Beiträge von totog

    Ich frage mich gerade, warum du der Frage aus dem Weg gehst? Was ist Techniktraining für dich und wie trainierst du Technik anhand eines Beispiels? Wenn du da viel Zeit investierst, muss es doch einfach sein dies zu beantworten.


    Ich kann dir die Frage nicht beantworten, da mir die Grundlage fehlt. Du hast in keinem Post erwähnt, wie du die Grundlagen des Verteidigen zu zweit schulst.

    Ja, ich folge deinem Beispiel und Antworte mit Gegenfragen, am besten noch mit einem Themenwechsel!


    Das ursprüngliche Thema war ein anderes und bei diesem wäre ich gern verblieben! Scheint sich aber auch erledigt zu haben.

    Bin Raus!


    Grüße

    Torsten

    Es würde mich einfach interessieren, was du unter Technik im Fußball verstehst und wie du diese dann Trainierst. Wenn du sagst du legst großen Wert auf Techniktraining, in dem du darin viel Zeit investierst, dann musst du doch erklären können, was du machst und was Technik für dich ist.

    Eben das habe ich nie behauptet, scheint aber normal zu sein anderen Worte in den Mund zu legen!


    Ich hätte ebenso gut schreiben können ich gehe lieber mit meinem Team ins Freibad um den Teamgeist und Spaß zu fördern. Das hätte zu vergleichbaren Fragen geführt. Also Nein.


    Und da du so gerne mit Fragen, ohne eigene antworten arbeitest,

    Warum sollte ich z.B. die Grundlagen des Verteidigens zu zweit morgen anders lehren nur weil ich nun von dir weiß das es sehr wohl auch Mannschafts-taktische Elemente sind?

    warum also sollte ein anderer Begriff zu einer Veränderung führen?


    Gruß

    Torsten

    Das ist genau das Problem im Fußball, dass es keine einheitliche Definition gibt, daher auch sehr viel "Stammtisch" dabei. Ziel muss es sein eine einheitliche Definition zu finden, die überall auf der Welt im Fußball seine Gültigkeit hat. Solange dies nicht gegeben ist, werden sich auch stets Halbwahrheiten herumtreiben, die den Sport an sich nicht verbessern.

    Sobald du den Spielern sagst, dass wir alle gemeinsam Angreifen und alle gemeinsam Verteidigen ist es eine mannschaftstaktische Vorgabe.

    Dabei stimme ich dir absolut zu.

    Du investierst die Zeit lieber in Techniktraining? Kannst du mir bitte erklären, was für dich Techniktraining bedeutet und wie du eine...

    Nein, warum?


    ch bin ebenfalls Hobbytrainer -> Hauptberuflich Webentwickler. Ist der Hobby-Trainer eine Ausrede dafür, dass man sich in diesem Gebiet nicht verbessern möchte? Es geht doch darum die Spieler besser zu machen und je besser ich als Trainer ausgebildet bin, desto besser sollten auch die Spieler werden. Ausbildung bitte nicht gleich mit Lizenzen setzen.


    Sollten manche Abgrenzungen als in diversen Fachbüchern anders dargelegt sein lerne ich gerne dazu, ich denke aber das ich dadurch nicht anders mit meinen Spielern arbeiten werde.


    Dann lernst du allerdings auch nichts dazu, sondern machst genauso weiter wie bisher.

    Doch, ich lerne die richtigen Begriffe. Dennoch sehe ich in deiner sicherlich löblichen Bestrebung alle Hobbytrainer auf eine einheitliche Sprache zu bringen für meine Arbeit auf dem Platz nicht als zwingende Voraussetzung.
    Auch wenn hier "unter Hobbytrainern" sicherlich häufig falsche oder ungenaue Begriffe und Definitionen verwendet werden, und zu deinem Graus für immer im Netz stehen, habe ich hier vieles gelernt und für mein Hobby mitgenommen. Und dennoch bin ich gerne bereits Definitionen und Begriffe die ich bisher falsch verwendet habe richtig zu lernen. Trotz allem werde ich deshalb morgen nicht anders trainieren als heute, was nicht mit "wie immer" zu tun hat.


