2 Jungs wieder zusammen bringen

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  • Hallo in die Runde. Ich lese schon eine ganze Weile hier mit und hab mir schon sehr viel Input aus dem Forum ziehen können- vielen Dank dafür;)


    Nun zu meiner Herausforderung:


    Ich bin seit 4 Jahren Trainer und habe damals eine neue G Jugend übernommen. Mittlerweile sind wir in der F1 angekommen und spielen guten Fussball. Bei unserem Verein gilt erst ab der E Jugend so richtig der Leistungsgedanke .


    2 meiner stärksten Spieler die seit Beginn dabei sind haben sich vor dem Lockdown immer mehr aneinander aufgerieben. Früher haben sie sich eigentlich gut verstanden aber Sie sind beide sehr ehrgeizig und verlieren auch im Trainingsspiel nicht gerne. Da ich immer die Teams so einteile, dass es in etwa gleich starke Teams ergibt spielen die beiden meist gegeneinander. Das hat dazu geführt dass sie in Zweikämpfen manchmal zu hart reingehen und sich auch anmeckern. Bisher hab ich es immer wieder geregelt bekommen aber nun ist ja seit Wochen kein Training mehr.

    Wir dürfen nun aber wieder Individualtraining anbieten für 2 Spieler. Mein Plan ist nun die beiden in 1 Gruppe zu packen und die Chance zu nutzen dass Sie sich wieder aufeinander zu bewegen.


    Habt ihr mir eine Idee wie ich es am besten anpacken kann und welche Übungen positiv darauf einzahlen würden? 1-1 Zweikämpfe sind wohl eher kontraproduktiv und ich möchte was machen wo sie zusammen als 2er Team erfolgreich sein können.


    Vielen Dank schonmal und Grüße

  • Würden beide die Leistung anderer akzeptieren, wäre das Problem keines.

    Die beschriebenen Spielertypen kennt wohl jeder, der länger Trainer ist. Der Spieler der nur über das Vergleichen mit anderen

    glücklich oder unglücklich wird, wird sich auf Dauer nicht nachhaltig verbessern.

    Von daher eher Akzeptanz für die Leistung anderer schaffen und sich auf die eigene Leistung fokussieren, anstatt in Vergleichen zu ermüden. Ab einem gewissen Alter kann man das Kindern gut vermitteln. Auch das es für Ihren eigenen Erfolg der gewinnbringendere Weg ist.

    Versuchen die Kids unbewußt eine vermeintliche Erwartungshaltung des Trainers zu erfüllen, diese klar kommunizieren oder ggfs. verändern.

    In der F wußte ich übrigens noch gar nicht, wer meine -stärksten- Spieler sind. In der C Jugend fällt mir das auch noch schwer,

    es gibt viele Potentiell starke. Auf Ihrem Niveau.

    Ich habe mal vor der Saison meine Kapitäne gefragt, wer denn wohl die stärksten sind, nach Ihrer Meinung. Da zählen die dann nach und nach den kompletten Kader auf, weil jeder irgendwie seine stärken hat. Das zeigt m.e. nur die Akzeptanz untereinander und verhindert wohl oben beschriebene Verhaltensweisen. Die Intensität ist trotzdem sehr hoch.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • hi,

    Erstmal,.. mach dir keinen kopp. Pack schlägt sich, pack verträgt sich. Wie nan so schön sagt.

    Wenn es die Maßnahmen Wieder zulassen würde ich verstärkt Ins teambuilding gehen.

    Zb. Teamspiele machen : alle zusammen gegen den coach... in verschiedensten Varianten und Möglichkeiten.


    Oder,.alle zusammen schreiben jeden einen Zettel mit seinen Stärken Und was sie toll an einen finden, nicht anonym sondern mit namen drann.(ich finde du bist ein guter dribbler und bist echt nett)..


    Und ja, lass die zwei auch mal wieder zusammen im team antreten.


    Immer faire Teams finde ich persönlich auch nicht gut.

    Bei echten Spielen , sind die Gegner manchmal Auch, haushoch überlegen . Ist halt so.

    Funfact: hier spielt meist die vermutlich schlechtere Mannschaft besser und wächst mit ihre Aufgabe, da sich die anderen "too cool" finden und kassieren.

    Versuche im jeden Training 1 Spieler gezielt besser zu machen und du hast in einem Jahr/einer saison, VIEL geschafft!

