Beiträge von Constantin


    Hier würde ich mir besonders für die Schulen endlich bessere Konzepte wünschen als mit Jacke, Mütze und Mundschutz im Klassenzimmer sitzen. Wobei, wenn es schön kalt ist, beschlagen die Brillen weniger. :O

    Hat jetzt wenig mit Fußball zu tun, aber bei Brillenträgern ist es wichtig, dass sie Masken mit Bügel tragen (also eher nicht die Stoffmasken). Wenn man dann den Bügel richtig anpasst, sollte die Brille nicht mehr beschlagen.

    ist das hier eurer Ernst ? ^^

    Die Familie soll normal Frühstücken und vorher noch eine Kleinigkeit das kann doch nicht die Sache des Trainers sein ...

    Aber gut war interessant zu lesen über was ihr euch alles Gedanken macht !

    Vielen Dank dafür =)

    Hängt sicher vom sportlichen Niveau ab auf dem wir uns bewegen. Bei einer absoluten Breitensportmannschaft würde ich Dir da Recht geben. Auf einem sportlichen ambitionierteren Level reden wir aber schon auch von Ausbildung im Sinne eines grundsätzlich sportorientierten Lebensstils, wo nunmal die Ernährung auch dazu gehört. Darüber reden wir auch in der C-Jugend schon viel mit den Spielern, immerhin ist Ernährung einer der wichtigsten Leistungsfaktoren auf höherem Niveau.




    coachW   coachcarter22 und Co. Könnt Ihr mir da konkret sagen, welche Müsliriegel Ihr sinnvoll findet? Am Sonntag habe ich (aus rein oppportunistischen Gründen) Cornys genommen, aber vllt kennt Ihr ja bessere Alternativen (die man in einem normalen Supermarkt auch findet)?


    Zu Essen in der Pause: Ich zweifle halt immer daran, dass die Kohlenhydrate schnell genug aufgenommen werden, wenn ich den Spielern in der Pause was anbiete. Immerhin reden wir hier von einem Zeitraum von ca. 10-15 Minuten. Und wenn dann die sportliche Aktivität wieder aufgenommen wird, ist ja mit Verdauung eh nicht mehr viel.

    Demgegegenüber gibt es aber auch kaum Infektionen beim Sport im Freien sehr unwahrscheinlich sind. (-> https://www.bfv.de/news/corona…eld-sehr-unwahrscheinlich )


    Auch wenn der BFV das wohl auch aus Eigeninteresse schreibt...


    Österreich hat bspw. bei deutlich höheren Zahlen jetzt deutlich gemacht, dass man Fußball wohl noch länger ermöglichen wird. Und da sich Bayern immer stark an dem orientiert hat, was in Österreich passiert, bin ich optimistisch, dass wir zumindest mal bis Mitte November noch spielen dürfen.

    Im Kreis Bergstraße, Hessen, ist es laut Beschluss gestern so:


    Mannschaften die am offiziellen Ligabetrieb teilnehmen dürfen trainieren wie gehabt und Rundenspiele austragen. Freundschaftsspiele werden nicht genehmigt.


    Für Bambini und F Jugend hat unser Kreis keine Runde angesetzt. Für die heißt es: Keine Spiele und kontaktloses Training unter Einhaltung von Abstandsregeln usw.

    Aus Interesse: Ist das ein Beschluss der Behörden oder des Kreises. Ein Beschluss vom "Fußball-Kreis" hätte ja erstmal keine rechtlich bindende Wirkung.

    MightyReds : es gibt einen Trainer und Co-Trainer - 2 Personen können aus meiner Sicht 2 Mannschaften (1 Person pro Mannschaft) am Wochenende betreuen.


