Beiträge von Ballaufpumper

    Coach31

    Wenn Du Dich schon auf den Zeitungsartikel beziehst solltest Du auch gelesen haben das in Bayern schon seit 2015 funiño getestet wird.

    Und so schnell arbeiten die Mühlen des großen DFB nicht dass man die breitflächigere Einführung des funiños in manchen Verbänden als Reaktion auf die WM 2018 zu diesen Zeitpunkt hinbekommen hätte.

    Also ich sehe es so dass so etwas schon längerfristig geplant werden muss und nicht als Kurzschluss Reaktion auf die WM zu deuten ist.

    Ausschlaggebend scheint zu sein das beim DFB auch immer mehr Entscheidungsträger den Vorteil von Funiño gegenüber frühen 7 gegen 7 Spielen sehen.

    Coach31

    Langer Text. Aber leider am Thema ziemlich vorbei.

    Funino ist schon länger Thema und hat mit der WM 2018 erstmal gar nichts zu tun.

    Davon abgesehen das es in Spanien schon lange praktiziert wird gibt es auch beim DFB schon längere Bestrebungen es nun anzupacken und einzuführen.

    Alle Untersuchungen sprechen ja auch dafür das die Kinder dadurch mehr Ballaktionen bekommen.

    Das ist ja der entscheidende Punkt Ganz unabhängig von der aktuellen WM.

    Natürlich kann man auch darauf hoffen das die Kinder wenn sie mehr in die Spiele einbezogen werden länger Freude am Fußball haben.

    Aber das wäre die logische Konsequenz....

    Ich bin ein Funiño Anhänger und möchte gerne noch mehr Trainer bei uns im Verein und auch Eltern von der der Sinnhaftigkeit dieser Spielform überzeugen.

    Könnte zu diesem Zweck bitte jemand eine Anschauliche Grafik oder Tabelle zum einfachen Versenden hier einstellen ?

    Einfach eine Aufführung wieviel mehr Zweikämpfe und Ballkontakte usw. es gibt im Vergleich zum 7:7 Spiel.

    Die Grafiken von Dr.Lochmann finde ich zu unübersichtlich und für viele werden diese dann auch nicht verinnerlichen.

    Ich weiß das solche Statistiken mal recht anschaulich in einer FT-Junior Ausgabe waren.

    Ich habe diese aber nicht mehr und finde nun zu dem Thema auch nicht das passende im Netz.

    Also falls ihr sowas habt , per Bild, Tabelle oder PDF, dann haut es raus...

    Da ich in einer Stadt wohne mit einen ambitionierten DEL 2 Verein deren Vereinen jahrelang der Aufstieg in die DEL von vornherein untersagt war kann ich Dir sagen wie frustrierend es für die Vereine der zweiten Liga wäre.

    Zum Glück soll es bald wieder geändert werden das , sodass auch im Eishockey ein Auf-und Abstieg wieder möglich ist.

    Man hat endlich eingesehen das man das amerikanische System in Deutschland nicht einfach überstülpen kann.

    Die Vereine brauchen eine realistische Perspektive wieder hoch zu kommen, aber auch die Fans brauchen den Traum vom Aufstieg und ja auch die Sorge um den Abstieg gehört zur Tradition in Deutschland und ist reizvoll.

    Mag sein das es wirtschaftlich von Vorteil wäre für die Bundesligavereine wenn sie nicht absteigen, sowas ähnliches versuchen sie ja mit immer neuen Absicherungen vieler Champions League Spiele hinzubekommen.

    Aber wirtschaftliche Sicherheit von ein paar Vereinen sollte ja nicht vorherschendes Ziel sein.

    Man muss aufpassen das der sportliche Reiz nicht verloren geht.

    Danke für den Link.

    Wie in den Bericht schon angedeutet sind aber vor allen die Eltern die treibende Kraft dahinter.

    Viele sehen nur noch den künftigen Star in Ihren Kind.

    Natürliche kann man den Profivereinen vorwerfen das sie das mitmachen und diese Kinder dann aufnehmen wo sie merken das fanatische Eltern dahinterstecken.

    Der Vater im Video träumt ja schon von der Champions League 🤪

    Welcher Verein würde aber dann ein talentiertes Kind abweisen.

    Das ist leider unrealistisch und durch die Konkurrenz zu anderen Profi Vereinen sehen sie sich dazu gezwungen so früh zu scouten.

    Das es aber auch anders geht beweist z.B. Hoffenheim.

    Meines Wissens beginnen sie dort erst ab der C-Jugend und unterstützen bis dahin die kleinen Nachbarvereine mit Wissen wie Trainerausbildung.

