Wie lange sollte ein Trainer bei einer Mannschaft bleiben?

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  • Das 1. Quartal ist bei uns die Zeit, in der langsam die Weichen für die kommende Saison gestellt werden.
    Konkret heißt das: Welche Trainer machen in der nächsten Saison weiter und welche Mannschaft übernehmen sie?
    Und natürlich denkt auch jeder Trainer für sich nach, was er denn in der nächsten Saison möchte.


    Im Zuge dieser Überlegungen gehen mir immer so einige Gedanken durch den Kopf. Soll ich weitermachen? Wie lange soll ich weitermachen?
    Zusammen mit meinem Kollegen trainiere ich die Mannschaft jetzt in der 3. Saison. Ab der E-Jugend stellen wir die Mannschaften zwar weitestgehend leistungshomogen und jahrgangsübergreifend zusammen - im Kern ist die Mannschaft aber seit der G-Jugend zusammen. Die Mannschaft wird auch in der nächsten Saison als E1 weitestgehend zusammenbleiben. Die 2000er, die uns verlassen, werden voraussichtlich durch starke 2002er ersetzt.
    Ich frage mich aber, wie lange ein Trainer/ein Trainergespann einer Mannschaft guttut. Einerseits bringen wir natürlich immer wieder neue Übungen und Themen ins Training ein - andererseits erwische ich mich manchmal dabei, auf bestimmte Bereiche besonders zu achten. Übersehe ich dadurch evtl. andere Dinge? Würde ein anderer Trainer andere Schwerpunkte setzen, die wir bislang nicht so im Fokus hatten? Selbstverständlich halten wir uns weitestgehend an die Altersziele - aber auch da gibt es ja etwas Spielraum.
    Ein anderer wichtiger Aspekt, ist, dass ich jetzt im 3. Jahr meinen eigenen Sohn trainiere. Das ist im unteren Jugendbereich jetzt zwar nicht die große Ausnahme - andererseits hat auch er irgendwann mal wieder das Recht auf einen fremden Trainer. Der Vatertrainer hat für den Sohn sicherlich sowohl Vor- als auch Nachteile. Auf jeden Fall sehe ich das nicht als optimale Dauerlösung an.
    Aktuell tendiere ich dazu, in der nächsten Saison noch weiterzumachen und dann beim Wechsel von E zu D aufzuhören. Ich halte das im Moment aus verschiedenen Gründen für einen guten Zeitpunkt:

    • Durch die veränderte Kadergröße in der D-Jugend wird die Mannschaft dann voraussichtlich ohnehin anders zusammengestellt werden müssen.
    • Ich bin mir nicht sicher, ob meine eigenen taktischen Fähigkeiten ausreichen, um den Jungs die aktuellen D-Themen zu vermitteln. O.k. - dieses Wissen könnte ich mir aneignen. Aber könnte ich es auch vermitteln?
    • Ich werde dann 4 Jahre meinen Sohn trainiert haben. Nach meiner heutigen Überzeugung ist es dann höchste Zeit, ihm einen anderen Trainer zu ermöglichen, bevor die eigenen Eltern peinlich werden...

    Das muss dann durchaus nicht das Ende meiner Trainerkarriere sein. Ich kann mir gut vorstellen, die C-Breitensport-Lizenz zu machen und bei Bedarf auch bei meinem kleinen Sohn mitzuhelfen. Mittelfristig kann ich mir auch vorstellen, eine Mannschaft ohne eigene Kinder zu übernehmen.


    Wie gehen andere mit solchen Überlegungen um:?: Wie lange bleibt Ihr bei einer Mannschaft:?: Wie lange trainiert Ihr die eigenen Kinder:?:


    Hier im Forum sehe ich manchmal Trainer, die offensichtlich ein und dieselbe Mannschaft von der G/F bis zur B/A trainieren. Ist diese Vorgehensweise weit verbreitet:?: Kann ein Jugendtrainer für alle Alterklassen gleich gut geeeignet sein :?:

  • Auf diese Frage kann es keine pauschale Antwort geben, da ein Trainer (wie in der Bundesliga auch) zur Mannschaft passen muss.


    Einige Vereine haben sehr, sehr, sehr gute Erfahrungen mit Jahrgangsspezialisten.


    Andere Vereine haben sehr, sehr, sehr gute Erfahrungen mit einem Trainer von der G-Jugend bis zur Alt-Liga-Mannschaft.

    [b][color=#990000]"Absolvent der SOCCERDRILLS-ONLINE Kurse BASIS, Ki-Fu und JUGEND-FU."

  • Nach meiner heutigen Überzeugung ist es dann höchste Zeit, ihm einen anderen Trainer zu ermöglichen, bevor die eigenen Eltern peinlich werden...

    Wer denkt denn so? Du oder dein Sohn?