    Warum sollte ich z.B. die Grundlagen des Verteidigens zu zweit morgen anders lehren nur weil ich nun von dir weiß das es sehr wohl auch Mannschafts-taktische Elemente sind?


    Ich persönlich finde mir mein Hobby dazu zu Schade denn trotz aller trotz aller falsch verwendeten Begriffe, die auch in meinem anderen Hobby in gleichen Maße verwende, konnte ich mich z.B. 2015 für eine WM in diesem Sport qualifizieren. Daher finde ich das Thema einheitliche Sprache gut und wünschenswert, für mich persönlich aber nicht als oberstes Ziel.


    Gruß

    Torsten

    Dann sind wir schon um einiges weiter.


    Du hast in all den Jahren noch nie einen Trainingsschwerpunkt auf taktische Elemente wie Pressing oder Verschieben gelegt, aber auf Verteidigen zu zweit. Ist Verteidigen zu Zweit mit Absichern und Attackieren auch Verschieben?

    Und wieder sind wir beim Definitionsthema!


    Für mich ganz klar nein.

    Denn Verteidigen zu zweit existiert für mich hier nur wenn ein Spieler "gerade sonst keine Aufgabe sieht". Ansonsten traue ich jedem meiner Spieler das 1gg1 zu und so handhaben wir es auch immer noch. Sollten Fehler gemacht werden versuchen wir daraus u lernen.


    Wenn ich meinen Spielern lerne das nicht alle gleichzeitig den Ballführenden angreifen sollen ist das sicherlich ein Teil von Taktik. Allerdings weit entfernt von Mannschaftstaktik, auch aufs 7:7 bezogen. Hier sehe ich zwei Spieler die Koordiniert agieren, also Taktik. Mannschaftstaktik sehe ich allerdings in Dingen wie "alle rücken gleichzeitig hinter raus (Abseitsfalle)" oder "wir versuchen kompakt übers Spielfeld zu wandern". Diese Teile haben für mich nichts mit Kinderfußball zu tun. Daher investiere ich diese Zeit lieber in Techniktraining und Spaß.


    Und auch wenn du dich mit deinem sicherlich fundierten Hintergrund gerne an diesen Definitions- Themen aufhängst. Ich bin Hobby Trainer, und als solcher schreibe ich hier, in einem Forum für Hobbytrainer. Sollten manche Abgrenzungen als in diversen Fachbüchern anders dargelegt sein lerne ich gerne dazu, ich denke aber das ich dadurch nicht anders mit meinen Spielern arbeiten werde.


    Gruß

    Torsten

    let1612

    Das Spiel im Kinderfußball ist eine Trainingseinheit. Da wirst du dann den Kindern sicher etwas mit auf den Weg geben, wie: "Wir wollen dass alle Spieler beteiligt sind. Alle greifen an, alle verteidigen". Wenn du diese Dinge vorgibst, befindest du dich in der Mannschaftstaktik.


    Wenn man davon ausgeht, dass, wie hier schon öfters genannt, man erst ab 11v11 Mannschaftstaktik entwickeln soll, frage ich mich, wie das dann geht. Die wenigsten Vereine werden 22 Mann bei jedem Training haben. Wie kann man ohne 22 Spielern Mannschaftstaktik trainieren?

    Ich für meinen Teil würde hier zwischen "etwas mitgeben" und "Mannschaftstaktik trainieren" noch eine Unterscheidung treffen.


    Ich selbst praktiziere "alle nehmen immer am Spiel Teil" bereits seit dem ersten Jahr in der F-Jugend. Allerdings habe ich in diesem Alter noch komplett auch Positionen verzichtet.

