Beiträge von SVM_MK

    Ich sehe das wie leviedelstein.


    Wir machen auch ab und an Übungen a la Coerver, aber eher damit die Jungs ein "Ballgefühl" und viele Ballkontakte bekommen.


    Es ist schon klar, dass solch ein "Trick" wie im Video gezeigt selten vorkommt, ich bin aber davon überzeugt, dass es den Kindern hilft mit dem Ball umzugehen.

    Eine kostenfreie App, welche gleiche Funktionalitäten bietet wie Spielerplus ist "myteam".


    Nutzen bei uns im Verein viele Mannschaften, da komplett kostenfrei und ohne Werbung (bei Spielerplus hat man ja trotz "Premium" noch Werbung), ich meine, dass man auch mehrer Familienmitglieder einladen kann...

    Als Inhaber der B-Lizenz würde ich auch gerne mal Spielern und Trainern Ratschläge geben, weil auch ich lieber Spiele pfeife, in denen attraktiver Fußball gespielt wird. Aber als Schiedsrichter halte ich mich zurück, konzentriere mich auf meine Aufgaben und würde niemals auf die Idee kommen zu rufen "EY NUMMER 10, BIST DU BLIND ODER HAST DU DEN LINKS NICHT GESEHEN?". Oder "Trainer, was sind das eigentlich für taktische Vorgaben hier?". Vielleicht ist es an der Zeit, dies mal eigenmächtig als Pilotprojekt durchzuführen. Nur um mal zu sehen, wie der kritisierte Kritiker sich verhält.

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    Hi Goodie!

    Wir haben beim Abschlußfest Ende letzter Saison auf das gemeinsame Kicken von Kindern mit Eltern aus dem von dir berichteten Gründen verzichtet und daraus ein 9-Meter-Turnier gemacht.

    Hier hatten wir 4er Teams.

    4 Kinder ausgelost und mit den entsprechenden Eltern dazu.

    Es haben erst die Kinder geschossen (mit Kind im Tor) und danach die Eltern (mit Eltern im Tor). Das Ergebnis der Kinder und Eltern hat dann zusammen gezählt.


    Hat allen super Spaß gemacht.


    Ging schneller wie ein Turnier mit Spielen und es konnte jeder mitmachen (auch die Muddi, die dann barfuß geschossen hat, aber sonst nicht hätte mitkicken können).

    Den Blockwechsel fin deich auch charmant, vor allem wenn man die Blocks gleich stark macht. Also jeweils einer von Startk/Mittel/Schwach.

    Dann hat man zumindest in der Theorie immer eine gleichstarke Mannschaft auf dem Feld.


    Wir wechseln immer so: hinten den Block raus, der vordere Block rutsch nach hinten und den neue Block geht vorne rein.

    Wir wechseln 6x pro Halbzeit (25 Minuten, jeder Block geht 2x raus) und beim erneuten Einwechseln spielt man eine andere Position (Links MItte Rechts)

    Sind ziemlich viele Wechsel, aber klappt ganz gut...

    Hallo!

    Das einzige wäre die Korrekturübungen und den technischen Schwerpunkt frei aus dem Spiel zu bestimmen. (aus der Notwendigkeit)

    dh. erkanntes Problem (durch Fragetechnik), z.b. offene Spielstellung/Beidfüßigkeit, herauszufiltern und dann

    dazu die passende Korrekturübung anzubieten.

    Das ist halt schon die hohe Kunst des Trainertums, wie ich finde. Zu jedem Zeitpunkt eine Korrektur-Übung zur Hand zu haben, da bin ich leider noch viel zu weit entfernt...


    Aber wenn man es so handhaben kann, voll cool!

    Wir müssen auch immer etwas aufpassen, dass wir vor lauter "Gleichmacherei" nicht die guten Spieler vernachlässigen.

    Es ist doch auch schön, wenn die besseren Spieler sich untereinander messen können und dann noch stärker werden. Gleichzeitig haben die schwächeren Spieler viel mehr Spielanteile.