    Wie GC schon sagte: Es gibt keine Pauschallösung. Ich persönlich kenne beides. Den Trainer, der sich schon nach 2 Jahren komplett verbraucht hat, aber auch den, der seine B-Jgd seit den Bambini hat und die Jungs noch immer erreicht.
    Das muss also jeder selber wissen. Andere Meinungen von Trainerkollegen, Vorstand, Eltern, usw, einholen sollte sich als hilfreich erweisen. Oftmals klafft zwischen der Selbsteinschätzung und der Fremdwirkung eine gewaltige Lücke.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Wer denkt denn so? Du oder dein Sohn?


    Wie GC schon sagte: Es gibt keine Pauschallösung. Ich persönlich kenne beides. Den Trainer, der sich schon nach 2 Jahren komplett verbraucht hat, aber auch den, der seine B-Jgd seit den Bambini hat und die Jungs noch immer erreicht.
    Das muss also jeder selber wissen. Andere Meinungen von Trainerkollegen, Vorstand, Eltern, usw, einholen sollte sich als hilfreich erweisen. Oftmals klafft zwischen der Selbsteinschätzung und der Fremdwirkung eine gewaltige Lücke.

    So denke ich.


    Er hat Vorteile mit dem Vater als Trainer:

    • Er muss sich keine Gedanken um Termine machen.
    • Ich stehe im bei Fragen immer zur Verfügung.
    • Er weiß, wie ich ticke.
    • Er weiß, wie er mich zu nehmen hat.
    • u.s.w.

    Er hat aber auch Nachteile:

    • Ich muss den Eindruck einer Bevorzugung seiner Person unbedingt vermeiden.
    • Ich bekomme sein Verhalten auch außerhalb des Fußballs mit und habe das Gesamtbild.
    • u.s.w.

    Und deshalb finde ich, dass er irgendwann auch wieder das Recht auf einen vollkommen neutralen Trainer hat, zu dem er dasselbe Verhältnis hat, wie jeder andere auch. Natürlich trenne ich Fußball und Familie so weit es geht. Trotzdem ist diese Konstellation aber etwas anderes als bei einem fremden Trainer. Ich gehe heute davon aus, dass es besser ist, wenn ich mit einsetzender Pubertät nur noch Papa bin.

  • Ich habe erlebt, dass eine super Mannschaft, die fast unbesiegbar war, ab der E einen neuen Trainer bekommen hat. Jetzt haben sie nochmals einen riesen Sprung gemacht. Die alten Trainer unterstützen immer noch aber reden dem neuen Trainer nicht rein. Ich möchte damit nur ausdrücken, dass ein großer Leistungsruck durch die Mannschaft gehen kann, wenn mal ein neues Gesicht das sagen hat. Ich persönlich hänge an meiner Mannschaft so sehr, dass ich die nicht abgeben will.

  • Damit sich die Spieler weiterentwickelt halte ich es für wichtig, dass sie möglichst alle 2-3 Jahre einen neuen Trainer bekommen. Jeder Trainer setzt andere Schwerpunkte und bringt ihnen andere Sachen bei.


    So handhaben wir es auf jeden fall.


    7- 10,10-12,12-14,14-16, 16-19 Und dann Herren.

    Versuche im jeden Training 1 Spieler gezielt besser zu machen und du hast in einem Jahr/einer saison, VIEL geschafft!

  • Wie hier schon geschrieben wurde, denke ich auch, dass es immer ganz darauf ankommt.
    Wenn ein Trainer selbst noch an das Team rankommt und sie weiterhin
    motivieren und ausbilden kann und auch das Team mit ihn gut kann und
    weiter machen möchte, sehe ich darin kein Problem.


    Wenn ich so lese, was du so schreibst, scheinst du eigentlich sehr motiviert und bereit
    zu sein, dich selbst weiterzubilden. Wenn aus deiner Mannschaft keine Signale kommen,
    dass sie dich nicht mehr wollen.
    Halte ich es für einen Fehler, wenn du dich zurückziehen würdest.


    @All
    Sicherlich kann es Vorteile haben verschiedene Trainer zu haben, wenn man aber
    einen wirklich guten Trainer hat, der die Mannschaft voran bringt, kann es auch
    tödlich für ein Team sein, wenn der Trainer getauscht wird, nur weil es vielleicht an der
    Zeit ist.
    Der Trainerwechsel macht nur dann Sinn, wenn sich der Qualität des Trainers nicht
    verschlechtert.

  • Schwierige, aber wichtige Frage, auf die es aber sicherlich keine Pauschalantwort gibt.
    Ich halte es für einen wichtigen Faktor, zu wissen, was für Nachfolger in Frage kommen. Sprich: Bin ich zwei oder drei Jahre dabei und es kommt danach jemand, der es drauf hat, dann gebe ich gerne ab. Kommt jemand, der es nicht drauf hat, dann bleibe ich lieber selber noch dabei...
    Hier geht es darum herauszufinden, was das beste für die Kinder ist.
    Ich selber habe den 90er Jahrgang fünf Jahre von der C bis zu den Senioren "gebracht", abwechselnd mit 89ern und 91ern. Ich denke, dass es gut geklappt hat.