    Fazit nach deiner Einstufung: Mannschaftstaktik, ja. - Ist auch ok für mich


    Nun gehe ich mit meinen Jungs in die D-Jugend und wir spielen immer noch mit "aktiven Verteidigern" die am spiel teilnehmen.

    Fazit nach deiner Einstufung: Mannschaftstaktik, ja. - auch das ist ok für mich


    Ich habe in all den Jahren nie einen Trainingsschwerpunkt auf taktische Elemente wie Pressing oder Verschieben gelegt. Das Maximum waren Dinge wie Verteidigen zu zweit "einer greift an, der andere sichert ab" oder ähnliches. Daher würde ich für mich behaupten das Mannschaftstaktik sehr wohl im Spiel vorhanden ist und auch mit Vorgaben gelenkt werden kann. Im Training werde ich aber frühestens ab der D-Jugend, ich sehe hier sogar erst eine C-Jugend als geeignet, mit ersten Trainings-Elementen beginnen.


    Gruß

    Torsten

    Übrigens solltest du dich über den User Fussball 4.0 erkundigen, bevor du solche Behauptungen aufstellst, dass das diesen Kindern keinen Spaß macht.

    Warum?


    Meine Erfahrung ist, er beißt nicht. Vielmehr kann er mit guten Argumenten und Hilfen unterstützen, was er in meinem Fall auch getan hat.


    Gruß

    Torsten

    der Spaß -Faktor an Funino Wettbewerben für durchschnittlich begabte Kinder im E/F Alter ist geringer al bei 7:7

    woran machst du das fest?

    Zugegeben habe ich noch nie Kinder gesehen die den Bolzplatz wieder verlassen haben weil kein 7:7 gespielt werden konnte. (Ja den Bolzplatz den gibt es bei uns noch, und der ist gut besucht)


    Ich weiß aber auch aus eigener Erfahrung das, sobald mehr bis viele Kinder auf dem Bolzplatz sind einige freiwillig wieder gehen weil es ihnen zu wenig Fußball wird, oder ein eigenes Spiel eröffnen.


    Viele Aktionen = viel Fußball = viel Spaß

    Was allerdings immer wieder zu beobachten ist, ist dass Kinder dem Vorbild Opa, Papa oder Trainer folgen und deren Fokus aufs 7:7 aufgreifen.


    Daher kann ich deinem Argument nicht folgen.


    Gruß

    Torsten

    Zum Thema "Ausbildungsorientierung" im Kinderfußball.

    Wir wissen alle, es gibt unterschiedliche Strömungen, bis hin zum DFB und natürlich in den Landesverbänden.

    Ich habe mich mal mit einem Ausbilder unterhalten, der mehr zum erfolgsorientierten Kinderfußball tendiert. Neben den üblichen Argumenten, kam etwas, was mich schockiert hat. Ich gebe das hier mal aus dem Gedächtnisprotokoll wieder. Es ist eine subjektive Meinung und entspricht natürlich nicht meiner Auffassung, es ist aber sehr provokant:


    Der DFB traut es den meisten Trainern im Kinderfußball nicht zu, erfolgsorientiert auszubilden. Es mangelt oft an den sozialen Kompetenzen und überwiegend am Know-how, fußballerisch qualifiziert auszubilden. Deshalb ist das Konzept so ausgelegt, dass der Kindertrainer als Animateur benötigt wird, um die Kinder beim Fußball zu halten, so kann er die wenigsten Fehler machen. Die wirklichen Talente sollen dem Fußball nicht verloren gehen, darum geht es. Natürlich kann man auch Kinder erfolgs- und leistungsorientiert ausbilden, es ist aber aus den vorgenannten Gründen nicht erwünscht. Die Talente sollen gehalten werden und es ist dann immer noch genug Zeit für qualifizierte Ausbildung, wenn sie erstmal gesichtet worden sind.

    Ich zweifle daran, dass es solche Verschwörungstheorien gibt. Vielleicht interpretiert dieser Mann da etwas so, dass es ins eigene Weltbild passt.