    Und bei dem Vergleich mit der Schule ging es mir nicht um den/die Trainer, sondern um die Kinder. Und da akzeptieren wir in der schulischen Ausbildung einen viel schlechteren Betreuungsschlüssel als in der fußballerischen Ausbildung!?!


    luibo : bietet ihr in den D-Mannschaften diesen 1-5 Schlüssel? Kinder, die diesen Schlüssel benötigen, sind aus meiner Sicht für Fußball (7 gegen 7 oder in der D-Jugend 9 gegen 9) nicht geeignet - selbst die Inklusionsmannschaften bei uns im Umkreis haben diesen Schlüssel nicht. Und Trainer, die eine persönliche Kapazität unter 11 Spieler haben, sind aus meiner Sicht auch nicht für den (Jugend-)Fußball geeignet.

    Es sind ja nicht "wir", die es akzeptieren, dass in Schulen ein Lehrer teilweise über 30 Kinder zu betreuen hat. Ich persönlich finde es katastrophal und, wenn ich politische Entscheidungsgewalt hätte, würde ich versuchen das zu ändern (z.B. durch bessere Bezahlung von Lehrern.)


    De Facto ist ja auch nicht die Fähigkeit des Trainers entscheidend, wie viele Kinder er betreuen kann, sondern umgekehrt wirkt sich der Betreuerschlüssel auf die Qualität des Trainings aus. Die U19 des FC Bayern hat 9 Trainer und 24 Spieler. Das ist ein Schlüssel von ca. 2,5. Und das, obwohl die mutmaßliche ein paar der besten 18-jährigen in DE haben und wahrscheinlich auch ein paar der besten Trainer. Oder Bayern ist einfach zu doof und hat keinen Trainer gefunden, der alleine ein paar 18-Jährige unter Kontrolle bekommt ;-) .


    Ich bin, obwohl ich mit meinen 17 U14 Spielern sicher auch alleine zurecht kommen würde, froh einen Co-Trainer dabei zu haben. Das bietet mir die Möglichkeit mich auch mal aus Übungen raus zu nehmen und evtl. auch mal einzelnen Spielern meine Zeit zu widmen ohne, dass die ganze Übung schlechter wird. Auch hat man so die Möglichkeit in kleineren Gruppen zu trainieren und so einerseits Standzeiten zu verringern, sowie Feedback zu individualisieren.

    Mich würde mal Eure Meinung interessieren:


    Normalerweise biete ich meinen Spielern am Spieltag Bananen an, um sicherzustellen, dass alle Jungs vorm Spiel ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen. Auch wenn mir klar ist, dass das ein vollwertiges Frühstück/Mittagessen nicht ersetzt, gibt es nunmal doch den einen oder anderen, der sein Nahrungsaufnahme nicht ganz zu Ende denkt. (13 Uhr Spielbeginn: Mutter: "Iss noch schnell das belegte Brot was ich Dir mitgenommen habe, Du hast ja auch noch gar nichts gefrühstückt" Sohn: "Nein Mama, ich hab keinen Hunger").


    Am Samstag hatte ich nun das Einkaufen gehen etwas verpennt, sodass es um 19:30 keine Bananen mehr gab. Ich bin dann auf 3 Packungen Müsliriegel (Banane) umgestiegen. Insgesamt waren die deutlich reizvoller für die Kinder. Es war glaube ich das erste Mal, dass vorm Spiel schon nichts mehr übrig war, was ja durchaus in meinem Interesse ist, da so jeder Spieler zu Beginn einen gewissen Blutzuckerspiegel hat.


    Auf der anderen Seite steht natürlich, dass unverarbeitetes Essen eigentlich (auch in Bezug auf meine Vorbildfunktion) zu bevorzugen wäre. Die Funktionalität der Riegel (die ja jetzt auch nicht klassisch ungesund sind) war aber anscheinend so hoch, dass ich am Überlegen bin ganz auf Müsliriegel umzusteigen.


    Wie würdet Ihr damitumgehen? Welche Argumente würden für Euch überwiegen?

    Wieso, die beiden Spieler werden ja gedeckt und unser Goalie kann auch rauskommen :)



    Constantin

    Wollte halt nicht ins offene Messer laufen

    Genau das meinte ich: Warum solltest Du ins offene Messer laufen? Selbst Mannschaften in der Bundesliga machen Fehler, wenn sie unter Druck geraten, warum sollte das dann für eine Freizeitmannschaft anders sein?


