Beiträge von Spieler-papa


    NEUIGKEIT ZUR PETITION


    Update und Schließung der Petition „Stoppen sie die Verletzung der Frauenrechte im Fußball!“

    Christian BrüsselerKrefeld, Deutschland

    3. JULI 2020 —

    Liebe Unterstützerinnen, Liebe Unterstützer,

    Es ist uns, der gesamten Frauen und Mädchenabteilung des (ehemals) 1. FC Mönchengladbach, eine Herzensangelegenheit uns heute an sie mit einem Update zur Petition „Stoppen sie die Verletzung der Frauenrechte im Fußball!“ zu wenden.

    Die Ausgangssituation am vergangenen Montag war für uns alle extrem nervenaufreibend und sehr enttäuschend. Aus für uns immer noch nicht nachvollziehbaren Gründen hat sich der Vereinsvorstand des 1. FC Mönchengladbach 1894 e.V. dazu entschieden die Mannschaften der 1. und 2. Frauen- sowie die U17-Juniorinnenmannschaft nicht für den Spielbetrieb der Saison 2020/2021 zu melden. Die Information darüber erhielten wir knapp vor Ende der Meldefrist beim Fußballverband Niederrhein, dem Dachverband, der den Spielbetrieb des Amateurfußballs in der Region organisiert. Neben dieser, für uns, katastrophalen Nachricht stellte uns die kurzfristige Entscheidung vor enorme Zeitliche Probleme. Die Entscheidung darüber, wie es mit dem Frauen- und Mädchenfußball in unserem Verein weitergeht wurde leider ohne vorherige Gespräche mit uns getroffen, was später auch durch den Vorstand gegenüber den Medien bestätigt wurde.

    Aus dieser Situation heraus haben wir uns dazu entschieden eine Petition zu starten, die uns dabei hilft, eine Stimme zu bekommen, damit die Verantwortlichen mit uns in den Dialog treten und nach Lösungen suchen um die Abmeldung der drei Mannschaften zu verhindern.

    Seit Beginn der Petition haben Sie sich und knapp 20.689 weitere Menschen dazu entschieden uns mit ihrer Unterschrift zu unterstützen! Dies hat für eine enorme Aufmerksamkeit der Medien, der Politik und dem öffentlichen Leben gesorgt und führte dazu, dass sich der Präsident des Fußballverbandes Niederrhein und Vizepräsident des Deutschen Fußball Bundes bereit erklärte zu vermitteln.

    Dieses Vermittlungsgespräch fand am 26.06.2020 statt an dem wir leider nicht anwesend sein durften. Am Ende blieb alles beim Alten, denn der Vorstand hält weiterhin an der Entscheidung fest uns nicht für den kommenden Spielbetrieb zu melden.

    Während der ganzen Zeit durften wir eine enorme Solidarisierung spüren, die uns Energie und Kraft gegeben hat, diese Situation zu überstehen. Unser Wunsch war es, als Teil des 1. FC Mönchengladbach weiter um sportliche Erfolge auf dem Platz zu kämpfen. Dies wird leider nicht mehr möglich sein.

    „Warum fällt man? Damit man lernt wieder aufzustehen!“

    Getreu dem Zitat und dem sportlichen Leitbild, was wir unseren Frauen und Mädchen auf und neben dem Platz immer mit auf den Weg gegeben haben, wollen wir den Blick nach vorne richten und die Situation als Chance für etwas Neues sehen!

    Gemeinsam mit den 130 Mitgliedern unserer Abteilung haben wir uns nun dazu entschieden einen neuen Verein zu gründen. Das Gründungsprotokoll wurde hierfür am Montag 29.06.2020 durchgeführt und der Vereinsname Fußballverein Mönchengladbach 2020 e.V., Kurzform FV Mönchengladbach 2020 e.V. mit den Vereinsfarben Blau-Weiß samt Unterlagen beim Amtsgericht Mönchengladbach und dem Fußballverband Niederrhein eingereicht.

