Frustabbau-Thread

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  • Fast jedes Team bei uns macht mittlerweile vor Anpfiff (teilweise dann auch nochmals nach dem Abpfiff) einen Spielerkreis, wo dann à la Call & Response irgendwelche Schlachtrufe über den Platz gebrüllt werden. Ich bin da immer etwas peinlich berührt.

    "There is only one ball, so you need to have it." (J. Cruyff)

  • Fast jedes Team bei uns macht mittlerweile vor Anpfiff (teilweise dann auch nochmals nach dem Abpfiff) einen Spielerkreis, wo dann à la Call & Response irgendwelche Schlachtrufe über den Platz gebrüllt werden. Ich bin da immer etwas peinlich berührt.


    Das machen wir nur vor dem Spiel. Ein einfaches "Wir sind - Ein Team". Finde ich völlig in Ordnung und fördert meiner Meinung nach das Zusammengehörigkeitsgefühl.

    So etwas ist finde ich in Ordnung. Erstens machen es die Kinder gerne und zweitens kann man dadurch vor allem in "Krisenperioden" unterstreichen wie wichtig "zusammenhalten" ist.
    Vor einem Jahr als wir noch regelmäßig unsere "Haue" bekommen haben, haben wir auch unseren Schlachtruf hinausposaunt. War für die anderen Teams die über uns drübergefahren sind, bestimmt lächerlich. Für meine Kids war es aber glaube ich wichtig.
    Dieses Halbjahr gewinnen und dominieren wir falst jedes Spiel (teilweise mit hohen Siegen). Da wäre es mEn unpassend dem Gegener auch noch zu zeigen, dass man "ach so überlegen" ist.

    I've missed more than 9000 shots in my career. I've lost almost 300 games. 26 times, I've been trusted to take the game winning shot and missed. I've failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed. (Michael Jordan)

  • @DenSen
    Ja sowas geht mir auch null in den Kopf. Ich kann nicht verstehen, was in einem Kind vorgeht wenn es sich NULL, wirklich GAR NICHT über ein Tor freut...


    @Powerzwergenpapa
    Warum du da peinlich berührt bist erschließt sich mir auch nicht! Finde es super für den Zusammenhalt der Mannschaft! Das machen ja nicht nur Kids sondern alle Alterklassen und auch Bundesliga Vereine!


  • Dieses Halbjahr gewinnen und dominieren wir falst jedes Spiel (teilweise mit hohen Siegen). Da wäre es mEn unpassend dem Gegener auch noch zu zeigen, dass man "ach so überlegen" ist.


    :thumbup::thumbsup:


    Was hat sich verändert?

    "Some people think football is a matter of life and death. I don't like that attitude. I can assure them it is much more serious than that." - Bill Shankly

  • @Strznievski Je weniger Tore man schiesst, desto größer der Jubel wenn man eines schiesst! Also wir jubeln fleißig bei jedem Treffer.
    Im Funiño nicht so arg - denn da fallen einfach zu viele Tore, aber die Jungs freuen sich über die guten Ergebnisse.
    Bisher haben wir 16 Tore im 5:5 (Halle) und 7:7 geschossen in der Saison 16/17. Die Kinder Jubeln da schon. Einer hat davon ist ein sehr introvertiertes Kind - der grinst halt nur mal kurz, ansonsten spürt man bei ihm wenig, aber es passt zu seinem Gesamtbild. Bei allen anderen spüre ich die Freude arg. Aber es wird nicht übertrieben gefeiert. Kurze Jubeltraube zum Abklatschen und umarmen - fertig.


    Wir machen kurz vor Spielbeginn immer unseren Mannschaftsruf - das gehört dazu. Und das machen wir auch manchmal noch auf dem Platz, wenn es vorher keine Zeit gibt.


    Was ich aber auch immer peinlich finde sind diese Mannschaften die so einen Neuseeländischen choreografierten Krieger-Chakka vortanzen, der schier ewig dauert, sodass ich am liebsten die Jungs währenddessen zum warmhalten schicken möchte. Ich muss aber zugeben das gab es in dieser Saison noch nicht - das kenn ich nur aus meiner G-Zeit.

  • Vielleicht ist das mein Problem, will ich nicht ausschließen.


    Zitat von Mike82

    Warum du da peinlich berührt bist erschließt sich mir auch nicht!


    Warum?
    1. Hat es für mich etwas Martialisches,
    2. etwas Uniformierendes;
    3. stärkt es eine "us against them"-Mentalität, während es doch im Kifu immer um alle Kinder auf dem Platz gehen sollte.


    Ist das Fairplay, wenn ein Team darauf wartet, endlich anzustoßen, während das andere Team erstmal ausgiebig demonstrieren muss, wie laut es seinen Schlachtruf über den Platz brüllen kann (und implizite wie geil sie sind und ihr Verein ist)? Und nachdem das Spiel mit 12:0 gewonnen wurde, muss das dann nochmal demonstriert werden "we are the Champions, those are the losers"?


