Beiträge von Malikinho

    So viele Kommentare wie manche falsch tranieren, möchte mal gerne Training und Turnierspiele von denen anschauen, die "richtig " wiesen :wacko:


    Ich freue mich über jeden Tipp den man mir gibt um die Kinder besser zu machen.


    Lerne sehr gerne dazu und versuche aus meinen UND den Fehlern anderer Trainer zu lernen.


    Also wenn du einen Tipp hast, gerne raus damit.


    PS: Dies ist nicht ironisch gemeint. Ich meine das so und freue mich über Hilfestellungen.


    Wir sind defintiv auf einer Linie 8):thumbup:


    Dein Beispiel ist ein Paradebeispiel. Den meisten Trainern geht es ausschließlich um den Sieg.


    Es wird im Training das trainiert was angeblich am besten zum Sieg führt:


    - Passspiel (am besten One touch)

    - keine Technik ("ist nur Zirkus!")

    - keine Dribblings ("zu viel Risiko!")

    - und natürlich Torschuss ( 15 Kinder am Mittelkreis - Pass an den 16er - Schuss! - Kommt ja 85mal im Spiel vor) *Ironie off* 8)


    Aufstellung:

    - Wer am besten im Tor oder am schlechtesten im Feld ist oder wer nicht schlecht ist

    - die kräftigsten/zweikampfstärksten in die Abwehr

    - die schnellsten nach vorne


    Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr,....


    Wie soll sich das Kind denn da entwickeln? Wie soll es besser werden?


    Leider trifft man sehr oft auf solche Trainer.


    Deine Jungs können sich glücklich schätzen dich als Trainer zu haben und werden es dir in den nächsten Jahren danken.


    EDIT: Uns Trainer sollte nicht der Erfolg das Ergebnis kümmern, sondern dass unsere Kinder besser werden.


    Als Verein sollte man die Leistung des Trainers nicht an den Erfolgen messen, sondern wieviele Kinder aus der Mannschaft es in den nächsten Jahrgang schaffen.


    Wenn ich Meister werde, dann aber 8 Spieler rauswerfe und gegen 8 andere Kinder austausche, muss ich doch was falsch gemacht haben und nicht die Kinder.

    Ich denke mal der Leistungsbereich ist da schon etwas besser aufgestellt, wobei auch dort bestimmt genug Baustellen sind.


    Selbst in den STP ist das Level anscheinend nicht so hoch wie man es gerne hätte. Es gibt sogar schon Eltern die ihre Kinder da rausgeholt haben.


    Wichtig finde ich, dass es erstmal genug Förderung für die kleinsten gibt, um diese auf ein Level zu bringen, dass sie in ein NLZ oder STP kommen.


    Im Grundlagenbereich werden unheimlich viel Talent, Spass und Kinder "zerstört" durch die Kombination von:


    - unqualfizierte und vor allem pädadgogisch absolut ungeeignete Trainer

    - unqualifiziertem Training

    - Ergebnisorientierung im Training und im Spiel

    - falsche/unpassende Wettbewerbsformen

    - usw.


    Ich habe bis vor ein paar Jahren nur Senioren trainiert und bin dann in den Juniorenbereich gerutscht und bin zu Beginn und auch aktuell noch entsetzt was dort mit Kindern gemacht wird durch die Trainer und auch Eltern.


    In den letzten beiden Saisons begegnet man sich ja immer wieder und bin schockiert was mit Kindern passiert die zu Beginn toll mit dem Ball umgehen konnten und versucht haben den Ball mit der Sohle zu ziehen, eine Finte zu machen, Kinder auszudribbeln, etc.


    Ein Jahr später hat man das Kind nicht mehr wiedererkannt. Jeden Ball den es bekam musste es nach vorne oder bei Gegnerdruck ins Aus schiessen.


    Es ist unglaublich wie viele mögliche Talente hier in Deutschland zerstört werden.


    Bei über 80Mio Einwohnern ist es natürlich sehr wahrscheinlich, dass es ein paar nach oben schaffen, und wir auch Weltmeister geworden sind, aber Effizienz ist anders und die Alarmglocken schrillen. Nur will es kaum einer hören.


