lange Zeit mit und beobachte. Jedoch muss ich da Scholl einfach Recht geben. Die Kinder werden von Leuten trainiert die in ihrer Laufbahn es kaum in die Kreisliga schafften und dann mit Ihrer Elitelizenz auf die Kinder losgelassen werden. Das zieht sich rauf bis in den U19 Bereich.


    Ich bin der Meinung, Deutschland als 80 Millionen Land an Bevölkerung muss im Profibereich das Maß aller Dinge sein in Europa. Also auch von den Spielern. Das wir derzeit soweit sind wie die Schweiz - die meiner Meinung nach, Top Qualität haben, sehe ich sehr beängstigend.

    Es müssen dringend Reformen her. Stützpunkte und auch in den NLZ sowie Bundesligavereine. Eine verpflichtende Abnahme aus ihren NLZ in den Profikadern vielleicht ? Ich weiß es nicht. Vielleicht habt ihr Ideen.

  • Mir ist bei der EM auch bewusst geworden, wie viele Spieler aus den 90ern/00ern bei anderen Nationen mittlerweile Trainer sind. England, Ukraine, Frankreich und Spanien fallen mir da spontan ein. Wenn man mal die deutsche Nationalmannschaft aus der damaligen Zeit durchgeht: kaum einer ist Trainer und wahrscheinlich keiner ähnlich erfolgreich wie als Spieler. Mit ist schon klar, dass ein guter Spieler nicht zwangsläufig ein guter Trainer ist. Aber meiner Meinung nach schon auffällig, dass in Deutschland seit längerer Zeit die Quereinsteiger bzw. die Spieler aus der zweiten oder dritten Reihe als Trainer Karriere machen.

  • Stopp, der Wille war da, aber die Umsetzung des Plan Löw haperte es gewaltig. Jedoch muss man festhaltten das wir im Nachwuchsbereich eklatante Schwächen haben. Das muss man einfach mal benennen das wir als 80 Million Staat es nicht fertig bringen, Talente raus zu bringen die einen Weltfußballer beinhalten. Ich mache ja diese Nachwuchs Arbeit schon eine lange Zeit mit und beobachte. Jedoch muss ich da Scholl einfach Recht geben. Die Kinder werden von Leuten trainiert die in ihrer Laufbahn es kaum in die Kreisliga schafften und dann mit Ihrer Elitelizenz auf die Kinder losgelassen werden. Das zieht sich rauf bis in den U19 Bereich.


    Ich bin der Meinung, Deutschland als 80 Millionen Land an Bevölkerung muss im Profibereich das Maß aller Dinge sein in Europa. Also auch von den Spielern. Das wir derzeit soweit sind wie die Schweiz - die meiner Meinung nach, Top Qualität haben, sehe ich sehr beängstigend.

    Es müssen dringend Reformen her. Stützpunkte und auch in den NLZ sowie Bundesligavereine. Eine verpflichtende Abnahme aus ihren NLZ in den Profikadern vielleicht ? Ich weiß es nicht. Vielleicht habt ihr Ideen.

    U21 Europameister 2021

    U21 Vize Europameister 2019

    U21 Europameister 2017


    Aber an sich gebe ich dir Recht.

    Wenn Das Bundesland NRW eine U19-Mannschaft stellen würde und gegen Schweiz, Belgien, Niederlande und Österreich ein kleines Turnier bestreiten würde, gehe ich nicht davon aus, dass NRW da viel gewinnt, außer an Erfahrung.

  • Mir ist bei der EM auch bewusst geworden, wie viele Spieler aus den 90ern/00ern bei anderen Nationen mittlerweile Trainer sind. England, Ukraine, Frankreich und Spanien fallen mir da spontan ein. Wenn man mal die deutsche Nationalmannschaft aus der damaligen Zeit durchgeht: kaum einer ist Trainer und wahrscheinlich keiner ähnlich erfolgreich wie als Spieler. Mit ist schon klar, dass ein guter Spieler nicht zwangsläufig ein guter Trainer ist. Aber meiner Meinung nach schon auffällig, dass in Deutschland seit längerer Zeit die Quereinsteiger bzw. die Spieler aus der zweiten oder dritten Reihe als Trainer Karriere machen.

    Die hatten ja ihre Chancen.

    Effenberg, Scholl, Basler, Kohler etc.


