Videoanalyse

  • Hallo zusammen,


    Ich wollte mal eure Meinung zum Thema Videoanalyse hören.
    Nutzt ihr sie? Wenn ja wie und in welchem Umfang?
    Wenn nein, warum nicht?
    Was haltet ihr generell davon?
    Der Thread richtet sich natürlich nicht direkt an den unteren Kinderfußball sondern, warscheinlich ehr ab D- oder C-Jugend aufwärts.
    Natürlich darf auch jeder andere seine Meinung dazu hier lassen.


    Gruß, Butze

  • Wir (A Junioren Kreisliga A) nutzen Sie
    Aber unregelmäßig.


    Haben bisher im Laufe der Saison 2 spiele gefilmt und bei einem geselligen Mannschaftsabend mit Gegrilltem und Kaltgetränken ausgewertet.


    Hat aber gerade in Sachen Abwehrverhalten, insbesondere verschieben, sehr viel gebracht.
    So können die Spieler deutlich besser reflektieren und nach und nach ihr Verhalten verbessern

  • Damit eine Videoanalyse gewinnbringend genutzt werden kann, muss ein klarer Spielstil herrschen. Andernfalls sind sämtliche Analysen ohne Kontext.


    Unserer B-Jugend vermitteln wir ein Kurzpassspiel in engen Räumen. Dabei wollen wir ruhig von hinten aufbauen und uns in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Unsere Jungs konnten zwar in den ersten Spielen ausgezeichnet kombinieren, verloren aber durch ungestüme Entscheidungen zu oft den Ball in der Vorwärtsbewegung. Wenn wir dann mehr Ruhe gecoacht haben, entgegneten sie, dass sie doch keine Zeit am Ball hatten. Dank des Videos konnten wir ihnen zeigen, wie viel Raum sie hatten. Wir haben ihnen also nur mal die Sicht von draußen gegeben. Das war ein richtiges Aha-Erlebnis für alle. Seitdem sind sie viel ruhiger am Ball und nehmen den Raum deutlich bewusster wahr (im Training arbeiten wir in teilweise extrem engen Räumen, in denen sie viel mehr Stress haben als im tatsächlichen Spiel). Ihre Entscheidungsfindung ist wesentlich besser geworden und mittlerweile dominieren wir über den Ballbesitz.


    Den Perspektivwechsel durch Videos haben wir auch einmal genutzt, als die Jungs total unzufrieden nach einem Spiel waren. Wir konnten ihnen zeigen, dass sie in Wirklichkeit extrem gut waren. Ist halt für alle ein neuer Spielstil, mit dem sie sich erst vertraut machen müssen. Da ist es für die Spieler schwer einen Maßstab von "gut" und "schlecht" zu entwicklen. Dafür sind Videoanalysen einfach perfekt.


    Wir nutzen solche Analysen aber nicht nur vor der gesamten Mannschaft sondern machen auch Einzelanalysen. Teilweise auch auf Nachfrage der Spieler.


    Hier mal ein Bsp. einer Analyse. Das ist ein Zusammenschnitt einiger ausgewählter Szenen aus unserem letzten Spiel (3:2 Sieg nach 3:0 Halbzeitstand). Später zeichnen wir noch ein paar Dinge ein, um Raumaufteilung oder Verbindungen hervorzuheben; das fehlt in diesem Bsp. aber noch. Wir sind Team Weiß.
    In den ersten Szenen geht es darum, das Aufbauspiel zu loben: Wir sind geduldig, sehr gut abgesichert (wir haben in jeder Situation Überzahl am Ball) und kommen jederzeit ins Gegenpressing, wenn mal ein Pass ungenau ist. Gerade am Ende der ersten Szene verhalten wir uns ausgezeichnet nach dem Ballverlust und gewinnen das Spielgerät sofort wieder zurück (vier Mann schalten ballnah blitzschnell um, der Rest schiebt zum Ball und sichert ab).


    Eine Eckszene ist dabei, in der wir nicht gut abgesichert sind (trotzdem starkes Umschalt- und Rückzugsverhalten). Das korrigieren wir dann, indem wir an der Taktiktafel aufzeigen, wie wir es besser machen können.


