Ablösesummen im Jugendbereich

  • Im vergangenen Sommer hätten wir in der D- und C-Jugend über 1200€ an Ablösesummen einnehmen können (Spieler wechselten zu Vereinen, wo die 1. Mannschaften Oberliga und 2. Bundesliga spielen). Wir haben allerdings darauf verzichtet (unbewusst). Nun steht das ganze wieder an und wir stören uns schon daran, dass wir Spieler ausbilden (Trainer sind alle lizensiert) und gutes Training anbieten und die Spieler dann wechseln. Ein Jahrgang bei uns ist komplett "leer", weil alle Spieler in den umliegenden NLZs und bei Bezirks- und Landesligisten untergekommen sind. Uns steht eine Ablösesumme ab der U13 zu, deshalb möchten wir zukünftig darauf bestehen.


    Wie handhabt ihr das in euren Vereinen? Ist das vertretbar?


    Wir spielen im FLVW.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Ich weiß jetzt gerade nicht, ob Spieler bei uns in letzter Zeit zu einem Bundesligisten gewechselt sind, aber zu Regionalligisten ganz sicher.

    Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass es eigentlich schwachsinnig ist, die Freigabe zu verweigern. Wenn gezahlt wird, kommt das Geld von den Eltern... Meist wird jedoch nicht gezahlt und die Sperre einfach hingenommen. Der Spieler wird dann nur in Freundschaftsspielen eingesetzt und diese finden in der Regel sehr oft statt. Je nachdem wie der Verein arbeitet, sogar jede Woche.

    Man legt eigentlich dem Spieler nur Steine in den Weg ohne was gutes für seinen Verein zu tun.


    Wir handhaben es so, dass wir uns ein Schreiben geben lassen auf dem steht, dass dem Spieler jederzeit eine Freigabe erteilt wird, sollte der Spieler zu uns zurückwechseln wollen. (Keine Ahnung ob das Standhalten würde, aber hier hält sich eigentlich Jeder daran)

    Es kam schon öfter vor, dass Spieler nach 1 bis 2 Jahren wieder bei uns gelandet sind, weil sie im Leistungsverein aus der ersten Mannschaft geflogen sind oder keine Lust mehr auf das Trainingspensum hatten. Wir freuen uns dann über z.B. B-Jugendliche die Regionalligaerfahrung haben und bei uns absolute Leistungsträger sind.


    PS. Ich bin zwar nicht im FLVW aber bei uns gelten fast die gleichen Bestimmungen

  • Wie handhabt ihr das in euren Vereinen? Ist das vertretbar?

    Letzten Endes ist die Frage, inwiefern das in Eurer Region im Jugendbereich üblich ist. Werden diese Beträge im Jugendbereich tatsächlich bezahlt? Kommen auch Spieler von anderen Vereinen zu Euch, weil Ihr so eine gute Ausbildung bietet? Wenn die Spirale erst in Gang gesetzt ist, wird sie sich schnell weiterdrehen. Dann werden die anderen Vereine auch Wechseln, die zu Euch gehen, nicht mehr zustimmen.

    Uns steht eine Ablösesumme ab der U13 zu, deshalb möchten wir zukünftig darauf bestehen.

    Das ist nicht ganz richtig. Wenn der Spieler und/oder der Verein die Sperre in Kauf nimmt, guckt Ihr in die Röhre.

  • Ich weiß jetzt gerade nicht, ob Spieler bei uns in letzter Zeit zu einem Bundesligisten gewechselt sind, aber zu Regionalligisten ganz sicher.

    Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass es eigentlich schwachsinnig ist, die Freigabe zu verweigern. Wenn gezahlt wird, kommt das Geld von den Eltern...

    Da will ein Regionalligist (=höchster Amateurbereich/NLZ, kein Hobbygekicke) eure Spieler haben, um konkurrenzfähig zu sein bzw. in einigen Jahren selbst von dem Spieler sportlich oder finanziell zu profitieren. Und dieser Verein wälzt die Ablöse dann auf die Eltern ab? Finde ich gerade wahnsinnig.


