Training richtig gestalten.

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  • Diesem Wunsch schließe ich mich mal an.

    Wer im KiFu nur auf Ergebnis spielen läßt, liebt das Spiel nicht. Und seine Spieler werden es auch nicht lieben können.


    KiFu bedeutet nicht Wissen weiter zu geben, sondern ein Feuer zu entfachen.

  • MightyReds

    ok. ich nehme mal aktuelle Trainingseinheit C Jugend jhrg.gemischt.

    nach ein paar Einheiten in Korridor/Zonenspielformen als Hinführung zum gruppentaktischen Verhalten- Pressing/gg.pressing.

    (Korridor wg. Ballorientiert verschieben, Pressingmomente auf aussen erkennen etc. etc.)


    Schwerpunkt: Pressingmoment erkennen/nutzen, Pressingauslöser, gruppentaktisches Verhalten etc.

    18TN

    Erwärmen 3-5 Minuten : Leichtes Erwärmen über Felderwechsel. (3 Gruppen a 6 - 4 Felder im Strafraum.) Pro Feld 1 Berührung nach pass- Felderwechsel erlaubt. Wer zuerst wieder im eigenen Feld ist. hat gewonnen... Keine weiteren Vorgaben.

    Kids erkennen schnell, das sobald gepasst ist, schon ins nächste Feld gewechselt werden sollte.

    Erwärmen 2: Zonenrondo

    5-5 mit felderwechsel (4gg 4). In einem Feld 5-2. 3 im angrenzenden. Bei Ballgewinn Unterzahl zu den anderen Mitspielern im nächsten Feld passen, die 2 Ballnächsten gehen dann ins 2-5.

    Das gleich im 4-4 für die anderen 8

    CP: Felderwechsel sollte durch GG.Pressing verhindert werden. Wenn Felderwechsel Ballnächste direkt ins Pressing (Gegner noch ungeordnet)

    Offene Stellung-Zentrum attackieren (nicht nur außen rum spielen) etc.


    Hauptteil:

    3 Zonenspiel 8-8 auf knapp 3-fachen Strafraum (Breite Strafraum, Länge knapp Spielfeldhälfte)

    Mannschaft 1:

    Vorgabe mind. 2 Spieler je Zone- Zonenwechsel nur nach vorne erlaubt.

    Spielidee hoher Ballgewinn, Zentrum nach Ballgewinn möglichst attackieren.

    Aufteilung wird frei bestimmt. (z.b. 2-4-2)

    Mannschaft 2:

    Freies Spiel - nur mit Abseitsregel.

    Spielziel Pressing überwinden

    CP: in diesem Fall Pressingverhalten, Pressingmoment, Verhalten nach Ballgewinn,

    Erkennen - Gegner geordnet- Gegner ungeordnet etc.


    nach 8-10 Minuten Besprechung/Coaching

    Nach weiteren 8-10 Minuten Rollenwechsel der Mannschaften.


    Schlußteil:

    Spielfeld bleibt gleich mit eingeschnittenen Seiten zum Tor hin.(2 Meter neben Tor zum Strafraumeck)

    Somit im Schlußteil nur noch den Punkt / Schnittstellenbälle schnelles Spiel nach vorn ins Zentrum mit drin

    ohne das groß einzufordern.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Deshalb bin ich absolut bei Constantin . warum soll ich überhaupt isoliert trainieren?

    Viele Pluspunkte fallen mir da nicht ein.

    Wie würdest du dann F-Jugend Spielern die absolute Neulinge sind, das Schiessen beibringen?

    Ich finde gerade beim Technikneuerwerb machen isolierte Übungsformen mit vielen Wiederholungen und klarem Coaching durchaus Sinn. Um dies zu festigen werden dann natürlich später Spielformen angewendet.

  • Wie würdest du dann F-Jugend Spielern die absolute Neulinge sind, das Schiessen beibringen?

    Indem er möglichst viel Spielt und in die Situation in hoher WDH kommt. Natürlich würde ich Ihm die korrekte SChußhaltung zeigen/vormachen. Und dann anwenden, anwenden, anwenden.

