Beiträge von Skriwer

    Dann kann man mMn aber gleich noch anfügen:

    U12: 8vs8

    U13: 9vs9, abseits

    U14: 9vs9, abseits

    U15: 11vs11

    Ich verstehe sowieso nicht, warum der jetzige Großfeldbereich unangetastet bleibt.

    Warum muss ich bei uns eine Großfeldmannschaft für die C melden und kann sonnst nur 7vs7 als Alternative melden. Die meisten Jungs die ich hatte sind für das "richtige" Großfeld nach der D noch nicht bereit, aber auf ein 7vs7 zu gehen würde sich wie ein Rückschritt (für die Jungs) anfühlen. Könnte ich im jungen Jahrgang eine 9er Mannschaft (mit Abseits) melden, wäre das ein Segen und der logische nächste Schritt in der Ausbildung.

    Bei uns wird zur Zeit 8vs8, ohne Abseits, in der D gespielt.

    Ich gebe jetzt meine Mannschaft zum Ende der D-Jugend als Staffelsieger ab.

    Ich hatte die Mannschaft als komplette "Nieten" in der E Jugend übernommen und konnte sehen wie sie sich gut entwickelten. Besondere Freude habe ich daran, dass noch alle dabei sind.

    Mannschaften die die uns sehr überlegen waren konnten wir nun deutlich schlagen und das alles mit einem Training fast nur in Spielformen, faire Einsatzzeiten für alle und ganz ohne Brüllen. Lediglich einen "Übungsformblock" gab es, um nochmals neue Reize zu setzen und die Jungs auf andere Trainer, die mehr üben lassen, vorzubereiten.

    Ich sehe die Mittellinienregel weiter als wichtig an um eine kurze Spieleröffnung zu provozieren. Die Regeländerung fördert dies weiter, da sie ein Zustellen und Spekulieren auf zu schwache Pässe/Stoppfehler verhindert.

    Welches Problem meinst du? Kurz spielen evtl. klatschen lassen und dann weit schlagen gab es auch so schon.

    Mal OT:


    Warum sollte man (wenn die entsprechende Qualifikation da ist) Stützpunkttrainer werden wollen? Ich finde die Vorstellung total unattraktiv. Auf der einen Seite kann man mit den Spielern nicht gescheit arbeiten, weil man sie nur einmal in der Woche sieht, gleichzeitig sind die Jungs meistens noch nichteinmal richtig überragend. Viele Vereine (wenn sie 3×Training anbieten) verbieten ihren Spielern die Teilnahme am Stützpunkttraining.

    Man bekommt eine nicht unerhebliche Aufwandsentschädigung für 1 mal Training die Woche und alle paar Wochen Stützpunktvergleich.

    Es heißt "Foursquare" und die Markierungen sind Nummerierungen (1-4) der Felder.

    Ziel des Spiels ist es in das höchste Feld aufzurücken.

    Schafft man es nicht, den Ball in ein anderes Feld zu spielen, nachdem der Ball dein eigenes Feld berührt hat (oder direkt aus der Luft), fliegt man raus und alle anderen Spieler rücken ein Feld auf und der nächste Spieler kann ins Feld auf die Nummer 1 Rücken.
    Die inneren Spielfeldmarkierungen zählen auch als Ausball und man fliegt raus.


    Wie auch immer dieser Sportlehrer kann es besser erklären als ich (Englisch):


    Ich werde das mal zur Erwärmung spielen lassen und evtl. eine Jongliervariante einführen, der Ball muss dann mit dem Fuß gespielt werden. (Evtl muss der Ball mindestens Kniehöhe erreichen.)

    Ich berichte dann nach den Ferien.

    Ich find es echt krass wie wenig Referees im Vergleich zu den Spielern auf diesem Niveau investieren müssen. Manchmal hat man den Eindruck, es reiche schon aus, wenn man geradeaus laufen kann um auf Bezirks oder Landesebene zu pfeifen.

