Beiträge von Mapfi

    Ich schätze das wie hoeness2 ein.
    Vor September wird das im besten Fall nichts werden. Zudem werden sich erst im Laufe der nächsten Woche die Sportminister treffen um über mögliche Regelungen zu den einzelnen Sportarten zu diskutieren. Und da sind Kontaktsportarten wie Fußball besonders kritisch.

    Einzelsportarten wie Tennis oder ähnliche mit der Sportart bedingten Distanz zwischen den Spielern könnten da viel früher wieder aufgemacht werden.

    Von daher gehe ich auch frühstens von September aus. Leider muss ich sagen. Wobei ich das komplett verstehe und auch unterstütze.

    Aber ich muss zugeben, dass ich die Bande schon vermisse. Auch wenn es im Hallentraining der letzten Wochen vor der Pause teilweise schon sehr anstrengend war die Rasselbande zu bändigen. Die erste und zweite Woche waren ja echt schön mal kein Training zu machen. Aber spätestens ab der dritten Woche vermisst man das wöchentliche Vorbereiten und Durchführen des Trainings und das Miteinander mit den Kids.

    Guter Beitrag, welchem ich fast uneingeschränkt zustimmen kann.

    Nur beim Punkt bzgl. der wieder Gesunden.

    Wenn man sich mit der weltweiten Ausbreitung beschäftigt, dann findet man diese Zahlen ebenso auf den diversen Seiten mit den Zahlen der John Hopkins University.

    Zugegeben, in den deutschen Onlinemedien liest man wenig von den wieder Gesunden. Das sind immerhin knapp 50 Personen in Deutschland.

    Aber einige Interviews bzw. Berichte von ehemals Infizierten kann man dennoch finden.


    Aber trotzdem in allem ein guter Post.:thumbup:

    Auch Tischtennis Training wird ausgesetzt. Die Meisterschaft (Mannschaft) wurde schon komplett für beendet erklärt.


    Alle anderen Kurse oder Termine wie Kinderturnen ebenfalls.

    Ich habe seit Freitag Abend auch die Info weitestgehend von zuhause mobil zu arbeiten.

    Ich finde gut, dass du auch das Training aussetzt. Denn es geht hier nicht darum, ob wir oder die Kids Bock auf Training haben, sondern darum die Älteren und Immunschwächen zu beschützen. Es geht alleine darum, dass am Ende so wenig wie möglich Menschen sterben.

    Und dafür müssen wir die Infektionsrate so weit wie möglich senken und und in die Länge ziehen.

    Schwieriges Thema...

    wo hört richtiges, verantwortungsbewusstes Handeln auf und wo beginnt Panik?

    Man sollte schon konsequent handeln und solche "Einschränkungen" wie größere Veranstaltungen absagen, etc. akzeptieren und unterstützen.

    Bei uns in Unterfranken wurden mehrere Kinderkleiderbasare abgesagt, obwohl die Besucherzahl weit unter den 1.000 Personen liegt.

    Das wird sich in den nächsten Tage noch ausweiten und immer mehr Schulen, etc. werden geschlossen werden.

    Ich erwarte fast die Ansage in den nächsten Tagen, dass die Spieltage bis Ende April ausgesetzt werden. Bei uns ist am 20.3. der erste Spieltag.


    Und diese Maßnahmen kommen in erster Linie nicht den gesunden Menschen zu Gute, sondern den Älteren oder eh schon Geschwächten (sei es durch eh schon schwaches Immunsystem oder Krankheiten wie Krebs, Autoimmunkrankheiten, etc.).

    Man muss ja selbst nicht mal krank werden oder wirklich krank sein, aber man kann den Virus damit mehr oder weniger unbemerkt weitergeben.

    Mal ehrlich, wer geht wegen jedem Halskratzen oder Schnupfen zum Arzt und lässt sich vorsorglich eine Woche krank schreiben?

    Sei es aus Angst zu oft krank zu sein oder der Erziehung, dass man richtig krank sein muss um krank geschrieben zu werden.


    Ich will nicht schwarz malen, aber aufgrund der anfänglichen Beschwichtigung werden auch bei uns die Fallzahlen in die Höhe gehen.

    Die Ausbreitung an sich wird sich nicht verhindern lassen, aber ob die Fallzahlen explosionsartig ansteigen oder moderat verlaufen und somit jedem schwererem Verlauf auch bestmöglichst geholfen werden kann, das kann jeder Einzelne von uns beeinflussen bzw. seinen Beitrag dazu leisten.