    Traurig das das Bayern München wohl nicht hinbekommt.

    Zitat

    Also ich finde das sind enorme Fähigkeiten für das Alter. Ich bin seit ungefähr fünf Jahren in den Altersbereich unterwegs und von den Hunderten Kinder die ich dieser Zeit beobachtet habe war höchstens eines dabei was Deinen Beschreibungen annähernd entspricht.

    Na,gut, ich wohne auch nicht in einem Ballungsgebiet. In einer Großen Stadt gibt es wohl mehr Talente auf einem Fleck.

    Trotzdem finde ich Die Beschriebenen Fähigkeiten sehr außergewöhnlich für einem 5-6 jährigem.

    Außergewöhnlich auch deshalb das wohl kein überehrgeiziger Vater dahintersteckt.

    Bei den 3-4 besten Kindern in unser Gegend die hervorstechen stehen ausnahmslos Väter dahinter die ihr Kind entweder selber trainieren oder antreiben das es sich am besten in jeder freien Minute sich mit Fußball beschäftigt.

    Das dieses Kind bei Dir anscheinend in dem Alter fast alleine durch eigenen Antrieb so hervorsticht ist darum umso außergewöhnlicher.

    Deswegen glaube ich schon das man da vollkommen zurecht von einem großen Talent sprechen kann.

    Ich glaube auch nicht das wie von manchen Trainer hier beschrieben die schwächeren Spieler dies annähernd aufholen können.

    Eben weil das Kind aus Eigeninitiative dahin gekommen ist und nicht nur weil es durch überehrgeizige Eltern zu solchen Leistungen getrieben wurde.

    Zu Deinem Problem kurz noch :

    Du wirst nie allein allen 19 Kindern gerecht werden können.

    Da Du, was ich gut finde, keines der schwächeren Kinder wegschicken möchtest solltest Du Dir wirklich gut überlegen ob Du noch soviel Spieler, mögen sie auch noch so gut sein, aufnimmst.

    Ich verstehe es so das Du nicht in einen unbedingt leistungsorientierten Verein Trainer bist.

    Meine Vermutung ist deshalb das diese Kinder wenn sie wirklich so stark sind, und dann bei Dir als Team auch noch für Furore im Kreis durch außergewöhnliche Erfolge abliefern spätestens in zwei-drei Jahren doch zu einem größeren Verein wechseln.

    Die Eltern mögen anfangs beteuern das dem nicht so ist.

    Aber nach meinen Erfahrungen werde diese Vorsätze dann schnell über Bord geworfen wenn die Eltern dann doch denken ihr Kind könnte da noch erfolgreicher sein...

    Deswegen mein Rat: Bevor Du keinen weiteren Trainer findest der Dich wirklich unterstützt würde ich auch keine weiteren Kinder aufnehmen.

    Aber ich weiß die Aussicht auf die starken Kinder wird zu verlockend sein um dem zu Wiederstehen...

    Eine Chance wäre vielleicht mitzuteilen das man die neuen Kinder nur aufnimmt wenn einer von den Eltern Deine Arbeit aktiv unterstützt...

    Erstmal Respekt das Du es so lange geschafft hast die Mannschaft zusammenzuhalten.

    Als ich in der G-Jugend nach dem Prinzip jeder spielt möglichst gleich viel verfahren habe waren schon in der F-Jugend die stärksten Kinder mitsamt ihrer ehrgeizigen Eltern zum nächst größeren Verein gewechselt, der da schon nur nach Leistung aufgestellt hat.

    Deswegen denke ich das gleichberechtigte Einsätze auf Dauer selbst in der F-Jugend funktioniert wenn Du nebenan keinen Verein hast der nach den Leistungsprinzip aufstellt.

    Die besseren Kinder sind dann weg, und die schwächeren hören nach und nach auf weil der Erfolg der Mannschaft, aber auch der persönliche Erfolg für Kind und Eltern fehlt.

    Ich nehme deshalb an das bei Euch eher eine ländliche Gegend mit wenig ambitionierten Vereinen in der Nähe ist.

    Genießt das lieber, und wenn man dort zweiter statt erster wird ist das doch auch ein Ergebnis wo die Harmonie bewahrt werden sollte...

    bisschen viele verschiedene Punkte :]

    Um mal einen herauszupicken:

    Sinnvoll wäre auf jeden Fall wenn der DFB die kleinen Vereine finanziell unterstützt beim beschaffen von kleinen Toren.

    Die sind ja wenn man Qualität haben möchte sehr teuer und man braucht einige um z.B. vernünftige Funino Spieltage auszurichten.