    In der E Jugend ist ein Fußballneuling zu mir gekommen. Der war technisch erstaunlich gut. Noch nie im Verein gespielt.

    Beidfüßig, guter SChuß etc.

    Auf die Frage warum er denn technisch so gut sei: Ich habe ja immer mit den Kumpels gezockt, die auch bei Dir spielen.

    Der hat niemals von denen eine Isoübung bekommen in denen die ihn gecoacht haben. Die haben dem das einmal, vllt. zweimal oder mehrmals gezeigt und losgezockt....

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Bin bei vielem bei dir, aber hier bin ich mir nicht sicher, bzw könnte mir einen anderen Hintergrund vorstellen.


    Ich glaube eher, dass es halt bewegungstalentiertere Kinder gibt, und weniger talentiertere.


    Die einen haben es sofort/intuitiv raus und können es dann auch sofort umsetzen (auch ohne Verein und Training),

    bei den anderen hilft auch viel isolierte Übung+Spielformen nix oder es geht nur sehr langsam voran...


    Nix für ungut, weitermachen! :-)

  • Ich lasse bei Torschuss-Übungen meistens Torschuss-Rundlauf machen, d.h. zwei Tore gegenüber stellen und zwei Starthütchen verteilen.

    Spieler starten jeweils und passen den Ball zum Trainer, welcher den Ball prallen lässt oder hoch auflegt und der Spieler soll dann mit der gewünschten Technik abschließen.

    Bei manchen braucht man nichts sagen, da die das intuitiv richtig machen, aber bei einigen zeigt man das dann nochmals wie geschossen werden soll. So kann man gezielt einigen Tipps geben (Bein durchstrecken beim Vollspannschuss oder Bein aufdrehen beim Schießen mit der Innenseite, etc.) und zugleich durch den Rundlauf für eine recht hohe Wiederholungszahl und kurze Standzeiten sorgen.

    Außerdem wird das passen geübt (zielgenau, ansonsten darf sich der Spieler wieder direkt anstellen auf der anderen Seite).

    Ggf. je nach Aufbau auch noch die Ballan-/-mitnahme beim prallen lassen/zurückspielen.

    Hightlight für meine F-Jugend ist es immer, wenn ich dann den Ball hoch vorlege bzw. aufnehme und hoch zurückwerfe. Das macht den Kids enorm viel Bock.


    Grundsätzlich bin ich auch eher ein Typ für möglichst Spielformen, aber gewisse Übungsformen sind vor allem bei den Grundlagen nicht verkehrt. Wenn ich daran denke, dass meine Kids beidfüßig passen sollen, dann werden das in einer Spielform mit Gegnerdruck die meisten nur mit dem starken Fuß machen. Und daher üben wir gewisse Grundlagen auch manchmal mit einer etwas trockeneren "Übung" und vertiefen das dann mit geeigneten Spielformen.


    z.B. Passen:

    Zuerst so für 5 - 10 Minuten eine/zwei Passübung(en), damit beidfüßiges (!!!) Passen geübt wird. Danach kann man das schön in Überzahlspielformen mit einbringen. Die Tschechenrolle zum Beispiel bietet sich da an. Natürlich werden da auch noch andere Punkte wie Dribbling und Zweikampf vorkommen, aber dafür sind ist diese Übung spielnah.
    oder man macht (je nach Kadergröße) zwei Gruppen und spielt Funino mit der Auflage, dass jede Spieler den Ball einmal berühren muss bevor ein Tor zählt. Damit wird der Fokus nicht alleine auf das Toreschießen gelenkt, sondern auf das Freilaufen/Anbieten und Passen.


    Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass man nicht die eine allgemein gültige Empfehlung abgeben kann. Es kommt sehr stark darauf an, wie gut die jeweilige Jugend ist und auf den Schwerpunkt. Bei jungen Jahrgängen und den Grundlagen bin ich dann vielleicht doch eher bei der einen oder anderen Übungsform mehr als bei älteren Jahrgängen, welche schon über die Basics verfügen.