    Unser Jugendleiter hat für nächste Woche alle Kleinfeld-Trainer eingeladen um die Änderungen durchzusprechen. Bin schon gespannt auf den Termin.

    Wie oben genannte Präsentation ist super. Hoffentlich kommt es schon bald bei uns zum Tragen. Ich denke aber erst zur kommenden Saison, da der neue Spielplan einzelne Spiele noch beinhaltet.

    Dann hast Du mich völlig falsch verstanden oder ich mich völlig falsch ausgedrückt.

    Und inflationäres Verwenden von Satzzeichen steigern nicht die Deutlichkeit ;-)


    Ich meinte nur, dass je nach Situation schon sinnvoll sein kann, dass man mal eine isolierte Übung erst macht und danach in Spielformen übergeht.

    bzgl. einfach bis schwerem meinte ich nur, dass ein isolierte Übung ohne Gegner-/Zeitdruck doch einfacher ist als wenn ich bei neuen Sachen gleich mit entsprechendem Druck einsteige.


    Aber anscheinend habe ich mich sehr mißverständlich ausgedrückt. Denn grundsätzlich glaube ich, dass wir vom Ansatz und vom Grundgedanken nicht so weit auseinander sind.

    Ich lasse bei Torschuss-Übungen meistens Torschuss-Rundlauf machen, d.h. zwei Tore gegenüber stellen und zwei Starthütchen verteilen.

    Spieler starten jeweils und passen den Ball zum Trainer, welcher den Ball prallen lässt oder hoch auflegt und der Spieler soll dann mit der gewünschten Technik abschließen.

    Bei manchen braucht man nichts sagen, da die das intuitiv richtig machen, aber bei einigen zeigt man das dann nochmals wie geschossen werden soll. So kann man gezielt einigen Tipps geben (Bein durchstrecken beim Vollspannschuss oder Bein aufdrehen beim Schießen mit der Innenseite, etc.) und zugleich durch den Rundlauf für eine recht hohe Wiederholungszahl und kurze Standzeiten sorgen.

    Außerdem wird das passen geübt (zielgenau, ansonsten darf sich der Spieler wieder direkt anstellen auf der anderen Seite).

    Ggf. je nach Aufbau auch noch die Ballan-/-mitnahme beim prallen lassen/zurückspielen.

    Hightlight für meine F-Jugend ist es immer, wenn ich dann den Ball hoch vorlege bzw. aufnehme und hoch zurückwerfe. Das macht den Kids enorm viel Bock.


    Grundsätzlich bin ich auch eher ein Typ für möglichst Spielformen, aber gewisse Übungsformen sind vor allem bei den Grundlagen nicht verkehrt. Wenn ich daran denke, dass meine Kids beidfüßig passen sollen, dann werden das in einer Spielform mit Gegnerdruck die meisten nur mit dem starken Fuß machen. Und daher üben wir gewisse Grundlagen auch manchmal mit einer etwas trockeneren "Übung" und vertiefen das dann mit geeigneten Spielformen.


    z.B. Passen:

    Zuerst so für 5 - 10 Minuten eine/zwei Passübung(en), damit beidfüßiges (!!!) Passen geübt wird. Danach kann man das schön in Überzahlspielformen mit einbringen. Die Tschechenrolle zum Beispiel bietet sich da an. Natürlich werden da auch noch andere Punkte wie Dribbling und Zweikampf vorkommen, aber dafür sind ist diese Übung spielnah.
    oder man macht (je nach Kadergröße) zwei Gruppen und spielt Funino mit der Auflage, dass jede Spieler den Ball einmal berühren muss bevor ein Tor zählt. Damit wird der Fokus nicht alleine auf das Toreschießen gelenkt, sondern auf das Freilaufen/Anbieten und Passen.


    Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass man nicht die eine allgemein gültige Empfehlung abgeben kann. Es kommt sehr stark darauf an, wie gut die jeweilige Jugend ist und auf den Schwerpunkt. Bei jungen Jahrgängen und den Grundlagen bin ich dann vielleicht doch eher bei der einen oder anderen Übungsform mehr als bei älteren Jahrgängen, welche schon über die Basics verfügen.

    Je mehr Anfänger man hat, desto mehr sollte man sich am Grundsatz "vom Einfachen zum Schweren" hin orientieren. Daher macht es manchmal einfach Sinn eine Übung zu machen, da sich die Kids schon mit der Ballkontrolle schwer tun und wenn dann noch Gegner-/Zeitdruck dazukommt, dann wird das allzuoft ein wildes und unkontrolliertes Gebolze.

