Wechsel ins NLZ-Internat

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  • Der Artikel beschreibt manche negativen Auswüchse wohl richtig, strotzt aber auch vor Halbwahrheiten oder gänzlich falschen Aussagen. Statistisch schafft es nicht 1/1000 in den Profifussball, sondern über alle Altersklassen eines NLZ hinweg ca. 2-3/100 als 2-3 %. Beim traditionellen U16 Freewaycup in Lübbecke schafften von ca. 3000 Spielern bsiher 3 % den Sprung zu einem Verein der 1. Bundesliga und wurden Profi. Bei Spielern der U-Nationalmannschaften liegt die Quote ab der U16 be ca. 20-30 %. Auch die gezahlten Summen von bis zu 9.000€ im Monat greifen maximal bei einer Handvoll europaweit gehandelter Spieler. Was die Betreuung anbelangt kann ich berichten, dass beim Verein meines Sohnes die Internatsschüler zur Schule gefahren und auch wieder abgeholt werden. Zus. kommen nachmittags Lehrkräfte ins NLZ für weiteren individuellen Unterricht oder Betreuung der Hausaufgaben. Förderverträge können maximal für die Dauer von 3 Jahren abgeschlossen werden und das ende fällt dann im Idealfall mit dem Ende der Schulzeit zusammen, falls der Schüler das Abitur machen will. Die Anforderungen an das Zeitmanagement der Spieler ist sehr hoch, aber machbar, mit Freizeit. Vereinshopping ist meist den Eltern anzukreiden, die oftmals nicht wahrhaben wollen, dass es mit einer Karriere nichts wird und dann weiterhin Vereine bis zur Regionalliga suchen, die ihren Sohn aufnehmen.

    Was für Auswüchse die Jagd nach Talenten annehmen kann, ist momentan am "Wunderkind" Moukoko (U17 BVB) zu bestaunen, er kam vom FC St. Pauli! Gemäss Geburtsurkunde Kamerun, und 2014 ausgesttellter dt. Urkunde ist er jetzt 13 Jahre alt, kann aber locker in der U17 des BVB mithalten, hat einen voll ausgebildeten Körperbau und bereis erste Speckfalten am Hals, zus. noch eine volljährige Freundin. Eine Person, die den Spieler nicht kennt, hielt ihn für 28...Aber das wird ein Eigentor, spätestens bei der nächsten U17 WM ist die Altersfeststellung Pflicht...der DFB hat wohl schon ob der Zweifel reagiert und ihn für die letzten Lehrgänge und Länderspiele nicht mehr berufen.

  • Hier ein kleines Zwischenfazit: Unser Sohn ist jetzt seit Sommer im Internat. Er hat sich da recht schnell eingelebt und fühlt sich wohl. Was ihm gut gefällt, ist das Zusammenleben mit den Betreuern und den anderen Jungs im Internat, wobei jeder auch sein Zimmer hat, wo er sich alleine zurückziehen kann (wovon unser Sohn regen Gebrauch macht). Der Umzug fiel in die Ferien. Für den Start war es gut, dass erstmal "nur" Training auf dem Zeitplan stand, Schule kam dann erst einige Wochen später dazu. Jetzt ist er ganz schön am Stöhnen wegen der hohen zeitlichen Belastung. Er hat aktuell einmal Frühtraining, da werden die Jugs für die 3+4 Stunde aus der Schule geholt. Dazu 4-mal abends Training, Mittwoch ist trainingsfrei. Wenn Sonntag Spiel ist, wird Samstag nochmal trainiert. Im Internat müssen die Jungs selbst ihre Klamotten waschen. Mahlzeiten werden gestellt, nur am Wochenende müssen die Jungs sich selbst versorgen, sofern sie nicht nach Hause fahren. Für Notfälle hat er immer Müsli und H-Milch im Zimmer :-) Insgesamt ein straffes Programm. Aber unser Sohn stöhnt zwar, aber fühlt sich wohl.


    Bisher holen wir unseren Sohn im Schnitt jedes zweite Wochenende heim, das passt ganz gut. Öfter will er auch gar nicht, weil er dann auch genießt, dass er im Internat komplett seine Ruhe hat (und zocken kann). Durch die Distanz kriegen wir als Familie nicht mehr alles mit, das ist schon eine Umstellung. Viel läuft natürlich über Telefon/Chat. Jetzt in den Herbstferien waren wir mit unseren anderen beiden Kindern im Urlaub, ohne unseren großen Sohn, das war schon komisch. Aber wir haben ihn dann gemeinsam besucht :-)


    Sportlich ist es nicht ganz reibungslos. Er spielt als Jungjahrgang in der U17 Bundesliga. Zuletzt wurde er einige Spiele aber nur noch für 10 Minuten oder gar nicht eingewechselt. Das gab ihm schon zu knabbern, zumal der Trainer das zunächst nicht groß begründet hat. Bisher ging es sportlich für ihn eigentlich nur berauf und plötzlich wurden andere Spieler ihm vorgezogen. Mittlerweile gab es aber ein Gespräch mit den Trainern (ohne uns Eltern) mit dem Ergebnis, dass unser Sohn zunächst in der U16 Spielpraxis bekommt, aber weiter in der U17 trainiert und an seinen Schwächen arbeitet. Das hat er gut angenommen. Mal sehen, wie das jetzt läuft.


