Beiträge von Talentfreier Vater

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    Meine Güte, wenn sie gegen einen gleichwertigen Gegner gewinnen freuen sie sich und tanzen im Kreis, zufrieden ranwie???


    Kinder machen alles zu 100 %, so etwas wie halbe Kraft gibt es bei Kindern in diesem Alter nicht. Wenn sie gegen gleichwertige Gegner spielen, spielen sie anders und ich versichere dir, dass im Training sehr viel Dribbling und Finten geübt werden und es wird keinem verboten zu dribbeln. Was die Trainer allerdings sehen wollen ist eine schnelle Entscheidung, entweder dribbeln oder passen, aber nicht sich verheddern und zögern!


    Lade gerade ein Video gegen eine U 9 hoch, der Altersunterschied kann somit fast 2 Jahre betragen. Wer will und keine Vorurteile hat, kann es sich ja ansehen.



    Die Kinder können sehr gut dribbeln deswegen wird der trainingschwerpunkt momentan auf passen gelegt. Zusätzlich haben sie noch 1,5 Std. techniktraining pro Woche.


    Dennoch geben mir eure Meinungen zu denken und ich werde mit dem Trainer darüber sprechen!


    Grüße


    Der talentfreie Vater

    Ranwie: Weiss ich nicht, aber allein vom Körperbau her, kann Iniesta kein "Kampfschwein" gewesen sein und Briegel kam erst mit 18 so richtig zum Fussball (zuvor auch Zehnkampf)


    In Spanien wird auch eher gespielt als gerannt.


    Habe letztens ein Turnier mit VFB Stuttgart gesehen (U 10). die habe sich noch 10 cm vor der Torlinie den Ball gepasst (etwas übertrieben). Und jetzt sage mir keiner, dass die dortigen Trainer keine Ahnung hätten. Immerhin stellt der VFB mit die meisten Juniorennationalspieler, so schlecht kann deren Konzept also nicht sein.


    Es sind einfach zwei meinungen und Ansichten


    Gute Nacht


    Der talentfreie vater

    Andre: Ich denke unser Trainer ist qualifiziert und hat auch früher schon F- und E Mannschaften trainiert.


    Natürlich, da scheiden sich die Geister, "Passspiel bis zum geht nicht mehr" oder sich "die Lunge aus dem leib laufen" (4 Spieler gehen auf den Ball). Was mehr bringt wird man vermutlich nie erfahren.


    Und es kann mir keiner erzählen, dass Bayer Leverkusen nicht auf Effizienz bedacht ist.


    Wie gesagt, lieber Iniesta oder Di Stefano als Hans-Peter Briegel. (so denke ich jedenfalls).


    Nun, ich werde den Trainer mal auf das Dribbling ansprechen, das ist sicher ein sehr wichtiger, wenn nicht der wichtigste Bestandteil in diesem Alter.


    Ich denke mal, die Mischung machts. Und mein Sohn hat auch mit 5 immer schon eine Anspielstation gesucht, bevor er den Ball gestoppt hat und bestimmt habe weder ich noch der damalige Trainer ihm gesagt, er soll passen und darf nichts anderes machen. Das ist eben seine Natur (wobei er wie gesagt sehr gut dribbelt)


    Der Talentfreie Vater

    Also mir isr nur wichtig, dass mein Sohn genügend Einsatzzeiten bekommt. Das Training ist abwechslungsreich (Passspiel, Dribbling Torschuss, beidfüssigkeit)
    Ergebnis ist mir wurscht (ganz ehrlich). Spass ist dabei, nur das Jubeln müssen sie noch "üben". Ist jetzt nicht arrogant: Klose macht auch keinen Salto, wenn er gegen Wacker Burghausen etc (nichts gegen den Verein) trifft. Bei den Turnieren in FFB und Köln wurde sehr gejubelt.
    Und bei den Lizenzvereinen ist es einfach so, dass kein Trainer sich freut, wenn seine mannschaft, zwar Spass hat, aber auf dem Platz macht was sie will.
    Die Leverkusener, die Dauersieger der vorigen Jahre haben geweint, weil sie nicht gewonnen haben.


