Beiträge von RedDevil

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    Nach Turnen und Schwimmen ist Fußball bei Mädchen sehr angesagt und somit die beliebteste Mannschaftssportart. Quelle

    Schwimmen für mich bei den Jungs enttäuschend.

    Aber liegt auch an den Möglichkeiten ( Halle etc.)


    Zitat von ruffy85

    Somit gilt es, den Mädchen und Frauen die gleichen Bedingungen zu schaffen, die Jungs und Männer aktuell haben

    Wie soll das denn möglich sein?

    Zitat: Durchschnittlich sieben Millionen Euro pro Jahr für ein NLZ bezeichnet der eine Club-Manager als „realistisch“. Ein anderer sieht das durchschnittliche Jahresbudget eines NLZs eher „zwischen vier und sechs Millionen Euro pro Saison“.


    Nachwuchsarbeit in der Bundesliga: Ein Geschäftsmodell? | SPONSORs

    Jetzt wird es kurios.


    Weder die Jugendlichen noch die Erwachsenen bekommen einen Verdienst. Also Entgelt. Die Mitarbeiter des RK bekommen Gehalt! Sind angestellt. So wie z.B. unser Platzwart oder der Trainer der Ersten. Die können natürlich auch Spenden. Steht doch jedem frei.

    Verdienst = Anderes Wort für Einkommen

    Auch Aufwandsentschädigung kann man es nennen.

    Und das Einkommen muss bis zur Höhe der Übungsleiterpauschale nicht versteuert werden.


    Auch das rote Kreuz hat ehrenamtliche Helfer die eine Aufwandsentschädigung erhalten.

    Auch das ist Verdienst/Einkommen.... eventuell zu versteuern.


    Den Ausflug zum roten Kreuz und Kindergarten e.V hast du gemacht nicht ich.


    Zitat von ScuBac

    Es gibt bei uns für Trainer eine Aufwandsentschädigung aka Übungsleiterpauschale.


    Diese soll Aufwände pauschal abgelten. Daher auch der Begriff PAUSCHAL!

    Aufwandsentschädigung ist keine Übungsleiterpauschale.

    Die Übungsleiterpauschale beträgt 3000Euro und ist Teil des Einkommensteuergesetzes.

    Aufwandsentschädigung kann die Höhe der Übungsleiterpauschale annehmen.


    Zitat von ScuBac

    Aufwände entstehen z.B. durch Fahrtkosten zu Spielen, Verdienstausfall, weil man nachmittags als Trainer nicht gleichzeitig Überstunden machen kann etc.


    Beide Beispiele entstehen (bei uns im Verein) den Jugendlichen nicht, da weder berufstätig noch selbstfahrend.


    Um jetzt nicht jeden km oder Cent genau abrechnen zu müssen, gibt es eine Pauschale von 10€ ja 45' bzw 50€ je Monat.

    Das war zuvor noch anders erklärt worden.

    Und Nicht-gemachte Überstunden in einer Firma sind keine Aufwände.

    Zitat von ScuBac Seite 1 Beitrag 9

    Bei uns darf man seine Übungsleiterpauschale zu je 10€ pro 45 Minuten abrechnen. Allerdings nur direkte Betreuungszeiten der Kinder. Keine Vorbereitung Fahrtkosten etc.

    Was denn jetzt?

    Auch Jugendliche haben Tätigkeiten. Mit 16 fangen die ersten ihre Berufsausbildung an.




    Euer Modell ist nicht das Problem. Aber die Benachteiligung von Kindern/Jugendlichen ist ein Problem.

    Die Erwachsenen bekommen anscheinend bei euch über 2000 Euro im Jahr mittlerweile 3000 Euro. Die Kinder/Jugendlichen dürfen sich über 600Euro freuen.


    Habt ihr die Kinder/Jugendlichen mal darüber informiert wie viel die älteren bekommen und wie viel sie im Vergleich da zu bekommen?

    Die Mitarbeiter vom roten Kreuz und Kindergarten e.V. spenden den eigenen Verdienst an die Institution?


    Werden beim roten Kreuz und Kindergarten e.V. die Mitarbeiter auch vom Alter abhängig unterschiedlich bezahlt?

    Der 16 jährige pauschal 50 Euro im Monat. Der 44 jährigen mit 10 Euro a 45 Minuten.



    Zitat


    Bei mir kommen durch die Steuererklärung ca. 500€ im Jahr rum. Bei meiner Frau, Dank hohem Einkommen und dadurch höherem Grenzsteuersatz, 800€.Bei den Jugendlichen 600€ ohne Steuererklärung.

    Bei einer Spende von 600Euro sollen 800Euro Steuerersparnis entstehen?

    Um 800Euro Steuerersparnis zu erhalten, wird doch schon bald die Übungsleiterpauschale ausgereizt.

    Das sollten auch die Jugendlichen als Verdienst bekommen und nicht pauschal 50Euro im Monat.

    Die Kosten sind fehlende Steuereinnahmen beim Staat, der die Sportanlagen finanzieren soll.

