"Rückpass-Revolution" in der E Jugend

  • Wärt ihr für eine Erneuerung der Regel? 20

    1. Ja (15) 75%
    2. Nein (5) 25%

    Hallo,

    Ich trainiere selber keine E Jugend, aber mir ist es am Wochenende beim Zuschauen aufgefallen, dass nach dem Abstoß der Ball oft ungefähr 1 Meter zum IV gespielt wird, der dann wie selbstverständlich Klatschen lässt, damit der TW ihn in die Hand nehmen und lang nach vorne schlagen kann.

    Was mich am stärksten verzweifelt hat, war, dass der gegnerische Trainer das sogar als Taktik vorgegeben hatte, denn es kam von ihm immer das Kommando, dass der IV doch kommen sollte um ihn auf den Torwart zu spielen.

    Ich persönlich wäre nach wie vor dafür, dass die Rückpassregel aufgehoben bleibt in der E Jugend, jedoch nicht bei Abstößen, die offensichtlich nur dazu dienen den Ball daraufhin in die Hand nehmen zu können.

    Wie gesagt habe ich im E Jugend Bereich nicht viel Erfahrung, das waren nur meine Probleme beim Zuschauen, da es die Entscheidungsfindung verschlechtert und ein mögliches Aufbauspiel kaputt macht.

    Geht es anderen da genauso?

    Liebe Grüße,

    WorkHard

  • FLVW löst das Problem teilweise, in dem der Abstoss/Abschlag vor dem Überqueren der Mittellinie von einem Mit-/Gegenspieler berührt werden muss.

    Lässt der Mitspieler den Ball klatschen, kann der TW einen langen Ball "nur" mit dem Fuss über die Mittellinie spielen.

  • Ich habe ab E unseren TW die -Rückpassregel- auferlegt. Was andere gemacht haben hat mich anfangs (wie im Eingangsthread beschrieben) genauso aufgeregt, auf der anderen Seite geht es um die Ausbildung meiner Jungs.

    Wenn der andere Trainer beratungsresistent ist, ist mir das egal. Nach ne Zeit kann man da auch als Mannschaft gut mit umgehen.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Wir spielen bei uns in Sachsen 1:5 auf verkürztem Halbfeld . (40-55m x 30-40m)

    Da ist es derzeit so geregelt , das der Abstoss (oder Ball war in der Hand vom Tw) vor dem gegnerischen Strafraum berührt werden muss .

    Diese Regelung finde ich viel besser als das gängige ... vor der Mittellinie berühren ...

    So ballt sich nicht alles in einer Spielhälfte und die Verteidiger , oder die Spieler die ins Halbfeld einlaufen haben mehr Platz für eine ordentliche Ballverarbeitung/Ballmitnahme .


    mfg

  • Ich habe ab E unseren TW die -Rückpassregel- auferlegt. Was andere gemacht haben hat mich anfangs (wie im Eingangsthread beschrieben) genauso aufgeregt, auf der anderen Seite geht es um die Ausbildung meiner Jungs.

    Wenn der andere Trainer beratungsresistent ist, ist mir das egal. Nach ne Zeit kann man da auch als Mannschaft gut mit umgehen.

    Hab ich damals mit meiner U11 auch so gehandhabt.


    Wenn ich ehrlich bin finde ich das Spielen in der E-Jugend ohne Rückpassregel total bescheuert. Wirkt sich sehr negativ auf die Ausbildung der Spieler aus, ohne dass mir ein guter Grund für diese Regel einfällt.

  • Hier in Sachsen Anhalt muss der Ball beim Anstoß vor der Mittellinie berührt werden, ansonsten Freistoß.

    Gerade in den unteren Klassen eine ziemlich unnötige Regel in meinen Augen, da entweder alle sehr gut gedeckt sind und es sich fast schon staut oder aber der Abstoß drüber geht - Der folgende Freistoß wird dann entsprechend zurück scharf in den Strafraum geschossen.


    Mit dieser Regel werde ich nicht warm.

