Eltern der D1 07 fordern die besten Spieler der D2 08 als Unterstützung ?

  • Wie so viele Junioren Mannschaften haben auch unsere beiden D Junioren nicht nur gute Spieler. Nachdem unsere ältere D einige Spiele verloren hat fördern die Eltern vom Verein das die Kräfte auf die aussichtsreichere Mannschaft in diesem Fall die D1 in der Rückrunde /Meisterrunde konzentriert werden. Ihre Begründung ist das der Verein doch Interesse daran haben muss wenigsten eine Mannschaft zum Erfolg zu führen. Die anderen Spieler sollen eine Mannschaft in einer niedrigeren Spielklasse bilden.


    Ihre Vorstellung ist ,die besten aus beiden Jahrgängen werden in einer Mannschaft zusammengefasst.Die Forderung kam von den Eltern die sicher sind das ihr Kind zu den besseren gehört . Es wurde aber auch geäußert das ihr Kind nie in der schwächeren Mannschaft spielen würde.


    Im Grunde geht es darum das ihre Kinder Erfolg haben. Was aus den anderen wird interessiert sie nicht.


    Ich persönlich bin strikt gegen diese Idee. Und unser Jugendleiter auch !


    Ich bin nicht dagegen das Spieler der D2 in einzelnen Spielen aushelfen wenn Spieler der D1 verletzt oder Krank sind !! Mich stört einfach das eine Mannschaft Spieler einfach los werden will und durch bessere ersetzen möchte damit ihre Kinder Erfolg haben.


    Stellt euch doch einfach mal vor ihr würdet eure schwächeren Kinder alle in eine Mannschaft stecken die dann gegen die selben Gegner spielen wie ihr jetzt komplett . Welchen Erfolgsaussichten hätte diese Mannschaft. Was würde es mit den Kindern Machen ? Diese Eltern sagen , es würde die schwächeren Spieler stärken.


    Wir hatten das alles schon einmal vor 2 oder 3 Jahren. Die Mannschaft die aus den Kindern gebildet wurde die in diesem Jahr keiner wollte, gingen total unter. Es gab keinen festen Trainer nie war klar wer Training macht. Einige Spieler haben in diesem Jahr die lust am Fußball verloren andere stagnierten auf einem geringerem Level. Die Eltern dieser Kinder sagen noch heute es waren verlorene Jahre. Denn erst als sie wieder in die Mannschaft mit allen Spielern Integriert wurden machten sie Spielerisch wieder enorme Fortschritte in ihrer Entwicklung.

    Einige Eltern haben jetzt schon geäußert, dass sie in diesem Fall den Verein verlassen werden.


    Um es noch mal klar zu sagen. Ich bin nicht dagegen wenn in einem Jahrgang nach Leistung getrennt wird. So das es eine erste,zweite u.s.w. gibt. Ich bin dagegen das die Jüngere Mannschaft immer ihre Leistungsträger an die ältere abgeben soll und so der Junge Jahrgang immer als Mannschaft zerrissen wird.


    Bevor jemand Fragt. Meine Tochter würde zu den besseren Spielern gehören.

  • Entscheidend ist hier wohl die Philosophie des Vereins.

    Wenn man ab der D-Jugend leistungs- und ergebnisorientiert unterwegs sein möchte, dann sollten die stärksten Spieler in der 1 und die schwächeren in der 2 spielen.

    Alternativ kann man weiter nach Jahrgängen trennen, wenn die Anzahl der Spieler das hergibt.

    Dritte Möglichkeit: aus der Historie gewachsene gemischte Teams leistungsunabhängig zusammen lassen, weil die Kinder schon immer so zusammen gespielt haben.

    Meiner Meinung nach haben alle drei Varianten ihre Berechtigung. Der Verein muss aber hier die mittel- bis langfristige Richtung vorgeben.

    Ich persönlich finde, dass es ab der D-Jugend durchaus eine Überlegung wert ist, sich langsam von der dritten Variante zu verabschieden...

  • Grundsätzlich würde ich sagen, der Verein bzw. der Jugendleiter entscheidet wie es läuft und fertig. So etwas haben nicht die Eltern zu entscheiden. Und da der Jugendleiter möchte, dass es so bleibt wie es ist, ist das Thema doch quasi erledigt.