    Grüße

    Oliver

  • Ich bin damals mit 13 ins Internat. Habe 8 Wochen gebraucht mich voll ein zu gewöhnen (Heimweh). Danach war es für mich eine Hammer Zeit. Es ging auch nur alle 2 Wochenenden nach hause, und ja es ist normal das dann die Eltern nicht mehr viel mitbekommen. Habe höchstens ein mal in den 2 Wochen Telefoniert, aber es gab ja auch noch keine Handys. Aber das ist auch bei Teenies so die Zuhause wohnen.

    Zu dem Thema das alle NLZ annähernd gleich sind, da habe ich anderes gehört. Wohl gemerkt 2. Hand. Aber es soll NLZ geben die zu arg auf die Spielerische Leistung schauen und die Schule ins 2. Glied stellen. Dementsprechend bei schlechten Leistungen den Spieler gleich fallen lassen. Wiederum soll es andere geben, die bei schulischen Schwächephasen auch mal mehr Fokus auf die Schule legen und mal eine Spielerische Pause verordnen.

    p.s Müsli und Milch macht jeder 15/16 jährige durch ^^, auch aus reiner Faulheit..

  • https://www.sportschau.de/fuss…junge-fussballer-100.html


    ...... berichtet Inga Ivert, deren Sohn bis 2014 im NLZ von Hannover 96 spielte.

    Sie berichtet, dass ihr Sohn häufig Druck ausgesetzt gewesen sei. "Sie wurden unglaublich erwachsen behandelt. Sie wurden angebrüllt, zusammengeschissen, sie haben Strafen bekommen, wenn gewisse Dinge nicht funktionierten.“

    Mein Gott, was für eine Heuchlerei.

    Es sind fast immer die Eltern, die Zigmal ihre Kinder zur Sichtung in zig verschiedene Vereine fahren, dann sich mehrere Jahre ansehen, wie ihre Kinder angeschrien und unter Druck gesetzt werden, damit sie sich NACH der Aussortierung so äußern. Es bleibt für mich nur eine Frage, warum jetzt? Solange es "gut" läuft, ist auch Brüllen und Druck in Ordnung und plötzlich wenn es nicht läuft, war alles Scheiße. Da kann ich nur kotzen.

    Mein Sohn hat genau ein Jahr im NLZ gebraucht, um zu merken, es reicht nicht. Als Vater würde ich aber KEIN einziges Wort dieser Frau bestätigen. So viel Kompetenz (Trainer) und so eine Fürsorge (Arzttermine, Psychologe, Orthopäde, Kardiologe), wie im NLZ, hatte er NIE erfahren. Selbst bei dem letzten Gespräch wurde kein Wort von "Aussortieren" verloren, sondern eher von Perspektiven. Was ich mir aber vor dem Wechsel in dieses NLZ von so welchen Eltern haben anhören müssen, war genauso ein Mist. Väterwirtschaft, Trainer schlaffen mit den Müttern usw. Die Realität hat aber gezeigt, das einzige Schlimme waren die Eltern. Nicht alle, aber überwiegend.

  • Für mich wirft dieses Thema Fragen auf.


    Zum Beispiel die Frage nach dem Kriterium dafür "reicht es" oder "es reicht nicht". Was ist die Basis, auf der eine solche Entscheidung gefällt wird?


    Oder die Frage nach der Qualität der Ausbildung. Ich zumindest finde es merkwürdig, wenn Spieler, nachdem jahrelang viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung investiert wurde, holterdiepolter "aussortiert" werden. Ich habe selber eine teure und zeitaufwendige Ausbildung genossen, das hat mir immer eine große Sicherheit gegeben, weil mein Arbeitgeber kein Vermögen in meine Ausbildung investiert, um mich hinterher auf die Straße zu setzen.


    Es macht auf mich den Eindruck, als wären es vorwiegend physische Merkmale, die als Voraussetzung für den professionellen Fußball gesehen werden. Bei einer Spielweise, wie sie Borussia Dortmund derzeit pflegt, macht das Sinn. Ich persönlich bin allerdings nicht so ein Fan dieser Art von Fußball, die derzeit wohl leider das Maß aller Dinge ist.