    Zitat von Strznievsky

    Dieses Halbjahr gewinnen und dominieren wir falst jedes Spiel (teilweise mit hohen Siegen). Da wäre es mEn unpassend dem Gegener auch noch zu zeigen, dass man "ach so überlegen" ist.

    Sehr schön zu hören! Aber das heißt, ihr lasst das mit dem Schlachtruf jetzt bleiben? So fände ich es gut.

    "There is only one ball, so you need to have it." (J. Cruyff)

  • Man kann dieses ganze "Wir sind eine große Gemeinschaft" auch auf die Spitze treiben. Am Ende tritt die eine Mannschaft gegen die andere an. Fehlt ja nur noch, dass wir uns bei einem Tor vom Gegner mit ihm zusammen freuen sollen.
    Unser "Schlachtruf" dauert ca. 5 Sekunden und die Kinder strahlen alle danach. Fussball ist ein Mannschaftssport und das kann man auf diese Art und Weise auch verdeutlichen. Selbst die Auswechselspieler sind mit in diesem Mannschaftskreis.
    Für mich hört es sich so an, als wenn du mal böse auf die Socken bekommen hast von einem starken Gegner, der das dann anscheinend noch zelebriert hat.
    Einer meiner Spielerväter stimmte nach einem Sieg mal "So sehen Sieger aus..." an. Ich habe das sofort unterbunden, weil ich es respektlos fand. Man sollte da schon unterscheiden.

  • Was hat sich verändert?

    1. Meine Kids haben einen immensen Entwicklungssprung gemacht. Vieles sieht jetzt so einfach und selbstverständlich aus. Ich habe einfach das Gefühl, dass ihnen "der Knopf aufgegangen" ist.
    2. Haben wir im Herbst in einer sehr starken Gruppe gespielt, in der wir teilweise nicht mithalten konnten. Wobei jetzt interessant wäre zu sehen, wo wir jetzt im Vergleich zu den "Herbstteams" stehen.

    Und nachdem das Spiel mit 12:0 gewonnen wurde, muss das dann nochmal demonstriert werden "we are the Champions, those are the losers"?

    Dieses Wochenende haben wir mit 10:1 gewonnen. Manche meiner Spieler wurden deshalb "übermütig". Ich habe sie sofort daran erinnert, dass es uns auch schon so gegangen ist und welches Gefühl sie dabei hatten.
    Es ist relativ schwer das Gefühl der Freude und Demut vor der Leistung des Gegners unter einen Hut zu bringen. Auf einen Jubel ala "We are the champions" haben wir selbstverständlich verzichtet.


    Sehr schön zu hören! Aber das heißt, ihr lasst das mit dem Schlachtruf jetzt bleiben? So fände ich es gut.

    Ja, eigentlich schon. Die Kids feiern sich selbst (nachdem sie sich per Handschlag vom anderen Team verabschiedet haben), indem sie eine Kette bilden und quer über den Platz zu den applaudierenden Eltern laufen.
    Ist denke ich so in Ordnung, stellt keine Provokation dar und wahrt die Würde des anderen Teams.

    I've missed more than 9000 shots in my career. I've lost almost 300 games. 26 times, I've been trusted to take the game winning shot and missed. I've failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed. (Michael Jordan)

  • Fehlt ja nur noch, dass wir uns bei einem Tor vom Gegner mit ihm zusammen freuen sollen.

    Habe ich auch schon gemacht. Bei einem KIFU-Spiel wie es im Buche steht, welches 9:9 ausging und echt keinen Verlierer verdient hatte, haben sich beide Teams mit gemeinsamen SCHUSS - TOR! gefeiert.


    War schön.

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  • Habe ich auch schon gemacht. Bei einem KIFU-Spiel wie es im Buche steht, welches 9:9 ausging und echt keinen Verlierer verdient hatte, haben sich beide Teams mit gemeinsamen SCHUSS - TOR! gefeiert.
    War schön.

    FInd ich gar nicht mal so verkehrt. Man kann sich auch über eine gelugene Aktion vom Gegner freuen. Mach ich ständig. z.b. wenn der Keeper geil hält oder, z.b. jetzt bei einem Turnier hat ein 8-Jähriger nen coole Fallrückzieher gezeigt.


    Klar man möchte gewinnen, und klar man steht auf der Seite seiner Mannschaft, aber wenn ein 7-8 Jähriger was cooles macht, dann kann ich dem doch gratulieren und ihm applaudieren.


    Man muss ja nicht bei nem Gegnertor himmelhoch jauchzend durch die Gegend springen....