  • Das mit diesem TW-Rumgebolze ist leider eine absolute Katastrophe.


    Einige Trainer nehmen das als taktisches Standardmittel und da wird jeder Ball vom TW nach vorne gedroschen - traurig!


    Vor ca 2 Jahren als ich zum ersten Mal als Neuling eine Jugendmannschaft übernommen hatte (U10 II meines ältesten Sohnes) und in einem meiner allerersten Spiele als Trainer kam der gegnerische Trainer zu mir und "erinnerte" mich daran, dass wenn der Ball im Tor-Aus war, der TW den Ball nicht direkt aus der Hand schlagen darf und bestand darauf, dass der Abschlag vom Boden aus zu erfolgen hat.


    Ich habe mich natürlich daran gehalten und meinen Spieler es so weitergegeben.


    Nach 5 Erdabstössen von uns und 4 daraus resultierenden Gegentreffern, waren unsere Jungs frustriert, insbesondere diejenigen Kinder die diese versucht haben auszuführen.


    Als wir uns irgendwann aus der Situation befreit haben und der Ball in deren Toraus war, und deren TW mal Erdabstösse machen musste, ist genau das passiert was WorkHard beschrieben hat!


    TW 50cm nach vorne, Verteidiger klatscht zurück und der TW drischt das Ding nach vorne aus der Hand! Ich habe mich derart verarscht von meinem "Trainer-Kollegen" gefühlt gehabt, das glaubt ihr gar nicht.


    Als ich ihn darauf angesprochen habe, wo der Unterschied nun liegt, ignorierte er mich und grinste zur Seite weg.


    Das war eine von leider mehreren/vielen negativen Erfahrungen die ich in den letzten Jahren als Kindertrainer erlebt habe bzw immer noch erlebe.


    Aber wegen solchen Idioten werde ich meine Spielart nicht ändern, da mir die Entwicklung der Spieler wichtiger ist, als das Ergebnis.


    Egal welcher Spieler bei uns im Tor steht, es gibt keinen TW-Abschlag. Vorher sollen alle weiteren Optionen versucht werden um einen gewollten und bewussten Spielaufbau zu ermöglichen. Und selbst wenn es ein Dribbling versucht und hängen bleibt, ist es nicht schlimm.


    Natürlich kostet es uns auch Gegentore und auch Niederlagen, aber man merkt, dass die Kinder mit der Zeit keine Angst haben vor Fehlern und mutiger sind als andere, da ich keine negativen Konsequenzen für das Kind ziehe wenn jemand etwas für den Spielaufbau tut und versucht und den Ball verliert.


    Da stehen so manche Trainer anders zu, dass weiss ich. Aber das ändert nichts an meiner Philosophie und meinem Ziel den Kindern etwas beizubringen und zu vermitteln und die Zeit die sie auf dem Platz verstehen auch nutzen.


    Denn ich weiss, dass die Kinder immer wieder versuchen eine Lösung zu finden sich spielerisch da herauszuspielen und sie dadurch mehr lernen als den Ball durchgehend nach vorne zu hauen. Von den frustrierten und demotivierten Mitspielern die neben dem TW stehen und den Ball fordern, ihn aber nicht bekommen, will ich gar nicht erst reden.


    40/50min im Spiel in Tennis-Manier den Ball von einem Ende des Platzes zum anderen zu hauen, ist nicht mein Ding und Zeitverschwendung.


    PS: Ich erinnere mich an das Ergebnis aus der U10 II gar nicht, frage mich aber ob es der Trainer immer noch so glorreich in Erinnerung hat :D


    PSS: Das Phänomen hatte ich letzten Herbst in der Soccerhalle(!!) auf einem Turnier. Durch das Netz gibt es ja dort kein Aus und das Feld ist ja viel kleiner als draussen.


    Meinen Vorschlag vor Turnierbeginn, dass der TW nicht aus der Hand schlägt, haben 6 von 8 Trainern abgelehnt. Es war ein Rumholzen vor dem Herren wie mit einem Flipperautomaten.