    "There is only one ball, so you need to have it." (J. Cruyff)

  • Mein Gott, was für eine Heuchlerei.

    Es sind fast immer die Eltern, die Zigmal ihre Kinder zur Sichtung in zig verschiedene Vereine fahren, dann sich mehrere Jahre ansehen, wie ihre Kinder angeschrien und unter Druck gesetzt werden, damit sie sich NACH der Aussortierung so äußern. Es bleibt für mich nur eine Frage, warum jetzt? Solange es "gut" läuft, ist auch Brüllen und Druck in Ordnung und plötzlich wenn es nicht läuft, war alles Scheiße. Da kann ich nur kotzen.

    Mein Sohn hat genau ein Jahr im NLZ gebraucht, um zu merken, es reicht nicht. Als Vater würde ich aber KEIN einziges Wort dieser Frau bestätigen. So viel Kompetenz (Trainer) und so eine Fürsorge (Arzttermine, Psychologe, Orthopäde, Kardiologe), wie im NLZ, hatte er NIE erfahren. Selbst bei dem letzten Gespräch wurde kein Wort von "Aussortieren" verloren, sondern eher von Perspektiven. Was ich mir aber vor dem Wechsel in dieses NLZ von so welchen Eltern haben anhören müssen, war genauso ein Mist. Väterwirtschaft, Trainer schlaffen mit den Müttern usw. Die Realität hat aber gezeigt, das einzige Schlimme waren die Eltern. Nicht alle, aber überwiegend.

    es gibt bestimmt diese NEgativbeispiele. Ich habe die letzten 2 Jahren jeweils in einem NLZ hospitiert, das bekannt für gute Ausbildung ist und auch aktuelle NAtionalspieler hervorgebracht hat.

    Die Mannschaft U11 z.b. ist in den letzten Jahren gleichgeblieben. Auch weil man Entwicklungssprünge aussitzen will. Von anschreien, niedermachen, etc. ist da überhaupt nichts zu erleben. Von daher kann ich eher das von -Poldi- bestätigen. Es gibt aber selbst da Eltern, die versuchen den Trainern reinzureden, wo der Sohn zu spielen hat. Zum Thema Spielzeiten. Die werden in eine Datenbank eingepflegt, damit garantiert ist das JEDER gleiche Spielzeit erhält. (Grundlagen und Aufbaubereich).

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Für mich wirft dieses Thema Fragen auf.


    Zum Beispiel die Frage nach dem Kriterium dafür "reicht es" oder "es reicht nicht". Was ist die Basis, auf der eine solche Entscheidung gefällt wird?


    Oder die Frage nach der Qualität der Ausbildung. Ich zumindest finde es merkwürdig, wenn Spieler, nachdem jahrelang viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung investiert wurde, holterdiepolter "aussortiert" werden. Ich habe selber eine teure und zeitaufwendige Ausbildung genossen, das hat mir immer eine große Sicherheit gegeben, weil mein Arbeitgeber kein Vermögen in meine Ausbildung investiert, um mich hinterher auf die Straße zu setzen.


    Vorweg. Mein Post bezog sich nicht auf den ganzen Artikel, sondern nur auf die zitierte Aussage der Mutter.

    - Gesunder Menschenverstand, Fußballwissen und nicht zuletzt, die Meinung des Trainers.

    - Nochmal, es wurde NICHT "holterdiepolter "aussortiert"" sondern in mehreren Gesprächen gut überlegt, ob Faktor Aufwand - Nutzen sich rechtfertigen lässt und welche Perspektive weitere Zusammenarbeit hat. Und wenn unter dem Strich mehr Nein ist als Ja, dann wird eine Entscheidung getroffen. Aussortieren (so habe ich es empfunden) müssen die Trainer dann, wenn sich Eltern/Spieler gegen alle Empfehlungen trotzdem entscheidet zu bleiben.

  • Ich finde es aber in der Tat wichtig, diesen Diskurs zu führen. Wir stecken Kinder im Alter von 12 Jahren in eine Berufsausbildung und weil der Job (bei dem es kaum Stellen gibt) so derart angesehen ist, wird das hingenommen. Keiner würde sagen: Gehirnchirgurg kannst du nur werden, wenn du schon mit 15 anfängst, die Blinddarme zu operieren. Die Spieler in den Topligen werden immer jünger... ist das echt nötig? Oder könnte man sich hier auch mehr Zeit nehmen?


    So sind zum Beispiel Lehrgänge der Landesverbände in den Ferien. Klar, kann man verstehen, wann sonst, wenn man die Spieler über eine weite Strecke zusammentrommeln muss? Aber muss der Wunsch der Familie nach Erholung und gemeinsamer Zeit nicht viel viel höher bewertet werden? Immer vor dem Hintergrund, dass wir von Kindern reden und es eh nur ne Hand voll schaffen? Brauchen wir wirklich schon ne U15-Nationalmannschaft? Und wenn ja, als was? Als Leistungsschau? Wessen Bedürfnisse werden da eigentlich befriedigt.