    Wenn man sich anschaut wieviele Einwohner andere Staaten haben mit talentierten Spielern, muss man sich hinterfragen warum. Und diese Staaten haben ja nicht den grössten Fussballverband der Welt hinter sich und diese Infrastruktur wie wir hier.


    Im Vergleich dazu:


    Holland: 17Mio

    Belgien: 12Mio


    Wieviele sind denn davon Kinder und wieviele spielen davon überhaupt Fussball?


    In Deutschland leben allein ca. 12Mio Kinder bis 14 Jahren.


    Prozentual gesehen wären das in Belgien ca. 1,9Mio Kinder.


    Wenn man das so sieht, ist das berechtigt zu hinterfragen warum aus so wenig KIndern soviel rausgeholt wird.


    In Deutschland hören zwischen F- und A-Jugend ca 50% der Kinder mit dem Fussball auf. Vielen ist es aber gar nicht aufgefallen.


    Man braucht ja nur bei Fussball.de zu schauen wieviele Staffeln es in der F-Jugend gibt und wieviele in der A-Jugend. Zwar spielt die A-Jugend mit mehr Feldspielern, aber die Teams bestehen meist auch aus 2 Jahrgängen.


    Es gibt in Köln in der U8 + U9 24 Staffeln a ca 5 - 6 Mannschaften = ca. 130 Mannschaften.


    In der A-Jugend gibt es:

    - 1x Sonderliga mit 12 Teams, davon hat eins zurückgezogen = 11 Teams

    - 1x Leistungsklasse mit 10 Teams, davon 2 zurückgezogen = 8 Teams

    - 1x Kreisklasse mit 12 Teams


    Und das in Köln.

    Nichts zu danken.


    Bin beim Stöbern im www über den Artikel gestolpert und hab ihn mir dann in Ruhe durchgelesen und viele interessante Aspekte drin gefunden.


    Er hat da zb schon Recht, dass zb die Generation der 90er Strassenfussballer-Kinder eine der letzten ist bzw es danach abnimmt. Es bestätigt auch mein Gefühl, dass in in den 00er Jahren sich mehr Kinder auf den Strassen tummelten und auf den Bolzplätzen spielten als in den letzten Jahren.


    Oder dass der Spielbetrieb bei den kleinsten reformiert werden soll. Vom 2vs2 über das 5vs5 in der E-/D-Jugend. Ich fände es überragend, wenn man das schnellstmöglich umsetzen könnte und würde.


    Dass mit den Mindestspielzeiten wäre auch klasse, aber das ist leider utopisch und wird nicht umsetzbar sein, da nicht prüfbar.


    Die Aussage, dass sich die Wirkung dieser Massnahmen erst in 5 bis 15 Jahren bemerkbar machen wird, lässt bei mir Fragezeichen offen.


    Meint er bis das alles umgesetzt ist oder, dass man dann schon die ersten spürbaren Erfolge sehen wird? 5 Jahre scheint mir etwas zu kurz.


    Denn selbst wenn man es jetzt sofort bei den Bambini umsetzen würde, kann man die Wirkung nach aussen hin erst in ca. 10 Jahren spürbar merken, wenn man sich international vergleicht.


    Ich freue mich für all die, die es schon vor Jahren begonnen haben und ihre Kids dementsprechend trainieren. Man sieht es ja jetzt schon auf Turnieren welche Teams Wert auf Technik, Spielintelligenz und nicht ausschliesslich auf biologische Vorteile und nach langen TW-Abschlägen den 2.Ball jagen.

    Ich hatte nur davon gelesen.

    Da ich der Meinung bin das viele Vorteile der "Kleinfeldspiele (Funino,3+1, etc) aus dem Champions League Modus resultieren, hat es mich interessiert.


