Beiträge von Keller-Kicker

    lasst doch einfach die Kinder selber entscheiden

    Wenn ich Kinder nach Fehlern auswechsle, beraube ich sie ihrer Kreativität.


    @Onkel: "Verzweiflung fühlst du, da sogar du dich nicht entscheidungskompetent siehst: aber klar, einfach Kinder entscheiden, machen lassen, sich rausziehen - so einfach machen sich auch bei uns viele das! Lass dich nicht von Guenter provozieren, wenn er nicht mal kapiert, dass Kinder deine Erziehung u. Verantwortung, auch klare Signale, wenn sie Fehler begehen, brauchen! Kinder benötigen Bildung o. entscheiden 3jährige "einfach" am besten für ihr ganzes Leben? Tschüss Schule, unnötig! Lassen wir Eltern sie nur gegen die Wand laufen lassen, wo sie wegen Freunden u.ä. von Trainern abhängig u. ohne Erfahrungswissen deren Entscheidungshandeln hilflos ausgeliefert sind, sind wir schuldig: So bleiben sie klein, schwach, manipulierbar in der Falle - in der andere sie haben wollen! - Nein, Kinder finden schnell neue Freunde, glaub mir: ich böser Vater schleifte den Sohn auch mal wegen unsozialem Trainerfußball zum Nachbarverein-Probetraining - entgegen seinen nur vermeintlich freien 'Willen': und schups, danach wirkte er reell völlig befreit, fand es total super, hatte sich sofort mit 3 Jungs für die nächsten Tage verabredet, erzählte, was er gelernt haben, wollte sofort dahin wechseln: Und Papa, ich will nie, nie mehr zurück zu dem Herrn xyz, das hier ist so toll und da so blöd...


    Machte nur einen Fehler: in meiner Freude übersah ich naiv, dass hier der Trainer zwar fachlich gut u. diplomatisch, sonst aber vom gleichen Schlag war: ersl äußerst nett entpuppte er sich als Sohn-Freak! Unser Sohn dürfte nicht mal mehr aufs Tor schießen, da er stärker war, musste stets zum Trainersohn abspielen, mitunter war er 3 Meter vorm Tor, drehte ab, sich um u. suchte den Trainersohn, passte 10 m zurück - grotesk! Damit der möglichst alle Tore mache, Papa laut schreiend jubeln, nachher die Torzahl seines Sohnes verkünden u. notieren konnte: 46 von 49 Toren in der Saison. Welch Talent! (Hat heute längst aufgehört, da es später nicht mehr so lief, Papa das Team ruiniert hatte...) Daher wurde erneut ein Wechsel notwendig; dieses Mal schaute ich vorm Wechsel genauer hin, zB aktuelle Punktspiele, und oh Schreck, fast überall war es kinderfeindlich: mal wurden alle bei Rückständen o. gar Niederlage laut runtergemacht, mal mussten Kinder im vom Trainer zugewiesenen Rechteck "stehen" u. wehe, sie wagten es, sich heraus zu bewegen: sofortige Auswechslung, mal erzählten Eltern, dass leider jedes 2.Training ausfiele, Willkür war eh an der Tagesordnung... Da ging ich zu einem Verein, wo sie noch nen Trainer suchten u. erfreut waren, dass sie mit mir wen fanden.


    Doch was geschah: ein übler Schreitrainer u. Spezi vom Vorstand entschied über den Sommer, dass er gern sich mal als Jugendtrainer probieren wolle, wurde dann 1. Trainer, ich nur sein Co., bald danach entfernt, da ich wagte zu widersprechen, wenn rumgeschrien wurde. Ergebnis: nach 1 Jahr wechselten wir nochmals, das Team war quasi kaputt, daher der Vorstand zum Handeln gezwungen, er entließ den Trainer, redet danach mir nach dem Mund, auf dass ich doch bitte wieder anfange: nur hatte unser Sohn schon zu 100% abgeschlossen, wollte nur weg, so dass nichts zu machen war. Tja, so kann es gehen u. die Experten werden sich die Hände reiben (daher schreib ich das bewusst mal in extenso), den Opfern den Wechselkaspar anhängen, schon klar: da sie nicht anerkennen mögen, welch Missstände leider durchaus üblich sind! Für dich aber heisst das: drum prüfe, wer sich ewig binden will, und zwar genau! Sonst geht's euch wie uns, wobei es keine Garantie gibt: selbst wenn du den Job selbst in die Hand nähmst, kann morgen alles neu entschieden werden, denn: Verträge haben Kindertrainer ja nie - hire and fire nach Gusto: sind die Kinder nichts wert, ist es ihr Trainer im Prinzip auch nicht, wo er mehr dem Kindeswohl statt Vorständen dient zB. Aber eins hat unser Sohn erlernt: Flexibilität u. Korrigieren von Fehlern! Heute erkennt er schnell selbst, dass es fast überall ziemlich schief, da unprofessionell läuft, hat sich gerade nen neuen Trainer gesucht, da seine Sportlehrer ihm dies rieten, die ihn als einzigen 2000er ins 98er Schulteam nominierten, einigen älteren Auswahlspielern vorzogen. So schlecht waren alle Negativ-Erfahrungen vllt doch nicht: Denn Negatives u. Positives bedingen einander.


    So ist es die Unlogik der emsigen Förderer, dass sie meinen, Kindern nur Positives zukommen lassen zu müssen, auf dass dann auch nur Positives aus ihnen werden könne: solche sich alles auf sich hin einbildenden Gutmenschen verleugnen die reale Welt, in der es ebenso viel Positives wie Negatives geben muss, u. erzeugen so viel Leid für alle, die nunmal ein reales Leben zu führen haben. So gesehen hat eure aktuelle Misere später ihr positives Pendant: solange die Eigenmotivation nicht dran zerbricht. Daher also wechseln, bevor es soweit käme: aus Fehlern lernen, sie Kindern in ihren Konsequenzen (die Fehler stets haben sollten, da dies logisch ist) klarmachen: DAS gibt Kreativität Nahrung, Anlass, per Lernen u. Leisten heranzuwachsen! Und wer dabei nie 'erwachsen' wird, sich ein inneres Kind bewahrt, der kann sich gar bis ins hohe Alter Neues ausdenken, danach recherchieren - mit Leiden-schaft. Da es stets weh tut, liebgewonnene alte Gewohnheiten, Weltanschauungen, Statuszuschreibungen o. Eitelkeiten als eigene Fehler zu erkennen: eurem Trainer fehlt diese kreative Ader, umzudenken, daher: nur weg da, sonst verdirbt er euer Kind restlos, falls alles stimmt, was du schreibst. Erkenne, handle, entschieden, denn dies können unmündige Kids ja grad nicht, daher vertreten Eltern o. eben andere sie, ihre Rechte, leihen ihnen ihre Stimme ;) Sorry an die, denen ich hier auf den Schlips trete! - Nie böse gemeint, aber m.E. nötig: denn Trainer prägen Kinder als Vorbild im Charakter. Je wichtiger ihnen ihr Fußball ist, umso mehr kann man verderben. So harmlos ist das alles daher nicht, hoffe auf eure Toleranz...