    Auf der anderen Seite stört mich, dass immer nur die Königsklasse als lohnendes Ziel angesehen wird. Ich denke mir ja immer: spielste später Oberliga, kannste gemütlich dein Studium/Berufsausbildung finanzieren ohne kellnern zu müssen. ;)

  • Ich war kürzlich bei einem U11 Spiel zweier NLZs und kann von einem Team nur sagen: vorbildlich! Der Trainer war super im Umgang mit den Kids. Er kommentierte keinen einzigen Fehler und da waren haarsträubende Sachen dabei! Statt dessen forderte er die Spieler auf, mutig zu sein.

    Der andere war normal. So wie man es jeden Samstag sieht: "Was war das denn? Pass auf, die 7" usw. Naja...

    Einsatzzeiten bekamen die Kinder auch reichlich, kein Wunder, die spielen ja drei Halbzeiten.

  • Vielleicht sollte man erst einmal sehen, dass die Qualität der NLZs höchst unterschiedlich ist (trotz einheitlicher Grundlagen, die erfüllt werden müssen), und das auch bei den NLZs jeweils oft mit dem jeweiligen Trainer steht oder fällt. Allerdings sind die Unterschiede aufgrund der zu erfüllenden Minimalstandards meistens eben nicht so krass wie in den kleineren Vereinen.


    Aktuell sollte man spätestens zwischen 12 und 14 ins NLZ. Schnellcheck meiner Behauptung: Bis auf Antonio Rüdiger und Julian Brandt wechselten alle Spieler des aktuellen DFB-Kaders, die 1992 oder später geboren sind (also bei Einführung der NLZ 12 waren) spätestens mit 14 in ein NLZ. Über 80 % übrigens genau in diesem Zeitraum zwischen 12 und 14, nur sehr wenige schon in der F- und E-Jugend. Konnte man früher noch über ambitionierte kleinere Vereine mithalten und dann mit 16/17 wechseln, ist das heute aufgrund der deutlich besseren Förderungs- und Vergleichsmöglichkeiten in NLZs so gut wie ausgeschlossen - Ausnahmen bestätigen diese Regel. Das Rad lässt sich wohl kaum zurückdrehen.


    Ich bin da sehr gespalten. Ich finde Kinder zwischen 12 und 14 in der Regel zu jung, um sich dem Druck der NLZs auszusetzen - und der Druck ist einfach strukturell immer da, da können die Trainer so gut und nett arbeiten wie sie wollen. Ich kenne eine Menge Negativbeispiele. Aber ich kenne auch eine Menge Jungs, die sich da sehr wohl gefühlt haben und sogar einige, die das "Aussortiert-Werden" ganz gut verkraftet haben. Übrigens machen wir in einem Verein, der 1 oder 2 Stufen unter den NLZs steht, auch nichts anderes. Wir sortieren auch aus. Wir verweisen die Jungs zwar nicht aus dem Verein, aber aus der Mannschaft, in der sie gerne spielen würden oder bisher gespielt haben in eine schwächere. Das ist auch ganz schwer zu verkraften, stelle ich immer wieder fest. Allerdings hat es bei uns nicht so krasse Auswirkungen auf das Leben der Spieler.


    Viele Eltern schimpfen erst dann auf die Negativ-Auswirkungen, wenn man im NLZ nicht mehr erwünscht ist. Vorher ist alles super. Wie gesagt, manche Jungs sind noch heute froh über die Jahre, die sie im NLZ spielen durften und über das, was sie dort mitgenommen haben. Andere brauchen Jahre um sich davon zu erholen oder tun das nie (Drop Out). Das ist aber auch eine Charakterfrage und hat ebenso damit zu tun, was einem die Eltern mitgegeben haben. Ich hatte mal einen Spieler, dessen Vater kaum Geld verdient hat, aber immer überall erzählt hat, dass sein moderat gut kickender Sohn ihm seine Rente verdienen wird. Was für ein Druck auf das arme Kind...


    Insofern ist das irgendwo auch immer eine individuelle Entscheidung, ob man sein Kind ins NLZ schicken möchte. Wenn niemand den Schritt wagen würde, würde es auch niemand bis hin zum Profi schaffen. Trotzdem denke ich, dass es für die meisten Kinder besser ist, in einem Nicht-NLZ-Verein zu spielen, der ihren sportlichen Fähigkeiten entspricht, dort eine vernünftige Balance aus Schule-Freizeit-Sport zu haben und später mit dem Kicken, wie Goodie gerade sagte, ggf. etwas dazuverdienen zu können.