    Allerdings sollte es schon in jeder der beiden Mannschaft gut ausgeglichen sein, also nicht nur 2-3 gute Spieler und der Rest der Mannschaft Anfänger oder so. Meine Tochter hat mal in einer Mannschaft gespielt in der außer ihr selbst und noch einer Spielerin nur Anfänger waren. Bei den Spielen hatte sie quasi wirklich nur das eine Mädchen mit dem sie spielen konnte. Kein Ball kam an, kein Spielfluss kam zustande usw. Sie hat dann verständlicherweise die Lust verloren und gewechselt, da der Vorschlag sie eine Jugend höher spielen zu lassen, nicht angenommen wurde.

  • Grundsätzlich finde ich es richtig, wenn jeder die Möglichkeit bekommt, auf seinem persönlichen Niveau zu spielen und zu trainieren. Insofern bin ich auch ein Freund von Mannschaftseinteilungen unter Jahrgangsmischung mit dem Ziel der Leistungshomogenität.
    Dafür sind allerdings ein paar Voraussetzungen notwendig:

    • Es gibt die Möglichkeit, jede Mannschaft in der für sie passenden Spielklasse zu melden.
    • Der Verein hat über alle Jahrgänge eine gewisse Mindestgröße (min. 3 Mannschaften pro Altersklasse im Kleinfeld)

    Das Wichtigste ist für mich aber: Die Vereinsführung (Jugendleiter, Jugendvorstand, Abteilungsvorstand oder wer auch immer) entscheidet das und er entscheidet es nicht jedes Jahr neu, sondern bleibt bei dieser Linie. Es darf dabei nicht um einen Doppeljahrgang gehen, sondern um die generelle Ausrichtung.
    Dass Eltern das mit Blick auf einen Doppeljahrgang anders sehen, mag vorkommen. Davon darf man die Entscheidung aber auf keinen Fall abhängig machen.

  • Im Moment spielen beide D in der Kreisliga mit 3 Punkten unterschied in der Tabelle ( Platz 3 und 6 nach 4 Spielen ). Aber das sagt ja nichts aus , Realistisch gesehen liegt ein kleiner Vorteil bei der älteren D. Aber eigentlich ist das Kräfteverhältnis relativ ausgeglichen. In beiden Mannschaften sind 5-6 gute Spieler keine von beiden Mannschaften hat absolute Anfänger dabei. Genau was Follkao ist das Problem ,wenn der Jugendleiter dieses Jahr so-etwas zulässt wird der nächste Jahrgang auch darauf bestehen. Damit wäre der Jüngere Jahrgang immer im Nachteil.


    Interessant wäre natürlich, was ist wenn der jünge Jahrgang der stärkere wäre..... ob die Eltern dann immer noch dafür sind das starke Spieler in den jungen Jahrgang wechseln sollen.

  • Nach den Vorkommnissen in den letzten 3 Jahren bei uns im Verein , in dem durch inkonsequentes Verhalten der JL letztendlich 3 Jahrgänge ruiniert wurden, habe ich nun eine radikale Haltung:


    1. Wenn ein Verein genug Spieler hat, werden 2 Alters-reine Teams für ein D/C/B/A Jugend gebildet. Ausnahmen gibt es nicht.


    2. Wenn nicht genug Spieler für 2 Teams vorhanden sind, wird nur ein Team gebildet. Falls dann bspw eine C-Jugend viel weniger Kinder hat wie die D-Jugend, können entsprechend Spieler des älteren Jahrgangs aufrücken.

  • [...]

    Ergänzend würde ich die Möglichkeit einräumen, dass besonders talentierte Spieler, die in altersgleichen Mannschaften unterfordert sind, in ältere Mannschaften -max. 2 Jahre- aufrücken können - wenn der Spieler dies selbst auch möchte und charkaterliche und körperliche Kompatibilität besteht (!). Sicherlich eher Einzel- als Regelfall, aber im Ausbildungssinne sollte eben auch jeder Spieler auf dem Level spielen, dass ihn ausreichend fordert.


    Nach Leistung anstatt nach Jahrgang aufzuteilen endet in der Regel katastrophal. Wie soll denn ein Spieler, der vom Leistungslevel D2 oder D3 spielen müsste in der nächsten Saison im jungen Jahrgang C-Jugend mitspielen - gerade wenn im Drop-Oit-Alter möglciherweise nur noch eine Mannschaft pro Jugend gestellt werden kann..?