    Das hast du selbst erkannt u. es wird sich wg. Kritikresistenz auch nie verändern lassen: keine Elterntreffen, völliges Abwehren von Kidner- o. Elternfragen, Aufstellungs-Willkür, Trainingschaos etc. Ich empfehle dir Probetrainings bei anderen Vereinen u. dann den Wechsel, falls er u. die Entwicklung deines Kindes dir den Mehraufwand wert ist: Kinder akklimatisieren sich im positiven Umfeld schnell, andere könnten seinem Beispiel folgen (was du bei anderen Eltern anregen kannst, falls auch die offenen Auges u. mit echtem KiFu-Interesse durch die Welt gehen), neue Reize wirken oft befreiend u. stimulieren die Flexibilität im Kopf vs Stillstand u. resinativem Frust. Dein Kind ist eben noch unmündig, dh nicht fähig um selbst zu entscheiden: Eltern tragen die Verantwortung, haben sich um gute Erziehung zu sorgen u. so zu handeln, dass später etwas Vernünftiges herauskommt. Dies kann "unter" Trainern wie dem beschriebenen nie gelingen, der spätere Schaden fürs Kind dürfte von unserer Warte her unermesslich sein, etwa in Sachen Freiheit in Denken u. Handeln: es manifestiert sich in ihm, auf Größere, Machtworte, Willkür blindlings zu hören, duckmäuserischer Untertanen- statt echt eigendynamischer Teamgeist wird mental so selbstverständlich u. unhinterfragbar, dass dies in der Regel lebenslang vorprägend wirkt. Einzige Chance bei Verbleib im Verein: deinem Kind inneren Abstand als Revolte im Kopf zu gewähren: dies aber belastet es als Kind enorm, da es stets der schwächere Part bleibt, sich so fühlen muss, die Mehrheit nur passiv im Strom mitschwimmt, es so chronisch Außenseiter werden, die Inen-Außen-Balance als Glücksfaktor verlieren kann etc.: dies weiß ich aus eigener Erfahrung. Viel Glück also fürs Kind!


    PS Der Streit in Bremen zeigt jedem, dass es im Fußball verantwortungslos zugeht: Lieber soll die Stadt weiter reell soziale Einrichtungen vernachlässigen o. schließen, um nen pseudo-, ja a-sozialen Fußball aus öffentlichen Kassen zu alimentieren, der de facto wenigen Millionären u. ihren Geschäftsbetrieben dient, nie aber gesunden sozialem Leben mit Kinder, Ausgleich für weniger Bemittelte etc. Warum das dort wie vor Ort meist gelingt? Da zwar eingie Politiker o. Polizeivertreter zurecht gen DFB/DFL von Erpressung reden, die Menge aber kaum konsequent handelt mangels Bewusstsein: dies ist nicht mehr unser Fußball, nicht mehr der des aktiven Volkes, sondern er geht in die Richtung von Red-Bull-Imperium, das Spieler nurmehr wie Waren hin- u.- herzuschieben beginnt, von Big-Showbizz. Im Grunde ist man da im KiFu auch schon längst: er mutiert ungeregelt zur Show eines kleinen Mannes, des Trainers, der schalten u. walten darf, wie er will! Würde eine F-Jugend wenigstens leistungsgerecht wie bei Profis aufgestellt, gäbe es noch ein Kindern gesellschaftsadäquat vermittelbares Prinzip (was natürlich auch Anti-Breitensport, Druck wie in der Schule wäre), aber pure Willkür, Vitamin B, Faulheit (Trainingschwänzen, trotzdem gesetzt sein, gar wieder sportliche Leistung) etc. als normal? Daher meine ich, es müssten endlich mehr Leute Rückgrat u. solch Verhätnissen die Rote Karte zeigen, Mut aufbringen, laut Nein zu sagen, dies auch öffentlich machen, damit sich endlich wieder etwas in die richtige statt falsche Richtung bewegt: weg vom passiven Fan-Konsum, Dominanz der Aktiven, der Basis einfacher Mitglieder, per Nachfragen frei kontollierbare Verantwortung pro Jugend usw. Wege entstehen mit ersten kleinen Schritten - viel Mut dazu, lass dich nicht beirren von Systemvertretern, die Missstände gern wie gottgegeben präsentieren! Jeder entscheidet innerhalb dieser Missstände selbst, kann zumindest das kleinere Übel heraussuchen, so minimal Zeichen setzen...

    Zwar gibts noch nicht allzuviele Wortbeiträge zu diesem Thema, aber die Trainer, die sich für Hausarbeiten aussprechen, verbinden damit bestimmte Verpflichtungen. In einem Fall sogar für 6-jährige (und da fragt der sich noch, warum er überall rausfliegt? ) ... Folter... Daumenschraube... Auch wenn ein Dummkopf sein ganzes Leben in der Gesellschaft eines Weisen verbringt, wird er die Wahrheit sowenig erkennen wie der Löffel den Geschmack der Suppe!

    AKjfv : Tja, äußerst arrogant, dann selbst Beiträge nicht mal richtig lesen können/wollen u. völlig verdrehen! Man könnte Angesprochene wenigstens aus Fairplay mit Namen nennen, damit auch jeder dem Gemeinten folgen kann: ist aber wohl gar nicht gewollt. Wer andern so pauschal u. mit Totschlagsvokabeln Dummheit unterschiebt, u. per dubioser Lesart verunglimpft, kann nur selbst dumm sein: verdirbt so jeden Sachdialog als offen-ehrliches Wortduell - intolerant gegen Andersdenkende! Wie man es leider oft im Verein erleben muss. Das macht mich grad echt sauer: wie unterschiedliche Ansichten gegen so hergeholte Anwürfe u. sich selbst zugeschriebene 'Weisheit' rational verteidigen? Da fehlt Diskussionskultur, Stil! Ich ziehe mich daher hier raus... :thumbdown:

    guenter : Es geht vor allem darum, Spieler zu dem wichtigen Trainingsaufwand zu motivieren, der nicht immer nur Spaß macht: so dass sie ihn nicht nur widerwillig einsehen, sondern gern machen, da sie vorankommen wollen. Absolute Positionsrotation u. gleiche Spielzeit für alle gelten hier oft als heilige Kuh, untergraben aber die intrinsische Eigenmotivation von Kindern - als Sportlern! Bei mir fragten seinerzeit 6-jährige oft: Wieso kann ich nicht ins Tor, in den Sturm, mehr spielen etc. Die Antwort lautete meist: weil du es noch nicht so gut wie andere kannst, erstmal auf deiner Position, im Training, durch Zuschauen lernen kannst, wie es geht. Das genügte fußballerisch ambitionierteren Kindern natürlich nicht, daher fragten sie nach (wer fragt, der führt - offen für Neues, sich selbst, sein Leben in eine Richtung!): was kann ich denn machen, damit es schneller klappt o.ä. Dann die Antwort: du könntest natürlich auch zuhause das üben, was für einen Torwart wichtig ist. Au ja, was soll ich tun, so die Kinderantwort zB. Da schrieb ich ein paar 'Hausaufgaben' auf - und erntete z.T. von Eltern (komischerweise zuerst denen, deren Sohn der TW war u. der keine Hausaufgaben kriegte!) Kritik, was das soll, von wegen Belastung etc. Die Kids also wollten mehr leisten, engstirnig denkende Erwachsene von sich, ihrer Trägheit ausgehend sie darin ausbremsen!!! Besagter TW-Kandidat, der laut seinem ihn in die Zweite abgebenden Trainer zu nichts zu gebrauchen sei, war nach 4 Wochen soweit, dass er mal im Spiel ins Tor dürfte, hatte jeden Tag min. 1 Stunde an der Hauswand das Ballfangen, Sich-Strecken, im Schwimmbad das "Fliegen" etc. geübt. Leben als unseres führen zu können, zu dürfen, das ist unsere Aufgabe, oder? Wieso Kids dabei nicht helfen? Aber sicher nicht w......


