Beiträge von RedDevil

    Da ich noch unter 16 Jahre alt bin, wurde mir gesagt, ich könne noch keinen Trainerschein absolvieren. Ich müsse eine Art Lizenzvorstufe absolvieren. Wer hat dies schon gemacht und kann mir Tipps geben?


    Ist dies sinnvoll, um die C-Lizenz zu beantragen oder kann man auch direkt mit dieser starten?

    Wie der Nutzer Marcel_fcs schon geschrieben hat: Erst den Basis-Lehrgang bzw. Teamleiter.

    Die sind bei uns Teil der C-Lizenz Aubildung.....


    Aber melde dich vorher mal bei deinem Jugendleiter, vielleicht suchen die noch einen Betreuer für eine D oder E Jugend.

    Guck es dir mal ein halbes Jahr aus der zweiten Reihe an.

    RedDevil , da vergleichst du aber Äpfel und Birnen.


    Und das ist überhaupt der Punkt: Kifu ist speziell und vom Erwachsenenfußball zu unterscheiden. Kifu führt zwar - zumindest idealer Weise - zum Erwachsenenfußball hin und bereitet darauf vor, aber Kifu läuft komplett anders. Man kann die Kategorien, mit denen man Erwachsenenfußball betrachtet, nur sehr eingeschränkt auf den Kifu übertragen.

    Das stimmt, denn dann ist es ja noch schlimmer.

    Sprungkraft, Reaktionsgeschwindigkeit etc. ...dann müssen die Tore kleiner werden.


    Aber die Körpergröße allein gibt uns schon einen guten Hinweis auf die Torgröße.

    Dann kommen noch Ballgröße, Spielfeldgröße, Anzahl Spieler und die Spieldauer.....

    1. Es gibt keine wissenschaftlichen Daten, die die Spielfeldgröße oder Torgröße mit der psychomotorischen Entwicklung der Kinder korrelieren, Prof Lochmann hat das in dem parallelen Thread selbst zugegeben. Die Angeben aus diversen Hochglanz-Propaganda-Folien kann man also getrost außer Acht lassen. Wir sind auf unsere - subjektiven - Beobachtungen angewiesen

    Lies dazu doch nochmal den Beitrag 59


    Wettkampfstrukturreform im Kinder- und Jugendfußball



    Zitat:

    Sehr harte Fakten liegen hinsichtlich der Torgröße, der Ballgröße und der Spieldauer vor. Hier reichen sogar einfache Berechnungen aus um zu zeigen, dass die Regularien des Wettkampfsystems in Deutschland nicht entwicklungsgemäß sind. Sehr gut ist dies an der Torgröße darstellbar. Das Kleinfeldtor ist 5m breit und 2m hoch. Das Erwachsenentor ist 2,44m hoch und 7,32m breit. Manuel Neuer ist 193 cm groß. Setzt man dies nun in Bezug zur medizinischen Wachstumskurve von Kindern, ergibt sich folgendes Bild:

    .......



    Die Psychomotorik hat sehr wohl etwas damit zu ob das Tor 5 Meter breit ist, oder 7 Meter, oder ....

    Was dagegen spricht, ist der zusätzliche Organisationsaufwand für Vereine und Trainer (neue Tore, neue Abmessungen für die Spielfelder, zu viele Kinder für eine Mannschaft etc) Für die E-Jugend-Jahrgänge ist m.E. ein 7:7 durchaus angemessen und Kind-gerecht

    Dazu lesen:

    Wettkampfstrukturreform im Kinder- und Jugendfußball


    Beitrag 26

    Zitat:

    In allen Pilotligen konnten wir feststellen, dass das Thema "Toranschaffung" keine wirkliche Hürde darstellt. Daher geht auch in Bezug auf das Thema "Infrastrukturelle Voraussetzungen" die Diskussion in den social media Kanälen und in der Presse an der Wirklichkeit der Pilotligen komplett vorbei.