  • Ich finde es aber in der Tat wichtig, diesen Diskurs zu führen. Wir stecken Kinder im Alter von 12 Jahren in eine Berufsausbildung und weil der Job (bei dem es kaum Stellen gibt) so derart angesehen ist, wird das hingenommen.

    Sorry, aber das stimmt so nicht, zumindest nicht allgemein. Unser Sohn spielt im NLZ, jetzt ist er sogar im Internat, aber er (und unsere Familie) betracht das nicht als Einstieg in eine Berufsausbildung. Ja klar, vielleicht kann er damit mal Geld verdienen. Aber das ist weit weg. Er spielt im NLZ, um sportlich möglichst optimal gefördert zu werden. Da geht es nicht um Geld.


    Beim Fussball ist das komisch, jeder guckt nur auf die Kohle. Ich selbst war Volleyballer, zweite Liga, also auch schon "Leistungssport", aber es war vollkommen klar, dass es (fast) allen um den Sport geht und nicht um Geld. Nur beim Fussball wird immer angenommen, dass das Hauptmotiv Geld ist, warum denn eigentlich? Im NLZ meines Sohnes wird stark auf die schulische Ausbildung geachtet, und das sind nicht nur Floskeln.


    ich stimme Chris zu, die Bandbreite bei den NLZs ist hoch. Aber wenn man da an Flachpfeifen gerät, muss man die Konsequenzen ziehen, genauso wie in einem anderen Verein.


    Grüße

    Oliver

  • Ich habe schon mal an anderer Stelle geschrieben: Was das Thema für mich (oft) unerfreulich macht, ist die ganze Heuchelei von allen Seiten. Eltern wurden ja schon erwähnt (jahrelang alles super, danach alles Mist), NLZs (Rangnick: "unter 15 Leute woanders herholen finde ich nicht gut, außer in absoluten Ausnahmefällen", die Realität ist, daß es die Regel ist usw..) Die meisten Eltern sind sicher vernünftig, aber ich muß Poldi recht geben: Ohne Eltern, die sich teilweise wirklich verhalten wie die letzten Idioten, wären viele Auswüchse nicht möglich.


    Ich kenne Eltern, die sämtliche NLZs in 200 km Umgebung anschreiben, um ein Probetraining zu "erbetteln". Das ist teilweise wirklich krank. Ich kenne einen 11-jährigen Jungen, der vier bis fünf Mal die Woche 80 km hin und zurück gekarrt wird, das sind jedesmal fünf Stunden Zeitaufwand. Das Kind ist der Mittelpunkt der Familie, alles wird danach ausgerichtet. Das ist nicht übertrieben. Allerdings frage ich mich auch, weshalb NLZs solche Dinge machen, das ist aus meiner Sicht verantwortungslos. Da muß man doch sagen: Das ist viel zu früh, der Aufwand ist viel zu hoch, kommt ab und zu zum Training, mit dem Wechsel warten wir noch zwei Jahre. Die ganzen Auswüchse (Berater, Kohle, langjährige Vertäge für 12jährige usw.) sind sicher ohne Nachfrage=Eltern nicht möglich, das ist letztendlich wie bei Drogen (okay, der Vergleich ist schief, für manche ist das fußballspielende Kind aber sowas ähnliches). Trotzdem sollte sowas unterbunden werden, auch wenn der DFB nach eigener Aussage nicht das FBI ist, was eine merkwürdige Art und Weise ist, seine ganze Hilflosigkeit öffentlich zu machen. Und es gibt ja auch noch andere Dinge wie z.B. private Fußballinternate, wo den Eltern das Geld aus der Tasche gezogen wird, und sich die Welt nur noch um Fußball dreht, auch wenn das Kind nur mittelmäßig begabt ist.


    Nur damit keine Mißverständnisse entstehen: Ich finde, daß die meisten Wechsel in ein NLZ, die ich in den letzten Jahren verfolgt habe, absolut sinnvoll waren. Mir ging es oben nur um (elterngetriebene) Auswüchse, die es auch massenhaft gibt. Und daß (manche) NLZs sich bei der Akquise um die Top-Leute teilweise im Graubereich bewegen, ist ja auch nichts neues. Auch wenn alle das Gegenteil behaupten.

  • Ergänzung zu Chris Post:

    Die beiden Spieler Rüdiger und Brandt nennt er als Sonderfälle, die bei näherer Betrachtung diese gar nicht waren:


    Rüdiger hat ab 12 Jahren bei Hertha Zehlendorf gespielt, die in Berin stets selektierte Teams haben und in A- und B-Jugend zwischen Bundesliga und Regionalliga hin und herpendeln.

    Gerade der 93er Jahrgang von Rüdiger - ua auch mit John-Antony Brooks - war ein herausragender bei Hertha Zehlendorf, der leistungsmäßig auf Augenhöhe mit den NLZs war.