  • Wir dürfen nun aber wieder Individualtraining anbieten für 2 Spieler. Mein Plan ist nun die beiden in 1 Gruppe zu packen und die Chance zu nutzen dass Sie sich wieder aufeinander zu bewegen.

    Wo ist das den momentan erlaubt ?

    Das sind ja schon mal mehr als zwei Haushalte. Außer Dein Sohn ist einer von den zwei Spielern.

    Auch wenn es noch so bitter ist das man nicht trainieren kann sollten sich alle an die Regeln halten und unnötige Kontakte vermeiden.

    Sonst dauert es noch länger bis es endlich wieder legal mit Training losgehen kann....

  • Danke für die bisherigen Antworten, ich werde mir was daraus überlegen für die Umsetzung.


    Das ist natürlich abgeklärt und es dürfen nur 2 Kinder auf einen kompletten Platz. Ich leite dann von der Seitenlinie aus.

  • Mich würde mal interessieren, wo das erlaubt ist. Über uns schweben kompletter lockdown, man darf im Moment nur einen Besucher empfangen ( nächste Woche evt. Yoga das nicht), Schulen und Kitas im Notmidus.. Etc.... Und dann wird in kleingruppen trainiert.... Das kann ich nicht verstehen!

  • Wo ist das Problem wenn sich 2 Kinder auf 4000 qm verteilt sportlich betätigen ohne jeglichen Kontakt zueinander? Draussen auf den Bolzplätzen die offen sind kicken sie zu zehnt rum. Selbst wenn Sie 1 Freund zu sich nach Hause zum spielen einladen, was ja erlaubt ist, ist die Ansteckungsgefahr grösser.

  • Ich habe mich hier in ähnlicher Weise schonmal geäußert: Ich denke nicht, dass es die Aufgabe eines ehrenamtlichen Trainers ist, sich in vorauseilendem Gehorsam neue Regeln auszudenken. Wir berufen uns ja immer auf den gesunden Menschenverstand und wenn das was Makaay hier plant tatsächlich so abläuft UND die zuständigen Stellen ihr grünes Licht gegeben haen gibt es ja mal absolut keinen Grund hier einen Einwand zu haben.


    Die Kehrseite der aktuellen Situation ist doch die Arbeit im Büro oder die Situation in öffenlichen Verkehrsmitteln, die kaum an die aktuelle Pandemiesituation angepasst sind. Der private Bereich ist sowieso schon der Bereich mit den meisten EInschränkungen. Wenn man sich dann auch noch an alle Regeln hält finde ich da nichts verwerfliches

  • Ich habe mich hier in ähnlicher Weise schonmal geäußert: Ich denke nicht, dass es die Aufgabe eines ehrenamtlichen Trainers ist, sich in vorauseilendem Gehorsam neue Regeln auszudenken. Wir berufen uns ja immer auf den gesunden Menschenverstand und wenn das was Makaay hier plant tatsächlich so abläuft UND die zuständigen Stellen ihr grünes Licht gegeben haen gibt es ja mal absolut keinen Grund hier einen Einwand zu haben.


    Die Kehrseite der aktuellen Situation ist doch die Arbeit im Büro oder die Situation in öffenlichen Verkehrsmitteln, die kaum an die aktuelle Pandemiesituation angepasst sind. Der private Bereich ist sowieso schon der Bereich mit den meisten EInschränkungen. Wenn man sich dann auch noch an alle Regeln hält finde ich da nichts verwerfliches

    Danke für Deine Worte. Wie schon gesagt das ist so von der Stadt und dem Ordnungsamt vorgegeben und genehmigt. Dazu gibt es ja auch noch ein Hygienekonzept woran wir uns halten.

    Und ich sehe es eben mit gesundem Menschenverstand so, dass sich im Freien bei 2 Personen auf 4000 qm ohne Kontakt niemand anstecken kann.

  • Es gibt vieles, was mit gesundem Menschenverstand funktionieren würde. Auch Friseure, Restaurants hatten funktionierende Hygienekonzepte, ja, alle Vereine hatten funktionierende Hygienekonzepte. Dennoch stehen wir kurz vor einem recht strengen Lockdown und sämtliche sonstigen Aktivitäten werden unterbunden.

    Ich sehe, du siehst das eigentliche Problem gar nicht: Nicht das Training an sich, sondern das Hinkommen, die Eltern, der Kontakt allgemein sollte so gut es geht unterbunden werden. Aber da gibt es wieder hier und da Sonderwürste und alle wundern sich, warum die Zahlen nicht rapide runtergehen angesichts der jetzt schon stringenten Regeln.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn die Stadt und das Ordnungsamt in Sachsen liegen, die das erlaubt haben.