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  • Klar man möchte gewinnen, und klar man steht auf der Seite seiner Mannschaft, aber wenn ein 7-8 Jähriger was cooles macht, dann kann ich dem doch gratulieren und ihm applaudieren.


    Man muss ja nicht bei nem Gegnertor himmelhoch jauchzend durch die Gegend springen....

    Man darf dabei die deeskalierende Wirkung auch nicht außer Acht lassen. Dem Schreihalspapa fällt seine Kämpferattitude zunehmend schwerer, wenn sein Sohnemann auch vom gegnerischen Trainer Anerkennung bekommt.

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  • Ich erlaube mir sowohl meine Kinder als auch die des Gegners zu loben oder zu tadeln.
    Beispiele:
    - wir laufen vom Spielfeld und der beste Spieler des Gegners posaunt raus, dass sie das Spiel nur wegen ihm gewonnen hätten. Den Frage ich dann schon, ob er alleine gespielt hat?
    - Die gegnerische Mannschaft beeinflusst beim 7m-Schießen mit "Hose rutscht" oder erschrecken vor dem Schuß - die Frage ich, ob sie wollen, dass wir das bei ihnen auch machen.
    - beim Trainingsvergleich (da ist sowieso alles einfacher) binde ich dem Gegner die Schuhe oder klatsche nach einem schönen Tor ab


    Ich achte auch bei meinen darauf, das sie Respekt vor dem Gegner haben und lebe das selbst vor. Emotionen gibt es von mir für guten oder schlechten Fußball - und nicht für Tore (ein bisschen ergebnisorientiert bin ich immer noch - zumindest nach innen. Das kann ich nicht komplett ablegen, weil die Eltern/Kinder natürlich(!?!) mit zählen und weil mir hohe Ergebnisse nicht gefallen (egal für wen)). Die Kinder sollen Jubeln - und normalerweise hält sich das auch immer im Rahmen, wenn es von außen nicht noch gepusht wird (ich "pushe" nicht!). Und den Schlachtruf kann man ja auch beeinflussen (z.B. wo und wann). Und auch sonst gebe ich zu bedenken, dass es Kinder sind und die sind nun mal ehrlich und emotional (im Guten wie im Bösen).

  • Die Gegner loben machen wir auch. Bei außergewöhnlich guten Aktionen...


    Hier ist es üblich, dass sich die Kinder vor dem Spiel in zwei Reihen mit ca 4 m Abstand voreinander aufreihen und sich dann abwechselnd ihre Schlachtrufe drei mal entgegenbrüllen. Und immer mit einem Ausfallschritt in Richtung Gegner. Martialisch trifft es wohl ganz gut wobei die Wirkung bei kleinen Kindern dann auch eher schon albern ist. Aber hier ist das Ritual... Ich denke schon, dass das absolute Anfänger auch einschüchtert. Aber an einigen wenigen Stellen denke ich mir auch: Leben ist kein Ponyhof.
    Ich erkläre es meinen Frischlingen vorher, kurz bevor es los geht erinnere ich sie nochmal "nicht erschrecken, gleich wirds laut" und dann muss der Knirps da durch. Kann ja tüchtig zurückbrüllen.

  • Zitat von Libra

    Für mich hört es sich so an, als wenn du mal böse auf die Socken bekommen hast von einem starken Gegner, der das dann anscheinend noch zelebriert hat.

    Nein, das war von mir einfach auf die Spitze getrieben, um zu die Probleme zu zeigen.


    Zitat von Libra

    Fehlt ja nur noch, dass wir uns bei einem Tor vom Gegner mit ihm zusammen freuen sollen.

    Warum nicht? Ich erinnere mich an ein Spiel, das wir unglücklich 4:3 verloren haben. Ich fand das ein richtig gutes Spiel, wo es munter hin und hergegangen ist, mit vielen guten Aktionen von beiden Teams. Das hat mich gefreut, auch wenn wir am Ende verloren haben.


    Bei guten Aktionen applaudiere ich auch dem Gegner oder lobe die Spieler. Insbesondere Torwartaktionen lobe ich oft (v.a. wenn die Torwarte oft hinter sich greifen müssen). Einmal haben wir 8:0 gewonnen, der Gegner hat keine Schnitte gesehen. Da habe ich die Kinder der anderen Mannschaft bei jeder gelungenen Aktion gelobt und versucht, positiv auf sie einzuwirken. Schnürsenkel habe ich auch schon beim Gegner zugebunden.


