Beiträge von Sir Alex

    FC Bayern und Ergebnisorientierung: http://fcbayern.com/Campus090919

    Das ist lobenswert, nur kann man die Gründe dahinter auch anders interpretieren.


    Bisher waren den Bayern die Ergebnisse sehr wichtig.

    Bayern hat jahrelang - keine Ahnung ob das immer noch so ist - die Punktspiele in den U9-U13 Mannschaften altersentsprechend gespielt und Kantersiege eingefangen. 1860 spielt einen Jahrgang höher.

    Auch bei NLZ Turnieren war den Bayern das Ergebnis wichtiger, als alles andere, was man an der Spielweise und dem fast völligen Verzicht auch Wechsel (klare Stamm4 in der Halle) deutlich erkennen konnte.

    Trotzdem ist BAyern in dem Bereich halt idR nicht top, verglichen mit Leverkusen, dem BVB, Hertha, etc.


    Da kann es auch sein, dass man die Ergebnisse auch deshalb nicht mehr publiziert, weit diese einfach nicht gut genug sind, jedenfalls nicht dem Ruf der Bayern entsprechend.

    Laufübungen- sogar Rundenlaufen - in der D-Jugend und das auf dem absolut untersten sportlichen Niveau?

    Naja...und dann wundert man sich, dass die Spieler Streit mit dem Ball haben...

    Basis des Coachings ist die Fachkompetenz.

    Coaching sollte immer konstruktiv erfolgen, also nicht sagen, dass etwas Murks war, sondern ganz konkret, wie es besser gemacht werden kann.


    Schon bei der Technikschulung fehlt vielen die Fachkompetenz, so dass sie deshalb gar nicht richtig coachen können.

    Ich habe das klassische Beispiel hier schon 1-2 mal gebracht:

    Wenn jemand deutlich über das Tor schießt, dann gibt es oft die Kritik "Knie über den Ball", "Oberkörper über den Ball", etc. Aber all das sind nur Folgefehler, der Fehler ist, dass das Standbein zu weit hinten platziert ist. Und deshalb muss man das "coachen".

    All das kann, man sich aber aneignen. Für Technik, Hauptfunktionsfehler der Technik, etc. gibt es Fachliteratur. Eigene basale technische Fertigkeiten helfen ebenso.


    Bezüglich Taktik, egal ob individuell, Gruppen- oder Mannschaftstaktik wird das ganze noch schwerer, weil das wesentlich komplexer ist.

    "Spielt Fußball" ist ja idR auch nur ein Ausdruck damit, dass der Trainer nicht zufrieden ist, aber eigentlich auch nicht genau weiß, wie er konkret den eigenen Spieler helfen kann, gar nicht erkennt, warum das nicht so läuft, wie sonst.

    Im Kinderfussball ist das oft der Fall, wenn der zentrale, beste Spieler seine 1gg1 mal nicht gewinnt. Dann ergeben sich nämlich für alle anderen statisch agieren Spieler gar keine Freiräume, um "Fussball zu spielen".

    Das beste am 7-Meter-Schießen ist doch, wenn es nach den ersten 3 Schützen unentschieden steht und dann die gleichen wieder schießen müssen. Wir mussten mal 12x schießen, erklär dann mal den anderen Kindern, warum einer schon das dritte Mal ran darf.

    Ich finde diese Regelung auch blöd.

    Aber „dürfen“ ist das auch nicht für alle Spieler. Irgendwann sind manche auch ganz froh, wenn sie nicht schießen müssen. Jedenfalls, wenn sie älter sind und es nicht das 7-Meterschießen um Platz 7 ist.


    Aber, dass es nur 1-2 Nal pro Saison zum 7-Meterschießen kommt, das „Problem“ habe ich nicht. Bei den vielen Hallenturnieren, wo sich Teams halbwegs auf Augenhöhe begegnen kommt das dann doch ab und zu vor.

