Beiträge von Ballaufpumper

    let1612

    Diese Gedanken und Ideen werden sich schon in den meisten Vereinen die Jugendleiter gemacht haben. Sind auch durchaus gute dabei und klingen schön.
    Aber einige sind schwer zu realisieren.

    Kann mir schwer einen G-Jugend Trainer vorstellen der freiwillig auf eine zweite Einheit verzichtet um dafür eine E-Jugend mit ihm fremden Kindern zu trainieren.
    Und ja, es gibt in allen Vereinen die ich kenne kein Verein der draußen dauerhaft nur einmal die Woche trainiert.
    Das mit den Einbinden von Jugendlichen ist eine hervorragende Idee, sollte jeder Verein versuchen.

    Mit Zusätzlichen Eltern einsetzen die die überzähligen Spieler bei ihren Spielen dann
    betreuen wäre ich vorsichtig.

    Meist sind dann dort die eher unzuverlässigen Spieler und dann ist da nur ein Elternteil das sonst nichts mit Kinderfussball am Hut hat.
    Wurde auch schon probiert bei manchen Verein, ging aber nicht lange gut.
    Man kann das zwar „Armutszeugnis“ für einen Jugendleiter nennen wenn letztlich der Vatertrainer selbst bestimmt wie groß sein Kader ist. Aber letztlich muss der ja auch verantworten wie er sinnvolles Training anbieten kann.
    Sich darüber hinwegsetzten vergrault letztlich auch noch die wenigen die dazu bereit sind ihre Freizeit meist unentgeltlich für größtenteils nicht die eigenen Kinder bereit zu stellen, möchte nicht sagen opfern...

    Und ja, es gibt nicht immer jemanden der dann einspringt.

    Lies meinen Beitrag nochmals. Ich habe nicht geschrieben, dass Du unbegrenzt Spieler aufnehmen sollst, sondern dass es Aufgabe der Jugendleitung ist, Lösungen zu finden.

    Aufnahmestopp und unbegrenzte Aufnahme sind in solchen Fällen nicht die einzigen Lösungen.

    Was soll es da groß an Lösungen geben ?

    Bei 95 Prozent der Vereine zumindest in den Kreisen in meiner Umgebung gibt es bis in die hohe Jugend nur Vatertrainer.
    Und dann will man die noch damit fremdbestimmen in dem man ihnen vorschreibt wie die Eintteilung und größe ihrer Kader sein soll ?

    Ich glaube nicht das das die Realität in den meisten Vereinen ist...

    Selbstverständlich nehmen wir jeden auf.
    Aber: Eine solche Entscheidung trifft nicht ein Trainer. Das ist selbstverständlich Aufgabe der Jugendleitung.

    Das kommt aber sehr auf den Verein an.
    Bei fast allen Vereinen die mir bekannt sind herrscht akuter Trainermangel.
    Und wenn dann ein Trainer sagt mein Kader ist voll und ich möchte das Kind nicht aufnehmen dann ist das so.
    Da halten sich die Jugendleiter heraus denn sonst haben sie bald gar keinen Trainer...

    Bei uns setzt sich auch in der E-Jugend (ohne Verbandsvorgabe) so langsam der FairPlay-Modus durch. Die Trainer stehen zusammen bzw. tauschen sich über strittige Situationen aus, so dass das Spiel ohne Schiedsrichter laufen kann. Und die Eltern sind (auch aufgrund von Corona) weit weg. :thumbup:

    Beobachte ich bei uns in Hessen leider anders. Die Trainer gehen wie selbstverständlich zu verschiedenen Seiten, vermutlich um ungestört aufs Spielfeld zu brüllen...

    Ich habe für meine junge E komplett auf die Halle verzichtet, freiwillig.

    Wir sind jetzt komplett draußen.

