Beiträge von open-minded

    ...die aber alle Anlagen mitbringen. Hier wären wir wieder bei der Begabtenförderung anstatt selektion

    aktuell zu beobachtener Stärken. (das er Begabtenförderung betreibt, kann ich aber nicht beurteilen und auch nicht aus dem Artikel ersehen

    aber genau das könnte hier doch der Fall sein!

    Jemand mit Know How, Herzblut, den nötigen Verbindungen und entsprechenden finanziellen Mitteln kümmert sich intensiv um die kids, die er ausgewählt hat, anstatt wie viele große vereine zu selektieren und auf Vorrat zu halten und sei es nur drum, dass der nächstgelegene Konkurrenzclub lehr ausgeht.

    Ich mache es halt anders als die meisten, aber so schlecht kann es nicht sein“, sagt er lächelnd.


    Das wäre das, das mich am meisten interessiert aber so viel Einblick erhält man wahrscheinlich nicht..

    ...mich auch!

    Obwohl die ganze Storry sicher nicht so arglos und zufällig begonnen hat wie uns die "Storryhelden" der Frankfurter Rundschau glauben machen wollen, scheint es doch eine außergewöhnliche Leistung eines einzelnen Ehrgeizigen zu sein.

    Es zeigt auch, dass die NLZ´s ihre Größe nicht in Ausbildungsqualität umsetzen.

    Im Fernsehen sieht man diese Top Trainer die beim ChampionsLeague Finale noch vor der Kamera stehen und Interviews geben und dabei die Ruhe selbst sind.

    was man sieht ist oft nur routinierte Fassade!

    Vor dem Spiel noch cool wirkend erleidet so mancher während des Spiels völligen Kontrollverlust, andere stauen die Emotionen auf bis gesundheitliche Probleme irgendwann folgen.

    Führe dir einfach deine Prinzipien immer wieder vor Augen und mach was dich entspannt, z.B. ein ausgedehnter Sparziergang in der Natur o.ä. ;)

    ...würde ich in der Altersgruppe mehrere kleine Spielfelder, evtl. mit verschiedenem Aufbau und Bedingungen (Tore, Maße, Provokationsregeln) anbieten, auf denen möglichst kleine Teams spielen. Da würde ich zumindest am ehesten sehen, wer mehr oder weniger nach durchschnittlich 4-6 Jahren organisierten Fußballtraining gut kicken kann.

    in diesem Sinne hat jetzt auch der bayerische Verband sein Sichtungsgebahren für den RTalentsichtungstag umgestellt.


    Das Problem ist auch nicht die Technik "Ballführung", sondern, dass etwas gewohntes "Blick zum Ball" abgewöhnt werden muss.

    deswegen war die Idee ohne Leibchen zu spielen.

    Da es sich ja in o.g. Situation um ansonsten starke Spieler handelt, zwingen die fehlenden Kennzeichnungen zum Aufbrechen alter Gewohnheitsmuster.

    Der allseits so gelobte Straßenfußball hatte ebenfalls nichts dergleichen!

    Für mich entsteht das -Problem- vorher.

    kann sein, aber in deinem Alter wird´s schwierig noch was zu verbessern :D!

    Spaß beiseite!

    Ich denke man sollte individuell betrachten wann bei welchem Spieler welche Dinge zu verbessern sind.

    Auf alle Fälle gebe ich dir schon Recht, dass alles mit der Vororientierung beginnt und alles nachfolgende erleichtert.:thumbup:

    ...dass sie gar nicht dazu kommen, sich zwischen Pass oder Dribbling zu entscheiden. Sie gucken zu sehr auf den Ball

    ...das Problem könnte schon beim ersten Kontakt entstehen, im Moment der Ballannahme.

    Ich habe z.B. einen ansonsten sehr schnellen Spieler, dem der zugespielte Ball oft zu nah am (unter) Körper "hängen bleibt".

    Das Resultat daraus ist, dass der Blick senkrecht nach unten geht um nicht den Ball zu verstolpern. Die Zeit, den Ball wieder zurecht zu legen und den Blick zu heben hat er dann unter Gegnerdruck meist nicht mehr.

    Ansonsten ist es gut, wenn die Kids nicht in jeder kleinen Spielform automatisch mit Leibchen farbig gekennzeichnet werden. Sie müssen dann ihre Mitspieler am Gesicht erkennen und somit den Kopf heben. Ideal wäre, wenn alle Spieler einheitliche Trainingsklamotten/-Schuhe hätten, da dann ein Erkennen an selbigen auszuschließen wäre.

    Es ist für mich eine Illusion, diese Kinder dauerhaft und ohne fremde Hilfe zu integrieren.

    Was Eltern oder Umfeld in jahrelanger "Arbeit" angerichtet haben, werde ich nicht in 2x90 Minuten pro Woche therapieren können.

    Jedes Kind hat natürlich eine zweite Chance verdient. Gerne auch eine dritte und vierte. Aber irgendwann ist dann meine Kapazität erschöpft.

    Da wiegen dann die Interessen der restlichen Kinder höher.

    Wir sind keine Pädagogen (zumindest die wenigsten von uns)

    das kann ich aus meinen bisherigen 7 Jahren als Trainer voll bestätigen!

    Vielleicht bin ich zu nett bei sowas

    ich glaube, das passt schon wenn man ein Herz für die Kids hat.

    Letztendlich ist es ja auch jedesmal ein Lernprozess für uns Trainer.

    Hier hast du bestimmt gelernt, dass wichtige Gespräche besser nicht unmittelbar vor oder wärend des Trainings geführt werden sollten?

    Beim nächsten "Aussetzer" solltest du Ort, Zeitpunkt und Teilnehmer des Gespräches bestimmen!