    Kinder müssen u. wollen lernen, was leisten, so ihr Leben finden. - Nach einem Jahr wollte der Trainer der Ersten meinen für die Zweite viel zu guten Torwart gegen seinen tauschen: es war jener Junge, der zu nichts zu gebrauchen sein sollte u. nun ihn stimulierenden Hausaufgaben sei Dank der stärkste TW im Vereinsjahrgang war. Er wollte nicht in die Erste, musste dann aber laut JL-Verfügung. Leider bekam er nun weniger Impulse, saß er dann in der Ersten nach wenigen Monaten auf der Bank, hörte schon bald ganz mit Fußball auf - ein m.E. typisches Kinderschicksal im trainerdominierten KiFu. Heute ist er immerhin als Schieri dem Fußball verbunden geblieben, stellt aber gern ungerechtfertigt Spieler vom Platz (hab's mehrfach mit erlebt) - aus welch Motiv dies kommt, wage ich zu erahnen... :(

    guenter : Es geht vor allem darum, Spieler zu dem wichtigen Trainingsaufwand zu motivieren, der nicht immer nur Spaß macht: so dass sie ihn nicht nur widerwillig einsehen, sondern gern machen, da sie vorankommen wollen. Absolute Positionsrotation u. gleiche Spielzeit für alle gelten hier oft als heilige Kuh, untergraben aber die intrinsische Eigenmotivation von Kindern - als Sportlern! Bei mir fragten seinerzeit 6-jährige oft: Wieso kann ich nicht ins Tor, in den Sturm, mehr spielen etc. Die Antwort lautete meist: weil du es noch nicht so gut wie andere kannst, erstmal auf deiner Position, im Training, durch Zuschauen lernen kannst, wie es geht. Das genügte fußballerisch ambitionierteren Kindern natürlich nicht, daher fragten sie nach (wer fragt, der führt - offen für Neues, sich selbst, sein Leben in eine Richtung!): was kann ich denn machen, damit es schneller klappt o.ä. Dann die Antwort: du könntest natürlich auch zuhause das üben, was für einen Torwart wichtig ist. Au ja, was soll ich tun, so die Kinderantwort zB. Da schrieb ich ein paar 'Hausaufgaben' auf - und erntete z.T. von Eltern (komischerweise zuerst denen, deren Sohn der TW war u. der keine Hausaufgaben kriegte!) Kritik, was das soll, von wegen Belastung etc. Die Kids also wollten mehr leisten, engstirnig denkende Erwachsene von sich, ihrer Trägheit ausgehend sie darin ausbremsen!!! Besagter TW-Kandidat, der laut seinem ihn in die Zweite abgebenden Trainer zu nichts zu gebrauchen sei, war nach 4 Wochen soweit, dass er mal im Spiel ins Tor dürfte, hatte jeden Tag min. 1 Stunde an der Hauswand das Ballfangen, Sich-Strecken, im Schwimmbad das "Fliegen" etc. geübt. Leben als unseres führen zu können, zu dürfen, das ist unsere Aufgabe, oder? Wieso Kids dabei nicht helfen? Aber sicher nicht wie in der Schule, sondern als Arbeit an sich selbst (vs für Noten: Zensuren, unter Kontroll-Druck fremder Bestimmung u. Aufsicht etc.).


    Kinder müssen u. wollen lernen, was leisten, so ihr Leben finden. - Nach einem Jahr wollte der Trainer der Ersten meinen für die Zweite viel zu guten Torwart gegen seinen tauschen: es war jener Junge, der zu nichts zu gebrauchen sein sollte u. nun ihn stimulierenden Hausaufgaben sei Dank der stärkste TW im Vereinsjahrgang war. Er wollte nicht in die Erste, musste dann aber laut JL-Verfügung. Leider bekam er nun weniger Impulse, saß er dann in der Ersten nach wenigen Monaten auf der Bank, hörte schon bald ganz mit Fußball auf - ein m.E. typisches Kinderschicksal im trainerdominierten KiFu. Heute ist er immerhin als Schieri dem Fußball verbunden geblieben, stellt aber gern ungerechtfertigt Spieler vom Platz (hab's mehrfach mit erlebt) - aus welch Motiv dies kommt, wage ich zu erahnen... :(

    Ich habe nur meinen Mann, 1 Kind und eine Katze , das reicht mir auch...Ich sehe das bei anderen Familien, die noch weitere Kinder und Hobbys haben, die Mädels müssen dann zum Reiten oder Ballett..Da macht man einen Spagat Unser Sohn hat auch mal Tennis gespielt und die wollten ihn gern im Verein haben, da er so ein super Ballgefühl hat, aber er ist konsequent, dem Trainer hat er gleich gesagt, Fußball ist seine Leidenschaft. Sonst würde es auch echt von den Zeiten eng werden


    Danke für die Einblicke in eine mir dann wohl eher fremde Welt: JFV, Stp, Talent wie Lokalvereinsteam - echt viel für nen Kinderkopf: ist so Fußball total verkraftbar, gar noch förderlich auf lange Sicht...? Erblasse ein wenig vor Neid, aber nicht nur, find's ganz schön abgehoben: hinter allem ruhen so viel fremde Hoffnungen, Erwartungen, Pläne o. Ziele auf nem 11-jährigen. Mir scheint, man nimmt da ein Kind überwichtig, nur, weil es aktuell ganz gut mit nem Ball umgehen kann. Allein die ökologischen Kosten: aber diese Frage aufzuwerfen, fand noch keiner für wert. Klar, dass solch Aufwand bei mehreren Kindern kaum geht: also alle nur noch Einzelkinder, damit die dann 100& auf Karriere geeicht werden können? Nun verstehe ich, wieso ein Leistungstrainer gleich beleidigt schien, als ich seinerzeit die beim Wechsel stets nötige Autofahrt von unter 10 km als Problem nannte, auch wg. der Betreuung des Bruders; oder es natürlicher fand, das Kind noch 2 Jahre lieber mit eigenem Rad zum Training mit echten Freunden fahren, nebenbei noch seinen geliebtes Tischtennis zu lassen. Sorry, wenn ich auch sowas mal einwerfe. Ja, ok, nach 2 Jahren sollte dann - nach 1em Sichtungstraining mit Spiel - der Zug abgefahren sein, vermutlich, da Papa als Wackelkandidat bzgl. Fahraufwand erschien u. Fußball im Kopf des Kindes nicht über alles andere (außer Schule) stellen mochte. Der Unwille hat sich also gerächt! :(


    Sicher hätte ich den damals 8-jährigen auch voll auf Fußball eichen statt viele andere Impulse geben können u. hab nun oft Frust, da er keine Chance mehr bekam. Aber kein Tennis, da es sonst zeitlich eng würde - ne, das wäre nie mein Ding gewesen: auch Tennis, TT, Handball, Basketball, LA, Klettern - alles fingen unsere Jungs mal an, da es Spaß u. Neues brachte. Dafür wurden sie im Fußball dann nicht mehr ins "Töpfchen" der Talentköche gesteckt - vielleicht doch nicht so übel, wenn ich nun mal so den Stress, ihr dafür nötiges Sich-Reduzieren u. -Verengen bedenke. Wem dient der Talentzirkus denn letztlich am meisten, doch den Erwachsenen, ihren in Kinder projizierten Eitelkeiten, oder? Und am Ende platzt in 99% die Blase u. nichts kommt heraus. Trotzdem meine ich, dass auch fast jedes Talent auch noch mit 14, 15 Jahren durchstarten könnte, aus eigenem Wollen: wenn man es nur ließe, nicht m.E. viel zu früh soviel in die Fußballkarriere hinein gepowert würde. Fehlt dann am Ende nicht vielleicht doch was? Sei es ein Geschwisterchen, das Sich-selbst-probieren, der Leerlauf, in dem ein Kind erst ganz zu sich kommt. Was ist alles fremdes, was eigenes "Autos" (Selbst)? Im Auto entspannen zu müssen, ich find's irgendwie traurig fürs Kind, sag das mal so, ist nicht persönlich gemeint, kenne die Betreffenden ja nur aus einigen Worten plus Fantasie, aber all der Wirbel, dazu unisono nur gratulieren, war mir nen bisserl viel - also bitte nicht beleidigt sein, denn psychischen Druck hast du selbst schon im Kopf:: zählt vor allem Erfolg u. Ausbeute - am Ende? Da würde ich weiterdenken: für wen alles so 'besonders' ist, ist der noch er selbst, nen 11-jähriger Junge o. spricht da nur Neid aus mir, da einst zu faul zum Fahren...? Für mich wäre aber der "Spagat" das Normalgute u. ich finde vieles am Talentfördern längst eher krankhaft ehrgeizige Überzüchtung, wo man Kids eher mal wieder runterbringen sollte, sorry: zumindest mal nen ganz anderer Aspekt hier... ;)