    Ähnliches wurde uns bei der Ausbildung zur C-Lizenz Breitensport (Kinder und Jugend) auch erklärt. Und ich muss zugeben ich finden daran weder eine Verschwörungstheorie noch finde ich die Ansicht völlig falsch.


    Auch wenn Uwe's Text das ganze sehr hart auf einen Punkt bringt lese ich dennoch folgendes heraus.

    • In den unteren Altersklasse geht es in erster Linie darum den Spaß an unserer Sportart zu erzeugen und zu fördern
    • Ein "Leistungstraining" ist in den unteren Klassen nicht nötig, da hierzu noch ausreichend Möglichkeiten bleiben
    • Ein gezieltes Leistungstraining erfordert Know-How und entsprechende Rahmenbedingungen

    Das sind die wichtigsten Punkte.


    Was daran jetzt völlig falsch dein sollte kann ich nicht erkennen. Klar sind viele hier sicher nicht die klassischen Vater-Trainer die ins blaue hinein trainieren. Daher fallen sicher auch nicht unter die Kategorie "nicht für Fördertraining tauglich". Liegt wohl auch daran das wir hier in einem Umfeld sind in dem sich jeder mit der Materie befasst.


    Dennoch habe auch ich immer noch Respekt vor dem Training in den höheren Altersklassen und weiß nicht ob ich für ein "Leistungstraining" der richtige wäre. Wobei es auch hier zwischen den Stützpunkt-Auswahl und dem Dorfverein sicherlich noch Unterschiede gibt. Dennoch wäre ich für zweites wohl nicht geeignet, ebenso verhält es sich mit unserem Verein und den Rahmenbedingungen.


    Wenn ich nun alles ins Kalkül ziehe was ich (und wohl auch ihr) jedes Wochenende auf den Sportplätzen beobachte müsste ich ich der Sichtweise fast zustimmen. (Nochmals, ich denke aber auch nicht das dies auf die Teilnehmer diese Forums zutrifft, da sich diese allein durch ihre Anmeldung und Teilnahme hier schon vom 0815-Trainer abheben)


    Gruß

    Torsten

    MDahlin herzlichen Dank für den link. Ich muss das ganze aber erst noch lesen.


    Die Frage von fussballschule_tirol ist in meinen Augen berechtigt. Wie gesagt muss ich erst lesen ob die Studie selbst eine Antwort hierzu gibt.


    Ist schlechtes Training mit mangelnder Ausbildung zu bemessen, oder ist es vielmehr so dass in einem Altersabschnitt das Training einfach den Erwartungen der Spieler entsprechen muss, da sonst die Null-Bock Einstellung gewinnt?

    Gerade in den mittleren Altersklassen ist ja des öfteren so dass zu Teil ganze Teams hinwerfen weil "Sie mit dem Trainer und seinen Methoden nicht klar kommen".


    Gruß

    Torsten

    SG-Nr8 Ich denke wir sprechen hier von zwei Dingen. Bis durch die E gab es auch bei mir keinem Ausschluss.

    Hier beneide ich Ersatzmann um die Funino Liga. Ein Ausschluss nach Leistung wäre hier für mich absolut sinnlos. Einerseits ein System das jedem seine Spielstärke bietet und dann Ausschluss, das passt in meinen Augen nicht.


    Daher müsste schon etwas grobes, raufereien im Training, vorgefallen sein.


    Ab einem gewissen Alter muss man aber den Weg vom Funino zum 11gg11 finden. Und hier müssen andere Maßstäbe greifen dürfen.


    Gruß

    Torsten

    maider187 Klar gibt es hier unterschiedliche Situationen.

    in meiner neuen D-Jugend kommen aber nur zwei Kinder aus den umliegenden Orten (Weg ca. 5km). Und diese sind beiden bereits in der E-Jugend teilweise mit dem Rad gekommen.