    Je mehr Anfänger man hat, desto mehr sollte man sich am Grundsatz "vom Einfachen zum Schweren" hin orientieren. Daher macht es manchmal einfach Sinn eine Übung zu machen, da sich die Kids schon mit der Ballkontrolle schwer tun und wenn dann noch Gegner-/Zeitdruck dazukommt, dann wird das allzuoft ein wildes und unkontrolliertes Gebolze.

  • Grundsätzlich bin ich auch eher ein Typ für möglichst Spielformen, aber gewisse Übungsformen sind vor allem bei den Grundlagen nicht verkehrt. Wenn ich daran denke, dass meine Kids beidfüßig passen sollen, dann werden das in einer Spielform mit Gegnerdruck die meisten nur mit dem starken Fuß machen. Und daher üben wir gewisse Grundlagen auch manchmal mit einer etwas trockeneren "Übung" und vertiefen das dann mit geeigneten Spielformen.

    Hast du es schon mal mit einem Rondo probiert mit der Provokationsregel, dass beispielsweise mindestens jeder zweite oder dritte Pass mit dem schwachen Fuss erfolgen muss?
    Und auch wenn ich selbst ebenfalls versuche beidfüssig trainieren zu lassen - ich denke diese Fähigkeit wird in Wirklichkeit überbewertet. :whistling:

    So nach 2-3 Tagen stillem Mitlesen, ist das mein erster Beitrag.
    Hallo in die Runde:)


    edit: Sieht vlt nicht so aus aber das soll ein Whistle-Emoji und kein Knutsch-Emoji sein ;P

  • Dann herzlich willkommen!!!


    Und ich muß dir gleich widersprechen... ;-)


    Wenn ich sehe wie oft sich (auch Profis) den Ball auf den stärkeren Fuß legen müssen (oder warum auch immer) und dann die Torchance weg ist...

    Dann müsste man eigentlich nur den schwachen Fuß trainieren ;-)

  • Was Torschuss betrifft den kannst du mit Provokationsregeln und angepassten Feldgrößen eigentlich wunderbar erzwingen.


    Kleines Feld und kleines Team, Tore aus der eigenen Hälfte zählen dreifach, über die aussen zählen doppelt, die Ballbesitzzeit begrenzen, zB das ganze Team hat 10 Sekunden Zeit bis zum Abschluss usw.


    Da wird in einer Tour von überall gefeuert.


    Außerdem kannst du dir immer einen rausnehmen und ihm die Grobform vormachen.

  • Spieler starten jeweils und passen den Ball zum Trainer, welcher den Ball prallen lässt oder hoch auflegt und der Spieler soll dann mit der gewünschten Technik abschließen.

    Das ist wahrscheinlich nicht tot zu kriegen. Wer hat bei dieser Übung die meisten Ballkontakte? Richtig, der Trainer. Wann kommt dies im echten Leben vor? Richtig, so gut wie nie... Im Trainerlehrgang hat der Ausbilder bei der Erwähnung dieser Übung Pickel bekommen. ^^


    Bei mir stehen die F-linge dann eher an der Grundlinie, dribbeln im Halbkreis in etwa bis zum Elfmeterpunkt, spielen einen Eigenpass vors Tor, umrunden noch ein Hütchen und schließen dann ab. Immer im Wechsel von beiden Seiten.


    In der Halle lege ich mit einer Bank eine Prallwand im 45° Winkel hin, die Kinder müssen dagegen passen und den Abpraller verwerten (Torschuss). Und wenn es partout der Abpraller sein muss: warum machen das die Kinder nicht selber? Einfach mal ausprobieren lassen.

  • Dann müsste man eigentlich nur den schwachen Fuß trainieren ;-)

    Darüber kann man trefflich streiten. Ausbildungsstandard ist sicher Beidfüßigkeit. Allerdings dürfte es im wirklich wahren Leben effektiver sein, aus eine guten Fuß einen sehr guten Fuß zu machen, als aus einem schwachen Fuß einen mittelmäßigen.

  • Darüber kann man trefflich streiten. Ausbildungsstandard ist sicher Beidfüßigkeit. Allerdings dürfte es im wirklich wahren Leben effektiver sein, aus eine guten Fuß einen sehr guten Fuß zu machen, als aus einem schwachen Fuß einen mittelmäßigen.