  • Ich sehe, du siehst das eigentliche Problem gar nicht: Nicht das Training an sich, sondern das Hinkommen, die Eltern, der Kontakt allgemein sollte so gut es geht unterbunden werden. Aber da gibt es wieder hier und da Sonderwürste und alle wundern sich, warum die Zahlen nicht rapide runtergehen angesichts der jetzt schon stringenten Regeln.

    Ich sehe komplett was Du meinst, es geht um die Gesamtreduktion der Kontakte. Aber wie ich oben schon geschrieben habe, ist das ein Ansatzpunkt bei dem wir die Kerze ausblasen, während das ganze Haus brennt. ÖPNV, Arbeitsplatz, Behörden sind bis auf die Maske kaum reguliert. Die sind der Grund warum die Fallzahlen nicht sinken und nicht die Rodelberge, auf denen ab und zu mehr los ist oder eben oben genanntes Einzeltraining.


    Ich finde es mittlerweile kaum noch vermittelbar, dass man im privaten Bereich immer weiter an kleinsten Schrauben zu drehen versucht, eine "Home-Office Pflicht" aber in der Bundesregierung panische Angst zu verursachen scheint. In anderen Ländern hat man durch mMn sinnvollere und durchdachtere Restriktionen einen deutlichen Rückgang erreicht. In den Niederlanden ist sogar Vereinssport noch zu einem gewissen Grad erlaubt.


    Aber das ist nur meine politische Haltung zu diesem Thema...die Entscheidung die Makaay treffen muss ist davon relativ unabhängig. Wenn er glaubt, dass er das ohne substanzielles Infektionsrisiko und ohne, dass er gegen geltendes Recht verstößt durchziehen kann, dann ist das in seinem Ermessen als mündiger Erwachsener (bzw. der Eltern von seinen Spielern) zu entscheiden, ob das legitim ist. Wenn ich persönlich die Möglichkeit hätte, etwas in diesem Rahmen zu organisieren (vmtl. dann aber 1 zu 1 tbh), dann würde ich das wahrscheinlich tun. Das ist aber eine persönliche Entscheidung, bei der ich die Widersprüche von Goodie, addi73 und Dir nicht richtig finde. Denn "verstehen" kann man dieses Vorgehen in jedem Fall.

  • Blöderweise ist der Mensch so gestrickt, dass alles, was nicht explizit verboten ist, scheinbar gemacht werden muss.


    Ich finde viele Regeln auch "intellektuell bedenklich". Und ja, auch ich finde Homeoffice-Gebote längst überfällig.

    Aber mich treibt folgende Frage um: wenn wir im Sommer doch alle so super Hygienekonzepte hatten, warum kam es zu dieser Welle? Ganz einfach: weil die Regeln flächendeckend nur halbherzig befolgt wurden.


    Insgesamt beobachte ich, dass sich in den letzten Wochen im Verhalten vieler doch einiges verändert hat. Ich habe zur Zeit einige Handwerker im Haus und wirklich tragen schon beim Klingeln Maske. Das war noch im Sommer ganz anders, oder? Und dennoch infizieren sich viel zu viele Menschen.


    Die Schulen sind dicht und gerade den Eltern von Grundschülern dürften bald die Urlaubstage und das Verständnis ihrer Arbeitgeber ausgehen. Und Lohnersatzleistungen, wenn also mal eben 1/3 in der Kasse fehlt, stecken auch nicht alle locker weg. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was zur Zeit in den "bildungsfernen Schichten" abgeht.

    Statt also irgendwie mein Kind zu einem Einzel- oder Kleinstgruppentraining zu kutschieren, liegt mein Augenmerk in der Senkung der Zahlen, damit baldmöglichst die Schulen wieder öffnen können. Dem MUSS alles andere hintenangestellt werden!


    2 meiner stärksten Spieler die seit Beginn dabei sind haben sich vor dem Lockdown immer mehr aneinander aufgerieben. Früher haben sie sich eigentlich gut verstanden aber Sie sind beide sehr ehrgeizig und verlieren auch im Trainingsspiel nicht gerne. Da ich immer die Teams so einteile, dass es in etwa gleich starke Teams ergibt spielen die beiden meist gegeneinander. Das hat dazu geführt dass sie in Zweikämpfen manchmal zu hart reingehen und sich auch anmeckern

    Um aber auch was Konstruktives im Sinne des TE zu tippen hier meine 2 Ct.