    In der E1 (nächstes Jahr D) sind dann wieder vier Spieler mit >10km. Die müssen hierbei ganz klar anders betrachtet werden.


    Gruß

    Torsten

    Der Hinweis auf messbare und subjektive Kriterien ist sehr gut. Ich denke das ist auch ein klares Nein für mich.


    Das ich mit dieses Statistik die Kinder "für das versäumen oder Verhalten der Eltern" bestrafe ist mir durchaus bewusst. Genau aus diesem Grund haben wir auch bis zur E1 versucht alle möglichst immer spielen zu lassen. Zumindest waren ausreichend Kaderplätze vorhanden.


    Ich bin aber dennoch der Meinung das hier das Alter nicht unberücksichtigt bleiben sollte. Ab einer D-Jugend hat (zumindest bei uns) fast jeder ein eigenes Handy) und kann somit auch selbst absagen. Zusätzlich hatte ich auch in der e Jugend jetzt schon Kinder die mir im nächsten Training berichteten "Ich wollte ins Training, meine Mutter konnte mich aber nicht fahren". Auch hier kann man im Nachhinein auch noch einen Vermerk oder eine Korrektur einfließen lassen, wenn erforderlich.

    Ab einer d-Jugend darf ich aber auch erwarten das "konnte mich nicht fahren" in "dann bin ich mit den Rad gefahren" gewandelt wird.


    Basierend auf diesen Faktoren denke ich kann man den Werten wie Trainingsbeteiligung nun auch einen Spieler zuordnen. wie schon geschrieben sind wir im Teamsport unterwegs, und dazu gehört eben auch etwas Verantwortung für sich und das gesamte Team.


    Zum Thema "Mama bringt mich obwohl ich keine Lust habe". Das kenne ich so nicht. Vielmehr haben wir ein paar "Monte-Kinder" (Sorry für das Pauschalisieren, ist aber bei uns so) die dann einfach keine Lust mehr auf Laufen haben oder, warum auch immer Zweikämpfe einfach mit den Händen voraus führen usw.. Und auch hier bin ich der Meinung das man, entgegen der F oder E, in der D-Jugend langsam etwas mehr einfordern und erwarten kann und muss.


    Gruß

    Torsten

    Witzigerweise hatte ich sowas zu Beginn der letzten Saison auch so ähnlich. Da war ein Spieler beim Intervalllaufen auf die gleiche Distanz langsamer als beim Dauerlauf

    Intervall hat ja auch langsame Passagen. Das kann sich dann im Mittel schon ach unten entwickeln! :sleeping:


    Gruß

    Torsten

    Ich denke dir Leistung, die man im Mannschaftssport erwarten kann, ist Anwesenheit.

    Genau dabei unterscheide ich bisher auch nicht.


    Ich sehe als "volle" Teilnahme auch nicht nur den Mini Messi der zu 100% alles gibt. Sonder durchaus auch den dicken Paul, der in seinem Rahmen dabei ist, auch wenn 90% der Pässe vielleicht oder Aktionen nicht erfolgreich sind.


    Gleichzeitig denke ich aber auch das man im Mannschaftssport Fußball durchaus erwarten kann das man im Training nicht bewusst nicht mit macht, oder sein Team mit "Lustlosigleit" oder anderem noch zusätzlich schwächt. Von schlechten Tagen möchte ich hier nicht sprechen, die hat jeder mal.


    Klar liegt auch am Trainer, es gibt aber in Dorfmannschaften durchaus auch Kinder bei denen du machen kannst was du willst, die sind in Ihrer eigenen Welt unterwegs.


    Meine Frage ist daher, sollte ich mir die Möglichkeit offen halten ein bewusst gestörtes Training für diesen Spieler anders zu bewerten als ein normales? Ich bin schlicht ein Freund davon so was entweder von Beginn an zu kommunizieren oder ganz sein zu lassen. Dann weiß jeder was und warum es kommt.



