Beiträge von Strznievski

    In der Anschlußaktion bleibe ich dabei, das man die breite braucht, weil das spielnäher ist.

    Also Kreis innen, auf Tore außen würde ich mit Linien verlängern.

    Im Bereich Pressing, Gegenpressing habe ich immer einen Umschaltmoment mit drin. Auch wenn das nicht der Schwerpunkt deiner Spielform ist.

    Da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt: Die Tore standen bei mir nicht direkt auf der äußeren Kreislinie, sondern ca 5m außerhalb. Wenn du so willst, eine dritte Feldgröße.

    Wie gesagt war es ja eine Verständnisfrage und hier ging es mir eben um die AnschlußAktion in der VErlängerung der Linen auf die kleinen Tore. Da hätte ich Rechteck gewählt um die Breite im Spiel zu haben.

    Das ist ja Fluch und Segen zugleich von Spielformen. Ich kann (muss) als Trainer die Spielform jederzeit dem Schwerpunkt und dem Können der Spieler, oder dem Schwerpunkt entsprechend anpassen. Wenn man den Fokus auf den Umschaltmoment legt, wäre es auf jeden Fall sinnvoll, dass äußer Feld so zu gestalten. Mir ging es in erster Linie um das bogenförmige Anlaufen der Spieler, die ich durch die Kreise quasi dazu "gezwungen" habe.

    Einfacherer Aufbau.

    Ansonsten stimme ich dir auf ganzer Linie zu.

    Einfacher Aufbau, kann natürlich auch ein Argument sein.

    Für welche Altersstufe hast du das Rondo konzipiert?

    Für eine Seniorenmannschaft unter Breitensport. Ich kann es mir aber durchaus ab U14 vorstellen.

    Verständnisfrage dazu: Warum sind es Kreise und keine Rechtecke? (innen der Kreis macht m.e. Sinn, außen verstehe ich es -noch- nicht?!?)

    Gegenfrage: Warum sollten es unbedingt Rechtecke und keine Kreise sein?


    Ich glaube, dass es durchaus förderlich ist von der Rechteckform immer wieder abzuweichen (differenzielles Lernen) um immer wieder neue Reize zu setzen. In diesem speziellen Spiel habe ich mich für die zwei Kreise entschieden, weil dadurch der bogenförmige Lauf des Stürmers zwangsläufig stattfindet. Das Spiel würde aber sicher auch in Rechteckform (oder was auch immer) funktionieren. Interessanterweise ist die äußere Begrenzung gar nicht notwendig. Die Spieler außen müssen sowieso das Zentrum attackieren und werden sich daher nur kurzfristig weiter außen anbieten. Dadurch wird es zwar schwerer für die äußeren Spieler von Rot funktioniert aber trotzdem.

    Bin richtig stolz auf mich!


    Nachdem ich mich immer mehr in Rondos verliebt habe, nachdem ich eine tolle Fortbildung besucht habe und mich mittlerweile in der Lage fühle, Spielformen und Rondos selbst zu kreieren, möchte ich euch mein neuestes Werk präsentieren.


    Ausgangslage:

    Ich brauchte ein Rondo, dass das Anlaufverhalten der Stürmer schult. Verteidiger isolieren, in eine bestimmte Zone lenken, möglichst viele Spieler in den Deckungsschatten stellen und dann gezielt zu pressen.


    Folgende Aufgaben haben die beiden Teams:


    Die blauen Spieler dürfen sich lediglich im äußeren Kreis aufhalten und versuchen sich gegenseitig so freizuspielen, dass sie in den inneren Kreis eindribbeln können. Rot hat drei Spieler im mittleren Kreis, mit der Aufgabe, Pässe durch den mittleren Kreis, und das Eindringen der Blauen zu verhindern. Im äußeren Kreis agieren zwei rote Spieler, die durch geschicktes Anlaufverhalten, einen blauen Spieler isolieren. Auf ein Pressingkommando kann sich dann auch ein mittlerer roter Spieler an der Balleroberung beteiligen. Wird der Ball erobert muss sofort auf Angriff (Blau auf Gegenpressing) umgeschaltet werden, in dem auf eines von 4 kleinen Toren (nicht auf der Skizze) außerhalb des Kreises angegriffen wird.


