Beiträge von Talentfreier Vater

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    Mir neu, dass die WM 2018 in D stattfindet. Vermutlich gibt es solche "Wohltätigkeiten" 2024 sollte der DFB den Zuschlag erhalten. Die Minispielfelder sind tlw. in schlechtem Zustand, Netze zerschnitten, Glasscherben auf dem Kunstrasen. Verursacht durch gumrammelnde Heranwachsende mit zu viel Freizeit.

    interessanter Lebenslauf deines Sohnes, Gratulation :thumbup:


    Der Wechsel zu dem Leistungsverein ohne NLZ-Zertifizierung hat einiges an zeitlichem Aufwand gekostet. Dein Sohn müsste dann so 10 Jahre alt gewesen sein, also habt ihr euch auch ziemlich früh für aufwendige Fahrten entschieden, hat der Stadtverein dann von der Qualität der Mitspieler und Gegner nicht mehr ausgereicht oder waren noch andere Gründe für den Wechsel ausschlaggebend ? ansonsten muss man sagen, vorausgesetzt dein Sohn fühlt sich im Internat wohl, alles richtig gemacht, Klasse :)

    Hallo, vielen Dank! Mein Sohn wäre noch länger bei dem Stadtverein geblieben, er spielte dort einen Jahrgang höher. Aber die Mannschaft war so gut, dass der Jugendleiter entschied, das Team solle komplett einen Jahrgang höher spielen, was für meinen Sohn bedeutet hätte gegen fast 3 Jahre ältere Jungs zu spielen. Er war damals 7. Ihm gefällt es im Internat und das Leben wie er es jetzt hat, sehr gut. Natürlich gibt es Fehlzeiten in der Schule wegen Lehrgängen (Spanien) und LS-Reisen (Portugal), aber er bekommt es gut hin. Voraussetzung für diese Art von Heranwachsen ist die Fokussierung auf das Wesentliche...Nachmittage herumdaddeln oder mal abends fort, geht maximal Samstag nach dem Punktspiel oder in den Ferien. Ein harter Weg, der den Jungs viel abverlangt...mit ungewissem Ausgang!

    Dein Sohn wird in jedem Fall, bei einem DFB-Stützpunkt Zusatztraining erhalten und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch von NLZ-Scouts dann beobachtet werden und/oder von den SP-Trainern empfohlen werden. Mach dir keine Sorgen, dass dein Sohn "unentdeckt" bleibt...er ist ja bereits bekannt. Mein Sohn hat nie eine private Fussballschule besucht, nur mehrmals an dreitägigen Fussballcamps teilgenommen. Diese bieten eine Abwechslung hinsichtlich des Mannschaftstrainings, auch wird das Kind von anderen Trainern beurteilt, es ist immer gut ein Feedback von "neutraler" Seite zu bekommen. Natürlich wären die Leiter und Trainer schlechte Kaufleute würden sie dir nicht empfehlen zwecks Verbesserung der Fähigkeiten regelmäßig die Fussballschule zu besuchen. Ich erachte es aber für wichtiger, dass ein talentiertes Kind in einem angemessenen Umfeld trainiert, das Niveau also einigermassen homogen ist. Mein Sohn fing im Dorfverein mit knapp 4 Jahren an. Dann Wechsel zum 10 km entfernten Stadtverein, dort ein Jahrgang höher gespielt (als RAE-Benachteiligter hinsichtlich Geburtsmonat). nach weiteren 2 Jahren zu einem Leistungsverein ohne NLZ-Zertifizierung (40 km Entfernung, Fahrdienst durch Eltern)) )...Zus ab U11 einmal Training im DFB-SP. Während der U12 kamen dann diverse NLZ-Vereine auf uns zu..Entscheidung zugunsten des nächst gelegenen, 40 Km. Der zeitliche Aufwand (Fahrten zum Training war die ersten Jahre sehr hoch. Jetzt wohnt er im Internat und besucht die "Partnerschule" des NLZ. Spätestens ab U15 muss ein NLZ-Spieler nahezu alles dem Fussball unterordnen.....dazu noch die Fehlzeiten in der Schule (Lehrgänge etc.)...vergiss das mit dem Zusatztraining, achte darauf, dass er im regulären Training und Spiel gefordert wird....Der Ernst des Lebens kommt früh genug. Alternativ kommt das DFI in Bad Aibling in Betracht...Internat mit fussballerischer Ausbildung und der Möglichkeit bei dem Talent entsprechenden Vereinen zu trainieren und zu spielen....Kostet aber was)))....es werden auch Stipendien vergeben für Hochtalentierte, habe ich gelesen...Evtl. kann User Zodiak dir weiterhelfen.