    EnterTrainer schon vergessen dass du bei den Beiträgen auch aktiv warst?

    Das war aber nicht das Thema meines letzten Posts.

    Der Breitensport blabla.

    Schon klar, 99% sind halt blabla

    Coach31 schrieb:

    Fakt ist nämlich, dass Funino nicht dazu gedacht ist,also vom DFB nicht gedacht,

    die breite Masse glücklich zu machen ( wobei es sehr zweifelhaft ist, ob wirklich der Großteil der Kinder wirklich Funino toller findet), sondern um noch leichter an die 1% ranzukommen, von denen du schreibst.


    Damit unterstellst du, im Moment wird nicht jedes Talent in der G und F Jugend gescoutet....Ja da stimme ich dir zu.
    Aber nach der Einführung von Funino werden mehr Kinder in der G und F gescoutet....
    Ist das dein Ernst? Vor allem da du selbst geschrieben hast, Zitat:
    Die meisten NLZs schaffen ihre F-Jugend ab oder haben das schon getan. Bei einigen fällt nun sogar die E-Jugend weg.

    Das stützt nicht gerade deine These.

    Coach31 schrieb:

    Wie gesagt, wenn du deine Frage beantwortet haben willst, kannst du höflich fragen.

    Ach die hast du schon beantwortet.

    - es entsteht Rechtfertigungsdruck pro Funino gegenüber Kindern und Eltern

    - zusätzliche Betreuer werden bei Turnierteilnahmen mit mehr als einer Mannschaft benötigt

    - zumindest ab der F-Jugend ist es für Kinder und Trainer einfach reizvoller, 7:7 zu spielen

    Gibt es denn Rechtfertigungsdruck für das 7vs7? Müsste aber ansonten schon bei den Turnieren in Bayern aufgefallen sein.

    Ja, ich meine man kann sie Eltern nennen....

    Warum ist ein 7vs7 für Kinder reizvoller? Als wir noch Straßenfußballer hatten, haben die auch nicht gewartet bis 14 Kinder da waren.

    Du sollst eben keine Rechenschaft ablegen.

    Und es interessiert mich nicht was du schön, gut, blöd oder Käse findest.

    Was mich aber interessiert, ist deine Meinung, ob die Wettkampfform mit 3vs3 ausbildungstechnisch dem 7vs7 unterlegen ist.


    Wenn du dich schon in einem Forum anmeldest und fleißig Beiträge zum besten gibst.

    Dann gehe ich davon aus du willst nicht nur schreiben, sondern auch lesen und kannst Fragen beantorten.

    Wie in diesem Fall.

    Es geht hier um das Thema: wettkampfstrukturreform-allgemeiner-austausch


    Falls ich falsch liege korrigiere mich, aber die meisten Kinder im Alter G und F Junioren spielen bei Breitenportvereinen.

    Wenn also die Reform kommen sollte, werden die meisten Kinder bei Breitenportvereinen davon betroffen ein, ob nun 3vs3 oder 7vs7 gespielt wird.

    Also interessiert mich: Ist die Wettkampfform mit 3vs3 ausbildungstechnisch dem 7vs7 unterlegen?

    Die NLZ interessieren mich nicht.

    5600 Spieler in den NLZ, insgesamt beim DFB über 600.000 in den Altersklassen. Die unter 1% interessieren mich nicht.

    Bei dir scheinen die 1% aber die Diskussionsgrundlage zu sein.


    Wenn du an einem Austausch mit mir nicht interessiert bist, schreib das doch.

    Aber dafür brauchst du keine 10 Zeilen.



    Bis dahin:

    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

    Ein wiederholen war nicht notwendig.

    Ist die Wettkampfform mit 3vs3 ausbildungstechnich dem 7vs7 unterlegen?

    Das ist meine Frage.


    Meine Frage war nicht, ob jemand vor über 30 Jahren so trainiert wurde, oder ob er vor 20 Jahren so trainiert hat.