    Das untereinander "messen" erreichen wir, in dem wir im Training immer 2 (manchmal 3) Gruppen bilden, hier sind die Jungs nach Stärken "sortiert", damit wir möglichst homogene Stärken bekommen.

    Wir versuchen auch während der Übungen/Spielformen möglichst gleichstarke Spieler gegeneinander "antreten" zu lassen (1vs1, 2vs1, 2vs2, etc...)

    Da bin ich eher bei der Meinung von Ballaufpumper. Manchmal kannst du es wenden und drehen wie du willst, alle gleiche Spielzeiten, dich auf schwächere Konzentrieren, tolles Training anbieten, goldene Wasserhähne im Vereinsheim... und wirst trotzdem manche Jungs verlieren weil sie schlicht und einfach keinen Bock auf Fußball haben.


    Manche Spieler entwickeln einfach andere Interessen und wenn man ehrlich ist, sieht man relativ früh wer Lust auf Fußball hat und wer nur von seinen Eltern auf den Platz geschoben wird. Meiner Meinung macht es daher schon Sinn sich auch verstärkt auf die zu konzentrieren die wirklich wollen, unabhängig von der momentan Leistung.

    Ich bin folgender Meinung:


    Es wird immer welche geben, die eh aufhören. Ok, kann man wenig tun.


    Aber es geht tatsächlich um die, wie Mapfi schrieb: die Schwächeren, die trotzdem top motiviert sind. Die dürfen wir nicht verlieren.


    Eine Einteilung in leistungsgerechte Mannschaften macht dabei auch durchaus Sinn, da sich somit jeder optimal entwickeln kann.

    Hier gehen wir einen anderen Weg, den ich/wir bezüglich Mannschaftsgefüge/Motivation der Einzelnenbesser finden:

    Wir haben in unserem Jahrgang (2010) 25 Kinder. Wir sind ein Team, trainieren gemeinsam.

    Wir haben für die Runde 2 Mannschaften gemeldet. Die beiden Mannschaften haben wir dann nicht nach Stark-schwach sortiert, sondern haben beide Mannschaften gleich stark gemacht. Und zwar mit dem Hintergrund, dass sich gerade nicht eine 2 Klassen-Gesellschaft bildet.

    Wir wechseln von Spiel zur Spiel auch die Kinder durch, damit jeder mit jedem spielt.


    Ja, wir haben dadurch 2 eher mittelstarke Mannschaften im Spielbetrieb (so what...), aber nach unserer Erfahrung ist diese Einteilung der Mannschaften eher vorteilhaft fürs Gesamtgefüge/Teamgeist.

    leider nicht. Die hören vorher auf weil sie einfach nicht genug Bock auf Fußball haben. Diese Lust kommt nicht nach drei Jahren auf einmal...

    Hier muß ich auch "leider" berichten, dass es bei 3 unserer Jungs auch so war. Diese werden uns vielleicht auch in der C-Jugend fehlen. Aktuell eher nicht, aber mal schauen.


    Die waren seit Bambinis eher dabei als mittendrin und haben auch nie das richtige Interesse an der Sache Fußball gezeigt (weder auf noch neben dem Platz).

    Sie haben dann nach dem jungen F-Jugend-Jahrgang aufgehört, weil es einfach nicht ihr Sport war. Trotz gleicher Spielzeiten, kein Druck, etc.

    Diese Kinder wird es auch immer geben.


    ABER: Das war aber ihr eigener Antrieb und war nicht den Umständen geschuldet. Sie haben sich sehr wohl gefühlt und fanden sich nicht benachteiligt (haben wir damals extra abgefragt, ob das eine Rolle gespielt hat).


    Alle anderen fühlen sich wohl und wir werden hoffentlich lange an und mit ihnen Spaß haben.

    Bei uns in dem Jungjahrgang (2010er) sind 17 Kinder im Altjahrgang (2009er) etwas mehr.

