Beiträge von Sir Alex

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    Finde es übrigens wieder bezeichnend, wie über die Rote Karte von Mats Hummels diskutiert wird. Schiedsrichter, VAR und Gegenspieler stehen im Mittelpunkt. Keiner hinterfragt die Aktion/Entscheidung des Spielers: Grätsche in der gegnerischen Hälfte und deren Ausführung.

    Bitte was?

    Verstehe dich nicht, was meinst du mit "bezeichnend"? Worauf willst du hinaus?


    Völlig losgelöst davon, welche besseren Optionen Hummels gehabt hätte, geht es nun einmal um die Bewertung des Foulspiels, das ja nun mal mindestens sehr zweifelhaft ist.

    Da kann ich wirklich überhaupt nicht verstehen, warum man da jetzt den Fokus verlagern sollte, weg von der sehr diskussionswürdigen Entscheidung (die ja mittels VAR getätigt/bestätigt wurde, also eben kein Urteil auf Eindruck der ersten Wahrnehmung ist.)

    Ob Hummels da anders hätte agieren sollen, das ist doch ein ganz anderes Thema, das sollte man nicht vermengen.


    Ganz grundsätzlich - also auch in anderen Themenfeldern - verstehe ich solch ein Ansinnen immer nicht. Ein (vermeintlicher) Fehler von x wird ja nicht besser, wenn y auch was hätte anders machen können/sollen.

    Wenn man genug Turniere hat, dann ist Nummer 2 doch klar die beste, oder?


    Dann kannst du je nach Gegnern bei den Turnieren/Niveau des Hallenturnieres auch immer anders mischen - also mal 1-2 bessere mehr, mal 1-2 schwächere mehr.


    Und bei der HKM sind dann halt mal die besten Hallenspieler dabei, wenn du das willst.



    Die komplette Hallensaison in gutes und ein schlechtes Team zu teilen, das halte ich für keine gute Idee. aus verschiedenen Gründen.



    Wenn du aber nur die HKM und wenige Turniere hast in ca. 4-5 Monaten Hallenspielzeit, dann wird das so oder so eher suboptimal. Vor allem, wenn die Feldspielsaison bei euch ja schon beendet ist, nicht noch zeitgleich läuft - und dann sicherlich auch erst spät wieder startet, also eher 5 Monate komplett in der Halle.

    Sieh zu, dass du viele Turniere bekommst, um alle lohnende Spielzeit zu geben.

    ...

    Soll denn eine Dreierkette mit ballorientiertem Verteidigen gespielt werden, oder soll mit Libero und 2 Manndeckern gespielt werden.

    ...

    Das ist doch das entscheidende. Letzteres ist nämlich keine Dreierkette, auch wenn die allermeisten "Dreierketten" eigentlich eben genau das dann auf dem Platz sind.


    Ich bin deshalb schon der Meinung ( und das entspricht zumindest meiner Erfahrung) dass die wirkliche ballorientierte Dreierkette - also nicht die 5er Kette, nicht das Spiel mit Libero - schwerer zu spielen ist, als die Viererkette.

    Nimmt man die "Mogelpackung" 5er-Kette oder gar Spiel mit Libero, dann leidet die Ausbildung mM. Das kann man dann zwar ganz gut hinbekommen, weil man über schiere Quantität und meist tiefes Verteidigen einiges solide verteidigt bekommt, aber erstens fehlt es einem dann im Spiel mit dem Ball eben an Quantität, man setzt auf die individuelle Qualität einzelner vorne und zweitens lernen die Spieler das Spiel gegen den Ball auch nicht wirklich so, dass es später hilfreich ist, wenn andere Trainer Viererkette oder echte Dreierkette bzw. grundsätzlich ballorientiertes Verteidigen spielen lassen.

    Wer Viererkette richtig "gelernt" hat, dem fällt es meiner Erfahrung nach später leichter sich in jeder Formation oder Taktik zurechtzufinden.

    Das trifft wahrscheinlich auch zu, wenn man eine wirkliche Dreierkette spielen lässt. Aber das ist dann schon die hohe Kunst mM.

    Nur im Fussball darf man mit dem Schiedsrichter diskutieren. Also im Profifussball. Das ist das größte Problem mM.