    Ich habe nur meinen Mann, 1 Kind und eine Katze , das reicht mir auch...Ich sehe das bei anderen Familien, die noch weitere Kinder und Hobbys haben, die Mädels müssen dann zum Reiten oder Ballett..Da macht man einen Spagat Unser Sohn hat auch mal Tennis gespielt und die wollten ihn gern im Verein haben, da er so ein super Ballgefühl hat, aber er ist konsequent, dem Trainer hat er gleich gesagt, Fußball ist seine Leidenschaft. Sonst würde es auch echt von den Zeiten eng werden

    Doppel:
    Danke für die Einblicke in eine mir dann wohl eher fremde Welt: JFV, Stp, Talent wie Lokalvereinsteam - echt viel für nen Kinderkopf: ist so Fußball total verkraftbar, gar noch förderlich auf lange Sicht...? Erblasse ein wenig vor Neid, aber nicht nur, find's ganz schön abgehoben: hinter allem ruhen so viel fremde Hoffnungen, Erwartungen, Pläne o. Ziele auf nem 11-jährigen. Mir scheint, man nimmt da ein Kind überwichtig, nur, weil es aktuell ganz gut mit nem Ball umgehen kann. Allein die ökologischen Kosten: aber diese Frage aufzuwerfen, fand noch keiner für wert. Klar, dass solch Aufwand bei mehreren Kindern kaum geht: also alle nur noch Einzelkinder, damit die dann 100& auf Karriere geeicht werden können? Nun verstehe ich, wieso ein Leistungstrainer gleich beleidigt schien, als ich seinerzeit die beim Wechsel stets nötige Autofahrt von unter 10 km als Problem nannte, auch wg. der Betreuung des Bruders; oder es natürlicher fand, das Kind noch 2 Jahre lieber mit eigenem Rad zum Training mit echten Freunden fahren, nebenbei noch seinen geliebtes Tischtennis zu lassen. Sorry, wenn ich auch sowas mal einwerfe. Ja, ok, nach 2 Jahren sollte dann - nach 1em Sichtungstraining mit Spiel der Zug abgefahren sein, vermutlich, da Papa als Wackelkandidat bzgl. Fahraufwand erschien u. Fußball im Kopf des Kindes nicht über alles andere (außer Schule) stellen mochte.


    Sicher hätte ich den damals 8-jährigen auch voll auf Fußball eichen statt viele andere Impulse geben können u. hab nun oft Frust, da er keine Chance mehr bekam. Aber kein Tennis, da es sonst zeitlich eng würde - ne, das wäre nie mein Ding gewesen: auch Tennis, TT, Handball, Basketball, LA, Klettern - alles fingen unsere Jungs mal an, da es Spaß u. Neues brachte. Dafür wurden sie im Fußball dann nicht mehr ins "Töpfchen" der Talentköche gesteckt - vielleicht doch nicht so übel, wenn ich nun mal so den Stress, ihr dafür nötiges Sich-Reduzieren u. -Verengen bedenke. Wem dient der Talentzirkus denn letztlich am meisten, doch den Erwachsenen, ihren in Kinder projizierten Eitelkeiten, oder? Und am Ende platzt in 99% die Blase u. nichts kommt heraus. Trotzdem meine ich, dass auch fast jedes Talent auch noch mit 14, 15 Jahren durchstarten könnte, aus eigenem Wollen: wenn man es nur ließe, nicht m.E. viel zu früh soviel in die Fußballkarriere hinein gepowert würde. Fehlt dann am Ende nicht vielleicht doch was? Sei es ein Geschwisterchen, das Sich-selbst-probieren, der Leerlauf, in dem ein Kind erst ganz zu sich kommt. Was ist alles fremdes, was eigenes "Autos" (Selbst)? Im Auto entspannen zu müssen, ich find's irgendwie traurig fürs Kind, sag das mal so, ist nicht persönlich gemeint, kenne die Betreffenden ja nur aus einigen Worten plus Fantasie, aber all der Wirbel, dazu unisono nur gratulieren, war mir nen bisserl viel - also bitte nicht beleidigt sein, denn psychischen Druck hast du selbst schon im Kopf:: zählt vor allem Erfolg u. Ausbeute - am Ende? Da würde ich weiterdenken: für wen alles so 'besonders' ist, ist der noch er selbst, nen 11-jähriger Junge o. spricht da nur Neid aus mir, da einst zu faul zum Fahren...? Für mich wäre aber der "Spagat" das Normalgute u. ich finde vieles am Talentfördern längst eher krankhaft ehrgeizige Überzüchtung, wo man Kids eher mal wieder runterbringen sollte, sorry: zumindest mal nen ganz anderer Aspekt hier... ;)

    einen Aufhänger für einen Fernsehbericht über KIFU

    Dieser Aufhänger sollten stets Kinder, die Fußball spielen, nie Erwachsene, die über (Ki-)Fu reden, sein, sonst wäre das Thema schon im eitlen Ansatz verkehrt u. verfehlt - auch wenn's kaum einer bemerken dürfte ;) Sorry, guenter, ich als 'Löwe' bemerke dies leider stets sofort (Lions Club Motto: Ich diene - ich kann jedem Verein deren Philosophie als Vorbild in Denken wie Tun zu lesen nur andienen).


    Ansonsten Neid pur u. Gratulation ans Orga-Team: da ich wg. Kritik im Verein nie mehr als Trainer tätig werden darf, so meine Motivation aufs Tätigsein verlor, sah ich für mich keinen Anlass, zur TT-Fachtagung zu fahren: anderen den Platz wegzunehmen, die ihn nötiger hätten wie unsere Vereinstrainer, denen ich es empfahl. Kein Feedback. Schreibt daher bitte weiter, wie prima dies Event war, damit ich mich schön ärgere u. ihnen irgendwann zeigen kann, was sie versäumten! Wer sich ständig ärgern muss, geärgert wird, träumt ja, auch mal die zurück zu ärgern; wobei ich fürchte, denen ist Fachliches so egal, dass sie über echte Begeisterung nur mitleidig grinsen. Wie man diese Leute ansteckt ,zu solch Events bekommt, dafür fehlt mir die 'Geschäftsidee': hat DFB-Mobil-Events zwar wohl mal zugrunde gelegen, viel bewegt in Köpfen hat diese praktisch aber leider nie - im Motto, was nix kostet, ist auch nix. Hatte das 3mal vor Ort organisiert. Ein Grund: man muss Leuten schon klipp u. klar sagen, was Sache ist, um sie dynamisch herauszufordern; allgemeines Abnicken, Auf-Schultern-Klopfen, Nach-dem-Mund-reden - das dient nur Status. - Idee also: das ausbauen, per Trainertalk-Mobil, zu den Leuten gehen, dies Event mittels den Videos (alle Referenten mitbringen geht ja leider nicht), fachlichem Klarsprech-Talk, konkreten Trainer-Tests (Beobachten - Analysieren - Verbessern) anbieten, wäre vielleicht ein "Renner", oder? Tja, bleib nur die Frage: wer bezahlt das o. wieviel - örtliche Sponsoren, der DFB (dafür offen für alle ringsum), ambitionierte Vereine selbst o. gutsituierte Eltern (die dafür natürlich öffentlich geehrt werden)? Möglich wäre vieles, geht da was, hat wer Ideen o. Lust dazu? :thumbsup:

    Nela : Ergebnis ist, dass uns keine Wahl außer dem Wechsel blieb. Im 1.Testspiel der neuen C1 waren nur 8 Spieler da, zwei 99er halfen dann aus, einer haute schon während der 1.HZ ab: dennoch gewann das Team zu neunt 8:3. Der Gegner spielte letztes Jahr Leistungsklasse, hatte 5 Einwechselspieler. Traurig ist eben, dass dies Team viel Potential gehabt hätte, aber kaputtgemacht wird: neue Spieler werden nun nicht mehr angeworben werden u. bis zuletzt gab es Null Anstalten, etwas zu unternehmen. Da Teams nunmal 11 vs 11 spielen sollten u. in Unterzahl zu spielen, schnell für Frust sorgt, evtl. auch eine Teamauflösung in der Saison unausweichlich wird, musste man dies für sich vermeiden. Der Verein hat nun 34 bis max. 36 Spieler u. meldet 3 11er Teams, damit jeder Trainer weiter sein Team als 'Revier' habe, für mich nicht nur irre, auch verantwortungslos gegen die Kids: C1 u. C3 dürften sich zwingend als Totgeburten entpuppen u. ob man den Zerfall dann noch stoppen, aus allen Spielern zwei gesunde Teams basteln kann bzw. will, ist auch fraglich, wenn der Frust erstmal so groß geworden ist, dass viele Kids wieder mal ganz mit ihrem Fußball aushören, da dies eben nicht ihr Spiel war u. ist... Ich bin froh, dass unser Ältester da nun raus ist, leider steckt der Jüngere noch im Schlamassel, in der C2 u. darf übrigens nicht in die C1 wechseln, obwohl dessen Alt- wie Neutrainer dies befürworten, ihn als Stammspieler wollten u. ihm wie mir wegen besserem Training sowie Dialogbereitschaft weit lieber wären, zudem sind 3 Freunde in der C1, die ihn sehr baten, zu ihnen zu wechseln, da sie auch spüren, dass sie zu zwölft als Team keine reelle Chance aufs Überleben haben.


    PS: Will mal kleingedruckt die Mail des JL an uns Eltern sowie Trainer anonymisiert einstellen, damit jeder mal die Umgangsart nachvollziehen kann. Falls er hier mitliest, hoffe ich, er kann dann auch offen dazu stehen, wie er andere abkanzelt: "
    Gesendet: 14. Juli
    Von: JL=C3-Trainer=Vater des 2.TW Jg. 2001
    An: Vater/Mutter C1-Kandidat
    Cc: C1-Trainer/ SL
    Betreff: AW: Stand bzgl. C-Jugend


    Hallo, 
    ich denke, es ist an der Zeit, hier als Jugendobmann die Dinge klarzustellen. 


    Für die C1 haben wir (Anm: die Spielereltern, nicht der JL) mit n.n. einen guten Trainer gewonnen. Insgesamt haben uns 13 Spieler für die neue Saison zugesagt. Das ist nicht viel und wir suchen nach Ergänzungen. Aber da es keine vernünftige Alternative gibt, werden wir so in die Saison starten. Mit Unterstützung durch den 2001er Jahrgang werden wir das schaffen.


    Zu den unten genannten Spielertransfers gab es von unserer Seite zu keiner Zeit konkrete Überlegungen. Ich empfehle an dieser Stelle, sich nicht zu viele Gedanken über Gerüchte und das Gerede der Jungs (Anm: es waren Trainer u. Eltern, soll aber despektierlich gemacht werden) zu machen. Es reicht, daß wir uns mit diesen Dingen beschäftigen. 


    Den einzigen Schwebezustand haben wir im Fall (unser Sohn). Ich kann nicht akzeptieren, dass die Mitgliedschaft gekündigt wird, weil der Trainer wechselt. Wenn klar ist, dass (Sohn) den Verein wechseln möchte, könnt Ihr jederzeit die Mitgliedschaft im Rahmen der Kündigungsfristen zu kündigen. Bzgl. der Spielberechtigung werden wir als Verein den Jungs ohnehin nie einen Stein in den Weg legen. (Anm: indirekter Rat abzuhauen?)


    Wenn (Sohn) bei Post bleiben und weiter am Training etc. teilnehmen möchte, erwarte ich eine Beitrittserklärung rückwirkend zum 1. des Monats. Ich habe (C1-Trainer) ausdrücklich angewiesen, keine weitere Trainingsteilnahmen über das eine abgesprochene Probetraining hinaus zu gestatten. Dies gilt selbstverständlich auch für jegliche Test- oder Trainingsspiele. (Anm: lieber sollen die Jungs dann zu 8 dastehen, den noch interessierten Mitspieler definitiv verlieren) 


    Ich hoffe, Ihr trefft eine Entscheidung, die es (Sohn) ermöglicht da Fußball zu spielen, wo er es gerne möchte und sich wohl fühlt. Ob das der x-, y- oder sonst ein Verein ist, ist nicht wichtig. Wichtig ist das Wohl des Jungen. 


    An dieser Stelle möchte ich aus den bekannten Gründen die Kommunikation mit (Vorname des Vater in Anführungsstriche als Stigmatisierung - Kommunikation also nur einseitig von oben herab) wieder beenden. Sollten noch Fragen bestehen oder Dinge besprochen werden müssen, stehe ich (Vorname Mutter ohne A.) gerne zur Verfügung.


    Liebe Grüße 


    (JL-Vorname) 



    Von:fussball@verein (Sportwart)
    Gesendet: Montag, 14. Juli 2014 14:03
    An: n.n. (Vater)
    Cc: fussball-jugend (wart)
    Betreff: Re: Stand bzgl. C-Jugend
     


    Hallo (Vorname Vater), 


    in der C1 haben wir derzeit 12 (s.o., wo es 13 sein sollen, aber s. Testspiel auch Kandidaten, die nicht zuverlässig kommen!) angemeldete Spieler und n.n. als Trainer. Und so werden wir in die nächste Punktspielrunde starten. Ich stimme dir zu, dass es gut wäre ein paar mehr Spieler in dieser Mannschaft zu haben, aber in einem Schwebezustand befinden wir uns meiner Meinung nach nicht.....Solltest du (Sohn) wieder anmelden, hätten wir 13! 


    Wie genau der Stand in der C2 ist, erfragst du am besten bei (JL/C3-Trainer). Ich habe (JL) in CC genommen, damit er weiß, dass du weitere Infos möchtest! 


    Viele Grüße 


    (Vorname SL) "


    Anm.: Zuvor hatte ich bzgl. der Lage als Schwebezustand zwecks Info-Transparenz als Entscheidungsgrundlage um Aufklärung gebeten, wie viele Teams mit welchen - etwaigen neuen (aber wohl nicht existenten) - Spielern es geben soll. Dabei klar trotz Null-Kommunikation o. Sticheleien gegen mich Interesse am Bleiben signalisiert, da Nähe o. Freunde vor Ort mir fürs Kind (das von sich aus aber mal KL spielen will) wichtig erscheinen: Fahraufwand wird enorm, kostet vor allem auch ein Kind Zeit, die so Entspannung o. Hausaufgaben verloren geht... Nachkartern kann hier nicht Sinn sein, mich würde nur interessieren, wie andere reagiert hätten, die Lage sähen etc.