    Fairplay ist eine Haltung der Wertschätzung. Zum Fußball braucht es zwei Mannschaften und normalerweise Gewinner und Verlierer, aber beides hat seinen Wert und seine Würde, die respektiert werden sollte. Dass die Kinder sich nach einem Tor abklatschen oder in den Arm nehmen, finde ich okay. Aber inszenierte Jubelarien müssen nicht sein ("so sehn Sieger aus, schalalalala"). Nach der Teambesprechung im Kreis zusammenkommen, vlt. mit einem kleinen Ritual verbunden, von mir aus auch à la "call & response", okay. Aber ein inszenierter Schlachtengesang vor dem Anstoß, wo schon vor dem Spiel der Wettkampf losgeht, welches Team mehr Dezibel auf den Platz schreien kann, widerspricht für mich einem positiven und von gegenseitiger Wertschätzung geprägtem Sportsgeist.


    Es ist immer die Frage, wo solche Dinge auf Kosten des Gegners gehen. Da ist für mich die Grenze.

    "There is only one ball, so you need to have it." (J. Cruyff)

  • Heute nachmittag.
    F-Jugendspiel im Nachbardorf.
    Spielsystem 3:3. Wir immer haben wie fast immer die spielstarken mit schwächeren Spieler gemischt.
    2:1 Führung zur Halbeit. Der mit Abstand stärkste Spieler hat in der Mitte der defensiven Reihe gespielt und
    das sehr gut. Er ist technisch sehr stark, hat Übersicht und auch ein gutes Passspiel. Sicher ein Kandidat für
    unsere Kreisauswahl in 2 Jahren.



    Sein Vater, den ich seit Jahren kenne:
    " Spielt mein Sohn jetzt nicht vorne, bleibt er draußen"! X( Er hat wohl nicht mitbekommen, dass wir seit Monaten
    in der Halbzeit immer alle Spieler zwischen Defensive und Offensive rotieren. Er wäre jetzt auch in die Offensive gekommen.
    Da ich mich aber nicht unter Druck setzen lasse, ist der Junge dann draußen geblieben. Endstand 4:4. Mit ihm hätten wir
    höchstwahrscheinlich gewonnen.


    Was meinen eigentlich einige Leute ? Wie erklärt man solchen Vätern eigentlich, dass sie damit der Entwicklung ihrer Kinder,
    auch als Fußballer, schaden ?( Ich mache das als Vatertrainer als Hobby. Ich habe keine Lust mit jemandem der sich
    selbst nicht engagiert, jetzt das Gespräch zu suchen.

  • Wo setzt der Vater dich denn unter Druck? Er hat eine Frage gestellt...mehr nicht...zumindest entnehme ich es so deiner Schilderung.
    Und als Trainer mußt Du immer wieder die Komunikation suchen...

  • Unter " Spielt mein Sohn jetzt nicht vorne, bleibt er draußen" verstehe ich aber auch keine Frage mehr... das ist schon zwischen den Zeilen eine nette kleine Drohung.


    Das berühmte Machtspiel der Eltern der besten Spieler.




    Ob es jetzt sinnig ist, das Kind abzustrafen, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier

  • Wenn mir jemand in der Pause vor Zeugen sagt, dass er seinen Sohn nur weiterspielen lässt, wenn der als Angreifer spielt, fühle ich mich sehr wohl unter Druck gesetzt. Vielleicht kann man damit souveräner umgehen, als ich das getan habe, er wäre ja ohnehin in den Angriff gekommen. Leider bin ich erstens immer alleine als Trainer da und zweitens ware ich auf eine solche Aussage bestimmt nicht vorbereitet. Da ist das mit der Kommunikation nicht so einfach. Hätte ich den Jungen einfach ohne Aussprache in den Angriff gestellt,
    hätte ich das als nachgeben empfunden. Für eine Aussprache war aber keine Zeit mehr, da die 2. Halbzeit kurz darauf losging.


    Für den Jungen tut es mir absolut leid. Ich kann aber nicht einigen Eltern die Wunschpositionen für ihre Kinder zusichern.
    Als nächstes werden ich dann aufgefordert bestimmte Kinder nicht mehr spielen zu lassen, da sie zu schwach sind. Wenn wir jedes
    Spiel hoch verlieren würden, hätte ich für Unmut oder Zweifel sogar ein wenig Verständnis, so ist es aber auch nicht.
    Das ist übertriebener Ehrgeiz der Eltern von 9jährigen.

  • Kann dich da gut verstehen, ist eine Saublöde Situation. Hättest du wie geplant vorne spielen lassen, würde jeder denken, dass man bei dir durch Drohungen was erreichen kann und die Büchse der Pandora wäre geöffnet. Ich hätte genauso entschieden. Vielleicht kannst du den Jungen ja als Ausgleich im nächsten Spiel ein bisschen mehr vorne spielen lassen. Mit dem Vater würde ich aber noch ein Wörtchen reden und ihm klar machen, dass sein Junge nur wegen den Äußerungen nicht gespielt hast und dass du dir jede Einmischung oder gar Drohungen verbietest. Lass dich da durch eventuelle Drohungen wie Vereinswechsel etc. einschüchtern, solche Leute hauen dann früher oder später sowieso ab.