Beiträge von Ballaufpumper

    bisschen viele verschiedene Punkte :]

    Um mal einen herauszupicken:

    Sinnvoll wäre auf jeden Fall wenn der DFB die kleinen Vereine finanziell unterstützt beim beschaffen von kleinen Toren.

    Die sind ja wenn man Qualität haben möchte sehr teuer und man braucht einige um z.B. vernünftige Funino Spieltage auszurichten.

    Geld dafür müsste genug vorhanden sein, der DFB könnte ja auch vielleicht einen Sponsor besorgen. Sich für den Kinderfussball zu engagieren ist ja gut fürs Image der Firmen sollte man denken.

    Der DFB hatte ja damals nach der WM die gute Idee mit den 1000 Minispielfeldern für ganz Deutschland.

    Auf einen von diesen spiele ich heute noch gerne mit meinen Kindern.

    Wieso nicht wieder so eine Aktion starten. Nur diesmal halt mit kleinen Toren für 1000 Vereine ???

    Da ich selber ehemaliger Vatertrainer bin kann ich Deine Situation gut nachempfinden.

    Ich weiß wie schwer es fällt sich zurückzuhalten wenn man sein Kind dann in andere Trainerhände gibt.

    Trotzdem muss ich sagen die Aktion wo Du Deinen Sohn das 9-Meterschießen verweigerst geht schon mal gar nicht.

    Als Trainer will ja gerade damit den Kindern der unterlegenen Mannschaft damit noch mal die Möglichkeit geben mit einem Erfolgserlebnis aus einer vorher manchmal herben Niederlage herauszugehen und einen versöhnlichen Abschluss für alle zu haben.

    Zumindest war das immer meine Intention dahinter.

    Ich hätte es ziemlich daneben gefunden wenn einzelne Eltern ihre Kinder aus persönlicher Enttäuschung eigenständig vom Platz gerufen hätten !

    Das Du vor den Spielen Meinst Deinen Sohn noch persönlich Anweisungen zum Spiel zu geben ist menschlich verständlich aber auch nicht wirklich zielführend.

    Du weißt ja gar nicht genau was für Anweisungen der Trainer ihm schon gegeben hat. Du sagst dann vielleicht er soll mehr hinten bleiben, der Trainer sagt er soll mehr nach vorne gehen. Nach wem soll sich Dein Sohn dann richten ?

    Du schreibst Du hällst viel von den Trainer. Dann vertraue ihm doch das er die richtigen Maßnahmen einleitet.

    Zu dem Problem in der Schule mit den vorlauten Sohn kann ich auch noch meinen Senf dazugeben...

    Ich hatte kürzlich das selbe Problem. Als alle anderen Verbote nicht mehr geholfen haben wurde Fußballverbot verhängt.

    Er musste jeden Tag Smileys von den Lehrern nachhause bringen das er sich gut benommen hat.

    Als das eine Woche geklappt hat durfte er auch wieder zu seinem geliebten Fußball.

    Danach klappt es bisher sehr gut. Auch der Trainer sagt er hört jetzt besser auf ihn :)

    Zu Deinem Vorschlag das Du nicht mehr zu den Spielen Deines Sohn gehst.

    Soweit muss es ja nicht kommen.

    Erstens glaube ich nicht das Du das lange durchhalten wirst. Dafür bist Du doch mit Zuviel Leidenschaft dabei und das ist ja auch gut so. Mitfiebern mit seinem Kind ist ja durchaus erlaubt und es ist ja auch schön das selbe Interesse am Fußball zu haben wie sein Kind.

    Aber wir sind die Erwachsenen und sollten unsere Emotionen soweit im Griff haben das wir unsere Kinder positiv unterstützen und sie nach Niederlagen und Fehlern aufbauen.

    Also mein Fazit:

    Gehe ruhig weiter zu den Spielen. Erkenne die alleinige Autorität des Trainers was das Spiel angeht an.

    Der Trainer ist sicherlich froh wenn Du Dich anderweitig positiv einbringst.