    „Das ist wahnsinnig spannend aber Leichter gesagt als getan!“

    Wer kann schon von sich behaupten, dass er bei einer Vereinsgründung, wie man sie eigentlich, nur von vor mehr als 100 Jahren kennt, dabei war?

    Unser Ziel ist es, einen Verein zu gründen und zu führen, der transparent agiert und neben den sportlich-leistungsorientierten Zielen, die Gleichberechtigung und enge Verzahnung des Frauen und Herrenfußballs, als höchstes Gut versteht. Der Hintergrund, aus dem dieser neue Verein entstanden ist wird dabei immer unser Leitbild bestimmen. Aus diesem Grund finden sie auch kein weiteres „F“ im Vereinsnamen.

    Sie können sich aber sicher vorstellen, dass die Herausforderungen für uns gerade enorm sind, denn wir starten mit allem bei null! Wir haben kein Trainingsmaterial, keine Trikots, keine persönliche Ausrüstung, kein Trainingsgelände und kein Geld auf dem Konto.

    Dennoch ist unser Blick nach vorne gerichtet, weil Sie und jeder weitere der 20.689 Menschen, die unsere Petition unterschrieben haben, uns Kraft geben! Dafür möchten wir uns nun als FV Mönchengladbach 2020 e.V. von ganzem Herzen bei ihnen bedanken!

    Ihr

    Christian Brüsseler und das gesamte Team des FV Mönchengladbach 2020 e.V.

    Die Frauenmannschaften und U17 Juniorinnen des 1. FC Mönchengladbach sollen nicht mehr für den Spielbetrieb der kommenden Saison 2020/2021 gemeldet werden.

    Handfester Skandal beim 1. FC Mönchengladbach! Der Vorstand des ältesten noch bestehenden Fußballvereins im Westdeutschen Fußballverband, hat sich entschieden die Mannschaften der 1. und 2. Frauenmannschaft sowie die U17-Juniorinnen nicht mehr für den Spielbetrieb der kommenden Saison 2020/2021 zu melden. Darüber informierten der neue Geschäftsführer Eric Joereßen und der neue sportliche Leiter Chrisostomos Thissiadis am vergangenen Freitag. Als Begründung teilten die beiden Vertreter mit, dass Aufgrund des Corona bedingten Aufstieges der 1. Herrenmannschaft in die Oberliga es am Wochenende keinen Platz mehr für den Spielbetrieb dieser Mannschaften gäbe.

    Doch eins nach dem anderen:

    Die 1. Frauenmannschaft befindet sich zurzeit punktgleich mit dem Spitzenreiter MSV Duisburg II auf dem zweiten Tabellenplatz der Niederrheinliga und war auf gutem Kurs in Richtung dritthöchster Spielklasse. Doch der Corona-Lockdown sorgt dafür, dass die Spielzeit nicht mehr fortgesetzt wird. Während das Trainerteam bereits die Planungen für die neue Saison in Angriff genommen hat und die Spielerinnen sich in ihrer wohlverdienten Sommerpause fit halten wurde der Trainingsplan des Vereins ohne Abstimmung mit den Frauen und Mädchen umgeworfen.

    „Dieser neue Trainingsplan wurde ohne irgendeine Rücksprache mit unserer Abteilung oder irgendeiner unserer Mannschaften erstellt. Unsere Wünsche/Sorgen/Nöte oder Bedürfnisse sowie Probleme von arbeitenden oder studierenden Spielerinnen wurden überhaupt nicht berücksichtigt. Für mich absolut nicht nachvollziehbar, wieso man aus dem ganzen Prozess ausgeschlossen wird.“ sagt Trainer Christian Brüsseler.

    Ab diesen Zeitpunkt fanden Gespräche statt um doch noch eine Kompromisslösung zu finden, mit denen alle hätten Leben können.