    Soviel macht Ihr dann schon mal nicht verkehrt, wenn Ihr grundsätzlich viel und möglichst alle mit Ball trainieren lasst.


    Ich habe letzten August/September wie Du angefangen. Zwar Fußball früher gespielt, aber als Trainer keinerlei Erfahrung gehabt.

    Vieles haben die anderen ja bereits erwähnt und dir viele Tipps gegeben.

    Ich glieder das Training grob in 3 - 4 Blöcke:

    • Aufwärmtraining/Tummelphase, d.h. hier werden Fangspiele, kurze Runde Völkerball, Staffelwettbewerbe und generell Koordinationsspiele gemacht
    • Schwerpunkt zum heutigen Training
      manchmal eine kurze Übung + Vertiefung in Spielform oder generell eine Spielform, welche den Schwerpunkt des Trainings fördert (Dribbeln / Zweikampf / Torschuss / Passen)
    • Spielform(en)
      siehe Punkt 2. Soll den Schwerpunkt fördern indem man entsprechende Provokationsregeln setzt.
    • Abschlussspielchen

    Hin und wieder gibt es bei den Spielformen oder beim Abschlusspiel dann entsprechende Tipps und Hinweise zur Ballannahme, zum Torschuss, Passen, Verhalten auf dem Platz, etc.

    Zeitlich gliedert das sich grob in 10-15 / 10-15 / 40 / 20 Minuten. Insgesamt haben wir 1 x 90 Minuten Training die Woche.


    Manchmal sind es aber fast nur Spielformen, welche wir im Training spielen lassen. Das kommt aber auch auf den Schwerpunkt des Trainings an. Zum Beispiel beim Schwerpunkt Passen, haben wir eine kleine Übung für das beidseitige Passen und Ballan-/mitnahme gemacht und anschließend Spielformen in Überzahl für die Angreifer spielen lassen. Natürlich werden hier einige Kinder auch dribbeln und das 1gg.1 suchen, aber viele werden versuchen durch Passen zum Erfolg zu kommen.

    Würde das eure E-Jugend noch machen?

    Also das mit den Tieren meine ich. Der Großteil meiner F-Jugend würde das doof finden. Mit Staffelwettbewerbe, in denen ich dann Elemente vom Lauf-ABC oder Ringe zwecks Koordination einbaue, bekomme ich die Kids dann doch dazu was in diese Richtung zu machen.

    Generell ist der "Aufwärmteil", also die ersten 15 - 20 Minuten, immer für diesen Bereich bei mir vorgesehen.

    ...

    Letzte Saison zu viert waren für 2 E-Jugend Teams 6 Trainer eingeplant, davon hatte einer schon vor Beginn aufgehört, auf dreien war kein Verlass und einer hatte nur Zeit für einen Trainingstermin in der Woche.

    Diese Saison zu dritt gestartet, beide nicht einmal zu 50% anwesend und zur fachlichen Kompetenz schweige ich einmal.


    Da frage ich mich stellenweise, ob das bei der Häufigkeit an mir liegt oder ich einfach nur Pech habe?

    Puuuh, da habe ich ja dann noch Glück mit meinen zwei Co-Trainern.

    Einer davon macht wirklich nur Betreuung, da er selbst kein Fussball gespielt hat und auch von Fussball als solches nicht viel Ahnung hat. Aber trotzdem ist er zuverlässig, kann mit den KIndern umgehen und ist im Prinzip immer da bzw. wenn nicht, meldet er sich rechtzeitig ab!

    Der andere hat selbst Fussball gespielt, d.h. er kann auch was erklären bzw. vormachen, aber hält sich mehr oder weniger im Hintergrund. Gestern hat er mal eine Einheit mehr oder weniger alleine gemacht. Von daher bin ich echt froh, dass ich zwei solche zuverlässigen Helfer habe. Wie ich sehe, geht es auch anders!

    Bei uns in der F-Jugend kommt i.d.R. die Absage so ne Stunde vorher. Manchmal gibt es Termine, bei denen die Eltern schon ne Woche vorher wissen, dass die Kids nicht zum Training kommen. Die Regel ist aber irgendwo zwischen 1,5 - 0,5 Stunden vor dem Training.

    Wir haben im bisherigen Saisonverlauf ~ 80% Trainingsbeteiligung, d.h. von den 14 Kindern sind im Schnitt ~ 12 anwesend. Von daher richte ich mein geplantes Training daran aus.

    Zur Not werden halt keine Gruppen gebildet bei bestimmten Übungen. Da ist dann halt ein wenig mehr Standzeit für die Kinder angesagt, aber das hält sich in Grenzen.


