Rotation beim Kinderfussball

  • Hallo liebe Trainer,

    mir ist bewusst, dass es zu diesem Thema schon Threads gibt. Diese sind allesamt schon etwas älter. Ich bin mir gar nicht sicher, in welche Kategorie dieses Thema für mich eigentlich gehört. Zum einen geht es um den Spielbetrieb, zum anderen beinhaltet dieses Thema eine Menge Konfliktpotenzial. Ich würde gerne eine neue Diskussion anstoßen und meinen persönlichen Fall besprechen.


    Liest man sich durch das Netz, stößt man immer wieder auf Beiträge, die erklären, warum Rotation und das spielen auf allen Positionen für Kinder so wichtig ist. Ein Kollege von mir macht gerade die C-Lizens und schickte mir heute interessantes Material zu diesem Thema. Auch auf der Sportschule wird gelehrt, wie wichtig es ist zu rotieren.


    Kommen wir nun zur Realität. In unserer U9 Kreisliga findet diese Rotation nicht statt. Man kennt seine Gegner mittlerweile und weiß auf welcher Position die Kinder spielen. Dies war auch in der U8 schon so! Also im jungen Jahrgang der F-Jugend! Ich würde nur zu gerne diese Rotation durchziehen, kann es aber nicht. Ich habe übermäßig Eltern, die vom Ehrgeiz getrieben, Siege sehen wollen. Mein Trainer Kollege sieht dies genauso und genießt deshalb auch ein entsprechend hohes Ansehen bei den Eltern. Die Gegner in unserer Kreisliga sind allesamt so stark, dass große Experimente nicht möglich sind, ohne auf den Sack zu bekommen. Nun werden einige sagen, ich solle es doch einfach durchziehen und die ein oder andere Niederlage in Kauf nehmen. Ich möchte anhand eines vor kurzem geschehenen Vorfalls erklären, wie verfahren die Situation bei uns ist. Manche kennen den Vorfall vielleicht schon aus einem anderen Thread. Ich versuche mich kurz zu fassen.


    Kreispokal Spiel Auswärts. Der Gegner wurde von mir als eher schwach eingeschätzt. Aus diesem Grund nehme ich mir vor, unseren eigentlichen Torwart als Feldspieler zu bringen. Zwei Mütter melden vor dem Spiel direkt ihre Bedenken bei mir an. In einem ruhigen Gespräch erkläre ich die Situation. Ich kann die Zweifel nicht ausräumen, habe aber wieder Ruhe.

    Die Mutter des Kindes, welches sonst im Tor steht, trifft ein. Ich gehe zum Jungen und sage ihm, das er heute als Stürmer spielt und ein entsprechendes Trikot anziehen soll. Daraufhin schreit die Mutter mich vor den Kindern und den anderen Eltern an, was das denn solle! Wir hätten doch schließlich unsere beiden Torleute! Sie schrie, was das denn für ein kranker Scheiß sei und das sowas in einer normalen Fussball Mannschaft doch nicht ginge. Sie drohte damit, wieder nach Hause zu fahren, wenn ihr Junge nicht im Tor spielen würde. Ich blieb ruhig und fragte, ob dies ihr ernst sei. Erklärungen meinerseits ließ sie nicht zu. Also sagte ich, ich würde mit ihr nicht weiter darüber verhandeln und nahm den Jungen mit zur Kabine. Beim warm machen hörte ich, wie sie bei den anderen Eltern weiter Stimmung gegen mich machte.


    Das Spiel verlief wie von mir erwartet. Unsere Abwehrspieler machten Tore und unsere Stürmer verteidigten sehr gut. Wir gewannen das Spiel zweistellig!

    Nach dem Spiel waren trotz des Sieges alle ziemlich schnell weg. Lediglich eine Spielermama kam noch zu mir und sagte, wie gut ich das machen würde. Und das tat sehr gut!


    Die Tatsache, dass wir in einer Kreisliga mit Tabelle spielen und nebenbei noch einen Kreispokal ausspielen, macht es fast unmöglich die Ergebnisse auszublenden. Trainer und Eltern wollen die Erfolge. Versucht man zumindest halbwegs den richtigen Weg über Rotation usw. zu gehen, wird man angefahren und es wird einem von einigen Eltern die Fachkompetenz abgesprochen. Es ist zum verzweifeln.