    Ich persönlich, finde wichtiger, dass sich der Champions League Modus durchsetzt. Ob dann 2vs2,3vs3,Funino,3+1,4+1 o.ä. gespielt wird, finde ich zweitrangig


    Ich persönlich sehe den CL-Modus als normalen Spielmodus, aber nicht als beste Lösung.


    Je nachdem wo man anfängt, kann es sein, dass man als Team über das ganze Turnier nach hinten durchgereicht wird, da man jedes Spiel verliert.

    Ein negativer Punkt finde ich auch, dass es manchmal Konstellationen gibt wo man die ganze Zeit im Ping-Pong zwischen zwei Feldern und Gegner pendelt.


    Spiel gewinnen - eins nach rechts

    Spiel verlieren - eins links

    Spiel gewinnen - eins nach rechts

    Spiel verlieren - eins links

    ...


    Was den Spielmodus angeht ist in meinen Augen das Schweizer System das beste.


    Mit jeder Spielrunde gleicht sich das Teilnehmerfeld an und man spielt im Verlaufe des Turniers immer gegen ähnlich starke Teams.


    Man spielt auch gegen jedes Team nur einmal.


    Leider ist etwas stressig zwischen den Begegnungen, da die Ergebnisse sofort durchgegeben werden müssen um die nächste Spielrunde zu generieren.


    Aber auch hier das Problem, dass man es nicht immer anwenden kann. Es müssen viel mehr Teams da sein als Spielrunden, damit der Modus seine Vorteile ausspielen kann. Zum Beispiel bei 6 Spielrunden wären 10/12 Teams sehr gut.

    Malikinho

    Danke für Dein Feedback. Ich habe mich zu dem ganzen 3vs3 ja auch mit anderen Trainern auf dem Festival unterhalten. Wir waren alle der Meinung, dass speziell auch die etwas schwächeren/schüchternen Kinder hier mehr zum Zug kommen als beim herkömmlichen 6+1.


    Wir sind im BFV untergebracht (Unterfranken).

    Nicht dafür. Danke für dein Feedback als jemand der es zum ersten Mal ausprobiert.


    Durch dein Feedback können wir uns wieder in unsere Anfänge rein versetzen und versuchen zu helfen und zu unterstützen.


    Das Funino ist nicht nur für die schüchternen oder spielschwächeren gedacht. Das ist leider immer noch ein falsches Bild was vom Funino bei vielen noch vorherrscht.


    Im Gegenteil, es ist für alle Kinder förderlich. Es entwickelt jeden Spieler weiter. Gibt nur den "schwächeren/schüchternen" mehr Raum und bessere Möglichkeiten sich zu entwicklen, zu verbessern und zu den stärkeren aufzuholen.


    Das Funino ist fairer und lässt keine Kinder durchs Raster fallen, da alle die gleichen Möglichkeiten erhalten.


    Gleiche Spielzeit, keine festen Positionen, viele Erfolgsmöglichkeiten, viele Situationen um zu lernen.


    Im 6+1 würde der Grossteil der Spieler immer auf der ein und der gleichen Position spielen, beim Funino gibt es das nicht.

    Wird in Köln immernoch Funino/3+1 ohne Auf/Abstiegsmodus gespielt?

    Nein, in Köln gibt es keinen Standard-Modus.


    Aktuell ist es unterschiedlich und obliegt dem ausrichtenden Verein den Modus selbst auszusuchen und anzuwenden was am besten für ihn ist.


    Oft sprechen sich die Trainer auch untereinander ab.


    Wir haben schon den von dir erwähnten:


    - CL-Modus gespielt

    - "Jeder gegen Jeden"

    - "TWIN-Modus" (jeder Verein stellt 2 Teams und je ein Team kommt in Gruppe A und je eines in B für ein homogeneres Teilnehmerfeld)

    - "normale" Gruppen

    - Schweizer System


    Da wir mehrere Veranstaltungsorte haben mit unterschiedlicher Anzahl an anwesenden Teams, vorhandenem Platz, vorhandenen Toren, unterschiedlicher Spielstärke, unterschiedlich vorhandenen Zeitfenstern, etc lässt man uns die Flexibilität es selbst zu entscheiden.