    Unterhalte dich mal mit den Eltern der Beiden. Meine Kinder haben in dem Alter immer geschimpft, weil sie nie mit dem anderen Guten in ein Team durften. Sie fanden das immer als unfair.

    Ich weiß noch, dass ich mal mit bunten Trinkbechern versucht habe zu visualisieren, was sich der Trainer denkt. Zwei grüne Becher für die Besten, dann vier gelbe und vier rote Becher für die mittleren und die Neueinsteiger. Mein Sohn sollte dann faire Teams einteilen. Er hat die zwei Grünen auf die eine Seite geschoben und die anderen acht auf die andere. "2:8 - das ist fair wenn ich mit x spielen darf, die anderen sind ja dann mehr." Kinderlogik :D


    F-linge sind meist viel empfindlicher als man so denkt. Kritik austeilen klappt schon ganz gut, einstecken ist noch so ne Sache..., insofern wird in dem Alter gerne und häufig gezankt. Freundlicherweise können hier Erwachsene, besonders Trainer noch gut eingreifen: "gebt euch die Hand und vertragt euch wieder" klappt in dem Alter noch. Das kannste ein paar Jahre später dann vergessen.


    Lass die beiden im Abschlussspiel miteinander spielen. Das da durch resultierende Ungleichgewicht kannst du zum Beispiel durch unterschiedlich große Tore ausgleichen. Oder in dem deine zwei Kandidaten mit links abschließen müssen.

  • Hey,

    da ich einen vergleichbaren Trainerlebenslauf habe (Zeitraum und Altersgruppe), versuche ich es mal.


    Stärkste Spieler:

    Ich vermute, du beziehst die Stärke auf deren "Durchschlagskraft" in Bezug auf das Spielergebnis. Oder etwas platter gesagt: Sie schießen halt viele Tore (wie auch immer sie das schaffen), sonst würdest du sie ja im Trainingsspiel nicht zugunsten eines ausgeglichenen Ergebnisses gegeneinander spielen lassen. ;)


    Zur Psychologie dahinter:

    Zum konkreten Verhalten deiner beiden Spieler kann ich nichts sagen, da fehlen mir die Erfahrungen und die konkreten Fälle im Team. Zumindest in dieser starken Ausprägung.



    Daher folgen jetzt lediglich ein paar lose Gedanken für die Zeit, wenn Mannschaftstrainings wieder möglich sind. Für dein ganz konkretes Trainingsvorhaben fällt es mir echt schwer etwas sinnvolles beizutragen. Dafür müsste ich die Kids persönlich kennen (Fähigkeiten) und das Hygienekonzept studieren.


    Grundsätzlich steckt in der Situation doch auch eine schöne Herausforderung: Und zwar wie schaffe ich es (als Trainer), durch geschickte Rahmenbedingungen (Regeln, Feldarten, Teameinteilungen, Überzahl-/Unterzahlteams) beide Kids auch wirklich fußballerisch voran zu bringen (die anderen Kinder natürlich auch!). Anstatt sie zugunsten des Spielergebnisses zu neutralisieren, indem du sie gegeneinander spielen lässt (soll kein böse gemeinter Vorwurf sein, mache ich auch). Wenn du die Rahmenbedingungen so gestaltet bekommst, ohne dass der Spielspaß darunter leidet, haben sie zusammen in einem Team womöglich viel bessere Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln, als wenn du sie häufig voneinander trennst. Eine fußballerische Verbesserung muss sich nicht auch zwangsläufig im Spielergebnis niederschlagen. Und dann hast du ja als netten Nebeneffekt das erreichst, was du durch das Trennen dir Kids ursprünglich erzwingen wolltest. Auch der "schwächeren" Truppe kommt so eine Maßnahme vielleicht zu gute, da "der Star" fehlt und die anderen dadurch mehr Ballanteile und auch mehr Verantwortung bekommen.