    Das würde ich weder als Elternteil noch als junger Spieler mitmachen, wenn ich oder mein nicht-vorhandener Sohn einem Regionalligisten nicht mal die paar Hundert Euro wert bin, von denen der Verein doch im Normalfall beim nächsten Wechsel mindestens den "Einkaufspreis" wiederbekommt.


    Auch als Trainer würde ich erstmal komisch gucken, wenn einer meiner Jungs zu einem Regionalligisten soll - aber doch bitte nur ohne Ablöse. Soll das für mich eine Ehre sein, einem fremden Verein XY gratis meine Spieler auszubilden, damit deren Verein in der Regionalliga spielen und sich mit guter Jugendarbeit schmücken kann? Und meine verbleibenden Spieler dürfen dann - ich denke das mal weiter - wahrscheinlich weiter auf die 100 Jahre alten Minitore mit kaputten Netzen spielen, weil komischerweise kein Geld da ist.


    Unsere Jugendleitung erteilt die Freigabe auch ohne Ablöseforderung - das ist bei Wechseln im Hobbybereich auf Kreisniveau auch völlig in meinem Sinne und hat mich als Spieler selbst genervt. Aber wenn ein Regionalligist anklopft, wäre meine persönliche Grenze überschritten, was ablösefreie Wechsel angeht.


    Und nun Feuer frei!8)

  • Regionalligisten sind nicht mit millionenschweren Bundesligisten zu verwechseln. Selbst im Herrenbereich werden da niedrige bis gar keine Ablösen gezahlt. Dass mit jedem Jugendspieler zu oder von einem Regionalligisten ein Vermögen gemacht werden kann ist schlicht Blödsinn...

  • Regionalligisten sind nicht mit millionenschweren Bundesligisten zu verwechseln. Selbst im Herrenbereich werden da niedrige bis gar keine Ablösen gezahlt. Dass mit jedem Jugendspieler zu oder von einem Regionalligisten ein Vermögen gemacht werden kann ist schlicht Blödsinn...

    Es wird dennoch jeder Regionalliga-Kicker im Herrenbereich durchschnittlich dreistellig verdienen. Plus diverse Prämien und Ausrüstung.

    Sprich: Um eine Regionalliga-Truppe zu finanzieren, bist du monatlich todsicher im hohen vierstelligen Bereich. Jährlich fünfstellig.


    Und jetzt frage ich nochmal: 200 Euro Ablöse für einen Spieler, der in fünf Jahren selbst zur ersten Mannschaft zählen könnte oder die Ablöse durch einen Wechsel wieder einbringen wird, kann dieser Verein nicht aufbringen und soll von den Eltern getragen werden? Echt? Mit welcher Begründung?


    Es geht mir da auch nicht darum, mit jedem Spieler ein Vermögen zu machen. Aber wenn ich monatlich tausende von Euro in eine Herrenmannschaft ballern kann - was sagt das dann über die Priorität und Wertschätzung der Jugend aus, wenn ich doch auf keinen Fall die paar Euro für 'nen 16-jährigen bezahlen möchte?

  • Es geht mir da auch nicht darum, mit jedem Spieler ein Vermögen zu machen. Aber wenn ich monatlich tausende von Euro in eine Herrenmannschaft ballern kann - was sagt das dann über die Priorität und Wertschätzung der Jugend aus, wenn ich doch auf keinen Fall die paar Euro für 'nen 16-jährigen bezahlen möchte?

    Hier ist das Problem. Die meisten Regionalligisten stecken jeden Euro in die 1. Mannschaft. Die Jugendmannschaften sind of nur lästiges Beiwerk, mal ganz davon zu schweigen, dass es meist eh nie ein Jugendspieler in die 1. Mannschaft. Deswegen wird da auch kein Geld reingesteckt.

  • Es soll sich hier nicht um eine "Ablöse" handeln, sondern um eine Ausbildungsentschädigung und das finde ich, mit Verlaub, bei 7 Jahren gutem Training gerecht. Wenn der aufnehmende Verein das nicht zahlen will, dann ist der Spieler natürlich gesperrt und kann dann erst später spielen. Damit ist niemandem geholfen, aber es ist das letzte "Druckmittel", um die Ausbildungsentschädigung zu bekommen.