    Klopp und Tuchel sind international hoch angesehen.

    Nagelsmann scheint auch nicht schlecht zu sein.

  • Stopp, der Wille war da, aber die Umsetzung des Plan Löw haperte es gewaltig. Jedoch muss man festhaltten das wir im Nachwuchsbereich eklatante Schwächen haben. Das muss man einfach mal benennen das wir als 80 Million Staat es nicht fertig bringen, Talente raus zu bringen die einen Weltfußballer beinhalten. Ich mache ja diese Nachwuchs Arbeit schon eine lange Zeit mit und beobachte. Jedoch muss ich da Scholl einfach Recht geben. Die Kinder werden von Leuten trainiert die in ihrer Laufbahn es kaum in die Kreisliga schafften und dann mit Ihrer Elitelizenz auf die Kinder losgelassen werden. Das zieht sich rauf bis in den U19 Bereich.


    Ich bin der Meinung, Deutschland als 80 Millionen Land an Bevölkerung muss im Profibereich das Maß aller Dinge sein in Europa. Also auch von den Spielern. Das wir derzeit soweit sind wie die Schweiz - die meiner Meinung nach, Top Qualität haben, sehe ich sehr beängstigend.

    Es müssen dringend Reformen her. Stützpunkte und auch in den NLZ sowie Bundesligavereine. Eine verpflichtende Abnahme aus ihren NLZ in den Profikadern vielleicht ? Ich weiß es nicht. Vielleicht habt ihr Ideen.

    Beim ersten Abschnitt muss ich Dir entschieden widersprechen. Es war noch nie ein Problem, dass zu viele Trainer ohne Profi-Erfahrung in der Talentausbildung angekommen sind...wenn überhaupt ist das Problem genau andersherum.

    Scholl ist dafür mMn das beste Beispiel. Als Trainer gescheitert, aber das Selbstverständnis haben, dass er es als ehemaliger Weltklasse-Spieler sowieso alles besser wisse. Trainer ist ein "Beruf" den man, genauso wie jeden anderen auch, erlernen muss. Und die Karriere als ehemaliger Fußballer ist da sicher ein kleiner Bonus...aber mehr auch nicht.


    Wir Deutschen sind aber auch ziemlich gut darin alles schlecht zu reden. Natürlich sollte ein Land wie Deutschland, das aus 80Mio Menschen seine Talente schöpfen kann, auch zu den Top-Nationen in Europa gehören. Und klar, haben insbesondere die Engländer in Sachen Jugendausbildung die ein oder andere Sache voraus. Aber wir reden hier ja auch über einen sportlichen Wettkampf in dem oftmals auch Details entscheiden...manchmal auch solche die sehr wenig mit den Verbänden an sich zu tun haben (Bspw.: Wie lange war das Fußballspielen im Corona-Winter verboten. Vergleicht da mal Deutschland und die Niederlande).

    Das ist dann auch nicht "beängstigend", sondern halt einfach noch nicht das Optimum. Bloß auf der Ebene höre ich dann echt selten wirklich fachlich fundierte Vorschläge, was konkret besser werden muss, sondern nur Gemoser, dass "man ja mehr erwarten kann".


    Grundsätzlich trotzdem mal ein paar Vorschläge, was ich persönlich als Verbesserung empfinden würde:


    -hauptamptliche Trainer (idealerweise mit Sportstudium UND hoher Lizenzstufe) auf allen Ebenen im NLZ

    -Verringerung von Ergebnisdruck durch Ausgliederung der NLZ aus dem regulären Liga-Betrieb (insbesondere im Bereich bis U16)

    -Verstärkte Betrachtung des RAE effects (eventuell sogar durch eine Quotenregelung)

    -klarere Orientierung an harten Talentkriterien bei der Auswahl der Spieler (weniger Körpergröße/Athletik, mehr Spielintelligenz und Tempo) -> wie man das allerdings genau verbindlich machen soll...keine Ahnung. Versucht wirds ja meistens eigentlich schon.

  • Die hatten ja ihre Chancen.

    Effenberg, Scholl, Basler, Kohler etc.


    Klopp und Tuchel sind international hoch angesehen.

    Nagelsmann scheint auch nicht schlecht zu sein.

