Beiträge von Thommy

    https://www.op-online.de/sport…schmaechtig-12202180.html


    Zitat

    Es gibt nämlich Zweifel, ob der 1,80 Meter große Deutsch-Italiener die körperlichen Voraussetzungen für eine Profi-Karriere mitbringt. Zu klein, zu schmächtig – so lauten die Bedenken. Eine Idee: Signorelli soll erstmal andernorts Spielpraxis sammeln.

    Andernorts bedeutet in dem Fall: Hoffenheim 2 hat nicht die Bedenken er könnte zu klein oder zu schmächtig sein. Meiner Meinung nach in vielen Köpfen immer noch zu tief verankert.


    Es ist ja allgemein bekannt, selbst ein Messi, Griezmann und andere wären durchs Raster gefallen. Ohne den Umweg Ahlen gäbe es keinen Reus.


    Sieht für mich so aus: Der hat zwar keine Chance bei den Herren, aber um unserer Jugend die Klasse zu halten ist er gut genug. Ergebnis über Ertrag. So rettet er dem Trainer den Job. Ist wohl wichtiger möglichst hochklassig zu spielen, als Spieler für die Herren zu entwickeln.


    Hallo Uwe . Ich hab mich im Thema verhauen, wollte in: Ist Nachwuchsförderung rentabel.

    Bei uns im Kreis, zugehörig zum HFV (Hessen) wird es im Sommer auf freiwilliger Basis für G- und F-Jugend kommen.


    Ein Wechsel nach der Winterpause aufs 7er Feld wird möglich sein, genau wie umgekehrt, vom 7er auf Funino.

    Ich weiß ja nicht ob das unbedingt hier her gehört, aber beim Hamburger Fussball-Verband wird ein Tag der Qualifizierung mit Schwerpunkt Funino angeboten. https://www.hfv.de/artikel.page?id=537691


    Es ist "nur" eine Kurzschulung, aber ich finde es bewegt sich was.

    Habe mich und zwei Mannschaften dort angemeldet.

    Freue mich auf die neue Erfahrung und bin gespannt wie die Kinder das aufnehmen.

    Ich war letztes Jahr auf dem Tag der Qualifizierung in unserem Kreis. Bedingt durch den sehr guten Referenten der auch die Trainerausbildung bei uns macht, sowohl dezentral als auch in Grünberg, Stützpunkttrainer ist und die Vertreter des Kreises die immer versuchen die bestmögliche Förderung für Kinder zu erreichen, kam die Schulung sehr gut an.


    Aber, die Teilnehmer waren dem ganzen auch sehr offen gegenüber. Ich bin mir sehr sicher wenn es in die Vereine geht wird das Bild ein anderes.


    Obwohl es in unserem Kreis nur noch knapp 25 A Jugenden gibt, wurde auf der letzten Jl Sitzung von 75% ALLER Jl ein paralleler Spielbetrieb Norweger Modell und 11er Feld abgelehnt, zu Gunsten vom 11er Feld. Und das, obwohl die 25 Teams nur von 18 Vereinen gestellt werden, die restlichen vielen Dutzend haben nicht mal als Jsg eine solche.


    Und um die Brücke zu schlagen.


    Funino wird bei uns im Kreis kommen, aber auf freiwilliger Basis. Mehr dazu erfahre ich demnächst auf der Sitzung.

    Ich würde viele kleine Spielformen anbieten. Ob es der beste Weg ist kann ich nicht sagen, aber ausser im Einführungsteil mache ich im Training kaum Übungsformen.


    2012er sind bis zum Sommer noch G Jugend. Da würde ich den Fokus auf Dribbling und Schiessen legen.


    Wenn du das interessant verpackst und kleine Teams machst, bin ich mir sicher wirst du aufgrund der vielen Aktionen die Kinder effektiv und mit Spaß auf den richtigen Weg bringen.


    Würde gerne Funino schreien, mag ich persönlich sehr, aber letzten Endes tut den Knirpsen fast jede Form gut, solange sie aktiv eingebunden sind.


    Ich würde auch statt nem Abschlussspiel 5vs5, 6vs6 usw wesentlich öfter Turniere anbieten. Bei großen Spielformen bleiben zu viele Kinder ohne Aktion.