    Ich finde ein 8-jähriger, der koordinativ und spielerisch, technisch hinterherhinkt wird kein Spitzenfussballer mehr. Das Goldene Lernalter hört spätestens mit 13 auf, danach ist alles mühsame Arbeit.


    Der talentfreie Vater

    Hallo Andre: Haben am WE bei 2 Turnieren in FFB und Köln teilgenommen. Die Mannschaften aus NRW (Köln, Fortuna Köln, Bayer 04, Mainz 05) spielten alle aggressiv gegen den Ball. In der Vorrunde ging das gut, aber ab dem VF waren diese Mannschaften "platt", so dass die U 8 beide! Turniere mit ihrem Passspiel gewinnen konnte.


    Also, ich sehe lieber schöne Passe und Kombinationen als Aggressivität und Laufbereitschaft bis zum "Umfallen".


    ich sehe lieber Mesut Özil und Iniesta als Marko Marin, wobei Iniesta technisch allemal mit Marin mithalten kann.. Mein Sohn z.b. kann ungemein gut dribbeln, Übersteiger, Zidane, ... das macht er aber nur in der Freizeit, doer wenn es nicht anders geht beim Spiel.


    Ich finde es sollte mehr die Spielintelligenz geschult werde, den Drang zum Dribbeln haben die Kinder meist von alleine.


    Es gibt sehr gute Dribbler, die aber alles vergessen wenn sie den Ball haben. Kier geht es meist nicht mehr alleine sich durchzudribbeln und einzunetzen.


    Wie sagte doch Cruyff: Schnörkellos spielem ist das Allerschwierigste (natürlich bin ich parteiisch)


    Schönen Abend noch


    Der talentfreie Vater

    Nabend allerseits,


    habe mal gelese (Quelle DFB), dass es in jedem Jahrgang amximal 3-5 % Hochbegabte gibt. Davon fallen 1-2 % weg, weil das soz. Umfeld nicht stimmt (aus unterschiedlichen Gründen)


    Ein Trainer muss als wirklich sehr viel Glück haben, um in sienem Verein und Jahrgang so ein Kind zu haben. Deswegen ist es nützlich auch mal Truniere ausserhalb des Landkreises zu besuchen, um die vermeintlichen Überflieger richtig einschätzen zu können. denns einen wir mal ehrlich, v.a. bei den U 8, U 9 gibt es sehr viele Kinder die nicht mal richtig rennen können, von Ansätzen des Fussballspiels ganz zu schweigen.


    Wenn man wirklich einen talentierten Spieler hat, solle der so früh wie möglich optimal gefördert werden. Musikalisch oder sonstig hochbegabte Kinder, verbleiben ja auch nicht in der regulären Schule, denn da sind sie unterfordert und passen nicht auf, im schlimmsten Fall werden sie verhaltensauffällig. Dafür gibt es Schulen für Hochbegabte in jeglichem Bereich.


    Nur beim Fussball soll das Kind/der Jugendliche so lange wie möglich bei seinem Heimatverein spielen??!!. Und das Argument Freunde zieht in meinen Augen nicht, denn Kinder finden im Normalfall sehr schnell Anschluss an ein neues Team.


    Mein Sohn ging zu einem anderen Verein aber in seiner Altersstufe. Dieser spielt regional gegen Jahrgangsältere, überregional gegen Gleichaltrige. Und die Jungs haben sehr viel Spass und verstehen sich untereinander sehr gut.


    Dazu noch ein qualitativ hochwertiges Training. natürlich passt das nicht für die mehrzahl der Kinder, aber diejenigen, die können und wollen sollten diese Förderung erhalten.


    Hier ein Spiel gegen allerdings einen überforderten Gegner. (mein Sohn spilet links mit der 6)


    http://www.youtube.com/watch?v=k3q2tADxoqI


    Der talentfreie Vater

    Und worauf willst Du ihn ansprechen? Auf die eigentliche Frage oder warum der Sohn weniger spielt als die beiden Besten?