    RatedR das müßte ich auch nachlesen. Ein Kind mit 2 Spielen pro Tag ist aber unabhängig von der Spieldauer bei uns verboten. So kann zb. der KReisauswahlspieler nicht eingesetzt werden, wenn morgens Kreisauswahl ist, er 5 Minuten nur spielt, und nachmittags D Jugend SPiel. Das ist bei uns definitiv verboten.

    Ist bei uns eigentlich auch so.

    Als aber mal, die ersten Spiele der Landesauswahl anstanden, mein Team aber vormittags ein Punktspiel hatte - und der Verbandstrainer gerne auch ein paar meiner Spieler dabei haben wollte, da ging das dann plötzlich doch.

    Ich habe dann meinen Spielern freigestellt, was/ob sie das wollen und einer hat dann letztendlich beides gespielt, die anderen nur bei mir.

    Man muss als Fußballer nicht groß sein, dass ist richtig.

    Aber nur mit kleinen geht es auch nicht, dh man braucht 5 Kopfballspieler im Team. Als IV sowiso.


    Aber es ging ja darum, dass groß und schnell gerne negativ konnutiert wird und es gab die Aussage, dass alle kleinen, die großen und schnellen später wieder überholen.

    Und beide Aussagen sind mM nach eben nicht haltbar.

    Das ist doch jetzt aber wieder ein extrem, dass du darstellst. Mm nach sehr polemisch.


    Es gibt ja nun auch so einige N11-Spieler, die den Weg durch das NLZ gegangen sind. Eigentlich alle mindestens ab U15, viele sogar ab U10.

    Und die sind fussballerisch so, wie du das darstellst?

    Dazu ja noch eine Vielzahl mehr, die immerhin Bundesliga spielt.


    Ich finde es diskutabel, den NLZ Spielern quasi komplett und pauschal mangelnde Technik zu unterstellen und diese nur auf die Physis zu reduzieren.



    Edit:

    Ja, Kraft kann man gut antrainieren. Es ging und geht aber um Konstitution, Dynamik und koordinative Fähigkeiten, die man eben nicht so leicht antrainieren kann. Gerade die beiden ersten, Koordinative Fähigkeiten mit jedem Lebensjahr auch erheblich schwerer.

    Edit2: Dass man kreeative Lösungen im Zusammensspiel, Coolness am Ball oder auch Spielintelligenz nicht/kaum verbessern kann, ist auch eine diskutable Behauptung. Aber das erklärend jetzt auszudiskutieren, wäre dann doch arg am Thema vorbei. Spielintelligenz müsste man dann zB ja erstmal definieren.

    Ähm... mal ne bescheidene Nachfrage: Welche Größe ein Junge in etwa erreichen wird, kann ich an der Länge der Eltern ablesen aber wie bitte bestimmt ihr, wer schon mit 13 oder 14 wächst und nicht erst mit 15 oder 16? Oder hofft ihr einfach?

    Ganz sicher bin ich mir nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe.Ich versuche es mal.


    Das Ziel ist nicht die U15, sondern Spieler ins Profiteam zu bringen. Ich hoffe das ist die Antwort auf die Frage nach dem Alter, wann der Wachstumsschub einsetzt.


    Und klar, grundsätzlich ist das mit der schlussendlichen Größe bei U10/U11 Spielern Kaffeesatzleserei. Aber die Chance, wenn ein Spieler da schon groß und/oder eine große Mutter hat ist ja höher. (nur meine Amnese, dass große Großer Vater/kleine Mutter ist die Spannbreite riesig).


    Und, es geht ja um allgemeine physische Merkmale, also auch Koordinative Fähigkeiten und Schnelligkeit. Schnelligkeit ist, wie ich oft gesagt habe ja absolut grundlegend. Warum also nicht mal einen absoluten Pfeil in der U10 holen, der dazu koordinativ gut ist, aber noch nicht die extreme Fussballerfahrung/Technik wie manch anderer hat. Es kann sein, dass der spieler den Rückstand nicht mehr aufholt, klar, aber diesen Jungen erst zur U15 zu holen, dann ist das in Stein gemeißelt. Das macht dann keinen Sinn mehr, auch wenn er in diesem einen Jahr der U15 sogar ganz gut wäre.