    Ich persönlich halte es eigentlich allerdingsfür den Optimalfall, wenn man im Verein Jahrgangsspezialisten hat, die immer nach zwei Jahren die Mannschaft wieder abgeben. So kann man meines Erachtens am ehesten gewährleisten, dass die Ausbildung im Vordergrund steht und die entsprechenden Altersziele angepackt werden. Aber das ist im "normalen" breitensportlich orientierten Verein sicherlich nur in Ausnahmefällen so zu regeln.


    Konkret in deinem Fall hört es sich für mich problemlos an, noch mindestens die nächste Saison zu machen.

  • Ich denke solang man merkt das die Mannschaft vorran kommt kann man das gut und gern bis in die alten herren machen^^
    Ich hab meine90er auch von E bis Männer gehabt und sogar noch mit ihnen zusammen gespielt. War auch ein tolles Erlebnis.
    Bei uns im verein stellt sich aber die Frage mit den Trainerwechseln nicht da es schlicht und ergreifend an Alternativen fehlt! Erstmal hat keiner Lust was zu machen, ausserdem fehlt den meisten die Kompetenz, bzw.: der Wille diese Kompetenz zu erlernen.
    Mein Rat an dich, solange du und die Jungs Spaß am Training haben und dabei auch noch weiter kommen, kannst du das ohne schlechtes Gewissen machen. Und ich denke wenn dein Junge ein Problem damit hat wirst du es schonmerken! MfG

  • Follkao


    Kannst Du Gedanken lesen? Du sprichst mir voll aus der Seele, da ich mich in der selben Situation befinde.


    Ich habe mich bereits seit längerer Zeit entschieden, bis E-Jugend zu machen und sie dann abzugeben ( ich habe sie schon seit der Blümchenpflücker-Zeit ). Hier sind schon einige Gedanken geäußert worden, die dagegen sprechen könnten und die machen natürlich auch mich nachdenklich. Ich bleibe trotzdem bei dieser Entscheidung und zwar aus genau den selben Überlegungen, die Du aufgeführst hast.


    Mein Problem ist jetzt nur, dass mich einige Eltern ( ich vermute unbeabsichtigt ) unter Druck setzen. Ich habe meine Entscheidung sowohl dem Vorstand als auch den Eltern bereits Anfang letzten Jahres mitgeteilt. Seitdem heißt es von einigen Eltern, wenn Du aufhörst, wechselt mein Sohn zum Nachbarverein, weil er dort mit dem Fahrrad zum Training fahren kann. Wir haben nur wegen Dir bislang nicht gewechselt. Könnte ich mich ja jetzt mächtig geschmeichelt fühlen. Mache ich aber aus zwei Gründen nicht:


    1. wären sie auch ohne mich auf dem jetzigen Stand, weil der Großteil noch nebenbei andere Sportarten wie Turnen oder Tennis ( Stichwort Koordination ) macht und viel Zeit auf dem Bolzplatz verbringt. Da brauchte ich als Trainer eigentlich immer nur drauf achten, dass sie die Technik sauber ausführen. Der Rest war ein Selbstläufer. Hätte auch jemand anders hinbekommen.


    2. war ich auf Einladung bei einem Nachbarverein bei mehreren TE'en. Zwei Trainer (D-Jugend) mit Lizens und 'ner Menge Erfahrung. Ich weiss, sollte man jetzt nicht unbedingt als Messlatte sehen, aber trotzdem....




    Mist. Zeit rennt mir davon.




    Ich hoffe das zu diesem Thema noch mehr Beiträge kommen. Würden auch mir die Entscheidung erleichtern.


    Oder Follkao: Wollen wir ab D-Jugend tauschen ;)

  • Ich halte es für einen wichtigen Faktor, zu wissen, was für Nachfolger in Frage kommen.

    In einem homogenen Trainerstab völlig überflüssig. Aber welcher Verein hat das schon? Insofern ein relevanter Punkt.


    Kommt jemand, der es nicht drauf hat, dann bleibe ich lieber selber noch dabei...
    Hier geht es darum herauszufinden, was das beste für die Kinder ist.

    So würde ich es auch machen.
    Ich nehme mich als Maßstab. Ganz schön anmaßend, oder?
    Richtig ist das sicherlich nicht. Deshalb mein Tipp: Andere fragen, wie sie die Situation einschätzen.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Ich denke bei dieser Frage an die Frage, was der Verein will und wie der Verein strukturiert ist. Aus dieser Frage entsteht für mich auch hier die Differenzierung danach, ob


    1.-ich einen Verein habe, der eine Jugend pro Jahrgang hat und sich im Breitensport bewegt
    2.-mehrere Jugenden pro Jahrgang hat und sich im Breitensport bewegt
    3.-oder den Leistungssport "plegt" oder das das Ziel ist.