    Da heißt das Argument immer Emotionen, die man ja haben will und dass man ja nicht alles sanktionieren kann, weil es dann immer 8gg7 endet.


    Ich halte beides für Quatsch.

    Emotionen hat man auch so, Emotion äußert sich nicht nur in verbalem Frust. Es gibt auch Freude, etc.

    Und wenn man jeden Kommentar zum Schiedsrichter mit gelb ahndet, dann wird sehr schnell ein Umdenken stattfinden, so dass sich alle Spieler anders verhalten. Das dauert dann ein paar Wochen mit Spielen und so einigen Platzverweisen und Kartenflut und vor allem medialer Entrüstung, aber zügig würde sich das ändern.


    In anderen Sportarten - zB Hockey - bekommt man sofort eine Zeitstrafe (wäre ein Mittel auch für den Fussball), wenn man mit dem Schiedsrichter diskutiert bzw. Entscheidungen kommentiert. Sofort.

    Daran haben sich schnell alle gewöhnt und es kommt kaum noch vor.

    Und ein olympisches Turnier oder gar Finale ist sicherlich nicht weniger emotional, als ein Bundesligaspiel...

    Es geht dir vor allem um das Spiel mit dem Ball, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Konkret geht es beim 11gg11 Fussball ja eigentlich immer darum zu erkennen, in welcher situativen Spielsituation ich mich gerade befinde - also Unterzahl, Gleichzahl oder Überzahl. Wenn man Gleich- oder gar Überzahl am Flügel hat, dann wäre eine Verlagerung zB ja idR kontraproduktiv, selbst wenn es gelingt.

    Dazu muss man sich stetig orientieren. Sich dessen bewusst zu machen ist mM nach der erste Schritt. Und die Folge, dass ich eine Überzahl kreeieren will, um diese dann aber auch auszuspielen.


    Dann würde ich "Werkzeuge" an die Hand geben, wie man in Überzahl agiert.

    Deshalb sehe ich hier 3gg3 oä erstmal nicht als die optimale Lösung, sondern diverse Überzahlspielspielformen. 6gg3, 6gg4, 8gg4, 8gg6, etc.

    Die muss man aber dann auch coachen, also zB mal einfrieren, um Dinge zu verdeutlichen.


    Und dann kommt man immer mehr in die Richtung zu verdeutlichen, wie ich situative Überzahl schaffen kann. Ein Punkt ist definitiv "Bewegung ohne Ball" und das auch in ordentlichem Tempo. Entweder man wird selbst frei oder der Gegner geht mit und man schafft anderswo Räume.

    Genauso, wie verschiedene Passoptionen anzubieten, nicht auf dem selben Passweg in 10 Meter Abstand zu stehen zB oder im Deckungsschatten des Gegners.



    Noch mal ganz kurz, ich würde Überzahlspielformen wählen, um die Orientierung im Raum erstmal zu schulen (situative Unterzahl/Gleichzahl/Überzahl). Je nach Niveau sehr deutlich Überzahl, die man dann langsam verringert mit Verbesserung. Aber 3gg3 bzw. 3gg2 sollte es nur sein, wenn selbst da noch nicht bekannt ist, wie man das ausspielt. Grundlegendes 3gg2 setzte ich aber mal vorraus, dann braucht es mM nach eine Spielform, die größer als 3gg3 ist. Denn es geht ja darum die 2gg1 oder 3gg2 Situationen zu erkennen, bei 3gg3 ist das ja quasi obsolet.

    Naja, erstmal müssen sich genug festspielen. Das dauert ja auch einige Spieltage.

    Und wenn der Trainer der E1 eine klare Stammmannschaft hat, dann spielen ja immer die selben Spieler in der E2 bzw. eben nicht in der E1.

    Ich kann mir da eher wenig Rotation innerhalb der E1 vorstellen, denn falls ja, dann würde ein spielfreies Wochenende alle 4-5 Wochen niemanden stören.

    Naja, 3 Trainingseinheiten sind mir auch nicht genug, um da Trainingszeit zu „verschenken.

    Man könnte so vieles trainieren, was nicht in 3 Einheiten passt, man muss eh schon gewichten.

    Deshalb finde ich das Argument der vorhandenen Zeit wegen drei Einheiten pro Woche nicht wertig.