    Sorry, wenn ich es bezeichnend finde, dass die ja auch aus Argentinien signalisierte Verletztheit nur ignoriert, gar - wenig weise - als solche abermals verhöhnt wird. Man setzt sich da mal wieder aufs ganz große Herrenross: wir sind eben Weltmeister u. jeder irrelevant bzw. Idiot, der nicht tickt wie wir? Brauchen wir solch Triumph? Jeder, der fordert, dass Toleranz nicht bloß für sich beschworenen Wort, sondern lebensechte Praxis sein soll, der ist sogleich 'Nestbeschmutzer'? Da man selbst sich so gern in Schadenfreude suhlt? Ich hab mich bei argentinischen Freunden für diese Demütigung ihrer Seele - zusätzlich zur schmerzlichen Niederlage - zumindest entschuldigt u. sie waren sehr dankbar, dass es auch solche Deutschen gibt. Dass es im Fußball oft üblich ist, nach Siegen die Verlierer wieder das größere Ganze sich als tollstes Teil der Welt abfeiernd zu verhöhnen, habe ich allerdings auch selbst oft erleiden dürfen, da ich stets nur die Zweiten trainierte, das Team oft nach Niederlagen auch vereinsintern als Losertruppe verspottet wurde - ein sehr unschöner Zuge von Häme, insbesondere, da dies gegen 'meine Jungs' auch in der Schule fortgesetzt wurde, aber scheinbar im Vereinsfußball nur 'normal'. Ich würde mir stets mehr Sensibilisierung für die, die verlieren, o. Scham wünschen, sich auf ihre Kosten als super zu profilieren.: Dann würde Verlieren wohl auch nicht als solch schmerzliches Drama empfunden, das Spiel entspannter: mehr bloßes Spiel statt gefühlter Untergang bleiben. Einsicht, mehr echter Respekt für andere, Verlierer u. ihre Emotion wäre das 1.Schritt zur Besserung seiner selbst wie eines oft unnötg aggressiven, da unbewusst-innerlich bedrohlichen Klimas (Todes- vs Lebenstrieb, Gesichts- o. Ehr-Verlust etc). :thumbsup:

    zu teil enorme Koordinationsprobleme. So dass er in keinen Verein eine Chance erhielt. Nun hat er eine bekommen und es läuft toll



    Ok, er hat durch dich seine Chance bekommen, nur sollten eben auch die, die leistungsstärker sind, Optionen erhalten, sich weiter zu entwickeln - falls es bei ihnen in genügender Anzahl Wille u. Motivation dazu gibt. Dies ist m.E. nur normaler Sportsgeist, kein generelles 'Weltverändern-wollen'. Nur deine eigene, evtl. vom Leistungsstand des Sohns geprägte KiFu-Weltauslegung ist eben anders. Sie auf alle E-Jugendlichen zu übertragen, fände ich spekulativ: ich kenne genug 10-jährige mit viel Ehrgeiz, Trainingsfleiß o. Auge für Mitspieler- meist inkl. Drang gen Leistungsverein u. natürlich von Eltern mit gelenkt.


    Die Bildstory von TWT ist trotzdem auch mir wohlbekannt: Trainer will ganz viel, Kinder 'versagen'... Aber meist geschieht dies grad bei sog. bzw. selbsternannten Trainern, die dann noch nicht mal selbst Ahnung von Fußball haben o. höherklassig aktiv sind: sie wollen, 'müssen' ihre Träume dann über Kinder statt eigenes Spiel verwirklichen, so dass ich darin schon so etwas wie 'seelisches Vergewaltigen' sehe, da Trainer eben wie omnipräsent das Team auf- o. einstellen, eigene Motive o. Homöostasen der Kinder unterdrücken bzw. gar zerstören können - was für die Opfer in ihrem Fortentwickeln sehr gefährlich sein kann. Solch 'Trainer' müssen unbedingt gestoppt werden, da sie reell gar keine sind: mit dem Wohl der Teamplay wie jedes Einzelnen im Sinn, in pädagogischer Verantwortung. Aversionen gegen den Neuen nur, da er mehr will, reichen dafür nicht: es fragt sich da immer: cui bono (wem nützt es) - ihrem o. seinem Hobby? Für wen arbeitet er zuerst: die Kids o. sich selbst... Leider kenne ich viele Trainer, die ganz offen zugeben, dass es ihnen erstmal um sich geht, da sie ja soviel Zeit u. Mühe 'opfern' - sicher, aber dies Opfer bringen sie dann für sich, nicht die Kids, denen es u.U. nicht nur nichts nützt, sondern sogar viel schadet per Unterdrückung eigener Motive, Freiheit in Körper wie Geiste, dh Beweglichkeit im Sinn, ihre Chancen etc. Die Aversion gegen solche dürften dich prägen, da sie deinem Sohn bisher Chancen verweigerten. Ob der Neue so einer o. sein Bild in dir nur Projektion ist: ???

    Interpretation...

    Sicher, dabei subjektiv: wie jede Weltsicht o. Realitätsannahme! Da aber de facto ein Kind dem Erwachsenen als Trainer ausgeliefert ist, hat man m.E. die Ehrenpflicht den fürs Kind schlimmst möglichen Fall zumindest mit ins selbstbezügliche Kalkül einzurechnen statt auszuklammern. Auch wenn es Fußballtrainern primär nur um den Sport gehen kann, sie betreuen eben Kids als unmündig schutzbefohlene, daher ja die ganzen Diskussionen bzgl. Ergebnis-/Erfolgs-/Leistungs- vs Erlebnis-/Spaß-/Talent- o. Potential-Orientierung: in jedem Herrenteam würden die Spieler sich ja alsbald selbst zur Wehr setzen, wo Trainer Mist bauen, sie in unteren Klassen u. als zahlende Mitglieder eines gemeinnützigen Vereins wie privates 'Material' nur objektiv be/misshandeln... Der u.U. selbst zu wenig leistende Trainer müsste dann gehen, nicht die Spieler wie allzu oft im KiFu - bis zum finalen Teamtod. Je kleiner das Kind, umso wichtiger, es individuell fördernd zu beachten, zu beschützen statt schon früh auszusortieren o. gar rauszuekeln: da zB ein Kind Null-Bock-Einstellung zeige - dies Sich-zeigen ist eben nur ein Eindruck von einem selbst aus....

    @RS: Nimm nicht jede Spekulation zu persönlich, es fehlten eben Infos. Wenn bei euch erst in älterer F mit Training begonnen wurde, war das so spät, dass ich es nicht für möglich hielt. Da ist evtl. der Anspruch des Neuen an viele zu hoch, man muss aber abwarten. Da du nur schriebst, du seiest JL, ging ich davon aus, dies sei nicht auch neu. Dass du dich mit B-Lizenz der eher unterklassigen Jugend widmest, ehrt dich, sofern es nicht 'nur' um den Sohn geht, sondern alle was von dir haben. Gut auch, den Sohn leistungsgerecht in der Zweiten spielen zu lassen. Wildes Wechseln zwischen den Teams - falls der Neue dies will - mag zwar Flexibilität im Kinderkopf fördern, ist Teamplay aber abträglich, da es gewisse Automatismen nur im Team trainiert werden können. Soweit mal, - sicher hättest du die Macht, den Neuen abzusägen, wie dir zT empfohlen, aber was wäre dein Motiv? Nur Schutz der Jugend? Dem würde ich dann widersprechen...

    2. Der Jugendleiter unterhält sich mit deinem Kollegen
    Wenn es, wie scheinbar auch bei euch, kein Jugendkonzept gibt, dann muß der Jugendleiter immer dann eingreifen, wenn etwas aus dem Ruder gerät.


    Mir wird hier zu einseitig dem nach dem Mund geredet, der die Story präsentiert, zudem in Personalunion JL ist. Was TWT überlas. Wer aber hat die Verantwortung für Wildwuchs, wo es kein gemeinsam abgestimmtes Konzept zur Orientierung aller gibt? Der JL! Reicht seine Kompetenz, wo konzeptlos gearbeitet wird? Ansichten des Neuen sollten erstmal ergebnisoffen diskutiert werden, hier aber arbeitete man lange 'zusammen', ohne sich echt kennenzulernen: hhm, keine Menschenkenntnis, böse Verstellung des Neuen? Man sollte erstmal mit Mut zu Klartext sagen: nie nur auf andere zeigen, bei sich mit Kritik anfangen! Dies als ehrlicher Rat an RS, denn Spielintelligenz, Passen (dank Sehenlernen des freien Mitspielers) vs Solotrips, das braucht Zeit: prima, wo ein Trainer sich die zu nehmen bereit ist! Solch Trainer wünschte ich mir hier vor Ort: wir haben die nicht mal in der C, obwohl Hans eh kaum mehr lernt, was Hänschen nicht... Daher mein Respekt für den hier nur kritisierten Neuen, neben etwaiger Einordnung unter "Radfahrer".


