Beiträge von open-minded

    Also mehr Schützenhilfe kann eine Sportart wohl nicht bekommen!

    finde ich nur zum Teil richtig.

    Richtig ist auch, dass die breite Masse keine Topspiele aus Bundesliga und Championsleage mehr sieht, was dem Fußball als "Volkssport" auf Dauer sicher sehr schadet.

    Hochklassig sieht man statt dessen eine Nationalmannschaft die keinen Spaß macht!

    bei uns (ebenfalls U11) ähnliche Situation. Morgen das erste und einzige mal Halle, bevor es zur Hallenkreismeisterschaft geht!

    Mir wichtig, dass sich die Kids an den Futsalball und seine Eigenschaften gewöhnen. Also zu Anfang Ballschule, jeder hat einen Ball und macht sich in verschiedenen Situationen damit vertraut. Wichtig ist dabei auch die "Sohle" mit einzubeziehen, da sie zur Ballkontrolle beim Futsal vermehrt benötigt wird.

    Danach Torschussübung um auch hier Gefühl für den Ball zu entwickeln. Eine Variation wird sein mit dem "Sauspitz" abzuschließen um den Kids zu zeigen, dass es durchaus legitim ist unter Druck selbigen zu benutzen.

    In den Spielteilen liegt das Augenmerk klar auf "aktiv sein". Der Ballführende Gegner wird sofort angegriffen, der Rest schaltet sofort um in die Defensivformation. Bei nur vier Feldspielern zählt jeder einzelne viel. Ausruhen nach Aktionen oder nicht zurückverteidigen geht nicht.

    Die Formation hängt davon ab, was besser zu euch passt. Welcher Typ ist der Torwart, wie laufstark sind die Flügelspieler u.s.w..

    Dazu ist im Netz viel zu erfahren. Ich würde mich jedoch schnell für eine entscheiden und sie die restlichen 2 Trainings beibehalten um auch hier eine Gewöhnung zu ermöglichen.

    Schönes WE

    Ich denke gerade so bei mir, was ein Neueinsteiger im Trainergewerbe hier im Forum denken mag, wenn er sieht, daß der "Frust-Thread" auf 97 Deiten und über 1200 Beiträgen bei weitem der gewaltigste ist.

    Scheinbar überwiegt der Frust doch gewaltig =O wird er sich denken!

    Obwohl ich sehr für Spielformen bin und sie auch höher gewichte als früher, möchte ich aus mehreren Gründen nicht auf Übungen verzichten.

    Leider ist in vielen Gehirnen das verankert, was auch der Treadersteller anführt, nähmlich das Übungsformen "druckfrei" ablaufen.

    Dabei könnte in vielen Übungen Druck eingebaut werden, sei es durch Gegner, Zeit, Wettkampf u.ä.

    Z.B. kommt in einen Dribbelparcour wesentlich mehr Pfeffer durch einen nachstartenden Verteidiger!

    Michael sollte versuchen einen Zweikampf gegen den besten dort zu gewinnen. Tim sollte eine Finte zeigen usw.

    ...gebe zu bedenken, dass solch individuelle Ziele im Spiel ja für den betreffenden Spieler eine Erschwerniß, da Zusatzaufgabe, darstellt.

    Das ist eher was gegen leichtere Gegner.

    Im hier vorliegenden Fall wäre dasevtl. Überforderung wenn die Kids eh "am Rad drehen".

    Z.B. ist die Vorgabe den Ball nicht einfach wegzuschlagen, sondern immer erst kontrollieren gegen einen drückend überlegenen Gegner schlicht nicht machbar und somit als Vorgabe in diesem Falle ungeeignet.

    "...begann der FFF im Vorlauf zur Fußball-WM 1998 in Frankreich damit, den Fußball direkter an der Basis zu fördern"


    wenn auch nicht exakt zum Thema passend, so finde ich doch obigen Satz beachtenswert.

    Die deutschen Verbände und ihre Sportvereine müssen coole Fußball-Erlebnisswelten an der Basis schaffen.

    Ein erster Schritt wurde mit den "1000 Minispielfeldern" zur Heim-WM 2006 halbherzig angestoßen und seitdem nicht wiederbelebt.

    Ich mache mir somit Gedanken, was ich ändern kann, um die Kompensationsstrategien der Kinder zu entwickeln.

    ...wie Pauerzwergenpapa schon erwähnt ist der Straßenfußball perfekt dazu geeignet.

    Neben wechselnden Bällen und Untergründen hatte man eben auch mit wechselnden Mit-/Gegenspielertypen bzgl. Alter, Können, Athletik u.s.w. zu tun. Da konntest du den einen evtl. ausdribbeln, beim nächsten war die Finte mit anschliesendem Pass die bessere Option.

    ...da hat er ganz tolle Ideen, der Herr Harnisch.

    Z.B. Schule und Vereine enger zusammen zu bringen, ist ja schon vielfältig diskutiert und birgt sicher viele Vorteile.

    Auch die personelle Aufstockung im KiGa-/KiTa-/Schulsport durch qualifiziertes Personal wäre super. Dabei sei erst einmal dahingestellt ob dafür Trainer oder zusäztliche Lehrer verwendet werden.

    Aber wie soll das geschehen vor dem Hintergrund, dass der Staat seine sportspezifischen Ausgaben seit Jahren stetig kürzt und viele Breitensportvereine am Zahnfleisch daherkommen.

    Enthusiasmus einiger weniger wird die Trendwende nicht bringen.

    Ein gesellschaftlicher Bewusstseinswandel täte Not in Verbindung mit Bürgern die nicht mehr alles so einfach hinnehmen!






    Recht hat er auch damit, dass sich die Bevölkerung scheinbar damit abfindet, wenn die wenigen Sportstunden verkürzt, missbraucht

    Ich kapiere das nicht! Heute hatte ich die Nase voll davon. Nach dem heutigen halbherzigen Auftritt bei dem sie 1:14 verloren haben, habe ich ihm direkt nach der Traineransprache ran zitiert und ihm somit das 9m-Schießen im strömenden Regen verwehrt und ihn sich umziehen lassen.

    ...mein Sohn ist auch ein 2008er, und er hätte, so wie ich ihn kenne, nach so einer total gestörten, herzlosen "Vateraktion" mir gedroht mit dem Fußballspielen aufzuhören.

    Und das sollte dein Sohn auch tun....dir mal ordentlich Kontra geben.

    Irgendwie hast du den Switch von Trainer zu Vater nicht ganz hinbekommen und bist jetzt sowas wie sein Sportdirektor.

    Du solltest mehr auf deine Frau hören!

    Da verliert das Team 1:14 und du machst deinen Sohn runter als wäre er der Hauptverantwortliche. Denk mal nach!