Beiträge von Talentfreier Vater

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    Ich bin da auf der seite von thomasg...
    Wüsste nicht, was man von den Isländern lernen sollte...unsere Mannschaft hat auch mit Herz gespielt.
    Sie hat Fussball gespielt, meist mit 65 % Ballbesitz...Dass daraus diesmal nicht die nötigen Tore resultierten, kann passieren. Die einzigen Mannschaften bei der EM, die Fussball spielen wollten und gespielt haben waren die Spanier und Deutschland...Diese Umschaltmannschaften sind alles Hasenfüsse...
    Es ist legitim so zu spielen, aber ich weiss nicht, ob wir uns das wünschen sollten...gerade in spielerischer Hinsicht ist Deutschland doch Weltspitze...daraus müssen aber nicht alle 2 Jahre Titel resultieren.


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    Ja, ist nicht zu vergleichen. Aber da können doch die Fernsehexperten nichts dafür, wenn unbedarfte Eltern das auf den Kinderfussball beziehen, aus Mangel an Kenntnissen.
    Es wäre evtl. gut vor der Saison bei einem Elternabend die Ziele des Kinderfussballs (individuelle Weiterentwicklung statt nichtssagender E-Jugend-Meisterschaften) mitzuteilen und dass das Training und Spiel darauf angelegt sind.


    Es gibt aber auch noch mehr als genug Trainer, die den "Erfolg" als oberste Maxime betrachten.


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    Was ist gegen Fernsehexperten ala Kahn Scholl und v.a. Netzer einzuwenden.? Die haben auf höchstem niveau gespielt, haben also praktische Erfahrungen auf höchster Ebene, anders als 99,9 % der Trainer oder Interessierten Zuschauer.
    Die Eltern wollen deshalb feste Positionen, weil sie ihr Kind glänzen sehen wollen...Das Kind gilt als Prestigeobjekt...mit dem man angeben kann...Wenn dann ein Kind auf neuer Position spielen soll und das nicht so gut auf Anhieb hinhaut, ist der trainer schuld...Perspektivische Entwicklung interessiert die Wenigsten.
    ich bin froh, dass mein Sohn auf unterschiedlichen Positionen gespielt hat. Bis auf TW und IV eigentlich alles. Selbst jetzt in Bad Blankenburg hat er in einem Spiel auf drei versch. Positionen gespielt .


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    Ich glaube Briegel und Bale haben nicht viel gemeinsam. Die (Aantritts) schnelligkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Tests in den SP und NLZ. Die Schnelligkeit wird sogar überproprtional gewichtet.
    Physische in Verbindung mit gedanklicher Schnelligkeit ist wohl das beste.
    Wenn ein Spieler langsam ist, muss er eine andere herausragende Fähighkeit (Handlungsschnelligkeit, Übersicht, Schusstärke...) besitzen, um aufzufallen. Viele Spieler sind in allem so lala, gesucht werden diejenigen, die etwas "Besonderes" anbieten können, fussballspezifisch versteht sich.
    Herr Prof. Höner war im Frühjahr im NLZ für einen Vortrag, sehr interessant. Thema Sportpsychologie im Nachwuchsbereich, ab U14/15 aufwärts. Sehr angenehmer Mensch.


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    Dass kein falscherEinduck entsteht: Selbstredend sind Finten etc. sehr wichtig in der fussballerischen Ausbildung. ich meinte nur, evtl ist es in der F 2 noch etwas zu früh...kann aber auch an meinem Gedächtnis liegen.
    Mein Sohn, jetzt U15, hat glaube von der U9 bis U11 zus. zum Mannschaftstraining noch eine Stunde Techniktraining absolviert (vom Verein aus). Er kann also alle gängigen Finten korrekt ausführen. Er hat aber nie so gespielt. köroertäuschung und vorbei...als ich ihn mal fragte warum er keine oder nur wenige Finten einstreut, meinte er, das verzögere das Spiel.
    Es gab Kinder, die haben 5 meter vor dem gegner einen Übersteiger oder 2 oder 3 gemacht...waren dann aber doch nicht vorbei...


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    Bin ich der Einzige? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Antwort von Zodiak an den Fragesteller
    ironisch gemeint war. Übersteiger, Zidanerolle, Schere...wenn das ernstgemeint war, dann weiss ich auch nicht...


    Der schnörkellose Fussball ist immer noch der beste. Finten etc. sind Dinge, die in Bedrängnis, also in einer notsituation im 1:1 angewendet werden sollen/müssen. In der F-Jugend reicht es wenn die Jungs beim dribbeln nicht über den Ball fallen.