    Denn nicht jedes Spielsystem ist bei jeder Konstellation anwendbar.


    Wann und wo hast du es dir denn angeschaut?

    Hier ein Auszug aus dem BFV, was aber in diesem Fall (International) auch für andere Verbände gilt.


    SONDERBESTIMMUNGEN (Z.B. VEREINSWECHSEL ANDERER LANDESVERAND ODER INTERANTIONAL)

    Bei Vereinswechseln aus anderen Landesverbänden oder aus dem Ausland sind ebenso einige Punkte zu beachten wie bei der Reamateurisierung, Beschäftigung ausländischer Sportler usw. Außerdem finden Sie hier Hinweise zu Duplikaten, Namensänderungen und Korrekturen.

    Geburtsdatum / Geburtsort / Staatsangehörigkeit des SpielersName des Vaters und Name der Mutter (Familiennamen und Vornamen)Letzter Wohnort im Ausland/DepartmentName des letzten Vereins im AuslandOrt, in dem der letzte Verein ansässig istLetzter Status des Spielers (Amateur/Nicht-Amateur)Vertragliche Bindung an den letzten Verein (ja/nein; falls ja: Ende des Vertrages; Vertragskopie beigefügt ja/nein)Freigabeerklärung des letzten Vereins bzw. Verbandes beigefügt (ja/nein)Spielerpass des letzten Vereins beigefügt (ja/nein)Eine Kopie des ausländischen Reisepasses/Ausweises (Aufenthaltstitel alleine ist nur bei Flüchtlingen ausreichend) ist immer beizufügen!

    Darüber hinaus werden von den verschiedenen Landesverbänden u.U. noch zusätzliche Angaben benötigt (z.B. ausgefülltes Formblatt des US Soccer-Verbandes bei Spielern aus den USA oder besondere Abmeldebescheinigungen bei Spielern aus dem ehemaligen Jugoslawien).

    Eine Spielberechtigung darf durch den BFV   n u r   dann erteilt werden, wenn der DFB im Besitz eines internationalen Freigabescheins ist, d. h. wenn der bisherige Verband die Freigabe erteilt hat. Als Tag der Abmeldung kann nur das auf dem internationalen Freigabeschein ausgewiesene Datum der Freigabe gelten (= Erklärung über den Zeitpunkt der Abmeldung). Für die Einhaltung der Wechselperioden gelten grundsätzlich die gleichen Bestimmungen, wie beim Vereinswechsel innerhalb von Deutschland (Beispiel: Bei einem Vereinswechsel in Wechselperiode I muss der neue Verein bis 31. August den Passantrag beim BFV einreichen).

    Im übrigen gelten für die Dauer evtl. anzusetzender Wartefristen auch hier die Bestimmungen des BFV.

    Erteilt der ausländische Verband des bisherigen Vereins innerhalb von 30 Tagen (gerechnet ab dem Datum des Gesuchs durch den DFB) keine internationale Freigabe oder gibt er innerhalb dieser Frist für die Verweigerung keinen wesentlichen Grund an, darf der BFV nach Ablauf der vorgenannten Frist von 30 Tagen ein vorläufiges Spielrecht erteilen.

    Der ausländische Verband kann die internationale Freigabe nur verweigern, wenn der Spieler seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber seinem früheren Verein nicht erfüllt hat oder wenn zwischen abgebendem Verein und neuem Verein im Zusammenhang mit dem Wechsel eine Streitigkeit besteht, die nicht finanzieller Art ist.


    Als erstes finde ich es toll, dass du etwas neues ausprobieren und den Kindern diese Erfahrung nicht nehmen wolltest :thumbup:


    Am Anfang ist es für die Kinder und auch für die Trainer immer eine grosse Umstellung vom bekannten 6+1 zum 3vs3, und es benötigt etwas Zeit.


    Aber das ist ja auch das gute daran, denn die Kinder (und auch Trainer) werden jetzt mit anderen Rahmenbedingungen konfrontiert.