    Ist mir halt aufgefallen. Meiner Meinung nach müssten zumindest Führungsspieler grundsätzlich einiges mitbringen um keine ganz so schlechten Trainer zu sein.


    Die genannten Klopp und Tuchel sind dann wohl eher Spieler der zweiten oder dritten Reihe bzw. Quereinsteiger gewesen.

  • Ja, aber im Endeffekt stehen die Quereinsteiger aus Deutschland regelmäßig in den Finalspielen großer Turniere, während die englischen Ex-Profis wegen Erfolglosigkeit entlassen werden.


    Gerade der hohe Anteil an Trainer, die keine großen Spieler waren, ist eine Stärke der deutschen Trainerausbildung. Gerade dieser große Pool an potentiellen Kandidaten sorgt dafür, dass sich am Ende besonders die Trainer mit dem meisten Talent durchsetzen...und nicht die mit dem hübschesten Lebenslauf.


    Zum Thema Führungsspieler: Es ist mMn nicht so, dass ein Trainer die selben Fähigkeiten besitzen muss wie beispielsweise ein Führungsspieler oder ein Mannschaftskapitän. Natürlich spielen soziale Kompetenz und eine gewisse Autorität eine Rolle.

    Aber ein Trainer muss da dann schon deutlich mehr leisten. Auf einmal muss man sich mit den Gedanken und Problemen von Spielern auseinandersetzen, mit denen man als Aktiver eher weniger zu tun gehabt hätte. Das fordert eine ganz andere Form des empathischen Umgangs.

    Und es ist ein krasser Unterschied zwischen der Ausführung von Technik oder Taktik und der Weitervermittlung dieser Inhalte an Dritte.

  • Ich finde für einen pauschalen Rundumschlag und jedes Steinchen umdrehen stehen wir viel zu gut da. Verbesserungen sind natürlich immer möglich, aber wir stehen super da.

    Trainerausbildung ist denke ich gut. Deutsche Trainer sind gefühlt wesentlich beliebter als früher. Die letzten 3 CL-Sieger haben ein deutschen Trainer!

    Die U21 feiert große Erfolge in letzter Zeit.

    WIr haben auch ein junges und im Verein junges Team. Ich bin deswegen sehr sehr optimistisch, dass mit der Übergabe an Hansi Flick ein neuer Wind in die Bude kommt und die Amtsstuben durchlüftet werden.

  • Wir Deutschen sind aber auch ziemlich gut darin alles schlecht zu reden. Natürlich sollte ein Land wie Deutschland, das aus 80Mio Menschen seine Talente schöpfen kann, auch zu den Top-Nationen in Europa gehören. Und klar, haben insbesondere die Engländer in Sachen Jugendausbildung die ein oder andere Sache voraus. Aber wir reden hier ja auch über einen sportlichen Wettkampf in dem oftmals auch Details entscheiden...manchmal auch solche die sehr wenig mit den Verbänden an sich zu tun haben (Bspw.: Wie lange war das Fußballspielen im Corona-Winter verboten. Vergleicht da mal Deutschland und die Niederlande).

    Das ist dann auch nicht "beängstigend", sondern halt einfach noch nicht das Optimum. Bloß auf der Ebene höre ich dann echt selten wirklich fachlich fundierte Vorschläge, was konkret besser werden muss, sondern nur Gemoser, dass "man ja mehr erwarten kann".