    In ein paar Szenen sieht man sehr gut, wie wir vom Flügel jederzeit wieder ins Zentrum kombinieren. Das ist ein Aspekt, den wir zu Beginn der Saison nicht gut umgesetzt haben, was letztlich zu vielen Ballverlusten führte.


    In den letzten beiden Szenen sieht man, wie weit wir zum Ball eingerückt sind. Dadurch erzeugen wir enormen Druck und erzwingen den Ballverlust des Gegners, indem wir ihn nach außen Zwingen.
    https://streamable.com/6zpl


    Man sollte in Analysen also nicht nur negative Aspekte aufzeigen, sondern auch diejenigen Sachen, die gut waren. Einerseits erzeugt das ein gutes Gefühl bei den Spielern. Andererseits können diese Elemente dadurch noch verstärkt werden.

  • Ist nur nützlich, wenn einzelne Spieler ihre eigenen Fehler nicht begreifen. Es hilft vielen, die eigenen Fehler auf Video zu sehen. z.B. wenn eine Schussbewegung schlecht ausgeführt wird, erkennen die spieler es auf video selbst.


    eine Analyse vom gesammten spiel bringt wenig, eine Besprechung, der größten Fehler, reicht.

  • Je mehr Eingangskanäle man nutzen kann desto besser nimmt der Mensch das gelehrte auf. Dieser Fakt gilt als fix.
    Wenn du also etwas vermitteln willst ist es immer besser du kannst zur Tonspur noch ein Bild zeigen.
    Wenn du aber nicht weißt was du vermitteln willst oder es falsch aufbereitest, dann nützt auch der beste Film nichts.

  • Wir haben drei Mal Training (Montag, Mittwoch, Donnerstag). Analyse machen wir montags. Das passt gut in den regenerativen Rahmen, wenn man einen oder zwei Tage zuvor ein Spiel hatte. Zudem sind da die Eindrücke noch frisch. Wir machen das auch nie länger als 10-15 min. Wenn man also nur zwei Einheiten pro Woche hat, dürfte das immer noch machbar sein, ohne dass zu viel Trainingszeit dabei draufgeht. Wir machen das ja auch nicht nach jedem Spiel.

  • Ich hatte schon mal überlegt, ob ich in einem Hallenstationstraining eine Station als Videoanalysestation machen soll.

    Dazu können die Kinder sich an einem Ipad (unter meiner Aufsicht) gegenseitig in Pärchen beim z.B. Torschuss filmen.

    Das Ipad (oder nur IPhone?)eignet sich da besodners gut, da es eine 240fps Funktion hat, mit der man schon ordentlich im Zeitraffer aufnehmen kann.

    Nachdem sie sich gegenseitig gefilmt haben sollen sie sich die Videos gemeinsam angucken und Vergleichen. Dann gibts Übestationen wo die Kinder den Torschuss weiter üben können. Am Ende der Stunde oder nach mehreren Einheiten wird ein zweites mal gefilmt und die Kinder sollen vergleichen: wie unterscheidet sich das erste Video von dem nach dem Training.

    Ich denke den Kindern würde es ziemlich viel Spaß machen und ich als Trainer erhoffe mir dadurch eine verbesserte Visualisierung des eigenen Körpers um so Trainingseffekte nachhaltig zu steigern.

  • Ich würde hier gerne eine zweite Richtung der "Video Analyse" ins Spiel bringen.


    Für mich macht eine "Analyse" in erster Linie, wie hier auch beschrieben, für taktische Schwerpunkte und ältere Spieler Sinn. Daher sehe ich den Nutzen für den Kinderfußball in diesen Punkten nicht gegeben. Die Schwerpunkte liegen schlicht wo anders.


    Dennoch gebe ich zu das ich mittlerweile jedes Spiel meines Teams filme. Und zwar für mich. Ich musste feststellen das Zuschauer manche Situationen und auch ganze Spiele anders wahrnehmen als ich an der Außenlinie. Das liegt zum einen an der Perspektive aber auch an all den anderen Einflüssen. Im Spiel sehe ich den Zweikampf oft mit Traineraugen (hat sich wer verletzte), bin gerade am Überlegen was ich dem nächsten Auswechselspieler mit auf den Weg geben oder, oder,oder.