    Ich finde darüber lässt sich nicht streiten. Und effektiver in welcher Hinsicht? Erschließt sich mir nicht. Gegnerfern dribbeln passen schießen zu können ist unbezahlbar...

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass man nicht die eine allgemein gültige Empfehlung abgeben kann. Es kommt sehr stark darauf an, wie gut die jeweilige Jugend ist und auf den Schwerpunkt. Bei jungen Jahrgängen und den Grundlagen bin ich dann vielleicht doch eher bei der einen oder anderen Übungsform mehr als bei älteren Jahrgängen, welche schon über die Basics verfügen.

    Je mehr Anfänger man hat, desto mehr sollte man sich am Grundsatz "vom Einfachen zum Schweren" hin orientieren. Daher macht es manchmal einfach Sinn eine Übung zu machen, da sich die Kids schon mit der Ballkontrolle schwer tun und wenn dann noch Gegner-/Zeitdruck dazukommt, dann wird das allzuoft ein wildes und unkontrolliertes Gebolze

    :/was hat Spielformen/iso mit Anfängern zu tun?????was hat vom einfachen zum schweren mit - besser ISO Übung zu tun???? Der Zeit und gegner( und auch Raum) Druck muss doch nur angepasst werden... damit macht es den kids doch nicht einfacher, isoliert Technik einzuüben. Höchstens dem Trainer.

    Auch der Hinweis das es davon abhängt: Wie -gut- die Jugend ist, erinnert mich immer an ein zitat eines Diskutanten mit hoher Lizenz: spielnahes rondo macht nur mit technisch guten spass.

    ? aha...

    Auch geil: da habe ich die spieler nicht für.

    Ja warum ist man dann Trainer frage ich mich immer??‍♂️?‍♂️?‍♂️?‍♂️

    Oder sagt der Mathelehrer auch, ich habe nur Leute mit Fähigkeiten im addieren, das mit dem formelzeug lasse ich mal, da habe ich nicht die Schüler für...

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Danke dir :)

    Ich mein ja auch nicht, dass es total zu vernachlässigen ist. Gerade beim Schiessen wird der schwache Fuss von den Profis noch am ehesten genutzt. Was Passen, Ballführung oder gar Dribblings betrifft, wie Trainer E es erwähnt, seh ich das auch bei Profis so gut wie nie. (Hören sie nicht ausnahmsweise auf Namen wie Cazorla oder Dembélé).
    Deshalb auch meine Aussage. Schaust du dir ein Fussballspiel an, selbst bei den aller Besten, wird trotzdem weiterhin, ich schätze einfach mal, über 85%(?) aller Aktionen mit dem starken Fuss getätigt.
    Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass ausgerechnet weil die Spieler es viel zu selten anwenden und sich somit einer weiteren Option berauben, müsste man es umso mehr und besser trainieren. Wenn ich allerdings sehe wie viel Mühe die Spieler selbst mit dem starken Fuss haben, einen perfekt getimten Ball, Schnittstellenpass zu spielen oder den Ball unter Gegnerdruck zu führen, würde ich doch eher damit beginnen.
    Aber wie Anfangs erwähnt, ich lasse ja eigentlich auch beidfüssig trainieren.

  • :/was hat Spielformen/iso mit Anfängern zu tun?????was hat vom einfachen zum schweren mit - besser ISO Übung zu tun???? Der Zeit und gegner( und auch Raum) Druck muss doch nur angepasst werden... damit macht es den kids doch nicht einfacher, isoliert Technik einzuüben. Höchstens dem Trainer.

    Bei deiner ersten Frage sehe ich bei einer F-Jugend mit vielen Fußballanfängern schon den Punkt. Zugegeben allerdings nur theoretisch, mit F-lingen habe ich keine wirklichen Berührungspunkte. Gedanklich gehe ich mal von unserer schwachen F-Jugend aus, in der manche Kids Probleme haben, einen rollenden Ball aus dem Lauf heraus zu treffen. Hier bekommen sie mMn in Übungsformen zum z.B. Torschuss mehr Abschlussaktionen als in Spielformen. Einfach aus dem Grund, dass der Trainer den Gegnerdruck so anpassen kann, dass der Spieler häufig gerade noch zum Abschluss kommt.


