Beiträge von Mapfi

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    Was ich mir daneben noch ankreide ist, dass ich zuviel wechsel. Ich sollte wohl weniger durchwechseln und dafür länger die Kinder drauf lassen. Das stört doch zu sehr den Spielfluss.

    Und dann evtl. am Block wechseln, wenn drei Auswechselspieler da sind (bei 3 - 3). So ist dann auch das "Gemaule" bzgl. "ich darf nur hinten spielen" aus dem Weg geräumt, da ja der Block sich immer abwechselt.

    luibo

    So habe ich das natürlich noch nicht gesehen. Er war schon in dem Moment als Teil der hinteren 3-er Kette eingeteilt. Obwohl er der Jüngste ist, ist er schon recht weit was die Ballbehandlung und was das Spielverständnis angeht.

    Danke für den Denkanstoß.

    Ich muss auch zugeben, dass ich mit Sicherheit auch "Fehler" bei dem Spiel gemacht habe und ich hätte mit Sicherheit den einen oder anderen auch mal zentral spielen lassen sollen, welche schon besser das Verständnis von Position und Raumaufteilung haben.


    Follkao

    Die Kinder fragen immer, wo sie spielen sollen. Bin ich in der Verteidung oder im Sturm oder Mittelfeld?!

    Das ist mit Sicherheit auch noch von den vorherigen Jahren so drin, da hier entweder 2:3:1 oder 3:2:1 gespielt wurde.

    Wie meinst Du das genau, dass das Thema "System" auf dem Kleinfeld überbewertet wird?

    Wenn die Kinder eine einigermaßen grobe Formation einhalten tun sich die Kinder schon leichter, als wenn eine riesige Spielertraube sich mit Ball bewegt. :D

    Ja, alleine einer hat 4 Tore geschossen. Ist halt frustrierend anzuschauen, wenn die eigenen Spieler mehr und mehr die Köpfe hängen lassen.

    Aber ja, die Fragen waren mehr rhetorischer Natur ;-)

    Hallo,

    da ich gerade aufgrund eines Erlebnisses vom Wochenende im Frustthread ausgelassen habe, kam mir die Idee bzw. folgende Fragestellung:


    Wie lasst Ihr im U9-Bereich (7vs7) spielen?

    3 - 3

    2 - 3 - 1

    3 - 2 - 1

    ???


    Bisher habe ich immer 3 - 3 spielen lassen mit der Vorgabe, dass alle vor und zurück sollen. Das hat leider nur bedingt oder phasenweise funktioniert. Sei es, weil einige Ihre Positionen/Reihe vergessen oder die Defensiv-Arbeit nicht so interessant ist oder weil manchmal das Interesse am Fussball schlagartig nachlässt (sogar mitten im Spiel ^^;)).

    Ich bin am Überlegen, ob wir nicht auf 2 - 3 - 1 "umstellen" und sich die Kinder damit nicht leichter tun.

    Jedoch immer noch mit der Vorgabe, dass die beiden "Verteidiger" sich auch mit in den Angriff einschalten dürfen / sollen. Es soll eben keiner nur vorne oder hinten stehen bleiben und sich selbst aus dem Spiel nehmen. Darauf beschränkt sich mein "Coaching" im Großen und Ganzen während eines Wettkampfspiels.


    Wie seht Ihr das bzw. wie lasst Ihr spielen?

    Eigentlich kein richtiger Frust, aber ein eigenes Thema wollte ich nicht erstellen und doch passt es irgendwie hier her.

    Vergangenes Wochende:

    Wir spielen ganz gut mit (7vs7), verpassen zweimal in Führung zu gehen und liegen zur Pause 0:1 zurück. Dann nach ~ 10 Minuten in der zweiten Halbzeit fällt das 0:2/0:3 innerhalb von zwei Minuten. 5 Minuten vor Schluss fallen dann schließlich noch das 0:4/0:5 und 0:6. Da haben sich meine Spieler dann leider ab dem 0:3 aufgegeben und das propagierte 3vs3 mit "jeder greift an und jeder verteidigt" ignoriert und unser TW war die ärmste Sau auf dem Platz, da fast jeder Angriff ein 1vs1 war. :-(


    Ich hab die Jungs nach dem Spiel aber aufgemuntert und die zwei, drei wirklich toll herausgespielten Chancen und auch die generelle Spielanlage vor allem in Halbzeit eins hervorgehoben. Ich werde auch im kommenden Training das nochmals ansprechen und vor allem eine tolle Abwehraktion meines Jüngsten (hat mit einem Hakentrick zwei Stürmer aussteigen lassen!) hervorheben.