    Ich werde mir nun aus dem Netz Artikel raussuchen, die mein handeln verständlich machen und untermauern, dass so einige Eltern auf dem Holzweg sind. Wenn ihr da auch noch interessante Links oder Dokumente für mich hättet, wäre ich sehr dankbar. Ich freue mich auf eure Meinungen und Ratschläge!


    MfG!

  • Das war Dein persönliches 1:0.


    Diplomatisch, "politisch", taktisch, fussballerisch....ein riesen Plus an Ausbildung...auch wenn das Körner kostet. Jedenfalls hast du Eier, sorry!

    Ich würde nicht mehr auf die Mutter zugehen, sondern auf den Verein. Die Mutter hat sich disqualifiziert und rechne damit, dass ihr die Intellienz fehlt! Armer Ehemann...doppelsorry.


    Ich würde - zeitnah - von dem Vorfall bei der Jugendleitung oder dem Vorstand berichten und das WARUM mitteilen.


    Das ist übrigens auch ein gutes Beispiel dafür, das sowas in ein Konzept gehört...und das aus Schutz für den Fall, ein solches Experiment geht ergebnistechnisch auch in die Hose. Ich wünsch Dir was...

  • 100% Übereinstimmung mit Andre

    Habe auch den anderen Thread verfolgt und erinnere, dass du versuchen willst, es erst mal versuchen willst ohne die Vereinsführung einzubinden und dir Rückendeckung zu holen. Aber wie, im Unternehmen, frage ich warum? Ohne "Stake holder" scheitern die meisten Vorhaben nun mal. Es mag Ausnahmen geben, aber warum sollte dein Vorhaben die Ausnahme sein? Mein Rat: gehe immer vom Regelfall aus.


    Warum willst du dir denn deine Freizeit mit so einem Kampf unbedingt verderben? Entweder der Verein unterstützt dich und riskiert, dass diese Familien den Verein verlassen, oder du bekommst diese Rückendeckung nicht.

    Im ersteren Fall kannst weitermachen nach Plan. Im zweiten Fall kannst Du, wenn Du wegen deines Sohnes nicht hibwerfen magst, immernoch ohne zu viel Gesicht zu verlieren ohne Rotation weiter trainieren. Das wäre dann eben eine ungünstige Gegebenheit unter deren Limitierung du noch immer versuchen kannst, das beste herauszuholen.

  • Von mir auch nochmal.
    Mach so wie DU es für richtig empfindest! Wem es nicht passt der kann gehen.

    In JEDEM Verein gibt es Probleme und NIE sind alle Eltern mit dir als Trainer zufrieden!


    Eigentlich solltest eher du auf beleidigt machen und warten bis die Mutter wieder angeschissen kommt!

  • Wir haben auch immer alle Positionen inkl. TW rotiert, allerdings mit ausdrücklicher Rückendeckung der sportlichen Leitung.


    Unser leistungsstärkster Spieler in der U8 hat uns deshalb zum kleineren Nachbarverein verlassen, da deren Mannschaft ja schon viel weiter ist und viel mehr Spiele gewinnt.


    Im Moment als U12 spielen wir in der Herbstrunde in der selben Staffel. Wir haben 5 Spiele, 15 Punkte, + 23 Tore, unser U8 Star der zu gut für uns war steht bei 0 Punkten, -25 Tore (unter anderem 0:12 gegen uns) mit seinem Team.

    Nach der Neueinteilung zur Frühjahrsrunde wird er wohl 3 Klassen unter uns spielen.


    Unsere jetzige U13 war bis einschließlich E Jugend sehr erfolglos wegen der Rotation und ausbildungsorientierter Spielweise, die waren jetzt über ein Jahr unbesiegt in der D-Jugend. Dort sind ebenfalls die zwei Starspieler der F-Jugend abgewandert mit ähnlichen Resultat

  • Libra

    Ich sehe es wie Andre . Der größte Faktor in deinem Fall scheint der Verein zu sein. Natürlich ist die Tatsache das ihr mit Tabellen spielt nicht förderlich, aber ihr scheint ja auch in Trainerteam zwei unterschiedliche Auffassungen zu haben.