    Wie im Anfangspost gesagt: Bei uns ist ein ganzer Jahrgang einfach weg und wir haben NICHTS dafür bekommen. Wer hilft uns in dem einen Jahr (Saison 24/25), in dem KEIN Nachwuchsspieler rauskommt? Wir haben in den nächsten 6 Jahren IMMER eine Lücke zwischen zwei Jahrgängen. Wir bekommen auch keinen Spieler dazu, weil wir in dem Jahrgang gar keine Mannschaft melden können. Das wird die großen Vereine und die Nachbarsvereine nicht interessieren, wir haben einfach Pech gehabt. Und wenn wir dann nichtmal was dafür bekommen haben, schmerzt es doppelt. Deshalb tendiere ich eher dazu, die vom FLVW/DFB angesetzten Ablösen durchzuziehen, da es:

    a) nochmal ein kleines Hindernis ist und ein anderer Verein eventuell davor zurückschreckt

    b) die fehlenden zukünftigen Beiträge dadurch gedeckt sind

    c) man finanzielle Möglichkeiten bekommt, sich für neue Spieler attraktiver zu machen


    Das ganze bringt uns in erster Linie keine neuen Spieler und im schlimmsten Fall kann ein Kind ein halbes Jahr lang nicht spielen. Aber wozu bilde ich Spieler aus, wenn irgendwann sowieso jeder machen kann was er will und problemlos in den Nachbarort wechseln kann, wenn er Lust dazu hat?


    Will der Spieler zurück, gibt es ja auch entsprechend Geld zurück, von daher ist es ja für den Verein auch eine "Anlage".

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg

  • Regionalliga ist ohne sechsstelliges Jahresbudget meist nicht machbar (das betrifft ja nicht nur Gehälter).


    Einem NLZ würde ich in der Regel keinen Cent der Ausbildungsentschädigungen (nicht: Ablöse!) schenken. Deren einziges Ziel ist das Produzieren von Werten in Form von Profispielern. Sich um die AE für die kleineren Vereine drücken zu wollen, ist da ein Hohn.


    Insbesondere wenn man weiß, welche Summen bei den NLZ mittlerweile untereinander fließen, wenn Spieler dort wechseln. NLZ zahlen, wenn sie Spieler aus unserem Verein holen, fast immer 100 % der festgelegten Summen.

  • Einem NLZ würde ich in der Regel keinen Cent der Ausbildungsentschädigungen (nicht: Ablöse!) schenken. Deren einziges Ziel ist das Produzieren von Werten in Form von Profispielern. Sich um die AE für die kleineren Vereine drücken zu wollen, ist da ein Hohn.

    Das sehe ich auch so. Was ich zuletzt beobachte, ist aber, das die NLz sehr geschickt verfahren.

    Die arbeiten verstärkt mit kooperationsvereinen.

    Diese spielen natürlich in der Regel höher in der Jugend. Prozedere ist dann: Spieler wechselt zu dem Koop-Verein. Der legt eine

    Vereinbarung vor, das keine Sperre-keine Ausbildungsentschädigung ABER das der Verein wenn dieser Spieler es -schafft- zum NLZ

    zu wechseln dann beteiligt wird. Nun will man ja keinem Jugendspieler diese Perspektive verbauen.

    Dann wechselt der Spieler nach einem halben Jahr bereits ins NLZ.

    Man fragt also höflich an, nach der Ausbildungsentschädigung. Komischerweise hat das NLZ aber gar nichts an den Koop Verein gezahlt.

    Und die Hälfte von null- bleibt null... (so passiert bei uns Spieler 8 Jahre im Verein ausgebildet- halbes Jahr Koop Verein- dann NLZ)

    In der Zeitung stand dann noch schön, das der KoopVerein dem Spieler den Sprung ins NLZ ermöglicht habe durch die gute Ausbildung^^^^^^

    Ein schelm wer böses dabei denkt!

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Hier ist das Problem. Die meisten Regionalligisten stecken jeden Euro in die 1. Mannschaft. Die Jugendmannschaften sind of nur lästiges Beiwerk, mal ganz davon zu schweigen, dass es meist eh nie ein Jugendspieler in die 1. Mannschaft. Deswegen wird da auch kein Geld reingesteckt.