    Der Artikel beschreibt manche negativen Auswüchse wohl richtig, strotzt aber auch vor Halbwahrheiten oder gänzlich falschen Aussagen. Statistisch schafft es nicht 1/1000 in den Profifussball, sondern über alle Altersklassen eines NLZ hinweg ca. 2-3/100 als 2-3 %. Beim traditionellen U16 Freewaycup in Lübbecke schafften von ca. 3000 Spielern bsiher 3 % den Sprung zu einem Verein der 1. Bundesliga und wurden Profi. Bei Spielern der U-Nationalmannschaften liegt die Quote ab der U16 be ca. 20-30 %. Auch die gezahlten Summen von bis zu 9.000€ im Monat greifen maximal bei einer Handvoll europaweit gehandelter Spieler. Was die Betreuung anbelangt kann ich berichten, dass beim Verein meines Sohnes die Internatsschüler zur Schule gefahren und auch wieder abgeholt werden. Zus. kommen nachmittags Lehrkräfte ins NLZ für weiteren individuellen Unterricht oder Betreuung der Hausaufgaben. Förderverträge können maximal für die Dauer von 3 Jahren abgeschlossen werden und das ende fällt dann im Idealfall mit dem Ende der Schulzeit zusammen, falls der Schüler das Abitur machen will. Die Anforderungen an das Zeitmanagement der Spieler ist sehr hoch, aber machbar, mit Freizeit. Vereinshopping ist meist den Eltern anzukreiden, die oftmals nicht wahrhaben wollen, dass es mit einer Karriere nichts wird und dann weiterhin Vereine bis zur Regionalliga suchen, die ihren Sohn aufnehmen.

    Was für Auswüchse die Jagd nach Talenten annehmen kann, ist momentan am "Wunderkind" Moukoko (U17 BVB) zu bestaunen, er kam vom FC St. Pauli! Gemäss Geburtsurkunde Kamerun, und 2014 ausgesttellter dt. Urkunde ist er jetzt 13 Jahre alt, kann aber locker in der U17 des BVB mithalten, hat einen voll ausgebildeten Körperbau und bereis erste Speckfalten am Hals, zus. noch eine volljährige Freundin. Eine Person, die den Spieler nicht kennt, hielt ihn für 28...Aber das wird ein Eigentor, spätestens bei der nächsten U17 WM ist die Altersfeststellung Pflicht...der DFB hat wohl schon ob der Zweifel reagiert und ihn für die letzten Lehrgänge und Länderspiele nicht mehr berufen.

    Hallo allerseits,

    am Wochenende fand der Freewaycup in Lübbecke statt, ein erstklassig besetztes U16 Turnier. Unter 15 NLZ-Teams auch eine "Mühlenkreisauswahl"....die sehr gute Leistungen zeigte, u.a. den, allerdings sehr uninspirierten, Club aus Nürnberg mit 3:0 bezwang....Alle Videos können unter Freewaycup 2018 angesehen werden. Zu den Themen aus 2 anderen Threads kann ich aus Erfahrung sagen, dass es überhaupt nichts von Vorteil hat schon sehr früh in ein NLZ zu wechseln. Vorgeschrieben sind NLZ s erst ab der U12, U8-11 optional. Wenn ein Spieler in ein NLZ wechselt und im Internat wohnt, dann haben sie wohl einen Fördervertrag, der im Normalfall eine Laufzeit von 3 Jahren hat und mit dem Ende der Schulzeit (falls Abitur) zusammenfallen sollte. Als Eltern würde ich nie einem Vertrag mit nur einjähriger Laufzeit zustimmen. Da kommen imo weder der Verein noch die Eltern ihrer Verantwortung nach. Zur Belastung ist zu sagen, dass diese hoch ist. Achtmal Training in der Woche (NLZ-Bewoher und Schüler der Kooperationsschule). d.h. Schule bis 10:30 dann Training auf dem NLZ-Gelände, Mittagessen. nachmittags kommen LehrerInnen ins NLZ für Hausaufgabenbetreuung oder weiteren Unterricht. Danach Mannschaftstraining anschl. Abendessen und falls notwendig, weiteres Lernen. Der Aufwand ist sehr hoch, aber gerade dadurch lernen die Jungs effizient ihren Tag zu nutzen. Für diejenigen, die noch U-Nationalspieler sind, finden Lehrgänge und LS. Im Januar in La Manga (Spanien), jetzt im Februar 9 Tage in Portugal mit drei Spielen. jetzt, als NLZ-Spieler ist Wille und Charakter das Wichtigste, bis zum NLZ ist Talent das Wichtigste. Aussage des Kommentators beim Freewaycup: Von ca. 2998 Spielern in 18 Jahren, schafften es 3 % Profi bei einem Erstligisten zu werden. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber gegeben! Und wenn die Rahmenbedingungen passen dann spricht nichts dagegen.