    Daher bietet ein Video mir die Möglichkeit Spiele später in Ruhe und unvorbelastet anzusehen. Für mich konnte ich hier viele Punkte für die nächsten Trainings mitnehmen welche ich nach dem Spiel so nicht auf dem Schirm hatte.


    Ich gebe zwar zu das diese nicht der eigentlichen Videoanalyse entspricht welche hier im Fokus steht. Ich denke aber das es durchaus ein Aspekt und ein großer Vorteil für jeden Trainer ist wenn ich im Nachgang die Entstehung einer Situation oder eines Tore noch mal in Ruhe betrachten kann. Selbst wenn ich den Spielern nichts zeigen kann bin ich in den Gesprächen und der Analyse nicht nur auf meine Wahrnehmung von der Trainerbank aus angewiesen.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

    "Der Grund, warum wir Fußball gucken, ist keine Zahl und kein Ergebnis, sondern ein Erlebnis."

    - (Quelle: paderball.com)

  • Hab mir dafür eine Yi 4k Actioncam zugelegt. Das war für mich der beste Kompromiss aus Preis, handling und möglicher anderer Nutzungen.


    https://www.geekbuying.com


    Mit einem Pack an Montagezubehör kann ich diese in jeder Halle und bisher auf jedem Platz montieren. Sicht/Optik ist vergleichbar mit der hier verlinkten Analyse.


    Großer Vorteil für mich ist das integrierte WLAN. So kann ich die Kamera z.B. bei Turnieren montieren und die Aufzeichnung beim betretten der Halle und am Ende des Spiels vom Handy aus bedienen.

    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

    "Der Grund, warum wir Fußball gucken, ist keine Zahl und kein Ergebnis, sondern ein Erlebnis."

    - (Quelle: paderball.com)

  • Ich persönlich halte Videoanalyse ab C-Jugend, also für Großfeld, im Rahmen der taktischen Ausbildung für sehr wichtig. Je höher die Liga, umso wichtiger. Hat ganz einfach mit dem Tempo zu tun, weil sich insbesondere gruppentaktische Abläufe auf eher begrenztem Raum in kurzer Zeit und schneller Abfolge abspielen. Wann und wie zum Ball verschieben ? Wer geht drauf ? Wer setzt ab ? Und und und.... Hierbei ist die Videoanalyse aber nur ein Baustein und ist je nach Gegebenheiten ( zeitlich, technisch, räumlich ) auch oft nur sehr begrenzt einsetzbar.


    Ich persönlich kann mir keine Vorbereitung mehr ohne Videoanalyse vorstellen. Insbesondere zum Sommer hin, wenn ich die jüngeren Spieler aus der C integrieren muss. Aber auch in der im neuen Jahr beginnenden Rückrundenvorbereitung witd sie wieder Bestandteil sein.

    Wichtig dabei ist für mich persönlich, dass sie tatsächlich als Baustein eines Zieles dient. Ich halte nicht so viel davon einfach ein Spiel zu videografieren und dann einfach der Mannschaft einzelne Sequenzen zu zeigen, die verschiedene Abläufe in verschiedenen Räumen in verschiedenen Spielsituationen zeigen und dann, sozusagen springend in den Themen, den Spielern dann in einer Fehleranalyse zuviel Input in zu kurzer Zeit geben zu wollen.


    Beispiel: Ich möchte in der Vorbereitung das Verdichten des Zentrums trainieren, weil ich in der Hinrunde viele Gegentore durch gegnerische Konter direkt durch die Mitte bekommen habe.

    Insbesondere die Spielformen im Training sind also entsprechend dieser Thematik darauf ausgerichtet. Beim ersten Testspiel wird die Kamera ( bedient in meinem Fall immer mein Co. ) auch tatsächlich im Hauptfokus nur auf das Zentrum gerichtet. Der Torraum ( eigener und der des Gegners ) interessiert mich hierbei nicht. Zeige ich auch in der Analyse erst gar nicht. Lenkt nur ab. Ich zeige ausschließlich das taktische Verhalten bei Ballverlust. Erläutere dann kurz an der Taktiktafel das taktisch richtige Vorgehen und ab geht es auf den Platz, rein in die Praxis.


