Beiträge von Kiriku

    Meine Tochter spielt in der Verbandsauswahl und bei D-Junioren in der Kreisliga. Das Niveau ist in etwa gleich.


    Dass die ambitionierteren Mädchenmannschaften lieber in der Jungsrunde mitspielen, kann ich absolut verstehen. Bei uns im Kreis hat vor ein paar Wochen eine D-Juniorinnenmannschaft 40:0 gewonnen. Sie haben inzwischen aus 5 Spielen +83 Tore. Sowas macht doch niemandem Spaß, weder der einen Mannschaft, noch der anderen Mannschaft. Und stolz auf die Meisterschaft kann man doch dann auch nicht wirklich sein. Mal ganz abgesehen davon, dass ich in diesem Fall (40:0) meine Tochter spätestens beim 20:0 vom Platz genommen hätte, egal in welcher der beiden Mannschaften sie spielt.

    Wir hatten vor 1,5 Jahren einen ähnlichen, allerdings nicht ganz so krassen Fall in unserem ehemaligen Verein. Ich war Co-Trainerin in der E1, in der meine Tochter spielte, der Trainer dieser Mannschaft kam neu mit seinen Zwillingen und noch einem jüngeren Geschwisterkind in diesen Verein. Die ersten Wochen klappte alles hervorragend, bis er sein wahres Gesicht zeigte. Er war total übermotiviert und verlangte Unmögliches von diesen Kindern in einem Breitensportverein (Kreisklasse). Schwächere Spieler lies er direkt zuhause bei den Spielen und brachte Sätze wie "Wenn ich Spieler X spielen lasse, kann ich auch gleich in Unterzahl spielen" usw. Zu einem Kind sagte er: "Wenn du weiterhin keine Fortschritte machst, spielst du bald auf dem gleichen Niveau wie Y!". Der Umgangston war unmöglich und die Eltern wurden von Woche zu Woche unzufriedener. Leider äußerten sie dies nicht bei ihm sondern nur unter den Eltern und bei mir. Ich vereinbarte einen Termin für einen Elternabend. Leider war es dann so, dass plötzlich nur noch die wenigsten Eltern hinter mir standen. Die restlichen Eltern schossen zwar nicht dagegen, hatten aber plötzlich auch nichts mehr zu sagen. Letztendlich verließen 2 Leistungsträger der Mannschaft, sowie noch ein anderes Kind den Verein und der Verein stand mit einer sehr dünn besetzten Mannschaft da. Der JL stand hinter dem Trainer, da dieser drohte den Verein zu verlassen, wenn er nicht weiter Trainer sein dürfte. Somit hätte der Verein einen Trainer inkl. seiner 3 Kinder verloren, das wollten sie wohl nicht riskieren. Kaum hatten wir bei dem neuen Verein angefangen, erfuhren wir, dass der Trainer im alten Verein rausgeflogen war. Hat sich also letztendlich von selbst geregelt. Leider waren dann eben auch wir und noch andere Familien weg dort. Im Nachhinein erfuhren wir, dass er mit seinen Kindern vorher schon aus 3 verschiedenen Vereinen geflogen war, aufgrund seines Verhaltens.

    Mehr Investition in denFrauenfussball

    z.b.
    Fahrdienste .

    Internatsplätze .

    Eine stärkere Zusammenarbeit mit den Junioren .

    Auch grundsätzlichMädchenmannschaften in Jungsligen spielen lassen , statt auf Krampf eine Staffel von den Mannschaften her mit Ach und Krach zusammenwürfeln .

    Also ich weiß nicht wie es in eurem Verband ist, aber bei uns dürfen Mädchen grundsätzlich in Jungsligen spielen und sie tun dies auch.


    Bei den Fahrdiensten stimme ich dir definitiv zu.

    Also hier haben sich mal die Eltern einer F-Jugend zusammengetan und einen inkompetenten "Trainer" abgesägt. Termin mit JL und Trainer gemacht, Forderung gestellt "er oder wir", Alternative benannt und fertig.

    Genau deswegen meine Frage was die anderen Eltern über diesen Trainer denken. Mit ein paar Eltern im Rücken hätte er sicherlich mehr Chancen beim JL etwas zu erreichen.

