Beiträge von beobachter_1000

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    Nein ... eben nicht ! ich hab das Gefühl lagsam ich komm nimmer weiter. Mit einzeltraing usw. schön und gut aber fußball ist nun mal ein manschaftssport und jetzt noch schneesturm. hab so ein tief im moment.

    Yeap - und nochmal darauf zurück zu kommen. Ich denke das die Vermittlungsquote in den Stützpunkten auch ein völliger schmarn ist. Ausserdem sehe ich in den NLZ, das viele Talente einfach - "VERBRANNT" werden. Außerdem kann ich erkennen, das viele "Supertalente" mit 10 Jahren (kenne ich zu genüge), dann im Großfeld dann plötzlich abschmieren. Das plötzliche "AUS" nicht mehr begreifen und in ein großes Loch fallen. Wir müssen Anfangen die Kinder gleich zu fördern bis zum Großfeld oder bis U17 oder so. Keine Ahnung - ich glaube Deutschland verliert zu viele Talente durch die starren Strukturen. Ich denke es ist ein finanzielles, gesellschaftliches und strukturielles Problem.

    Eltern - Kind - Trainer ----- > Beziehungen <----- Geld - Macht - Erfolgsdruck. ???!!!!

    Wenn du siehst: Sinan Kurt, Scholl, Gaudino und wie sie alle heißen... riesen Talente und gefeiert. Plötzlich mit 18/19 sollen die das Fußballspielen verlernt haben ? Das verstehe ich "noch" nicht.

    Sehe ich langsam auch so. Ich denke nur wo Geld im Spiel ist ist Qualität im Spiel. UND - wir müssen endlich anfangen mit dem RAE besser zu behandeln. Ich möchte nicht wissen wieviel unglaubliche Talente verloren ging weil der Stützpunktrainer oder Stützpunktkoordinator oder das NLZ hier die körperlichen Nachteile als Ausschussgrund sah.

    Gestern im Reif ist Live eine Diskussion über die deutschen Fußballtalente. Anscheinend gibts nun von der U19 Abwärts, kaum noch Talente und Spieler.
    -> Reif ist Live


    Wenn man sich die Daten ansieht könnte schon was dran sein:


    U16: Europameister 1984, 1992, Vizeeuropameister 1982, 1991, Dritter 1995, 1997, 1999

    U17: Europameister 2009, Vizeeuropameister 2011, 2012, Vizeweltmeister 1985, Dritter 2007, 2011

    U18: Europameister 1981, Vizeeuropameister 1994, 1998, Dritter 1986, 2000

    U19: Europameister 2008, 2014, Vizeeuropameister 2002


    Ich glaube das die Probleme schon sehr tief drin sind. Zum einem was Reif sagt sind es die NLZ und die Stützpunkte die verantwortlich sind und zeigt eigentlich wie schlecht die Arbeit dort gemacht wird?! Jedoch hat Deutschland, so meine ich, schon gute Trainer ... nicht umsontst sind die Top Trainer aktuell alles Deutsche. Wo liegt eigentlich das Problem ? Es ist alles widersprüchlich....


    :rolleyes:

    Kurz um, jetzt meine Eindrücke. Einige haben richtig verloren, andere haben gerade richtig gut zugelegt. Warum das so ist ? keine Ahnung. Ein Spieler hat sich so dermaßen weiter entwickelt das mir die Kinnlate runter viel. An was liegt das ? Andere sind eher schwächer geworden obwohl zuhause auch gekickt wurde. Was könnte denn das sein das der Unterschied so groß ist ?

    Wir sollten uns alle wieder beruhigen. Ich fühle mich nicht angegriffen und habe auch kein Problem damit wenn jemand schreibt, dass das alles ein schmarn ist, was ich hier schreibe. Es heißt ja nicht, dass meine Meinung als "Ich habe Recht" gesetzt ist. Selbstrefelktion finde ich als wichtige Eigenschaft. Klar, ich formuliere manchmal etwas spitz, aber das kommt auch darauf an, dass wir uns hier schriftlich in eine Diskussion bewegen. Da kommen schon mal schnell Missinterpretationen hervor, die man im Gespräch so nicht sieht, weil hier der Tonfall sowie die Gestick das Wort unterstützen. Also nochmal kurz erklärt: In der aktuellen Pandemie finde ich, dass der Fitnesszustand eine wichtige Rolle spielt. Auch für die Entwicklung. Gerade bei 11-14 jährigen Spielern, so aus meinen Informationen, ist der Fitnesszusatnd in dem Alter laut einer DFB Studie wichtig. (Kann sie gerne noch mal suchen wenn ich sie finde poste ich sie hier noch). Trotzdem ist es wichtig, im Training alles mit dem Ball zu machen, da die Grundtechnick für die Qualität des einzelnen Spieler entscheidend ist. Doch richtig wichtig ist die Ausdauer, Robustheit - das zusammen mit einer Grundlagentechnik.