    Als ehemaliger Trainer weißt Du ja auch das normal jede helfende Hand gern gesehen ist um den Spielbetrieb zu organisieren.

    Feuer Dein Kind und auch die anderen möglichst Positiv an und alles wird gut ....

    Dann behaupte ich mal kühn: die stärksten wären so oder so gegangen! Einfach weil das Gras auf der anderen Seite eh grüner ist.

    Da hast Du recht Goodie . Die erfolgsorientierten Eltern gehen mit ihren Kindern spätestens nach Ende der E-Jugend zu den Leistungsorientierten Vereinen wenn sie denn die Möglichkeit haben.

    Mein Fehler war nur das ich dachte in der G-Jugend sollen auch die Blümchenpflücker die Chance erhalten durch Spiele die Freude am Fußball zu entdecken.

    Das sahen die Eltern der leistungsorientierten Eltern leider anders und wollte lieber schon in der G-Jugend ihr Kind möglichst jedes Mal gewinnen sehen...

    Welche Jugend trainierst Du den @Animatuer ?

    Würde mich wirklich interessieren wie lange bei Dir die Eltern der stärkeren Kinder Deine Spielzeiten Verteilung mitmachen.

    Würde Dir das ja wünschen das es noch lange gut geht, denke aber das es spätestens ab der D-Jugend damit vorbei ist...

    ich habe die gleiche Voraussetzung. Gleiche Anzahl Kinder, gleiches Gefälle, gleiche Ergebnisse.


    Ich lasse tortzdem auch die Schwächeren spielen. Ich routiere frei durch. FS Organisation ist mir zu schwierig bzw. aufwendig. Weniger Einsatzzeit trotz guter Trainingsbeteiligung kommt auch nicht in Frage, daher wechsel ich frei durch obwohl wir es schon nur mit den "Stärksten" nicht schaffen zu gewinnen. Bin jetzt in der zweiten Saison mit dieser Konstellation. Letzter Sieg über ein Jahr her.


    Weitermachen, dem Konzept treu bleiben, nicht zu früh aufgeben. Trotz Ergebnisse hat noch kein Kind den Spaß verloren.

    Ja, die Kinder verlieren vielleicht nicht den Spaß.

    Aber die Eltern !!!

    Ging mir jedenfalls so als ich alle 15 Kinder in der G (!) - Jugend möglichst gleich viel habe Spielen lassen.

    Das Ergebnis am Ende der Saison war das die Eltern der stärksten Kinder zum Erfolgsorientierten Nachbarverein gewechselt sind und die schwächeren Kinder nach und nach trotz ausreichender Spielzeit doch aufgehört haben.

    Natürlich gab es auch 2-3 schwächere Kinder die sich durch die relativ viele Spielzeit bei mir im Gegensatz zu den anderen Teams die nur auf stärkere setzten gut entwickelt haben.

    Aber leider konnten sie den Verlust der stärksten Spieler so schnell in der Folgesaison auch nicht kompensieren und fast alle Spiele gingen verloren, die Stimmung am Boden und das Team letztlich aufgelöst...

    Das hört sich alles erstmal gut an.

    Wenn man ehrlich ist wird es aber so sein das bei Überschneidungen der Haupttrainer zu 99,9 Prozent auch bei der stärkeren Mannschaft sein wird.

    Und das gehört auch zur Ehrlichkeit dazu, einigen Eltern möchte man wegen deren Ansichten über Kinderfußball noch nicht mal die Kinder für ein Spiel überlassen.

    Leider ist es ja auch so das gerade bei den schwächeren Kindern es öfters so ist das da das Engagement der Eltern auch sehr begrenzt ist und sie mit den Fußball an sich oft nichts am Hut haben.

    So ist das Thema Rotation bei der Spielbetreuung nicht praktikabel.

    Wenn man dann wirklich mal ein Elternteil findet was das Team betreut ist das dann meist ja ein engagierter Vater. Der will aber vermutlich auch das sein Sohn nicht immer in der schwächeren „Restetruppe“ (sorry, blöder Begriff, aber so wird es von vielen empfunden) spielt.

