Beiträge von totog

    Versuchen die Spieler denn mit dem starken Fuß andere Techniken einzusetzen?


    Ich stelle immer wieder fest dass ein Außenspann-Tor in den Augen der Kinder wohl doppelt zählt. Denn kaum sitzt der "normale" Schuß wird mit dem starken Fuß schon das "schönere" versucht. Mit den schwachen Fuß stelle ich das eher selten fest.


    Fazit: Mit dem schwachen sitzen am ende mehr Schüsse und Pässe als mit dem starken.


    Gruß

    Torsten

    Bin zwar nicht direkt angesprochen, fühle mich aber dennoch ertappt.


    Mir geht es wie Animateur. In unserem Verein ist klar die Linie ausgegeben, jeder Spielt gleich. Und das bis zum Wechsel in die D-Jugend zwingend. Und mit dieser Vorgabe bin ich nun auch bereits von der F2 bis nun in die D gegangen. Sollte es zu Abweichungen gekommen sein war es wie Animateur schreibt den "engen Spielen" geschuldet. Auch das wurde aber immer (selbst) wieder erkannt und justiert.


    Zum Thema Eltern, Ich habe in meinem Team insgesamt vier "Top-Spieler" welche aktuell auch alle in der DFB Förderung sind. Zusätzlich sind zwei dieser Spieler auch in anderen Sportarten aktuell im Bereich "Bayern-Auswahl" unterwegs und ein Spieler erhält bereits seit zwei Jahren eine bezahlte "Zusatzausbildung" in einer Fußballschule. Ich denke daher das ich es hier durchaus mit Erfolgsorientierten Eltern zu tun habe, die auch gerne bereit wären ihre Kinder weiter ins Training zu fahren.


    Wie lange halte dir diese die Treue? Ich weiß es nicht. Aktuell ist mit dem Wechsel in die D-Jugend einer dieser Spieler zum Nachbarverein gewechselt. Dieser spielt zwar auch eine Klasse höher als wir, ich denke aber Wechselgrund war in erster Linie das er mit den Spielern dieses Vereins in eine Klasse geht.

    Nach nun vier hohen Niederlagen in den ersten D-Jugend spielen (alle im Kader erhielten Einsatzzeiten, wenn auch nicht ganz im Stil der F-Jugend) habe ich im Verein, im Rahmen meiner Trainerkollegen, geäusert das ich gerade echt nicht weiß wie gerade die Kids wieder aufbauen soll.

    Die Antwort meiner Kollegen, die unsere Spiele meist als Zuschauer verfolgen; Ich soll bloß nicht an mir zweifeln! Der Rückhalt bei den Eltern ist in Ihren Augen bemerkenswert. Am Spielfeld wird wohl über vieles gesprochen, aber unser Weg wird in keinster Weise angezweifelt.



    Ein ganz wichtiger Punkt ist hierbei, in meinen Augen, den Eltern klar zu machen in welchem Verein Sie sich befinden und was die Gründe für unser Vorgehen sind. "Weil der DFB es so empfiehlt!" und "Weil es am besten für alle Kinder ist!" sorgt hier wohl weniger zum Verständnis. Gerade Verbände und die Allgemeinheit sind ja heute für viele sogar eher Negativ-Punkte. Ist leider so.

    Das wir als Mannschaft aber spätestens ab der C-Jugend wohl rund 20 Kinder pro Team (also bestenfalls min. 10Kinder pro Jahrgang) benötigen um bis zur A-Jugend gemeinsam spielen zu können ist hier deutlich greifbarer.

    Ebenso hilft es Kontakte in den Leistungsvereinen zu haben, und hier die Ohren zu spitzen. Das Argument "in XY spielst du zwar höher, es wird aber auch gefordert das keiner außerhalb der 3 Wochen Saisonpause in Urlaub fährt, sonst ist der Stammplatz weg!" hilft auch. Ist zum Glück für uns hier im nächsten Stützpunkt so!


    In Summe muss ich zugeben das ich seit der F-Jugend darauf warte das unsere besten den Verein wechseln. Ich baue einfach darauf das Sie bis dahin so viele gute Momente und Erinnerungen mit unserem Verein gesammelt haben dass Sie vielleicht später auch wieder den Weg zurück finden. Aber der Punkt "die Wechseln sowieso" wird auch irgendwann Wahrheit werden. Aber gerade deshalb sind doch die anderen für uns umso wichtiger!