    Jedoch war vor allem unser Jüngster nach dem Spiel sehr geknickt.


    Wenn man sieht, wie das Spiel jedoch gelaufen ist bzw. wie der gegnerische Mannschaft gespielt hat, kommt man unweigerlich zum Zweifeln bzw. stellt sich Fragen.

    Die Taktik war schnell erkennbar. 1 - 2 Mann hinten drin am eigenen Strafraum. Ein Spieler immer vorne und dieser ist 10 -15 Meter vor der Mittellinie in unserer Hälfte stehen geblieben. Ich habe auch den Jüngsten, welcher sich zeitweise zu diesem Stürmer gestellt hatte immer wieder mit nach vorne in die gegnerische Hälfte geschickt.

    Trainiert man falsch? Stellt man falsch auf? Sollte man aufgrund des Frusts der eigenen Spieler anders spielen?


    Auf der anderen Seite kam auch der Jugendleiter des anderen Vereins nach dem Spiel zu uns und meinte (auch zu den Jungs), dass wir gut gespielt haben. Da bin ich ja seiner Meinung (vor allem Halbzeit eins), aber wenn sich die Jungs nicht bei den herausgespielten Chancen belohnen, dann verliert man am Ende doch in der Höhe deutlich.

    Wie gesagt, eigentlich kein richtiger Frust, aber ich wollte das mal "von der Seele" schreiben. ;-)

    Malikinho

    Welche U-Mannschaft trainierst Du denn?

    Ich trainiere eine U9 und finde es wahnsinnig schwierig den Spagat zwischen Förderung einzelner (sowohl den stärkeren und vor allem den schwächeren Spieler), der Gruppe als Ganzes, dem Spaß (welcher in der U9 definitiv nicht zu kurz kommen sollte) und auch der Schulung der "Basis" gerecht zu werden.


    Ich werde gezielt versuchen bei Splittung der Trainingsgruppe (z.B. für 3vs3 und die andere Gruppe macht eine andere Spielform) noch stärker nach Spielstärke aufzuteilen. Dann kann man die jeweiligen Spielformen besser dem Leistungsstand der einzelnen Spieler anpassen und ggf. mit der einen Gruppe besser die Basis üben und sich mit der anderen Gruppe schon auf andere Dinge fokussieren.

    Aber viel andere Möglichkeiten wie das Splitten über einzelne Trainingsgruppen innerhalb des Trainings sehe ich kaum. Das mag aber auch daran liegen, dass ich erst seit ein paar Wochen Trainer bin ;-)

    Ist immer schön zu lesen, wenn man Fortschritte bei seinen Schützlingen sieht und auch wie in Deinem Beispiel, sogar von Halbzeit 1 zu Halbzeit 2 eine Entwicklung positiv beeinflussen kann.

    Freut mich für Dich! :thumbup:

    Den zweiten Absatz habe ich damit eigentlich gemeint. Er gibt denen mehr Raum auch selbst an den Ball zu kommen und zu lernen.

    Ich würde persönlich ja gerne 3+1 oder 4+1 am liebsten spielen lassen. Aber der Regelbetrieb ist ja aktuell noch 6+1 und vereinzelt die Funino-Festivals.

    Mal schauen, wie sich das entwickeln wird.

    Malikinho

    Danke für Dein Feedback. Ich habe mich zu dem ganzen 3vs3 ja auch mit anderen Trainern auf dem Festival unterhalten. Wir waren alle der Meinung, dass speziell auch die etwas schwächeren/schüchternen Kinder hier mehr zum Zug kommen als beim herkömmlichen 6+1.


    Wir sind im BFV untergebracht (Unterfranken).

    Danke für den Link. Hätte ich wahrscheinlich sonst nicht wahrgenommen.

    Ich greife mal zwei, drei Punkte aus dem Text raus:

    "...Wir brauchen zudem neue Wettbewerbsformen vom Amateur- bis in den Profi-Bereich.
    - Mehr Spielenachmittage statt Regelbetrieb
    - Veränderungen der Spielformen im Grundlagenbereich. z.B. 2 gegen 2 im Bambini-Bereich bis 5 gegen 5 in der E-/D-Jugend

    ..."