    Das ist mM nach auch so, dass sich die hochklassigen Mannschaften 2-5 Kanten in der U15 ins Team holen.

    Wenn man jedes Spiel verliert, dann steht auch die gute Ausbildung der vermeindlich talentierteren auf wackligeren Beinen.

    Da kann es Sinn machen, Kompromisse zu gehen.


    Und dazu kommt, dass ich dem letzten Teil von DonQuijote ähnlich sehe.

    Dass alle kleinen in der U17 oder später an den Kanten vorbeiziehen ist mM nach nicht so. Ein paar, aber nicht die breite Masse.


    Bei uns wurden jahrelang 3-4 Kanten zur U15 geholt. Sicherlich aus Gründen der sportlichen Ergebnisse, aber auch mit der Hoffnung, dass man 1-2 von denen das Fußballspielen so weit verbessern kann, dass sie mit der Schnelligkeit und der Physis dann eben doch Leistungsspitze bleiben. Ab U17 ist die Physis ja nicht mehr so deutlich entscheidend, wie in der U15.

    Pi mal Daumen hat es einer der 4 auch lange zur absoluten Spitze gebracht, 2 wurden gute Oberliga/Regionalligakicker und einer hat eben mittelfristig kaum noch funktioniert.


    Seit einigen Jahren holen wir aber kaum. Ich Kanten zur U15, was aber daran liegt, dass wir versuchen diese schon früher zu holen, in einem Alter, wo wir Koordination und Technik noch besser Schulen können.

    Ein Team, das eine gesunde Mischung hat.

    Denn es gibt auch vielfach auch Trainer, die sich im Kleinfeld die vermeintlichen Techniker holen, um „tollen Fußball“ spielen lassen zu können. Anerkennung oder Schulterklopfer bekommt man mit schnellen und/oder großen Spielern in derU10, U11 oder U12 eher nicht, im Gegenteil sogar, und solch Spielertyp ist da mitunter sogar dem Spielergebnis nicht förderlich.


    Lange Rede kurzer Sinn, ich finde die Extreme nicht als den besten Weg. Weder das eine, noch das andere. Man sollte eine gesunde Mischung haben, ein IV zB muss Körpergröße haben im Herrenfussball und je höher das Level, desto schneller muss ein Spieler sein. Und nicht jeder kleine Spieler ist/wird schnell. Genauso wenig, wie jeder große und schnelle Spieler dauerhaft Leistungsspitze bleibt.

    Ich würde ein 2-2 bevorzugen, aber so nach einigen Trainerjahren finde ich die Halle generell nicht mehr so attraktiv.

    Gestern letztes Spiel Hinrunde, am 02.03 gehts schon wieder los. Werde erstmals nach ferien in der Halle trainieren.

    2 Hallenturniere, 2 mal gg. befreundete Mannschaften internes kleines Turnier und das wars.

    Futsal finde ich super als ERgänzung zum Training, alles andere trainiert man ohnehin in Spielformen auch draußen.

    Was ich damit sagen will. Für mich sind Hallenturniere nur erweitertes Training. Das Spielsystem ergibt sich also aus den kleinen Spielformen die man draußen macht, möglichst flexibel und mit vielen Positionswechseln damit man einen Effekt für das Spiel draußen hat. Bin froh das wir bis jetzt bei dem Wetter draußen trainieren konnten (auch weil wir nur eine Stunde Hallenzeit haben)

    Ich finde die Halle in den Jahrgängen bis ca. einschließlich U13 attraktiv, weil man da einfach und schnell riesige Lernfortschritte in bestimmten Teilbereichen erzielen kann. Das sind dann auch die Schwerpunkte dieser Periode.