    Hier ein paar Möglichkeiten, anstatt sie in getrennten Teams gegeneinander antreten zu lassen. Das wäre bestimmt was für einen eigenen Thread (gibt es vielleicht auch schon), daher reiße ich nur ein paar Optionen spontan an. Grundsätzlich zu "Provokationsregeln" gibt es ja schon so Einiges im Forum - s. auch den Vorschlag von Goodie -

    • Auf zwei Feldern parallel spielen und sie so erstmal voneinander trennen. Dann müssen sie sich mehr mit den anderen Kids auseinandersetzen und es kann über gewisse Vorkommnisse auch etwas Gras wachsen.
    • Einen von beiden als "freien Mann" spielen lassen. Also z.B. sowas wie 3gg3 + 1. Der "freie Mann" hat dann die Aufgabe des Spielgestalters und darf ggf. noch nicht mal Tore schießen oder ggf. nur Tore direkt. Dann ist das spielerische Ungleichgewicht vielleicht nicht ganz so groß. Und der "freie Mann" muss sich auf eine andere Aufgabenstellung einlassen um selbst "erfolgreich" zu sein.
    • Wenn du ziemlich verlässlich weißt, welche Kinder zum Training kommen, dann zu Hause nicht nur die Trainingsinhalte, sondern auch die Teams planen. Also konkret: Welches Team spielt auf welcher Feldform, mit welchen "Spielregeln". Das erspart es dir, sowas auf dem Trainingsplatz mit 18 schreienden Kindern mehr oder weniger spontan festlegen zu müssen.
    • Falls ihr auf Jugendtore spielt: Ihnen den schwächeren Torwart geben und der anderen Truppe den "besseren" TW.
    • Sympathisch finde ich auch Maßnahmen, die für beide Teams gelten, aber das schwächere Team davon etwas mehr profitiert:

      Falls ihr auf Jugendtore spielt: Die Torhöhen z.B. durch Absperrband auf z.B. 1,50 Meter reduzieren. Möglichst jedoch auf beiden Feldseiten. Dadurch können sie weiter ihren starken Fuß für den Torabschluss benutzen, müssen aber präziser abschließen.

      Mit Schusszonen arbeiten. Ggf. kann man ja beiden Teams auch 2-3 "Schuss-Joker" zugestehen (= Tore würden auch von außerhalb der Zone gelten). Dann bekommt das sogar noch eine gewisse spieltaktische Komponente für die schussstarken Kinder.

      Das Spielfeld trapezförmig gestalten, sodass es in Richtung "schwaches Team" schmaler wird. Dadurch wird das Verteidigen vielleicht etwas einfacher und das Angriffsspiel verlangt mehr Präzision und Spielintelligenz. Dadurch provoziere ich natürlich ein Spiel durch die Mitte, was vielleicht gegen deine Spielphilosophie spricht. Ich hoffe jedoch, meine Hintergedanken werden klar. Das Spiel in der gegnerischen Hälfte erschweren, ohne die Spieldynamik und auch die individuellen "positiven" Stärken einzuschränken.


    Zur Stärkung des Miteinanders:

    Sollte es nicht Knatsch wegen einer ganz bestimmten Sache zwischen den beiden Spielern geben, ist das wohl ein schleichender Prozess. Hast du ja auch so beschrieben. Und die Situation kann man vermutlich auch nur über einen längeren Zeitraum wieder gerade rücken.

    Von einem schönen Erlebnis berichtete ein Verbands-Referent in einer Online-Schulung zum Re-Start im Sommer. Er hatte wohl mal eine Demo-Mannschaft (Kinder- oder Jugendteam / weiß ich nicht mehr) bei einer Schulung, die er als Truppe überdurchschnittlich ausgeglichen und harmonisch empfand. Nach der Schulung hat er die Trainer darauf angesprochen und die konnten das nicht so richtig erklären. Eher beiläufig kam dann nur von den Trainern, dass sie folgende Verabredung mit den Kindern hatten (ich hoffe, ich gebe das noch einigermaßen sinngemäß wieder): Jedes Kind sollte sich in der laufenden Saison mit möglichst jedem Teamkameraden 1-mal in der Freizeit treffen. Einzige Vorgabe: Es sollte bei dem Treffen kein Fußball gespielt werden ;). Das wird bestimmt nicht der alleinige Grund gewesen sein, fand ich aber eine schöne Idee.

  • Heiner

    Was soll dieses Bashing gegen Sachsen ???

    Sonst gehts dir noch gut , oder ?

    Solche pauschalen Verurteilungen kannst du sein lassen !

    Sorry für off topic , aber sowas muss echt nicht sein.


    MfG

  • ich mache oft eine sprintstaffel ähnliche teamgeist übung. Man muss zwar sprinten aber es ist nicht für antritt oder Geschwindigkeit.


    Du machst auf einer linie 2 oder 3 reihen a 3 oder 4 spieler mit einem Abstand von cirka 5 meter wo die spieler hintereinander stehehen dann parallel noch 5 meter 3 hütchen aufstellen.