    Hallo miteinander


    mein Sohnemann spielt in der U 8 (F2). Es wird zweimal die Woche trainiert, ich denke mal auch sehr gut seitens der Trainer und v.a. des Co-Trainers. Denn: Der Cheftrainer ist max bei 50 % der Trainingseinheiten anwesend, verm. aus nachvollziehbaren Gründen. jedoch das weiss man doch vorher, wenn der Beruf sich des öferen mit dem Training der Jungs überschneidet.


    Das Training des Co-Trainers ist (soweit ich das beurteilen kann) sehr gut, es gibt also keinen Nachteil.


    Wie will sich der Trainer ein Bild von den Spielern machen wenn er nur alle 2 Wochen da ist (er teilt die Spieler für die Spiele ein)?


    An einem Tag wurde das Training abgesagt und einfach auf einen anderen Tag gelegt. Von den Kindern und den Eltern wird dann erwartet, dass sie immer Zeit haben.


    Bei den Spielen und Turnieren wird dann rotiert bis auf 2 Spieler die deutlich öfter spielen als die anderen (der eine ist der Sohn des Co, höhö).


    Sollte der Trainer darauf angesprochen werden, ansonsten ist er sehr nett (etwas zurückhaltend bisweilen)??


    Die Mannschaft hat ein sehr gutes Niveau und ist enorm aufnahmefähig.


    Mit den anderen Eltern habe ich noch nicht gesprochen. Entweder war es schon in der U 7 so (da war nur einmal Training pro Woche) oder es wird als gegeben hingenommen. Die Trainer werden nach 2-3 Jahren automatisch gewechselt. Soll man das aussitzen oder aktiv werden. Die Jugendmannschaften haben einen sehr guten Ruf und sind ambitioniert.


    Viele Grüße


    Der talentfreie Vater

    Bei uns (U 8 ist es so, dass der Trainer seinen Sohn trainiert. Das ging auch einige Zeit gut, aber mittlerweile wir er deutlich bevorteilt. Er wird seltener ausgewechselt, spielt immer Stürmer Im Training wird er strenger behandelt, als andere, aber im Spiel eindeutig bevorzugt. Das Problem nur, er kann rein gar nichts! Ballannahme mangelhaft, aus der Luft geht gar nicht, kein Antritt, langsam nach 20 Minuten stehend k.o. und das macht er dann auch und wartet auf Bälle aus dem MF. Er hat einen ordentlichen rechten Schuss, aber erst nachdem er sich den Ball gefühlte 5 Minuten zurechtgelegt hat. Aufgrund der guten pässe aus dem MF schiesst er auch dann und wann ein Tor und sein Vater ist dann zufrieden und lobt ihn überschwänglich. Letztens war die Taktik auf ihn zugeschnitten. Vom TW Abschläge auf ihn, das problem nur ein kann keinen Ball aus der Luft annehmen.


    Nach den Ferien werde ich das Gespräch mit dem Trainer suchen, er gibt auch während des Spiels jede Aktion vor. Die Kinder sind quasi seine Marionetten. Er hat durchaus Erfolge (HKM, erster in der Herbstrunde). Aber sein Sohn trägt def. sehr wenig dazu bei. Es gibt wesentlich talentiertere Kinder in der Mannschaft.


    Frage am Rande: ist es üblich, dass bei Heimspielen die Eltern das Spielfeld aufbauen sollen, Tore Seitenbegrenzungen...??




    Gruß


    Frank

    Morgen zusammen,


    erstmal Danke für die bisherigen Antworten. Wie gesagt, nach den Osterferien werde ich und auch andere Eltern mit dem Trainer reden. Danach sehen wir weiter, evtl. Jugendleiter.


    @NF: Sorry, aber es ist definitiv nicht so wie du denkst. Der Trainer hatte auch schon bei seiner Vorgänger-Mannschaft U 9 (F1) das Problem, so dass die Eltern deren Kinder im 14-tägigen Turnus zum JL gepilgert sind (Umgangston mit den Spielern). Daraufhin wurde er auf die Mannschaft seines Sohnes delegiert. Im Hallentraining z.B. lässt er die Kinder (wir sprechen hier von 6-8 jährigen) 100!! mal um die Halle laufen. Konditionstraining in diesem Alter?? Daraufhin haben auch 3 Kinder aufgehört. Von 14 sind nur noch 9 da. Und es kommt keiner dazu. Die Bambini haben 20 Kinder, warum wohl?!