    In den Lizensierungsauflagen für die Fußball-Bundesliga sind im Paragraph
    § 3 Lizenzierungsordnung folgende Punkte verpflichtend enthalten:
    Führung eines Leistungszentrums als Fördereinrichtung des Juniorenfußball
    Je eine Mannschaft U12-U18/U19; optional U8-U11 (min. 7 – max. 9)
    Begrenzung der maximalen Spielerzahl auf 20-22 je Team
    U8-U13 müssen nicht am Spielbetrieb der Landesverbände teilnehmen. Teilnahme an
    Auswahlmaßnahmen DFB und Landesverband sind verpflichtend.
    Mindestens 12 Spieler pro Mannschaft, die für deutsche Auswahlmannschaften
    spielberechtigt sind.
    Trainingsgelände mit 3 Rasenplätzen (zwei mit Flutlicht), Technikparcours und
    Hallennutzung
    Drei hauptamtliche Trainer und ein Torwarttrainer (Teilzeit). Trainer mit A- und BLizenzen
    bzw. Fußballlehrer
    Arzt in Teilzeit und zwei Physiotherapeuten in Vollzeit
    Einmal jährlich medizinische Untersuchung im Aufbau- und Leistungsbereich
    Jugendförderprogramm mit Philosophie, Organisation, Finanzierung,
    Ausbildungsprogramm
    Sinnvolle pädagogische Betreuung und Kooperation Schule/Verein

    Hallo,

    ein Jahr Ortsverein, dann zwei Jahre Stadtverein (Oberliga BW), da als 2002 bei den 2001. Bis dieser Verein meinte der Jahrgang wäre so gut, dass er geschlossen in einer älteren Jahrgangsstaffel spielen kann. das wäre für meinen Sohn dann fast 3 Jahre Unterschied gewesen. Das ist zuviel. Deshalb wegen Bekanntschaft zu einem Trainer Wechsel zu einem amb. Verein (Regionalliga), damals ohne NLZ). Dort 4 Jahre, bis dann diverse NLZ -Vereine (KSC, TSG1899 VfB) auf uns zukamen und auch der SP-Trainer sagte, dass mein Sohn den nächsten Schritt wagen könne. Der damalige U12 Trainer A. Hinkel machte uns dann den Wechsel zum VfB schmackhaft Ist jetzt schon 4 Jahre dort, lebt mittlerweile im Internat, obwohl Entfernung nach hause nur 40 Km.


    DTV

    Interessante Diskussion,

    nicht verwunderlich ist die Tatsache, dass wieder mal hauptsächlich die neg. Aspekte beschrieben werden.

    Es ist richtig, dass das Kind und meist dann in Folge auch die Eltern vieles (ausser der Schule) dem "Hobby" unterordnen müssen, zumindest on NLZ-und ambitionierten Vereinen.

    Positiv sehe ich: Fokussierung, Leistungsbereitschaft, Oragnisation, hohe physische und psychische Belastbarkeit, Sozialkompetenz, kein Drohenkonsum (Alkohol, Rauchen)

    Negativ: Freizeitgestaltung oft nur mit Gleichgesinnten

    Natürlich muss ab einem gewissen Alter alles (ausser der Schule) dem eigentlich schon nicht mehr Hobby untergeordnet werden.

    Mein Sohn (15 letztes Quartal) hat bis dato folgenden Werdegang: Dorfverein (3,8 J), Stadtverein (5), ambit. Verein (7) NLZ 11), zusätzlich Verbandsauswahl und akt. U16 NM (3 Einsätze)...Wenn man ihn fragen würde was negativ wäre..käme vermutlich: manchmal etwas stressig...aber er vermisst in keinster Weise das "normale" Leben eines Teenagers.


    DTV

    Interview NLZ Leiter KSC


    Kann ich so bestätigen. Allerdings ist es so, dass die Spieler, die nicht an Partnerschulen unterrichtet werden die TE am Vormittag verpassen. Inwieweit das Einfluss auf die sportl. Entwicklung hat kann ich nicht beurteilen. Generell haben die NLZ-Verantwortlichen in jedem Jahrgang 4-7 Spieler besonders im Auge, denen dann auch Internatsplätze angeboten werden und die somit den Verein auch eine Stange Geld kosten. Von diesen verspricht sich der Verein am ehesten den "Durchbruch" zum Profifussball.