    Von allein reguliert sich zwar irgendwann alles, aber selten nur gut, zum Wohl der Jugend. Dies abzusichern ist JL-Job. Wer wer ist, können wir hier Null beurteilen! Ob 3mal trainieren schlecht sei? Ja, wenn man es den Kids aufzwingt o. von oben verordnet, in Leistungsvereinen aber wird bei uns überall in der "E" 3mal trainiert - Vorteil für deren Jungs, die sich darum reissen, dort hin zu dürfen, oft die Eltern überreden wollen, dass sie die Last des Fahraufwands auf sich nehmen. Spekulativ zu suggerieren, dass nur eine B-LL-Team 3mal trainiere, halte ich für abenteuerlich: so werden die Jungs, die man gar nicht kennt o. fragte, auf einem unteren Level festgesetzt, wo jemand wäre, der ihnen mehr vermitteln will: unverantwortlich! Eingreifen kann man, falls die Kids 'mit den Füßen abstimmen' o. sich beschweren. Davon aber schrieb RS kein Wort. Offenbar geht es hier nur um Aversionen gegen wen, der als Trainer mehr leisten, besser sein will: ob er dies ist, wird sich schnell zeigen, eben darin, ob sein Team mitziehen mag o. nicht, da überfordert, unwillig o.ä. Wer dies nicht abwarten mag, will vorverurteilen: was in Vereinen m.E. gern passiert, sobald wer kommt, der besser als der Durchschnitt sein u. mehr für die Kids tun möchte. Die Motive dahinter, die Jungs vor so wem zu schützen, sind aber nicht immer die besten u. selbstlosesten, liegen vllt in der Angst, dass die eigene Position wackeln könnte, da plötzlich alle - wie im wahren Sport nunmal Gesetz - dem Besseren statt einem-selbst zujubeln: wo dann Toleranz schnell endet, Hinterzimmerpolitik fürs Stop sorgen soll, der für Kids Bessere rigide entfernt wird. Davor würde ich die betroffenen Jungs gern bewahren! ;)


    PS an Guenter: Eben, kein Wort zum Vorgänger, nur ein pauschales Negativ-Urteil - so what? Nicht nur ablesen, auch Schlüsse ziehen u. nachdenken, WAS da de facto geschrieben wurde: 1 Jahr gemeinsam ältere F - entweder war RS selbst für den "unstrukturiert turbulenten Haufen" zuständig, verantwortlich - o. andere, deren Arbeit man en passant abwertet. Da er sich aber in Eigenlob von diesem Negativzustand absetzt, bleibt m.E. nur, dass die vorher wen anders hatten... ;)

    Hallo Rasenschach, die Erfolge, die du dir ab deiner Teamübernahme selbst zuschreibst, mögen reell sein o. nicht, aber auch da fehlt mir der Respekt gegenüber deinem Vorgänger, der offenbar alles falsch machte, was du dann korrigiertest. Nun triffst du - vereinstypisch - auf wen aus gleichem Holz, der auch alles besser machen zu können meint, einen 'Radfahrer', der bisher nach 'oben' buckelte u. nun selbst zu treten beginnen will... ;)


    Was er deiner Schilderung nach vorhat, finde ich goldrichtig, daher antworte ich dir auch vor allem: Lass ihn also am besten mal machen u. schau als JL, wie es sich entwickelt statt gleich vom höheren Posten aus den Neuen eitel abzukanzeln, wie es in Vereinen zu oft passiert. Gib ihm ne Chance u. greife erst ein, falls sich Beschwerden aus seinem Team häufen, es mies läuft etc. Deine Einstellung, als erfahrener Trainer lieber (o. nur wg. Sohn?) Schwächere zu unterstützen, heranzuführen, finde ich ebenfalls goldrichtig, wobei die Tür nach oben immer einen Spalt offen bleiben sollte mit möglichem Ziel für alle Motivierten/Ambitionierten, mal in der Ersten mitspielen zu dürfen: erst aushelfend, vllt irgendwann fix gesetzt: eine dynamische statt statische Struktur, fließende Gleichgewichte statt starre Grenzen! Sicher setzt der Neue dich, deine Jungs, zusätzlich unter Druck, wenn er 3mal, du nur 2mal trainierst, aber damit muss man leben. Einer ist immer besser u. tut mehr. Kompromiss wäre, dass er das 3.Training für die aus der Zweiten öffnet, die in Eigenmotivation (also nicht durch dich o. Eltern motiviert) auch 3mal trainieren, sich verbessern u. ihn eigenständig danach fragen wollen, darin das Zeug zur Ersten haben (Fußball, Leistung ist ihnen so wichtig, dass sie mehr dafür tun wollen) u. den Anschluss nicht aus formellen Regularien verlieren sollten. Von (Aus-)Bremsern aber halte ich nichts, sorry; die Welt will er wohl nicht verändern, nur 'sein' Team trainieren nach seinem Gusto - wie es nunmal normal ist, wo es kein Geld gibt, diese Freiheit zum eigenen Hobby ganzer Lohn ist...

    Hallo Rasenschach, die Erfolge, die du dir ab deiner Teamübernahme selbst zuschreibst, mögen reell sein o. nicht, aber auch da fehlt mir der Respekt gegenüber deinem Vorgänger, der offenbar alles falsch machte, was du dann korrigiertest. Nun triffst du - vereinstypisch - auf wen aus gleichem Holz, der auch alles besser machen zu können meint, einen 'Radfahrer', der bisher nach 'oben' buckelte u. nun selbst zu treten beginnen will... ;)


    Was er deiner Schilderung nach vorhat, finde ich goldrichtig, daher antworte ich dir auch vor allem: Lass ihn also am besten mal machen u. schau als JL, wie es sich entwickelt statt gleich vom höheren Posten aus den Neuen eitel abzukanzeln, wie es in Vereinen zu oft passiert. Gib ihm ne Chance u. greife erst ein, falls sich Beschwerden aus seinem Team häufen, es mies läuft etc. Deine Einstellung, als erfahrener Trainer lieber die Schwächeren zu unterstützen u. heranzuführen, finde ich ebenfalls goldrichtig, wobei eben die Tür nach oben immer einen Spalt offen bleiben sollte mit dem möglichen Ziel für jeden Motivierten/Ambitionierten, mal in der Ersten mitspielen zu dürfen, erst aushelfend u. vllt irgendwann fix gesetzt: eine dynamische statt statische Struktur fließender Gleichgewichte statt starrer Grenzen! Sicher setzt der Neue dich, deine Jungs, zusätzlich unter Druck, wenn er 3mal, du nur 2mal trainierst, aber damit musst du leben. Ein Kompromiss wäre, dass er das 3.Training für die aus der Zweiten öffnet, die aus Eigenmotivation (also nicht durch dich o. Eltern motiviert) auch 3mal trainieren, sich verbessern u. ihn eigenständig danach fragen wollen, darin das Zeug zur Ersten haben (Fußball, Leistung ist ihnen so wichtig, dass sie mehr dafür tun wollen) u. den Anschluss nicht wg formellen Regularien verlieren sollten. Von (Aus-)Bremsern aber halte ich nichts, sorry, u. die Welt will er wohl nicht verändern, nur sein Team trainieren...