    Gerade Individualtaktik und Gruppentaktik kann man da wegen der kleineren Spielfeldgröße und geringer Spieleranzahl sehr gut Schulen, weil die Situationen klarer sind und die Wiederholungszahl größer.


    Ein kleineres Beispiel, weil es eben in der Diskussion Anklang ist zB, dass der sichernde Verteidiger in die Mitte einrückt. Das brauchst du auf dem Feld auch in Abwehr und Mittelfeld, dass eben die Mitte gesichert werden muss.

    Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr das zu vertiefen. Mal davon ab, hat alles Vor- und Nachteile.


    Wo aber habe ich etwas von 3:2 am eigenen Strafraum geschrieben?

    Basal ist ja im Gegenteil, das die Abstände aller meiner Spieler bei Ballbesitz so groß, wie möglich sind, die Stürmer ja aus einer Position direkt vor dem gegnerischen Tor starten, wie ich explizit geschrieben habe.


    Und dein zentraler Verteidiger willst du ins 1gg1 schicken, aber 3gg2 ist dir zu risikoreich? Da verstehe ich jetzt die Argumentationskette nicht. Ist das 1gg1 zentral vor dem eigenen Tor nicht wesentlich risikoreicher, als das 1gg1 auf selber Höhe, aber weiter außen, wie ich es bevorzuge?

    Ich denke, so weit auseinander sind die Ansichten ja gar nicht. Wenn in der Raute der Verteidiger andribbelt, dann lässt sich einer der beiden Mittelfeldspieler absichernd fallen, so favorisiere ich es jedenfalls.

    Gegen die Asymetrie in der Halle spricht aus meiner Sicht, dass mit 2 Verteidigern 3 Angreifer relativ gut gestört werden können, insbesondere wenn die beiden defensiven Ballbesitzer auf einer Höhe spielen.

    OK, das sehe ich anders.

    Wenn man es schafft 3:2 zu gelangen, im besten Fall mit Ball beim zentralen vorwärts dribbelnden Spieler (eben einer der beiden defensiven, der in die Mitte dribbelt), dann ist das die riesen Möglichkeit. Eigentlich ist sogar genau das das Ziel.



    Und, wenn dein Verteidiger andribbelt, dann ist das insofern anders, als dass sich der Mittelfeldspieler nicht so fallen lassen kann, bzw. dessen Gegenspieler ist dem Verteidiger ja auch noch halbwegs im Weg, weil er viel näher zum eigenen Tor steht. Er kann auch bei Pässen zum Angreifer mit kurzem Weg diesen mitangreifen, bzw. dessen Handlungsoptionen deutlich eingrenzen. Einfach, weil die Abstände wesentlich kürzer sind.

    Bei zwei Verteidigern, kommt der Gegenspieler des anderen Verteidigers nie irgendwie dahin, den andribbelnden Spieler zu stören, wenn nicht das ganze Team eh tief verteidigt.

    .

    . Constantin

    Wenn ein Stürmer tief geht, einer diagonal einrückt, dann macht es doch Sinn einen Verteidiger auf der anderen Seite vorzuziehen, weil sonst eine Asymetrie entsteht. Und dann ist man bei der Raute.

    Die tiefe Position in der Raute wird bei mir abwechselnd besetzt, so dass es letztlich ähnlich aussieht, wie deine Variant mit einem tief gehenden und einem einrückenden Stürmer.

    EIn gravierender Unterschied ist ja schonmal, dass bei 2:2 beide Verteidiger andribbeln/mitgehen können, der andere dann zentral absichernd einrückt.


    Und was spricht denn gegen eine (situative) Asymetrie bei Ballbesitz?

    Ich denke, es muss schon unterschieden werden, ob es um klassischen Hallenfußball oder um Futsal geht.