    Hallo Coladose))),

    wenn der Sohn sich für eine Übung interessiert, dann zeige sie ihm, sofern möglich))), egal ob E-G-F-oder H Jugend gerecht. Aber alles ohne Druck. Die Idee mit dem Trampolin ist auch sehr gut, wegen Beweglichkeit, Koordination etc. ich habe meinem Sohn immer einen klein Ball reingeworfen während er hüpfte...er hat ihn dann immer volley gegen das Netz geschossen, oder auch mal Seitfallzieher etc...ALLES FREIWILLIG!)) Als er ganz klein war, ca. 2 haben wir immer Innenseitenpass geübt, damals hatte er so einen schwarzen Wilde Kerle Ball (kennt den noch jemand). Lass ihn das machen wozu er Lust hat. Wenn er spielen will ist das mit das Beste....im Endeffekt liegt es an deinem Sohn was er aus seinem Talent macht, sofern erkannt und gefördert. Schnelligkeit ist zu 80-85% Veranlagung.....Wenn du meinst er hat einen Laufstil, der ihn verlangsamt, dann such dir ein Camp, welches Laufschule anbietet, oder evtl. macht das ja auch der Verein.


    Gruß

    DTV

    Mario Gomez wechselte 2009 mit knapp 24 Jahren für 30 Mio € zu Bayern München. Er kam vom SSV Ulm in die U17 des VfB. Allein mit diesem Wechsel ist war der Etat des NLZ des VfB für ca. sechs Jahre gedeckt, wenn man es nur aus diesem Blickwinkel betrachtet. Also Nachwuchsarbeit lohnt sich immer, zumal die Fans sich eher mit einem local player identifizieren, der evtl. noch Zeit braucht, als mit einem "fertigen" mittelmäßigen Einkauf.

    Sami Khedira kam 1995 als Achtjähriger Knirps zum VfB und ging 2010 mit knapp 23 für 14 Mio € zu Real Madrid. Zwei Eigengewächse bescherten dem VfB in knapp 2 Jahren 44 Mio. €. Weiterhin noch Kimmich Rüdiger Leno Didavi etc..Nachwuchsarbeit gut gemacht lohnt sich auf jeden Fall.


    DTV

    Ja, das ist richtig...aber ich finde ein Zweitligaverein oder aus der dritten Liga ist besser geeignet als die Zweitvertretung aus der RL. Manche Spieler "versauern" dort und es interessiert sich irgendwann kein Verein aus Liga 1-3 dafür. Es gibt doch nichts Schlimmeres als 4-5 Jahre voll dem liebsten Hobby zu opfern, um dann festzustellen, dass es "nur für Liga 4 reicht. Lieber gleich "reinen Wein" einschenken, statt zu vertrösten.

    Ich glaube sie wird nicht diskutiert. Sie ist schon beschlossen. Ich finde es auf jeden Fall besser, wenn hoffnungsvolle Talente, bei denen es noch nicht für die Profimannschaft in der Bundesliga reicht, an Zweit-oder Drittligisten ausgeliehen werden, statt in der 4. Liga in der Parkposition zu sein. Der Weg zur Bundesligamannschaft wird transparenter und der junge Spieler weiss besser woran er ist. Wem nützt es, wenn ein ehem. U19-Spieler 2-3 Jahre in der U 23 spielt und ständig "vetröstet" wird. Lieber gleich konkrete Wege aufzeigen.

    Profi bei uns....ja-nein

    Ausleihe Zweit/Drittligist ja-nein

    anderweitige Empfehlung.#


    Gruss

    DTV

    Nabend allerseits,
    soll ich meinem Sohn jetzt sagen da er gerade sein erstes U15 LS bestritten hat (3:2 in NL). Junge ist ja ganz toll, aber du wirst kein Profi. Oder soll er sich lieber Philipp Lahm als Vorbild nehmen, der in der U12 zu Bayern kam und ab der U17 alle U-Mannschaften des DFB durchlaufen. Natürlich schaffen es nur die Wenigsten in den Profibereich, ca. 10% 1.-3. Liga. Allerdings von einer U15 schaffen es 20 %, also ca. 5 von 22 (gerundet).
    Schaut man einem talentierten Spieler zu fällt auf, dass er nie in Hektik gerät, quasi immer Zeit zu haben scheint, auch in Drucksituationen (lt. Horst Wein). Daher habe ich folgende Eigenschaften "festgezurrt")).