    Doch beim zweiten Treffen, dass sich eigentlich wieder mit dem Trainingsplan beschäftigen sollte kam es zum Skandal. Geschäftsführer Eric Joereßen und der neue sportliche Leiter Chrisostomos Thissiadis teilten mit, dass die Frauenmannschaften und U17 Juniorinnen des 1. FC Mönchengladbach nicht mehr für den Spielbetrieb der kommenden Saison 2020/2021 gemeldet werden. Als Begründung teilten beide mit, dass am Wochenende nicht genügend Spielflächen zur Verfügung stehen um alle Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen.

    „Das ist für uns alle extrem nervenaufreibend. Uns wird der Boden unter den Füßen weggerissen und das aus unerklärlichen Gründen. Es stehen ausreichend Spielflächen zur Verfügung und diese Maßnahmen richten sich ausschließlich gegen Mannschaften der Frauen und Mädchenabteilung! Wieso wird denn keine Herrenmannschaft abgemeldet? Der Verein hatte in der Vergangenheit schon mehr Mannschaften!“ Sagt Brüsseler.

    Klar ist: Sollte dieser Plan durchgesetzt werden würden drei der sechs bisher gemeldeten Frauen und Mädchenmannschaften nicht mehr spielen und die jungen Kickerinnen des 1. FC Mönchengladbachs hätten ab der U15 Juniorinnenmannschaft keine Zukunft mehr im Verein.

    Kein Grund jetzt emotional zu werden. Ich habe nur versucht dir das momentane System zu erklären

    Nein ich bin da gar nicht Emotional . Ich versuche die Dinge so pragmatisch wie möglich zu sehen. Die meisten Mädchen bei uns kommen aus kleinen Vereinen . In der näheren Umgebung 100 KM bis Potsdam /Berlin gibt es keinen Verein der die Mädchen angemessen Fördern kann. Also ist die einzige Möglichkeit die DFB Stützpunkte und die Landesauswahl. Mir ist schnell klar geworden das viele Mädchen mit 13/14 jährigen Jungs nicht mehr mithalten. Wenn eine Familie sich mit 11/ 12 gegen ein Sportinternat z.B bei Turbine Potsdam entschieden hat , heißt das doch nicht das sie mit 14 oder 15 sich nicht doch noch dafür entscheiden. Wenn mann die neuen Klassen jedes Jahr sieht , sind immer einige Quereinsteiger dabei die sich erst später zu diesem Schritt entschieden haben. Ich bin nur der Meinung das die Mädchen die in der Landesauswahl sind, auch weiterhin von den DFB Stützpunkten gefördert werden sollten. Meine Tochter hat sich ja gegen das alles entschieden und es spielt keine Rolle mehr ob es freiwillig war. Sie spielt weiter super gerne Fußball und erhält immer mal wieder einen Anfrage von anderen Vereinen. Wenn wir in einer anderen Region Deutschland wohnen würden hätte sie sich sicher für den Fußball entschieden.

    Trainer91 Dann müssten alle Kinder aufhören die nicht Profi werden wollen. Die Mädchen spielen ja trotzdem weiter in der Landesauswahl und haben mit der Entscheidung gegen ein wechsel an ein Fussballinternat noch nicht beschlossen diesen weg nicht zu gehen !! Den Jungs die nicht auf eine Sportschule ( gilt nur bei uns in der Provinz weil es die einzige Möglichkeit der intensiven Förderung ist ) gehen wurde das nicht nahe gelegt. Die spielen weiter munter in der Kreisauswahl und höher !