    Meiner Erfahrung nach sind es gerade die Mannschaften, die sich hinten reinstellen, die gegen überlegene Mannschaften auf den Deckel bekommen. Wenn ich mich gegen einen starken Gegner hinten rein stelle, habe ich zwar nicht das Risiko, dass er sich durchs Pressing kombiniert? Aber was mach ich denn, wenn ich in der eigenen Hälfte den Ball erobere? Dann muss ich mich ja erstmal hinten rauskombinieren, weil (so erwarte ich zumindest einen spielstarken Gegner) die andere Mannschaft direkt ins Gegenpressing gehen wird. Bin ich da als unterlegene Mannschaft wirklich so gut, dass ich mich rauskombinieren kann? Und selbst danach ist der Weg zum gegnerischen Tor noch sehr weit. Andersrum: Wenn ich den Gegner in der eigenen Hälfte zu Fehlern zwinge, hab ich einen kurzen Weg zum Tor, den ich auch mit individuell schwachen Spielern wahrscheinlich gelöst bekomme.



    Da hätte pressen wenig Sinn gehabt, da sehr spielstarke Truppe...

    Für mich ist das ein Denkfehler:


    Wenn die richtig gut kicken können, sezieren sie Dich, egal ob Du hinten drin stehst oder vorne drauf gehst. Es ist mMn sinnvoller auf sich selber zu schauen und sich zu überlegen, was die eigenen Stärken sind und wie man sie aufs Feld bringt. Wenn ich also immer vorne Angriffspressing spiele und damit möglicherweise sogar erfolgreich bin, warum sollte ich das denn dann gerade gegen einen guten Gegner aufgeben?

    Moin,


    Pressing ist die hohe Kunst des Fußballs. Kann viel schiefgehen. Da muss der ganze Mannschaftsverbund mitarbeiten, es sind Abstände einzuhalten etc., komplexer Vorgang, ein hohes Maß an Abstimmung erforderlich.

    also mit einer relativen Anfängertruppe würde ich erst mal bei gegnerischem Ballbesitz gucken dass die Mannschaft immer wieder in eine stabile Grundformation 'gegen den Ball' kommt und nicht die Offensiven einfach da stehen bleiben wo sie gerade sind bzw. langsam zurück trotten. Dann ist schon viel gewonnen an Stabilität.

    Sehe ich komplett anders. Pressing im Fußball ist das einfachste in der Welt. Du hast immer die selben Abläufe, wenn Du ins Pressing gehst, du musst nur begrenzt auf das Verhalten der anderen Mannschaft reagieren und eigene Entscheidungen musst Du sowieso nicht treffen.


    feu92 Du musst, damit Deine Spieler mit System pressen, halt auch von Deiner Seite ein System definieren. Wollt Ihr den Gegner vorne unter Druck setzen oder stabil stehen? Meine persönliche Meinung: Ich würde auch und gerade bei Anfängern vorne voll drauf gehen. Du hast ja geschrieben, dass Ihr im 2-1-2 auf Kleinfeld spielt. Hier (bei so kleinen Feldern) finde ich es sinnvoll, wenn man gegen den Ball aus einer Mannorientierung heraus spielt. D.h. Bei Ballbesitz Gegner ordnet sich jeder Spieler einem Gegenspieler zu oder läuft den ballführenden Spieler an. Sobald ich überspielt wurde muss ich versuchen von vorne Druck auf den Ballführenden zu bekommen.

    Man kann dann nochmal einen Schritt weitergehen und sobald der Torwart den Ball am Fuß hat (und nicht in die Hand nehmen darf) diesen mit einem(!) Offensiven über den Deckungsschatten anzulaufen. Also in einem solchen Winkel, dass der Spieler gleichzeitig Druck auf den Ball machen kann und gleichzeitig der Gegenspieler in seinem Rücken nicht anspielbar ist.