    Die Vereine und Verbände können sich ihre Schiedsrichter halt nicht aussuchen, da es viel zu wenige gibt.

    Ich bin da eher frustriert, wenn ich beim Fußball gucken Bekannte von mir sagen höre: "Der Schiedsrichter ist ja voll das Arschloch, der wurde bestimmt früher in der Schule gemobbt" oder "Wer Schiri wird muss ja schon etwas komisch sein."

    Genau wegen dieser vollkommen verblödeten Einstellung gibt es zu wenig Schiedsrichter. Die Väter leben ihren Kindern vor, dass Schiri sein scheiße und nicht erstrebenswert ist. Sie haben einfach nicht verstanden, das zu einem Fußballspiel 23 Leute gehören und es ohne den Schiri nicht stattfindet...

    Ich habe schon erlebt, dass einem Kind meiner Mannschaft von den Eltern verboten wurde Jungschiedsrichter zu werden und es ist jetzt nicht so, dass es da irgendwelche Aussichten gibt mal Höherklassig zu spielen. Als Schiri wäre ich mir bei dem Jungen nicht so sicher, denn er hat eine starke Persönlichkeit und gute Auffassungsgabe. Ich verstehe so was einfach nicht.

    das klingt für mich einwenig nach Tischtennis China-Variante also TT mit Rundlaufen um die TT-Platte ... nur in deinem Fall vll ohne Rundlauf sondern eher anstehen an der Markierung.

    Ne ein Rundlauf ist es glaube ich nicht, da immer nur Spieler rausfliegen und sonst nicht rotieren. Hatte ich wohl etwas komisch formuliert.

    Immer wieder erstaunlich, dass solche (aus der Not entstandenen) Spiele immer noch bekannt sind bzw. gespielt werden und oftmals den Kids mehr Spaß bereiten, als manch noch so ausgefeilte Übungsform.

    Das Lieblingsspiel meiner Kids ist die sog. Mini-WM.
    Es wird auf 1 Tor mit festem Torhüter gespielt und es ist entweder Jeder gegen Jeden oder in 2er Teams. Manchmal auch ungerade Teams.
    Welches Team 1 (2 , 3 je nachdem) Tor/e schießt, kommt weiter und setzt bis zum nächsten Durchgang aus, welches Team als letztes übrig bleibt, fliegt raus. Geht der Ball 3 mal, innerhalb eines Durchgangs, ins Toraus, darf jedes Team, außer jenes welches die letzte "Ecke" verursacht hat, einen 11 Meter schießen. Normale Spielfortsetzung nach Toraus wird durch einen Abwurf des Keepers gestaltet, sonnst ist das Feld nicht begrenzt. Es wird so lange gespielt bis ein Team übrig bleibt. Dieses hat gewonnen. Die Jungs spielen das meist von alleine bevor das Training beginnt und ich fange dann öfter mit den Kindern, die schon rausgeflogen sind einfach an, während der Rest noch weiter den Sieger ausknödelt.



    Das obige Spiel ist bei uns als "USA" bekannt. Ein Spieler bekommt immer einen Buchstaben, wenn er es nicht schafft den Ball zurück an die Wand zu spielen. Sobald er alle 3 Buchstaben hat, ist er raus.

    Also, ich habe neulich im Vorbeigehen auf einem Schulhof ein Ballspiel beobachten können was den Kindern anscheinend viel Spaß bereitet hat und deshalb würde ich es auch gerne mal in meinem Training anbieten. Da ich jedoch nicht einfach die Kinder über den Zaun, zur Schulzeit, anquatschen wollte, konnte ich nicht genau die Regeln oder den Namen des Spiels erfahren.

    Gespielt wurde auf einem Feld, das in 4 Felder unterteilt war die in den äußeren Ecken noch einmal eine Runde Zone hatten in der jeweils eine Markierung war. Die Markierungen konnte ich leider nicht erkennen. Das Feld war mit Kreide auf den Boden gemalt und die Spieler standen außerhalb an den Ecken. Zum Spielen des Balles bewegten sie sich jedoch anscheinend frei.