    In jüngeren Jugenden kann ich jeden (!!!) Spieler an das Niveau seines Jahrganges heranführen. Sollte dies in irgendeinem Alter nicht mehr gelingen, wird dies auch nicht funktionieren, wenn der betreffende Spieler konstant in zu jungen Jahrgängen "mitgeschleift" wird. Es sei denn, irgendjemand empfindet es als befriedigende Lösung, nur jede zweite Saison Punktspiele spielen zu dürfen und sich permanent mit deutlich Jüngeren zu messen (wobei dann erwartbarerweise der eigene körperliche Vorteil für eine gute fußballerische Entwicklung zusätzlich hemmend wäre)....

    "Football is a simple game. Twenty-two men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win."

    - Gary Lineker

  • Ergänzend würde ich die Möglichkeit einräumen, dass besonders talentierte Spieler, die in altersgleichen Mannschaften unterfordert sind, in ältere Mannschaften -max. 2 Jahre- aufrücken können - wenn der Spieler dies selbst auch möchte und charkaterliche und körperliche Kompatibilität besteht (!). Sicherlich eher Einzel- als Regelfall, aber im Ausbildungssinne sollte eben auch jeder Spieler auf dem Level spielen, dass ihn ausreichend fordert.


    Nach Leistung anstatt nach Jahrgang aufzuteilen endet in der Regel katastrophal. Wie soll denn ein Spieler, der vom Leistungslevel D2 oder D3 spielen müsste in der nächsten Saison im jungen Jahrgang C-Jugend mitspielen - gerade wenn im Drop-Oit-Alter möglciherweise nur noch eine Mannschaft pro Jugend gestellt werden kann..?

    In jüngeren Jugenden kann ich jeden (!!!) Spieler an das Niveau seines Jahrganges heranführen. Sollte dies in irgendeinem Alter nicht mehr gelingen, wird dies auch nicht funktionieren, wenn der betreffende Spieler konstant in zu jungen Jahrgängen "mitgeschleift" wird. Es sei denn, irgendjemand empfindet es als befriedigende Lösung, nur jede zweite Saison Punktspiele spielen zu dürfen und sich permanent mit deutlich Jüngeren zu messen (wobei dann erwartbarerweise der eigene körperliche Vorteil für eine gute fußballerische Entwicklung zusätzlich hemmend wäre)....



    Genau diese Ausnahmen würde ich nicht zulassen und zwar aus 2 Gründen:


    1. Es öffnet Diskussionen Tür und Tor, wer ein besonders talentierter Spieler sein könnte


    2. Es schwächt das Jahrgangsteam, aus dem der besonders talentierte Spieler kommt

  • Bei uns ist ein "besonders talentierter" Spieler in der Gruppenligamannschaft der D-Jugend. Er ist zwei Jahre jünger als die anderen Jungen und sogar drei Jahre jünger als meine Tochter. Wenn wir gegen eine andere D-Jugend Mannschaft aus unserer Liga spielen, so ist er zwar schnell unterwegs, aber er gewinnt so gut wie keinen Zweikampf (wenn er überhaupt welche führt). Er wird grundsätzlich nie kritisiert, egal wie schlecht wer spielt, andere Kinder sitzen seinetwegen draußen.

    Ich denke, in seiner Jugend oder auch im jungen D-Jugend-Jahrgang ist er dieser talentierte Spieler, im alten D-Jugend Jahrgang ist er es nicht.

    Nicht, weil er fussballerisch schlecht wäre, nein, es fehlt am körperlichen und auch am sozialen.

  • Genau diese Ausnahmen würde ich nicht zulassen und zwar aus 2 Gründen:

    1. Es öffnet Diskussionen Tür und Tor, wer ein besonders talentierter Spieler sein könnte

    2. Es schwächt das Jahrgangsteam, aus dem der besonders talentierte Spieler kommt

    das mag sein, hat aber ebenfalls eine Kehrseite:

    Das Talent wird dem Verein den Rücken kehren. Warum? In seinem Jahrgang wird ein echtes Talent einfach nicht gefordert. Er wird anfangen, mit 80% seiner Leistungskraft zu agieren und das ist immer noch auffällig viel im Vergleich zu seinen Altersgenossen. Und auch im Umfeld der ein Jahr älteren sind diese Spieler bei den Top drei.
    Dazu dürfte noch kommen, dass der Großteil der Trainer mit einem sehr starken(!) Gefälle im Team reichlich gefordert ist und sich wohl kaum die Zeit nehmen kann, dem Talent gerecht zu werden. Der Trainer muss schließlich auch gucken, dass er den dicken Paule nicht abhängt.