    Gruß

    Torsten

    Hui, das klingt nach Luxus in Deutschland. Alle wollen ins Tor, jeder darf mal.

    In den Niederlanden ist ab der U9 ein fester Torwart vorgeschrieben. Einer. Genau einer. Pro Mannschaft. Wenn der mal krank wäre, klar, dann dürfte man im Spiel auch mal einen anderen ins Tor stellen. Ausnahmsweise.

    Zum ersten Satz, hängt leider sehr vom Trainer ab. Aber in den untersten Jahrgängen gibt es eigentlich immer ausreichend Optionen.


    Zum weiteren, echt? Ab U9 müsst ihr pro Mannschaft im Spielbericht einen TW (fürs ganze Jahr) benennen und dürft nicht tauschen oder wechseln? Finde ich krass.

    Gerade in den kleinsten Jahrgängen hat man ja auch immer mal Kinder die nach einem blöden Traffer (Gesicht oder so) nicht mehr ins Tor wollen, zumindest für einige Zeit. Die müsst ihr dann "zwingen"?


    Gruß

    Torsten

    Ich sehe das Problem hier weniger in den Spielen.


    Es gibt Kinder die wollen gerne oder nur im Tor spielen. Wenn das dann für die Eltern OK ist, und vielleicht auch keine anderen Kinder wollen, kann der Trainer hier das beste aus seinen Möglichkeiten machen in dem er einen fixen TW hat. (Auch wenn ich diese Situation eher unwahrscheinlich ist und dem Spieler wertvolle Spielerfahrungen genommen werden)

    Allerdings verstehe ich dann den Vater nicht der sich über zu wenig Aktionen beschwert.


    Im Training gibt es aber viele Möglichkeiten alle Kinder entsprechend einzusetzen. Wenn viele gar nicht ins Tor wollen dann eben ohne Torwart (Zonen, kleine Tore, usw.). Spätestens hier sollte jedes Kind die Möglichkeit haben sich auszupowern. Wenn diese Zeit auch noch auf der Linie verbracht wird, weil ich den U10 TW extra ausbilden muss, dann läuft etwas schief. Und hier kann jeder Elternteil auch gerne sein Veto einlegen.


    wir sind also doch ziemlich auf der selben Spur unterwegs.


    Gruß

    Torsten

    Das mit dem festen TW ist von außen nicht immer zu beurteilen.

    Torwart ist die einzige Position die bei mir kein Kind spielen muss.

    Nur wer will.

    Doch!!!! Im U10 Bereich gibt es keinen festen TW!!! - wenn im Spiel nicht umsetzbar, dann aber doch bitte im Training.


    In jeder U10 Spielform kann ich definiert den TW tauschen, ob nun nach x-Minuten, nach jedem Tor oder anhand anderer Merkmale.
    Wenn ein U10 Spieler (oder dessen Vater) gefrustet ist weil er im Training zu wenige zu tun hat dann muss einiges hinterfragt werden. Sowohl an der Auffassung des Trainers, als an der der Eltern.


    Wenn ich im U10 Bereich TW-Grundlagen trainieren will dann doch bitte nicht auf Kosten der Fußball Techniken (=normales Training). Der TW macht also alle Übungen und Spielformen auch als Feldspieler mit. Extra TW-Inhalte dann gerne zu anderer Zeit (vorher/nacher oder in eigenen Einheiten).


    Gruß

    Torsten

    Wer im Raum Augsburg Schiedsrichter werden will: bfv.de

    Neulingskurs mit e-learning und einem Präsenzwochenende

    An sich eine tolle Sache, ich verstehe aber das Thema mit dem e-learning nicht ganz. Hier (und ich den DFB weit) ist die Schiedsrichterausbildung an einem Wochenende möglich. Daran ändert sich auch hier nichts.


    Was ist also der Nutzen bzw. Mehrwert dieses Angebots?


    Gruß

    Torsten

    Da meine beiden Mädels ab dieser Saison auch zusätzlich in einer D-Juniorinnen Mannschaft spielen kann ich mich hier einfühlen. Allerdings haben unsere Mädchen gestern auch 19:0 verloren und das in einer reinen Mädchen Staffel gegen wohl nicht die stärksten. Auch hier wurden die besten der Gegner nach 8min vom Feld geholt und alles Versucht uns entgegen zu kommen.