    Ein Ball wurde mit der Hand hin und her geschlagen (wie ein Aufschlag beim Volleyball), dabei wurde immer auf den Boden, vermutlich in das Feld eines anderen Spielers oder auf die Extramarkierungen, gezielt.
    Die Spieler wechselten sich ab und es rotierten neue Spieler ins Feld und manche mussten das Spiel verlassen.



    So sah es in etwa aus:


    trainertalk.de/attachment/710/

    Wenn du dazu nichts findest gibt es keine Abstandsregel.

    Man kann aber generell argumentieren, das ein Abstoß eben nicht einfach auf die Strafraumlinie gelegt werden darf, weil er eigentlich möglichst nahe von dem Punkt ausgeführt werden sollte, an dem der Ball ins Aus gegangen ist.

    Ich würde ab 6 Spielern trainieren, wir dürfen aber erst ab 8 Spielern auf den Platz.

    Welche Konsequenzen hat eine rote Karte im Jugendbereich ?

    Die Konsequenzen kannst du in den Spielbestimmungen deines Kreises/Verbandes nachlesen, da diese nicht einheitlich sind. Bei uns gibt es in der E z.B. noch gar keine Rote karte.

    Was macht man wenn man im absoluten Amateurbereich (D) mittlerweile in Folge verliert, obwohl der Gegner nicht wirklich besser ist?

    Durchbeißen und an das eigene Spiel glauben. Jeder verliert mal in Folge, sogar gegen schlechtere Mannschaften, so ist das in Spielen mit viel Varianz (zu denen Fußball nun mal gehört). Wenn du aber die Spieler immer besser machst, schaffst du es den Zufall zu minimieren und irgendwann stellt sich dann der Erfolg ein, die Erfolgssträhnen werden häufiger und halten länger an.

    Kurzfristig würde ich ausschließlich Freundschaftsspiele gegen viel schwächere Gegner (die sich mal Messen wollen) organisieren, damit die Spieler selbst nicht den glauben an die Spielweise verlieren und sich in den Pflichtspielen mehr zutrauen.

    Ich bin gegen ein generelles Handyverbot auf Reisen.

    Bei mir heißt es immer vor einer Reise: Handys und der gleichen können die Kinder mitnehmen, ich kümmere mich aber nicht darum ob diese ganz oder heil bleiben und nehme sie ausschließlich bei Überbenutzung in Gewahrsam und sammle sie nicht aus Sicherheitsgründen (Diebestal und so) ein.

    Ich habe auf solchen Fahrten genug zu tun und kann mich nur in Ausnahmefällen um Elektronik kümmern.

    Sonnst gilt bei mir sowieso die Regel: Im Trikot keine Handys.

    Das führt dazu das sowieso nur maximal die Hälfte ihr Handy dabei hat.

    Wenn die Kids abends noch am Handy daddeln wollen ist mir das eigentlich egal, vor der Nachtruhe ist praktisch Freizeit und sie können machen was sie wollen.


    Man kann mit einer D-Jugend ruhig auch weiter weg fahren, für mich ist da der entscheidende Faktor die Kosten. Eine Reise mit 4 Übernachtungen im Hotel wäre wohl zu teuer.

    Welche Spielklasse spielt denn die kommende C? Bei höheren Spielklassen zählt schon die Größe, da ein guter C Landesligaspieler/Verbandsligaspieler die Bälle von außerhalb des 16ers einfach unter die Latte oder flach in die Ecken haut. Mit 1.65 hat da auch ein guter Torhüter kaum eine Chance, selbst wenn vor ihm eine gute Abwehr steht. Weiter unten werden die Spiele aber anders entschieden.


    Wenn der Trainer ihn im Tor ersetzten will würde ich erst mal mit ihm reden wie du sagst.