    Beim letzten Spiel hat er wie gesagt 40 Minuten alles kommentiert und vorgegeben, der Trainer der anderen Mannschaft (Lizenzverein) hat nur ein einziges Mal etwas gesagt. Wenn er Vertrauen in sein Training und seine Spieler hätte, würde er das doch nicht machen.


    Selbst hat er Junioren-OL gespielt, aber für weiter hat es leider nicht gereicht. Sein Sohn ist im Training eigentlich die ärmste ... Bei jeder Aktion schaut er gleich zu seinem Vater, was der dazu meint. Im Spiel hingegen findet eine eindeutige Bevorzugung statt.


    Kreisauswahl gibt es doch in diesem Alter noch nicht, oder??


    Gegen einen etwas "schärferen" Ton dann und wann hat niemand was, aber hier ist es die Regel! Das training ist nicht schlecht (bis auf das Laufen), den meisten Gegnern sind sie auch haushoch überlegen, aber die Begleitumstände... Und die Erfolge geben dem Trainer aus seiner Sicht natürlich recht. Aber diese kommen nur daher weil wirklich 2 sehr talentierte Spieler dabei sind.


    Könnte noch Videos reinstellen, aber ich denke der Verein sollte nicht erkannt werden.


    Frohe Ostern!!

    Hallo zusammen,


    die F 2 meines Sohnes hat einen Trainer, dessen Verhalten sich immer mehr als problematisch darstellt. Der Umganston ist dem Alter der Kinder nicht angemessen. Er schnauzt während des Trainings Kinder an (hast du heute keinen Bock etc.). Bei Spielen gibt er 40 Minuten (2x20) Anweisungen was jetzt zu machen ist. Die Kinder kommen so durcheinander, dass sie eine eigentlich gute Idee nicht ausführen und wenn es bereits zu spät ist, die Anweisung des Trainers ausführen wollen. Letztens waren sogar die Elternd er anderen Mannschaft "peinlich berührt" wegen des Geschreis. "Geh vor, komm nach hinten" und am liebsten alles gleichzeitig.


    Aber was alle Eltern am meisten stört: Der Sohn des Trainers gehört auch zur Mannschaft und wird eindeutig bevorzugt. Er wird weniger ausgewechselt, das Spielverhalten wird nach ihm ausgerichtet. Und das zu unrecht, denn er kann eigentlich bis auf einen strammen Schuss gar nichts (steht rum, wartet auf Pässe, er spielt Stürmer, langsam keine Technik, Ballstoppen mangelhaft). Kurz, der Sohn hat Allüren, weil sein Vater der Trainer ist. Im Training wird er zusammmengeschissen, aber im Spiel wird alles auf ihn zugeschnitten. Das Kind ist eigentlich ein netter Kerl, aber durch die Behandlung seitens des Trainers weckt er bei den Eltern bereits Antipathien. Ich selbst bin drauf und dran nach einem gespräch mit dem Trainer, wenn es nichts nützt, meinen Sohn wieder in seine Altersklasse (Bambini U 7) zu stecken, da ich es nicht mehr hinnehme, dass der Trainer ständig verbal entgleist. Problematisch ist auch noch die mangelhafte Sprachbeherrschung. Es kommt oft vor, dass er mit seinem Sohn in Training und Spiel sich eines anderen Idioms bemässigt. Was würden sie mir raten. Mein Sohn ist erst 6, spielt eine Altersklasse höher und sticht auch dort heraus. Soll er wieder zu den Bambini (Unterforderung) oder den Verein wechseln wenn das Gespräch nichts bringt. Die aktive Mannschaft spielt OL, die Jugendarbeit ist sehr gut, wenn man Erfolge als Massstab nimmt (Hallenkreismeister, Gewinner der Qualirunde oft zweistellig. Nicht falsch verstehen Erfolg ist mir egal, ich will nur, dass mein Sohn und auch die anderen Kinder mit Spass beim Training sind und im Spiel eigene Ideen umsetzen können.


    Gruss


    Der Talentfreie Vater




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