    Wie also steht der Verein zum Thema Ausbildung, Positionsfixierung usw.? Am Ende mussen wir alle davon ausgehen das wir unsere Teams nur für eine begrenzte Zeit betreuen. Und am Ende sollten sich alle Ausbildungsinhalte in den letzten Altersklassen zu "brauchbaren" Fußballern ergänzen. In deinem Fall ist es also wichtig ob du mit deinem Konzept die Rückendeckung des Vereins hast.

    Sollte das so sein kannst/musst du auch deinen Kollegen mit ins Boot holen. Auch wenn ihr dann vielleicht noch unterschiedliche "Dimensionen der Auslegung" verfolgt muss die Grundrichtung die selbe sein.


    Sollte der Verein deine Auslegung von Ausbildung nicht teilen wirst du dir deine Freizeit mit einem Kampf gegen Windmühlen versauen. In diesem Fall würde ich dir sogar vorschlagen dein Hobby in einem anderen Verein auszuleben.


    Gruß

    Torsten

  • Ich finde das Thema auch immer wieder sehr schwierig und muss mich zwingen, nicht in gewohnte Muster zu verfallen.


    Hast du eine homogene Truppe, die in einer homogenen Klasse spielt, ist es relativ leicht, die Rotation umzusetzen.

    Sieht es aber so aus, dass Du ein starkes Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft hast und eine starke Gruppe, finde ich es schon schwieriger, schließlich möchte man sich ja nicht "abschießen" lassen, sondern möchte gerne mithalten.


    Wir rotieren zwar auch, könnten das aber durchaus auch öfters und konsequenter machen, so ehrlich bin ich.

    Mir fielen da z. Zt. zwei (drei) Spieler ein, die leider viel zu sehr auf ihren Positionen festhängen.

    Einer spielt meistens Verteidiger, einer meistens zentrales Mittelfeld, wenn man so will stellen sie ein Stück weit das Korsett der Mannschaft dar (der dritte Sturm).

    Die anderen Kinder spielen im regen Wechsel Mittelfeld, Verteidigung, Sturm und auch der TW spielt mal auf dem Feld.

    Also die beiden (drei) Spieler rotieren auch...spielen statt Verteidigung zentrales Mittelfeld oder Außenbahn, statt zentrales Mittelfeld auch mal Verteidiger, Außenbahn oder Sturm...aber wenn ich die gesamte Spielzeit in Relation zu den Positionswechseln setze ist es m ir eigentlich noch zu wenig...

  • Hi,

    das Zitat ist glaube ich bekannt, habe ich jetzt aber auch mal wieder in unsere Gruppe gestellt, da am Wochenende meine Offensivreihe in der Abwehr spielen durfte (für die Kinder gar kein Problem), und unsere Defensiven vorn. Torwart auch draußen.

    Ist allerdings auch ein recht guter Feldspieler. Nachfolgendes Zitat gilt nicht nur für Jugendtrainer sondern wohl auch für viele Eltern, wie oben beschrieben.

    Zitat: Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Wichtigste für die meisten Jugendtrainer das Gewinnen von Spielen ist. Sie interessieren sich hauptsächlich für den eigenen Erfolg und die eigene Reputation. Mein Interesse galt stets dem Verein. Wenn ein talentierter Spieler nicht verteidigen konnte, dann habe ich Ihn in die Abwehr gesteckt, damit er es lernt, was uns einiges an Punkten gekostet hat. Aber ich habe mich nicht um die Punkte gesorgt, denn ich war damit beschäftigt, den Spieler weiterzuentwickeln. (Johan Cryuff)

  • Gratulation! Du hast alles richtig gemacht! Würde mir auch Rückendeckung vom Verein holen. Dein Konzept (Rotation) und die Gründe dafür bei einem Elternabend erklären. Auch zu diesem Elternabend nimm dir Rückendeckung vom Verein mit!


    Wir wechseln den Tormann immer in der Halbzeit (Feldspieler ins Tor - Tormann wird Feldspieler) - vielleicht wäre das auch etwas für dich!

  • Wir versuchen recht viel zu rotieren, sehe es aber wie DenSen das noch viel mehr Rotation möglich wäre.

    Hatten am Wochenende wieder ein Freundschaftsspiel, unsere beiden "Torhüter" spielten beide je eine Hälfte im Tor und eine Hälfte draußen.