    Mich würde interessieren, wie du bei einer schwachen F-Jugend in Spielformen den Gegner-, Zeit- und Raumdruck so herabsetzen würdest, damit sie auch häufig zum Torschuss kommen. Ist nicht sarkastisch oder spöttisch gemeint, die Frage interessiert mich wirklich :)


    Deinem zweiten Kommentar zum Prinzip "vom einfachen zum schweren" stimme ich voll zu, das sollte immer gelten.

  • Im Grunde denke ich gibt es kein richtiges oder falsches Training solange die Kinder Spaß haben und mit vollem Ehrgeiz dabei sind, denn erst dann kann man sich sicher sein das sie auch in ihrer Freizeit spielen und das ist das um und auf.

    Ich lasse bei Technik Training auch sie Spielform außen vor wen ich neues erlernen lasse. Jedoch ist immer die steigerung von leicht zu schwer dabei. Sprich erstmals den sauberen Ablauf und Technik KENNEN lernen (nicht ERLERNEN!!!), beduetet max 2-3 Durchgänge. Danach den Kopf, koordinative Elemente hinzunehmen (Hütchenfarben ansagen, bei bestimmten farben zusätzliche Bewegungen wie klatschen, Schulter greifen, etc.) damit er Ball nicht der Hauptakteur wird. Erst dann den Zeit- und Gegnerdruck erhöhen und zum Ende hin erst in die Spielform gehen.

    Speziell wenn es um Dinge geht wie beidbeiniges dribbeln, schießen, Finten und oder Ball innen / außen führen.

    Bedeute aber nicht das die Kinder nie gespielt haben bei mir.. Das ganze ist immer parallel zu einem 3vs3 auf 4 Tore zu je 10 min Spielzeit abgelaufen wo sich die Kids alles selber regeln mussten.

  • Wenn ich allerdings sehe wie viel Mühe die Spieler selbst mit dem starken Fuss haben, einen perfekt getimten Ball, Schnittstellenpass zu spielen oder den Ball unter Gegnerdruck zu führen, würde ich doch eher damit beginnen.

    Darum geht es ja auch nicht.

    Wenn jemand einen Schnittstellenpass unter Gegnerdruck mit beiden Füßen präzise spielen kann ist er beidfüßig. Das sind vermutlich nicht viele auf dem Planeten.

    Es geht vielmehr darum, bei den Kindern eine Selbstverständlichkeit für den schwächeren Fuß zu entwickeln.

    Ihn eben nicht auf den anderen Fuß zu legen oder kompliziert etwas mit dem Außenrist zu probieren um einen simplen Pass zu spielen.

    Beim Torabschluß nach einem Abpraller einfach den Fuß zunehmen vor dem der Ball gerade liegt.

    Dann ist viel geschafft.

  • Es geht vielmehr darum, bei den Kindern eine Selbstverständlichkeit für den schwächeren Fuß zu entwickeln.

    100% Zustimmung!!


    Diese Selbstverständlichkeit wird am einfachsten schon bei der U6/7 mit der Ballschule entwickelt. Ball von der Hand in den Rist fallen lassen usw..

  • Mich würde interessieren, wie du bei einer schwachen F-Jugend in Spielformen den Gegner-, Zeit- und Raumdruck so herabsetzen würdest, damit sie auch häufig zum Torschuss kommen. Ist nicht sarkastisch oder spöttisch gemeint, die Frage interessiert mich wirklich

    3 gg 3 z.b. mit nummernfolge. spiel ist gewonnen, wenn jede nummer getroffen hat. d.h. jeder wird ausreichend oft zum torschuß kommen. über spielfeldgröße entwicklungsgerecht anpassen. .

    wegen mir auch ein 2 gg 2....

    WDH des Schwerpunktes Schuß kann dann auch gewährleistet werden, wenn jeder 2 mal, 3 mal was auch immer getroffen haben muß.

    verhindert, das nur einer die tore macht, und fördert nebenbei umblickverhalten, und hohe WDH des Schwerpunktes.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)