    Bezogen auf die Ausbildung und auf der menschlichen Ebene, kann das sowohl riesen Vorteile haben, aber auch Nachteile. Zudem stellt sich die Frage der Machbarkeit, bezogen auf die personelle und auch finanzielle Situation.


    Vorteil


    -Spieler und Trainer kennen sich, es gibt keine Gewöhnungsprozesse
    -man hat einen Trainer und braucht keinen neuen suchen
    -die Spieler die mit ihm -menschlich gesehen-gut klar kommen, haben dadurch gegenüber denen, die das nicht ganz so tun, Vorteile
    -ist der Trainer fußballerisch ein "Guter", werden die Spieler/die Mannschaft vor den "Schlechten" geschützt.
    -der Trainer kennt seine Spieler und könnte so besser auf sie eingehen. Das setzt voraus, das er ein besonders guter Trainer ist.
    -Spieler auf die so eigegangen wird (vorausbenannter Punkt), bindet man an den Verein, weil sie sich gut aufgehoben fühlen und mit dem Verein identifizieren


    Nachteil


    -das Verhältnis nutzt sich ab
    -die Spieler, die nicht mit ihm ganz so gut klar kommen, haben da dauerhaft gewisse Nachteile bezogen auf ihre Entwicklung ...das könnte die Motivation, auch die fußballerische Entwicklung betreffen bis hin, zur sozialen Entwicklung innerhalb der Mannschaft
    -ist der Trainer fußballerisch "schlecht" bestückt, zieht sich das über Jahre mit durch und die Mannschaft wird hier über Jahre gewisse Dinge nicht bis niemals lernen und das, obwohl sie dazu in der Lage gewesen wären.
    -bei besonders hoher Intensität der hier angeführten Nachteile, könnte das langfristig zu Vereinsaustritten führen, weil die Spieler einen Drop-Out oder ähnliches erleben....im weitesten Sinne besteht auch die Gefahr, dass sie einfach gelangweilt sein könnten.


    Fazit


    Ich komme zu der Erkenntnis, dass es durchaus erstrebenswert sein könnte, mit festen Jahrgangstrainern zu arbeiten. Hierbei wäre es aus meiner Sicht von Vorteil, hier auch ein bischen Geld in die Hand zu nehmen, um den besten Trainer, den geschultesten, den erfahrensten, den fortgebildesten usw. langfristig zu bilden. Diesen Trainer könnte man auch als Koordinator für die gesamte Jugend der von ihm bedienten Altersklasse einsetzen. Das hätte große Vorteile.


    Hierbei ist mir klar, dass das wohl nur bei Vereinen machbar wäre, die im Leistungsfußball tätig sind oder dort hin wollen.


    Bei anderen Vereinen ist das wohl eher nicht machbar, weil es durch Geldmangel oder Personalmangel nicht regelbar ist. Ferner spielt hier auch die Frage der "Vatertrainer" ein, ...die zusätzlich wegfallen würden (bei Jahrgangstrainern), weil sie ja eher mit den Söhnen mitwandern möchten und manchmal auch aus zeitlichen Gründen das so handhaben müssen.

  • Ich bin jetzt in der 6. Saison (Vater)Trainer und stelle mir diese Frage seit gut 2 Jahren. Ergebnis: Wenn ein Besserer das machen würde, räume ich meinen Platz gern! Klingt überheblich, ist aber so. Ich weiss, dass ich in Sachen fußballerischer Ausbildung nicht "der Beste" bin...ich habe keinen Schein, belese mich aber und orientiere mich stetig an Trainingseinheiten/-philosophien des DFB sowie entsprechender Literatur. Ich meine aber, dass ich aus organisatorischer sowie motivierender Sicht ein guter Trainer bin, ich halte das Team zusammen...seit der F! Hinzu kommt, dass ich JETZT eine sehr gute Philosophie für mich und mein Team gefunden habe, die sich ebenfalls an den Grundsätzen des DFB orientiert. Und DAS traue ich keinem mir bekannten Trainer meines Vereins/Umfeldes zu!