    Der eine allerdings hat ziemliche Aufmerksamkeits"probleme" und ist auf dem Feld sehr hibbelig, führte dann auch gleich zu Gegentoren, aber gut.

    Im Tor dagegen ist er immer sehr konzentriert, weshalb wir das mit dem Draußen Spielen zwar weiterhin fördern, aber nicht mehr in diesem Ausmaß.


    Unseren kleinsten Rasenhüpfer lassen wir auch nicht mehr komplett hinten spielen,da entstand nur Frust bei ihm und den Anderen und Spaß hatte er selber auch nicht.

    Manchmal muss man einzelne Jungs betrachten und die Rotation nicht komplett übertreiben.

  • Die Zeit wird dir recht geben. In einer starken Gruppe sind zwar immer die Möglichkeiten begrenzter als in ausgeglichenen Gruppen, dennoch kann man auch hier rotieren. Man muss ja nicht gleich komplett von seiner besten Aufstellung abweichen. Wenn du mal einen defensiv starken gegen einen offensiv starken tauschst, dann wird auch nicht gleich alles zusammenbrechen. Ich mache es besispielsweise so, dass ich mit meiner A-Elf (bzw Sieben) starte und dann sukzessive umbaue wenn ich merķe dass das gegen den Gegner passt. Wenn wir einen zu starken Gegner haben dann ändere ich nur geringfügig, weil alle dann schon auf ihrer Paradeposition gefordert sind.


    Die Eltern sind vielleicht jetzt noch nicht auf deiner Seite, aber ich denke wenn die Kinder das mittragen (warum sollten sie auch nicht? Immerhin schießt auch ein TW gerne Tore und ein Dribbler hat ab und an Bock in die Kiste zu gehen) dann werden die Eltern schon befriedigt sein. Mit den ersten Lernfortschritten kann man dann überzeugen.


    Beispiel:

    Bei meiner dieses Jahr neu übernommenen F Jugend haben wir im ersten Spiel 8 Gegentore bekommen. Die Eltern, allen voran ein kritischer Vater bemängelte im Spiel lautstark die 'fehlende' Abwehr, da wir das alte 3-3 zu einem 2-1-3 bzw 2-3-1 umgebaut hatten. Unser drittes Spiel ging ebenfalls sang und klanglos zweistellig verloren. Das wäre ja alles zu offen und überhaupt, wie man den und den so spielen lassen könne...


    Nach 7-8 weiteren Spielen konnte man eine deutliche Steigerung beobachten und besagter Vater meinte zu mir dass es mittlerweile richtig viel Spaß machen würde unserer Mannschaft zuzuschauen. Ein Bekannter von ihm der uns das erste Mal gesehen hatte meinte es wäre ja toll wie die Mannschaft gemeinsam verteidigt und er wolle seinen Sohn auch mal zum Training vorbeibringen.


    Man kann nicht immer alles von jetzt auf gleich bewerkstelligen. Riesige Rotationsarien in jedem Spiel helfen auch nicht unbedingt weiter. Aber wenn man sich selber Zeit gibt und immer mal wieder einen oder zwei Spieler in ungewohnten Positionen einsetzt und diese dann speziell coacht, kann man in 6-12 Monaten eine Menge schaffen

  • Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge zu diesem Thema!

    Ich habe mit der Vereinsführung gesprochen und die volle Rückendeckung von dort. Wir sind nach dem Gespräch erstmal so verblieben, dass der Verein nicht einschreitet, sonder ich selber die Sache kläre. Ich wollte das selber so. Mein Trainer Kollege steht in dieser Angelegenheit auch hinter mir. Zumindest hat er es mir so gesagt.

    Ein Gespräch ist mit der besagten Mutter ist wohl nicht möglich, weil sie mich seit dieser Sache nicht mal mehr grüßt. Ich werde vor dem Start in die Hallensaison etwas Infomaterial in Papierform an die Eltern verteilen, damit sie selbst nachlesen können, was laut DFB und allen anderen die gängigen Methoden sind. Ich möchte vor den Eltern nicht als Klugscheißer rüber kommen, aber ich kann mir von einer übermotivierten Mutter auch nicht nachsagen lassen, dass ich keine Ahnung hätte.