    Wenn das mal kein Fehler war.
    Jetzt denkt man ach mit dem bisschen Kälte kann man schon umgehen.
    Aber wer sagt denn das dieser Winter auch so mild wie die letzten wird.
    Dann mit der jungen E-Jugend nur draußen. Wird schwierig.
    Schon klar das Du meinst das ist wegen Corona die bessere Alternative.
    Kann auch sein. Aber noch haben die Kinder ja auch Schulsport in der Halle.
    Gut möglich das auch die Hallen wieder gesperrt werden. Aber bei vielleicht wochenlangen strengen Winter mit neunjährigen Freiwillig nur auf draußen Training zu setzen würde ich nicht.
    Wenn es wirklich zur Hallensperrung kommt müssen die andern Teams halt noch mehr zusammenrücken...

    Ohne genug Trainer wird es keine Verbesserung der Situation geben.
    Deswegen ist der Ansatz schon Jugendliche ab 14 Jahren an das Trainersein heranzuführen der entscheidende Punkt in den Beitrag.
    ich denke viele Jugendliche finden am Trainerjob Interesse und bleiben dabei wenn sie da mal reinschnuppern lässt.
    Notfalls auch mit einen kleinen finanziellen Anreiz vom DFB.
    Denke wenn man ihnen erstmal zeigt das das auch eine wertvolle Aufgabe ist für andere etwas zu tun bleiben einige hängen als zukünftige Trainer.

    na, bei nicht leistungsorientierten Teams, und da würde ich den größten Teil der Teams zumindest in meinen Kreis zu zählen, ist es völlig normal das viele Kinder sich außerhalb des Trainings nicht um Fußball scheren.
    Warum die dann zum Beispiel in der E-Jugend noch beim Fußball sind ?

    Da gibt es viele Gründe:

    Weil sie irgendwann mal damit angefangen haben,

    Weil ihr besten Freunde das so machen.
    Weil sie die Gemeinschaft mögen.
    Weil ihre Eltern sagen sie müssen einen Sport machen weil sie sonst keine PlayStation Zeit bekommen.
    Weil sie selber finde ein bisschen frische Luft kann nicht schaden...

    Weil sie dort Anerkennung bekommen, die sie vielleicht sonst nicht ausreichend vorhanden ist.
    weil das andere Sportangebot in der Gegend auch nicht gerade prickelnd ist.
    Vielleicht aber auch weil dort ein netter motivierter Trainet ist der dafür sorgt das ihnen das Training dort Spaß macht.


    Es Kann einfach vielfältige Gründe geben warum diese Kinder noch nicht mit den Fußball aufgehört haben obwohl sie sich sonst außerhalb des Trainings nicht mit beschäftigen.
    Wenn es nur noch Trainer gibt die hauptsächlich einen Sinn darin sehen ausschließlich Top motivierte Kinder zu trainieren die sich auch außerhalb des Trainings mit Fußball beschäftigen können wir die Läden (Ligen) schon viel früher zumachen.
    Die Kunst des Trainers bei vielen Vereinen besteht ja darin diese Kinder so lange beim Vereinsfussball zu halten das einige von denen vielleicht doch noch für sich das Feuer und die Leidenschaft für den Fußball entdecken.
    Das gelingt auch sogar manchmal und ist meiner Meinung mindestens genauso viel Wert wie mit Kindern die von selbst top motiviert sind irgendeine Goldene Ananas zu gewinnen....

    hallo Oliver,

    Habe mir mit Interesse nochmal den alten Thread von Dir durchgelesen.
    Ich bin momentan auch in einer ähnlichen Situation wie Du damals.
    Mein Junge ist auch eigentlich zu stark für unser Team. Habe mich für diese Saison, Jungjahrgang E, noch gegen einen Wechsel zu den besten Verein in der Gegend entschieden. Der Verein würde doppelt so viel wie wir trainieren, der Zeitaufwand am Wochenende auch wesentlich mehr.
    Aber irgendwann, wohl zur D-Jugend steht wohl ein Wechsel an.

    Hauptsächlich weil ich sorgen habe das die dominante Rolle die er bei uns einnimmt auf Dauer nicht gut für seinen Charakter sein könnte.
    Wie sieht es denn nun bei Euch aus ? Hat Dein Sohn noch Kontakt zu seien damaligen Kameraden aus seinem Dorfverein ?