    Ist das nicht grundsätzlich so und ligaunabhängig?

    Bei uns werden gerade im A-Jugendbereich, jedes Jahr neue, seltsame Spielgemeinschaften gebildet, die dann im hinteren Drittel der untersten Liga landen. Das kann nur passieren, wenn es egal ist was die Jugendabteilung macht....

    Regionalliga ist ohne sechsstelliges Jahresbudget meist nicht machbar (das betrifft ja nicht nur Gehälter).


    Einem NLZ würde ich in der Regel keinen Cent der Ausbildungsentschädigungen (nicht: Ablöse!) schenken. Deren einziges Ziel ist das Produzieren von Werten in Form von Profispielern. Sich um die AE für die kleineren Vereine drücken zu wollen, ist da ein Hohn.


    Insbesondere wenn man weiß, welche Summen bei den NLZ mittlerweile untereinander fließen, wenn Spieler dort wechseln. NLZ zahlen, wenn sie Spieler aus unserem Verein holen, fast immer 100 % der festgelegten Summen.

    Ausbildungsentschädigung muss fließen, da gibt es für mich nur schwarz/weiß.

    Ansonsten bist Du als kleiner Verein immer der im Regen steht.

  • Wie handhabt ihr das in euren Vereinen? Ist das vertretbar?


    Wir spielen im FLVW

    Wir handhaben es so, das alle Spieler bis Beginn D-Jugend alle Frei sind bei einem Wechsel. Alles ab D-Jugend bekommt keine Freigabe, erst wenn der aufnehmende Verein die entsprechende "Ablöse" bezahlt, denn die ist ja auch festgelegt bei uns im Kreis. Das hat auch damit etwas zu tun, das Spieler nicht einfach Wechseln wie sie wollen, denn dann bräuchte man auch keine Wechselfristen mehr, wenn jeder machen kann was er will.


    Beispiel: Ein C-Jugend Spieler hat sich bei uns im Mai abgemeldet, natürlich gibt es keine Freigabe. Vom Verband gibt es eh die 3 Monate und dann halt noch von uns die "Sperre". Klar denken nun einige, man verbaut dem Jungen die Zukunft, aber der Spieler ist erst 4 Monate vorher zu uns gekommen. Außerdem müssen wir als Verein auch planen können.

    Auch wir spielen im FLVW.

  • Bei uns in Hessen ist es so, daß bis einschließlich E Jugend keine Ausbildungsentschädigung anfällt.


    Entschädigung dann ab D Jugend und es kommt immer drauf an wo die erste Herrenmannschaft spielt. Ich glaube für einen B oder A Jugendlichen der zu einem Verein wechselt dessen Herren beispielsweise Regionalliga spielt, fällt ein Grundbetrag von 1000€, plus 100 Euro für jedes Jahr im Verein an.


    Ich finde auf das Geld sollte man auch bestehen und notfalls den Verband einschalten.


    An eurer Stelle würde ich auch mal schauen ob rückwirkend noch was zu machen ist.


    Hier geht's rein um die Aufwandsentschädigung, Ablöse ist ne andere Geschichte. Sowas erheben wir nie.

  • Ein Regionalligist MUSS ( zumindest in der RL Süd/Südwest) mindestens einen Etat in im siebenstelligen Bereich haben, ansonsten steigt er direkt wieder ab.


    Sogar in der Hessenliga bewegen sich die Spitzenteams im mittleren sechstelligen Bereich. Die letzten Meister hatten alle einen siebenstelligen Etat.


    In unserer Region wird sich nix geschenkt. Jeder Verein muss auch an sich selbst denken. Der eigene Verein muss ja auch die "Ablöse" für neue Spieler zahlen, braucht Trainingsmaterial usw.


    Warum soll man ausgerechnet den NLZs was schenken? Die kleinsten NLZs bekommen Zuschüsse vom DFB im sechsstelligen Bereich. Selbst Vereine, die in der Regionalliga im Seniorenbereich spielen und ein NLZ führen, zahlen ihren Jugendspielern schon Geld... Selbst U14 Spieler, haben teilweise schon "Förderverträge" usw.