    So glaube ich ist es schwer das diese Lösung über eine ganze Saison trägt

    Meiner Meinung nach braucht man auch für die schwächeren einen festen Trainer, der wie geschrieben fast unmöglich zu finden ist, oder man lässt es mit einer zusätzlichen Anmeldung zum Spielbetrieb

    Sonst bleibt am Ende der Stress und Ärger wieder nur am Haupttrainer hängen, der eh schon an der Belastungsgrenze angelangt ist....

    Wir haben eine reine Spielmannschaft gemacht. Bestehend aus alt und jung - Jahrgang. Das war eine der besten Entscheidungen. Training findet normal im jeweiligem Team (Trainingszeit und Platz ist ebenfalls zusammengelegt) statt um am WE wird sich dann aufgeteilt.

    Alle Kinder spielen jetzt jedes Wochenende. Selbst die größten Kritiker haben sich rückwirkend für Ihr blödes rumgemecker entschuldigt.

    Gut, aber dann braucht man trotzdem noch jemanden der die zweite Mannschaft bei den Spielen betreut. Selbst dafür sind schwer freiwillige zu finden...

    und wie ist es dann weitergegangen?

    Kann mir schwer vorstellen das das mit der Mutter dann noch lange gut geht.

    Wer schon anfangs so ein Verständnis vom Mannschaftssport an den Tag legt der wird schwer zu bekehren sein...

    Da hast Du schon recht, das sind kurzfristig die besseren Varianten.

    Es läuft genau so ab wie Du beschrieben hast.

    Die besseren werden so eher bleiben und man wird in der F-Jugend Erfolge feiern können.

    Aaaaaaaber, wie lange ????

    Wenn Du nicht der Top-Verein in der Gegend bist sind die wirklich guten Spieler spätestens in der D-Jugend gewechselt zu den größeren Verein.

    Und dann ? Brauchst Du mehr Spieler für größere Felder.

    Dann tuen die zwei, drei Kinder die damals schwächer waren und jetzt fehlen doch vielleicht noch ganz schön weh....

    Ganz so einfach ist die Lösung halt nicht in erster Linie auf die stärkeren zu setzen und die schwächeren ruhig vergraulen.

    Das können sich nur die Top-Vereine „leisten“.

    Weiß aber auch keine Lösung für die anderen Vereine.

    Nur das man am besten dann ein starkes und ein schwaches Team bilden könnte mit ausreichend Spielzeit für alle.

    Aber das ist für die meisten Vereine utopisch weil es dafür an Trainern mangelt....

    Großen Respekt wenn Du das so hinbekommen hast.

    Ich kann mir bei den ehrgeizigen Kinden und vor allem Eltern die ich in der F-Jugend schwer vorstellen das sie es hingenommen haben das man in „wichtigen“ Spielen den schwachen Spielern dieselbe Spielzeit gegeben hat wie den starken Spielern und dadurch Spiele verloren gehen.

    Meine Ehrfahrung war als ich in der G-Jugend allen Spielern möglichst gleich viel Spielzeit gegeben habe, das da weder die starken Spieler für Verständnis hatten warum sie dadurch verlieren noch die Eltern der besten das lange mitmachen.

    Und ja, ich habe versucht das allen Eltern zu erklären das es in der Altersklasse es nicht in erster Linie darum geht zu gewinnen sondern jedem eine Chance zu geben sich zu entwickeln.

    Das war den ehrgeizigen Eltern aber herzlich egal und sie sind dann zu einen Verein gewechselt der schon in der F-Jugend Ergebnisfußball spielen lässt.

    So stand ich dann nächste Saison fast nur noch mit den schwächeren Kindern da.

    Auch nicht tragisch. Nur haben von denen auch nach und nach fast alle aufgehört. Weil trotz aller Spielzeit die echte Fußballbegeiterung halt nicht da war und nur verlieren nun noch weniger Spaß machte...