    Irgendwann kommen die Kinder dann aber in ein Alter, wo sie selber mehr wollen. Wenn Talent auf Willen trifft, benötigt man einfach individuelle Lösungen. Selbst in NLZs kommen meines Wissens die besten einen Jahrgang hoch. Warum man den besten des Vereins eine gute Förderung verwehren will, erschließt sich mir nicht. Außer, man geht davon aus, dass diese Spieler eh über kurz oder lang gehen und man daher keinen Wert auf diese Kinder legt...



    Und die Frage, wer ein besonders talentierter Spieler ist, lässt sich ja leicht klären. Die Trainer beider Jahrgänge und der JL gucken sich die in Frage kommenden Kandidaten an und entscheiden individuell. Dabei hat der JL das letzte Wort und hat auch den jungen Jahrgang im Blick. Wenn alle Beteiligten dies gemeinsam verantwortungsvoll machen, wird es eine gute Lösung sein. Sollten natürlich alle nur auf ihren Vorteil bedacht sein, wird dat nix!

  • Muss Goodie hier zustimmen. Man bedenke wie das ausgesehen hätte wenn heutige Bundesligaspieler in ihren damaligen Dorfvereinen tatsächlich in der Mannschaft ihres Jahrgangs mitgespielt hätten. Da hätten weder Mitspieler, Gegner, noch der Spieler selbst was davon gehabt.


    Kenne auch ein Beispiel eines heutige 3. Liga- Spielers der im Verein des Nachbardorfs groß wurde und teilweise 3-4 Jahrgänge nach oben gestuft wurde. Anfang D-Jugend ist er dann in ein NLZ gewechselt. Hätte sich dieser Spieler auch so entwickelt, wenn er mit gleichaltrigen gespielt und trainiert hätte?


    Natürlich muss seitens Trainer/JL/usw. eine klare Linie gefahren werden. Aber das schließt sich meiner Meinung nach nicht aus.

    Absolut herausragende Talente entsprechend nach oben schieben, den Rest jahrgangsgemäß spielen lassen. Die Festlegung wer als Top-Talent gilt nehmen JL und Trainer gemeinsam vor und diese Einschätzung würde ich maximal jedes halbe Jahr neu vornehmen. Damit wären die Diskussionen auch relativ schnell geklärt.


    Würde diese Vorgehensweisen den Eltern gegenüber auch immer als fest und unverhandelbar verkaufen. Sobald die auch nur ein wenig merken, dass man davon eventuell abrückt rennen sie einem die Bude ein. Deswegen hart bleiben und seine Philosophie durchziehen.

  • Wir müssen dabei gar nicht immer nur an die Förderung der Talente des jüngeren Jahrgangs denken. Auch den weniger talentierten Spielern des älteren Jahrgangs bietet man ggf. die Möglichkeit, auf dem für sie passenden Niveau zu trainieren und zu spielen.

    Wir hören oft das Argument, die Stärkeren verlören den Spaß. Das gilt für die Schwächeren bei permanenter Überforderung auch.
    Im Beispiel des Threaderstellers spielen die beiden Mannschaften allerdings in derselben Staffel. Im Grunde würde man lediglich die später schwächere Mannschaft zum Abschuss freigeben. Gäbe es eine Neueinteilung nach ein paar Spielen, wäre es aber auch in diesem Fall o.k.

    Grundsätzlich: Vereine, mit einer gewissen Größe fordern so die talentierten und fördern die weniger talentierten Spieler.

  • Ich hatte ja schon geschrieben das in unserem Verein so eine Situation schon einmal gegeben hat. Die schwächeren 5 aus dem Jahrgang 07 wurden in eine eigene Mannschaft zusammengefast und durch wechselnde andere schwache Spieler aus dem jüngeren Jahrgang aufgestockt.

    Nach dieser Saison habe ich beschlossen so-etwas nie wieder zuzulassen.

    Selbst in der Kreisklasse hat diese Mannschaft nur verloren. Ich Behaupte mal das es auch ein Problem des Kopfes war. Allesamt haben sich aussortiert und abgeschoben gefühlt.

    Wenn die Kinder immer das Gefühl gegeben wird ihr seid nicht gut genug , macht sich das irgendwann bemerkbar.