    Punkteverteilung:

    Blau erhält einen Punkt, für einen Pass durch das Zentrum und drei Punkte für erfolgreiches eindribbeln.

    Rot erhält drei Punkte für eine erfolgreich Balleroberung mit anschließendem Tor.

    Wie handhabt ihr das? Und warum?

    Eher Typ 1 oder Typ 2?

    Irgendwie verstehe ich die Frage nicht ganz. Das eine schließt doch das andere nicht aus. Ich biete (fast) auschließlich Spielformen an und habe trotzdem einen roten Faden im Training. Sogar über mehrere Wochen hinweg. Mir fällt kein Schwerpunkt ein, den ich nicht in eine Spielform packen könnte. Außerdem können mit ein bisschen Phantasie zu jedem Schwerpunkt zig Spielformen erstellt werden.


    Oder meintest du eher, ob so eine Struktur überhaupt notwendig ist und verschiedene Spielformen ohne "roten Faden" ausreichen?

    Wir kassieren auch so als Spielstarker Jahrgang oft mal gegentore und die's finde ich nicht schlimm.

    Ich auch nich

    Man darf in der Altersklasse nicht Ergebnisorientiert sein und die Kinder müssen selbst die erfahrungen machen.

    Das habe ich auch nie bestritten. Mir geht es dabei letztendlich nur sehr bedingt um das Ergebnis. Der hohe Ball ist aber halt (leider?) ein legitimes, regelkonformes Mittel den Ball in die Gefahrenzone des Gegners zu befördern. Auch wenn ich mit meinem Team eine andere Philosophie verfolge, muss ich ihm doch zumindest zeigen wie es sich wehren kann. Auch wenn ich mich wiederhole: Den Kindern zu sagen, dass Spieler A hier und Spieler B dort zu stehen hat und Folge handlung XY ausführen muss finde ich auch falsch. Ich muss die Kinder aber mit entsprechender Situation konfrontieren und ihr Verhalten hinterfragen.

    Man sollte sich nie im Grundlagen Bereich an den Gegner anpassen.

    Warum?

    Mir ist aufgefallen Spieler die eine sehr gute eigentechnik besitzen und ein guten ersten Kontakt haben holen viel mehr bälle kontrolliert runter.

    Ja natürlich. Das ist aber glaube ich für niemanden eine große Überraschung. Ich schrieb ja auch davon, den Ball unter Kontrolle zu bringen und nicht postwendend wieder nach vorne zu bolzen.

    Wir versuchen nach ein hohen Ball den ball zu kontrollieren und dementsprechend sind ballverluste vorprogrammiert.


    Ich sag immer ,,Jungs kontrolle wenn ihr den Ball verliert ist es meine Schuld".

    Richtig. Man darf dabei nicht vergessen, dass der zurückgebolzte Ball in den meisten Fällen ja auch einen Ballverlust darstellt. Es ist nur weniger offensichtlich.


    Ich bin noch ein wenig unentschlossen, ob ich es genial finde, oder ein wenig zu viel des Guten, die Verantwortung für technische Fehler komplett zu übernehmen. Bei ehrgeizigen Kids funktioniert das vermutlich sehr gut.

    In der E-Jugend viel Kreativität (Funino) trainieren und die eigentechnik ist am wichtigsten.. Ball mit/nahme-ballführung etc.

    100% Zustimmung. Da gehört aber die Verarbeitung von hohen Bällen auch dazu.

    Versuch deine Technik stärksten Spieler in der mitte aufzustellen..trainieren würde ich es gezielt nicht.

    Anstatt allen Spielern im Training das Rüstzeug mit zu geben mit der Situation umzugehen und dann im Spiel allen die Möglichkeit zu geben erlerntes umzusetzen, dürfen das nur deine besten Spieler?


    Hast du nicht davon geschrieben, dass man nicht Ergebnis orientiert spielen darf und sich nicht nach dem Gegner richten darf.