    Als es um den Einzug ins Halbfinale ging und wir als U8 gegen ein U9 Team am führen waren, kam das Kommando vom Trainer, dass jeder Spieler von denen den Ball zum TW passen und dieser den Ball nach vorne auf unser Tor hauen musste, da in dem Spiel ein kleiner Spieler von uns im Tor stand.


    Und das ging so lange bis deren TW das 1:1 schoss. Selbst andere Trainer die vorher gegen die Beschränkung waren, haben den Trainer aufgefordert Fussball zu spielen und es nicht zu übertreiben.


    Der Veranstalter hat sich nachher bei mir entschuldigt, und dann in der Finalrunde das Abschlagen aus der Hand verboten.


    Das sind leider alles so frustrierende Erlebnisse und Erfahrungen. Aber umso mehr freue ich mich Trainer und Spielpartner zu finden die eher spielerische und technische Ansätze ihrer Kinder fördern und auch so spielen lassen und nicht auf den Platz gehen mit den Kindern so zu spielen dass man das Spiel gewinnt.


    Ach ja, das bedeutet nicht, dass meine Kinder Blümchenpflücker oder ähnliches sind oder nicht gewinnen wollen. Im Gegenteil ;)

    "Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, ein Künstler zu bleiben, während man grösser wird." - Pablo Picasso

  • Woher kommt das denn? Da werden beim Abstoß die gegnerischen Verteidiger in Manndeckung genommen und ein vernünftiger Aufbau ist auch nicht möglich. Ich kann verstehen wenn spielschwache Teams diese Lösung wählen und sich nicht von Pressingmonstern überrennen lassen.

  • Woher kommt das denn? Da werden beim Abstoß die gegnerischen Verteidiger in Manndeckung genommen und ein vernünftiger Aufbau ist auch nicht möglich. Ich kann verstehen wenn spielschwache Teams diese Lösung wählen und sich nicht von Pressingmonstern überrennen lassen.

    Defensive Raumdeckung fordert ein sicheres und geduldiges Ballbesitzspiel. Defensive Manndeckung erfordert dad Gewinnen von 1 gegen 1 Situationen, sowie Steil-Klatsch Kombinationen. Welches von beiden passt jetzt besser zu den Ausbildungszielen im Kleinfeld?

  • Woher kommt das denn? Da werden beim Abstoß die gegnerischen Verteidiger in Manndeckung genommen und ein vernünftiger Aufbau ist auch nicht möglich. Ich kann verstehen wenn spielschwache Teams diese Lösung wählen und sich nicht von Pressingmonstern überrennen lassen.

    Spielschwache Mannschaften werden dann ohnehin von den -Pressingmonstern- überrannt.

    Bei hoch und lang wird halt der -beste- vorne reingestellt und der regelt das, oder versucht es zumindest.

    Bei Verbot muß eben der Spielstärkste mal hinten spielen und für den Aufbau sorgen.

    Außerdem wird bei Anwendung der Rückpassregel der TW auch automatisch miteinbezogen und muß halt auch ein guter Fußballer sein. Wirkt sich hoffentlich dann auf Training/Inhalte aus.

    Hatte im E jugend bereich genau so eine Konversation (gg. ein hoffnungslos unterlegenes Team): Warum kloppt euer TW eigentlich immer hoch raus? Wir lassen euch doch extra Platz zur Eröffnung, spielt doch Fußball.

    Antwort: Die können nix anderes.

    JA gut, dann braucht man auch nichts anderes zu probieren, wenn die Entwicklung mit 8,9 Jahren für die armen schon einseitig (Trainer) für beendet erklärt wird.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • Woher kommt das denn? Da werden beim Abstoß die gegnerischen Verteidiger in Manndeckung genommen und ein vernünftiger Aufbau ist auch nicht möglich. Ich kann verstehen wenn spielschwache Teams diese Lösung wählen und sich nicht von Pressingmonstern überrennen lassen.