    Spielenachmittage wären vor allem aus meiner Sicht ab der F-Jugend von Vorteil. Zum einen reduzieren diese etwas den Zeitaufwand für ein einzelnes Spiel gegenüber zwei, drei kürzeren Spielen.

    Ich habe es gerade beim Funino-Festival erlebt. Die Jungs haben über die 7 Begegnungen im Funino eine spürbare Entwicklung/Verbesserung durchgemacht. Ich denke, dass bei solchen intensiven Veranstaltungen der Lerneffekt für die Kinder größer ist.

    Veränderung der Spielformen:

    Mit freiwilligen Funino-Veranstaltungen fängt es ja jetzt schon an. Ein 4+1 in der F-Jugend würde ich bevorzugen. Alle Feldspieler sind hier mehr eingebunden und können aktiv am Spiel teilnehmen.


    Ich denke, dass das ein Schritt in die richtige Richtung wäre um die Kinder individuell besser zu fördern. Und damit meine ich nicht in die Spitze zu fördern, sondern in die Breite. Ich glaube nämlich, dass einige Kinder mit Fussball auch aufhören, da diese aufgrund der Spielformen keine Lust mehr haben (im 6+1 sind meistens nur die "starken" Spieler am Ball).

    Beispiel Torschuss-Technik:

    Das ist halt von der Grundform schon besser erklärbar, wenn man diese den Kindern zeigt und ohne Zeitdruck üben lässt.

    So kann man auch auf einzelne eingehen und deren Haltung beim Schießen ggf. korrigieren.

    Wenn sich mal eine gewisse Grundtechnik eingestellt hat, dann ist es natürlich besser dies in Spielformen zu verpacken und weiter zu trainieren. Gar keine Frage! :thumbup:

    Dann will ich mal meine Eindrücke niederschreiben.


    Für den gastgebenden Verein war es genauso kurzfristig und die erste Veranstaltung dieser Art. Es wirkte daher etwas improvisiert, aber nicht chaotisch oder unstrukturiert. Von daher auch ein Lob an den austragenden Verein. Auch der Kontakt vorher war freundlich und unkompliziert.

    Es waren 4 Felder aufgebaut (da nur 8 Mannschaften gemeldet wurden; 1 Verein hatte aufgrund der Kurzfristigkeit abgesagt), bei denen zwei mit jeweils 4 Minitoren und 2 mit jeweils zwei großen Dribbeltoren ausgestattet waren.

    Jeder Verein sollte entsprechende Minitore mitbringen. Wir konnten leider keine mitbringen, da unsere aus Metall sind und etwas schwer zu transportieren sind... :-(


    Der Großteil meiner U9-Schützlinge hatte Spaß bei dieser Aktion. Eins, zwei von den Jungs möchten halt lieber aufs große Tor schießen, was aber irgendwo verständlich war.

    Beim 2. Team, welches mein Co betreut hatte, hat man auch mit zunehmender Dauer durchaus Verbesserungen bemerkt. Die Jungs waren nur zu Dritt, da der 4. kurzfristig absagen musste. Daher haben sie mit nachlassender Kraft mehr aufs Passspiel gesetzt und Dribblings mehr oder weniger selektiv genutzt.

    Auch bei dem Team von mir waren durchaus spielerische Entwicklungen zu sehen. Die Jungs haben sich besser verteilt und sind dann mehrmals aufs zweite Tor ausgewichen, wenn das eine "zugestellt" war.


    Auch laut dem Jugendleiter vom Gastgeberverein waren alle Jungs, welche er gefragt hatte, mit Eifer und Spaß dabei.

    Was halt wirklich schön ist, dass auch Kinder Tore geschossen haben, welche im normalen 6+1 weniger zum Einsatz gekommen wären oder sich gar nicht so trauen würden. Und wenn diese keine Tore geschossen haben, so haben die Kids wenigstens aktiver am Spiel teilgenommen.

    Es gibt zwar auch beim Funino Kinder, welche man zur aktiven Teilnahme am Spielgeschehen motivieren muss, aber das liegt am Wesen dieser Kinder und nicht am Spielprinzip. :D


    Fazit:
    War eine interessante Abwechslung für die Kinder. Ich denke für das Training und ab und zu einem Festival zu gehen ist diese Spielform prima. Nur Funino wäre zumindestens für die Kinder meiner U9 auf Dauer zu "langweilig". Die wollen eben auf "große" Tore schießen. Auch wenn es fußballerisch den Kindern mehr bringt Funino zu spielen, so bringt das "Bolzen" auf Jugendtore schon mehr Spaß.