    Geld dafür müsste genug vorhanden sein, der DFB könnte ja auch vielleicht einen Sponsor besorgen. Sich für den Kinderfussball zu engagieren ist ja gut fürs Image der Firmen sollte man denken.

    Der DFB hatte ja damals nach der WM die gute Idee mit den 1000 Minispielfeldern für ganz Deutschland.

    Auf einen von diesen spiele ich heute noch gerne mit meinen Kindern.

    Wieso nicht wieder so eine Aktion starten. Nur diesmal halt mit kleinen Toren für 1000 Vereine ???

    Da ich selber ehemaliger Vatertrainer bin kann ich Deine Situation gut nachempfinden.

    Ich weiß wie schwer es fällt sich zurückzuhalten wenn man sein Kind dann in andere Trainerhände gibt.

    Trotzdem muss ich sagen die Aktion wo Du Deinen Sohn das 9-Meterschießen verweigerst geht schon mal gar nicht.

    Als Trainer will ja gerade damit den Kindern der unterlegenen Mannschaft damit noch mal die Möglichkeit geben mit einem Erfolgserlebnis aus einer vorher manchmal herben Niederlage herauszugehen und einen versöhnlichen Abschluss für alle zu haben.

    Zumindest war das immer meine Intention dahinter.

    Ich hätte es ziemlich daneben gefunden wenn einzelne Eltern ihre Kinder aus persönlicher Enttäuschung eigenständig vom Platz gerufen hätten !

    Das Du vor den Spielen Meinst Deinen Sohn noch persönlich Anweisungen zum Spiel zu geben ist menschlich verständlich aber auch nicht wirklich zielführend.

    Du weißt ja gar nicht genau was für Anweisungen der Trainer ihm schon gegeben hat. Du sagst dann vielleicht er soll mehr hinten bleiben, der Trainer sagt er soll mehr nach vorne gehen. Nach wem soll sich Dein Sohn dann richten ?

    Du schreibst Du hällst viel von den Trainer. Dann vertraue ihm doch das er die richtigen Maßnahmen einleitet.

    Zu dem Problem in der Schule mit den vorlauten Sohn kann ich auch noch meinen Senf dazugeben...

    Ich hatte kürzlich das selbe Problem. Als alle anderen Verbote nicht mehr geholfen haben wurde Fußballverbot verhängt.

    Er musste jeden Tag Smileys von den Lehrern nachhause bringen das er sich gut benommen hat.

    Als das eine Woche geklappt hat durfte er auch wieder zu seinem geliebten Fußball.

    Danach klappt es bisher sehr gut. Auch der Trainer sagt er hört jetzt besser auf ihn :)

    Zu Deinem Vorschlag das Du nicht mehr zu den Spielen Deines Sohn gehst.

    Soweit muss es ja nicht kommen.

    Erstens glaube ich nicht das Du das lange durchhalten wirst. Dafür bist Du doch mit Zuviel Leidenschaft dabei und das ist ja auch gut so. Mitfiebern mit seinem Kind ist ja durchaus erlaubt und es ist ja auch schön das selbe Interesse am Fußball zu haben wie sein Kind.

    Aber wir sind die Erwachsenen und sollten unsere Emotionen soweit im Griff haben das wir unsere Kinder positiv unterstützen und sie nach Niederlagen und Fehlern aufbauen.

    Also mein Fazit:

    Gehe ruhig weiter zu den Spielen. Erkenne die alleinige Autorität des Trainers was das Spiel angeht an.

    Der Trainer ist sicherlich froh wenn Du Dich anderweitig positiv einbringst.

    Als ehemaliger Trainer weißt Du ja auch das normal jede helfende Hand gern gesehen ist um den Spielbetrieb zu organisieren.

    Feuer Dein Kind und auch die anderen möglichst Positiv an und alles wird gut ....

    Dann behaupte ich mal kühn: die stärksten wären so oder so gegangen! Einfach weil das Gras auf der anderen Seite eh grüner ist.

    Da hast Du recht Goodie . Die erfolgsorientierten Eltern gehen mit ihren Kindern spätestens nach Ende der E-Jugend zu den Leistungsorientierten Vereinen wenn sie denn die Möglichkeit haben.

    Mein Fehler war nur das ich dachte in der G-Jugend sollen auch die Blümchenpflücker die Chance erhalten durch Spiele die Freude am Fußball zu entdecken.

    Das sahen die Eltern der leistungsorientierten Eltern leider anders und wollte lieber schon in der G-Jugend ihr Kind möglichst jedes Mal gewinnen sehen...

    Welche Jugend trainierst Du den @Animatuer ?

    Würde mich wirklich interessieren wie lange bei Dir die Eltern der stärkeren Kinder Deine Spielzeiten Verteilung mitmachen.