    Aus beiden Mannschaften ist eine 3. Mannschaft als Mixjahrgang zur Meisterschaft gemeldet worden.

    ...

    Oki doki, verstanden.

    So haben wir das auch gemacht in der F und werden jetzt zur Rückrunde vermutlich das auch in der E machen, da bei beiden E-Jahrgängen noch einige Spieler dazugekommen sind.

    Und was ist das Grundübel für diesen Thread? Die Wettkampfform. Würde in der F-Jugend Fußball 3 oder FUNino gespielt, könnten alle mit auf das Festival fahren und spielen :) (in der E-Jugend dann Fußball 5 und auch dort könnten alle spielen).


    Aber nochmals, wenn alle Kinder spielen könnten, würde eine Selektion überflüssig werden.

    Da wäre ich mir bei den Trainern vom TE übrigens nicht mal sicher, ob das dann nicht genau so enden würde wie jetzt.

    Theoretisch schon - aber praktisch vielleicht nicht...

    Vielleicht mal als Fazit, weil sich das inzwischen im Kreis dreht, wie ich finde.


    Bei Ronaldo_73 läuft es nicht so wie es soll bzw. ziemlich beschissen für seinen Kleinen (und vielleicht auch für andere Kinder seiner Mannschaft). Ganz eindeutig. Also wechseln oder versuchen im Verein was zu ändern (ändern zu lassen). Seine Frustration bzw die seines Kleinen kann jeder nachvollziehen.


    Viele viele der anderen Trainer (hier im Forum und auch sonst) machen das so wie es sich gehört. Mal in verschiedenen Ausprägungen, aber im Grunde im Sinne der Ausbildung und des Spaßes des Kinder.


    Das es überall unterschiedliche Auffassungen gibt und gelebt werden ist klar. Entweder man muß sich damit arrangieren oder was ändern.

    Im Grunde sind wie uns ja alles einig. Nur die Ausführungen unterscheiden sich ein wenig.

    Und explizit trainiere ich das auch nicht 10 Minuten lang. Das lasse ich die Jungs vor dem Training oder als "Pausenfüller" für den Umbau machen. Ich möchte nämlich auch verhindern, dass "blind" vor dem Training aufs Tor gebolzt wird. Da wird nämlich weder Freund noch Feind erkannt und es kam schon mal vor, dass andere Kinder dann ohne Vorbereitung am Kopf getroffen wurden.

    So handhaben wir das auch vor dem Training.

    Entweder wir machen mehrere "Eckle" (schwäbisch für Rondo :-) oder die Kids jonglieren bzw beschäftigen sich mit dem Ball ohne Bolzen aufs Tor.

    Ab und an ist auch mal ein Elferkönig dran.

    ich weiß ehrlich gesagt nicht ganz wie die Prüfung im Detail abläuft. So wie ich es verstanden habe, soll ich eine normale Trainingseinheit auf Video aufnehmen und die wird dann extern geprüft. Bei der Trainigseinheit wäre ja dann im Normalfall auch Trainer 4 dabei, zumindest wenn alles so weitergelaufen wäre. Und wenn der dann am rumbrüllen ist und/oder selbstausgedachte Übungen aufbaut, dann wäre es schwer die Prüfung zu bestehen. Sorry wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe....

    Es macht aber Sinn, dass nur du auf dem Video drauf bist. Ist ja "deine" Prüfung und nicht "eure". Da muß und darf der Kerl nicht dabei sein.

    Bei uns schreiben die Vorschriften zum Kinderschutz das Führungszeugnis zwingend vor.

    Egal ob Trainer oder Betreuer, jeder der mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat muss dieses Zeugnis vorlegen und alle 3 Jahre erneuern.

    Ich dachte, dass dies eine Vorschrift für Vereine ist?


    Ist zumindest im WFV nicht so.

    Hier braucht man kein Führungszeugnis...