    Und hier finde ich es super, wenn man es sieht und erkennt, dass die Kinder (und auch die Trainer ;) ) sich plötzlich auch vom Kopf darauf einlassen und sich Lösungen für diese neuen Situationen erarbeiten und versuchen umzusetzen.


    Du hast es richtig erkannt mit dem "Ausweichen" auf das zweite Tor wenn das eine zugestellt ist. Das sind kleine aber enorm wichtige Erkenntnisse um die Kinder zu verbessern. Ich sehe es bis hinauf zu den älteren Jahrgängen, dass es dort viele Kinder überhaupt nicht können und in der Lage sind den Ball zielgerichtet zu verschieben.


    Zum Thema grosse Tore:


    Wir in Köln spielen Funino aktuell in der 3. Saison und auch wir standen ganz am Anfang und Funino hat sich auch bei uns dann mit der Zeit entwickelt und haben viel experimentiert und ausprobiert und sind immer noch dabei einen passenden Modus etc zu finden.


    Auch bei uns in Köln lieben es die Kinder auf das grosse Tor zu spielen und es läuft dann in der Regel bei uns dann so ab, dass wir zu den 3vs3 Feldern noch Felder mit grossen Toren aufstellen und auf der gleichen Feldgrösse im 3+1 spielen ;)


    So spielen die Kinder im 3vs3 auf Minitore und im 3+1 auf grosse Tore. So haben wir auch die Punkte "Torwart", "Torschuss", etc abgedeckt.


    Als Besonderheit gibt es bei uns die Regel, dass der TW nicht über die Mittellinie schiessen darf und ab der Mittellinie ist die Schusszone. Es wird aber sehr selten von dort geschossen, da es in Köln noch die Torabhängungen gibt, welche das sinnlose Gebolze schon stark einschränken und die Kinder auch animiert werden sich näher an das Tor zu dribbeln/passen um dann abzuschliessen.


    Ich habe 2 Jahre lang Staffel und parallel dazu Funino in Köln gespielt und dieses Jahr ganz klar entschieden, dass die normalen Staffelspiele je nach Gegner total ineffizient sind und ich es wirklich bereut und mich geärgert habe diese zu spielen. Denn wenn ein Gegner 40min lang jeden Ball entweder nach vorne drischt oder ihn zum TW zurückspielt worauf dieser ihn nach vorne schlägt, macht es nicht nur keinen Spass, sondern es wurde für mich reine Zeitverschwendung.


    6+1 spiele ich ausreichend auf Turnieren und ich auch wenn ich kein Freund des 6+1 bin, habe ich bemerkt, dass das 6+1 zumindest auf E-Jugend-Feld sinnvoller ist als auf F-Jugend-Feld.


    Aber am liebsten spiele ich neben dem 3vs3 im 4+1 und 5+1.


    Wünsche euch weiterhin viel Erfolg und viel Spass auf eurem Weg :)


    PS: Aus welchem Kreis/Stadt kommt ihr?

    Die Tage hat Oliver Bierhoff sich zum Thema Männerfussball geäussert und ist dann sehr schnell zum eigentlichen Fundament des Männerfussballs gekommen, dem Kinder- und Jugendfussball.


    "Mit neuer Dynamik zurück an die Weltspitze"


    Ich bin früher nicht immer grün mit seiner Art und Weise gewesen, insbesondere wenn ich das Gefühl hatte, dass er die Nationalmannschaft lieber besser vermarkten als besser machen möchte, aber in dieser Rede finde ich hat er sehr viele gute Punkte angesprochen und deutlich gemacht, dass die Basis die Kinder sind und das aktuelle System viel zu ineffizient ist und wir in einigen Jahren ein böses Erwachen erleben könnten, wenn wir nicht viele Dinger an die Kinder anpassen und nicht andersherum.


    Wie ist eure Meinung zu dem Thema?


    Beste Grüsse

    Malikinho

    Eine U11 kann auch Spieler beinhalten die eigentlich in der U10 spielen könnten.


    Eine U10 kann/darf aber keine Spieler beinhalten die älter sind als für die U10 erlaubt.