    Würde Dir das ja wünschen das es noch lange gut geht, denke aber das es spätestens ab der D-Jugend damit vorbei ist...

    ich habe die gleiche Voraussetzung. Gleiche Anzahl Kinder, gleiches Gefälle, gleiche Ergebnisse.


    Ich lasse tortzdem auch die Schwächeren spielen. Ich routiere frei durch. FS Organisation ist mir zu schwierig bzw. aufwendig. Weniger Einsatzzeit trotz guter Trainingsbeteiligung kommt auch nicht in Frage, daher wechsel ich frei durch obwohl wir es schon nur mit den "Stärksten" nicht schaffen zu gewinnen. Bin jetzt in der zweiten Saison mit dieser Konstellation. Letzter Sieg über ein Jahr her.


    Weitermachen, dem Konzept treu bleiben, nicht zu früh aufgeben. Trotz Ergebnisse hat noch kein Kind den Spaß verloren.

    Ja, die Kinder verlieren vielleicht nicht den Spaß.

    Aber die Eltern !!!

    Ging mir jedenfalls so als ich alle 15 Kinder in der G (!) - Jugend möglichst gleich viel habe Spielen lassen.

    Das Ergebnis am Ende der Saison war das die Eltern der stärksten Kinder zum Erfolgsorientierten Nachbarverein gewechselt sind und die schwächeren Kinder nach und nach trotz ausreichender Spielzeit doch aufgehört haben.

    Natürlich gab es auch 2-3 schwächere Kinder die sich durch die relativ viele Spielzeit bei mir im Gegensatz zu den anderen Teams die nur auf stärkere setzten gut entwickelt haben.

    Aber leider konnten sie den Verlust der stärksten Spieler so schnell in der Folgesaison auch nicht kompensieren und fast alle Spiele gingen verloren, die Stimmung am Boden und das Team letztlich aufgelöst...

    Das hört sich alles erstmal gut an.

    Wenn man ehrlich ist wird es aber so sein das bei Überschneidungen der Haupttrainer zu 99,9 Prozent auch bei der stärkeren Mannschaft sein wird.

    Und das gehört auch zur Ehrlichkeit dazu, einigen Eltern möchte man wegen deren Ansichten über Kinderfußball noch nicht mal die Kinder für ein Spiel überlassen.

    Leider ist es ja auch so das gerade bei den schwächeren Kindern es öfters so ist das da das Engagement der Eltern auch sehr begrenzt ist und sie mit den Fußball an sich oft nichts am Hut haben.

    So ist das Thema Rotation bei der Spielbetreuung nicht praktikabel.

    Wenn man dann wirklich mal ein Elternteil findet was das Team betreut ist das dann meist ja ein engagierter Vater. Der will aber vermutlich auch das sein Sohn nicht immer in der schwächeren „Restetruppe“ (sorry, blöder Begriff, aber so wird es von vielen empfunden) spielt.

    So glaube ich ist es schwer das diese Lösung über eine ganze Saison trägt

    Meiner Meinung nach braucht man auch für die schwächeren einen festen Trainer, der wie geschrieben fast unmöglich zu finden ist, oder man lässt es mit einer zusätzlichen Anmeldung zum Spielbetrieb

    Sonst bleibt am Ende der Stress und Ärger wieder nur am Haupttrainer hängen, der eh schon an der Belastungsgrenze angelangt ist....

    Wir haben eine reine Spielmannschaft gemacht. Bestehend aus alt und jung - Jahrgang. Das war eine der besten Entscheidungen. Training findet normal im jeweiligem Team (Trainingszeit und Platz ist ebenfalls zusammengelegt) statt um am WE wird sich dann aufgeteilt.

    Alle Kinder spielen jetzt jedes Wochenende. Selbst die größten Kritiker haben sich rückwirkend für Ihr blödes rumgemecker entschuldigt.

    Gut, aber dann braucht man trotzdem noch jemanden der die zweite Mannschaft bei den Spielen betreut. Selbst dafür sind schwer freiwillige zu finden...

    und wie ist es dann weitergegangen?

    Kann mir schwer vorstellen das das mit der Mutter dann noch lange gut geht.

    Wer schon anfangs so ein Verständnis vom Mannschaftssport an den Tag legt der wird schwer zu bekehren sein...

    Da hast Du schon recht, das sind kurzfristig die besseren Varianten.

    Es läuft genau so ab wie Du beschrieben hast.

    Die besseren werden so eher bleiben und man wird in der F-Jugend Erfolge feiern können.

    Aaaaaaaber, wie lange ????