    Und zum doppelten 16er, auch wenn du das wohl spaßig gemeint hast:

    Bei 2gg2 oder gar 1gg1 brauchst du auch lohnende Pausen. Außerdem müssen das ja nicht alle zeitgleich machen, die Hälfte kann auf dem restlichen Platz einen anderenSchwerpunkt trainieren und dann wird gewechselt.


    Es gibt aber eh so viele Möglichkeiten die Intensität deutlich höher zu halten, das war ja nur einBeispiel.

    Klar kann man anaeroben Ausdauer super mit Intervalltraining schulen. Das steht ja gar nicht zum Diskurs. Mittel- oder Langstreckenläufer trainieren so ja auch.


    Aber im Fußball ist es eben strittig, ob man die wenige Trainingszeit für isoliertes Training ohne Ball nutzen sollte, wenn man auch gute Ergebnisse bezüglich des selben Schwerpunktes erreicht, aber nebenbei noch andere Aspekte mitschult - vom motivalen Aspekt ganz zu schweigen.

    Im 1gg1 oder 2gg2 auf doppeltem 16er zb, habe ich auch 10-20 Meter Tempoläufe drin, aber eben auch vieles mehr.

    Alles mit Ball.

    Und warum kommt der dann in den verlinkten Videos kaum vor?

    Berechtigte Frage, genauso wie von Koordination gesprochen wird, aber eigentlich nur ein kleiner Teil dieser (Rhythmisierungsfähigkeit) angesprochen wird.


    Ich halte von Grundlagenausdauer ohne Ball auch wenig, ist einfach verschenke Trainingszeit in meinen Augen.

    Die Vorschläge der intensiven Spielformen, gerade 4gg4 bis 1gg1 finde ich da viel zielführender.

    Überhaupt einfach mal ntensives Training anbieten, wo man sich intensiv bewegen muss, weil es die Übung/Spielform schon vorgibt.

    Ich habe deine Aussage nicht einmal negativ aufgefasst...

    Ich habe die Wichtigkeit der "einfache Körperfinte" nur nochmal betont - und die mM nach unnötig ausbalancierte endliche Trainingszeit beim Erlernen von anderen Finten, wenn die Körperfinte noch nicht wirklich sitzt - nachdem du "selbst die..." geschrieben hast.


    Wundere mich echt, wie man da einen Angriff rauslesen kann, ich finde da auch beim Nachlesen ja nicht einmal Kritik von mir an dir oder deinen Handlungen.

    Ich habe ja - vtl abgesehen vom maximal ersten Satz - einfach nur eine allgemeine Aussage meiner persönlichen Meinung dargelegt. Da ist ja nun wirklich gar kein Bezug zu dir oder deinen Handlungen drin, ich habe dich ja nicht einmal angesprochen, geschweige denn kritisiert.


    Davon losgelöst, finde ich aber auch bei unterschiedlichen Meinungen den kontroversen Diskurs gut und wichtig. Wenn man sich da sofort angegriffen fühlt, wenn jemand eine andere Meinung vertritt, dann ist das echt schade.

    Selbst eine einfache Körpertäuschung vollbringt gut ausgeführt wahre Wunder.

    Das klingt so negativ, mM nach ist das die beste und wichtigste Finte.

    Es reicht, wenn man diese plus die Pass-/Schussfinte kann, alle anderen benötigt man eigentlich nicht.

    Ballack oder Messi zB haben eigentlich nie etwas anderes genutzt, diese beiden Finten aber eben auf herausragendem Niveau.

    Vor allem, wirken alle anderen auch nur, wenn man die Finte auch da mit dem ganzen Körper vollzieht, nur die Beine, die einen Übersteiger machen sind keine wirksame Finte. Damit täuscht man keinen Gegenspieler.

    Sieht für die Elternschaft nett aus, ist aber eigentlich verschwendete Trainingszeit mM, wenn man diverse Finten trainiert, diese aber eben nicht richtig, weil es nur die Bewegung der Beine ist.

    Da lieber die Körperfinte erst einmal richtig schulen, dann kann man Übersteiger und co. auch schnell erlernen und das dann eben auch inklusive Täuschung/Körperbewegung.