    Beim Futsal ist der Torwart praktisch nach dem Abwurf aus dem Spiel. Deshalb greift da aus meiner Sicht das Argument von Sir Alex nur sehr eingeschränkt. Ich spiele bei Ballbesitz die Raute, aus den Gründen wie von maider187 beschrieben. Breite und Tiefe sind besetzt, die Spieler wechseln ihre Positionen. Meine Jungs spielen das sehr variabel, mit wenigen Kontakten.

    Statisch würde ich eher ein 2-2 bewerten, bei dem auch nur zwei Linien besetzt sind.

    Das Futsal Argument ist wertig, da hast du recht.


    2:2 heißt aber eben nicht, dass die beiden offensiven statisch und auf einer Linie agieren. Im Gegenteil, ich schrieb ja auch explizit von fluidem System. Zwischen den beiden Angreifern, die sich bei ballbesitz beide zentral im gegnerischen Torraum aufhalten und den Verteidigern die neben dem Torwart ganz außen stehen, entsteht ein riesiger Raum, den man (also alle Spieler) mit oder ohne Ball gut anlaufen können, um Überzahl zu kreeiren.

    bei 4+1 spiele ich mit 1-1-2-1, ständig Dreieck zu spielen und nie ein loch das nicht zum zumachen wäre... Außerdem stehen sich die Außen nicht gegenseitig auf den Füßen. Immer ein Zentrale Anspielstation, einer im Rückraum, Tormann auf der Mittellinie und zweite Stange auch besetzt wenn du über den Flügel angreifst.

    Beim 1-2-1 fehlen doch bei Ballbesitz schon diverse Optionen, weil der Verteidiger dem Torwart vor der Nase "rumsteht". Die spielen bei eigenem ballbesitz schlicht die selbe Position, bzw. einer ist überflüssig.

    1-2-1 ist immer extrem statisch. 2:2 kann man sehr fluide gestalten, was ich gundsätzlich im Fussball bevorzuge.


    1-2-1 ist dann erfolgreich, wenn man rein auf Gegenstoß-Fussball geht. Den Gegner kommen lassen und dann kontern.

    Ich will aber aktiv und viraibel angreifen, Ballbesitz haben, denn für die Ausbildung will ich viele eigene Aktionen mit Ball. Davon ab kann man im 2:2 so vieles gut und variabel machen, so dass es schwer zu verteidigen ist. Man schafft viele 1gg1 Situationen, hat aber auch den Torwart involviert, ohne dass diesem Passwege zugestellt sind. (WIe gesagt beim 1-2-1 kann er ja den Abwehrspieler und den Stürmer gar nicht anspielen, der Passweg zu den Außen ist auch nicht gerade in bestem Winkel bzw. schwer zu verteidigen.

    Ich finde solche "privaten" Unterhaltungen auch zielführend und mache das auch viel. Aber ebenso auch mal mit konstruktiver Kritik.

    Ein noch nicht gebrachtes Argument ist dabei für mich auch, dass ich denke, dass man so auch auf der Beziehungsebene einiges erreicht, die Kinder sich besser wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen, was dann wiederum den Einsatz von Lob,Kritik oder Konsequenz bedeutend gewinnbringender macht.

    Man muss da aber eventuell das richtige Maß finden, wenn man als Trainer vor jedem Spiel mit jedem Spieler beim Aufwärmen ein Einzelgespräch führt - indem man eben immer das selbe, eher floskelhafte erzählt - dann wirkt das schnell eher gegenteilig.

    Du hast aber ja auch gelesen, dass es um 470 pro Monat geht. ( wohl genau die Minijobsumme, oder?) Und offensichtlich nicht pro Kopf, sondern in Summe. Sicherlich nicht wenig, aber jetzt auch keine Unsumme für ein Trainerteam eines ambitionierten Vereins, der wahrscheinlich schon gewisse Qualität haben will. Und dein Beitrag suggeriert ja 1000 Euro pro Monat, was nochmal eine ganz andere Hausnummer ist.

    Ich finde solche „ungenauen“ Aussagen unglücklich, losgelöst von diesem Themenstrang. Das muss nicht sein, wenn man sachlich diskutieren will.