    Mit den Co´s kann ich leider nichts beisteuern. Bisher sind die zwei Papas sehr zuverlässig und gestern musste mich der eine vertreten, da ich auf Firmung war und erst später heimgekommen bin. Zudem ist der dritte im Bunde aufgrund eines Arzttermins auch erst ne halbe Stunde nach Trainingsbeginn dazugestoßen. Aber bisher konnte ich mich Gott sei Dank auf die beiden verlassen.

    Ich sehe es eigentlich eher so: Viele der Einheiten auf DFB.de von Bambini bis E Jugend überfordern die Kinder nicht, sondern langweilen sie. Egal ob Leistung oder Breite.

    Ja, ich denke, dass es eine Mischung ist. Zum einen sind manche Übungen für die Kinder langweilig und zum anderen sind auch manche mit entsprechender Erklärung zu Zeit intensiv, bis die in der F-Jugend überhaupt einigermaßen funktionieren. Und da ist mir die Zeit bei 1x Training/Woche zu schade im Vergleich zum Nutzen, den die Übungen bringen.
    Aber da meine ich eher die DFB-Übungen, welche teilweise nicht schlecht sind, aber i.d.R. den Kindern keinen Spaß bringen und/oder tlw. zu kompliziert sind.


    Aber es gibt ja auch keine allgemeingültige Empfehlung. Jeder kennt seine Truppe am besten und kann daher auch am besten einschätzen, ob die Übungen die Truppe langweilt, unter- oder überfordert.

    Ja, den hat let1612 unten in seinem provozierenden Beitrag am Ende doch noch geschrieben (Gott sei Dank! ;-)).

    Da kommt mein Junior dann in ein Alter, bei dem ich nicht weiß, ob als Trainer/Papa auftreten will oder nur noch als Papa ihn unterstützen möchte.

    Der andere Aspekt bzgl. dem Beibringen: Da hast Du vollkommen Recht. Da sind die Kinder schon weiter und man kann viel mehr beibringen. Das würde ich mir bis zur C-Jugend auch locker zutrauen (nicht NLZ oder ambitionierter größerer Verein, aber im Breitensport definitiv ja).

    Nach dem ersten Satz wollte ich schon anders antworten, aber du hast es ja angekündigt und somit auch mit einem Zwinkern geschrieben.

    Bei mir wird es wahrscheinlich nur dein aufgeführter Punkt 1.) sein. Ich glaube, dass es irgendwann an der Zeit ist, den eigenen Sohn nicht mehr zu trainieren. Wie schon geschrieben nicht deswegen, dass ich mir das in der D- oder sogar in der C-Jugend nicht mehr zutrauen würde. Aber das Vater-Sohn-Verhältnis ist halt mir wichtiger. Aber vielleicht werde ich dann ja auch weitermachen, weil es mir Spaß macht und es sich in zwei Jahren für das Verhältnis zu meinem Sohn kein Problem darstellt. Oder vielleicht hört er auch auf und macht nur noch Judo. Wer weiß das schon? ;-)


    Und Du hast noch einen ganz wichtigen Punkt genannt. Die ganzen DFB-Trainingspläne oder sonstige auf diversen Seiten vorgeschlagenen Übungen machen für die meisten Breitensportvereine gar keinen Sinn. Natürlich könnte das einer oder zwei aus der jeweiligen Mannschaft auch von den Fähigkeiten durchführen. Aber wollen das die Kids in den Dorfvereinen überhaupt? Die sind i.d.R. dabei, weil die einfach kicken, mit Ihren Freunden Zeit verbringen und weil die mit dem Ball spielen wollen.

    Das habe ich in den ersten Wochen auch lernen müssen. Ich musste mich umstellen bzgl. meiner eigenen Erwartungshaltung. Am Anfang denkt man noch, dass man den Kids alles Mögliche beibringen kann und muss. Aber hier gilt es langsam ran zugehen und erst einmal den Kids den Spaß am Fussball zu vermitteln. Alles andere kommt dann nach und nach.
    Daher werden viele Übungen/Spielformen erst einmal geprüft, ob das meine Mannschaft überhaupt kann bzw. es denen Spaß machen würde. Wenn nicht, wird entweder abgewandelt oder komplett ignoriert. Auch wenn ich die Übung/Spielform toll finde.

    Bei den gängigen Hallenturnieren ist es doch leider so, dass entweder in 5er oder in 4er Gruppen gespielt wird. Danach noch Platzierungsspiele, ggf. noch zwei Halbfinale vorher.