    Die Jugendspieler können doch die 10Euro pro 45 Minuten abrechnen.

    Warum werden die anders geführt, als die Eltern?

    Weil die Eltern sozusagen auf Spendenquittung "arbeiten" den Verein im Endeffekt nichts kosten.


    Deswegen die faktische Besserstellung der Jugendspieler.

    Faktisch sind die Jugendlichen schlechter gestellt.

    50 Euro * 12 Monate sind 600 Euro im Jahr.


    Pro Woche 2 mal Training a 90 Minuten sind 40Euro pro Woche.

    8 Wochen Training Hinrunde, 8 Wochen Training Rückrunde, sind schon 640Euro.


    Da sind noch keine Spiele und Turniere drin. Dazu fehlt Training im Winter komplett.

    Die Jugendspieler können doch die 10Euro pro 45 Minuten abrechnen.

    Warum werden die anders geführt, als die Eltern?

    Im SPIELMACHER 05/2022 (BFV Magazin) steht auf Seite 30: "5,9 Prozent der BFV-NLZ-Spieler (untersucht wurden 6.000 Profile) schafften den Sprung in einen Verein der ersten bis vierten Liga, wo hingegen die Quote bei den reinen DFB-Stützpunkt-Absolventen bei 2,5 Prozent liegt." D.h. die doppelte Prozentzahl wird durch die BFV-NLZs im Gegensatz zu den normalen Stützpunkten erreicht - warum versucht man das Modell nicht auch in anderen Teilen Deutschlands?


    Was davon?

    Ich fasse einige Kreise zu Regionen zusammen.

    Berufe die besten Stützpunktspieler aus diesen Kreisen in diese Regionalauswahl und erziele damit bessere Ergebnisse als die Stützpunkte.

    Mit Ergebnis ist gemeint, mehr Spieler aus der Regionalauswahl schaffen es in den "Profibereich", im Vergleich zu den Stützpunktmannschaften.


    Wird wohl seinen Grund haben, warum man die Regionalligen bei dieser Auswertung als Profiligen aufführt.



    Die BFV-Talentförderung | BFV

    Zitat:

    "Spitzen-Amateurvereins bzw. in eine Amateur-Spitzenliga wie die Regionalliga Bayern zu schaffen"

    Wozu braucht man dann eigentlich noch den DFB als Dachverband, wenn dcer nicht mal in der Lage ist, einen allgemein akzeptierten Spielbetrieb zu organisieren?


    2008 war bei uns in der D Jugend 11vs11 auf großem Feld angesagt.

    Als 2011 dort 9vs9 eingeführt wurde, waren es die gleichen Aussagen die jetzt auch gegen die neuen Spielformen bei den kleineren Kinder genutzt wurden.

    Nur sind wir jetzt 11 Jahre weiter.

    Und die Personen die es aussprechen haben sich geändert.


    Die Verbände entscheiden, bzw. die Kreise entscheiden was sie machen. Der DFB kann hier nur Empfehlungen geben.

    Demnach ist der DFB für dich schon jetzt überflüssig.

    Als Tätigkeit ohne Ehrenamt.

    10 Euro pro Stunde.

    1 Trainingseinheit inkl. Vor- und Nachbereiten. 3 Stunden.

    Wochenende immer 4 Stunden.

    Dazu noch die Fahrtkosten, die werden gesondert abgerechnet.


    Als Minijob anmelden.

    Genau anders sehe ich es ja.

    Wenn ich in eurem Kreis den Sprung habe, von der F in die E Jugend. Dann besteht der Sprung bei euch im Kreis aus:

    Ab und an mal Termine zu haben und ein Jahr später habe ich die Situation. Ich muss ich jeden Samstag da sein.

    Das ist für mich ein sehr großer Sprung.


    Und ganz ehrlich ob die Kinder in der F oder G Lust auf Fußball alle 3-4 Wochen haben, entscheiden nicht die Kinder.


    Wer z.B. 14 Kinder in der G Jugend Jg 2015 hat, meldet eine Mannschaft.

    In der Elternschaft werden die 4 Termine vorgestellt und dann melde ich mein Kind für die passenden Termine an.

    Oder eben nur einen Termin, oder keinen Termin.


    Und wo genau ist da der Druck auf die Kinder?

    Zitat von Goodie

    ich sage immer: allen muss klar sein, dass die Anmeldung beim Fußball viele Stunden am Fußballplatz bedeutet und dass bald die Spieltage und Turniere dazu kommen und die Teilnahme erwartet wird. In der aktuellen G1 klappt das gut. Die Minikicker selber spielen noch nicht.

    4 Spieltage pro Halbjahr.

    Termine der Spieltage sind bei fussball.de einsehbar.

    Wie gesagt, bei uns wird das erledigt.

    Spieltag bei Verein A, es sind dann 3-4 Vereine dazu eingeladen.

    Wie sagt man denn ab, wenn man Gastgeber ist? Oder wie läuft das mit den Spieltagen?


    Und was davon ist für Kinder zu früh?