    Folgenden Kompromiss halte ich für am besten, wenn dein Sohn unbedingt in die C gehen will und nicht noch komplett in der D bleiben möchte, sowie wenn der Trainer auf andere Torhüter setzt:


    Er trainiert weiter in der C mit und bekommt eine feste Zahl an Einsätzen als Feldspieler. (Das würde ich mir vom Trainer versichern lassen.)

    Des Weiteren hilft er bei der D-Jugend als Torhüter aus und bekommt da die weitere Torhütererfahrung, bis er "groß genug" ist.

    Das musst du natürlich mit allen Trainern und deinem Sohn klären. Aber so etwas in der Art scheint ihr ja schon mit D/E zu machen.


    Einen Hinweis noch, weil du so etwas geschrieben hattest: zwischen zwei Spielen müssen üblicherweise mindestens 24 Stunden liegen. Spielt dein Sohn in 2 Spielen die nicht so weit auseinander liegen kann es Ärger geben: Punktverlust, Sperre und/oder Strafzahlung des Vereins.

    Die Trainingszeit beträgt 90 Minuten, Trainiert wird effektiv viel weniger. Man ist halt 90 Minuten in Sportkleidung auf dem Platz. Wie man diese Zeit füllt ist ja eine ganz andere Geschichte und je jünger die Kinder sind desto mehr Zeit geht auch oft "verloren". Die Kinder brauchen mehr Pausen und evtl. auch mehr Zeit um Spiele zu verstehen. Ich finde da 90 Minuten schon angemessen und wenn es hinten raus einigen zu viel wird, können die ja schon früher aufhören.

    Es müssen ja nicht alle Kinder gleichlang trainieren.

    In dem Alter sind die meisten Eltern ja auch vor Ort und können sofort die Aufsicht übernehmen während der Trainer sich noch denen widmet die weiter machen möchten/können.

    Die meisten Kinder haben meiner Erfahrung nach aber schon die Zeit sich 90 Minuten im Training zu konzentrieren. Nur halt nicht auf eine Sache. Kinder sind doch auch oft länger auf einem Spielplatz, oder etwa nicht? Dort sind sie aber nicht 30 Minuten auf dem Klettergerüst, 30 Minuten auf der Schaukel und 30 Minuten bolzen. Es ist Eher: 10 Minuten Klettergerüst, 10 Minuten Schaukeln, 20 Minuten Bolzen, dann Im Sandkasten buddeln für 10 Minuten und nun nochmal schnell fangen auf dem Klettergerüst spielen bis Paule endlich da ist und man wieder bolzen kann usw.. Wenn man keine Lust mehr hat, kann man Pausen oder was anderes machen, oder einfach gehen.

    Das Problem ist eher, dass die Trainingseinheiten zu statisch und nicht abwechslungsreich genug sind.

    Das Training muss mehr wie ein Spielplatz sein der 90 Minuten offen hat, dann holst du alle Kinder ab und trainierst optimal.

    Wahrscheinlich ist das nicht mal eine feste Regel sondern wird dann nur so von den handelnden Personen gehandhabt, um sich's selber einfacher zu machen.

    Naja wenn gar nichts hilft (Gespräche und so) , kann man immer vom Hausrecht Gebrauch machen und den Vater des Geländes verweisen. Ob er sein Kind dann mitnimmt ist ihm überlassen. Sonst hast du, soweit ich weiß, keine Möglichkeit.

    Du solltest aber auch unbedingt den Rest des Vereins im Rücken haben und solche Maßnahmen durchsprechen.

    Kurze sinnlose Anmerkung meinerseits:

    Ein Rondo ist es nicht, denn Rondos sind immer Überzahlspiele im Kreis.

    Wenn wir in spansicher Terminologie bleiben wollen würde man die Übung wohl als:

    "(partido en) espacio reducido" ((Partie im) reduzierten Raum) oder "juego reducido" (reduziertes Spiel) also als kleines Spiel bezeichnen. :-)