    Das einschätzen von Spielern/innen ist aus meiner Sicht sowieso nicht immer optimal . Ich würde dafür plädieren das die Sichtung zum Potential von völlig fremden Trainern gemacht werden . Die weder den Verein noch sonnst Informationen haben, was den Spieler/in betrifft und am besten völlig unerkannt bei einigen Spielen/Turnieren zuschaut. ( ist natürlich völlig unrealistisch) In unserem Stützpunkt hat man schon eine kleinere Chance wenn mann nicht aus dem richtigen Verein kommt. Obwohl alle vier Mädchen vom DFB Stützpunkt in der Landesauswahl sind wurde ihnen ..nachdem sie nicht auf das Sportinternat von Turbiene konnten/wollten nahe gelegt den Stützpunkt zu verlassen. Offiziell natürlich nicht , aber wenn der Trainer immer wieder Bemerkungen macht wie z.B Warum trainierst du noch hier ..... Ist dies doch recht offensichtlich. Wir hatten letztens mit unseren D Junioren ein Trainingsspiel gegen die Sportschüler ( Internat ) eines Bundesligisten . Bis 10 Minuten vor Schluss haben wir mit unserer Kleinstadtmannschaft ein 2:2 gehalten. Dann hat sich aber die bessere Kondition des Gegners ausgezahlt und er hat doch noch gewonnen. Heute früh habe ich eine Nachricht bekommen , das sie meiner Tochter die Möglichkeit geben möchten bei ihren C/B Juniorinnen aufgenommen zu werden. Fazit auch ohne Stützpunkt und Landesauswahl kann es immer passieren das sich eine Möglichkeit ergibt gesehen zu werden. Wir haben diesem Verein gedankt und erstmal abgelehnt.

    @ Marianne Genauso ist es bei uns auch , wenn die Mädchen in der Landesauswahl sind können auf das Stützpunkt Training verzichten wenn sie in einer besseren Vereinsmannschaft ( Landesliga aufwert ) trainieren.


    betreuer72 Die Teilnahme an den Sichtungen der DFB Jungen Stützpunkte ist bei uns ohne Empfehlung möglich. Eine Einladung zur Sichtung bei der Landesauswahl Mädchen bekommt man bei uns sobald mann im DFB Stützpunkt ist. Der Stützpunkt ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme einer Sichtung in der Landesauswahl. Über die Internetseite des Fussballlandesverbandes kann sich jedes Mädchen auch ohne DFB Stützpunkt bewerben. Allerdings sehen es die Trainer der Landesauswahl gerne wenn die Mädchen mit stärkeren Jungs trainieren. Kreisklasse oder Kreisliga reicht da meist nicht. Bei uns trainieren aber gute Mädchen auch nur in der Landesklasse Juniorinnen ohne das mann einen gravierenden unterschied zu den Mädchen sieht die bei den Junioren trainieren.

    Feuer Auch ich habe eine Tochter 2007 TW und kenne all deine Aussagen. Ich würde Dir raten , lass sie in einem Leistungsorientierten Junioren Taem trainieren so lange es geht. Auch dort wird sie gesehen wenn sie Potential hat. Die Landesauswahl Mädchen würde ich beibehalten. Das Stützpunkt-Training bei den Jungs , ist aber kein Muss für die Landesauswahl. Freundinnen meiner Tochter haben es zugunsten eines intensiven (4 mal die Woche) Vereinstrainings aufgegeben. Wenn sie bei den Junioren überfordert ist merkst ihr es schon. So lange die Trainer sie einsetzten und sie von den Jungs Akzeptiert ist und mithalten kann ist alles gut.

    Sir Alex Der neue Verein wäre bereit eine gewisse Summe zu zahlen , aber ist der Meinung im Jugendbereich sollte ein Wechsel ohne Bedingungen möglich sein. Ich habe gestern aber nochmals mit dem Jugendleiter vom jetzigen Verein gesprochen. Er meinte dann , da sie meiner Tochter keine Mädchen Mannschaft bieten können , würde er sie ohne Bedingungen gehen lassen. Spielt nächste Saison in der Landesklasse C Juniorinnen. Mehr kann ich noch nicht sagen

    ;);)

    Kiriku Meine Tochter wollte ursprünglich so lange wie möglich bei den Junioren bleiben . Jetzt hat aber ein Trainer ihr gesagt das sie in der zukünftigen C als TW in die C2 soll. Da bei uns ab der C 07/06 die Jahrgänge nach Leistung getrennt werden. Würde das bedeuten das sie bei den Jungs mit weniger Potential :wacko: spielen sollte. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war aber nicht die Leistung, Sondern das der Verein davon ausgeht , das sie irgendwann den Verein wechselt und dann sowieso ein Junge ins Tor soll. Dazu kommt im Tor der C1 soll der Sohn des Torwart-Trainers stehen. Zweitspielrecht hat sie schon seid 3 Jahren bei den Mädchen. In der Rückrunde spielt sie schon mit Zweitspielrecht beim neuen Verein. Aber kann leider nur 5 Spiele mitmachen weil es sonnst Überschneidungen mit den Junioren gibt.