    Gestern hatten wir nochmals Training, bevor es heute zum Funino-Festival geht.

    Wir haben zwar schon öfters 3vs3 gespielt auf 4 Minitore, aber im Prinzip war es bisher immer ziemlich frei von der Reglementierung her.

    Gestern haben wir dann auch erstmals die Schusszone eingeführt und erklärt.

    Entweder hat mein Co mich falsch verstanden und den Kindern das falsch erklärt oder ich weiß es auch nicht. Hat irgendwie nicht so richtig geklappt bei einigen mit dem Verständnis, dass erst innerhalb der Zone das Tor zählt.

    Das müssen wir heute vor dem Festival anhand eines Ausdrucks nochmals erklären, damit das alle verstanden haben.


    Beim letzten oder vorletzten Training hatten wir beim 3vs3 auch die Mittellinien-Regel eingeführt. Hat auch mehr schlecht wie recht funktioniert. ^^

    Danke für die Info.

    Habe gestern Abend auch nochmals den veranstaltenden Verein erreicht.

    Sind 7 Spiele mit jeweils 7 Minuten Spieldauer geplant.

    Wir haben zwei Mannschaften gemeldet mit maximal 4 Spielern pro Team. Ich bin gespannt, wie das dann alles genau abläuft. Ich denke, dass das den Kindern super viel Spaß macht. Ist im Prinzip wie eine zweite Trainingseinheit.

    Hallo zusammen,


    wir sind kurzfristig auf ein Funino-Festival (am kommenden Freitag) eingeladen bzw. die Info hat uns erst gestern erreicht, dass wir eingeplant/gemeldet sind.


    Da wir nur spärliche Infos haben, hätte ich an Euch noch ein paar Fragen zum generellen Ablauf.

    Das Spielprinzip, etc. ist uns schon klar, aber da wir keine Erfahrungswerte mit solchen Festivals haben, drängen sich doch einige Fragen auf.

    Wir sind einer 4er Gruppe zugeteilt.

    • Spieleranzahl, welche wir mitnehmen sollen?
      Wir planen aktuell mit 6 Spielern, welche wir wohl mitnehmen werden. Aufgrund Kurzfristigkeit können auch schon einige nicht.
      Was ist hier Eure Erfahrung für solche Festivals?
    • Was ist die übliche Spieldauer bei Festivals? 2 x 10 Minuten?

    Danke vorab.

    Grüße

    Marco

    Grundlegend schon erklären und vor allem vormachen. Aber nicht die Technik einschleifen oder durch isolierte Übungen trainieren lassen.

    Aber wichtiger finde ich in diesem Alter, dass die Kids spielend die Freude am Fussball/Bewegung kennen lernen und darüber hinaus erste Basics bekommen. Immer mal wieder Tipps einstreuen und kurze Erklärungen. Aber gerade am Anfang kämpfen die Kinder noch mehr mit sich selbst und Ihrem eigenen Körper, als dass schon korrekte Bewegungsmuster (richtige Schusstechnik, korrekte Körperhaltung, etc.) nachgemacht werden können. Einige werden schon weiter sein und andere brauchen da noch wesentlich mehr Bedarf an allgemeiner Bewegungskoordination.

    Aber wir sind natürlich nicht auf Leistungssport aus, sondern ein Breitensportverein und dieser hat andere Ziele wie die Jugendabteilung eines Bundesligisten.

    Natürlich, klar, gut planen!


    Auch Spiele (besser doch: Spielformen!) müssen natürlich geplant werden.

    Richtig. Sehe ich genauso. Ich meinte nur oben, nicht zuviel in eine Einheit rein planen. Ansonsten ist man mehr mit Erklären beschäftigt und die Kids finden das Training zu kompliziert / zu langatmig. Die wollen spielen, spielen, spielen :-)

    Vieles wurde schon gesagt.

    Ich habe auch seit Ende August eine U9 übernommen und über die letzten Wochen einige Erfahrungen sammeln dürfen.

    Im Prinzip habe ich genauso wie du geplant/gestartet.

    Als "Aufwärmen" mache ich meistens 15 Minuten sowas wie Fangen/Staffelwettbewerbe/etc.. Dann haben sich alle schon einmal bewegt und sind auch geistig auf dem Platz angekommen.