    Alle 3-4 Wochen am Wochenende mehrere Spiele gegen andere Kinder?


    Und aber der E Jugend kommt dann der Sprung zu, jedes Wochenende muss man da sein.

    Der Sprung soll dann keine Probleme bereiten?


    Auch mal interessant zu erfahren wie unterschiedlich es so gehandhabt wird.

    Und was man sich davon verspricht.

    Das halte ich für völlig verfrüht. Bei uns gibt es sog. "Spieltage", eine Art Turnier ohne Wertung, bei denen die anwesenden Mannschaften in einem flugs erstellten Spielplan gegeneinander antreten, jeweils 10 Minuten pro Partie, 5 - 6 Spiele. Ein Vormittag bzw. ein Nachmittag.

    Für wen ist das verfrüht?

    Auch ein "Turnier ohne Wertung" ist ein Spielbetrieb, bei dem man bei Nichtantritt Strafe zahlt.

    Der Spielplan wird bei uns vorgegeben.

    Pflichtspiele gibt es bei uns ab der G Jugend.

    Man meldet die G Jugend zum Spielbetrieb an. Und dafür werden Spielpläne erstellt.


    Spieltrieb mit Spielerpass gibt es bei uns ab der F Jugend.


    Die Termine sind allen bekannt, dementsprechend sollte man bei Erwachsenen schon davon ausgehen, dass die Termine notieren können.

    Mich würde mal interessieren, was ihr euch wünschen würdet, wenn ihr einer Fee begegnet und diese euch sagt, dass ihr 3 Wünsche in Bezug auf Fußball frei hättet. Was würdet ihr nennen?

    Ist nicht nur Fußball


    Meine 3 Wünsche


    1 Wunsch

    Sportunterricht wird unterteilt in

    Leichtathletik

    Turnen

    Ballsport Mannschaft

    Ballsport Einzel

    Schwimmen

    Grundlagen Koordination

    Je Nach Region kommen weitere dazu: Skifahren usw.


    Zu jedem Themenbereich werden in Zusammenarbeit mit Sporthochschulen Unterrichteinheiten erstellt.

    Am Ende wird der Unterricht in Klasse 3 so ablaufen.

    Beispiel Ballsport Mannschaft Fußball:

    Technik der An- und Mitnahme wird vorgestellt

    Über 2 Unterrichtseinheiten a90 Minuten wird sich damit beschäftigt.

    Auch im Verlaufe mit Zeit und Gegnerdruck.

    Bewertet wird aber nur die Ausführung der Technik.


    Der Unterricht findet für alle Kinder eines Jahrgangs gleichzeitig statt.

    Das erleichtert im Verlauf die Einteilung in Fortgeschritten und Förderbedarf etc. oder auch mehrere Gruppen.

    Die Fortgeschritten machen dann im Winter draußen Volleyball und die mit Förderbedarf sind in der Halle mit Handball.

    Dann machen die mit Förderbedarf draußen Leichtathletik, die Fortgeschritten sind beim Schwimmen. etc.

    Es passen wohl nicht alle gleichzeitig in eine Sporthalle.

    Zum Tanzen wird die Mensa genutzt etc.



    Beispiel für Klasse 1:

    Grundlagen Koordination, Bewegung im Rhythmus zu einer Melodie.



    2 Wunsch

    Der DFB zieht 100 Mil. jedes Jahr von den TV Geldern der Bundesliga ein und baut damit Internatsschulen des Sports in Zusammenarbeit mit den anderen Sportarten und Sporthochschulen.

    Jeder gibt seinen Anteil zusätzlich dazu(Geld von Handball, Basketball, Kommunen, Bundesland etc., Expertise von Sportlehrern und Sporthochschulen, etc.)

    Dort wird an allen Sportarten geforscht und weitere Unterrichteinheiten werden erstellt, bzw. verbessert.


    An diesen Schulen werden nur Kinder aufgenommen, die ökonomisch benachteiligt aufwachsen. Aber ein sportliches Talent gezeigt haben.

    Die Kinder verbringen Montag - Freitag in der Schule.

    Ab der 5 Klasse übernachten sie auch unter der Woche in der Schule, es sei denn die Probleme sind zu groß, dann können sie auch daheim übernachten.

    Erste Standorte der Schulen sind in der Nähe der sozialen Brennpunkte im Land.

    Berlin, Ruhrgebiet etc. das Einzugsgebiet für jedes Kind sind die Anfahrtswege und müssen mit ÖPNV innerhalb von 1 Stunde erreichbar sein.

    Oder die Schule bietet den Transport. Dann wäre das Einzugsgebiet ca. 100km.



    3 Wunsch


    Schulunterricht neu denken.

    Für 45Minuten Unterricht im sitzen werden 15 Minuten Bewegung in unterschiedlichen Formen gegeben.

    6 Schulstunden a45 Minuten machen dann 1 1/2 Stunden Bewegung erforderlich. Das sind aber nicht die Pausen.

    Das kann ein Spaziergang sein.

    Tanzen auf dem Schulhof etc.