    Meine Tochter möchte in der nächsten Saison in einen anderen Verein wechsel. Jetzt hat jemand vom alten Verein eine Ausbildungsentschädigung in der Höhe von 250 - 500 Euro ins spiel gebracht.


    Hat jemand von euch eine Ahnung wie hoch so eine Entschädigung für den alten Verein sein sollte darf ?


    Sie wechselt von der Kreisliga in die Landesklasse C Juniorinnen. Brandenburg


    Diese Summen schrecken doch sicher einige Vereine ab einen Spieler zu nehmen zumal in dieser Altersklasse.

    In der vorigen Saison haben wir in der Kreisklasse ein Spiel gewonnen den Rest verloren. Seid dem sind aber bis auf 3 Mädchen alles neue Mädchen. Fast alle älteren 12 + haben aufgehört. Wie schon geschrieben meine Tochter und ein anderes Mädchen wechseln in ein wirklich guten Verein. Ohne es böse zu meinen , für Mädchen die bei den Junioren spielen ist es in einer Anfänger Mädchenmannschaft echt schwierig. Wir haben 3 Jahre gehofft das es mit dem Projekt Mädchenmannschaft etwas wird. Jetzt haben wir für uns damit abgeschlossen.

    Bei uns ist die Entscheidung gefallen , die beiden 2007 Mädchen gehen nächste Saison in einen anderen Verein in die C Mädchen Mannschaft. Bisher war ja der Plan mit allen Mädchen in der C zu melden.


    Mit den verbleibenden Mädchen könnte man jetzt in der D melden was sicherlich den Jüngeren eher gerecht wird. Die beiden von 2007 fühlen sich in der neuen Mannschaft mit den 07/06 Mädchen sichtlich wohler als mit den jüngeren.


    So schade es für den Verein ist , das zwei seiner guten Spielerinnen gegangen sind , ist es doch für den Rest eine Chance. Die Frage ob die Anzahl an Spielerinnen reicht , besteht natürlich weiter.


    4 Mädchen von 2008 Grundlagen vorhanden

    5 Mädchen von 2009 1 gut 4 gute Anfänger

    2 Mädchen von 2010 Anfänger

    Wir haben Glück gehabt , der Junioren Verein hat vergessen den Antrag an den Landesverband weiter zu schicken.


    Damit kann der Antrag auf Zweitspielrecht gestellt werden.


    Nach Auskunft des FLB hätten wir das Zweitspielrecht auch rückwirkend zum 31.12.19 Kündigen können. Der Zweitverein hätte dazu nur zustimmen müssen.

    Kurze Frage . Meine Tochter hat das Zweitspielrecht bei einer Mannschaft die nicht am Spielbetrieb teilnimmt. Da es auch in der nächsten Saison keine Mannschaft geben wird , die gemeldet werden kann. Möchte sie gerne jetzt schon in einen anderen Mädchen-Verein wechseln.


    Im Normalfall gilt das Zweitspielrecht jeweils für 1 Jahr und muss dann erneuert werden. Hat jemand schon einmal eine andere Regelung erfahren die auf unseren speziellen Fall zutrifft ? Bundesland Brandenburg

    Bei uns ist es normal , das polnische Mannschaften an Turnieren teilnehmen und wir auch dort eingeladen werden. Ich habe die selben Beobachtungen gemacht wie Christof1984 wie stark der Wille zum gewinnen ist. Leider gibt es aber auch immer wieder Probleme , mit zu hart geführten Zweikämpfen die mit Verletzungen enden.