    Mich würde auch mal interessieren was die anderen Eltern der Jungs über ihn denken und ob sie mit seinem Verhalten und seinem Training zufrieden sind. Kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen.


    Ich kann den anderen nur zustimmen und würde auch die Konfrontation mit dem JL suchen und zur Not mit meinem Stiefsohn den Verein wechseln. Falls die anderen Eltern mit diesem Trainer auch solche Probleme haben, werden wahrscheinlich sogar welche zum neuen Verein folgen.


    Ganz abgesehen von deinem Traineramt, möchtest du doch als Spielervater sicherlich auch nicht, dass dein Stiefsohn von so einem Trainer trainiert wird, oder?! Alleine aus dem Grund würde ich schon den Verein wechseln, aber sicherlich würde es auch für dich in einem neuen Verein ein Amt geben.

    Die U15 in der Kreisliga ist gemischt Jahrgang 2005 und die besseren 2006er die auch Landesauswahl spielen, ich kenne da einige Mädels.


    Bis jetzt haben sie eher gegen die schwächeren Teams gespielt und da auch alles nur knapp gewonnen. Generell ist das Niveau nicht allzu hoch dort. Der Tabellenführer ist gut, der Rest fällt da schon sehr deutlich ab.

    Das immer noch kein Vergleich zu dem Niveau, dass die Topspielerinnen der Landesauswahl bei guten Jungsmannschaften geboten bekommen. C-Jugend Landes- und erst recht Verbandsliga ist da schon eine ganz andere Nummer.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Mädchen gibt, die bei gleichaltrigen C-Junioren in der Verbandsliga mithalten können. Eventuell B-Juniorinnen, die bei den C-Junioren spielen, ja.

    Laut Webseite der Hoffenheimer gibt es 4 Mädchenteams:

    • U13 -> D-JUNIORINNEN LANDESLIGA ST.1 2019/20, derzeit Tabellenführer
    • U14 -> D-JUNIOREN KREISKLASSE A 2019/20, derzeit 2ter. Die U14 spielt also bei den Jungs, ist aber ein Jahr älter
    • U15 -> C-JUNIOREN KREISLIGA HD (U15) 2019/20, derzeit dritter. Also auch bei den Jungs, gleicher Jahrgang.
    • U17 -> B-JUNIORINNEN-BUNDESLIGA SÜD (U17) 2019/20, derzeit vierter.

    Also spielen U14 und U15 bei den Jungs.


    Grüße

    Oliver

    Dann scheint die B2 der Mädchen erst garnicht auf der HP aufgeführt zu sein. Komisch...... Die gibt es nämlich definitiv auch noch. Diese sind laut fussball.de Vorletzter in der Tabelle mit 0 Punkten aus 4 Spielen.


    Die U14 ist quasi nur zur Hälfte älter als die Jungs gegen die sie spielen, da die Hälfte der Mannschaft Jahrgang 2007, also noch D-Juniorinnen sind.


    Die U13 ist zwar Tabellenführer, hat aber 2 Spiele weniger als die Mannschaft meiner Tochter und wir haben schon eins von zwei Spielen gegen sie gespielt und gewonnen.


    Wenn die U15 gegen gleichaltrige Jungs in der Kreisliga spielt und von 4 Spielen noch keins verloren hat, kann das Niveau hier ja nicht so schlecht sein, wie st_84 das oben beschreibt.

    Das stimmt nicht ganz, was du schreibst. Bei dem Verein, den ich oben erwähnt habe, wo meine Tochter gesichtet wurde, handelt es sich um Hoffenheim. Die Hoffenheimer haben 4 Juniorinnen-Mannschaften. Auf zwei der 4 Mannschaften trifft das sicherlich zu, was du schreibst. Nämlich auf die U13 und auf die 2. B-Juniorinnen-Mannschaft. Gegen die U13 haben wir vor zwei Wochen sogar als ganz normaler Breitensportverein gewonnen und das ohne Auswechselspieler. Es ist die U14, die bei den Jungs spielt, nicht die U15. Und die 1. B-Juniorinnen-Mannschaft spielt erfolgreich B-Juniorinnen-Bundesliga. Die U14 besteht fast zur Hälfte aus U13-Spielerinnen, dort sollte meine Tochter spielen.