    Wir hatten diesen Winter ein Turnier in der Soccerhalle. Da war wenig Leerlauf vorhanden, da zeitgleich auf zwei Plätzen gespielt wurde.

    Es wurde zwar nur 7 Minuten pro Match gespielt, aber wir hatten mit dem Platzierungsspiel jedoch 5 Spiele und so ein Spiel ist wesentlich intensiver für die Kinder wie in der normalen Halle. Der Ball ist nie im Aus (außer bei Tor, dann gibt es natürlich Anstoß) und somit ist immer Action. Die ganze Veranstaltung hat knapp 3,5 Stunden gedauert (vom Umziehen bis zur Siegerehrung).

    Die normalen Hallenturniere ziehen sich halt dann doch leider immer zwischen 4 - 5 Stunden.

    Wenn Du die Zeit und Möglichkeit hast, dann solltest Du das machen!!! Alles was man mitnehmen kann, sollte man tun. Schaden tut es sicherlich nicht.

    Aber rein vom Wissen her kannst Du das wohl alles mit den Büchern von Horst Wein und dem DFB - Ausbilden mit Konzept I bzw. dem Internet (u.a. hier in diesem Forum) abdecken.

    Ich bin "nur" Papa-Trainer, daher wird mein Engagement wohl spätestens in zwei Jahren für meinen Sprössling (jetzt letztes F-Jugend-Jahr, dann Übergang E- auf D-Jugend) enden. Evtl. werde ich dann wieder, wenn ich Lust und Zeit habe wieder eine F-Jugend übernehmen und diese bis zum Ende der E-Jugend begleiten.

    Weil eigentlich macht es wahnsinnig Spaß den Kids was grundlegendes beizubringen und unabhängig vom Erfolg das Feuer für den Sport zu wecken.

    Gestern unser letztes Hallenturnier gespielt.

    Wir sind mit einer eher schwächeren bzw. mittelstarken Mannschaft angetreten, da wir allen Spielern nochmals die Möglichkeit geben wollte, welche bisher bei den fünf Turnieren nur 2 oder 3 mal dabei waren. Es war keiner der Spieler bei allen 5 Turnieren dabei. Von daher war ich mit dem 5. Platz mehr als zufrieden.


    Aber nun zum Punkt, warum ich hier schreibe.

    Ich beobachte bei den Turnieren, dass vornehmlich die Trainer der vorderen Mannschaften wild gestikulierend und brüllend am Seitenrand stehen und die Spieler nach vorne peitschen. Motivierend und auch emotional darf das Ganze schon sein, aber was ich da gestern wieder teilweise sehen durfte...

    Manche geben da am Seitenrand das Rumpelstilzchen.

    Wir werden mit meiner "Marschroute" wohl nie Erster werden, aber auch im Verhalten rund um das Spiel möchte ich den Kindern das so nicht vermitteln. Dann lieber nur wie gestern 5. werden...

    Bei uns gibt es i.d.R. für jeden Spieler eine Medaille oder nen kleinen Pokal. Das finde ich sinniger und die Kinder sind doch stolz wie Oskar, wenn die mit einem Pokal oder ne Medaille heimkommen.

    Zumindestens bis zur F-Jugend bzw. teilweise noch bei der E-Jugend ist das so.

    ...

    Wir versuchen schon, in jedem Spiel auch jedem Kind ähnliche Spielzeit zu geben. Doch tatsächlich ertappe ich mich immer wieder dabei, in engen Spielen nur sporadisch zu wechseln. Doch nicht unbedingt deshalb, weil ich es den Jungs auf der Bank nicht zutraue, sondern weil ich in dieser Situation kein Fan von ständigem Ein- und Auswechseln bin, da das mMn. den Spielrhythmus der Jungs durcheinanderbringt. Vermutlich ist das Spiel in der Halle aber dann doch zu kräftezehrend und häufigeres/früheres Wechseln wäre sinnvoller.

    Das ist die große Kunst zwischen jeden gleich zu behandeln (und somit mehr oder weniger identische Spielzeiten geben) und den eigenen Spielrhythmus nicht zu zerstören.

    Und zwischen "normaler" Sporthalle, Soccerhalle (Kunstrasenplatz mit Netzen) und draußen sind auch wieder meilenweit Unterschiede bzgl. Wechselintervallen, etc.

    Ich habe zum Beispiel gestern festgestellt, dass die Jungs kaum 5 Minuten Vollgas in der Soccerhalle geben können. Da haben wir dann umgestellt und den ersten Block nach 3 - 4 Minuten rauszunehmen und später am Ende nochmals einzuwechseln.