    Auch wenns jetzt etwas anektotisch rüberkommt:

    Vor ein paar Jahren hab ich das mal bei einem Junioren-Hallenturnier so gemacht. Das war ein U13-Breitensport Turnier, bei dem eine Mannschaft nicht angetreten ist. Um das kurzfristig zu kompensieren haben wir entschieden eine Torwart-Mannschaft zu bilden, welche ich als Turnierleitung an diesem Tag betreut habe.

    Das was ich oben geschrieben habe, war das einzige was ich den Kindern in den fünf Minuten vorm ersten Spiel mit an die Hand gegeben habe. Am Ende sind die Kinder bei einem 10er Turnier bis ins Halbfinale gekommen.

    Ein anderer Ansatz wäre das sich die Mannschaft selber zügelt.

    Über Kollektivstrafen: Wenn gequatscht wird, alle runter 10 Liegestütze, das wird nicht lange dauern bis die Mannschaft das unter sich regelt.

    Habe ich gestern, nach Ankündigung, eingeführt. Hat schnell geklappt.

    Mit Kollektivstrafen wäre ich als Trainer eher zurückhaltend, insbesondere wenn es um ältere Kinder/Jugendliche geht. Bei Dingen, die nicht eindeutig einer Person zugeordnet werden können (z.B. Material nicht aus dem Materialraum geholt, zu wenig Intensität bei Übungen) mache ich das auch ab und zu. Die ganze Gruppe aber für offensichtlich individuelle Vergehen zu bestrafen kann Dich auf kurz oder lang als Trainer die Akzeptanz kosten.

    Heute Spiel gehabt gegen eine der vier stärksten U14 Mannschaften (außerhalb der Profi-NLZ) in Bayern. Komplett zusammengescoutete Mannschaft, Körpergröße im Schnitt locker 1,70.


    Am Ende verlierst Du 4:0 und kannst den Jungs nicht einmal nen echten Vorwurf machen. Das 1:0 z.B. ganz exemplarisch, fällt nach einem Eckball. Der gegnerische Stürmer nimmt das Ding runter und dreht sich um unseren Verteidiger als wäre da nichts. Wie soll man das denn verteidigen, wenn der einfach mal 2 Köpfe größer ist?


    Und trotzdem ist es so ein frustrierendes Gefühl gegen die zu verlieren... Ich bin einfach ein unfassbar schlechter Verlierer und insbesondere wenn das Ergebnis dann mutmaßlich ein oder zwei Tore zu hoch ausfällt ist das restliche Wochenende für mich gelaufen.


    Mann ey...manchmal macht Fußball einfach keinen Spaß.

    Den fvm Artikel habe ich auch schon gefunden, aber um ehrlich zu sein, überzeugt er mich nicht besonders. Der Verband widerspricht hier, was die Anforderungen betrifft, geltender Rechtsprechung. Fußballspieler sind, soweit meine Laienrecherche, Personen der Zeitgeschichte und somit haben sie (zumindest in meinem Fall) kein besonderes Recht am eigenen Bild. Das gilt auch für Minderjährige.


    Ich kann Euren Appell an eine kooperative Lösung gut nachvollziehen, in den meisten Fällen ist das auch problemlos möglich. Mir geht es um die Fälle in denen Einwände gegen die Aufzeichnung des Spiels, so ehrlich muss man sein, aus rein sportlichen Motiven geltend gemacht werden. In Spielen zwischen Mannschaften, die tabellarisch sehr nah beieinander sind, kommt es auch vor, dass das einfach nur gemacht wird, um der anderen Mannschaft die Arbeit zu erschweren. Und in dem konkreten Fall bin ich durchaus bereit gewisse Konflikte in Kauf zu nehmen.


    Mir geht es auch primär um das Hausrecht: Kann mich ein Verein vom Gelände verweisen, obwohl ich Trainer bin? Rein rechtlich müsste das gehen, allerdings dürfte das Verbandsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. So wie man den Schiedsrichter ja auch nicht des Geländes verweisen kann, weil er essenzieller Teilnehmer des Spiels ist.


    Larius Weil Du BFV (Bayern?) schreibst. Weißt Du zufällig noch, wo Du das gelesen/gefunden hast, worauf Du Dich beziehst?