    Ich möchte also nicht alles auf die Einteilung bei den Jungs abschieben.


    Für eine neue Mädchen Truppe, in der die meisten wohl den ersten Kontakt mit dem Ball haben, ist jeder Start hart und bitter.


    Unverantwortlich in welchem Zusammenhang? Weil Sie bei den Jungs nie Land sehen werden? Da halte ich dagegen das unsere wohl auch frühestens in der Rückrunde etwas wie Chancen haben werden, das jedoch dann auf viel schlechterem Niveau mit Fahrtstrecken von über 1,5h einfach. Viel einfacher ist daher wohl auch nicht die Truppe bei Laune zu halten.


    Gruß

    Torsten

    Oder das Gespräch zu suchen!


    Weißt du denn mittlerweile was Ihn dazu bewegt?

    Hält er dich einfach für zu jung?

    Hat er (berechtigte) Kritikpunkte an deinem Training?

    Meint er einfach es besser zu können oder beruht seine Meinung auf Ergebnissen und/oder Erfahrungen?


    Das Verhalten ist sicherlich falsch und in dieser Form nicht tragbar. Mit Platzverweisen und ohne Gespräch bleibt aber wirklich das entfernen des Sohnes. Jeder andere KLösung wir sich ohne Gespräch nicht umsetzen lassen.


    Gruß

    Torsten

    Trainer E ich habe deinen Beitrag so verstanden als das es "nur" in koordinative Einheiten gehört. Weshalb auf jede Einheit verwiesen habe.

    Ebenso habe ich diese Fragen "was so wichtig daran ist" so aufgefasst als wäre es in deinen Augen weniger wichtig als du nun beschreibst.


    Da habe ich also einiges falsch interpretiert oder verstanden!


    Gruß

    Torsten

    Ich verstehe nicht recht, was Laufschule sein soll, oder vielmehr was daran so wichtig ist, das man es separat trainieren müßte. das gehört doch in koordinative Einheiten mit hinein, oder verstehe ich etwas falsch?

    Das gehört i jede Einheit bis zur D-Jugend mit rein!!!!! - so meine Erfahrung jetzt in der D-Jugend


    In allen Altersklassen bis zur D-Jugend sind Bewegungserfahrung und ähnliche Dinge Hauptbestandteil des Trainings. Daraus leite ich jetzt einfach mal, in der D-Jugend sollte jeder Spieler, vorausgesetzt er hat nicht erst begonnen, einen ordentlichen Laufstil beherrschen.


    Dazu gehören auch die Armarbeit, kein Laufen auf den Fersen usw.


    Warum so wichtig, in der D-Jugend kannst du in wenigen Einheiten enorme Fortschritte in jeder Hinsicht (verschieden Techniken) erzielen. Und genau da gehört die Feinform dieser auch hin. wenn ich nun erst das grundlegendste Element eines "Laufsports" erarbeiten muss läuft was falsch. Meiner Meinung nach sollten also genau diese Punkte als Bewertung der Ausbildungsgüte in der F- und E-Jugend heran gezogen werden, und nichts anderes. Wie wichtig (mir) das ganze also ist muss ich nicht mehr darlegen! ;-)

    Gruß
    Torsten


    P.s. erst wenn der Bewegungsaparat entsprechend beherrscht wird machen Ausdauerläufe generell erst Sinn. Ob Sie dann in er Jugend notwendig sind steht auf einem anderen Blatt.

    Ich finde hier nicht um welche Altersklasse es geht, ist aber auch nur bedingt von Bedeutung. Je kleines die Kinder sind un so fester ist in der Regel die Bindung an den Trainer. Bei den kleinsten bist du ja noch der große Held, was sich mit der Zeit deutlich legt.


    Generell denke ich aber das es nicht mehr als zwei "Trainer" geben sollte. In diesem Kreis kann man sich gut abstimmen und auch bei Wechselnder Anwesenheit kennen die Kinder Ihren Trainer. Zusätzlich kann es natürlich auch noch weitere wechselnde Helfer geben, diese Rollen müssen aber dann auch klar (ersichtlich) sein.