    Gruß

    Torsten

    Hallo zusammen,


    da man in der spielfreien Zeit plötzlich deutlich mehr Zeit zum Überlegen hat wollte ich nach eurer Meinung fragen.


    Ich werde in der nächsten Saison eine D-Jugend mit 19Spielern im Kader übernehmen. Mit den Kindern, den Eltern und dem Verein ist es so abgesprochen das wir die Spielbeteiligungen an der Trainingsbeteiligung orientieren wollen und bei Bedarf Freundschaftsspiele organisieren werden. Als Optimum ist es auch möglich nach der Hallenzeit ein zweites Team im D6 anzumelden.


    Soweit so gut und klar. Nachdem ich aber gestern (als Gast) das letzte Training der aktuellen D-Jugend begleitet habe viel mir auf das ein paar Jungs naja nur körperlich anwesend waren bzw. zum Teil sogar bewusst gegen Anweisungen gearbeitet haben.

    Natürlich kann man (und werde ich) hier auch mit anderen Mitteln entgegen steuern, mir stellt sich aber die Frage ob die bloße Anwesenheit im Training bereits ausreichend sein sollte für Spieleinsätze?


    Da ich hier auch schon von anderen gelesen haben das noch weiter differenziert wird wollte ich fragen wir ihr das macht und wie eure Erfahrungen damit sind?


    Da ich bisher eigentlich immer zwei Teams (E1+E2 oder F1+F2) hatte führe ich bereits eine Liste. Diese kommt meist bei den letzten Turnieren zum Einsatz wenn "aus allen" ein Team nominiert werden muss.


    Die Kriterien sind recht Einfach.

    Anwesend = +1 Punkt

    Nicht Anwendend oder Krank = 0 Punkte

    Unentschuldigt = -1 Punkt

    Am Ende werden die Punkte addiert und gut ist es.


    Nun überlege ich aber z.B. die Anwesenheit noch zu unterscheiden

    z.B.

    Anwesend und voll dabei = +2 Punkte

    "Nur" Anwesend = +1 Punkte

    usw.

    Allerdings stellt sich dann z.B. die Frage wie schlimm ist unentschuldigt nicht da? Kann ein "gutes" Training zwei unentschuldigte ersetzen?


    Ihr seht, im Kopf ist bereits Saisonpause, sonst hätte ich anderes zum Überlegen.


    Gruß

    Torsten

    U15, zweithöchste Liga.

    Ich denke genau hier liegt ein großer Faktor versteckt. Ab einer gewissen Spielklasse oder auch im Bereich NLZ's usw. sind die Spieler wohl von selbst bereit, auch unaufgefordert etwas zu machen. Und man muss eben nicht die vier Wochen Ballermann fürchten.


    Ganz unten ist es wohl eher so das ich gerne Vorgaben geben kann, aber nur wenige werden sich darum kümmern.


    Dazwischen gibt es sicherlich viele Stufen und Herangehensweisen welche sinnvoll und gut sein können.


    Ein Punkt welcher mir hier in Taktiker_95 's Beitrag ins Auge fällt ist Stabi. Auch wenn das Thema im Fußball wohl immer noch etwas zurück hängt sehe ich hier durchaus guten Möglichkeiten in diesen Bereichen (generell auch Kraft) etwas zu Bewegen. Da jeder Muskel auf Beanspruchung erst einmal mit Erschöpfung reagiert ist e"intensives" Kraft oder Stabi-Training im regelmäßigen Trainingsbetrieb eher hinderlich, da Verletzungsgefährdend. In einer Pause kann hier aber durchaus ein Schwerpunkt gesetzt werden.


    Allerdings ist das jetzt nur eine These, ohne hierzu selbst Erfahrungen im Bereich Fußball einbringen zu können.


    Gruß

    Torsten

    Da ich aus dem Ausdauersport komme sehe ich in dem ganzen zwei Seiten.