    Fußballtennis ist spitze.


    Egal ob bei hohen Bällen, oder bei sonst etwas. Ich versuche immer die zu traininierende Situation so oft wie möglich herbeizuführen und sinnvoll in eine Anschlussaufgabe zu verpacken.


    In obigem Beispiel, war der Ausschuss der Ausgang des Spiels und wurde somit ziemlich oft herbeigeführt. Im Spiel gilt es dann aber selbst, Torchancen herauszuspielen. Deshalb sollten meine Spieler den Ball unter Kontrolle bringen, und im Anschluss in ÜZ (ist im Spiel auch meist so, wenn immer die zwei Vertieidiger des Gegners an der eigenen Strafraumgrenze warten), den Ball in die Angriffshälfte zu dribbeln.


    Zusätzlich zu dieser Maßnahme habe ich sie durch das altberkannte Frage-Antwort-Spiel dazu gebracht nicht ganz so hoch zu verteidigen und sich um die Mittellinie zurückzuziehen. Im Erwachsenenbereich würde ich es Mittelfeldpressing nennen. Die Fragen die ich gestellt habe waren:


    1. Macht es für die Stürmer Sinn, da vorne zu stehen, wenn der Ball jedes Mal über sie drüber geschossen wird?

    2. Wo könnten sich die Stürmer hinstellen, um den Ball zu bekommen?

    3. Was passiert wenn jemand den hohen Ball nicht bekommt? Sollte vielleicht noch ein Spieler dahinter stehen?

    4. Der Trainer der anderen Mannschaft ruft jedes mal, dass der Tormann den Ball weit ausschießen soll. Versucht mal euch zurückzuziehen, dort wo der Ball vmtl aufschlägt, und beoebachtet, wie der andere Trainer (bzw TW) darauf reagiert.

    Kannst du mir das auch schicken?
    C-Jugend, Probleme mit der Tiefenstaffellung. Daran arbeiten wir.

    Zudem springen wir auch immer mal wieder unter lange/hohe Bälle her...daher wäre ich auch sehr interessiert

    Mit ein bisschen Phantasie kannst du bestimmt, den obigen Text entsprechend auf eine C-Jugend adaptieren. Dazu kommt noch, dass man bei Jungs diesen Alters ja auch schon gezielt Kopfball trainieren kann. Dazu fällt mir folgendes (Aufwärm-)Spiel ein:


    Zwei Teams und (je nach Teilnehmerzahl) zwei Bälle. Der Ball befindet sich in der Hand und darf sich beliebig oft zugeworfen werden. Einen Punkt gibt es dann, wenn man den zugeworfenen Ball per Kopf an einen dritten weiterspielt der diesen Ball fängt. Das andere Team muss dies verhindern und ihrerseits punkten.

    Kurze Vorgeschichte:


    Vor nicht allzu langer Zeit, waren bei uns in Österreich (Niederösterreich) im Kinderfußball Ausschüsse über die Mittellinie verboten. Auch wenn diese Regelung nicht ideal war, "zwang" sie die Teams zu einem flachen Spielaufbau. Diesen flachen Spielaufbau hatte ich sowieso bevorzugt, regelmäßig trainiert und das hat auch ganz gut (auch in Hinblick auf das Ergebnis) ganz gut funktioniert. Dann fiel aber diese Regelung und vier von fünf Teams haben dann die geniale Taktik "Ball so hoch und weit wie möglich vor das gegnerische Tor" angewandt. Da wir Normalerweise sehr hoch verteidigt haben, konnten wir mit dieser neuen Situation anfänglich nicht wirklich umgehen und mussten einige Niederlagen gegen unterlegene Teams, bzw Teams auf ähnlichem Niveau hinnehmen.