    Die Diskussion um Bildrechte von Spielern in Bezug auf die Veröffentlichung gab es hier schonmal, ich habe aber eine etwas weitergehende Frage.


    Ich filme alle Spiele meiner Mannschaft mit einer statischen GoPro auf einem Hochstativ um sie privat zu speichern und bspw. für Videobesprechungen zu nutzen. Was die Rechte am Bild angeht sollte das also ziemlich unkritisch sein, immerhin liegt weder eine Veröffentlichung vor, noch wird ein Spieler besonders hervorgehoben (da es ja keinen Kameramann gibt wäre das auch gar nicht möglich).


    Wie sieht die Situation aus, wenn ich auswärts bei einem Spiel bin, der gastgebende Verein mit den Aufzeichnungen aber nicht einverstanden ist. Die Videos spielen eine wichtige Rolle bei meiner Spiel-Nachbereitung, deswegen wäre ich bereit gewisse Konflikte einzugehen um die Möglichkeit durchzusetzen. Als einzige Möglichkeit die der Heimverein hat, fällt mir hier das Hausrecht ein: Man könnte sagen, dass der Trainer wegen des unerlaubten Filmens vom Platz gestellt wird. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass der Heimverein derart gegenüber dem Trainer vom Hausrecht Gebrauch machen kann. Neben der Problematik der Aufsichtspflicht würde das ja bedeuten, dass ich nach Gutdünken den gegnerischen Trainer wegschicken kann, ohne dass er gegen öffentliches Recht verstößt. Ich kann ja auch nicht den Schiedsrichter wegschicken, wenn mir eine Entscheidung nicht gefällt.


    Kennt sich zufällig jemand mit dieser Thematik aus und kann fundiert dazu Auskunft geben. Oben genannte Situation ist nämlich einem Trainerkollegen vor einiger Zeit passiert, der dann seine Kamera abgebaut hat. Ich wäre in der entsprechenden Situation gerne nmit Argumenten ausgestattet.

    Dauerhaft sicher nur über die intrinsische Motivation der Spieler. Von außerhalb kannst Du zwar gewisse Regeln etablieren, aber was die Einstellung zum Sport selber betrifft muss das von Innen kommen.


    Wenn Du genug Zeit hast, führe doch Einzelgespräche mit den Jungs und versuche mal zu erfahren, welche vorrangige Motivation sie beim Fußball spielen haben. Geht es Ihnen nur um den Spaß mit Freunden oder haben Sie ernsthaftere sportliche Ziele. Mit letzteren kannst Du vernünftig reden, 2007er sind in einem Alter in dem Sie durchaus schon mit vernünftigen Argumenten erreichbar sind. So kannst Du als Trainer auch deutlich machen, dass Du Dich für die Spieler auch als Mensch interessierst.


    Und bei den Anderen solltest Du versuchen herauszubekommen wie Du sie in die Bahnen lenken kannst, die Du haben möchtest. Höre Dir vielleicht mal an, wie sie sich ein Training vorstellen. Die nicht ganz unvernünftig Ideen kannst Du ja (in angemessenem Umfang) in Deine Trainingsplanung integrieren. Denn letzten Endes kommt ein intensives Trainkng (besonders im Breitensport) dann auf, wenn die Aufgaben motivierend sind.


    Ich weiß nicht wie Du als Trainer drauf bist, aber bei solchen Jungs ist es auch wichtig, dass Du auch zu einem gewissen Grad auf Augenhöhe kommunizierst und den Kindern Deine Wertschätzung zeigst. Denn das wirkt bei C-Jugendlichen, bei allen Schwierigkeiten, schon ziemlich gut


    Zu Deinen Beispielen:

    Ich kann mir die Situation bei Dir schon ganz gut vorstellen, insbesondere was die mangelnde Konzentration in den Übungen betrifft. Aber da sind auch Sachen dabei, die selbst bei meinen (leistungsorientierten) 2007ern vorkommen. So verplant zu sein, dass man das mit den Mini-Toren nicht hinbekommt ist schon ziemlich C-Jugend-like.
    Versuch Dich da vielleicht nicht so sehr auf Kleinigkeiten zu fixieren. Eine gewisse Toleranz gegenüber bestimmten Dingen ist wichtig, damit Du nicht die Akzeptanz verlierst. Denn sonst wirst Du irgendwann Spieler haben, die das einfach nur machen um Deine Grenzen auszutesten.