    Sehr gutes Spielverständnis
    Extreme Handlungsschnelligkeit
    sehr gute Ballbehandlung inkl. Passgenauigkeit und Timing
    Deutlich überdurchschnittliche Kurzsprintfähigkeiten...


    Da man höchstens in Ansätzen dies bei E F und G Junioren feststellen kann, ist eine Talentprognose abwegig.
    Ist ein Spieler RAE-geschädigt und trotzdem im oberen Leistungsbereich angesiedelt erhöht das zusätzlich die Chancen.


    DTV

    Ich denke, sobald Geld fliesst erwartet der Geldgeber eine gewisse Leistung...also können auch Breitensportvereine leistungsorientiert sein. Die Qualität der Leistung ist dann wieder etwas anderes...
    Im Jugendbereich geht es mit Leistungsorientierung bei den NLZ Vereinen so richtig ab der U14/15 los. vorher werden Mannschaften meines Erachtens aus Reputationsgründen gebildet. Oft ist in der U14 kein Spieler mehr dabei, der in der U9 eines NLZ angefangen hat.
    Leistungsorientierten Jugendfussball, der auch qualitativ gut ist, gibt es hier in der U14 ab Landesstaffel zu sehen. Ich denke bei ambitionierten Vereinen kann man ab der U14 von leistungs-bzw. ergebnisorientiert sprechen, soll nicht heissen dass ich das befürworte.


    DTV

    Wie JJh war ich früher auch, ähnlich verpeilt. habe einmal sogar glaube U 9 oder 10 die einsatzminuten aufgeschrieben))))). Jetzt, mein Sohn spielt U15 NLZ, kann ich sagen, bis zur u13, isnd die Jugendmannschaften eines NLZ reine Imagepflege. Erst ab der U14 zählt es. Die Hauptsache sind Eigenmotiovation...in diesem Bereich. wenn den Sohn so talentiert ist, wie du sagtst, dann wird sein Weg in ein NLZ führen, da kann kein "Saufabend" etwas daran ändern. Danach muss er auf eigenen Füssen stehen. Also fange an dich zurück zuziehen...im Aufbau-und später im Leistungsbereich interessirt deine meinung niemanden und es wird auch keine Rücksicht darauf genommen, ob du der ansicht bist, dein sohn sei ein zweiter Zidane.
    Wenn er Talent und Motivation hat, Durchhaltewillen und die Ochsentour eines NLZ-Spielers für ihn normal ist, dann kann der weg weit gehen.
    Hier zur Stütze der Werdegang meines Sohnes.
    Dorfklub 1 Jahr
    Stadtverein 2 Jahre
    Drittligaverein ohne NLZ 5 Jahre
    NLZ seit 3 jahren.
    Verbandsauswahl, U15 NM.
    Auch die zu spielende Position kann und wird vermutlich später eine ganz andere sein, bedingt auch durch den Übergang Klein-zu grossfeld.


    MFG
    DTV

    Nabend allerseits,
    ich kann generell nichts sagen zu diesem Thema. Nur meine Erfahrungen mit meinem Sohn. Die Frage des drop outs hat sich nie gestellt, da die Rahmenbedingungen eigentlich immer gestimmt haben, oder zumindest so gut, dass der spass am fussball in jungen Jahren nicht verloren ging.
    Dazu kommt die stetige persönliche Weiterentwickluing. Wenn man es mit einem 400 M Lauf vergleicht sind die ersten 250 M die gefährliochsten, da dort die meisten wohl irgendwann aufhören, sei es wegen fehlendem können, oder fehlenden sprotlichen anreizen. Ab der U15/16 in einemj NLZ werden die von Vereinsseite aussichtsreichsten kandidaten mit Verträgen ausgestattet und es wird wieder pertsönlich somit der Rücken freigehalten, bzgl. externer konkurrenz oder jährlichem Aussieben. So kann sich der spieler auf den Sport fokussieren. konsole etc. was soll das bei zweimaligem Training in der woche für eine Rolle spielen?
    Mein Sohn hat eine sehr hohe Belastung, Schule, Verein, Landesauswahl, DFB-Lehrgänge...aber am freien sonntag geht er mit Kumpels auf den Bolzplatz kicken, oder eben FIFA 17,oder lernen))). Er vermisst nichts, er kennt es nicht anders und in 150 M Entfernung winkt die Zielflagge für 3 % aller NLZ Spieler...ist wenig aber erreichbar.


    MFG
    DTV