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    Der Titel ist irreführend...ich dachte erst es handelt sich um einen Spieler, der ständig in der gegnerischen Hälfte ist, auch wenn er das nicht soll....ein AV z.B:
    Was das Thema anbelangt, kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschliessen.
    Dein Sohn scheint ja für sein Alter gross gewachsen und kräftig zu sein. Aussagefähiger wäre es, wenn er Topscorer und klein gewachsen wäre. so muss man abwarten wie dein Sohn spielt, wenn die anderen körperlich aufgeholt haben. Mit 9 Jahren kann man noch gar keine fundierte Prognoise abgeben. Ich habe schon Dutzende von vermeintlichen jungen Überfliegern in Breitensportvereinen gesehen. Zu 99,95 % hat es zu mehr auch nicht gereicht, später.
    Also, abwarten und Tee trinken....und lass deinen Sohn in einer anderen Mannschaft spielen...
    Ich kann deinen Stolz verstehen, bin selber Papa, aber für die weitere Entwicklung ist es besser...er kommt in "neutrale" Hände.


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    Heute hat man gesehen, dass sie unter Zeit- und Gegnerdruck nicht viel zuwege bringen. Also hat frühes Pressing sehr wohl ausgereicht....Mit weiten einwürfen und Verlängerung im Strafraum war das Repertoire sehr bald erschöpft. Allerdings war die franz. Abwehr nicht sattelfest in manchen Situationen.
    Freut mich für Gudjonsson, dass er noch ein paar Minuten spielen durfte.


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    Selbstverständlich kann man die Laufleistung eines Langstreckenläufers nicht mit der eines Fussballspielers vergleichen...mein Vergleich sollte eher auf die mutmasslich vorhandenen "Pferdelungen" abzielen. Und natürlich können die Isländer sehr stolz auf das bisher erreichte sein....bei 330.000 Einwohnern....schon erstaunlich, was man daraus fussballerisch machen kann.
    Dennoch zeugt das Erreichen des Viertelfinales eher von der eklatanten fussballerischen Schwäche vermeintlich besserer Mannschaften, als von eigener hoher Spielkunst....
    Trotzdem haben sie meine vollste Anerkennung.


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    Den Erfolg der Isländer in allen Ehren, aber in erster Linie sind sie deshalb im Viertelfinale weil die Engländer unterirdisch ohne System und Einstellung gespielt haben. Wenn "bessere" Mannschaften keine Einstellung zum Spiel finden ( und das frühe 1:0 war gift für die Engländer), dann reichen Laufleistungen a la Emil Zatopek und einfache spielerische Mittel oftmals aus. Wobei der Ausgleich gut herausgespielt war....unter untätiger Mithilfe der Engländer.


    Was haben wir die Slowaken starkgeredet und was war...eben...


    Wenn Frankreich seine individuelle Klasse als Mannschaft einbringt und den Gegner nicht unterschätzt, haben die wackeren Wikinger mit ihren spielerischen Mitteln keine Chance.


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    Ich sehe das eher individuell. Meiner Meinung nach kann man damit sehr gut feststellen, welche Spieler A/MF/S mit etwas Risiko aber v.a. mit sehr viel Spielintelligenz spielen...und welche Spieler nur Sicherheitspässe oder dauernd Fehlpässe produzieren. Daher ein sehr gutes Tool, um die Spielintelligenz etwas darstellen zu können..Natürlich wird ein Mittelstürmer nicht die Werte eines Mittelfeldspielers erreichen.
    es ist trotzdem nicht gesagt, dass die Mannschaft mit der höheren rate auch gewinnt.....wenn der Passannehmer den Ball verdaddelt, was kann der Passgeber dafür, sofern selbiger korrekt und erreichbar gespielt wurde.
    Also, ein hilfsmittel zum "Messen" der Spielintelligenz....v.a. im Jugendbereich sehr aussagefähig, sofern eingesetzt, dann würde das Augenmerk so mancher Trainer weg gehen vom RAE-bevorzugten Alleinunterhalter, der nach Ende der Pubertät mit seinem spielerischen Latein am Ende ist...
    Beispiele. Freddy Adu und gestern, sehr schön von Scholl wiedergegeben, Lukaku (der hat sich seit er 18 ist nicht weiterentwickelt, den Körper hatte er damals schon.


    Grüße


    DTV

    Auch zu berücksichtigen bei diesen Wechseleien ist, dass selbst manche Leistungsvereine keine durchgäng hohe
    Spielklasse gewähren können. Beispiel: U15 spielt Regionalliga, also die höchste C-Junioren Liga. Die U16 spielt aber nicht Oberliga sondern Verbandsstaffel oder evtl. nur Bezirksliga...was soll der talentierte 15 jährige machen?
    Ein Jahr lang, mit Verlaub, rumkicken...und somit gegenüber seinen Altersgenossen, die weiterhin höchstmöglich spielen, an Boden verlieren, oder sich anderweitig umsehen.


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    Wenn der Lehrer nicht weiss, dass die Kinder bereits in anderen Vereinen spielen, ist wohl nichts einzuwenden. Weiss er es aber und frägt, kann es sein, er nutzt seine Position aus...wie das aber einzuordnen ist, weiss ich nicht.
    Grundsätzlich denke ich, sollte die Trainerschaft weniger empfindlich sein. Fühlen die Kinder sich gut aufgehoben, besteht kein Anlass "den Verlockungen zu erliegen".