    Ich finde es elementar, dass man die Körperfinte wirklich gut beherrscht - dass eben der ganze Körper diese Finte vollzieht, angefangen beim Oberkörper.



    Aber falsches Thema, sorry.

    Wenn sie grundsätzlich 10 Minuten laufen kann ohne Schmerzen, dann ist da eher nichts gerissen, würde ich sagen. Denn dann würde es grundsätzlich schmerzen bei bestimmten Bewegungen.


    Ich könnte mir eine angewöhnte Fehlbelastung vorstellen, um ein anderes "Problemchen" instinktiv zu entlasten, also dass sie nicht mehr 50/50 über beide Beine läuft, was zu einer höheren Belastung des einen Oberschenkels führt.

    Allerdings wäre dann das Problem eher am anderen Beim zu suchen und es würde auch nicht zu dem Auslöser (Schuss) passen.

    Oft es dann doch die fehlende Dynamik, die Spieler stetig abkappen lässt.

    Sehe ich beim Sichten einen Spieler, der stets abkappt, dann ist er fast immer leider nicht schnell genug.


    Eine Ferndiagnose ist natürlich schwer, aber kann es sein, dass dein Spieler eben nicht wirklich schnell ist?

    Er merkt dann, dass er entweder nicht wirklich vorbei kommt und/oder aber trotzdem eben zu viel Zeit-/Gegnerdruck hat, um eine Anschlussaktion "einfach" zu vollziehen. Deshalb kappt er lieber ab, macht keine Fehler, kappt ab.

    Billigend eine Verletzung in Kauf nehmen ist aber trotzdem nochmal etwas anderes, als vorsätzlich verletzten zu wollen.


    Beides gehört sich nicht, klar, aber es ist trotzdem ein Unterschied.

    Da der Schiedsrichter die Situation ja gesehen uns gewertet hat, wird es da bei der Entscheidung bleiben.


    Dass der Spieler deinen Spieler foulen/schubsen wollte, das wird so sein, aber ihm hier Vorsatz zu unterstellen, dass er ihm wieder das Schlüsselbein brechen wollte, finde ich aus der Ferne erstmal schon überzogen.

    „Wir glauben nicht an Gewicht und Körpergröße, sondern an gute Technik, Bewegungen und kognitive Fähigkeiten“, sagt Daerden.

    Quelle: tagesspiegel.de: Warum der belgische Fußball so stark ist (27.06.2021) - im Artikel sind noch ein paar andere interessante Punkte erwähnt.

    Mal gucken, wie stark der belgische Fussball nach der nächsten WM ist.

    Denn im aktuellen Kader sind inzwischen auch fast alle Stammspieler nicht mehr die Allerjüngsten.

    Einige im besten Fussballeralter 28-30, die Abwehr eigentlich komplett deutlich über 30, jung eigentlich Thielemann und der überraschende Shootingstar Doku, wenn er diese Leistungen auch konservieren kann.

    Belgiens Kader war/ist nun wirklich nicht jung.

    Ob Belgiens Weg so weiter geht oder ob das einfach eine gute Generation war, das muss man mM nach erstmal abwarten.

    Warum immer den Verein wechseln. Wieso nicht einfach einen NLZ Auswahl bilden von den beteiligten Förderkader und gegen das andere NLZ Förderkader Team spielen. Vielleicht alle Monate mal ein Spiel oder so.

    Ich kapiere nicht wieso man da immer den Basisvereinen die Spieler entziehen muss ?! Um eine Talentförderung zu implementieren.

    Naja, der Diskurs ist ja, die Förderung zu optimieren, oder?

    An dieser wird ja Kritik geäußert.


    In anderen Sportarten (und/oder anderen Ländern) werden dafür über zB die Schulen etc. früh Leistungskader zusammengestellt.

    Das scheint dann erfolgversprechend - wenn man nur den Output ganz oben betrachtet und persönliche und schulische Ausbildung ausklammert.

    Ich zB bin kein Freund davon, Kinder - aus welchen Gründen auch immer - zB früh in Internate zu stecken. Eltern-Kind Beziehung finde ich wichtig.

    Rein sportlich betrachtet wäre es aber am effektivsten schon in sehr jungen Jahren alle Talente in verschiedneren Internaten zusammenzubringen - Stichwort DDR Sportförderung.