    Brandt hat bei Borgfeld gespielt. Eigentlich anders, als Hertha Zehlendorf ein kleiner Verein, aber in diesem Jahrgang auch eine selektierte Truppe, die auch im Kleinfeld an vielen Bundesligaturnieren teilnahm und dort mithalten konnte.

    Die wurden sogar in E- und/oder D-Jugend Bremer Meister vor Werder Bremen.

    In der C-Jugend ist Brandt dann zu Oberneuland gewechselt, die in der C-Jugend in der höchsten Liga, der Oberliga Nord mit hannover 96, Wolfsburg, Bremen und dem HSV spielten, bevor er dann zur B-Jugend zu Wolfsburg ging.



    Also selbst die einzigen beiden Ausnahmen waren früh in sehr selektierten Teams, wo die Trainibgsgruppe schon höchstes - mit den NLZs vergleichbares - Niveau hatte.



    Beide Spieler sind auch schon im Kleinfeld bekannt gewesen - deutschlandweit sogar, da Hertha Zehlendorf und Borgfeld in den betreffenden Jahrgängen regelmäßige Teilnehmer bei Bundesligaturnieren waren - und von dem lokalen NLZ umworben gewesen. Sie wollten nur noch nicht wechseln, weil sie in Teams spielten, die in diesem Jahrgang nicht schlechter als Werder bzw. Hertha waren.

    Bei Brandt kam noch dazu, dass sein Vater Trainer oder Co-Trainer war bei Borgfeld war und gerne ein sehr gutes Team trainieren wollte.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

    2 Mal editiert, zuletzt von Sir Alex ()

  • Die ganzen Auswüchse (Berater, Kohle, langjährige Vertäge für 12jährige usw.) sind sicher ohne Nachfrage=Eltern nicht möglich, das ist letztendlich wie bei Drogen (okay, der Vergleich ist schief, für manche ist das fußballspielende Kind aber sowas ähnliches). Trotzdem sollte sowas unterbunden werden, auch wenn der DFB nach eigener Aussage nicht das FBI ist, was eine merkwürdige Art und Weise ist, seine ganze Hilflosigkeit öffentlich zu machen.

    Ich finde nicht dass dieser Vergleich hinkt. Ich selber kenne genau solche Eltern, die schon ihren siebenjährigen anpreisen. Der soll es "mal besser haben" als sein Vater als Fabrikarbeiter.

    Eltern, die bei 9 Jährigen hohl drehen, vollkommen überzogene Härte gut heißen weil "wir sind ein Leistungszentrum". Aha.


    Die Süchtigen (Eltern) kann man aber nicht für die Drogen (Geld/Anerkennung) verantwortlich machen sondern das muss umgekehrt laufen.


    Beim Tennis soll es übrigens total abgehen, schon bei den 10 Jährigen. Zig russische Mädchen sollen gefälligst ihre Famlien sanieren.

    Sorry, aber das stimmt so nicht, zumindest nicht allgemein. Unser Sohn spielt im NLZ, jetzt ist er sogar im Internat, aber er (und unsere Familie) betracht das nicht als Einstieg in eine Berufsausbildung.

    Prima, wenn du das so siehst, ich denke, so sollte es auch sein. Aber denken da wirklich alle so? Soll sich der Aufwand nicht auch "lohnen"?

    Ich finde, man sollte das ganze als Reise betrachten, die irgendwann zu Ende geht und an deren Ende man sich a) wieder auf zu Hause freut und b) man möglichst viele tolle Eindrücke in guter Erinnerung behält.

    Vielleicht ist es naiv, vielleicht romantisch, das wäre aber meine Idealvorstellung, sollte uns das Thema ereilen.


    Beim Fussball ist das komisch, jeder guckt nur auf die Kohle. Ich selbst war Volleyballer, zweite Liga, also auch schon "Leistungssport", aber es war vollkommen klar, dass es (fast) allen um den Sport geht und nicht um Geld. Nur beim Fussball wird immer angenommen, dass das Hauptmotiv Geld ist, warum denn eigentlich? Im NLZ meines Sohnes wird stark auf die schulische Ausbildung geachtet, und das sind nicht nur Floskeln.

    In den klassischen Randsportarten, in denen kein Blumentopf zu holen ist, machen die Leute das aus Spaß am Sport! Und zwar so ziemlich alle. Aber deinen Eltern war es vermutlich egal, ob es Volleyball, Hockey oder Rudern gewesen wäre. Es waren schlicht keine "Drogen" im Angebot.

    Wären sie bei Fußball auch so entspannt geblieben, wenn man dich entsprechend hofiert hätte?