    Zu drastischen Mitteln, wie einfach in einen anderen Verein ziehen lassen, wird es sicher nicht kommen. Es würde mir auch für den Jungen leid tun, der ja für die Einstellung seiner Mutter gar nichts kann.

  • aber ich kann mir von einer übermotivierten Mutter auch nicht nachsagen lassen, dass ich keine Ahnung hätte.

    Ich werde mir nun aus dem Netz Artikel raussuchen, die mein handeln verständlich machen und untermauern, dass so einige Eltern auf dem Holzweg sind.

    ...das ist schon richtig. Andererseits interessiert es den Löwen auch nicht was die Schafe über ihn denken!

    Klar, ein bisschen weit her geholt, aber als kompetenter Trainer musst du nicht jede deiner Handlungen mit Fachartikeln untermauern.


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  • ...das ist schon richtig. Andererseits interessiert es den Löwen auch nicht was die Schafe über ihn denken!

    Klar, ein bisschen weit her geholt, aber als kompetenter Trainer musst du nicht jede deiner Handlungen mit Fachartikeln untermauern.

    Von jeder Handlung kann nicht die Rede sein. Es geht um diesen speziellen Fall, bei dem einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Ich weiß aber was du meinst. Ich sollte eigentlich so souverän sein da drüber zu stehen. Allerdings scheint diese Mutter nicht die einzige zu sein, die diese Meinung vertritt. Von daher ist es mir irgendwie ein Bedürfnis das richtig zu stellen. Allein schon für die Zukunft, in der ich weiter rotieren möchte, ohne das jemand deshalb die Nerven verliert.

  • In unserer U8 ist an Positionen noch nicht wirklich zu denken. Die Kinder laufen im Spiel immer wieder auf ihre Lieblingspositionen. Vorallem die, die lieber hinten spielen, gehen immer wieder zurück. Wir haben nur zwei Kinder die dererlei Vorgaben umsetzen können.
    Mal in die Runde gefragt: ab wann hat das bei euch etwas besser geklappt?

  • in meiner U9 habe ich vier Kinder bei denen ich weiss, dass sie die Zuordnung einer bestimmten Rolle/Position wirklich i. Sinne eines Spieles einhalten - Verstehen tun es maximal zwei. Bei den anderen würde entweder der Festnageleffekt eibtreten, oder sie rennen uberall herum, nur nicht da wo sie gebraucht werden.

  • Ich denke das liegt nicht an U8 U9 oder so, sondern ob die Kinder Fußball kennen, lieben und wie lange sie schon spielen.

    Hatte eine U9 in der Kinder gefragt haben wo "vorne" ist...

    Aktuell habe ich 3 bis 4 in meiner U9, die da spielen können wo ich es ihnen sage.

  • U8 ist Jungjahrgang F-Jugend richtig?


    Also eine Gruppe der Kinder hatten da schon ganz grob raus, wo Mitte Mitte, Mitte Rechts oder Mitte links ist.

    Das hinderte sie aber nicht daran, die Positionen zu verlassen und den Ball zu jagen.

    Ist ja auch grundsätzlich völlig in Ordnung.

    Lieber den Ball jagen als ein Stück Rasen verteidigen...;););)

    In der G-Jugend hatten wir versucht 3 - 3 zu spielen und ab der F-Jugend dann 2 - 3 - 1.

    Heißt vorher gab es nur "Vorne" und "Hinten", was frei interpretierbar war...:P:P:P

    Wir hatten Anfang der F auch noch reichlich Kinder, die nicht wussten, in welche Richtung es überhaupt geht.


    Seit der Rückrunde im ersten Jahr F-Jugend klappt das aber eigentlich ganz gut.

  • Von daher ist es mir irgendwie ein Bedürfnis das richtig zu stellen.

    Verstehe !

    Damit du wieder ein Level herstellen kannst wie du es dir vorstellst, scheint mir die zukünftige Ausrichtung deines Trainerkollegen eminent wichtig zu sein!
    Scheinbar zieht ihr nicht an einem Strang, evtl. sogar in verschiedene Richtungen?

    Schöpft er sein hohes Ansehen nicht auf deine Kosten?

    Will er das wirklich ändern?

    Bis zu welchem Punkt wird er dich unterstützen?

    Seid ihr gleichberechtigte Trainer der Mannschaft?


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.