    In vier (oder mehr) Wochen herumliegen, ohne jegliche sportliche Betätigung baut der Körper ziemlich ab. Zusätzlich werden diverse Prozesse zurückgefahren die den folgenden Einstieg wieder deutlich schwerer machen. Daher kann ich ab einem gewissen Niveau durchaus erwarten dass sich die Spieler auch im Urlaub ab und zu etwas bewegen. Ehrlich gesagt kann ich nicht beurteilen ob die Spieler im hier angesprochenen Fall dies nicht auch von sich aus täten.


    Warum also überhaupt eine Pause?

    Jede Einheit ist Stress für den Körper (und den Kopf). Den Kopf setze ich hier im Klammern da dieses "nach Plan arbeiten" im Ausdauerbereich noch mehr erfordert als es im Fußball, in dem der Trainer alles Aufbaut und vorgibt, der Fall ist. So ist zumindest mein Empfinden.

    Dennoch dreht sich auch für Fußballer jede Woche um Trainings, Termine, Verletzungen, Fahrgemeinschaften, usw.. Plus, auch der Körper wird regelmäßig, im Idealfall bis zum Ende der Saison auch am Leistungslimit.

    Hier ist eine Pause notwendig um in der nächsten Periode wieder auf die komplette Regenerations- und Anpassungsfähigkeit des Körpers zurück greifen zu können. Und da hierbei der Kopf eine ganz entscheidende Rolle spielt sollte vor allem der frei haben.


    Fazit:

    Bewegung in der Pause, ja. Fester Plan, nein. - Ich würde hier Geistige Frische der körperlichen Ausdauer vorziehen.

    Zu überlegen ist natürlich auch die "gezwungene" Teamvorbereitung ein oder zwei Wochen zu verkürzen und diese Zeit zu nutzen um individuell zu arbeiten. In dem Fall kann ein fixer Plan Sinn machen.


    Gruß

    Torsten

    Fluffi

    Ein weiterer (wenn auch vorher abzustimmender) Schritt ist es, alles auf Spenden laufen zu lassen.


    Wir haben hier übers Jahr in unserer Jugenden insgesamt vier Veranstaltungen bei denen "alles frei ist" und lediglich Spendenboxen aufgestellt werden. Bei uns sind das die beiden "Abschlussturniere der Jugenden" (G bis A Jugenden spielen hier ein gemischtes Turnier), das Kindergartenturnier und das jährliche Zelten mit Grillfeier auf dem Sportplatz für G- bis C-Jugend.


    Hierbei geht der Verein in Vorleistung und kauft z.B. Getränke und Fleisch ein. Salate, Soßen und Kuchen werden bereits "gespendet". Aus den Spendenboxen wird dann alles bezahlt was ausgelegt wurde und der Rest wird in die Jugenden Investiert. Das wird auch klar so kommuniziert.

    Hierbei haben wir noch nie etwas drauf gezahlt, und die öffentliche Wahrnehmung ist dennoch, wie könnt ihr denn das alles immer Bezahlen?.


    Mag vielleicht auch etwas OT sein, meine Erfahrung ist aber auch das der Verein, ohne eigenes Zutun selbst im Ort oft gar nicht wirklich wahrgenommen wird. Daher ist es wichtig auch in den Köpfen der Bewohner anzukommen und wahrgenommen zu werden.


    Gruß

    Torsten

    ist bei uns umgekehrt, Leute kommen wieder aufs Land um die Lebensqualität zu nutzen, weg vom Stress hin zur Natur aber es sterben Trotzdem die Vereine fast aus.

    Liegt das vielleicht an der fehlenden Bindung zum Ort und eben auch Verein?


    Ich denke hierdurch werden die Einwohnerzahlen vielleicht stabil gehalten. Engagement und Ehrenamt werden hierdurch aber meist nicht gefördert. Es bleiben eben doch "Stadt- und keine Dorfmenschen".


    Gruß

    Torsten