    Klar kann auch anderes funktionieren, der Aufwand für Absprachen usw. nimmt aber damit deutlich zu.



    Im hier beschriebenen Fall sehe ich eher das Problem das es nicht den Anschein macht das der Vater als Helfer einsteigen möchte bzw. sich in diese Rolle einfinden würde. Daher stellt sich mir die Frage was Ihn dazu bewegt? Suche doch einfach das direkte Gespräch. Vielleicht ist er ja selbst erfahrener oder Ausgebildeter Trainer und sieht Mängel in deiner Arbeit. Auch daraus kann man lernen. Oder er ist einfach ein Arsch, dann weißt du auch woran du bist.


    Ich möchte das Vorgehen des Trainiers nicht verteidigen, aber hier Tappen auch alle im dunkeln. Lösungen wird es daher nur im direkten Kontakt geben. Wenn du uns dann weit auf dem laufenden hältst, oder in die weiteren Schritte einbeziehst wird dir hier sicherlich geholfen.


    Gruß

    Torsten

    Da ich nun auch in der D9 angekommen bin, hier meine Erfahrungen.


    Der Ursprüngliche Plan war es mit einem 1-3-4-1 zu spielen. Wobei die beiden zentralen Mittelfeldspieler eher eine Doppel 6 oder je nach Spiel aufgeteilt in 6+10er agieren sollten. Durch zwei enorm starke zentrale Spieler können diese Unterschiede auch umgesetzt werden.


    Ähnlich wie es Roy ergeht habe wir aber hier sehr wenig Druck in der offensive erzeugen können. Deshalb wurde zwischenzeitlich auch ein 1-3-3-2 versucht, was im ersten Spiel auch gleich den erhofften Effekt erbrachte. leider aber auch nur in diesem. Der nächste Gegner hat es dann deutlich besser verstanden den "Raum" im Zentrum zu bespielen, was dazu führte das wir insgesamt immer tiefer gerückt sind.


    Im letzten Spiel habe ich also versucht das 1-3-4-1 einfach generell weiter nach vorne zu verschieben, und siehe da, unsere bestes Spiel bisher.



    Auffällig ist für mich jedoch in erster Linie das das Spielsystem nicht mehr als eine "Grundordnung" in der (normalen) D-Jugend darstellen kann. Offensiver oder Defensiver stehen, Tiefenstaffelung im Mittelfeld und alle anderen Feinheiten existieren doch maximal beim Anstoß und vielleicht noch bei Abschlag des TW. So zumindest meine Erfahrungen bisher.

    Viel wichtiger ist in meinen Augen z.B. das Selbstvertrauen was sofort zu einer offensiveren Ausrichtung führt. So habe ich es zumindest gestern erlebt. Erste Halbzeit komplett versäumt und beinahe nur "hinten gewartet". Und dann auch verdient 0:4 in die Halbzeit.

    Mit breiter Brust und aktivem Spiel wurde die zweite Hälfte dann in der selben Aufstellung 2:0 für uns entschieden.


    Klar gibt es das immer wieder, für mich ist es aber ein klares Zeichen weniger an diesen Feinheiten in der Aufstellung zu arbeiten als an meinen Spielern selbst. Zumal das 9er Feld mit Abseits doch gar keinen Platz für all diese feinen Tiefenunterschiede lässt.


    Gruß

    Torsten

    Der Ansatz ist gut und richtig. Ich würde (wenn es mir aussuchen könnte) sogar noch einen Schritt weiter gehen.


    Optimale Torhöhe wurde aus der Körpergröße der BuLi Torhüter berechnet. Diese sind aber A meist eher groß im Vergleich im Durchschnitt und B enorm Sprungstark. Beides Eigenschaften die der normal F-Jugendliche nicht besitzt. Wenn wir dann noch Rotation usw. einbeziehen stimmt das alles noch weniger.


    Daher finde ich die Lösung von maider187 sehr gut. Diese Tore sind generell kleiner, also auch schmaler.


    Zum Thema Kosten, das lässt sich auch einfacher Lösen. Da es aktuell jedoch keine Pflicht gibt, halten sich auch die Anbieter in Grenzen. Ich denke das eine Lösung am Ende bei etwa 100€ pro Spielfeld landen würde. Incl. fester Latte und TÜV Plakette (meist leider das teuerste).