    Also Nochmal Respekt wenn es bei Dir so geklappt hat und viele bei der Stange geblieben sind. Ich würde es heute aber nicht mehr so machen. Einfach weil man mit so einer Einstellung zumindest in unser Gegend, wo fast alle Trainer anders handeln, zum scheitern verurteilt ist😏

    Ersatzbank

    Den Vorteil soviel Ersatzspieler dabei zu haben sehe ich nicht.

    Wenn man ehrlich ist, ist es in der F-Jugend doch am besten man hat nur 1-2 Auswechselspieler dabei.

    Wenn man mehr dabei hat ist meist eine permanente Unruhe draußen. Aber auch auf dem Feld ist durch die zwangsläufig vielen wechseln mehr durcheinander als wie es Vorteile bringen könnte.

    Fast alle guten Spieler brauchen in den Alter eigentlich keine oder nur wenig Pausen.

    Wo ich Dir recht gebe ist das es furchtbar nervt wenn in der F-Jugend noch permanent jemand beim Tor steht und auf die Kinder einredet...

    Das kann man vielleicht noch bei den ersten Bambini Spielen durchgehen lassen.

    Danach ist das aber ein No Go.

    Ratsam finde ich das man nicht mehr als 10 Spieler mitnimmt zu einem Spiel.
    Wie soll man bei einer Spielzeit von 2 mal 20 Minuten bei 13 Kindern jeden ausreichend Spielzeit gewähren ?
    Da ist doch Frust bei den Kindern und auch bei den Eltern die den halben Vormittag für ein paar Minuten Spielzeit investieren vorprogrammiert!
    Desweiteren hast Du als Trainer unter den Auswechselspielern ein gehöriges Gewusel sodass Du Dich kaum auf das Spiel konzentrieren kannst.
    Deswegen würde ich von vornherein nicht mehr als 10 Kinder mitnehmen.
    Welche diese sind kann man ja dann rotieren lassen. Entweder alle gleich oder teilweise um einen Stamm herum.
    Die beiden neuen Spieler würde ich da aber erstmal ein paar Wochen außen vorlassen und sie über Training und Freundschaftsspiele langsam heranführen.
    Wenn sie dann wirklich wollen und sich im Training dauerhaft bemühen schaffen die Kinder auch auf diesem Weg den Anschluss.
    Sie jetzt schon für ein paar Minuten reinzuwerfen bringt eher Frust für alle Seiten.
    Siehe Oben

    @let1612
    es geht nicht um das kaputtmachen.
    Aber Kopfballtraining ist so ziemlich das sinnloseste was man im der G-Jugend trainieren kann.
    Oder wieviel Kopfballsituationen sieht man in einen normalen G-Jugendspiel.
    Vielleicht mal eine, und auch in der F-Jugend noch nicht viel mehr.
    Es gibt unendlich viele Möglichkeiten wie man die Trainingszeit sinnvoller nutzen kann...

    Hallo Ersatzbank,


    Hierzu noch eine Beschreibung wie es bei mir zugegangen ist.
    Wir hatten 15 Kinder in der G- Jugend.
    Davon ca. 3 talentierte Spieler, 5 die normales Niveau hatten, 3 Spieler die ordentlich mitgemacht haben aber fußballerisch hinterherliefen.
    Dann gab es noch 4 Spieler die meistens Quatsch im Training gemacht haben und auch teilweise nur wegen ihren Eltern da waren.
    Ich habe versucht nach DFB Vorgabe allen möglichst gleich viel Spielzeit zu geben. Finde ich eigentlich auch richtig. In der G-Jugend sollen die Kinder sich ja ausprobieren dürfen, außerdem war meine Hoffnung das ich die 4 meist lustlosen und schwer trainierbaren Kinder doch noch für den Fußball begeistern kann.
    Das Ergebnis nach einer Saison sah dann so aus :
    Bei den Eltern von den talentierten Kinder war kein Verständnis dafür vorhanden das ihre Kinder nicht viel mehr Spielzeit bekamen als die Quatschmacher. Insgesamt sechs Kinder Verliesen unseren Verein und wechselten zu einen Verein wo schon bei den Bambinis Ergebnisorientiert gespielt wird.
    Wir hatten dann nur noch eine Rumpftruppe.
    Erschwerend kam dann noch hinzu das die Kinder den man trotz schlechter Trainingsleistung immer wieder Einsatzzeiten bei den Spielen gegeben hat trotzdem fast alle nach und nach aufhörten.
    Mein Fazit:
    Ich würde auch in der G- und F-Jugend Kinder die im Training nicht richtig mitmachen weniger Einsatzzeiten geben.
    Sonst sind die Spieler die mit vollen Eifer dabei sind schnell weg.
    Soviel Geduld haben auch die ehrgeizigen Eltern in der Mehrzahl nicht als das sie sich auf spätere Jahre vertrösten lassen wenn es langfristig gut ist möglichst alle Kinder miteinzubeziehen.
    Und wenn nach meinen Eindruck 90 Prozent der Bambini Trainer schon in erster Linie auf das Ergebnis schauen ist man mit der alle sollen möglichst gleichviel spielen Einstellung schnell in einer Negativspirale...
    Also ich würde an Deiner Stelle bald die Reißleine ziehen und in erster Linie die Kinder spielen lassen die gut mitmachen und wirklich wollen.
    Deine noble Einstellung es allen recht zu machen wird Dir leider nicht gedankt und bringt dein Team auf Dauer in noch größere Schwierigkeiten fürchte ich...