    Negativbeispiel aus einem Team, das wir seit der F "begleiten": Auch dort war seit der F ein Vater Trainer, aus meiner Sicht ein "guter", auch, was die Philosophie betrifft. Er hatte zwei Teams bis einschließlich zur D, die in der Breite gut ausgebildet waren, was für einen "Dorfverein" untypisch ist. Ich habe ihn darum immer beneidet! Mitte der letzten Saison holte er sich neue Trainer hinzu, die das Zepter ab der C komplett übernehmen sollten und dies auch taten. Die meinen aber, ab einer C mal so richtig das Leistungsprinzip rauszuholen - unabhängig von der Trainingsbeteiligung und anderen fairen Kriterien. Im Spiel gegen uns wechselten die lediglich drei Spieler ein, zwei davon in der Schlussminute...die hatten ja kurz zuvor auch das entscheidende 3:1 gegen uns gemacht! Dieses Gebaren führte aber dazu, dass von ursprünglich mehr als 20 Spielern aktuell noch was um die 15 dabei sind - der Rest hat sich verabschiedet. Neue Besen kehren halt gut! In diesem Team spielt ein Ehemaliger meiner damaligen F, den dessen Mutter zur E dort anmeldete (ich war mit meiner damaligen ergebnisorientierten Einstellung wohl auch Schuld :thumbdown: ). Er ist Klassenkamerad meines Sohnes und des öfteren bei uns - daher weiss ich das. Und er ist dort nicht wirklich glücklich mit diesen Trainern...weil er ungerecht behandelt wird.


    Es wurden viele Vor- und Nachteile benannt, ich gehe da voll und ganz mit. Insbesondere die Vater-Sohn-Beziehung litt bei uns mitunter sehr! Zu Beginn dieser Saison stellte ich wegen diesbezüglicher Probleme im Familienrat die offene Frage, ob es nicht besser wäre, dass ich es lassen sollte. Wir entschieden, es (vorerst) laufen zu lassen und ich meine, das (Fußball)Verhältnis zu meinem Sohn hat sich etwas entspannt...wohl auch wegen meiner inneren Einstellung. Aber letztlich ist es so, dass man eben die Gegebenheiten des eigenen Vereins berücksichtigen muss. Ich hielte Jahrgangstrainer für die ideale Lösung, in meinem Verein ist das aber absolut nicht machbar!

  • Es sind schon einige interessante Kommentare zum Thema gekommen. Einige haben mich in meiner Meinung bestärkt; andere haben mich aber auch dazu gebracht, das Thema von einer anderen Seite zu beleuchten.


    oTTo

    Zitat

    Ich persönlich hänge an meiner Mannschaft so sehr, dass ich die nicht abgeben will.

    Genau das möchte ich bei meiner Entscheidung nicht in den Vordergrund stellen. Ja, ich hänge auch an der Mannschaft. Ja, es macht mir noch (meistens) Spaß. Wenn es mal keinen Spaß macht, hat das aber nix mit der Mannschaft zu tun.


    @BBCoach-Chris

    Zitat

    Damit sich die Spieler weiterentwickelt halte ich es für wichtig, dass sie möglichst alle 2-3 Jahre einen neuen Trainer bekommen. Jeder Trainer setzt andere Schwerpunkte und bringt ihnen andere Sachen bei.

    Exakt das ist ein Aspekt meiner Überlegungen.


    dido

    Zitat

    Ich halte es für einen wichtigen Faktor, zu wissen, was für Nachfolger in Frage kommen.

    Das ist ein Grund, warum wir die nächste Saison voraussichtlich noch machen. In den Startlöchern steht ein Duo, das unsere Mannschaft schon in der letzten Saison übernehmen wollte. Der Vorstand hat sie aber nicht gelassen. Fußballerisch sind die uns weit überlegen - sie sind aber nicht geeignet für diese Altersgruppe. Ich befürchte, dass man sie mangels Alternative dann doch ranlassen würde.


    Steini

    Zitat

    Mein Problem ist jetzt nur, dass mich einige Eltern ( ich vermute unbeabsichtigt ) unter Druck setzen.

    Ja, so ähnlich kenne ich das auch. Jedes Jahr auf´s Neue hören wir zu Saisonbeginn, wie toll sie es finden, dass wir weitermachen. Auch Eltern von Kindern, die aus anderen Mannschaften zu uns kamen, haben uns erzählt, wie wohl die Kinder sich bei uns fühlen. Inzwischen fragen auch Kinder, ohne dass wir mit irgendjemandem über unsere Überlegungen gesprochen haben, ob wir in der nächsten Saison weitermachen. Und ja - das tut gut und ist auch eine angenehme Bestätigung dessen, was man macht. Gerade deswegen ist es aber wichtig, sich zum richtigen Zeitpunkt Gedanken über eine Rückzugsstrategie zu machen.

    Zitat

    Oder Follkao: Wollen wir ab D-Jugend tauschen ;)

    Klingt logisch. ;) Das müssen wir aber geheimhalten - nicht, dass die Kinder uns hinterherwechseln... :D


    trainer2005

    Zitat

    Insbesondere die Vater-Sohn-Beziehung litt bei uns mitunter sehr! Zu Beginn dieser Saison stellte ich wegen diesbezüglicher Probleme im Familienrat die offene Frage, ob es nicht besser wäre, dass ich es lassen sollte.