    EDIT:


    Beispiel:


    Ist in einer U10-Mannschaft ein U11 Spieler dabei, muss die ganze Mannschaft bei den U11er spielen.


    Sind bei der U11 ein oder mehrere U10-Spieler spielt das gesamte Team bei den U11er.


    Es gilt also immer das älteste Kind.

    Für mich auch ein Foul, da in erster Linie nicht der Ball abgeschirmt wird, sondern er sich damit einen Vorteil verschafft indem er erst den Gegner wegrempelt und dann erst den Ball nimmt.


    Wobei man sagen muss, dass es durch die Geschwindigkeit und den Lauf es spektakulärer aussieht. Wäre der gefoulte Spieler am Stehen, sehe es nicht so "dynamisch" aus.


    Wenn es der Ballführende getan hat, wäre es für mich weniger ein Foul, da er in erster Linie damit den Ball abgeschirmt hätte.

    Ich merke gerade an Goodies Post, dass der TE ja sogar mit der ganzen Mannschaft aus der E in die D gehen und das zweite Jahr E komplett überspringen soll.


    Selbst wenn, wie es der TE sagt, dass 2,3 talentiertere jüngere Spieler dabei sind und es für sie machbar sein sollte, muss man sich fragen ob man den Kindern die Durchschnitt oder gar spielschwächer sind, einen Gefallen damit tut.


    In diesem Fall würde das Überspringen eines Jahrgangs dem Grossteil der Mannschaft nur Nachteile mit sich bringen.


    Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber in Köln wird ab der D auf 9er Feld gespielt.


    Für die Kinder gäbe es nicht nur den biologischen Unterschied wenn sie gegen ältere spielen, sondern sie würden ja jetzt schon auch auf grösserem Feld spielen, was eine weitere Erschwernis für sie wäre.


    Die älteren Spieler könnte man ja ruhig in der D spielen lassen. Da die beiden D-Jugenden höherklassig spielen, werden sie gefördert und gefordert.


    Mit den anderen verbliebenen kann man ein weiteres Jahr in Ruhe arbeiten und sie auf das kommende Niveau vorbereiten.

    Ich glaube ihr habt mich verstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt ;)


    Pauschalisiert habe ich nichts, sondern spreche davon, dass es der Regelfall sein sollte, dass es in erster Linie besser ist, dass ein Kind in seinem Jahrgang besser aufgehoben ist.


    Und ein Kind hochzuziehen sollte eher die Ausnahme sein.


    Leider wird viel zu oft ein Kind hochgezogen und das nur weil es vielleicht besser ist als einige Kinder aus dem oberen Jahrgang.


    Die genannten Beispiele, dass ein Kind in seinem Jahrgang derart unterfordert ist, dass er schon isoliert spielt, oder ein 2008er spielbestimmend bei den 2006er mitspielt, sind doch eher die Ausnahme und in diesen Fällen ist es begründet ihn hochzuziehen.


    Wie oft sehe ich Kinder, die bei den älteren spielen, aber dort nur Mitläufer sind.


    Meine Bedenken sind in der Hinsicht, dass sehr oft Kinder hochgezogen werden die etwas besser sind als der eigene Jahrgang, aber noch längst nicht so weit sind um sich dort zu entwickeln. Es geht nicht um das körperliche Durchsetzen, sondern darum um auch spielerisch mitzuspielen.


    Ich hoffe ihr versteht was ich meine.


    Das besondere Talente, Kracher, Überflieger komplett zu den älteren hochgezogen werden, ist nachvollziehbar, aber bei Kindern die leicht über den Durchschnitt sind, finde ich es persönlich nicht gut.


    Es ist nicht schlecht oder falsches dabei zu den besseren des Jahrgangs zu gehören und dort auch zu spielen. Man sollte nicht direkt sagen, dass das Kind dort unterfordert ist. Aber dieser Gedanke entsteht ganz schnell bei einigen Eltern und Trainern und drängt dazu die Kinder hochzuziehen.