    Oder ist er durch den frühen Wechsel abgehoben geworden.
    Ich beobachte nämlich gerade das die Spieler die nun schon zum „besseren“ Verein gewechselt sind ziemlich herablassend zu den Spielern sind die beim alten Verein geblieben sind.
    Ich finde das ist auch ein Punkt der bedenklich ist wenn so früh eine Startruppe zusammengestellt wird.
    Was wird aus den Kindern die da früher oder später aussortiert werden ?

    Wie ist Deine Erfahrung Oliver ? Kehren die dann zu ihren alten Verein zurück oder vergeht ihn dann wegen frühen verheizen ganz die Lust am Fußball?

    Damit ist nicht Dein Sohn gemeint. Ich kann Eure damaligen Wechselgründe gut nachvollziehen und freue mich das es bisher auch meist gut geklappt hat bei Euch.
    Aber fände es weiter interessant zu erfahren was Du im Umfeld bei Euch mitbekommst wie es bei anderen ambitionierten Kindern weiterging die nicht mehr den Anschluss gepackt haben.
    Gibt es in Euren Ehemaligen Dorfverein überhaupt noch ein Team in Euren Jahrgang.
    Ist immer interessant wie so eine Geschichte weitergeht..,,

    Wenn du flach herausspielen üben willst für eine Zeit, baue im Abschlußspiel mit Hütchen die Felder auf, wohin die Spieler sich bewegen sollen, wenn dein Torwart herausspielt. Dort ist die erste Ballanahme noch frei, danach dürfen die Stürmer jedoch aktiv eingreifen.

    Das klingt interessant. Wie groß macht man die Felder am besten wo sie nicht angegriffen werden dürfen.
    Machst Du in der Mitte auch ein Feld wo sich angeboten werden soll ?

    Constantin : nein, natürlich nicht. Deshalb finde ich es gut, dass versucht wird leistungshomogene Wettbewerbe unter Gleichaltrigen durchzuführen.

    Das ist manchen Gebieten gar nicht mehr möglich.
    Bei uns zum Beispiel Bündeln zwei Vereine spätestens ab der E-Jugend alle Talente im Umkreis von 125 KM bei sich und schlagen auch alle zwei Jahre älteren Teams Größtenteils deutlich.

    Kann man so sehen, muß man nicht. Da es sich hier um das dicke Kind handelte und er das Abschlußspiel im Training meinte (mit dem Hintergedanken das es sich auf dem Feld mehr bewegt) war/ist das für mich kein Problem.

    Wenn es das Abschlußspiel ist verhält sich das schon anders. Da sollte man auch noch munter die Positionen rotieren lassen.
    Du bist ja nach Deinem Namen Funiño-Fan.

    Da sollte das ja sowieso kein Problem sein mit mangelnder Bewegung für alle...

    Letztes Training vor den Ferien kam der Vater zu mir und sagte er möchte nicht mehr das sein Sohn im Tor spielt sondern auf dem Feld.


    Denke die Eltern werden da schon aktiv bzgl Ernährung, aber das Kind selber scheint nicht soviel Bock auf Bewegung zu haben....

    und hast Du dann geantwortet : okay, ab jetzt bestimmen die Eltern auf welcher Position ihre Kinder spielen ?
    Dem würde ich gleich einen Riegel vorschieben. Sonst kommt bald der nächste und sagt sein Sohn soll nur noch im Sturm spielen usw.

    Natürlich soll in den Alter die Möglichkeit für alle bestehen sich auf verschiedenen Positionen auszuprobieren.
    aber ich würde mir von keinen Elternteil vorschreiben lassen Wo man ihren Lauffaulen Sohn aufstellt

    Ja, es geht gefühlt oder auch real immer früher los das Eltern meinen ihr Kind ist zu höheren berufen und soll zu einen rein leistungsorientierten Verein wechseln.
    Was die weiten Fahrten angeht muss man fairerweise auch anmerken das diesen Leistungsorientierten Vereinen teilweise auch gar nichts anderes übrig bleibt als die Gegner weiter weg zu suchen.
    Wir haben in unser Gegend im Umkreis von ca. 150 KM nur zwei Vereine die Aktiv schon in der F-Jugend Kinder knallhart selektieren und abwerben. Wobei die Initiative dafür auch oft von ehrgeizigen Eltern ausgeht.
    Diese Teams haben es schwer selbst wenn sie eine Altersklasse höher spielen hier annähernd gleichwertige Gegner zu finden.
    Dazu kommt das sie von den anderen Vereinen auch kaum noch zu Freundschaftsspielen geschweige denn Turnieren eingeladen werden, weil sie vom Leistungsstand und von der Einstellung einfach nicht zu den anderen Vereinen passen.