    Hallo,
    Wie schon geschrieben ist es nicht leicht machbar mit nur 18 Kindern zwei Teams zu bilden.
    Das die Nominierung des Kaders über die Whatsapp Gruppe getätigt wird ist heutzutage auch normal.
    Das es nur einen Tag vor dem Spiel passiert ist heftig aber oft passiert es bei den Teams nach dem letzten Training und das ist dann meist auch nicht viel früher.
    Das muss man nicht gut finden aber in unserer Gegend ist das schon bei F-Jugendteams auf den Dorf normal.
    Die Ergebnisstrainer machen dann so Sprüche wie die Kinder sollen sich über das Training empfehlen.
    Meiner Meinung für das Alter völlig überzogen, aber leider üblich.
    Zu den verbalen Entgleisungen kann man schwer was sagen, aber ich denke wenn man als "Arogante Drecksau" bezeichnet wird muss auch schon von Deiner Seite einiges gekommen sein.
    Insgesamt scheint Zuviel Porzellan zerschlagen sein als das an ein weitermachen in diesem Verein für Dein Kind sinnvoll ist.
    Ich würde den Jugendleiter trotzdem noch Deine Meinung dazu sagen.
    Vielleicht ist dann irgendwann eine Rückkehr möglich wenn die problemtrainer nicht mehr da sind.
    Und so wie Du sie weiter beschreibst wird das nicht mehr lange gut gehen mit Ihnen.

    @addi73
    Was soll den am gemeinsamen Einlaufen lächerlich sein?
    Du meinst das die beiden Trainer mitlaufen?
    fände ich eigentlich nicht schlecht um zumindest auch in der F-Jugend den Spielern nochmal den FairPlay Gedanken näher zu bringen weil ja dort auch immer noch Neulinge dabei sind.
    In der Praxis läuft bei uns meist der Trainer der Heimmannschaft mit ein.
    Ich erkläre den Kinder dann nochmal kurz das sie Fair bleiben sollen und lasse die Teams sich ein gutes Spiel wünschen.
    Wenn hier oft noch Schiedsrichter, am besten schon in der G-Jugend, gefordert werden finde Ich das etwas realitätsfern.
    Es gibt doch gar nicht genug Nachwuchsschiedsrichter die bereit stehen alle Spiele in den g und f- jungenden zu pfeifen.
    Wie war es denn vor der FairPlay Liga ?
    Da hat irgendein Elternteil gepfiffenen.
    Und ob die sich immer so gut mit den Regeln auskannten und vor allem objektiv waren ???
    Da habe ich doch Zweifel.
    Ich denke da gab es mehr Ärger weil Zuschauer auch sich eher dann mit den Erwachsenen Betreuer der dann pfiff angelegt hatte.
    Da ist es doch besser die Kinder regeln das untereinander.
    So war es zumindest auf dem Papier gedacht.
    In der Praxis erlebe ich eher das die meisten Entscheidungen die Trainer treffen.
    Einigen Trainern fällt es sehr schwer sich da zurückzuhalten.
    Aber dadurch das bei der FairPlay Liga beide Trainer auf einer Seite zusammenstehen in der Coachingzone , und auf Einhaltung dieser Regel lege ich wert, haben zumindest beide Trainer die Möglichkeit sich zu einigen und kein Team entstehen Nachteile.
    Natürlich sind manche brülltrainer schwer zu bändigen.
    Aber das geht auch schon besser als wenn man auf gegenüber liegenden Seiten steht.