    Was das EM-Turnier betrifft, gibt es ja wirklich nichts zum schönreden, die Realität, die man zu sehen bekam war leider schlecht genug. (das Spiel gegen Portugal war da leider der positive Ausrutscher)
    Was mich gestern in der Nachbetrachtung wirklich genervt hat, waren die Aussagen, dass wenn man die 3 Chancen, die man sich in den 90 Minuten erspielt hat genutzt hätte alles auch anders ausgehen hätte können.
    Auch wenn es gegen England ging: 3 (!!!) Torchancen - und abgesehen von denen keine annähernd gefährlich wirkende weitere Annäherung ans Gegnerische Tor. Das Spiel hat sich bis auf die ersten 15 Minuten jeder Halbzeit fast ausschließlich in der deutschen Hälfte abgespielt. Deutsche Angriffe fanden immer in Unterzahl statt, weil keine Spieler nachgerückt sind um die Offensive zu unterstützen.
    Woran es gelegen haben kann? keine Ahnung bzw. glaube ich nicht, dass es den einen Faktor gibt, sondern dass es eine Vermischung von vielen Faktoren ist.
    Klar ist aber, dass in allen Spielen dem Gegner der absolute Wille das Spiel gewinnen zu wollen mehr anzusehen war als der deutschen Mannschaft, dass fast alle Spieler deutlich unter dem Niveau geblieben sind, dass sie im Verlauf der Saison in ihrem Verein gezeigt haben. Dabei darf man nicht vergessen, dass speziell Sane, Werner und Gnabry im ganzen Jahr 2021 außer Form sind und trotzdem bei der EM noch einen weiteren Rückschritt gemacht haben.
    Da müssen sich die Spieler sicher selbst an die Nase fassen, aber auch der Trainer und sein Team.
    Es ist unverständlich, dass Spieler in der Nationalelf seit 3 Jahren nichts auf die Reihe bekommen und in dieser Zeit in der Liga und Champions League zum Teil herausragend agieren.
    Ich glaube nicht, dass es an mangelnder Einstellung liegt (jeder Profi hat soviel Ehrgeiz und Ehrgefühl, dass er diese Schmach eigentlich nicht haben möchte), sondern mittlerweile tatsächlich ein Fall für den Teampsychologen und Mentaltrainer ist.

    Hinzukommt, dass sich natürlich auch der Trainer und sein Team fragen müssen, warum es nicht gelingt sich mit diesen immer noch fähigen Spielern mehr Chancen zu erspielen und weniger Fehler in der Defensive zu machen.

    erkennbare, erfolgsversprechende Taktik, richtige Spieler auf der richtigen Position, richtige Spieler im Kader und eingespielte Ablaufe waren lange Zeit in der N11 nicht zu finden
    Natürlich läuft in der Ausbildung nicht alles optimal, aber trotzdem sollte es noch immer reichen, aus den vorhandenen Spielern eine Truppe zu formen, die mit Leidenschaft Fußball spielt und bei der Siege nicht wie glückliche Zufälle wirken. Stefan Kuntz hat es mit der U21 ja mehrfach gezeigt.
    Wie viel Schuld an der Misere die Spätphase der Ära Löw hat wird man ganz schnell sehen wenn Flick übernommen hat.
    Im besten Fall gelingt ihm der Turnarround, dann liegt es Nahe, dass Löw einfach nicht mehr in der Lage war die Mannschaft richtig zu führen.

    Gelingt ihm das nicht, haben wir tatsächlich ein Problem, das noch ein paar Jahre länger bestehen wird.

  • Zum Teil kann ich zustimmen, aber trotzdem will mir es nicht einleuchten warum wir als 80 Millionen Land so wenige Talente haben. Ich habe darauf keine Antwort außer, bei der Ausbildung und der Struktur des DfB und deren Nachwuchsleistungszentren läuft doch was falsch. Trainerausbildungen sehe ich pers. als wichtig, doch mir fehlen da extrem soziologische Aspekte und auch - *überleg* klare Sprachen und Einzelgespräche gegenüber den Kindern. Das wiederum geht ja dann in den Jugendbereich die in den Trainings einfach pers. mentale Gespräche benötigen. Sorry das machen vieleicht 10% der aktuellen Jugendtrainer. Vielleicht sogar weniger. Dann gibts halt auch "Vater" Trainer, die eigentlich nicht mal im Bambinibereich trainieren sollten. Wie gesagt, ich glaube es fehlt an einer Struktur und Manpower. Wie man das ändert ? Ich versuche es, aber man wird auch ziemlich gehindert, neues auszuprobieren. Ich sage nur Funinio. Da läufst du gegen Windmühlen. Es ist ein Sammelsurium an Problemen die die das große Ganze beeinflussen. Und im Übrigen - U21 Europameister, wer wird davon ein richtig guter Spieler in der Bundesliga ? U17 usw. Die werden doch wieder aussortiert

    Es ist die Basis die fehlt. Stützpunkte die reformiert werden müssen und auch die Nachwuchsleistungszentren. Aber es geht ja auch schon in den Schulen los mit Sport. Da gibts ja auch Sachen da fragst du dich schon.

    In Deutschland wird zuviel in irgenwelchen komplizierten Strukturen gedacht als einfach zu machen. Das geht meist schon in den Schulen, Vereinen los