    Hoffe ich habs nun besser formuliert. Und ja - in der F - E Jugen würde ich Ausdauer nicht als hohe Prio sehen und mehr die Technik.
    Sorry wenn sich jetzt jemand angeriffen fühlt. Es ist nur eine Meinung von vielen Meinungen. Die Wahrheit liegt oft in der mitte.

    Absolut richtig erkannt. Zudem gibts Studien die besagen das im Jugend Alter sich das Lungenvolumen bildet. Schauen wir uns doch mal die Lage derzeit in der Bundesliga an. Es geht nichts mehr ohne Laufleistung. Laufleistung und Schnelligkeit sind immer mehr gefragt, anstatt super Techniker die 30 min spielen und dann zusammenbrechen. Das Thema sehen wir doch aktuell wieder mal beim FC Bayern - Leroy Sane. Ich behaupte mal, dass er der beste Spieler ist was wir in Deutschland seit 30 oder 35 Jahren hatten. Ein absolutes Talent und ein Zauberkünstler am Ball. Aber ihm fehlt einfach die Laufarbeit und die konstante Ausdauer. Der Fußball hat sich sehr sehr stark verändert in den letzten Jahren. Das ist auch im Jugendbereich mittlerweile so extrem wichtig. Wir hatten mal ein Spiel gegen einen BOL Mannschaft und wir hatten einen Spieler, der ist in seiner Laufleistung überragend. Die gegnerische Mannschaft war technisch vielleicht sogar besser doch das hielt gerade mal 15 min an, weil dann konnten sie einfach nicht mehr mithalten. Die Mannschhaft bekam so eine Packung das sie echt bedient waren. Vor allem der Spieler der hier die hohe Laufleistung hatte, konnte 4 Tore schießen. Er wurde zudem noch gedoppelt aber sie konnten beide einfach nicht das hohe Tempo gehen. Wir müssen aufpassen, das wir uns nicht verrennen und lauter Zirkuskünstler ausbilden und dann merken, im Profifußball sind andere Prioritäten. Laufleistung und Schnelligkeit sowie Raumspiel. Tricksereien bringen nicht mehr den entscheidenden Vorteil.

    Puh, wenn das entscheidende kriterium ist eine technisch und spielerisch bessere mannschaft kaputt zulaufen, und dann über einen spieler der allein 4 tore schiesst, zu definieren was wichtig ist, dann gute nacht.

    Fussballspezifische Kondition zu trainieren ist im jugendbereich locker über spielformen möglich.

    Wenn ich weiter oben lese, das viele trainer ja zu viele standzeiten etc. Haben, und deshalb - grundlagenausdauer- noch wichtiger ist, dann wundere ich mich irgendwie nicht, das spielerisch schlechte Mannschaften auch nicht mehr zusetzen können. Die haben dann wohl noch viel, vom ohnehin schlechten Training, noch mit rundenlaufen verbracht...

    da hast du schon recht. Ich mache meine Trainings nichts aber gar nichts ohne Ball. Ich sage immer, der Ball ist dein bester Freund. Behandle ihn gut. Er wird es dir Danke, Trotzdem bin ich der festen Meinung, dass nichts mehr geht ohne Laufleistung und Raumspiel. Einzeldribblings schön und gut aber das ist im zunehmenden ALter immer weniger gefragt. Da heißt es mehr - wie bewege ich mich i Raum und suche die Tiefe. Dann noch totales Pressing und Anlaufen bis der Ball wieder uns gehört.

    Ausdauer ist aber nicht ganz so eindimensional wie "Wenn ich vier Wochen Vorbereitung mache, dann bin ich wieder auf dem Stand von vor dem Lockdown." Denn tatsächlich haben wir ja (insbesondere im Jugendbereich) auch fürs Ausdauertraining sensible Phasen, in denen langfristige physiologische Veränderungen statt finden. Und ich glaube, dass ich die, wenn ich 5 Monate lang kaum bis gar keinen Sport mache auch langfristig nicht mehr aufholen kann. Ein Marathonläufer baut seine Kondition ja auch nicht innerhalb von 4 Wochen auf, sondern über Jahrzehnte hinweg.