    Verstehe eh nicht warum man daran so festhält. Die Aktiven spielen auch kein 11vs11 am Ende.

    http://www.deinfussballtrainer…u9-von-manchester-united/


    Und hier sprechen wir vom 4:4. Das heisst beim 3vs3 steigt das ganze nochmal deutlich an.


    Klar 11vs11 in der E Jugend keinem geschadet. Genutzt aber auch nicht.

    Der vielgenannte Marin stammt wahrscheinlich noch aus der letzten Generation echter Strassenkicker.


    Früher wurde jeden Tag gekickt. Da gab es nicht unzählige Freizeitangebote zu denen einen Helikoptereltern kutschiert haben.


    Wer möchte wirklich abstreiten das mehr an Aktionen würde die Kinder nicht deutlich besser machen?


    Wenn sie schon nur zwei Mal die Woche kicken, dann sollen sie zumindest im Training und Wettkampf möglichst viel spielen, mit vielen eigenen Aktionen.


    Glücklicherweise hat man an anderen Stellen erkannt wo der Schuh drückt und versucht entsprechend zu reagieren.

    Überspitzt könnte man fragen, was hat es uns gebracht seit Dekaden an "unserem" Spielbetrieb und den Trainingsmethoden festgehalten zu haben?
    Wieviele Topspieler haben wir in Deutschland hervorgebracht? Vergleichen wir doch gleich noch mit Holländern oder Spaniern und setzen das in Relation zu den spielenden Kindern dieser Länder.


    Normalerweise müssten wir den Markt überfluten können. Merkwürdigerweise ist das nicht der Fall.

    Dieses Thema greift auch Schulze-Marmeling in seinem aktuellen Buch “Ausgespielt“ auf.


    Ich finde man macht es den Vereinen da zu einfach wenn man die Verantwortung auf die Eltern abschiebt.


    Warum muss man schon eine E Jugend im NLZ haben? Wie wahrscheinlich ist es, daß ein Kind aus der U11 bis in die U19 dabei ist, oder überhaupt bis zur U15?


    Auf einmal bleibt Wachstum aus, Masse wird nicht aufgebaut, usw. Das ist doch Kaffeesatzleserei.


    Eigentlich könnte man die Kids auch bei ihren Vereinen lassen, zu einem Zusatztraining einladen und dann entscheiden.


    Ich glaube da ist ganz einfach die Angst ein Talent geht an die Konkurrenz verloren. Bevor sich als X das Kind schnappt, macht Y Nägel mit Köpfen.


    Klar müssen die Eltern das mitmachen, aber viele lassen sich einfach blenden von der Aussicht auf sozialen und finanziellen Aufstieg durch ihr Kind.



    Ich denke da auch immer an die schulische Entwicklung. Der Knirps aus dem Video ist noch in der Grundschule, keine Ahnung wie da seine Leistungen sind, aber bei dem zeitlichen Aufwand kann ich mir kaum vorstellen, daß er verlorenes wieder aufholt.

    Das Problem löst aber nicht Funinio!!! Insofern ist dies NICHT das Allerheilmittel. Was mir sauer Aufstößt ist das der DFB wiedermal mit solchen sicherlich gut gemeinten Aktionen etwas verändern will. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wir sind über jeden Vater glücklich der eine Mannschaft übernimmt, damit die Jungs Fussball spielen können. In vielen Vereinen gibt ein einen Trainer auf 15 Jungs.... Wo ist hier die Unterstützung des DFB? Die Trainingsübungen des DFB sich oftmals mit nur einem Trainer und viel mehr als in den Übungen beschrieben Kindern nicht umsetzbar.

    Aber das ein (Vater)Trainer mit 15 Kindern allein dasteht, dafür kann der DFB ja nichts. Ich weiß wie schwer es ist Leute zu finden die einen unterstützen, von Leuten die "hauptamtlich" den Trainer geben ganz zu schweigen. Ich glaube man muss da auf Vereinsseite auch langsam von diesem brotlosen Ehrenamt wegkommen.


    Da kriegt der Herrentrainer 600 Euro im Monat, sein Co 200 , der zweite Herrentrainer 250. Und in der Jugend kriegste vielleicht ne Spendenquittung. Wo soll das Geld auch herkommen. Die Sposnoren finanzieren die Herren und die Mitgliedsbeiträge decken grad mal Versicherung und ein 10 Euro Weihnachtsgeschenk.


    Andere sind da cleverer. Die verlangem im Monat das (oft auch das doppelte), was der Fußball im Jahr kostet. Und was nix kostet, ist nix wert. Entsprechend sind auch die Trainer.