    Mein Tipp aus meiner Erfahrung heraus: Weniger ist mehr. Videoanalyse ist eine wichtige Hilfe bei der Ausbildung. Ich sollte mir aber ( wie bei allen Themen ) vorher Gedanken machen, was ich schulen möchte und mich dann auch nur darauf konzentrieren. Nicht in der Analyse mehrere Baustellen gleichzeitig bearbeiten wollen. Stichwort Reizüberflutung.

  • Ich habe mir die folgende http://amzn.to/2AzUXkV gekauft. Vorteil, zweiter Akku dabei, wenn man mal länger aufzeichnen muss. Und dazu habe ich mir noch ein Stativ (http://amzn.to/2nYgJJ8) geholt. So kann man die Kamera an jeden Ballfangzaun hängen. Mit dem WLAN muss ich nochmal ausprobieren, ist eine gute Idee.

  • Da ich zu Weihnachten nun Computertechnisch aufgerüstet habe wollte ich mal fragen welche "Software" ihr für die Analyse oder das zusammenschneiden verwendet?


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

    "Der Grund, warum wir Fußball gucken, ist keine Zahl und kein Ergebnis, sondern ein Erlebnis."

    - (Quelle: paderball.com)

  • So nach längerer Zeit der Abwesenheit melde ich mich auch mal wieder zu Wort :saint:


    Das Thema Videoanalyse beschäftigt mich auch weiterhin sehr, da ich hier viel Potenzial sehe, um den Jungs Szenen (Fehlerbilder, aber auch gelungene Aktionen) zu zeigen, um ein erweitertes Bewusstsein für diese Aktionen zu schaffen.


    Meist handhabe ich dies wie folgt:

    1) Schwerpunktsetzung:

    Neulich hatten wir den Fall, dass unsere beiden IV sich bei Ballverlust im Mittelfeld sehr ungeschickt beim Spiel gegen nur eine Spitze (bei insgesamt tief stehendem Gegner) anstellten. Beide standen auf einer Linie und viel zu weit weg vom Gegenspieler, sodass dieser in Ruhe aufdrehen konnte und dann auf die IV dribbeln konnte.

    Ich bat also den Vater (bei uns wechseln sich 3 Väter, die nicht ganz ahnungslos :saint:sind mit dem filmen ab) den Fokus bei Ballverlust nach Möglichkeit aus seiner Perspektive so zu legen, dass die beiden IV, der Stürmer und der gegnerische Spieler in Ballbesitz zu sehen sind.



    2) "bewusste" Aufnahme einzelner Spieler:

    Fällt mir auf, dass ein Spieler immer wieder den gleichen technischen Fehler macht, bitte ich den Kameramann den Fokus eine Halbzeit lang auf den entsprechenden Spieler zu legen. Hier bin ich mittlerweile sogar dazu übergegangen, dies auch (immer mal wieder - regelmäßig, aber doch nicht immer) auch beim Abschlussspiel im Training zu machen. Hier filmen mein Co-Trainer oder ich selber dann den entsprechenden Spieler, bis das gewünschte Material vorhanden ist.

    Hier ist der häufigste Punkt, der bei mir aufkommt die Ballan- und -mitnahme mit einem Kontakt aus offener Stellung nach vorne. Hier hatten meine Jungs eine ganz andere Selbstwahrnehmung, als wir hatten. Die Jungs sagten immer wieder "Ich stand doch offen" oder "Der Gegner war doch direkt hinter mit, ich konnte mich nicht aufdrehen" und schienen schon etwas genervt, immer wieder mit dem gleichen Sachverhalt konfrontiert zu werden.

    Auf den Aufnahmen sahen sie dann ziemlich deutlich, dass sie eine falsche Wahrnehmung hatten und eben nicht "offen" gestanden haben, sondern mit Rücken zum gegnerischen Tor standen. Ich denke, dass die Aufnahmen hier einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass sich die Jungs durch die Bank in diesem Bereich verbessert haben und wir so schneller nach vorne spielen.