    Bei unseren D Junioren bin ich nur ein engagiertes Elternteil , bei den Juniorinnen mache ich etwas Organisation und Betreuer.


    Diese Jahr gab es bei uns weder einen Saisonabschluss ( Z.B. Eltern Kind Spiel ) noch eine Art Weihnachtsfeier ( Staffel-spiele oder so ) weder bei den Jungs noch bei den Mädchen. Sicherlich sind manchmal auch äußere Einflüsse schuld , das nichts gemacht wird. Bei den Mädels war dies zum Beispiel das die Hallen zwei Wochen vor Weihnachten nicht mehr benutzt werden durften. Mich stört aber das von den Eltern auch überhaut kein Interesse an so etwas besteht.


    Bei den Mädels hatte ich angeregt , das sich alle einen Tag abseits des Trainings treffen um zum Beispiel ins Freibad oder ins MY-JUMP zu gehen. Von den Eltern kam einfach überhaupt keine Rückmeldung .


    Wie ist das bei Euch ? Verzichtet ihr auf so etwas generell ?

    @ open-minded Bei den Gesprächen ist uns bewusst geworden , wie sehr sich das Leben des Kindes ändert mit dem Wechsel in ein Sportinternat . Mit einem WE in der Landesauswahl oder einem 1 Wöchigen Trainingslager nicht zu vergleichen.


    Der Standardansatz der Betreuer war , wenn sie nach Weinachten wieder kommen haben sie es geschafft. Einige Mädels haben von Heimweh gesprochen andere wiederum kahmen mit der Situation im Internat super klar. Wir kennen Spielerinnen die vorzeitig von der Sportschule abgegangen sind , die es jetzt mit 18/19 bereuen. Andere fanden dieses Erlebnis Sportinternat positiv prägend für ihr Leben.


    Aber auch diese intensive Förderung ist keine Garantie für Erfolg.


    Unabhängig davon , dass meine Frau unserer Tochter dies nie gestattet hätte. Hat sie nach diesen Gesprächen beschlossen nicht auf eine Sportschule zu gehen. Ob sie eine Chance gehabt hätte ist auch nicht sicher , da sie die Sichtungen aus eigener Entscheidung nicht bis zum Ende mit gemacht hat.

    Mal im Ernst , ohne Eltern die sich aktiv engagieren läuft nichts. Von den Kosten und der Zeit gar nicht zu sprechen. Man muss nur das richtige Mass an Unterstützung finden und dabei den Willen des Kindes nicht übergehen. Wenn ich höre , wie viele der 11 jährigen aus unserem Verein zur Sportschule/Internat wollen und die Eltern darüber reden als ob die Kinder mal eben zu Oma fahren. Bin ich persönlich schon fassungslos.

    Nach der ersten Sichtung Landesauswahl waren wir zum Tag der offenen Tür in einigen Sportschulen. Wir haben mit Sportschülern geredet und mit Mädchen die früher von der Schule gegangen sind.

    Vielleicht sollten wir Eltern unsere Kinder irgendwann vor dem höher schneller weiter schützen. Meine Tochter ist 12 Jahre eine gute Torwartin, aber ich zweifle wie weit andere sie nur ausnutzen um ihre Ziele zu erreichen. Das Angebot unseres C 1 Junioren Trainers sie als Torwart nächste Saison einzusetzen habe ich erstmal abgelehnt. Egal wie gut sie ist , in unserer Region hat sie keine Möglichkeit professionell zu Spielen. Deshalb habe ich als Vater entschieden, das sie in eine gute C Mädchenmannschaft wechselt und nicht so lange wie Möglich bei den Junioren spielt.


    In meiner Bekanntenkreis gibt es immer wieder Eltern, die ihre Kinder mit 11/12 schon in der Profilliga sehen und die Kids von der Seitenlinie zu mehr Leistung animieren. Oft habe ich den Eindruck , das es mehr um die Eltern als um die Kinder geht.