    Ich glaube, dass man die Spieler in diese Aktionen schicken muss, in denen sie gepresst werden. So lernen sie welche Entscheidung zu welchem Moment richtig war und setzen das dann besser um. Moderner Fußball lebt halt eben auch von einem soliden Aufbauspiel, das Verteidiger im goldenen Lernalter lernen müssen. Durch plumpes Überspielen der brenzligen Situation wird das somit überhaupt nicht trainiert.

    Verteidiger müssen nicht nur verteidigen, sondern bieten das Grundgerüst für ein geoordnetes Spiel.

  • Defensive Raumdeckung fordert ein sicheres und geduldiges Ballbesitzspiel. Defensive Manndeckung erfordert dad Gewinnen von 1 gegen 1 Situationen, sowie Steil-Klatsch Kombinationen. Welches von beiden passt jetzt besser zu den Ausbildungszielen im Kleinfeld?

    Ich glaube, dass man die Spieler in diese Aktionen schicken muss, in denen sie gepresst werden. So lernen sie welche Entscheidung zu welchem Moment richtig war und setzen das dann besser um. Moderner Fußball lebt halt eben auch von einem soliden Aufbauspiel, das Verteidiger im goldenen Lernalter lernen müssen. Durch plumpes Überspielen der brenzligen Situation wird das somit überhaupt nicht trainiert.

    Verteidiger müssen nicht nur verteidigen, sondern bieten das Grundgerüst für ein geoordnetes Spiel.


    Klasse :thumbup:


    Genauso sehe und mache ich das auch. Bin ich das stark überlegene Team lasse ich den Gegnern den Raum und führe Provokationsregeln ein und lasse meine Spieler erst mal nach hinten richtig Mittellinie fallen und gebe dem Gegner den Raum auch erst mal rauszukommen.


    Bin ich das unterlegene Team sehe ich es als Möglichkeit und Herausforderung an meine Kinder eine Lösungsmöglichkeit zu finden.


    Da sehe ich viele Aspekte die die Kinder auch als unterlegenes Teams umsetzen können. Ich hatte dieses Erlebnis vor einiger Zeit gegen Bayer Leverkusen auf einem Hallenturnier. Es ging 0:6 aus und mehrere Tore entstanden dadurch, dass die Leverkusener uns zugestellt haben, der TW immer lange gebraucht hat bis er den Ball ins Spiel brachte und unsere Kinder standen. Sie waren einfach klar besser und haben eine tolle Truppe.


    Natürlich war es schon etwas frustrierend für die Kinder, aber das ist doch kein Grund jeden Ball aus Angst vor Gegentoren nach vorne zu hauen und dann sogar zu hoffen, dass man gewinnt und den Kindern mit vermittelt, dass es so richtig und besser ist.


    Nach dem Spiel habe ich mit den Kindern gesprochen und gefragt was ihnen auffiel und sind das Spiel nochmal gemeinsam durchgegangen und vorgenommen es beim nächsten Mal anders zu machen.


    2 oder 3 Wochen später wieder auf einem Hallenturnier begegnet und diesmal ging es 0:2 aus. Was haben meine Jungs anders gemacht?


    Der TW hat sich den Ball sofort geholt und den Ball sofort auf einen freien Mitspieler gespielt und es somit ausgenutzt, dass sie uns noch nicht zugestellt haben.


    Und hatten wir den Ball, haben wir versucht unser Spiel zu spielen und so lange wir den Ball hatten, konnte der Gegner auch kein Tor machen.


    Stellten sie uns zu, sind meine Kinder umher gelaufen und haben versucht eine Lücke zu finden.


    Was ich sagen will ist, dass wenn die Kinder vor Probleme gestellt werden, wir als Trainer ihnen Lösungsmöglichkeiten bieten sollten wie sie bewusst und mit einem sinnvollen Ziel aus dieser heraus kommen und im Ballbesitz bleiben.


    Die einfachste und bequemste Lösung vorzugeben und diese auch zu fordern und zu fördern ist meiner Meinung ein großer Fehler und nimmt den Kindern die Möglichkeit etwas auszuprobieren und zu lernen.