    Also eine ähnliche Ausgangssituation wie du. Meine Gedankengänge damals waren, wie ich die Kids an dieses gebolze gwöhnen könnte, ohne dabei auf Technik u. Spielintelligenz verzichten zu müssen. Auf jeden Fall war es notwendig hohe Bälle (in verschiedensten Formen) in das Training zu integrieren. So habe ich alle Spielformen die wir gespielten haben mit einem hohen Ball eröffnet. Da sind der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ein Beispiel: Bei Funino wird der Outball vom Trainer (hochgeworfen) wieder ins Spiel gebracht. Dadurch sind unzählige, verschiedene (differenzielle) Situationen gegeben in denen die Spieler hohe Bälle verarbeiten (technik) und sinnvoll in eine Folgeaktion (taktik) verpacken müssen.


    Zum gewöhnen an die Flugkurve habe ich z.B. Ausschusswettkämpfe durchgeführt. Skizze dazu im Anhang. In zwei begrenzten Feldern stehen sich zwei Teams gegenüber. In einem Team hat jeder Spieler einen Ball und hat die Aufgabe den Ball per Ausschuss in das andere Feld zu schießen. Landet der Ball am Boden (im Feld) gibt es einen Punkt. Das andere Team hat die Aufgabe den Ball zu fangen und wieder zurück in das andere Feld zu schießen.


    Die zweite Spielform, habe ich dann relativ oft spielen lassen. Ich hoffe, dass ich es verständlich erklären kann. Die zwei Spielhälften sind bis auf den Ausschuss des Torwarts unabhängig voneinander. Das Spiel wird immer von den zwei TW per Ausschuss in die andere Hälfte eröffnet. Dort wird dann (in diesem Bsp.) 2v3+Tw gespielt. Das angreifende Team hat die Aufgabe den Ball unter Kontrolle zu bringen und aufs Tor abzuschließen, während das verteidigende Team den Ball unter Kontrolle zu bringen hat, bewusst die ÜZ ausspielen muss und über eine der drei Dribbellinien dribbeln muss. Landet der Ball im Out, oder im Tor, wird kurz gewartet bis die zweite Spielfeldhälfte auch fertig ist und das Spiel von neuem, von den beiden TW eröffnet wird.

    Ich würde ein wenig Druck von Ihnen nehmen, in dem ich Ihnen sage, dass sie dieses Spiel unbedingt genießen sollten. Gewinnen wollen sie sowieso. Kampfparolen wären kontraproduktiv. Ich würde eher so etwas sagen wie:"Wir hatten schon zig Spiele gemeinsam, aber noch keines wie dieses. Wir werden auch noch etliche Spiele gemeinsam bestreiten. Aber ich kann euch nicht versprechen, nochmal so ein Spiel wie heute zu erleben. Deshalb möchte ich, dass ihr das heutige Spiel gemeinsam mit euren Freundinnen genießt. Und egal wie dieses Spiel heute ausgeht, ihr werdet euch ewig daran erinnern.

    Wenn alle Kinder zum Einsatz kommen finde ich es schön (auf freiwilliger Basis), würde aber niemals verlangen, dass ein Kind das nicht zum Einsatz kommt anwesend sein muss. Höchstens wenn ich die Möglichkeit haben nebenher zu trainieren (Co-Trainer).


    ABER So wie ich das herauslese geht es um deinen Sohn/Tochter der/die nur selten zum Einsatz kommt und gezwungen wird die "Stars" die immer zum Einsatz kommen anzufeuern. Das geht gar nicht!

    SG-Nr8  


    Sollte ich folgenden Hinweis überlesen haben, bitte ignorieren.


    Extrem wichtig ist es die Rondos (bzw. SSGs in egal welcher Form) zeitlich zu begrenzen. Soll heißen, dass jetzt nicht so ca. 15 bis 20min 5v2 gespielt wird, sondern 3 mal 4min mit 1min Pause dazwischen. Dann kann man von den Spielern in den 4min Belastung vollste Intensität fordern und in der Pause kurz etwaige Fehler ansprechen. Sehr Hilfreich ist es auch immer wieder (wie bei einer Shotclock) zu erwähnen wie viel Zeit noch bleibt. Ich bin davon überzeugt, dass ich dabei bei meinen Spielern so eine Art "Durchhaltekampfgeist" entwickelt hat.