    Moin, bin auf der Suche nach Spielformen oder Übungen zum spielen aus der Dreierkette.

    Hab mir von Steven Turek "Erfolgreich aus der Dreierkette spielen" besorgt, aber die Abbildungen im Buch verwirren mich ein wenig, weil es augenscheinlichnicht nach Dreierkette aussieht bzw. die Dreierkette mit Hilfe des 6ers erstellt wird.


    VG

    3er Kette ist auch ein ganz spezielles Thema.

    Das allermeiste, was landläufig als Dreierkette bezeichnet wird, wird eben. Ich, wie die eigentliche Lehrbuchdreierkette gespielt.

    Mourinho hat die 3er Kette sogar mal als größte Lüge min Fussball bezeichnet, weil es eben eigentlich nie als „echte Dreieekette gespielt wird“. Wobei das wahrscheinlich vorrangig um das Spiel gegen den Ball geht.


    Im Spielaufbau können ja viererketten auch leicht als Dreierkette agieren, indem sie einen 6er absinken lassen, die IVs nach außen und die AVs hoch schieben.

    Ich kenne das Buch nicht, aber so wie du es beschreibst, scheint es ja vorrangig genau darum zu gehen. Und es ist längst nich mehr ungewöhnlich, dass man mit und gegen den Ball unterschiedliche Systeme nutzt. Deshalb passt das für mich.

    Welche drei Spieler diese Kette jetzt hinten bei Ballbesitz bilden ist ja egal.

    Eine Annerkung:

    Ich finde es gut und richtig, dass du da auf dem Platz Eltern bzw. Trainer klar trennen willst.

    Grundsätzlich halte ich das für wichtig, würde da auch immer vor der Saison klar kommunizieren.

    Es ist schon schlimm genug, wenn die Spieler auf der Heimfahrt/Zuhause zwischen Trainer und Papa/Mama stehen, wenn diese unterschiedliche Auffassungen über den Sport haben, die Eltern sich nicht zurückhalten müssen.


    Aber auch bezüglich des nichtspirtlichen Teiles finde ich da eine Trennung wichtig. Die Kinder sind entweder in der Obhut von mir oder von den eltern. DH mit dem Betreten der Kabine bis zum verlassen dieser sind die Eltern bei mir Zuschauer( wenn sie denn unbedingt bei jedem Training am Feld stehen müssen). Das heißt er hat sich an meine Regeln zu halten und nur das Trainer-/ Betreuerteam kommuniziert diese.

    Das gilt bei mir auch bei Turnieren. ( also ab F-Jugend). Bei mir haben da zB Eltern auch nichts in der Kabine zu suchen.


    Und wenn ich eine Danktion ergreifen musste, oder warum auch immer ein Unterhaltung mit den Eltern hatte, dann dient da nur der Information. Dass die Eltern dann den selben Vorfall nochmal ausgiebig mit dem Jungen „besprechen“ ist mM nach nicht zielfuhrend. Sie können dann gerne darauf verweisen, dass/was der Trainer gesagt hat. Niemand will sich eine Standpauke zum gleichen Vorfall von diversen Leuten anhören.

    Ist denn auch abgestimmt worden, was jeder einzelne Beteiligte darunter versteht?

    Was verstehst Du / der JL / die Eltern / der Vorstand darunter?


    Warum sind die Jungs, für die es sportlich nicht reicht, zu dieser Saison in diese Mannschaft gekommen? Hast Du die Mannschaft zusammengestellt? Was waren die Kriterien? Wie war ihre Trainingsbeteiligung in der E-Jugend?
    Wussten sie, dass sie rausfliegen, wenn sich ihre Trainingsbeteiligung nicht ändert?

    Die Fragen finde ich auch interessant und ergänzend:

    Ist die Degradierung sofort zu verstehen, also mitten in einer Halbserie oder ab dem Januar, also wenigstens zum Ende der Halbserie?