    Was deine letzten beiden Sätze betrifft, kann ich dir nur zustimmen, leider.

    Ersetze Mädchen durch Jungen und der Beitrag ist übertragbar.

    Auch bei Jungen spielen oft die -Besten- also der Großteil des STP in Vereinen wo bereits optimale Förderung herrscht.

    Und warum soll man diesen talentierten die STP-Förderung wegnehmen!???

    Die -besetzen- keinen Platz, sondern sind evtl. einfach besser. Begabtenförderung ist Aufgabe des STP. Nicht

    Ausbildungsersatz für solche zu leisten die in Ihren Heimatvereinen evtl. schlechtere Bedingungen haben.

    Wenn das der Sinn eines Stützpunkts ist, ok. In der Einladung zur Sichtung meiner Tochter damals stand aber eben drin, dass hier die Kinder gefördert werden sollen, die in ihren Heimatvereinen nicht so gut gefördert werden (können). Und dann gibt es meiner Meinung nach keinen Sinn, dass dort hauptsächlich Mädchen spielen, die in einem der größten Vereine der Gegend schon sehr gut gefördert werden.

    Mein Problem in diesem Fall ist, dass einerseits somit 5 Plätze des Jungsstützpunkts durch Mädchen belegt werden und gleichzeitig der Mädchenstützpunkt extrem geschwächt wird. Wenn man im Stützpunkt unterfordert ist und völlig heraussticht wäre mmn der Wechsel in ein NLZ der nächste logische Schritt und nicht der Wechsel in das Fördersystems des anderen Geschlechts, was ja zwei der Mädchen bereits machen.

    Meine Tochter wurde im Frühjahr von einem BL-Verein gesichtet und auch genommen (Männer spielen 1. BL und Frauen spielen 1. BL). Hier wäre sie perfekt aufgehoben gewesen. Leider haben wir uns nach langem Überlegen und Lösungen suchen dagegen entschieden. Es ist zeitlich und teilweise finanziell einfach nicht möglich. Wir sind beide berufstätig, meine Tochter geht aufs Gymnasium und ich habe noch einen Sohn, der in der Oberliga Handball spielt (was auch extrem zeitaufwendig ist). Es wäre für meine Tochter die perfekte Lösung gewesen, aber es geht einfach nicht. Und meine 11jährige Tochter schon in ein Internat geben, möchte ich auch auf keinen Fall. Das ist eine Option über die ich in 1-2 Jahren nochmal nachdenken werde, aber momentan kommt es auf keinen Fall in Frage. Klar ist es blöd, dass die Mädchen dann teilweise den Jungs in den Stützpunkten den Platz wegnehmen. Aber ehrlich gesagt, bin ich da egoistisch. Es ist ja nicht so, dass wir nicht alle möglichen Alternativen durchdacht hätten. Aber es gab nun mal keine wirkliche Alternative momentan. Und warum soll meine Tochter dann auf die bestmögliche Förderung verzichten? Um anderen Jungs den Platz nicht wegzunehmen? Ich kenne keinen, der da nicht etwas egoistisch wäre.

    Oftmals spielen Mädchen auch nicht deswegen in Jungsmannschaften, weil sie mehr gefordert werden wollen, sondern weil es keine Mädchenmannschaften im näheren Umfeld gibt. Mädchenfussball ist nunmal nicht so verbreitet und man muss teilweise weit fahren und das dann mehrmals pro Woche. Das können oder wollen manche Eltern nicht. Das ist also ein weiterer Grund warum Mädchen in Jungsmannschaften spielen.


    Und zumindest in unserem Fall beißt sich da die Katz ja nicht in den Schwanz, da meine Tochter als talentiertes Mädchen ihrer Mädchenmannschaft trotzdem erhalten bleibt, indem sie das Zweitspielrecht wahrnimmt.