    Zu der Wartezeit am Platz:


    Trefft Ihr Euch direkt am Platz oder vorher in der Kabine? Meine Erfahrung ist die, dass man einige soziale Aspekte auf das Umziehen vor, bzw. Duschen nach dem Training verlagern kann. Das ist sicher kein Allheilmittel, aber insgesamt habe ich damit positive Erfahrungen gemacht. Denn letzten Endes ist es ja kein Wunder, dass die Jungs sich was zu erzählen haben, wenn sie sich nur beim Fußball sehen.


    Ich handhaben es so: Wenn ich bei der Erklärung einer Übung nicht die komplette Aufmerksamkeit habe, dann halte ich einfach meinen Mund und warte. Die Spieler haben ja auch Bock zu kicken. In den meisten Fällen klappt das dann auch.

    Forming-Storming-Norming-Performing haben sicher die meisten schonmal gehört. Du bist momentan in der "Storming" Phase. Alte Hierarchien werden aufgelöst und es kommt zu Konflikten. Meiner Meinung nach solltest Du primär moderieren, d.h. Regeln kommunizieren, wie Du Dir das Verhalten in Bezug auf Beschimpfung vorstellst und Verstöße auch entsprechend sanktionieren. Sonst solltest Du die Konflikte in einem gewissen Rahmen aber zulassen und der Mannschaft die Chance geben neue Hierarchien zu etablieren.

    Habe jetzt den Passus den Du ansprichst im Regelheft nicht finden können. Weißt Du zufällig eine Seite oder ein Kapitel?


    Zum Sperren ohne Ball steht:


    "Jeder Spieler darf seine Position auf dem Feld selbst bestimmen. Er darf dem

    Gegner zwar im Weg stehen, sich ihm jedoch nicht in den Weg stellen."


    Ein passives vor den Torwart stellen fällt meiner Meinung nach aber klar in erste Kategorie. Der Ball ist nicht gespielt, einen Laufweg den man blockieren könnte gibt es somit im Grunde auch noch nicht. Natürlich darf man es nicht übertreiben, sobald der Keeper losläuft, darf ich nicht einfach den Körper reinstellen. Ein einfaches stellen an die Stelle an der der Torwart gerne wäre, bzw. auf die Route die er nehmen müsste um einen Ball abzufangen ist meinem Regelverständnis nach erlaubt.

    Natürlich nicht!


    Der Torwart ist genauso zu behandeln wie ein Feldspieler, die Regel "Der 5er gehört dem Torwart" existiert nicht. So lange der Angreifer im Rahmen dessen bleibt, was er auch mit einem beliebigen Verteidiger machen darf, ist das Regelkonform.

    Larius : der Unterschied ist die Anzahl der Spiele am Wochenende und oftmals auch die Distanz.

    Ich fahre zu meinen Testspielen weiter als zu meinen Pflichtspielen. Und von der Anzahl hab ich auch mittlerweile mehr Testspiele gemacht als Pflichtspiele für die Hinrunde geplant sind.

    Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, wozu es eine Mannschaftskasse überhaupt braucht. Das macht doch alles einfach nur komplizierter.


    Wenn ich einen Ausflug plane oder bestimmtes Trainingsmaterial anschaffen will, welches der Verein nicht bezahlt (insbesondere Sachen, die die Kinder behalten können wie z.B. Blackroll) und bitte die Eltern einen Teil zu zahlen. Wer nicht zahlen möchte bekommt nichts/nimmt nicht teil, was aber bis jetzt noch nie vorgekommen ist.


    Zugegeben mag es bei einem Strafenkatalog (welchen ich nicht führe) sinnvoll sein. Turnier- oder Verkaufserlös sind aber bei allen Vereinen bei denen ich bis jetzt war direkt an den Verein gegangen.