    Wir haben (noch) keine ernsthaften Probleme. Ich glaube aber, dass die Wahrscheinlichkeit von entsprechenden Problemen mit zunehmendem Alter steigt. Auch deswegen möchte ich nicht mehr sein Trainer sein, wenn er 12/13/14 ist.



    Viele haben ja schon geschrieben, dass sie Jahrgangsspezialisten als gute Lösung ansehen. Bei uns ist das in einigen Jahrgängen (allerdings nur bei den 1. Mannschaften) schon realisiert. Ich sehe das auch als optimale Lösung an.

  • möchte hierzu auch meinen Senf dazugeben, weil ich mir diese Frage oft gestellt habe.


    selten eine Thema hier erlebt, wo ich jedem Recht gebe, aus meiner Sicht aber keiner die richtige Empfehlung geben kann.


    ganz grob gesehen sehe ich es so von Bambini bis einschl. E-Jugend 1 Trainer, danch alle 2 Jahre ein anderer Trainer.


    nach Einführung der D9 sehe ich es sogar so, dass ein konzeptionell vorgehender Trainer bis einschl D-Jugend die Mannschaft trainieren kann.
    (zumindest in kleineren Vereinen,( da hier die Mannschaftszusammenstellung gleichbleibend ist)


    immer dann, wenn sich eine neue Mannschaftzusammenstellung ergibt (2 Jahrgänge werden zusammengefasst) ist ein Trainerwechsel sinnvoll


    Fragen, die dabei auftauchen:


    hat der Verein eine durchgängige Konzeption (vielerorts leider nicht)
    wer wird Trainer, der von dir abgebenden Jungs (dies sollte schon entscheidend sein, ob man nicht doch besser weiter macht)
    bist du Vatertrainer? dann ist es wichtig, dass spätaestestens in der C-Jugend (wenn du schon länger dabei bist), dein sohn in andere Hände kommt.
    bist du in der Lage, dich als Trainer jedes Jahr auf die neue Altersstufe umzustellen das sollte nicht unterschätzt werden)
    wie ist die Konstellation im Verein, mal 2 -3 Jahre bei der Mannschaft auszusetzen, und dann diese wieder übernehmen (bietet sich bei Trainern an,
    die schon länger im Geschäft sind)
    eine nicht zu unterschätzende Frage: wie ausgepowert bist du, auch ein Trainer brauch mal eine Pause, um sich neu aufzubauen bzw. neu zu orientieren,
    ganz wichtig gerade bei einer gut funktionierenden Truppe: steht Eigeninteresse nicht vor Mannschaftsinteresse.


    eigene Erfahrung:


    mit 4jährigen angefangen, gelantes Konzept bis Ende E-Jugend, durch D9-Umstellung noch 2 Jahre drangehangen.


    allerhöchste Zeit, die Mannschaft abzugeben. Im prinzip zu lange, ich bekomme jetzt mit, dass die Jungs (und Eltern) enorme -Schwierigkeiten haben, sich
    auf den neuen Trainer einzustellen, obwohl der nicht schlecht ist (hat ja schliesslich bei mir gelernt, ha ha).


    Für den eigenen Sohn war es allerhöchste Zeit, er findet es richtig gut, dass ich nichts mehr zu sagen habe. Und er hat Recht



    Günter

  • Noch ein anderer Aspekt: Die Übernahme einer neuen Mannschaft kann dir als Trainer auch gut tun. Ich konnte früher mir nicht recht vorstellen, eine andere Mannschaft zu trainieren, habe immer meine (damalige) Mannschaft für etwas ganz Besonderes gehalten.
    Jetzt trainiere ich in einem anderen Verein eine andere Truppe, bei der es inzwischen noch mehr Spaß macht - nachdem wir die eine oder andere Krise überstanden haben. Durch den Wechsel der Mannschaft habe ich als Trainer einen großen Schritt nach vorn gemacht, glaube ich. Man sieht vieles mit anderen Augen...