    Was empfindet denn ein Kind wenn man ihm sagt, dass wenn der Gegner auf ihn zukommt es den Ball einfach wegschlagen soll? Ich unterstütze ihn doch darin aus Angst den Ball wegzuhauen und zeige ihm doch nur, dass er keine andere Möglichkeit/Lösung hat.


    Und mal im Ernst. Wie lange kann man mit dieser Taktik wohl "Erfolg" haben?

    "Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, ein Künstler zu bleiben, während man grösser wird." - Pablo Picasso

  • Malikinho,

    deinen Ansatz verfolgen wir auch.


    Letztes Wochenende sprach uns der Schiri in der Halbzeit an, ob unser Torspieler denn keine weiten Abschläge könne. Wir hatten 2 oder 3 mal Schwierigkeiten hinten raus zu kommen, da uns der Gegner da gut zugestellt hatt und daraus resultierten dann Ballverluste.


    Aber ähnlich wie bei euch zwischen 2 Spielen war es bei uns in der Halbzeit. Wir haben das mit den Kindern refklektiert und nach der Pause war dann mehr Freilauf-Action. Und schon hats wieder geklappt mirt dem hintern raus spielen. Das haben sich die Kinder dann selber "erarbeitet". Einfach klasse.

    Das hätten wir nicht gehabt, wenn wir die Parole ausgegeben hätten: "Ball nach vorne kloppen".


    Wir sind 2010er und spielen in der Rückrunde mit einem Teil der Kinder auch in der E-Jugend. WFV, Bezirk Stuttgart.

    Es gilt in der F- und E-Jugend die "nicht über gegnerischen Strafraum-Abschlag-Regel".


    Also wegen mir könnten wir auch die "nicht aus der Hand über die Mittellinie-Abschlag-Regel einführen", wir hätten keine Problem damit. Aber geschätzte 90% unserer "Gegner"/Mitstreiter...

  • Da hat sich der Schiedsrichter aber gewundert bei eurer Reaktion :thumbup:


    Leider wird es bei vielen als Ziel gesehen das Spiel zu gewinnen und kein Tor zu kassieren und vergessen das eigentliche Ziel aus den Augen verloren, nämlich den Kindern den Spass und die Fertigkeiten beim Fussball zu vermitteln.


    In Köln sind wir leider noch nicht so weit, dass der TW-Abschlag unterbunden wird. Hier ist es für viele der Masterplan X/

    "Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, ein Künstler zu bleiben, während man grösser wird." - Pablo Picasso

  • Ich lasse meine U11 zwar auch nur flach hinten rausspielen und könnte mich damit jetzt einfach in die Reihe der "Guten" stellen, hinterfrage mich aber nach den letzten Eindrücken:

    - Trainiere ich meinem TW den Weitblick ab?
    - Ist das in der "Radikalität" noch ausbildungsorientiert oder schon dogmatisch?

    - Geht's nur mir so oder entwickelt sich solch ein Gefühl für Räume, Lücken und Situation nicht langsam und stetig? Diese Instant-Erfolge nach gemeinsamem Reflektieren, da sind mMn schon viele andere Qualitäten gegeben.

  • Ich finde es interessant wie oft sich in letzter Zeit plötzlich so um den Torwart und seine Ausbildung gesorgt wird :)


    In den unteren Jahrgängen ist eine tw-spezifische Ausbildung in meinen Augen uninteressant. Jedes Kind sollte mal ins Tor und dort als "letzten" Spieler den Spielaufbau und die Aufgaben eines TW kennenlernen.


    Und ausserdem, wenn ein TW alle spielerisch möglichen Optionen abgewägt hat und er dann zb einen Spieler vorne in der Lücke frei sieht, dann kann er ja einen Pass zu ihm spielen und würde ich ihn auch nicht für kritisieren. Im Gegenteil, da er eine Option erkannt und ausgeführt hat.


    Wir reden hier über die Trainer die den TW-Abschlag als allererstes und einzigstes Mittel einsetzen und beibringen ;)

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