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    Was heisst eigentlich Fasten? Die umso üppigeren Mahlzeiten werden dann eben bei Anbruch der Dunkelheit eingenommen.
    Von Fasten im herkömmlichen Sinne kann daher keine Rede sein....Kein Moslem wird zum Ende des Ramadan merklich an Gewicht verloren haben, wenn überhaupt.
    Ich kenne Menschen in Saudi-Arabien, die m,ir sagten, dass die dortige Bevölkerung ununterbrochen von Dämmerung bis zum Morgen isst und Kaffee in Unmengen trinkt...


    Fasten kann man das wirklich nicht nennen.


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    Bin der Meinung von TW-Trainer...wer einmal in einem höherklassigen Verein war und dann wieder zurück muss, weil irgendwas nicht gepasst hat, hat ein Motivationsproblem...Nicht selten beenden sogar Jugendspieler ihre fussballerische "kurze Karriere" weil sie sich unterklassiger nicht mehr motivieren wollen oder können.


    Jetzt noch etwas provokantes: Objektiv betrachtet gibt es im Aktivenbereich einer Kreisliga keine "super Spieler". Das ist ein Widerspruch in sich. Bezogen auf das Niveau einer Kreisliga mag der Satz ja wieder stimmen.


    Sonnige Grüße
    DTV

    Nabend,
    das heisst 10 Kinder balgen sich um 4 freie Plätze pro Spiel. Da 33 % schon besetzt sind.


    Eltern werdenj nur akzeptieren, dass dein und des Co trainers Sohn dauernd spielen, wenn sie objektiv die Besten sind.
    Trainingsleistung, Disziplin ....sind nach deren Ansicht keine kriterien, zumal das auch subjektiv ist. Du stufst deinen Sohn als
    halbwegs talentiert ein, ordnest ihn aber bei Nummer 7-9 deiner Rangliste ein. wie passt das zusammen?


    Wenn du deinen Plan durchziehst und dein Sohn kein hervorstechender Spieler ist, weren die eltern eher früher als später murren. Jeder Fehler wird dann kommentiert werden und evtl. auch auf deren Kinder übertragen...dann kann dein sohn so kommentare hören wie
    "du spielst eh nur dauernd weil dein Vater Trainer ist...Schon aus Fürsorge würde ich es nochmal überenken. Mein sohn hatte 4 Vatertrainer und jeder hat sein Kind bevorzugt.


    Grüße
    DTV

    Genauso wie sich die Trainer verbitten, dass Eltern über Aufstellung etc mit bestimmen, so sollten es sich die Eltern verbitten, dass die Trainer sich in die Erziehung einmischen. Ohne Diskussiuon.Gleiches Recht für alle.
    Und....jeder Spielerausfall ist kompensierbar...ich schreibe bewusst nicht ersetzbar....
    Ich weiss jetzt nicht welches Alter dien Spieler haben, U 15?....welche Klasse....ist eigentlich unerheblich...aber es kann nichts ein, dass z.N. in einer Bezirksliga ein Spieler "unersetzlich" oder sein Ausfall nicht kompensierbar ist.


    Als Vater würde ich mir eine Einmischung verbitten.


    Grüsse


    DTV

    Also, ich bin der Ansicht, dass die Evolution nicht in 1000 Jahren dazu führt, dass das Gehirn oder das periphere Sehen eines kleinen Kindes sich so weit entwickelt, dass ein vierjähriges Kind Geschwindigkeiten richtig einschätzt. Daherw erden die Prinzipien des Kifu wohl noch sehr lange Bestand haben...für kleine Anfänger muss absolut der Spass am Spiel im Vordergrund stehen. Ein guter Trainer wird das mit spielerischen Fortschritten gut kombinieren können.
    Taktik in einer U 8 -ist das 4-4 oder schon 6-6?- kann z.B. sein....alle greifen an und alle verteidgen....Und der Torwart drischt den Ball nicht nach vorne, was meistens Ballverlust bedeutet, sondern passt ihn mit dem Fuss zum nächsten Mitspieler.
    Das wäre meiner Ansicht anch alles was eine U 8 an Taktik braucht.



    Grüße
    DTV

    Hallo,
    zum Thema an sich...kann ich nichts beitragen.
    Aber es ist ein verbreiteter Irrtum, dass im Mittelalter geglaubt wurde, die Erde sei eine Scheibe....Diese Behauptung kann gar nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Vielmehr wusste schon Aristoteles, dass die Erde eine Kugel ist. Auch der Reichsapfel deutet darauf. Selbst Inquisition und Papst teilten diese Erkenntnis.
    Die Meinung über den Glauben der Scheibenform der Erde im Mittelalter haben nachträglich die Aufklärer "erfunden", um ihre "Weisheit" in noch hellerem Licht erstrahlen zu lassen.


    Grüsse
    DTV