    Ich denke, dass es insbesondere in den höheren Altersklassen jetzt wirklich essentiell ist, dass wir die Jungs dazu bringen regelmäßig Sport zu treiben. Ich fand, dass man auch im Sommer schon gesehen hat, dass es einige Spieler gab, die in ihrer jeweiligen Mannschaft athletisch enorme Nachteile hatten, die so vor der Pause nicht gegeben waren. Da die Jungs vermutlich alle die selbe Vorbereitung absolviert haben, liegt der enorme Unterschied in der Leistungsfähigkeit wohl eher an dem was in der Pause getan wurde.


    Die meisten leistungsorientierten Jugendmannschaften, die ich kenne, machen auch nicht ohne Grund im Winter keine ausgedehnte Pause (maximal 3 Wochen über Weihnachten). Denn im Endeffekt finden in diesem Zeitraum konditionelle Entwicklungen statt, die innerhalb einer Vorbereitung nicht kompensiert werden können...und das betrifft natürlich auch den athletischen Bereich.

    Absolut richtig erkannt. Zudem gibts Studien die besagen das im Jugend Alter sich das Lungenvolumen bildet. Schauen wir uns doch mal die Lage derzeit in der Bundesliga an. Es geht nichts mehr ohne Laufleistung. Laufleistung und Schnelligkeit sind immer mehr gefragt, anstatt super Techniker die 30 min spielen und dann zusammenbrechen. Das Thema sehen wir doch aktuell wieder mal beim FC Bayern - Leroy Sane. Ich behaupte mal, dass er der beste Spieler ist was wir in Deutschland seit 30 oder 35 Jahren hatten. Ein absolutes Talent und ein Zauberkünstler am Ball. Aber ihm fehlt einfach die Laufarbeit und die konstante Ausdauer. Der Fußball hat sich sehr sehr stark verändert in den letzten Jahren. Das ist auch im Jugendbereich mittlerweile so extrem wichtig. Wir hatten mal ein Spiel gegen einen BOL Mannschaft und wir hatten einen Spieler, der ist in seiner Laufleistung überragend. Die gegnerische Mannschaft war technisch vielleicht sogar besser doch das hielt gerade mal 15 min an, weil dann konnten sie einfach nicht mehr mithalten. Die Mannschhaft bekam so eine Packung das sie echt bedient waren. Vor allem der Spieler der hier die hohe Laufleistung hatte, konnte 4 Tore schießen. Er wurde zudem noch gedoppelt aber sie konnten beide einfach nicht das hohe Tempo gehen. Wir müssen aufpassen, das wir uns nicht verrennen und lauter Zirkuskünstler ausbilden und dann merken, im Profifußball sind andere Prioritäten. Laufleistung und Schnelligkeit sowie Raumspiel. Tricksereien bringen nicht mehr den entscheidenden Vorteil.

    Kurz zu meinen Feedback - ONLINE Training. Hmmmmm also bin überhaupt 0 begeitert. Warum ? Ich kann nur kaum die Übungen kontrollieren ob es jemand gut macht. Vorallem kann ich begrenzt "positives" Feedback geben. Ich bin in meinen Traings sehr sehr bedacht, viel Feedback mit Sprechen und Einzelgespräche um die Leistung zu honorieren sowie Motivation zu forcieren. Das ganze geht mir im Onlinetraining verloren. Beste kontaktlose Training war für mich die Laufchallenge mit Preisen. Das wurde super angenommen. Überhaupt kein Feedback hab ich zu den angebotenen Talentfördertrainings. Da machte keiner mit - was ich schade finde und es nach meinen Onlinetrainings verstehe. Zu unpersönlich sagen viele Eltern ? Auch die Traings von den NLZ und Talentfördergruppen sind kaum angenommen worden :-( Schade auch hier :-( Was wirklich gut angenommen wurde, Bälle rumbolzen draußen und Tricks üben ;-)

    Sehr gut beschrieben und das ist auch meine Erfahrung. Sie deckt sich ungemein. Wobei es müsste dringend an den Trainern gearbeitet werden. Perse halte ich ein Stützpunkt Konzept nicht für schlecht, schlecht halte ich was da auf die Kinder losgelassen wird. Ich könnte hier Geschichten erzählen, wie da sogar gemobbt wurde unter den Spielern und sowas wurde in keinster weise unterbunden. Ich war mal Live dabei wie ein Bub vorversammelter Mannschaft von einem Trainer fix und fertig gemacht wurde.
    Der Vater von dem Bub lies das auch noch zu. Ich wäre rein und hätte ihm ordentlich die Meinung gegeigt. Sowas muß nicht sein, sowas macht man in Einzelgespräche und in einem anderen Ton. So ein geplärre hilft keinem. Den Trainern fehlt oft die pädagogische Qualifikation, wie man mit Kindern umgeht. Es sind natürlich nicht alle so, aber ein großer Teil hat hier extreme Defizite. Wir sprechen von 10 - 12 jährige Kinder.