    Von der SG Quelle Fürth wechseln 13 Spieler in ein NLZ - siehe Homepage. Wer bietet mehr?

    Finde ich in dem Fall nicht so dramatisch.
    Die meisten sind ja schon über die U 10 hinaus und in einer Größeren Stadt wie Fürth sollte es auch möglich sein für einen schon auch nicht unbekannten Verein wie Quelle trotzdem gute Teams zu haben.
    Die meisten wechseln ja dort auch nur innerhalb der Stadt oder in die Nachbarschaft...


    Die Fußballcamps vom Bundesligaverein sind natürlich besser, kosten aber ca. 180 Euro. Das investiere ich lieber in ein wöchentliches Fördertraining.

    Der Besuch der überteuerten Fußballcamps, wo man nur für den Namen zahlt und mit heterogener Teilnehmerschaft sind mit Sicherheit nicht besser als ein kontinuierliches Fördertraining mit gleichstarken Kindern und Trainern die versuchen ihn so zu fördern das er langfristig zum Team stoßen kann.

    Einmal habe ich es bisher durchgezogen, einen meiner Trainerkollegen auflaufen zu lassen. Im Nachhinein bin ich keinesfalls stolz drauf, was aber nur daran liegt, dass die Leidtragenden immer die Spieler sein werden. Genau die, die eigentlich am wenigsten dafür können.

    wie hast Du ihn denn auflaufen lassen ? Und mit welchen Ausreden fehlen den die Co-Trainer ?

    Möchte Deine Euphorie ungern bremsen, aber die Aussage des D1-Trainers „er muss an seiner Schnelligkeit arbeiten“ hört sich doch sehr nach einer Ausrede an Deinen Sohn nicht aufzustellen.
    Entweder er ist jetzt schnell genug um zu spielen , oder er wird es nie sein. Zumindest in den Augen dieses Trainers.
    Wie soll den Dein Junge die Schnelligkeitsdefizite aufholen ?

    Soll er jetzt extra Sprinteinheiten machen ?

    In meinen Augen ist Schnelligkeit etwas was man hat oder halt nicht.
    Das kann man sich nur bedingt antrainieren.

    Was anderes wäre es gewesen wenn der Trainer gesagt hätte : „ Dein Sohn hat Probleme mit der Technik“,

    Da kann man durch Trainingsfleiss noch einiges dran verbessern.

    Aber sorry, so klingt das nur nach einer Ausrede um Euch hinzuhalten und den Kader zu füllen.

    Wenn Erwachsene meinen bei Spielen herumbrüllen zu müssen sollen Sie das in einen Stadion machen wo auch Erwachsene spielen.
    Wenn man sich bei einen Kinderspiel nicht unter Kontrolle halten kann einfach zu Hause bleiben.
    Die Kinder werden dankbar sein in Ruhe ihr Spiel zu spielen.
    Und ja , ich finde es besonders respektlos wenn Zuschauer auch noch dauerhaft in einer Sprache die der Gegner nicht versteht über den Platz rufen.
    Klar denken die Kinder darüber nach was da teilweise im aggressiven Ton gerufen wird.
    Natürlich gibt es Ausnahmen wo es vielleicht nicht anders geht , und der Trainer nicht genug Deutsch kann.
    Aber ich denke im allgemeinen ist der Trainer des deutschen schon genug mächtig die Anweisungen auch in Deutsch zu rufen zu können.
    Mag sein das alles was da von den Eltern in fremder Sprache gerufen wird positiv ist.
    Aber wenn es einen aggressiven Grundton hat fehlt oft der Glaube daran und es sorgt dafür das die Kinder und Erwachsenen die es nicht verstehen sich unwohl damit fühlen.