    Auch nicht ob er es gut findet.

    Oder was in den NLZs passiert.....

    Macht es den Breitensportlerin der G und F Jugend besser oder schlechter im 3vs3 zu spielen.....

    Diese Sichtweise/Meinung entspricht nicht der Realität.

    Damit meine ich alle drei Absätze.

    Meine Erfahrung:
    Belohne das richtige.


    Tor mit dem "schwachen" Fuß zählt doppelt. Kein Verbot mit dem starken Fuß.


    Ich will Pässe sehen:
    Das Tor zählt so viel, wie zuvor gespielte Pässe. Nach einem Ballverlust startet man wieder bei 0.
    Lautes Mitzählen der Kinder ist wichtig....Wegbolzn ist kein Pass.

    Ich will Umschalten offensiv sehen:
    Das Tor zählt so viel, wie eigene Mitspieler beim Tor in der gegnerischen Hälfte sind.


    Ich will Umschalten defensiv sehen:
    Das Tor zählt so viel, wie gegnerische Spieler beim Tor in der gegnerischen Hälfte sind.



    Meine 50ct....

    Ich möchte den Trainer sehen, der mithilfe welcher angeblich Kind-gerechter Methoden auch immer aus einer Leistungsmäßig heterogenen Bambini-Truppe eine Leistungsmäßig homogene C-Jugend ohne Drop Outs formen kann.

    Das wird wohl nicht passieren.

    Aber wo haben alle Kinder eher gleiche Chancen auf Einsatzzeiten und ggf.persönliche Erfolge?

    Beim Funino oder beim 7v7?

    Funino ist ein gutes Pflaster auf eine offene Wunde.

     

    - Zu 25 % ist bei Drop Outs der jeweils aktuelle Trainer schuld

     

    Ja, genau der Trainer setzt das Kind nicht ein weil es die Fähigkeiten nicht hat....


    Und welche Trainer sind dafür verantwortlich dass die Kinder die Fähigkeiten in jungen Jahren nicht entwickelt haben.....

    Die hatten damals ja noch Erfolg, weil es in der E und F ausreichend war immer nur die stärksten 6 einzusetzen.


    Du verwechselst Ursache mit Wirkung.

    Ein derartiger Zwang schreckt aber möglicherweise potentielle Interessenten davon ab, die eher traditionelle Vorstellungen vom KIFU haben, ein ehrenamtliches Traineramt zu übernehmen

    Kann es für Väter leichter werden Trainer zu werden, wenn weniger Kinder zu betreuen sind.

    Die man dann zu viert beim Training betreut. Aber am Spieltag hat jeder 3-5 Kinder.

    Bei der ganzen Diskussion der letzten Tage ging es in diesem Thread nur darum, wie im KIFU am besten ausgebildet werden kann. Ich stelle jetzt aber mal die These auf, dass es bei mehr als 50 % aller Vereine zunächst mal NUR darum geht und gehen sollte, den Kindern die Freude am organisierten Fußballspielen zu vermitteln.


    Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass im jeweiligen Team einer G-, F- oder E-Jugend später mal ein zukünftiger potentieller National- Bundes- oder Landesliga-Spieler dabei ist. Demzufolge kann (ich persönlich meine sogar "muß") dem betreffenden Trainer in einem Verein von der Basis das spätere fussballerische Schicksal seiner Schützlinge erstmal vollkommen egal sein. Trotzdem wird er sich im Rahmen seiner Möglichkeiten immer auch um eine möglichst gute Ausbildung bemühen

    Ich melde mein Kind auch beim Tennis an, damit es Tennis nicht lernt, sondern die die Freude am organisierten Tennisspielen

    Kann keinen Aufschlag, keine Vorhand und keine Rückhand. Und gibt nach 10 Jahren gefrustet auf.


    Ich melde mein Kind auch in einer Musikschule an....kann aber 10 Jahre später keine Noten lesen.....