    Ich halte Funino auch nicht für das Allheilmittel. Aber es ist definitiv ein guter Ansatz und findet immer wieder bei mir im Training statt. Genau wie andere Spielformen mit kleinen Teams, und die predigt der DFB nicht erst seit gestern. Siehe auch die angehängte Entwicklungstabelle aus 2011.


    Es kommt nur einfach zu spät an, und dann ist die Überraschung groß über plötzliche Änderungen. Die eigentlich gar nicht so plötzlich waren.

    Wie man das anders interpretieren kann?

    Eigentlich ganz einfach. Aufgrund der Entwicklung der Kinder. Altersbedingt sind die meisten Egoisten. Sie wollen den Ball, möglichst oft und wollen ihr Tor.


    Natürlich gibt es Ausnahmen und bei ambitionierten Vereinen die schon bei den Kleinsten selektieren wird sich eine vielzahl dieser Ausnahmen finden.


    Aber bei G und F Jugend, stellenweise auch noch erstes Jahr E Jugend ist das die Regel.


    Denen ist nicht der Teamgeist wichtig. Darüber machen die sich auch keinen Kopf.


    Nicht umsonst ist die ersten Jahre hauptsächlich allgemeine Bewegungserfahrung, sowie lehren der technischen Grundfähigkeiten das Ausbildungsziel.


    Ich weiß nicht wie oft ich dann immer höre und lese: Ja, aber meine Truppe langweilt sich da, ist unterfordert, hat das nicht nötig, usw.


    Meist ist das der fromme Wunsch der Trainer, die ihr Empfinden oder Wunschdenken über gesicherte Erkenntnisse von Experten stellen und Ausflüchte suchen sich daran nicht halten zu müssen.


    Und jetzt schlag ich gleich noch die Brücke zur MFS.


    Die leben von der individuellen Ausbildung der Kinder. Strassenfussball deckt sich maximal mit ihrer Trickphilosophie.


    Die bevorzugen nun mal nicht den ganzheitlichen Ansatz, sondern kommen über Wiederholungen.


    Bei denen läuft es eher analytisch ab. Als Ergänzung sicher ok.


    Aber ein Kind das maximal zwei Mal die Woche trainiert, ein Spiel hat und sonst nie kickt, sollte in den jungen Jahren dann eben im Training viel spielen.


    Es ist keine Phrase zu sagen: Wir haben uns auf der Strasse viel angeeignet und im Training dann die Wiederholungen geholt.


    Daher ist doch ganz klar Spielformen in kleinen Teams zum Schwerpunkt, gesteuert durch Provokationsregeln und Steuerungselemente wie Abmessungen, Spielerzahl, usw sollten überwiegen.


    Das hat man in Österreich und der Schweiz vor Jahren erkannt, STS oder GAG, und auch beim DFB kommt man langsam auf den Trichter.


    Nur die Basis hats schon immer so gemacht, und lehnt es ab.

    Aber da stehen heute auch noch 20 Kids beim Schusstraining in Reihe, passen vom Mittelfeld nen toten Ball zum Trainer der klatschen lässt und schiessen in 10 Minuten sagenhafte 5 mal.

    Es wird immer von den Begebenheiten abhängig sein. Wie ich schon sagte habe ich absolute Anfänger im Team und denen tu ich damit keinen Gefallen.


    Die spielen gegen Kinder die schon mindestens 4 Jahre Fußball spielen. Man könnte sagen die sind in der vierten Klasse und spielen gegen Schulanfänger.


    Keiner würde auf die Idee kommen einen Lesewettbewerb zu veranstalten wo ein Viertklässler gegen einen Erstklässler macht.


    Ihre Wiederholungen bekommen sie im Training in den Spielformen, und da bekommen sie wirklich zahllose. Zum einen sind sie da in der Gruppe der Anfänger und der Kinder die zwar länger kommen, bei den guten aber noch nicht mithalten können, zum anderen bekommen sie im Spiel beim Aufbau niemals den Ball gespielt, denn die Mitspieler wissen auch wer schon was kann und wer ein Risiko ist.


    Und das ist ganz bestimmt nicht so, weil es so von den Trainern kommuniziert wird.