    Gruß

    Torsten

    Meiner Erfahrung nach kommen solche Verhaltensweisen immer durch Druck von außen. Normalerweise sind es die Eltern, die dahinterstecken.

    Plus, das ist meinen Augen auch sehr wichtig, Vereine und Verantwortlich die das nicht unterbinden.


    Diese Woche erst bei einem spiel meine Tochter (E2), gegen einen "Ambitionierten" Verein aus unserem Kreis. Trainer eigentlich ganz ok und enspannt. Aber ein Vater dreht außen am Rad "Spiel!", "Lauf!", "machs ordentlich!" und zu guter letzte auch "dann hau ihn halt mal um!". Das letzte allerdings nur im Beisein des anderen Trainers und nicht über den ganzen Platz.


    Auf meine Frage an den Trainer warum er das nicht unterbindet meinte der nur "der ist halt so!". Mein Eindruck ist aber je ambitionierter der Verein wird, desto mehr solcher Eltern tummeln sich. Auch wenn bei uns im Stützpunkt Verein ganz klar "Schweigepflicht" für die Eltern auf dem Platz herrscht, weiß ich von vielen das jede Situation des Spiels daheim nochmals verbessert und zerredet wird. Und genau hier entsteht in meinen Augen der hier angesprochene Druck auf die Kinder.


    Gruß

    Torsten

    Einfach um die Gruppen Dynamik zu nutzen.


    Wegen ein oder zwei Absagen muss ich ja nicht mein ganzen Training um planen. Einzig ein paar Hütchen umstellen. Und wer das Training auf die Sekunde genau planen kann hat mir einiges Voraus.


    Es werden dann also nicht 30min sondern vielleicht nur 28,5min gespielt. Darin sehe ich nicht die große Strafe. Für die Kinder sind 1,5min in denen ich die Hütchen verstelle, weil XY nicht abgesagt hat, ein Punkt den Sie morgen in die Schule mitnehmen.


    Gruß

    Torsten

    B finde ich ok. A habe ich auf einen Tag vor dem Training erweitert. Wer krank wird, wird krank, kein Thema,

    alle anderen Termine müssen vorher klar sein. Verbindlichkeit fordere ich ein.

    Ich bin jetzt in Übereinstimmung mit den Eltern sogar soweit gegangen, das ich eine Woche im Voraus wissen möchte wer zum Training kommt, damit ich auch frühzeitig für die Spiele planen kann(krankheit kann immer dazwischen kommen, ganz klar). Ich habe den Eltern erklärt was für uns Trainer wichtig ist und wie wir das Training gestalten, welche Inhalte in der D vermittelt werden und wie wichtig Planbarkeit ist, damit wir alle zusammen viel Spaß haben. Eltern haben Ihre Sicht erklärt, ich meine, und wir kamen komischerweise auf einen gemeinsamen nenner. Bis jetzt klappt das erstaunlich gut, anscheinend habe ich das Ende letzter Saison wo die D Jugend schon dazu kam, nicht klar und deutlich kommuniziert. Die Jungs waren ebenfalls anwesend. Beim Thema Reinrufen z.b. war es ganz schön, das die Jungs das genauso sehen wie wir Trainer und das sich auch trauten vor den Eltern zu sagen.

    Das ich langfristige Termine oder Urlaub vorher erfahre läuft parallel. Das habe ich jetzt nicht extra aufgeschrieben. Gerade vor dem Hintergrund Spiele ausmachen oder ggf. verlegen natürlich auch wichtig.


    Aber warum einen Tag zuvor?

    Die Kinder gehen in die Schule und haben dort kein Handy. Also können Sie frühestens ab ca. 14uhr absagen. Bei Trainingsbeginn 17.30Uhr sind das 3,5h.

    Da ich aber ja vorab schon weiß das ich eher 12 als 20 Kinder einplanen kann halten sich die Verschiebungen ja meist in Grenzen. Meine Richtschnur ist, ich plane das Training bevor ich auf den Platz fahre. Das ist in der Regel 30min vor Beginn. Somit bleiben mir immer noch 60min um auf die "kurzfristigen" Absagen zu reagieren.