    3) "zufällig" aufgenommene Individualtaktische oder technisch auffällige Szenen:

    Beim Durchsehen des Videos fallen mir immer wieder Szenen auf in denen sich ein Spieler individualtaktisch nicht richtig verhält (häufig wird der Gegenspieler angelaufen, dass Tempo aber nicht rechtzeitig reduziert, sodass der Spieler mit einer Körpertäuschung ausgespielt wird) und ein echt gutes Verhalten an den Tag legt (positiv ist, dass nahezu alle es verinnerlicht haben am Flügel den Gegenspieler außen zu halten/weiter nach außen zu lenken/nicht ins Zentrum zu lassen). Technische Sachen sind nur schwierig zu erkennen (zumindest in der Deutlichkeit, dass man es auch den Jungs klar zeigen kann). Hier gibt sich meist nur die Möglichkeit, für Spieler, die auf der Kameraseite spielen.




    Meine Frage ist nun, wie macht ihr das mit dem Filmen und der Analyse? Der Zeitaufwand ist ja wirklich schon extrem hoch.

    Wenn ich einen Gruppen- oder individualtaktischen Schwerpunkt "filmen lasse" und mir die gewünschte Szene (ob positiv oder negativ) während des Spiels auffällt, notiere ich mir die Spielminute (leider vergesse ich dies im Eifer des "Gefechts"^^dann doch öfter mal) und kann die entsprechende Szenen später schnell auf dem Video finden. Leider gestaltet sich die Suche nach Szenen sonst sehr aufwendig und ich sehe mir in aller Ruhe des gesamte Video an und spule dabei immer wieder zurück.

    Hat hier jemand von euch zufällig einen Tipp?

    Ich schneide die Szenen dann immer mit dem Windows Movie Maker, hat jemand noch andere gute Programme, die er empfehlen kann?

    Gerne würde ich auch Feedback zu der Art und Weise bekommen, wie ich das Spiel filmen lasse. Macht ihr dies anders? Filmt ihr einfach das ganze Spiel (Ballfokussiert) und guckt dann nach guten und schlechten Szenen, mehrere Schwerpunkte? Das wäre für mich sehr interessant :)

  • Ich habe mal beim Hallenturnier ein E-Jugend Spiel aufnehmen lassen ca. 10 Minuten. Es ist aber mehr oder minder für mich als Nachbetrachtung, da man sich nicht alles im Spiel merken kann. Beim nächsten Turnier zeig ich den Jungs kurz das Video am Laptop und sie sollen selber erkennen, was besser gewesen wäre. Ich würde da nicht zu viel Zeit investieren. Videobearbeitung ist sehr zeitintensiv.

    am Mac kann ich das I-Movie Videobearbeitungsprogramm empfehlen .

  • Videobearbeitung ist sehr zeitintensiv

    Genau das Problem habe ich mit ganzen Videos im Training zeigen. Mit Fehleranalyse usw. ist da ganz schön (Trainings-)Zeit weg. Daher habe ich bisher die Videos nur für mich zur Nachbetrachtung verwendet. Ansehen mit Notizen für mich, welche ich dann in den entsprechenden Trainingsschwerpunkten aufgegriffen habe sind hier nicht der große Zeitaufwand.


    Da (einige) meine Jungs aber immer wieder die gleichen "Fehler" machen würde ich doch manches gern in kurzen Videos zeigen oder ggf. sogar einzeln verschicken. Das mit normaler Video-Schnittsoftware ist nur bedingt tauglich (Aufwand - Nutzen). Ein Video ohne Kommentare oder Highlights hilft wenig. Daher habe ich mich mal auf die Suche nach Alternativen gemacht.

    Fubalytics bietet wohl eine Desktop Lösung. Bin aber noch nicht zum Testen gekommen.

    Dartfish ist wohl ein sehr mächtiges Werkzeug. Aber für meine Zwecke wohl zu groß und zu teuer.

    Vielleicht gibt es aber auch noch andere Alternativen.


    Gruß

    Torsten

    "Im KiFu gillt: Nicht das Training ist die Vorbereitung auf das Spiel, sondern das Spiel ist die Fortführung des Trainings."

    - (Quelle: unbekannt)

    "Der Grund, warum wir Fußball gucken, ist keine Zahl und kein Ergebnis, sondern ein Erlebnis."

    - (Quelle: paderball.com)

  • Hallo, ich hatte mir dass für unsere Mannschaft auch schon überlegt, aber wie ist das mit der rechtlichen Seite, wenn die gegnerische Mannschaft ggf. Zuschauer mitgefilmt werden? Es soll nichts veröffentlicht werden und in unserer Vereinssatzung steht diesbezüglich auch nichts.