    Ich habe auch den Eindruck, dass bezüglich der Mädchenförderung nichts getan wird. Ein Beispiel ist unser Mädchenstützpunkt, indem meine Tochter ein Jahr lang trainiert hat. Laut Verband ist dieser Stützpunkt dafür da, Mädchen aus kleineren Vereinen und/oder Jungsmannschaften besser zu fördern bzw. ihnen die Förderung zu geben, die sie dort nicht bekommen können. Widerspricht aber komplett der Realität, denn der Stützpunkt besteht zu 80% aus Mädchen, die in einem Verein spielen, in dem sie perfekt gefördert werden. Ein großer Verein, der von den E-Juniorinnen bis zu den Frauen jede Juniorinnenklasse, teils mehrfach besetzt und optimale Förderbedingungen für Mädchen hat. Das heißt, diese Mädchen werden dort schon optimal gefördert und besetzen zusätzlich noch einen Platz im Stützpunkt. Warum bekommt nicht ein Mädchen diesen Platz, das in ihrem Heimatverein nicht die Möglichkeit hat optimal gefördert zu werden, so wie es laut Verband sein sollte? Gibt für mich keinen Sinn, sorry!

    Meine Tochter spielt unter anderem in einer Jungsmannschaft und weder ich, noch sonst irgendjemand vergleicht sie da mit den Jungs oder versucht sie zu vergleichen. Sie ist ein Kind, das Fußball spielt, genauso wie die anderen 14 Kinder der Mannschaft auch. Sie ist da auch vollkommen integriert und genießt keine Vorteile, wird aber auch nicht benachteiligt.


    Warum meine Tochter in einer Jungsmannschaft spielt? Weil sie bei den Mädchen einfach nicht weiter kommt. Sie wird dort nicht gefordert und da sie extrem ehrgeizig ist, verliert sie dann auch irgendwann den Spaß.


    Warum sie zusätzlich noch bei den Mädchen spielt? Weil ihr bei den Jungs das Drumherum fehlt, also wie gleichaltrige Mädchen nun mal miteinander umgehen, das zusammen duschen,........


    Warum sie in einem Jungsstützpunkt trainiert, obwohl es auch einen Mädchenstützpunkt gibt? Weil sie selbst im Stützpunkt bei den Mädchen nicht wirklich gefordert wurde.


    Warum soll ich akzeptieren, dass es bei der Förderung meiner Tochter nach oben hin Luft gibt, wenn es Alternativen gibt? Sie ist sehr ehrgeizig und möchte ständig dazu lernen und gefordert werden. Dies möchte ich ihr auch ermöglichen. Warum denn auch nicht?

    Oft lese ich hier , dass Ergebnis spielt keine Rolle die Kinder sollen nur gut spielen lernen. ?? Schon diese Aussage hat sich in meiner Realität noch nie bestätigt. Alle Trainer die ich kenne und die in meinem Umfeld tätig sind wollen Gewinnen !

    Das lese ich hier auch regelmäßig und wundere mich jedesmal. Solche Trainer gibt es bei uns evtl. bis zur F-Jugend. Ansonsten habe ich in den über 4 Jahren seit meine Tochter Fußball spielt noch keinen einzigen Trainer kennengelernt, dem es nicht ums gewinnen geht. Ich würde es schön finden, wenn das so wäre, aber die Realität sieht doch nun mal wirklich anders aus.

    Ich möchte vom 3. Spieltag unserer D-Juniorinnen Landesliga am Samstag berichten. Es ging gegen die D-Juniorinnen eines Vereins aus der 1. BL und hier senken die Mädchen grundsätzlich schon den Kopf, wenn sie auf den Platz gehen. Sie haben solch einen Respekt vor diesen Mädchen, dass sie das Spiel schon von Anfang an als verloren ansehen. Sowas ärgert mich immer sehr. Nun war es leider auch noch so, dass 2 Mädchen krankheitsbedingt absagen mussten und wir komplett ohne Auswechselspielerin antraten. Da hatte es sich für unsere Mädchen quasi schon erledigt und sie fragten sich wieso sie überhaupt antreten sollten.


    Das Spiel begann und sie kamen überraschend gut in die Partie und führten zur Halbzeit tatsächlich 1:0! Die Stimmung war nun ganz anders und sie hatten nun zumindest etwas Ehrgeiz. :) Leider fiel eins unserer Mädchen nach einer Verletzung aus und konnte auch nicht mehr eingewechselt werden. Es dauerte nicht lange bis der Ausgleich fiel. Kurz danach nahm der gegnerische Trainer fairerweise eine seiner Spielerinnen vom Feld, sodass wir dann 8 gegen 8 spielten. Unsere Mädchen kämpften bis zur letzten Sekunde, das war das spannendste Spiel, das ich seit langem gesehen hatte und das Wunder geschah und wir gewannen 3:2. Unsere Mädchen weinten vor Freude und waren so stolz, wenn auch einfach nur fix und fertig.