  • Kurzer Abriss zur Meinungsbildung ( möchte Günter ja auch immer gerne haben :) :( Als damals aktiver Kicker noch ohne eigene Kinder mit einem Mannschaftskamerad eine D-Jugend ( die bis dato „nur“ auf dem Bolzplatz gespielt hatten ) bis einschließlich B-Jugend trainiert. Dann nach längerer Pause eine A-Jugend jüngerer Jahrgang übernommen und dabei grandios gescheitert. Wieder längere Pause. Sohn 1 und Kindergartenkumpels wollten Fußball spielen. Sämtliche Väter hatten keine Zeit, keine Zeit oder keine Zeit. Ich auch nicht, aber ich wollte aus purem Egoismus, dass mein Sohn die schönste Nebensache der Welt als Hobby genauso lieben lernt wie ich. Ich hätte ihn auch bei anderen Sportarten unterstützt. Fußball kam mir aber nicht ungelegen. Vor der Zeit als Minikickertrainer habe ich nie gewusst, wie viel Blümchen es auf einem Fußballfeld gibt, was man für tolle Figuren mit Fußballschuhen im Gras malen kann, wie oft man auf einer Strecke von 10 Metern hinfallen kann, wie groß Trikots sein können, wie viel Anziehungskraft ein vom Verein mit guten Absichten erbauter Spielplatz haben kann, obwohl man sich doch nur 5 Minuten umgedreht hat usw. usw. Als Gesamtbild sei noch erwähnt, dass ich mittlerweile einen Co mitsamt Ehefrau habe, die mir alles „neben“ dem Training abnehmen. Vom Essen beim Trainingslager bis zum Grillfest zu Saisonanfang /-ende. Väter, die mittlerweile zusätzlich ein Trainingstag eigenverantwortlich anbieten. Und eine Elternschaft, über die ich bezüglich Verhalten rund um das Team und am Spielfeldrand nur positives sagen kann. Im Grunde genommen stimmt also alles.


    Mal abgesehen von der Problematik „Vatertrainer“.


    Oder Trainer von der G-Jugend bis zur A-Jugend. Dazu haben einige (z.B. koeppchen ), wie ich finde, gut beschrieben, dass es „ein Leben danach“ gibt. Sowohl für den Trainer als auch für die Mannschaft.


    Man kann noch so gute Vorsätze haben, noch so viel Engagement, noch so viel Ideen entwickeln, sich an Richtlinien oder Philosophien halten und und und. Nicht nur nach diesem Thread steht für mich fest, dass dies alles nichts bringt, wenn deinem Nachfolger das alles egal oder fremd ist. Innerhalb kurzer Zeit kann dann etwas zerstört werden, was man/andere mühevoll aufgebaut haben. Und das ist m.E. nur in solchen Vereinen möglich, die dies zulassen. Wo das Motto heißt: Hauptsache man hat genug Leute, die sich um die Kinder/Jugendlichen kümmern. Wie man sich kümmert, ist eher zweitrangig oder wird als nicht änderbar ( vermeintlich mangels Alternativen ) hingenommen. Hauptsache möglichst viele ( von den Spielern ) davon kommen später in den Herrenbereich. Sind ja auch alles Beitragszahler.


    Wie heißt es so schön: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Ohne klares Konzept für alle ( völlig egal ob Stadt oder Dorf; ob Breiten-oder Leistungssport ), welches ineinander verzahnt ist, gibt es dann als Einzelner nur eine Möglichkeit: Sich als Einzelkämpfer mit seiner Mannschaft bis zum Herrenbereich durchbeißen. Voraussetzung hierfür sind dann Kraft, Zeit, Beharrlichkeit und Geduld. Und ein ganz dickes Fell. Hier im Forum gibt es einige User, die entweder als JO selber ein solches Konzept verfolgen oder einhalten, oder aber als Trainer in einem solchen Konzept involviert sind. Okay. Etwas hier zu schreiben ist leicht. Die Realität kann anders aussehen. Bei einigen hier bin ich mir jedoch fast sicher, dass dies tatsächlich so ist. Beneidenswert :!: Und meiner Meinung nach der einzig richtige Weg.


    Die Erkenntnis, die ich daraus für mich ziehe: Beiträge erhöhen und diese Beiträge in die Trainerfortbildung im Jugendbereich investieren. Nach meinen Beobachtungen würden diese Fortbildungen sehr gerne ( ob von Vatertrainern oder nicht ) aufgenommen und auf fruchtbaren Boden fallen. Und vielleicht wäre die "Drob-out"-Quote unter Trainern dann geringer.

  • Zitat Steini:



    Zitat

    Die Erkenntnis, die ich daraus für mich ziehe: Beiträge erhöhen und diese Beiträge in die Trainerfortbildung im Jugendbereich investieren. Nach meinen Beobachtungen würden diese Fortbildungen sehr gerne ( ob von Vatertrainern oder nicht ) aufgenommen und auf fruchtbaren Boden fallen. Und vielleicht wäre die "Drob-out"-Quote unter Trainern dann geringer.


    Ob es den gewünschten Effekt bringt, wird nur die Praxis und die Zeit zeigen können. Momentan bin ich persönlich von der Richtigkeit überzeugt...