    Etwa so der erste sprintet alleine zum 1 hütchen kommt zurück nimmt den zweiten spieler an die hand und die beiden rennen zu zweit um das hütchen wichtig die hände nicht loslassen dann holt man den 3 spieler bzw letzten spieler ab und sprintet im team hand an hand um das hüttchen. Wenn alle hand an hand gesprintet sind, lässt man den ersten der gesprintet ist am ziel dann den der als 2er abgeholt hat und am ende geht der letzte alleine um das hütchen.

    So ist man nur so schnell wie der längsämste im team , macht spass u d fördert Teamgeist.


    Oder z.B schubkarrenwettbewerb einer pakt den anderen an den füssen und ddr andere sprintet mit den händen um ein hütchen. Auf den rücken tragen usw weiss aber nicht wegen gewicht bzw. Gesundheit. Sonst kann der physisch stärkere den schwächeren auf dem Rücken tragen. Hoher Spaßfaktor. Die beiden werden sich lieben wenn sie zusammen gewinnen.

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  • Bei uns sind die Ämter und Behörden ohne Publikumsverkehr... Meine Frau ist zb beim Jobcenter. Pro Büro 1 Mitarbeiterplatz. Bei Bewegung über die Flure mit Maske. Direkter Kundenkontakt so gut wie gar nicht mehr. Ich in der Industrie... Direkt am Arbeitsplatz ohne Maske... Kann man den Abstand nicht einhalten sofort Maske auf. Bewegung durch die Halle nur mit Maske.... Innen Stadt.. Wochenmarkt nur mit Maske... Dann brauchen wir nicht über 2 Kinder und Trainer auf dem sportplatz zu reden... Das ist in meinen Augen grob fahrlässig

  • In meinen Augen ist es das nicht und ich werde das auch nicht länger diskutieren. Es wurde genehmigt und wenn das nicht der Fall gewesen wäre dann hätte ich es auch nicht umgesetzt.


    Eigentlich ging es mir ja auch gar nicht darum sondern um eine andere Diskussion.

    Im dieser Sache bin ich dank einiger Tipps hier gut voran gekommen und die beiden sind auch gut miteinander umgegangen im Training - die Corona Pause hat glaub die Wogen automatisch etwas geglättet. Ich hab mit beiden gesprochen und Sie haben eingesehen, dass Sie die Leistung des anderen anerkennen müssen um selber besser zu werden und das Team voran zu bringen.

  • Bei uns sind die Ämter und Behörden ohne Publikumsverkehr... Meine Frau ist zb beim Jobcenter. Pro Büro 1 Mitarbeiterplatz. Bei Bewegung über die Flure mit Maske. Direkter Kundenkontakt so gut wie gar nicht mehr. Ich in der Industrie... Direkt am Arbeitsplatz ohne Maske... Kann man den Abstand nicht einhalten sofort Maske auf. Bewegung durch die Halle nur mit Maske.... Innen Stadt.. Wochenmarkt nur mit Maske... Dann brauchen wir nicht über 2 Kinder und Trainer auf dem sportplatz zu reden... Das ist in meinen Augen grob fahrlässig

    Das kann man diskutieren. Vielleicht nicht in diesem Thread.


    Wie siehst du den in dem Zusammenhang die Tatsache, dass NLZs ganz normales Mannschaftstraining abhalten können (U15 und älter)?

  • Hallo Makaay, aus der Ferne ist es schwer zu beurteilen, woran die "Feindschaft" besteht. Sollte der Hintergrund nicht aus der Mannschaft sondern aus der Schule oder dem privaten Umfeld herrühren, bekommst du das nicht so nebenbei hin.


    Wenn du mit zwei Kindern trainieren darfst (ob das sinnvoll, richtig oder vertretbar ist, möchte ich hier nicht beurteilen), dann spiele doch einfach 2:1. Die Jungs gegen dich. So schaffst du gemeinsame Erlebnisse und die beiden haben ein gemeinsames Feindbild (im sportlichen Sinne). Wenn du ein bisschen was am Paddel hast, kannst du das Spiel auch so steuern, dass die beiden gezwungen sind, auch miteinander zu arbeiten, sie in etwa gleichviele Tore schießen und knapp gewinnen.

    Einen Wettkampf zwischen den Jungs wird es immer geben, den wollen wir doch auch haben, die ist doch meistens Basis für die Spielformen und Übungen. Sonst bräuchten wir gar keine gegnernahen Übungen machen. Die Frage ist nur, wie die Kindern lernen mit Erfolg und Misserfolg umzugehen.