    @Libra
    Dann sind unsere Jungs ja "Leidensgenossen" :) 
    Nächste Saison bekommt mein Sohn wohl einen anderen Trainer, dann bekommt er ne faire Chance auch mal vorne zu spielen ;)


    @st_84
    Das mag funktionieren bei einen Team mit mehreren starken Spielern.
    Bei unseren spielschwachen Jungs wo 90 Prozent nur vorne die Tore machen wollen geht das nicht. Da kann man 100mal erklären das man auch hinten helfen muss.


    Im allgemeinen muss ich sagen:
    Ich habe in meinen ersten Jahr g-Jugend jeden gleich viel spielen lassen. Egal ob guter oder schlechter Spieler.
    Das Ergebnis war das die ehrgeizigen Eltern am Ende zu einen "erfolgreicheren" Verein gewechselt sind und die Schwächen Spieler trotzdem nach und nach aufgehört haben.
    Das Gute bei Dir libra ist noch das die Mutter Dich direkt angesprochen hat, wenn auch im falschen Rahmen.
    Bei mir haben sich das die meisten Eltern das alles nur hinter meinen Rücken gemacht...

    @Libra
    Mit Quatsch wegen den Positionen meinte ich nicht Dich als Trainer.
    Finde schon das man als Trainer in der F-Jugend schon grob vorgeben kann ob ein Kind eher vorn oder hinten spielen soll.
    Wenn man das nicht tut, und da hast Du recht, geht man gnadenlos unter weil 99 Prozent der Gegner es ebenso machen.
    Solange man dann nicht in jeden spiel die selben vorne und immer den kräftigen hinten hin stellt geht das meiner Meinung nach in Ordnung.
    Quatsch finde ich es von den Eltern zu sagen mein Kind ist als Stürmer besser und soll deswegen auch nur dort spielen.
    Da würde ich als Trainer deutlich sagen das Ich keine positionsidioten haben möchte.
    Außerdem ist es bei uns so das fast alle Kinder vorne spielen möchten und es ungerecht wäre wenn das immer die selben wären.
    Mein Sohn spielt deswegen bei mir fast immer Abwehr, aber das ist ein anderes Thema..

    Hallo,


    Das mit den Positionen ist natürlich Quatsch. In diesen Alter sollte es noch gar keine feste Positionen geben.
    Ziel sollte es sein die Kinder so auszubilden das sie sich nicht nur auf einer Position zurechtfinden.
    Das kann man den Eltern aber auch gut erklären und begründen.
    Wer damit nicht klar kommt ist dann halt beim falschen Verein.
    Was abweichende einsatzzeiten angeht sollte man das den Eltern schon vorher erklären wenn man es bei einen turnier anders halten will als sonst.
    Sonst kommen Missverständnisse auf.
    Wobei es natürlich nicht in Ordnung ist von den Eltern dich so vor allen anderen anzuzählen.
    Aber wenn Du ehrlich bist lag es auch nicht an fehlenden Unterbrechungen das Du nicht gleichmäßige Spielzeiten verteilt hast.
    Du wolltest einfach das Spiel gewinnen.
    Das ist in Ordnung, aber dann sollte man das den Eltern gegenüber auch ehrlich zugeben wenn sie sich beschweren oder besser noch vorher klarstellen.
    Vielen ist nämlich nicht die unheimliche "Bedeutung" von manchen Turnier für den Trainer klar ;)