  • Ich lese ja hier immer wieder von traumhaften Verhältnissen wie mehreren Mannschaften pro Altersklasse in einem Verein. Meine persönliche Realität sieht anders aus. In unserem Kreis sieht es so aus das wir ab der C-Jugend eigenständig nicht mal mehr eine Liga zusammen bekommen, weil die Vereine schlicht und ergreifend keine Mannschaften haben oder auf Landesebene spielen! Es gibt in der Region soweit ich das übern Daumen schätzen kann ganz genau einen Fußballverein der in allen Altersklassen eine mindestens eine Mannschaft aufbieten kann. Einer von circa 30 Vereinen!
    Im Verein hab ich jetzt 2 17jährige mit ins Jugendboot geholt weil sie Zeit haben, Lust haben, engagiert und lernwillig sind. Das waren aber auch die beiden einzigen von 130 Mitgliedern!Wir haben momentan 3 Mannschaften, F, E und D je eine und ich halte es für utopisch das wir es schaffen mal eine Reihe voll zu bekommen bis zur A-Jugend. Wir sind jedes Jahr in den umliegenden Grundschulen und werben, mal mehr und mal weniger erfolgreich. Jetzt kommt meine größte Sorge. Wir schaffen es wirklich das wir soviel Kinder und Jugendliche zusammen bekommen um alle Altersklassen zu besetzen! ;(
    Wie kann das die größte Sorge sein fragt ihr? Wir haben keine Leute die diese trainieren würden. Weil der Verein keine Kohle hat machen wir Trainer das Just for fun. Und just for fun macht das eben nicht jeder.
    Wir müssen mit dem leben was wir haben und es funktioniert auf diese Art.


    Um aufs Thema zurück zu kommen. Man kann getrost durchziehen bis zur A-Jugend wenn man die Jungs weiter bringt, wobei man da ehrlich zu sich selbst sein muss! Wenn man aber das Personal hat, dann bin ich mir sicher das ein frischer Wind immer gut tut! Vorraussetzung ist aber die Kompetenz des neuen! :thumbup:

  • Wir sind jedes Jahr in den umliegenden Grundschulen und werben


    Rene, möglicherweise ist das schon zu spät.


    als Anregung schildere ich mal, wie ich vorgegangen bin, und das mit grossem Erfolg.


    als mein Sohn 4 war, ging ich zur hiesigen Kindergartenleiterin, und überzeugt sie davon, dass ich 1 mal die Woche mit ihr zusammen während der Kindergartenzeit
    die Turnstunde für die 4-6jährigen Jundgen und Mädchen übernehme.
    ich machte dann ballorientierte Spiele mit dem Schwerpunkt Begeisterung und Spassfaktor.
    nach 4 Wochen lagerten wir diese Turnstunde aus der Kindergartenzeit heraus.
    Zusammen mit einem anderen Vater führten wir das dann als Bambini-Fussball-Truppe weiter (aus versicherungstechnichen Gründen)
    nicht alle, aber viele kamen weiterhin. vor allem aus der Altersgruppe meines Sohne kamen 2/3 aller Kinder (war mir auch wichtig aus egoistischen Gründen)
    1 1/2 Jahre habe ich kein spiel und auch kein Turnier gemacht, sondern nur die Kinder mit allen Arten von Bällen überwiegend Softbälle) und vernünftiges Laufen , nebenbei auch noch richtiges Hinfallen beigebracht. Hampelmann und Rückwärtslaufen schienen manchen Kindern ein Fremdwort zu sein.


    ganz langsam baute ich auch (kindsgemäss) eine notwendige Disziplin auf.


    zu 70 % blieb ich in der Halle (Glück gehabt, Hausmeister war selbst Trainer)


    in dieser Zeit hielten sich natürliche Abgänge und Zugänge die Waage. (waren aber wenige)


    zu Beginn der F-Jugend konnte ich dann mit dem eigendlichen Fussballtraining anfangen.


    bis zur C-Jugend hatte ich fast keine Abgänge mehr, da der Selbstreinigungsprozess (ist mir kein anderer Begriff eingefallen) schon vorher stattgefunden hat.


    Nebeneffekt: in der Grundschule war das bei den Lehrern ganz schnell die Gruppe der Fussballer. Warum? sie konnten sich besser konzentrieren,
    konnten besser zuhören, waren einfach disziplinierter (Aussage ihres Lehrers.)



    folglich ergab sich automatisch auch eine Zusammenarbeit mit der Schule.
    weniger Hausaufgaben, wenn ein Wochenspiel angesagt war,
    Schulneulinge wurden wom ihm ins Training geschickt, um eine schnellere Integration zu erreichen. musste auch schon mal sogenannte Bewegungslegastheniker
    auf seine wunsch eine Zeitlang aufnehmen. das Leben ist halt ein Geben und Nehmen.
    als ein Lehrer mit den 16 jährigen zu einem Buli (Köln) fuhr, durften wir E-Jugend als einzig jüngere mitfahren.


    Nebeneffekt 2: da beim Landessportbund diese Kooperationen gemeldet wurde, gab es auch noch finanzielle Zuschüsse für Kindergarten und Verein.


    Nebeneffekt 3: aus diesen Jahrgängen hat sich jetzt eine sehr erfolgreiche Mädchenmannschaft entwickelt.


    und das alles hat im Kindergarten angefangen. Ich würde das wieder so machen.


    Günter