    Die anderen werden Woche für Woche besser, ganz klar, die Sprünge sind oft größer als bei den aktuell guten. Denn im Training messen sie sich mit denen auf ihrem Niveau. Da geht man auch eher ins Dribbling oder wagt ne Finte als gegen das Minimonster wo man eher auf Sicherheit geht.


    Meine Starken können auch vernünftig aufbauen, kommunizieren dabei und machen das auch selbstbewusst weiter wenns mal nicht klappt.


    Natürlich sollen die anderen da hin kommen, aber das braucht eben Zeit.


    Ich bleibe auch dabei. Die Neulinge werden eher verunsichert als ermutigt wenn sie in einer Tour den Ball verlieren und es zu gefährlichen Situationen kommt. Noch dazu schauen die anderen sich das auch nicht permanent an ohne mal ihren Unmut zu bekunden.

    Achtung, wir reden hier über eine E Jugend. Prinzipiell klingen eure Vorschläge toll. Hast du ne Truppe die was kann, kann man auch vieles machen.


    Überhalb schrieb einer: Wir spielen mit 2010ern gegen E Jugenden. Ich hab 2008er im Team, die würden von 2010ern vorgeführt werden, und die müssen nichtmal sonderlich gut sein.


    Hast du ne Truppe wie ich, bei der sogar Kinder im Winter erst begonnen haben zu kicken, dann sieht das schon wieder ganz anders aus.


    Gibst du denen dann die gleiche Spielzeit wie allen anderen auch, kommt die nächste Abstufung.


    Die können den Ball nicht annehmen, geschweige denn vernünftig weiterspielen.

    Da ist auch egal wer in der Mitte der Defensive steht um den Spielaufbau zu lenken.


    Der Lerneffekt dürfte hier genauso hoch sein wie beim langen Hafer. Wem die individualtaktische Ausbildung fehlt, dem muss ich eben erstmal die beibringen und ihn nicht zusätzlich frustrieren in dem ich ihn ins offene Messer laufen lasse und er jedes Gegentor verschuldet. Der traut sich doch in Zukunft gar nix mehr.

    Woher kommt das denn? Da werden beim Abstoß die gegnerischen Verteidiger in Manndeckung genommen und ein vernünftiger Aufbau ist auch nicht möglich. Ich kann verstehen wenn spielschwache Teams diese Lösung wählen und sich nicht von Pressingmonstern überrennen lassen.

    Ihm gegenüber deutlich machen: Störst du das Training gibts eine gelbe Karte, störst du weiter, gibts Gelb-Rot. Dann stehst du den Rest der Übung bei mir.


    Machst du weiter, beginnt es von vorne.


    Nach drei Gelb-Roten darfst du das nächste Training und Spiel nicht besuchen.


    Das gleiche sagst du der Mutter. Lange analysieren bringt dir nichts. Die Mutter ist offensichtlich schon überfordert, deine Aufgabe ist das Training am Laufen halten, Erziehung findet zu Hause statt.

    Wie groß ist denn die Unterstützung für den Mann? Gemeckert ist gleich, aber wenn man sich um alles kümmern muss, dann wirds schnell zu viel.


    Ich habe das auch mal ein halbes Jahr allein gemacht. Wegen jedem Mist musste ich hinterher rennen. Trikots waschen, Kuchen, Dienste, Tore weg räumen.


    Für alles waren die Eltern sich zu schade. Mit dem zahlen der 5 Euro Monatsbeitrag waren für die scheinbar alle Verpflichtungen abgegolten.

    Ich bin auch im Besitz der C-Lizenz, sogar ganz in der Nähe vom Te, jedoch Nachbarkreis, und frag mich grad woher die Annahme kommt mit der C Lizenz wäre man zu höherem berufen.


    Wir hatten einen Top Referenten, schult auch in Grünberg, sichtet für den DFB U-Spieler, hatten eine tolle, teils schon erfahrene Truppe und haben teilweise Sachen der B Lizenz gemacht, aber sind wir doch mal ehrlich:


    C Lizenz ist absolutes Grundlagenwissen. Das erwirbt jeder, der sich ein wenig mit der Materie auseinander setzt.


    Ich finde es klasse das man zumindest versucht gut ausgebildete Leute für seine Teams zu finden.


    Und wenn man tatsächlich selbst ambitioniert ist, kann man vielleicht sogar maßgeblich was mit aufbauen.


    Übrigens, wirklich schönes Gelände dort. Sogar mit Tribüne.


    Viel Erfolg bei der Suche.