    Von daher, sollen sie auch für die Spieler zahlen und wenn sie das auf die Eltern abwälzen und diese Eltern das mitmachen... Selbst Schuld.

  • Wir haben jetzt beim Wechsel einer unserer Juniorinnen zu einem Verein der 2. Bundesliga erstmals Geld eingenommen. Wir haben lange überlegt, aber mit dem Geld kann man der Jugendabteilung schon einiges gutes tun. Also warum darauf verzichten.

  • Ich finde das mit den Aufwandsentschädigungen im Prinzip richtig. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen es zumindest fragwürdig ist. Das Folgende ist sicher ein Extrembeispiel, ich habe hier aber mal die Situation bei einem Verein mitbekommen, wo es eine Mannschaft gab, die praktisch autark gelaufen ist. Die Trainer: zwei Väter, einer mit langjähriger Erfahrung, der andere Neuling. Die haben die Kinder wirklich toll ausgebildet und hatten eine Top-Mannschaft. Der Verein hatte - leicht übertrieben gesagt - damit nichts zu tun, außer dass er den Platz gestellt hat. Bezahlt haben alles die Eltern, sogar die Trikots. Aufwandsentschädigungen für die Trainer gab es auch keine. Dann kam das Ende der D-Jugend (bis dahin wollten die beiden Trainer das durchziehen und haben es auch gemacht). Die C-Jugend dieses Vereins spielt in der untersten Liga. (Bis einschließlich D kann man die Mannschaften der Spielstärke angemessen melden, die Spielklasse hat also nichts mit der des Jahrgangs höher zu tun.) Mindestens 2/3 der Kids konnten locker Bezirksliga spielen und da der Verein Bezirksliga nicht wollte bzw. sich keiner gekümmert hat (es hätte wohl die Möglichkeit für eine Wildcard gegeben), haben sich fast alle Kinder entschlossen, den Veien zu wechseln. Auch die Trainersöhne. Jetzt witterte man das vergleichweise "große Geld" und es kam zu der absurden Situation, daß der eine Trainer, der jahrelang Zeit und Geld investiert hat, für seinen Sohn die Hälfte der Auswandsentschädigung gezahlt hat (den Rest hat der neue Verein übernommen).

  • Gibt es denn konkrete Zahlen bzw. Erfahrungswerte? Unter Fußball.de finde ich zum Thema Vereinswechsel eine Ausbildungsentschädigung von € 250,- wenn der Spieler in die 8. Liga oder darunter wechselt. Allerdings handelt es sich dabei um den Herrenbereich. In der D Jugend fängt es an. Scheint mir so, dass die Entschädigung dann eigentlich unter diesem Betrag liegen müsste, da im Vergleich zu einem Erwachsenen nur kurz ausgebildet wurde.

  • Gibt es denn konkrete Zahlen bzw. Erfahrungswerte? Unter Fußball.de finde ich zum Thema Vereinswechsel eine Ausbildungsentschädigung von € 250,- wenn der Spieler in die 8. Liga oder darunter wechselt. Allerdings handelt es sich dabei um den Herrenbereich. In der D Jugend fängt es an. Scheint mir so, dass die Entschädigung dann eigentlich unter diesem Betrag liegen müsste, da im Vergleich zu einem Erwachsenen nur kurz ausgebildet wurde.

    Im NFV hast du hier entsprechende Tabellen für Herren, Junioren und Juniorinnen:


    https://www.nfv.de/recht/entschaedigung/fuer-amateurspieler/

  • Im NFV hast du hier entsprechende Tabellen für Herren, Junioren und Juniorinnen:


    https://www.nfv.de/recht/entschaedigung/fuer-amateurspieler/

    Genau, das gleiche findet man immer auf seiner jeweiligen Verbandsseite.


    Gestaffelt ist das ganze bei im FLVW dann nach Alter, Länge der Vereinszugehörigkeit und den Ligen der 1. Mannschaft des Vereins.


    Wechselt ein U14-Spieler nach 6 Jahren im Verein zu einem Bundesligisten, so werden beispielsweise 1900€ fällig, ein realistischer Wechsel.

    Wer gut zielt, macht viele Tore - Wer gut spielt, hat viel Spaß - Wer beides macht, hat Erfolg