    Dass Sir Alex weiß, wo Brand mit 12 gespielt hat, bringt eigentlich gut zum Ausdruck, was ich meine. Regelmäßig werden Bambinitrainer von einst von der Presse belatschert... Irgendwie müssen die Seiten ja gefüllt werden.


    Ich habe ja auch keine Lösung und bin was das Thema Leistungsfußball angeht extrem gespalten.

    Würde man durchsetzen, dass die NLZs erst mit 16 anfangen würden, dann wären die "ambitionierten Vereine" gleich da um diese "Lücke" zu schließen. Ob sich dadurch die Situation verbessern würde?

    In den NLZs hat es sich freilich rumgesprochen, dass an einer gescheiten schulischen Bildung kein Weg vorbei geht. Ob das auch die D-Jugend Trainer vom SV Größenwahn oder FC interessiert, glaube ich kaum.

  • Nochmal, es wurde NICHT "holterdiepolter "aussortiert"" sondern in mehreren Gesprächen gut überlegt, ob Faktor Aufwand - Nutzen sich rechtfertigen lässt und welche Perspektive weitere Zusammenarbeit hat.

    Es wurde – zwar in freundlicher Weise und gut kommuniziert, aber trotzdem – aussortiert.



    Unser Sohn spielt im NLZ, jetzt ist er sogar im Internat, aber er (und unsere Familie) betracht das nicht als Einstieg in eine Berufsausbildung. Ja klar, vielleicht kann er damit mal Geld verdienen. Aber das ist weit weg. Er spielt im NLZ, um sportlich möglichst optimal gefördert zu werden. Da geht es nicht um Geld.

    Finde ich auch vernünftig.


    Es ist ja auch klar, dass es von der A-Jugend in den Herrenbereich einen Schnitt gibt. Das ist ja nicht nur bei den Profis so, das war auch zu meiner Zeit so und lässt sich ja auch gar nicht vermeiden.


    Aber vorher aussortieren? Warum war der Spieler dann davor gut genug, obwohl er womöglich jahrelang die bestmögliche Ausbildung genossen hat?


    Es wird in NLZs ja auch frühzeitig differenziert zwischen Top-Spielern (die es schaffen können) und Ergänzungsspielern. Ich finde es auch nicht verwerflich, solche Dinge transparent zu kommunizieren.


    Ich meine, es muss im Kinder- und Jugendfußball mit langfristiger Perspektive selektiert werden, wenn sich ein NLZ dafür entscheidet, einen Spieler fördern zu wollen. Dabei muss klar sein, dass es um die Ausbildung geht. Was der Spieler nachher mit seiner Ausbildung erreichen kann, steht auf einem andern Blatt (das ist ja immer so).


    Ich sehe, rein praktisch, für NLZs überhaupt keine Notwendigkeit, einen Spieler im Kinder- oder Jugendbereich auszusortieren, wenn der Spieler regelmäßig trainiert und spielt. Aber vielleicht sehe ich das falsch, dann bitte ich etwa Sir Alex oder Chris um Aufklärung, welche Notwendigkeit es gibt, einen 14jährigen Jungen aus einer Mannschaft zu werfen, für den sich ein Verein ja aufgrund seines Talents entschieden hat (der also ja bereits ein Selektionsverfahren durchlaufen hat). Also entweder ist dann in der Ausbildung etwas ganz gravierend schief gelaufen oder man muss den Selektionsprozess hinterfragen, der diesen Jungen in die Mannschaft gebracht hat.

    "There is only one ball, so you need to have it." (J. Cruyff)

  • Ich sehe, rein praktisch, für NLZs überhaupt keine Notwendigkeit, einen Spieler im Kinder- oder Jugendbereich auszusortieren, wenn der Spieler regelmäßig trainiert und spielt. Aber vielleicht sehe ich das falsch, dann bitte ich etwa Sir Alex oder Chris um Aufklärung, welche Notwendigkeit es gibt, einen 14jährigen Jungen aus einer Mannschaft zu werfen, für den sich ein Verein ja aufgrund seines Talents entschieden hat (der also ja bereits ein Selektionsverfahren durchlaufen hat). Also entweder ist dann in der Ausbildung etwas ganz gravierend schief gelaufen oder man muss den Selektionsprozess hinterfragen, der diesen Jungen in die Mannschaft gebracht hat.

    Kinder entwickeln sich eben unterschiedlich. WEnn NLZ dieses Verfahren nicht anwenden würden, gäbe es nicht 3 % die es schaffen, sondern 0,03%. Das ist, wenn man sich diesem Weg unterwirft, nunmal völlig klar.

    Das ist auch in den DFB Stützpunkten nicht anders. WEil man einmal den Selektionsprozess durchlaufen hat, ist man nicht für Jahre gesetzt. Da muß auch nichts in der Ausbildung schieflaufen. Auch NLZ oder Stützpunktkinder sind Entwicklungen unterworfen, die der Stützpunkt oder der NLZ Verein NICHT beeinflußen kann. Ist eigentlich auch völlig logisch!