    Noch mehr als das wir gewonnen haben, freut mich, dass die Mädchen endlich mal Ehrgeiz gegen diese so gefürchtete Mannschaft hatten und nicht einfach aufgaben. Dieses Spiel half nun hoffentlich auch für bessere Stimmung in den zukünftigen Spielen gegen diesen Verein.

    Grundsätzlich würde ich sagen, der Verein bzw. der Jugendleiter entscheidet wie es läuft und fertig. So etwas haben nicht die Eltern zu entscheiden. Und da der Jugendleiter möchte, dass es so bleibt wie es ist, ist das Thema doch quasi erledigt.


    Allerdings sollte es schon in jeder der beiden Mannschaft gut ausgeglichen sein, also nicht nur 2-3 gute Spieler und der Rest der Mannschaft Anfänger oder so. Meine Tochter hat mal in einer Mannschaft gespielt in der außer ihr selbst und noch einer Spielerin nur Anfänger waren. Bei den Spielen hatte sie quasi wirklich nur das eine Mädchen mit dem sie spielen konnte. Kein Ball kam an, kein Spielfluss kam zustande usw. Sie hat dann verständlicherweise die Lust verloren und gewechselt, da der Vorschlag sie eine Jugend höher spielen zu lassen, nicht angenommen wurde.

    Unsere D-Juniorinnen hatten gestern ein Spiel und es haben viele Mädchen vorher kurzfristig wegen Krankheit abgesagt. Somit mussten wir mit 9 Mädchen, d.h. ohne eine einzige Auswechselspielerin und mit Hilfe einer E-Juniorin anreisen. Wir dachten eigentlich das geht komplett in die Hose, aber nach der 1. Halbzeit stand es schon 6:0 für uns. Unser Trainer hat dann in der Halbzeit nur noch 8 unserer Mädchen spielen lassen. Meiner Meinung nach macht so ein Spiel keiner der beiden Mannschaften Spaß und bringen tut es auch niemandem was. Das mit den gemischten Mannschaften in Halbzeit 2 ist auch eine gute Idee, muss ich mir mal merken.


    Bei uns ist übrigens bei Punktgleichheit nicht derjenige Meister mit dem besseren Torverhältnis, sondern es gibt ein Entscheidungsspiel.

    Jungs sagen oft "Wir müssen nicht 11 Freunde sein. Wir spielen nur zusammen Fußball." So oberflächlich sind Mädchen nicht. Da gibt's immer Allianzen.

    Ich habe da andere Erfahrungen gemacht. In beiden Mädchenmannschaften in denen meine Tochter spielte bzw. noch spielt, war es so, dass es Grüppchenbildung gab/gibt. Also eigentlich nicht eine Mannschaft, sondern 3-4 kleine Mannschaften. In der Mannschaft meines Sohnes (Handball, aber das dürfte ja keinen Unterschied machen), ist die Mannschaft eins! Jeder versteht sich mit jedem und es ist einfach ein Team. In der Jungsmannschaft meiner Tochter gibt es auch keine Grüppchenbildung.


    Kann natürlich auch sein, dass das die Ausnahme ist.

    Um deine Frage beantworten zu können, fehlen einige wichtige Informationen. maider187 hat da genau die richtigen Fragen gestellt. Außerdem würde mich noch interessieren welchen Grund sie denn nennt warum sie nicht zum Training kommt?


    Wir hatten in der D auch so eine Spielerin, die vielleicht alle 4 Wochen mal zum Training kam, aber zu den meisten Spielen anwesend war. Und das obwohl wir sowieso nur einmal pro Woche Training hatten. Leider mussten wir bei einem Kader von 12 Spielerinnen (bei 9er Feld) froh um jedes Kind sein, welches zum Spiel kommt. Und somit hatte sich die Frage schon erledigt ob sie spielt oder nicht.