    Im Fußball ziehen die meisten auch hier die Grenze genau da, wo es den Heimatverein beeinflusst, denn diese wollen/sollen alle Talente bis zur U17/U19 behalten.

    Da wird bessere Förderung, andere Selektion, etc gefordert, aber da ist die Grenze.

    Aber, wenn zu wenig/gar keine Spieler des eigenen Vereins im Stutzpunkt landen, dann muss die Förderung breiter erfolgen. Halt genauso, wie es zu dem eigenen Verein am besten passt.

    Das ist halt in meinen Augen teilweise widersprüchlich bzw. wirkt es dann doch so, als ob es um den eigenen Vorteil(Trainer/Verein) geht, nicht wirklich um das Talent, die Talente.

    Förderkader ist eine gute Sache und viele NLZs machen ja Dinge in dieser Art.

    Da gibt es beispielsweise Spieler, die dann regelmäßig zB monatlich beim NLZ Tram mittrainieren oder auch eigene Fördertrainingsangebote.

    Aber da kommen wir wieder zu dem Diskurs des Gastspielrechtes und das viele Vereine/Trainer da eben dann nicht mitspielen.


    Abgesehen davon, würde der Diskurs dann der selbe sein, denn es sind dann zwar einige Spieler mehr eingebunden in Fördermaßnahmen, aber glaubt jemand ernsthaft der Diskurs zu (falscher) Selektion und RAE würde damit verschwinden?

    Es verschiebt sich alles doch nur um eine Handvoll Spieler weiter.

    Wenn man aus je drei Vereinen, die besten 5 Spieler zusammenzieht und diese einmal wöchentlich zusammen trainieren lässt, dann ist der nächste Schritt ja eigentlich, dass diese je 5 Spieler jede Trainingseinheit zusammen absolvieren - also alle in einem Verein wechseln und/um dann gegen eben solche Teams auch Wettkämpfe zu absolvieren.


    Das will aber wahrscheinlich dann doch niemand, vermute ich mal.

    Ich finde zB, dass die Position IV und Mittelstürmer bzw. die spezifischen Fertigkeiten dafür unzureichend ausgebildet werden. Ganz besonders unterhalb der C-Jugend. Aber vor allem in der Zrainingsgestaltung

    Um welche Fertigkeiten geht es dir dabei? Und welche andere Trainingsgestaltung würdest du dir für diese Positionen wünschen?

    Den Ball mit dem Rücken zum Tor verarbeiten zB. - kommt bei den wenigsten Kleinfeldteams irgendwie vor. IdR wird im Mittelfed ein 1gg1 gewonnen und dann der Ball steil gespielt.


    Überhaupt werden in den jüngsten Jahrgängen meiner Erfahrung nach, große Spieler eben eher nicht genommen.

    In F- oder E- Jugend wollen Trainer gerne die scheinbar technisch versierten haben, damit bekommt man Schulterklopfer.

    Dem motorisch veranlagten, aber großen Preis ne technisch noch ausbaufähigen Spieler diese Technik beizubringen (je junger desto besser schulbar), das machen die meisten nicht. Zumindest nicht bei ambitionierterem Amateurvereinen, die selbst selektieren.

    Dann tauchen in U13 plötzlich Dorfspieler auf, werden geholt, die aber vie weiter wären, hätte sie eher eine bessere Fôrderung bekommen.


    Koordinator Fähigkeiten werden mM nach auch viel zu wenig geschult.

    Rhythmisierngsfähigkeit, das bekommen viele hin, das Stangenlaufen, die Leiter kennen doch viele und denken, dass das Koordination umfassend wäre.

    Aber es ist nur ein kleiner Teil der Koordination. Die anderen koordinativen Fähigkeiten werden kaum geschult.

    Wer zB grainiert regelmäßig und planvoll die Umstellungsfähigkeit? Gerade in jungen Jahren?

    etc.


    Edit:

    Es wird hier nur über die Selektion diskutiert.

    Das negiert völlig den Effekt von Training.

    Ich glaube eben, dass im Ausbildungsprozess, in der Trainingsarbeit viel mehr Potential zur Verbesserung ist.