    Wenn Du nicht der Top-Verein in der Gegend bist sind die wirklich guten Spieler spätestens in der D-Jugend gewechselt zu den größeren Verein.

    Und dann ? Brauchst Du mehr Spieler für größere Felder.

    Dann tuen die zwei, drei Kinder die damals schwächer waren und jetzt fehlen doch vielleicht noch ganz schön weh....

    Ganz so einfach ist die Lösung halt nicht in erster Linie auf die stärkeren zu setzen und die schwächeren ruhig vergraulen.

    Das können sich nur die Top-Vereine „leisten“.

    Weiß aber auch keine Lösung für die anderen Vereine.

    Nur das man am besten dann ein starkes und ein schwaches Team bilden könnte mit ausreichend Spielzeit für alle.

    Aber das ist für die meisten Vereine utopisch weil es dafür an Trainern mangelt....

    Großen Respekt wenn Du das so hinbekommen hast.

    Ich kann mir bei den ehrgeizigen Kinden und vor allem Eltern die ich in der F-Jugend schwer vorstellen das sie es hingenommen haben das man in „wichtigen“ Spielen den schwachen Spielern dieselbe Spielzeit gegeben hat wie den starken Spielern und dadurch Spiele verloren gehen.

    Meine Ehrfahrung war als ich in der G-Jugend allen Spielern möglichst gleich viel Spielzeit gegeben habe, das da weder die starken Spieler für Verständnis hatten warum sie dadurch verlieren noch die Eltern der besten das lange mitmachen.

    Und ja, ich habe versucht das allen Eltern zu erklären das es in der Altersklasse es nicht in erster Linie darum geht zu gewinnen sondern jedem eine Chance zu geben sich zu entwickeln.

    Das war den ehrgeizigen Eltern aber herzlich egal und sie sind dann zu einen Verein gewechselt der schon in der F-Jugend Ergebnisfußball spielen lässt.

    So stand ich dann nächste Saison fast nur noch mit den schwächeren Kindern da.

    Auch nicht tragisch. Nur haben von denen auch nach und nach fast alle aufgehört. Weil trotz aller Spielzeit die echte Fußballbegeiterung halt nicht da war und nur verlieren nun noch weniger Spaß machte...

    Also Nochmal Respekt wenn es bei Dir so geklappt hat und viele bei der Stange geblieben sind. Ich würde es heute aber nicht mehr so machen. Einfach weil man mit so einer Einstellung zumindest in unser Gegend, wo fast alle Trainer anders handeln, zum scheitern verurteilt ist😏

    Ersatzbank

    Den Vorteil soviel Ersatzspieler dabei zu haben sehe ich nicht.

    Wenn man ehrlich ist, ist es in der F-Jugend doch am besten man hat nur 1-2 Auswechselspieler dabei.

    Wenn man mehr dabei hat ist meist eine permanente Unruhe draußen. Aber auch auf dem Feld ist durch die zwangsläufig vielen wechseln mehr durcheinander als wie es Vorteile bringen könnte.

    Fast alle guten Spieler brauchen in den Alter eigentlich keine oder nur wenig Pausen.

    Wo ich Dir recht gebe ist das es furchtbar nervt wenn in der F-Jugend noch permanent jemand beim Tor steht und auf die Kinder einredet...

    Das kann man vielleicht noch bei den ersten Bambini Spielen durchgehen lassen.

    Danach ist das aber ein No Go.

    Ratsam finde ich das man nicht mehr als 10 Spieler mitnimmt zu einem Spiel.
    Wie soll man bei einer Spielzeit von 2 mal 20 Minuten bei 13 Kindern jeden ausreichend Spielzeit gewähren ?
    Da ist doch Frust bei den Kindern und auch bei den Eltern die den halben Vormittag für ein paar Minuten Spielzeit investieren vorprogrammiert!
    Desweiteren hast Du als Trainer unter den Auswechselspielern ein gehöriges Gewusel sodass Du Dich kaum auf das Spiel konzentrieren kannst.
    Deswegen würde ich von vornherein nicht mehr als 10 Kinder mitnehmen.
    Welche diese sind kann man ja dann rotieren lassen. Entweder alle gleich oder teilweise um einen Stamm herum.
    Die beiden neuen Spieler würde ich da aber erstmal ein paar Wochen außen vorlassen und sie über Training und Freundschaftsspiele langsam heranführen.
    Wenn sie dann wirklich wollen und sich im Training dauerhaft bemühen schaffen die Kinder auch auf diesem Weg den Anschluss.
    Sie jetzt schon für ein paar Minuten reinzuwerfen bringt eher Frust für alle Seiten.
    Siehe Oben