    Anders ist das vielleicht in Vereinen in dehnen es immer mehrere Mannschaften eines Jahrganges gibt. Dort besteht aber auch die Möglichkeit sich durch gute Leistungen hoch zu spielen. In unserem Fall wurde den Kindern und Eltern immer wieder zu verstehen gegeben , ihr seid nicht gut genug ......diese Saison haben wir keine Verwendung für euch. Keiner dieser Spieler verdient es als schwach bezeichnet zu werden . Das zeigte sich nachdem sie in ihre ursprüngliche Mannschaft wieder Integriert wurden. Binnen kurzer Zeit verbesserten sich ihre Spielerischen Leistungen gravierend.


    Mein haupt Argument bleibt , dass die schwächeren Spieler gute Spieler brauchen um besser zu werden.


    In unserem Kleinstadt Verein geht es nicht um Talente , diese wechseln meist mit der E in den nächst Größeren Verein mit Sportschul- Anbindung. Es geht nur darum das Eltern einer Mannschaft erfolgreich sein möchten und deswegen vermeintlich schwächere los werden wollen.

  • Es geht nur darum das Eltern einer Mannschaft erfolgreich sein möchten und deswegen vermeintlich schwächere los werden wollen

    Das ist ja schon beantwortet worden: die Eltern können ja alles wollen, was sie schlussendlich bekommen entscheidet der Verein.


    Generell kann man für alle Konstellationen gute Argumente finden.

    Mir erzählte kürzlich ein kleiner Handballer, letztes Jahr hätte er noch mit den Großen spielen dürfen, dieses Jahr müsse er mit den Kleinen spielen. Und die könnten ja nix, das mache keinen Spaß.
    Da es in jeder Jugend nur ein Team gibt, ist das halt so, führt aber auch unter diesem Aspekt zu Frust.

  • Mein haupt Argument bleibt , dass die schwächeren Spieler gute Spieler brauchen um besser zu werden.

    Nein. Generell ist das nicht so zu sagen.

    Kinder brauchen stärkenmäßige ähnliche Gegner um besser zu werden. Ein schwächerer Spieler wird nicht besser, weil er 3 starke um sich hat. Er spielt befreiter auf. vielleicht. Das mag aussehen, als ob er besser spielen würde. es ist aber m.e. ein trugschluß zu glauben,

    (deutlich) schwächere Kinder werden -besser- durch starke mitspieler. Sie haben meist in diesen Teams keine Verantwortung, die

    Sie übernehmen müssen. In Spielen gg. gleichstarke Gegner lernen Sie das und verbessern sich auch entsprechend.

    Für viele kommt irgendwann ein böses Erwachen, wenn Sie jahrelang mit starken, dominanten Mitspielern gespielt haben, und

    dann plötzlich müssen Sie Verantwortung übernehmen und vermeintlich schwächere mitziehen. Das geht meist schief dann.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Er spielt befreiter auf

    oder das Gegenteil passiert..


    Spieler-papa ich bin da auch ganz bei Trainer E und habe das selbst über Jahre hinweg verfolgen können. Das die weniger guten nicht weniger gut genannt worden möchten ist auch klar. Ich habe es den Kinder (wobei die am wenigsten damit ein Problem haben) später angefangene genannt. Den Zugang hat so ziemlich jeder wenn er später mit dem Üben anfängt kann er nicht schon den Stand haben wie einer der schon 2-3 Jahre übt. Beispiel Fahrradfahren oder lesen und schreiben in der Schule.


    Ich habe sogar expekzit die späteren von den früheren getrennt und den Eltern auch erklärt warum


    Für viele kommt irgendwann ein böses Erwachen, wenn Sie jahrelang mit starken, dominanten Mitspielern gespielt haben, und

    dann plötzlich müssen Sie Verantwortung übernehmen und vermeintlich schwächere mitziehen. Das geht meist schief dann.


    das ist ein schlagendes Argument und bedarf keiner weiteren Erklärung!


    Auch das triff zu

    In Spielen gg. gleichstarke Gegner lernen Sie das und verbessern sich auch entsprechend

    wenn nicht sogar einen etwas besseren Gegner suchen wo man eher noch knapp verliert als gewinnt denn in der Niederlage steckt die wahre Antwort 8o. Bei Siegen glaubt jeder alles ist gut und wir sind eh super.