    Danach folgen im Prinzip drei weitere Teilabschnitte. Zwei "Übungen" (meistens irgendwelche Spielformen und keine isolierte Passübungen, etc.) und eine Art Abschlussspiel.

    Das "Abschlussspiel" muss nicht immer zwingend am Ende sein.

    Was immer gut ankommt, sind Zweikampf-Übungen / 1vs1-Situationen mit Torschuss, da die Kinder sich gerne messen und mit vollem Eifer bei solchen Übungen dabei sind.

    Wenn man eine Übung mit einer kleineren Gruppe durchführen möchte, die Gruppe splitten und einen Teil Funino oder generell 2vs2/3vs3 auf Mintore spielen lassen.

    Isolierte Pass-/Technikübungen sind für die Kinder langweilig und werden auch schnell mit Murren kommentiert.

    Gerne kommt von einem meiner Schützlinge schon nach zwei Minuten die Frage: "Machen wir heute ein Spiel?"
    Eigentlich kommt diese Frage bei jedem Training... :D


    Ergänzung:

    Gar nicht zuviel planen. Maximal 1 - 2 "Aufwärmübungen", 2 Hauptübungen/Spielformen und ein Abschlussspielchen. Dann sind die 90 Minuten auch schon gut gefüllt.

    Wenn Du natürlich für jedes Training noch eine weitere Ausweichübung/-spielform in der Hinterhand hast, dann kannst Du bei Murren auch recht schnell reagieren und ggf. eine Übung vorzeitig abbrechen.

    Zum Thema Koordination:
    Das kann man auch immer prima mit in die diversen Übungen integrieren (Richtungswechsel, rückwärts, im Kreis drehen, etc.).

    Echt übel die beiden Extreme.
    Zum Glück war das bei unserem ersten Spiel nicht der Fall. Leider gibt es, wie dieser Thread ja beweist, immer wieder.

    Als Trainer hat man aber im Prinzip nicht viel Handhabe, wenn man nicht gegen die eigenen Prinzipien (alle vor und alle zurück // alle bekommen die gleiche Spielzeit // etc.) verstoßen will.

    Damit es aber nicht zu einseitig wird (wie bei unserem Freundschaftsspiel auf einem Sportfest im August --> 1:18), muss man da als Trainer der "besseren" Mannschaft schon eingreifen. Sei es durch vermehrt die schwächeren spielen lassen bzw. dass diese auch alle zeitgleich im Spiel sind oder andere Maßnahmen.

    Aber da gibt es genug viel zu ehrgeizige Trainer da draußen...

    Am Freitag hatten wir unser erstes "richtiges" Spiel. Das erste im August auf einem Sportfest war ein "Debakel". Da hatten wir ja 1:18 verloren. Im Großen und Ganzen hatten die Jungs es damals gut weggesteckt.

    Seit drei Wochen sind wir im Training mit steigender Beteiligung (erst 6 Kinder, dann 8 und letzte Woche 12 von 16 Kindern). Das ist zum einen schon ein Grund zum Freuen.

    Und am Freitag haben wir das Spiel trotz zweier Rückstände (0:2 und 2:3) noch am Ende mit 4:3 gewinnen können.

    Zudem haben wir bewusst mit zwei 3er Ketten spielen lassen und den Kindern eingeimpft, dass jeder vor und zurück soll. Manchmal muss man die Kinder noch etwas daran erinnern, dass sie nicht an der Mittellinie stehen bleiben sollen, aber sie nehmen das mittlerweile wirklich an und helfen sich gegenseitig aus.

    Außerdem waren wir auch ganz stolz darauf, dass alle trotz des 0:2 Rückstandes und dem erneuten 2:3 Rückstandes den Kopf oben gelassen und weiter nach vorne gespielt haben.

    Das dritte Gegentor war wirklich kurios. Eine hohe Bogenlampe aus der gegnerischen Hälfte kommt ~ 5 Meter vor und etwas seitlich versetzt vor unserem Tor auf. Durch den Drall springt der Ball an den Pfosten, unserem Tormann an den Rücken und anschließend ins Tor. Aber auch dadurch haben sich die Kinder nicht umwerfen lassen und am Ende noch belohnt.


    Und auch das Miteinander mit den Trainern der gegnerischen Mannschaft hat Spaß gemacht. Das war ein toller Auftakt, welcher Lust auf mehr macht!