    ...Das wäre schon sehr interessant. Steil Klatsch Abläufe kenne ich nur aus klassischen Übungsabläufen. Eine Spielform, die genau so etwas (oder das Spiel über den Dritten etc.) in sich trägt wäre interessant.

    Im Anhang befinden sich zwei Skizzen, die folgende Spiele erläutern sollen.


    1. 3-Zonen Rondo mit 3 Teams.


    A hat die Aufgabe den Ball so oft wie möglich in die andere Zone zu verlagern. Der Ball darf erst nach (z.B.) 5 Pässen in der unteren Zone steil (in die obere Zone) gespielt werden. Dabei ist folgende Passfolge zwingend erforderlich: Der Ball wird steil von A (unten) zu A (oben) gespielt, welcher direkt auf B (Mittelzone) prallen lässt. B (Mittelzone) kann muss entscheiden, ob er den Ball auf den in die Tiefe startenden Spieler A, oder auf Spieler B (obere Zone) weiterleitet. Ein Spieler von A (unten) und ein Spieler von B (unten) rücken nach oben nach. Dort wird das Spiel fortgesetzt und beginnt von neuem.


    C hat die Aufgabe den Ball zu erobern, um dann selbst als Angreifer (siehe A) in Aktion zu treten.


    B agiert als neutraler Zuspieler für die Mannschaft in Ballbesitz. Dadurch ergibt sich immer 4v2 Überzahl.


    2. 6v6 in drei Zonen


    Jeder Spieler muss grundsätzlich in seiner Zone bleiben. Um in ÜZ angreifen zu können, muss der Ball ( in diesem Beispiel Team A) über Zone B hinweg in Zone C gespielt werden und von dort direkt in Zone B prallen gelassen werden. Wird diese Kombination gespielt, darf die angreifende Mannschaft in die anderen Zonen vorrücken. Damit sich die zwei Spieler in Zone B nicht gegenseitig manndecken, dürfen sie lediglich offensiv in Erscheinung treten.

    Also wegen mir musst du das jetzt nicht machen. Ich bin überzeugt, dass ich in der Lage bin entsprechende Spielformen selber zu entwickeln.

    Hab mich mir gedacht ;)

    Aber um mal zur ursprünglichen Diskussion zurück zu kommen.

    Eine Übungsform (sog. "11 gg 0") bietet mir hier die Möglichkeit den Spielern aufzuzeigen zwischen welchen Positionen ein Steil-Klatsch (-Steil) Sinn macht und zwischen welchen eher nicht.

    Denn bei deinen Argumenten bzgl. der spielnähe von Übungsformen fehlt mir der Aspekt des spielgemäßen Raums. Ein Rondo als solches wird es im Spiel so nie geben, während ich Übungsformen so gestalten kann dass sie den idealen taktischen Abläufen im Spiel möglichst nahe kommen. Hier kann ich im Idealfall den Bezug zum "großen Spiel" schaffen.

    Grundsätzlich richtig. Ich kann aber Spielformen (so wie jene im Anhang) ja auch größer gestalten (z.B. 9v9). Dann hab ich zwar den spielgemäßen Raum, aber wesentlich weniger Schwerpunktaktionen.

    Ich möchte das nochmal deutlich machen: Mir geht es nicht darum Trainingseinheiten zu entwickeln, die nur aus Übungen bestehen. Solche Formen kommen auch bei mir im Aufwärmen und maximal einmal im Hauptteil vor. Gleichzeitig möchte ich aber das ideale Training, und da, so ist meine Vorstellung iM, haben auch Übungen einen Platz.

    Ich glaube, dass wir ideologisch gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Übungen haben natürlich auch ihre Berechtigung. Sie sind für mich aber lediglich dazu da, um auf die Spielform vorzubereiten. Deshalb gefällt mir folgende Aussage extrem gut, denn sie trifft meine Denkweise genau.

    Tendenziell trainiere ich abhängig vom Schwerpunkt soviel Übungsformen wie nötig, aber soviel Spielformen wie möglich.