    Meine Überlegung dahin ist folgende:

    Wenn ich alles lange vorab wissen möchte werde ich den Kindern (D-Junioren) nicht gerecht. Somit beschäftige ich mich wieder mehr mit den Eltern als die Kinder ins Boot zu holen. Und klar, wenn jede Woche kurzfristig "Hab Hausaufgaben oder muss lernen" kommt werde ich ein Gespräch suchen. Aber lieber das Gespräch mit dem Spieler über sein Verhalten, als über die Unzuverlässigkeit seiner Eltern.


    Hierzu gibt es aber natürlich die verschiedensten Meinungen und Wege.


    Gruß

    Torsten

    Und auf Andre's Punkte aufbauend, auch mal nachfragen ob sich deine Einschätzung mit der deiner Spieler deckt.


    Klar bieten solche "Nachfragen" bei C-Junioren auch das Risiko veralbert zu werden, oder anderes. Da muss man aber drüber stehen. Und bei Regelmäßigem Gespräch findest du auch schnell heraus wer ehrlich widerspiegelt. Dabei einfach auch die Körperliche Reaktionen miteinbeziehen. Die wenigsten werden dir ins Gesicht sagen das es Mist war. Bei vielen geht aber vor dem "War Super!" der Mundwinkel erst mal kurz nach unten oder ähnliches. Daraus kannst du dann deine Anpassungen ableiten.


    Gruß

    Torsten

    Ich hatte diese Woche eine Absage 11 Min. vor Trainingsbeginn, also zu einem Zeitpunkt, wo ich ohne Handy bereits auf dem Platz stehe.

    A(ni)mateur Wie sieht denn der Rüffel für die Eltern bei dir aus?

    Leidiges Thema, und noch dazu abhängig davon wie alt die Kinder sind.


    In meiner D-Jugend haben nun fast alle Spieler bereits ein eigenes Handy, und/oder sind in der Lage auch mal selbst abzusagen. Sei es nun durch Telefonieren, WhattsApp mit dem Handy der Mutter, oder, oder, oder.
    Und genau das hab ich auch eingefordert. Mit zwei Regeln:

    A) Absagen müssen min. 90min vorm Training eingehen. Sonst wird das Training als nicht entschuldigt gewertet.

    B) Ich plane min. 30min "Spielzeit" pro Training. Notwendige Veränderungen wegen zu vielen "Nichtabsagen" werden von dieser Zeit abgezogen. - Natürlich wissen meine Spieler aber dann auch wer nicht abgesagt hat.


    Zusätzlich wirkt sich die Trainingsteilnahme auch noch auf die Spielbeteiligung aus.


    Erstellt wurden diese Regeln gemeinsam mit der Mannschaft. so hab ich z.B. eine Kartenabfrage gemacht was Ihnen im Training wichtig ist. Und das Ergebnis war eindeutig das "Spielen" an Nummer eins stand. Also haben wir genau dort angesetzt um auch eine Gruppendynamik zu erzeugen.

    Zusätzlich, und eher für die Eltern, stellen ich ein Foto der Teilnehmerliste in die Gruppe in der Eltern und Kinder gemeinsam sind. Und hierzu gibt es dann auch Erklärungen wie "bei Franz wurde der 31. zu spät abgesagt, daher Unentschuldigt".


    Da ich einen großen Kader habe klappt das derzeit sehr gut.

    Allerdings war es vor einem Jahr in der E-Jugend auch noch deutlich schwieriger, da man es mehr mit den Eltern als mit den Kindern zu tun hatte.


    Gruß

    Torsten

    Das kann ich so pauschal nicht sagen, hängt sicher immer von der Spielsituation ab, Generell sollte das Ziel schon sein, in Ballbesitz zu kommen.

    Ich musste lernen das es bei Kindern deutlichere "Zielsetzungen" braucht. Auch wenn ich dich verstehe und zustimme habe ich in der E-Jugend begonnen das Ziel auszugeben das wird min. 2 Ballkontakte wollen! und einen Ball erst dann als erobert werten.


    Das eine Eroberung nicht immer möglich ist und ein Klären richtig sein kann wissen die Kinder immer noch und setzen auch diese Mittel weiter ein. Gleichzeitig konnte ich aber dadurch gerade meine schüchternen Spieler ermutigen eine Balleroberung zu versuchen. Und das ist ja die Grundlage für viele Wiederholungen, Erfahrungen sammeln, Verbesserungen annehmen und probieren, usw.


    Gruß

    Torsten