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Danke @SirAlex für die Ergänzungen. Zehlendorf war mir ebenso bekannt wie die Tatsache, dass sie oft mit den NLZs mithalten können. Aber sie sind halt kein NLZ. Borgfeld sagte mir gar nichts. Aber ich gebe dir recht, grundsätzlich untermauert das diese These noch. Selbst ambitionierte Teams wie diese können zwar sportlich noch eine Weile vergleichbares Niveau erreichen, aber sie haben unter dem Strich dann eben doch

    - meist seltener Training

    - nicht so gute Infrastruktur

    - einen schwächeren Kader (Trainingseffekt)

    - weniger attraktive Einladungen zu Turnieren und Freundschaftsspielen, obwohl sie diese fast ebenso gut bestreiten könnten

    Dadurch kann man mit dem NLZ da einfach nicht mehr mithalten.


    Die Talentsichtung kann bei den NLZs sicher noch optimiert werden. Hohe Fluktuation ist ein Negativmerkmal. Aber klar: Wie Trainer E sagte, die Entwicklung lässt sich nicht immer gut vorhersagen und dann kommt hinzu, dass viele Dinge, die einen guten Fußballer ausmachen (Spielintelligenz, Raumgefühl, technische Ausbildung, taktisches Verständnis, Psyche) sich nur ganz schlecht quantifizieren lassen und sich bei der Entscheidung, ob ein Spieler irgendwo aufgenommen wird, in der Regel eben auf das "Bauchgefühl"/den Eindruck von Trainer/Koordinator verlassen wird. Das ist eben nicht objektiv, aber es ist auch extrem schwierig, dieses Prozess objektiv zu gestalten.

  • Bei NLZs kommt noch dazu, daß die am Anfang (also bei neun bis zehnjährigen) normalerweise nur aus der näheren Umgebung rekrutieren. Das weitet sich dann jedes Jahr aus und ab 13 oder so gibt es ein Internat. Da kommen eben jedes Jahr neue potentielle Spieler dazu. Von der Schwierigkeit der Prognose mal abgesehen. Wenn man wirklich schon mit neun anfängt, ist es geradezu zwangsläufig, daß da ein paar Jahre später nicht mehr viele von den ursprünglichen Kindern übrigbleiben. Ob es wirklich sinnvoll ist, so früh zu selektieren ist eine andere Frage. (In der U13 des lokalen NLZs z.B. spielen gerade mal noch zwei Kinder von der Mannschaft, die urspünglich mal zusammengestellt wurde. )


    Dieses Problem gibt es bei Stützpunkten naturgemäß nicht, da ist die Fluktuation auch nicht annähend so hoch (zumindest gilt das für den Bereich, den ich kenne). Allerdings werden dort ja auch deutschlandweit viel mehr Spieler geördert, da sind auch etliche dabei, die weit von der Spitze weg sind. Umso geringer die Anzahl der "Auserwählten" umso höher der Druck/die Fluktuation. Das liegt leider irgendwie in der Natur der Sache.

  • Warum fangen die NLZs mit der U9 an?

    A) Heute fangen die meisten Kinder früher mit dem Fußball an. D.h. für die 1. Altersstufe müssen sie sich die Mannschaft zusammen suchen - Spieler von kleineren Vereinen aus der Umgebung. Anfänger gibt es praktisch keine in den Teams.

    B) ein Verein muss eine bestimmte Anzahl an Mannschaften melden. Und U9 ist günstiger als eine U23.

    C) Ausbildung ist den Vereinen bis 12 "egal" - angestellte Trainer gibt es oft erst ab der U15.


    Warum sind die Kader so groß?

    A) Habe ich kleinere Kader, habe ich eine größere Quote - schafft es mein Toptalent von 20 Spielern = 5%, bei 30 =3%

    B) Ergänzungsspieler sind für das Training gut.


    Ich würde den Bundesligisten Mannschaften bis zur U11 (Kleinfeld) verbieten. Ab U12 spielen die in der D oft sowieso schon Grossfeld. Weiterhin würde ich die Kader auf max. 18 Spieler begrenzen. Bei 2 Mannschaften pro Jahrgang sind das immer noch 36 Spieler - da bekommt man am Wochenende 2 Mannschaften zum Spielen hin.


    Die dadurch freigewordenen Ressourcen (Trainer, Geld) muss im Umkreis von 30 km eingesetzt werden für Trainingseinheiten in kleineren Vereinen, Turnieren auf dem Gelände (Funino) oder Trainerfortbildungen in kleinen Vereinen (sind nur ein paar Ideen).