    guenter : Guter Beitrag, aber Quatsch, sorry: das ist Abfeiern auf Kosten anderer - der Verlierer u. Schwächeren, die man so demütigen will! Da gibt es für mich keine Ausreden. Ich weiß, dass das durchaus üblich ist, ich hab da nie mitgemacht, da mir die Motive hinter solch Aktionen zu klar waren: den zT daneben stehenden Gegnern übrigens auch, falls man sich herabließ u. in ihre Augen sah: ein Mix aus Scham, Wut u. reaktiver Missachtung. Fußball ist aufm Platz, nicht solch Theater! Und singen können die Jungs nun gar nicht, das tut nur den Ohren eines jeden weh, der gute Musik schätzt - die sind ja auch keine Musiker! Wollen aber offenbar welche sein - nach dem bekannten Motto, einmal Star, immer Star, "Slatko" lässt grüßen!? Letztlich zeigt solch Aktion aber, worum es vom Motiv her im aktuell hochgepushten Fußball wirklich geht - und das sollte dringend mal reflektiert werden - meine Meinung. Setzt sich übrigens bei sog. Mini-WMs fort - was da an Sprücheklopfen in unserem Verein so zu erleben war in der "E", nein, besser kein O-Ton erwähnen, aber mal wieder mussten die Kleinsten für alles Mögliche herhalten, damit die Großen am Rand ihrer Spinnerei befriedigen konnten - und da jene Großen nachher auch den Presse-Bericht schrieben, war dann alles nur ganz toll u. super. Das aber ist genau das, was ich meine mit "Fremd-Bestimmung" des Sports wie der Kinder, a la Marx (auf seiner Suche nach einer wahrhafteren Sozialität, die er sicher nie im "Marxismus" etc. gesehen hätte, da er stets natürliche, dh naturwüchsige Gemeinschaft im Sinn hatte - wie ich auch: das Soziale jenseits üblicher "Sozialismen", in denen es von oben her verloren geht)... :( ;)

    guenter : Guter Beitrag, aber Quatsch, sorry: das ist Abfeiern auf Kosten anderer - der Verlierer u. Schwächeren, die man so demütigen will! Da gibt es für mich keine Ausreden. Ich weiß, dass das durchaus üblich ist, ich hab da nie mitgemacht, da mir die Motive hinter solch Aktionen zu klar waren: den zT daneben stehenden Gegnern übrigens auch, falls man sich herabließ u. in ihre Augen sah: ein Mix aus Scham, Wut u. reaktiver Missachtung. Fußball ist aufm Platz, nicht solch Theater! Und singen können die Jungs nun gar nicht, das tut nur den Ohren eines jeden weh, der gute Musik schätzt - die sind ja auch keine Musiker! Wollen aber offenbar welche sein - nach dem bekannten Motto, einmal Star, immer Star, "Slatko" lässt grüßen!? Letztlich zeigt solch Aktion aber, worum es vom Motiv her im aktuell hochgepushten Fußball wirklich geht - und das sollte dringend mal reflektiert werden - meine Meinung. Setzt sich übrigens bei sog. Mini-WMs fort - was da an Sprücheklopfen in unserem Verein so zu erleben war in der "E", nein, besser kein O-Ton erwähnen, aber mal wieder mussten die Kleinsten für alles Mögliche herhalten, damit die Großen am Rand ihrer Spinnerei befriedigen konnten - und da jene Großen nachher auch den Presse-Bericht schrieben, war dann alles nur ganz toll u. super. Das aber ist genau das, was ich meine mit "Fremd-Bestimmung" des Sports wie der Kinder, a la Marx (auf seiner Suche nach einer wahrhafteren Sozialität, die er sicher nie im "Marxismus" etc. gesehen hätte, da er stets natürliche, dh naturwüchsige Gemeinschaft im Sinn hatte - wie ich auch: das Soziale jenseits üblicher "Sozialismen", in denen es von oben her verloren geht)... :( ;)


    Karl : Wenn per Mail, sonst will ich den anderen so Rumeiern nicht mehr zumuten, da es um die Sache gehen sollte.

    da nicht Verursacher, kann er diese Probleme nicht lösen


    Er könnte sich sicher schon aus all der Umklammerung von Wirtschaft wie Politik lösen, nur wollen dies die nicht, die ihn repräsentieren, da sie . zumindest im Denken - wohl diesen Bereichen selbst entstammen. Das meine ich mit dem Fußball hinter den Kulissen, der den passiven Funktionären (inkl. Trainern) gehört, versus dem Fußball der Aktiven, allen voran der Kinder. Letzteres verschwindet immer mehr aus dem, was öffentlich etwas gilt, obwohl er für mich der einzig wahre Fußball ist! Wie schon oft gesagt: ähnlich wie ein Blatter sind bei uns im 'Dorfverein' all die, die über den Fußball der Aktiven befinden, bestimmen, Leute, die nicht aktiv sind, ja zum Großteil nie aktiv waren! Wir haben ne Menge Trainer für Fußball, die nie selbst Fußball spielten, also gar nicht wissen, wie Fußball aufm Platz geht, Kindern nichts vorführen können, die sogar ablehnen, sich Trainingsübungen bei fussball.de o. soccerdrills.de auch nur mal anzuschauen, da sie sich das lieber selbst ausdenken - als Nie-Praktizierende! Diese Verhältnisse sind bei uns immer mehr auf dem Vormarsch, drängen wahren Fußball ins Abseits - nicht nur ich als jahrzehntelanger Kicker wurde so aus dem Trainingsbetrieb entfernt, auch 3 mir gut bekannte (mir nicht so wichtig, aber lizensierte) Kollegen. Und ja, dies führt zu Teamsterben, was aber die nicht stört, die das Sagen haben, denn für sie zählt nur der Kreisliga-Aufstieg ihrer 1.Herren! Da die auch mal in der Zeitung kommen, wo dann auch der Name der Hintermänner erwähnt wird - und darauf scheint alles anzukommen! Ergebnis für mich nun ultimativ: Abmeldung unseres Älteren, mal wieder Wechsel zu denen, die mehr versprechen, aber gut 12 km entfernt, dh 3 Tage nachmittags für mich 2,5 Stunden Fahrdienst - nur weil der KiFu vor Ort so fremdbestimmt ist! Daher meine unbeugbare Aversion gegen das System, das dies ermöglicht u. letztlich per Untätigkeit fördert: da Dorfvereine o. gar einzelne Teams o. Kinder für es völlig unwichtig, keines Gedankens wert sind, man sich lieber Tag u. Nacht auf Erfindungen wie oben konzentriert Wenn du das alles nur gut findest, ok, ich nicht mehr... :( :( :(


    PS: Damit muss ich mich ausklinken - die Nerven halten es nicht aus, dauernd doch eher persönlich attackiert zu werden. Sicher, ich bin anders als die meisten, 'ihr', aber man sollte fairer sein, nicht einfach nur alles als "geistigen Dünnschiss" abqualifizieren, was eben durchaus ehrverletzen soll, neben statt auf dem Platz (der hier das sachgerechte Wortduell wäre) - erfolgreich. Das kann auch ich nur gewisse Zeit ertragen.

    Karl , leider oT, da Antwort nötig: Ok, dann hast aber du selbst dich ans Messer geliefert! Denn im Zitierten stand ja nachlesbar: Trainer ist nur der, der gute Trainings zu leisten vermag, was ein Feedback belegen können sollte vs etwaigem bloßem Gegröhle etc. Und wenn du da meinst, dass du dann kein Trainer seist - was bitte kann ich dafür? Du scheinst dir ja selbst lieber Gegröhle als gute Trainings zuzuschreiben, was ich nie könnte o. wollte, da wir uns Null persönlich kennen - oder war dies nun wieder falsch verstanden? Ich hatte nur beschrieben, was ich selbst - längst eingestanden auch TV glotzend - von Fanmeilen o. dem Berliner Heldenempfang (Frankfurt ist Geschichte, da Fußball eben real längst hochpolitisch instrumentalisiert) vor Kameras sah, mir da negativ aufstieß, nicht nur mir, s. Echo auf Gaucho-Tanz: tja, das Hochgefühl der Sieger lebt nicht wenig von Schadenfreude u.ä. - auf Kosten der Verlierer, der Schwächeren, Kleineren: hier wurde dies ganz deutlich ausgelebt.... ;)


    PS: Editieren ist doch transparent nachvollziehbar: wieso unseriös? Beschwere dich doch da bei Uwe, wenn dir dies Editieren nicht passt, dass das Forum nunmal anbieten... Oder suchst du nur irgendwas, um es MIR persönlich anzuhängen? Das wäre unseriös...